| (19) |
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(11) |
EP 2 069 577 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.10.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/001785 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/040343 (10.04.2008 Gazette 2008/15) |
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| (54) |
FAHRZEUGRÜCKHALTESYSTEM
VEHICLE RESTRAINT SYSTEM
SYSTÈME DE RETENUE DE VÉHICULES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.10.2006 DE 102006047808
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.06.2009 Patentblatt 2009/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Heintzmann Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG |
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44793 Bochum (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LASS, Horst
44867 Bochum (DE)
- HEIMANN, Werner
66583 Elversberg (DE)
- KLEIN, Walter
57581 Katzwinkel (DE)
- VON LINSINGEN-HEINTZMANN, Barbara
44797 Bochum (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ksoll, Peter |
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Patentanwälte Bockermann, Ksoll, Griepenstroh
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 418 274 DE-U1- 8 915 625 US-A- 4 954 009
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DE-A1- 3 730 368 DE-U1- 29 818 624
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugrückhaltesystem zur Fahrwegsbegrenzung, welches
aus lösbar aneinandergesetzten Leitschwellen gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von
Anspruch 1 besteht.
[0002] Ein Fahrzeugrückhaltesystem zählt beispielsweise durch die
DE 38 27 030 C2 zum Stand der Technik. Das Fahrzeugrückhaltesystem wird durch einen Strang aus aneinander
gesetzten Leitschwellen gebildet. Jede Leitschwelle weist einen auf den Boden aufstellbaren
gehäuseartigen Basiskörper sowie einen oberhalb des Basiskörpers angeordneten Leitholm
auf. Bei der bekannten Bauart sind der Leitholm und der Basiskörper über im horizontalen
Querschnitt sigmaförmig profilierte Pfosten verbunden. Die Leitholme sind mit den
Pfosten verschweißt oder über Führungskonsolen mit diesen formschlüssig gekoppelt.
Die unteren Enden der Pfosten sind innenseitig der Basiskörper verschweißt. Es gibt
auch Ausführungsformen, bei denen die Pfosten über Stützplatten und Schraubbolzen
auf die Basiskörper geschraubt sind.
[0003] Ein vergleichbares Fahrzeugrückhaltesystem mit einer weiterentwickelten Kupplungsvorrichtung
zum Verbinden zweier Leitschwellen beschreibt die
EP 1 418 274 A1. Eine weitere Modifizierung des Fahrzeugrückhaltesystems für den Einsatz auf Brücken
geht aus der
DE 103 18 357 A1 hervor.
[0004] Das bekannte Fahrzeugrückhaltesystem hat sich in der Praxis grundsätzlich bewährt.
Es kommt insbesondere in Baustellenbereichen mit größerer Gefährdung zum Einsatz,
wo ein Aufhaltevermögen bis zur Aufhaltestufe H2 gemäß DIN EN 1317 gefordert ist.
[0005] Die
DE 38 20 930 A1 beschreibt eine Fahrbahntrenneinrichtung, die durch eine Anzahl Grundkörper gebildet
wird, die als Vollkörper ausgebildet und beispielsweise aus Recycling-Kunststoff gefertigt
sind. Die Grundkörper sind in ihrer Längsrichtung aneinander gereiht und mittels je
einer Kupplungsvorrichtung formschlüssig miteinander gekoppelt, so dass sie eine zusammenhängende
Wand ergeben. Auf die Reihe der Grundkörper kann eine Reihe Aufsatzkörper aufgesetzt
werden, damit die Trenneinrichtung eine größere Gesamthöhe erreicht. Die Aufsatzkörper
werden um eine halbe Länge versetzt angeordnet. Die Aufsatzkörper können lose auf
die Grundkörper aufgesetzt oder mit diesen mittels Befestigungsvorrichtungen fest
verbunden werden. Eine Befestigungsvorrichtung weist als Hauptteil eine Befestigungsschraube
und eine Befestigungsmutter auf.
[0007] In der Praxis ändern sich die Anforderungen auf einer Baustelle jedoch immer wieder,
beispielsweise mit Fortschreiten einer Fahrbahnsanierung oder ähnliches. Folglich
sind relativ häufig Umbauaktionen notwendig, bei denen dann ein Fahrzeugrückhaltesystem
mit geringerem Aufhaltevermögen durch ein Fahrzeugrückhaltesystem höheren Aufhaltevermögens
ersetzt werden muss oder umgekehrt. Dies ist mit hohem Zeit- und Montageaufwand verbunden.
[0008] Auch bringen die Leitschwellen der gattungsgemäßen Bauart für einen Transport nicht
die besten Voraussetzungen mit sich, weil sie relativ groß und sperrig sind. Sie erfordern
dementsprechend viel Transportraum. Insbesondere ist ein Stapeln der bekannten Leitschwellen
für den Transport, beim Umbauen einer Baustelle, aber auch für den Versand über lange
Strecken in Containern schwierig.
[0009] Der Erfindung liegt daher ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, ein
transport- und montagetechnisch verbessertes Fahrzeugrückhaltesystem zu schaffen,
welches zudem auch eine flexible Anpassung an unterschiedlich hohe Aufhaltestufen
ermöglicht.
[0010] Eine erste Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in einem Fahrzeugrückhaltesystem
gemäß den Merkmalen von Anspruch 1.
[0011] Danach ist vorgesehen, dass der Leitholm und der Basiskörper über Spannstangen koppelbar
sind, wobei jede Spannstange mit einem oberen Ende mit dem Leitholm verbunden und
mit einem unteren Ende in einem am Basiskörper angeordneten Widerlager verspannbar
ist. Der Basiskörper besitzt geneigte seitliche Anfahrbleche, welche durch ein oberes
Deckblech verbunden sind. Im Deckblech sind Koppelstellen zur Durchführung der Gewindestangen
vorgesehen. Jeweils im Bereich einer Koppelstelle unterhalb der Deckbleche ist eine
Abstützung angeordnet, in welcher eine Spannstange geführt und abgestützt ist.
[0012] Spezielle Ausgestaltungen der Lösung gemäß Anspruch 1 sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche 2 und 3.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Leitholm über Distanzkörper mit vertikalem
Abstand auf dem Basiskörper montiert, wobei sich die Spannstangen durch die Distanzkörper
erstrecken. Insbesondere können die Distanzkörper rohrfömig gestaltet sein. Ein Rohr
mit rundem Außenumfang als Distanzkörper hat den Vorteil, dass es keine scharfen Kanten
am Umfang besitzt. Dies ist insbesondere bei Fahrzeugrückhaltesystemen für Mittelstreifen
vorteilhaft, wo ein Aufprall aus beiden Richtungen erfolgen kann.
[0014] Die Distanzkörper weisen untere Aufstandsflächen auf, mit welchen sie sich in Aufnahmen
abstützen, welche an den Koppelstellen vorgesehen sind.
[0015] Eine zweite Lösung der der Erfindung zu Grunde liegenden Aufgabe zeigt Anspruch 4
auf.
[0016] Hierbei sind der Leitholm und der Basiskörper über rohrförmige Distanzkörper zueinander
vertikal beabstandet, wobei sich die Spannstangen durch die Distanzkörper erstrecken
und die Spannstangen mit einem unteren Ende in einem innerhalb des Basiskörpers angeordneten
Widerlager verspannbar sind.
[0017] Besondere Ausgestaltungen der Lösung gemäß Anspruch 4 sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche 5 bis 7.
[0018] Vorzugsweise erstreckt sich jeder Distanzkörper vom Leitholm bis zum Widerlager und
ist durch eine Öffnung in den Basiskörper geführt.
[0019] Am Distanzkörper ist ein Anschlag vorgesehen, welcher am Deckblech des Basiskörpers
zur Anlage gelangt. Am unteren, widerlagerseitigen Ende des Distanzkörpers ist ein
Zentrierzapfen vorgesehen, welcher in eine Aufnahme im Bereich des Widerlagers zum
Eingriff gelangt. Dies erleichtert die Montage und erhöht die Stabilität.
[0020] Der technologische Zusammenhang zwischen den beiden eigenständigen Lösungen gemäß
Anspruch 1 und Anspruch 4 besteht im modularen Aufbau des Fahrzeugrückhaltesystems,
dessen Leitschwellen aus Basiskörper und Leitholmen gebildet sind, welche über Spannstangen
miteinander koppelbar sind.
[0021] Der Leitholm und der Basiskörper sind über die Spannstangen einfach und schnell miteinander
zu koppeln. Sie können auf der Baustelle montiert werden. Durch die Erfindung wird
ein flexibles Fahrzeugrückhaltesystem geschaffen, dessen Basiskörper zu einem Strang
zusammengesetzt grundsätzlich selbstständig zum Einsatz gelangen können. Je nach Einsatzfall
bzw. Anforderung vor Ort können die Basiskörper um die oberen Leitholme ergänzt werden,
um eine höhere Aufhaltestufe zu realisieren. Dies ist insbesondere in Baustellen,
beispielsweise bei Baustelleneinfahrten mit kurvigem Streckenverlauf, vorteilhaft.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, zunächst einen Leitschwellenstrang aufzustellen,
der nur aus den Basiskörpem besteht. In Kurvenbereichen bzw. grundsätzlich an solchen
Streckenabschnitten, wo höhere Aufhaltestufen verlangt werden, wird das System modular
um die oberen Leitholme erweitert. Dies ist vor Ort problemlos möglich. Große Umbauaktionen
bzw. Austausch des einen Fahrzeugrückhaltesystems und Ersatz durch ein anderes ist
nicht erforderlich.
[0023] Grundsätzlich können auch existierende Basiskörper umgebaut und mit oberen Leitholmen
ausgerüstet werden, wobei die Montage der Leitholme an den Basiskörpem im erfindungsgemäßen
Sinne über die Spannstangen erfolgt.
[0024] Auch transportmäßig ist das Fahrzeugrückhaltesystem vorteilhaft, denn die Basiskörper
und die Leitholme können getrennt voneinander transportiert werden. Die Basiskörper
ebenso wie die Leitholme können gut gestapelt werden. Hierdurch lässt sich der auf
einem Transportfahrzeug oder in einem Container zur Verfügung stehende Stauraum sehr
gut nutzen. Die Montage erfolgt dann erst vor Ort.
[0025] Die Kopplung der Leitholme mit den Basiskörpern erfolgt über die Spannstangen. Hierzu
werden die Spannstangen mit den im oder am Basiskörper vorgesehenen Widerlagern verspannt.
Dies kann beispielsweise durch ein Verdrehen der Spannstangen erfolgen. Das Widerlager
ist innerhalb des Basiskörpers angeordnet.
[0026] Im Rahmen der Erfindung kommen als Spannstangen insbesondere Gewindestangen zum Einsatz.
Die Gewindestangen besitzen zumindest einen Stangenabschnitt mit einem Gewinde, mittels
dessen die Gewindestange in dem im Basiskörper angeordneten Widerlager verspannt werden
kann. Vorzugsweise handelt es sich um ein Außengewinde, insbesondere um ein Grobgewinde.
Das Widerlager ist mit einem entsprechenden Innengewinde ausgerüstet. Durch Drehen
der Gewindestange werden der Leitholm und der Basiskörper gegeneinander gezogen und
verspannt. Die Betätigung der Spann- bzw. Gewindestangen erfolgt vom oberen Ende her.
Hierzu besitzen die Gewindestangen einen Stangenkopf, an dem eine Handhabe zum Drehen
der Gewindestangen angesetzt werden kann. Zweckmäßigerweise durchsetzt die Gewindestange
mit ihrem oberen Ende den Leitholm.
[0027] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des grundsätzlichen Erfindungsgedankens
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 7 bis 31.
[0028] Je nach Einsatzzweck und Aufhaltestufe können auch zwei übereinander angeordnete
Leitholme vorgesehen sein. Vorzugsweise sind die Leitholme im Querschnitt rund oder
rechteckig. Zweckmäßigerweise besitzen die Leitholme profilierte Seitenwände. Hierdurch
kann das Widerstandsmoment und die Steifigkeit der Leitholme erhöht werden.
[0029] Zusätzlich können an den Leitholmen Schutzplanken montiert sein, welche sich in deren
Längsrichtung erstrecken.
[0030] Die Sicherheit des Fahrzeugrückhaltesystems bzw. der Leitschwellen gegen Querverschiebung
kann durch reibungserhöhende Mittel erhöht werden, die an der Unterseite der Basiskörper
vorgesehen sind. Die reibungserhöhenden Mittel können durch Schuhe gebildet sein,
welche bodenseitige Kufen der Basiskörper formschlüssig umgreifen. Vorzugsweise bestehen
solche Schuhe aus Elastomer, insbesondere aus Gummi oder Polyurethan.
[0031] Die reibungserhöhenden Mittel sind bevorzugt durch Reibbeläge, insbesondere profilierte
Reibbeläge, gebildet, die bodenseitig am Basiskörper angeordnet sind. Vorzugsweise
sind die reibungserhöhenden Mittel zumindest mittelbar mit einer Spannstange gekoppelt,
wobei die Anpresskraft der reibungserhöhenden Mittel gegen den Boden über die Spannstange
einstellbar ist. Hierdurch kann die Sicherheit des Fahrzeugrückhaltesystems gegen
Querverschiebung den örtlichen Gegebenheiten entsprechend variiert werden.
[0032] Möglich ist es auch, dass die Basiskörper an bzw. auf bodenseitig festgelegten Schienen
montiert sind. Entlang der Schienen sind die Basiskörper begrenzt quer verlagerbar.
Die Basiskörper sind mit den Schienen verspannt, so dass die Verlagerung der Basiskörper
entlang der Schienen erst nach Überschreiten voreinstellbarer Querkräfte erfolgt.
Auf diese Weise erhält das Fahrzeugrückhaltesystem bei Überschreiten von Grenzlasten
ein Nachgiebigkeitsverhalten bis zu einer begrenzten Seitenverschiebung. Nach Erreichen
der maximalen Seitenverschiebung übernimmt das Fahrzeugrückhaltesystem das volle Aufhaltevermögen.
[0033] Die in Längsrichtung aneinander stoßenden Basiskörper, ebenso wie die Leitholme,
sind über Steckverbindungen koppelbar.
[0034] Hierzu weist jeder Basiskörper an einer ersten Stirnseite eine Einstecktasche und
an der anderen zweiten Stirnseite eine Einstecklasche auf. Bei zwei miteinander gekoppelten
Basiskörpem greift die Einstecklasche des einen Basiskörpers in die Einstecktasche
des benachbarten Basiskörpers. Die Einstecktasche ist durch ein frontseitiges Stoßblech
gebildet, welches durch zwei Vertikalstege gegenüber der ersten Stirnseite beabstandet
ist. Die Einstecklasche ist zwischen zwei Vertikalschlitzen in der zweiten Stirnseite
ausgebildet.
[0035] Eine weitere Verbesserung der Verbindung zwischen zwei Basiskörpem kann dadurch erreicht
werden, dass bodenseitig an der zweiten Stirnseite eines Basiskörpers zapfenartige
Vorsprünge vorgesehen sind. Im Bodensteg der Einstecktasche an der ersten Stirnseite
des Basiskörpers sind Aussparungen vorgesehen. Bei zwei miteinander gekoppelten Basiskörpern
gelangen die Vorsprünge an der zweiten Stirnseite in den Aussparungen der Einstecktasche
zum Eingriff. Vorzugsweise sind die Vorsprünge und die Aussparungen jeweils in den
äußeren Randbereichen der Einstecktasche und der zweiten Stirnseite angeordnet. Auf
diese Weise wird eine stabile Verbindung zwischen zwei Basiskörpern sichergestellt,
die auch hohen Biegemomenten standhält.
[0036] Die Deckbleche zweier aneinander stoßender Basiskörper sind über eine die Stoßfuge
überlappende Steckplatte miteinander verbunden. Die Steckplatte weist einen Plattenkörper
mit zwei rechtwinklig abstehenden Querstegen auf. Die Steckplatte wird in angepasst
konfigurierten Aufnahmen in den Deckblechen eingelegt und schließt bündig mit der
Oberfläche der Deckbleche ab.
[0037] Ebenso sind zwei in Längsrichtung aneinander stoßende Leitholme über eine Steckverbindung
koppelbar, wobei diese Steckverbindung einerseits durch ein stirnseitig des Leitholms
vorgesehenes Winkelprofil mit zwei Vertikalstegen und einem gegenüber der Stirnseite
des Leitholms vorstehenden Vertikalschenkel und andererseits durch einen Kupplungssteg
gebildet ist, der sich in der Querebene der benachbarten Stirnseite des folgenden
Leitholms erstreckt.
[0038] Die Kopplung der einzelnen Leitschwellen untereinander ist montagefreundlich, stabil
und ermöglicht eine begrenzte Abwinkelbarkeit der Leitschwellen relativ zueinander.
Dies ist insbesondere in Baustellenbereichen wünschenswert, um Kurven folgen zu können.
[0039] Zur Erhöhung der Standsicherheit und insbesondere des Widerstandes gegen Querverschiebung
des Fahrzeugrückhaltesystems können im Basiskörper ein oder mehrere Beschwerungskörper
angeordnet sein. Hierbei kann es sich um massive Körper mit hohem Gewicht, beispielsweise
aus Beton, handeln. Zweckmäßigerweise sind die Beschwerungskörper bodenseitig mit
einem reibungserhöhenden Mittel versehen.
[0040] Zur Beschwerung des Fahrzeugrückhaltesystems können im Basiskörper auch befüllbare
Behälter vorgesehen sein. Als Behälter können sowohl solche mit festen Wänden, beispielsweise
kanisterähnliche Behälter, als auch flexible Behälter, wie befüllbare Schläuche, Säcke
oder Kissen, zum Einsatz gelangen. Vorzugsweise besitzen die Behälter einen Einfüllstutzen,
der über eine Öffnung im Deckblech zugänglich ist. Auch die Behälter sind bodenseitig
zweckmäßigerweise mit einem reibungserhöhenden Mittel versehen. Als Füllmittel können
beispielsweise Sand oder Wasser und ähnliche fließ- oder rieselfähige Stoffe zum Einsatz
gelangen.
[0041] Am Basiskörper sind von den Anfahrblechen nach außen gerichtete Aufstandsbleche vorgesehen.
Unterhalb der Aufstandsbleche sind sich in Längsrichtung des Basiskörpers erstreckende
Winkelleisten angeordnet. An den Winkelleisten sind mehrere, in Längsrichtung mit
Abstand zueinander angeordnete Profilkörper aus Kunststoff oder Gummi befestigt. Die
Profilkörper erhöhen den Reibwiderstand zwischen den Basiskörpern und dem Untergrund.
Da die Profilkörper mit Abstand zueinander angeordnet sind, ist die Wasserumläufigkeit
sichergestellt.
[0042] Zur Festlegung der Profilkörper an der Winkelleiste besitzen diese einen Längsschlitz,
mit welchem die Profilkörper den freien Längsschenkel einer Winkelleiste umgreifen.
[0043] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- in perspektivischer Darstellungsweise einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen
Fahrzeugrückhaltesystem;
- Figur 2
- die Darstellung von Figur 1 in einer Ansicht schräg von unten;
- Figur 3
- wiederum in der Perspektive das Fahrzeugrückhaltesystem mit einer teilweisen Explosionsdarstellung
seiner Baukomponenten;
- Figur 4
- einen Ausschnitt aus dem Fahrzeugrückhaltesystem in einem Vertikalschnitt;
- Figur 5
- zwei zur Kopplung bereitstehende Leitschwellen des Fahrzeugrückhaltesystems;
- Figur 6
- zwei Basiskörper in perspektivischer Darstellung beim Kopplungsvorgang;
- Figur 7
- den Verbindungsbereich zwischen den Leitschwellen gemäß der Figur 6 in einer anderen
Perspektive;
- Figur 8
- die beiden Basiskörper gemäß der Darstellung von Figur 6 im gekoppelten Zustand;
- Figur 9
- in einer Explosionsdarstellung einen oberen Leitholm mit drei Spannstangen und Distanzkörpern;
- Figur 10
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrzeugrückhaltesystems in der
Perspektive;
- Figur 11
- eine Stimansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 10;
- Figur 12
- wiederum in perspektivischer Darstellungsweise eine weitere Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Fahrzeugrückhaltesystems mit einer explosionsartig auseinander gezogenen
Darstellung seiner Baukomponenten;
- Figur 13
- das Fahrzeugrückhaltesystem gemäß der Figur 12 in einer Ansicht schräg von unten;
- Figur 14
- in einer Perspektive das Fahrzeugrückhaltesystem gemäß den Figuren 12 und 13 in montiertem
Zustand;
- Figur 15
- wiederum in der Perspektive einen Ausschnitt aus einem Fahrzeugrückhaltesystem;
- Figur 16
- ein Fahrzeugrückhaltesystem mit bodenseitig angeordneten reibungserhöhenden Mitteln
in einer Schnittdarstellung;
- Figur 17
- das Fahrzeugrückhaltesystem gemäß der Darstellung von Figur 16 mit bodenseitig angepressten
reibungserhöhenden Mitteln;
- Figur 18
- einen Endabschnitt einer Leitschwelle einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugrückhaltesystems in der Perspektive;
- Figur 19
- eine Seitenansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 17;
- Figur 20
- eine Stimansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 17;
- Figur 21
- eine Stimansicht auf ein Fahrzeugrückhaltesystem gemäß der Figur 17 beim Verbindungsvorgang
zweier Leitschwellen;
- Figur 22
- eine Seitenansicht auf die Darstellung von Figur 21;
- Figur 23
- die Darstellung gemäß der Figur 21 in der Perspektive;
- Figur 24
- in perspektivischer Darstellungsweise jeweils den endseitigen Abschnitt zweier Basiskörper;
- Figur 25
- in vergrößerter Darstellung die Ausschnitte A und B aus Figur 24;
- Figur 26
- eine Seitenansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 24;
- Figur 27
- eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß der Figur 24;
- Figur 28
- eine perspektivische Ansicht auf die zweite Stirnseite einer Leitschwelle eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugrückhaltesystems;
- Figur 29
- eine Stimansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 28;
- Figur 30
- das Detail A gemäß der Figur 29 in vergrößerter Darstellungsweise;
- Figur 31
- eine Seitenansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 28;
- Figur 32
- eine perspektivische Ansicht auf die erste Stirnseite einer Leitschwelle eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugrückhaltesystems;
- Figur 33
- eine Stimansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 32;
- Figur 34
- eine Seitenansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 32;
- Figur 35
- eine Stimansicht auf die Darstellung gemäß der Figur 32, jedoch ohne Stirnwand mit
Blick in das Innere des Basiskörpers und des Leitholms;
- Figur 36
- das Detail A gemäß der Figur 35 in vergrößerter Darstellung;
- Figur 37
- in perspektivischer Darstellungsweise den Basiskörper einer weiteren Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Fahrzeugrückhaltesystems;
- Figur 38
- einen Vertikalschnitt durch die Darstellung gemäß der Figur 39 entlang der Linie B-B;
- Figur 39
- die Darstellung gemäß der Figur 37 in der Seitenansicht;
- Figur 40
- eine perspektivische Ansicht auf den Basiskörper einer weiteren Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Fahrzeugrückhaltesystems mit Blick schräg von unten;
- Figur 41
- einen Vertikalschnitt durch den Basiskörper gemäß der Figur 40;
- Figur 42
- wiederum in der Perspektive den Basiskörper einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugrückhaltesystems in einer Ansicht schräg von unten;
- Figur 43
- eine Stimansicht auf den Basiskörper gemäß der Figur 42 gemäß dem Pfeil X und
- Figur 44
- den Ausschnitt B aus der Figur 43 in vergrößerter Darstellungsweise.
[0044] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrzeugrückhaltesystems
A, welches aus lösbar aneinander gesetzten Leitschwellen 1 besteht. Einzelheiten der
Leitschwellen 1 sind auch anhand der Figuren 2 bis 5 beschrieben.
[0045] Jede Leitschwelle 1 besitzt einen auf den Boden aufstellbaren gehäuseartigen Basiskörper
2 mit dachförmig geneigten seitlichen Anfahrblechen 3, 4, einem die oberen Längskanten
5, 6 der Anfahrbleche 3, 4 verbindenden Deckblech 7 sowie an die unteren Längskanten
8, 9 der Anfahrbleche 3, 4 sich vom Basiskörper 2 nach außen erstreckenden Aufstandsblechen
10, 11. Die Randabschnitte 12, 13 der Aufstandsbleche 10, 11 sind leicht nach unten
abgekantet.
[0046] Mit Abstand oberhalb des Basiskörpers 2 einer Leitschwelle 1 erstreckt sich jeweils
ein Leitholm 14, welcher ein nach unten offenes C-förmiges Profil besitzt. Die Seitenwände
15, 16 des Längsholms 14 sind durch Längskanäle 17, 18 profiliert.
[0047] Die Leitholme 14 und die Basiskörper 2 sind über Spannstangen in Form von Gewindestangen
19 lösbar miteinander verbunden. Hierbei durchsetzt jede Gewindestange 19 mit einem
oberen Ende 20 den Leitholm 14. Im Deckblech 7 der Basiskörper 2 sind Koppelstellen
21 zur Durchführung der Gewindestangen 19 vorgesehen. An den Koppelstellen 21 sind
die Gewindestangen 19 in die Basiskörper 2 eingeführt und mit einem unteren Ende 22
in einem im Basiskörper 2 angeordneten Widerlager 23 verspannbar. Die Gewindestangen
19 besitzen ein Außengewinde 24 in Form eines Grobgewindes. Das Widerlager 23 ist
durch eine im unteren Drittel eines Basiskörpers 2 quer zwischen den Anfahrblechen
3, 4 festgelegte Widerlagerplatte 25 und eine unterhalb der Widerlagerplatte 25 angeordnete
Schraubenmutter 26 gebildet. Jeweils im Bereich einer Koppelstelle 21 unterhalb des
Deckblechs 7 ist eine plattenförmige Abstützung 27 mit einer Bohrung 28 mit Innengewinde
29 vorgesehen. Jede Gewindestange 19 ist mit ihrem Außengewinde 24 im Innengewinde
29 der Abstützung 27 geführt und stützt sich in dieser ab.
[0048] Die Gewindestangen 19 erstrecken sich in Längsrichtung durch rohrförmige Distanzkörper
30, welche zwischen dem Leitholm 14 und dem Basiskörper 2 angeordnet sind und diese
zueinander vertikal beabstanden. Die Distanzkörper 30 weisen untere Aufstandsflächen
31 auf. Mit den Aufstandsflächen 31 stützen sich die Distanzkörper 30 in Aufnahmen
32 ab, welche in den Deckblechen 7 an den Koppelstellen 21 vorgesehen sind.
[0049] Die im Querschnitt C-förmigen, nach unten offenen Leitholme 14 übergreifen die Distanzkörper
30 und liegen mit ihrem die Seitenwände 15, 16 verbindenden Horizontalschenkel 33
auf den oberen Enden 34 der Distanzkörper 30 auf.
[0050] Zur Montage der Leitholme 14 auf den Basiskörpem 2 werden die Gewindestangen 19 über
Öffnungen 35 (s. auch Figur 9) in den Horizontalschenkeln 33 durch die Leitholme 14
und die Distanzkörper 30 in die Basiskörper 2 eingeführt und im Widerlagers 23 verspannt.
Dies erfolgt durch Verdrehen der Gewindestangen 19 über einen am oberen Ende 20 vorgesehenen
Stangenkopf 36, der mit geeigneten hier nicht näher dargestellten Schlüsselflächen,
beispielsweise einem Innensechskant, zum Ansetzen einer Handhabe, ausgerüstet ist.
Im montierten Zustand schließt der Stangenkopf 34 bündig mit der Oberfläche des Horizontalschenkels
33 ab oder ist in diesem versenkt und wird durch eine Kappe abgedeckt.
[0051] Die einzelnen Leitschwellen 1 können vor Ort zum Fahrzeugrückhaltesystem A zusammengebaut
werden. Hierbei werden in Längsrichtung aneinanderstoßende Basiskörper 2 ebenso wie
in Längsrichtung aneinanderstoßende Leitholme 14 über Steckverbindungen 37, 38 gekoppelt.
Grundsätzlich kann auch zunächst ein Strang aus aneinandergesetzten Basiskörpem 2
hergestellt werden. Dieser kann im Bedarfsfall an höher gefährdeten Stellen, bei denen
eine größere Aufhaltestufe gefordert ist, um die oberen Leitholme 14 aufgerüstet werden.
Dies ist mittels der Gewindestangen 19 vor Ort schnell und mit verhältnismäßig geringem
Montageaufwand möglich.
[0052] Die Montage des Fahrzeugrückhaltesystems A ist nochmals anhand der Darstellungen
in den Figuren 6 bis 9 erläutert.
[0053] Die Figuren 6 und 7 zeigen den Kopplungsvorgang zwischen den Basiskörpern 2 zweier
Leitschwellen 1. Jeder Basisköper 2 weist an einer ersten Stirnseite 39 eine Einstecktasche
40 und an der anderen zweiten Stirnseite 41 eine Einstecklasche 42 auf. Die Einstecktasche
40 ist durch ein frontseitiges Stoßblech 43 gebildet, welches durch zwei Vertikalstege
44 gegenüber der ersten Stirnseite 34 beabstandet ist. Die Einstecklasche 42 ist zwischen
zwei Vertikalschlitzen 45 in der zweiten Stirnseite 41 ausgebildet. Zur Kopplung der
beiden Basiskörper 2 wird die Einstecklasche 42 des einen Basiskörpers 2 in die Einstecktasche
40 des benachbarten Basiskörpers 2 eingeführt. Hierbei übergreifen die Vertikalschlitze
45 die Vertikalstege 44 und die Steckverbindung 37 ist hergestellt.
[0054] Die Deckbleche 7 der beiden aneinanderstoßenden Basiskörper 2 werden über eine die
Stoßfuge 46 überlappende Steckplatte 47 miteinander verbunden, welche in Aufnahmen
48 im Stoßbereich der Deckbleche 7 eingelegt werden. Die Steckplatte 47 weist einen
Plattenkörper 49 mit zwei rechtwinklig abstehenden Querstegen 50 auf. Die Querstege
50 hintergreifen die einander gegenüberliegenden Frontbleche 51, 52 der Basiskörper
2, so dass eine formschlüssige Kopplung sichergestellt ist. Die Steckplatten 47 werden
mittels Schraubbolzen 53 gesichert, die in Gewindebohrungen 54 im Bereich der Aufnahmen
46 eingeschraubt werden. Die Steckplatten 47 können auch zum Abdecken der Aufnahmen
32 von unbenutzten Koppelstellen 21 benutzt werden.
[0055] Der aus Basiskörpem 2 hergestellte Leitschwellenstrang erfüllt zumindest die Anforderungen
der DIN EN 1317 bezüglich des Anfahrversuchs TB 21 und somit die Aufhaltestufe T1.
Zur Aufrüstung auf eine Aufhaltestufe H2 wird der Leitschwellenstrang erweitert und
um obere Leitholme 14 ergänzt. Die hierfür im Wesentlichen erforderlichen Bauteilkomponenten
sind nochmals in Figur 9 dargestellt. Die Distanzkörper 30 werden auf den Basiskörpem
2 montiert. Hierzu werden die Steckplatten 47, welche die Aufnahmen 32 an den Koppelstellen
21 abdecken, entfernt und die Distanzkörper 30 mit ihren Aufstandsflächen 31 in die
Aufnahmen 32 gesetzt und durch Schrauben 55 festgelegt. Anschließend wird der Leitholm
14 auf die Distanzkörper 30 aufgesetzt und mittels der Gewindestangen 19 gegenüber
dem Basiskörper 2 verspannt.
[0056] Die Steckverbindung 38 zwischen zwei in Längsrichtung aneinanderstoßenden Leitholmen
14 besteht einerseits durch ein stirnseitig des Leitholms 14 vorgesehenes Winkelprofil
56 an der einen Stirnseite 57 des Leitholms 14 und andererseits durch einen Kupplungssteg
58 an der gegenüberliegenden zweiten Stirnseite 59 des Leitholms 14. Das Winkelprofil
56 weist einen Vertikalschenkel 59 auf, welcher durch zwei in den Zeichnungen nicht
zu erkennende Vertikalstege gegenüber der Stirnseite 57 des Leitholms 14 vorsteht.
Links und rechts des Kupplungsstegs 58 sind zwei Vertikalschlitze 61 vorhanden, welche
bei der Herstellung der Steckverbindung 38 über die Vertikalstege an der benachbarten
Stirnseite 57 geführt werden, so dass der Kupplungssteg 58 hinter den Vertikalschenkel
60 greift. Hierdurch ist eine zuverlässige Kupplung der Leitholme 14 sichergestellt.
Zusätzlich kann eine Schraubverbindung zwischen den Stirnseiten 57 und 59 der Leitholme
vorgesehen sein.
[0057] Die Figuren 10 und 11 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Fahrzeugrückhaltesystems
B.
[0058] Die Leitschwelle 62 des Fahrzeugrückhaltesystems B besitzt einen Basiskörper 2, der
dem zuvor beschriebenen entspricht. Von daher sind einander entsprechende Bauteile
mit gleichen Bezugszeichen versehen. Oberhalb des Basiskörpers 2 ist ein Leitholm
63 angeordnet. Der Leitholm 63 und der Basiskörper 2 sind durch Gewindestangen 19,
wie zuvor beschrieben koppelbar. Im Unterschied zu dem Fahrzeugrückhaltesystem A ist
der Leitholm 63 direkt auf den Basiskörper 2 aufgesetzt ohne Zwischenschaltung von
Distanzkörpern. Hierbei liegt der im Querschnitt C-förmig konfigurierte Leitholm 63
mit unteren einwärts gerichteten Randschenkein 64 auf dem Deckblech 7 des Basiskörpers
2 auf. An den Seitenwänden 65, 66 des Leitholms 63 sind unter Zwischenschaltung von
Stützprofilen 67 sich in Längsrichtung des Leitholms 63 bzw. der Leitschwelle 62 erstreckende
W-förmige Schutzplanken 68, 69 montiert.
[0059] Auch das Fahrzeugrückhaltesystem C, wie in den Figuren 12 bis 14 veranschaulicht,
weist Leitschwellen 70 mit Basiskörpern 2 auf. Mit den Basiskörpem 2 sind obere Leitholme
71, 72 über Gewindestangen 19 gekoppelt. Im Unterschied zu den zuvor beschriebenen
Ausführungsformen sind bei dem Fahrzeugrückhaltesystem C zwei übereinander liegende
Leitholme 71, 72 angeordnet, welche jeweils mittels der Gewindestangen 19 mit den
Basiskörpern 2 verspannt sind. Die Verspannung erfolgt wie zuvor über in den Basiskörpern
2 angeordnete Widerlager 23, in welche die Gewindestangen 19 eingeschraubt werden.
[0060] Auch die Leitholme 71, 72 sind C-förmig konfiguriert und nach unten offen angeordnet,
wobei die Seitenwände 73, 74 bzw. 75, 76 durch Querstege 77, 78 verbunden sind, wie
in der Figur 13 zu erkennen. In den Querstegen 77, 78 sind Öffnungen 79, 80 zum Durchführen
der Gewindestangen 19 vorgesehen.
[0061] Das Fahrzeugrückhaltesystem D, gemäß der Figur 15, entspricht vom grundsätzlichen
Aufbau dem Fahrzeugrückhaltesystem A, wie anhand der Figuren 1 bis 9 erläutert. Gleiche
Bauteile bzw. Bauteilkomponenten sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Im Unterschied zum Fahrzeugrückhaltesystem A sind bei dem Fahrzeugrückhaltesystem
D die Basiskörper 2 an bodenseitig festgelegten Schienen 81 montiert. In den Schienen
81 sind Längsschlitze 82 vorgesehen. Die Gewindestangen 19 sind mit ihrem unteren
Ende 22 durch das Widerlager 23 und den Längsschlitz 82 hindurch geführt und dort
mittels einer Schraubenmutter 83 verspannt, so dass die Festlegung der Gewindestange
19 an der Schiene 81 die Funktion des Widerlagers im Basiskörper 2 übernimmt.
[0062] Die Leitschwellen 1 des Fahrzeugrückhaltesystems D sind an den Schienen 81 begrenzt
quer verlagerbar, bis der in den Längsschlitzen 82 zur Verfügung stehende Weg ausgeschöpft
ist. Danach verhält sich das Fahrzeugrückhaltesystem D starr.
[0063] Die Figuren 16 und 17 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Fahrzeugrückhaltesystems
E. Hierbei handelt es sich wiederum um eine Abwandlung des Fahrzeugrückhaltesystems
A, so dass auf eine nochmalige Beschreibung der grundsätzlichen Bauteile bzw. Bauteilkomponenten
verzichtet wird.
[0064] Bei dem Fahrzeugrückhaltesystem E sind bodenseitig am Basiskörper 2 reibungserhöhende
Mittel 84 vorgesehen. Hierzu ist quer zwischen die Randabschnitte 12, 13 der Aufstandsbleche
10, 11 ein Federblech 85 mit einem unteren Reibbelag 86 angeordnet. Durch Einwirkung
der Gewindestange 19 kann das Federblech 85 nach unten gedrückt werden, verdeutlicht
durch den Pfeil P in der Figur 16. Hierdurch wird die Anpresskraft der reibungserhöhenden
Mittel 84 gegen den Boden über die Gewindestange 19 eingestellt. Figur 17 zeigt das
Federblech 85 und den Reibbelag 86 im gegen den Boden angepressten Zustand. Auf diese
Weise wird der Widerstand des Fahrzeugrückhaltesystems E gegen Querverschiebung erhöht.
[0065] Anhand der Figuren 18 bis 36 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugrückhaltesystems F beschrieben. Auch das Fahrzeugrückhaltesystem F besteht
aus lösbar aneinander gesetzten Leitschwellen 87. Jede Leitschwelle 87 besitzt einen
auf den Boden aufstellbaren gehäuseartigen Basiskörper 88 mit dachförmig geneigten
seitlichen Anfahrblechen 89, 90, die durch ein oberes Deckblech 91 verbunden sind.
Von den unteren Längskanten 92, 93 der Anfahrbleche 89, 90 erstrecken sich vom Basiskörper
88 nach außen gerichtete Aufstandsbleche 94, 95. Die Randabschnitte 96, 97 der Aufstandsbleche
94, 95 sind leicht nach unten abgekantet.
[0066] Mit Abstand oberhalb des Basiskörpers 88 einer Leitschwelle 87 erstreckt sich ein
Leitholm 98, welcher ein nach unten offenes C-förmiges Profil besitzt.
[0067] Die Leitholme 98 und die Basiskörper 88 sind über rohrförmige Distanzkörper 99 zueinander
vertikal beabstandet und über Spannstangen in Form von Gewindestangen 100 lösbar miteinander
verbunden. Die Gewindestangen 100 erstrecken sich in Längsrichtung durch die Distanzkörper
99 und sind mit einem unteren Ende 101 (s. Figuren 30 und 36) in einem innerhalb des
Basiskörpers 88 angeordneten Widerlager 102 verspannbar. Im Deckblech 91 der Basiskörper
88 sind Öffnungen 103 vorgesehen, durch welche die Distanzkörper 99 mit ihrem unteren
Längenabschnitt 104 in die Basiskörper 88 eingeführt sind. Die Distanzkörper 99 erstrecken
sich bis zum Widerlager 102 und sind dort abgestützt. Am unteren Ende 105 des Distanzkörpers
99 ist ein Zentrierzapfen 106 vorgesehen, welcher in eine Aufnahme 107 im Bereich
des Widerlagers 102 zum Eingriff gelangt. Oberhalb auf dem Deckblech 91 kommen die
Distanzkörper mit einem kranzförmigen Anschlag 108 zur Anlage.
[0068] Die Gewindestangen 100 besitzen ein Außengewinde in Form eines Grobgewindes und durchsetzen
mit ihrem oberen Ende 109 den Leitholm 98. Die Leitholme 98 liegen mit ihren Horizontalschenkeln
110 auf dem oberen Ende 111 der Distanzkörper 99 auf. Die Seitenschenkel 112, 113
eines Leitholms 98 sind im Bereich eines Distanzkörpers 99 durch ein Versteifungsblech
114 verbunden, welches vom Distanzkörper 99 durchsetzt wird.
[0069] Das Widerlager 102 ist durch eine im Basiskörper 88 angeordnete, quer zwischen den
Anfahrblechen 89, 90 festgelegte Widerlagerplatte 115 und eine unterhalb der Widerlagerplatte
115 angeordnete Schraubenmutter 116 gebildet.
[0070] Die Kopplung der Leitschwellen 87 des Fahrzeugrückhaltesystems F erfolgt über Steckverbindungen
117, 118 zwischen den in Längsrichtung aneinander stoßenden Basiskörpern 88 und den
in Längsrichtung aneinander stoßenden Leitholmen 98. Jeder Basiskörper 88 weist an
einer ersten Stirnseite 119 eine Einstecktasche 120 und an der anderen zweiten Stirnseite
121 eine Einstecklasche 122 auf. Die Einstecktasche 120 ist durch ein frontseitiges
Stoßblech 123 gebildet, welches durch zwei Vertikalstege 124 gegenüber der ersten
Stirnseite 119 beabstandet ist. Die Einstecklasche 122 ist zwischen zwei Vertikalschlitzen
125 in der zweiten Stirnseite 121 ausgebildet. Zur Kopplung der beiden Basiskörper
88 wird die Einstecklasche 122 des einen Basiskörpers 88 in die Einstecktasche 120
des benachbarten Basiskörpers 88 eingeführt. Hierbei übergreifen die Vertikalschlitze
125 die Vertikalstege 124 und die Steckverbindung ist hergestellt.
[0071] Analog erfolgt die Kopplung zwischen zwei Leitholmen 98. An einer ersten Stirnseite
126 eines Leitholms 98 ist eine Einstecktasche 127, gebildet aus einem frontseitigen
abgekanteten Stoßblech 128, welches durch zwei Vertikalstege 129 gegenüber der ersten
Stirnseite 126 beabstandet ist, vorgesehen. An der zweiten Stirnseite 130 eines Leitholms
88 ist eine Einstecklasche 131 zwischen zwei Vertikalschlitzen 132 ausgebildet. Beim
Verbinden zweier Leitschwellen 87 gelangen die Einstecklaschen 131 formschlüssig mit
den Einstecktaschen 127 zum Eingriff.
[0072] Die Deckbleche 91 zweier aneinander stoßender Basiskörper 88 werden entsprechend
den vorher beschriebenen Ausführungsformen über eine die Stoßfuge 46 überlappende
Steckplatte 47 miteinander verbunden, welche in Aufnahmen 48 im Stoßbereich der Deckbleche
91 eingesteckt wird. Diesbezüglich wird auf die Beschreibung des Fahrzeugrückhaltesystems
A verwiesen.
[0073] Zur Erhöhung der Stabilität der Verbindung zwischen zwei Leitschwellen 87 bzw. zwei
Basiskörpern 88 sind diese im Verbindungsbereich untereinander verzahnt. Hierzu sind
bodenseitig an der zweiten Stirnseite 121 des Basiskörpers 88 zapfenartige Vorsprünge
133 vorgesehen. Im Bodensteg 134 der Einstecktasche 120 sind entsprechende Aussparungen
135 vorhanden. Bei zwei miteinander gekoppelten Basiskörpem 88 greifen die Vorsprünge
133 in die Aussparungen 135 ein, so dass eine Verzahnung entsteht. Die Vorsprünge
133 und die Aussparungen 135 sind jeweils in den äußeren Randbereichen 136, 137 der
Einstecktasche 120 und der zweiten Stirnseite 121 angeordnet, unterhalb der Aufstandsbleche
94, 95 benachbart zu den Randabschnitten 96, 97. Die Basiskörper 88 sind über die
Einstecktaschen 120 und die Einstecklaschen 122 sowie über die Verzahnung durch die
Vorsprünge 133 und die Aussparungen 135 miteinander verbunden. Dies gewährleistet
eine stabile Kopplung der beiden Basiskörper 88 untereinander, die auch hohen Biegemomenten
und Querkräften widersteht.
[0074] Die Figuren 37 bis 39 zeigen einen Basiskörper 138 eines erfindungsgemäßen Fahrzeugrückhaltesystems.
Zur Erhöhung der Standsicherheit und des Widerstandes gegen Querverschiebung bei einem
Anprall ist der Basiskörper 138 beschwerbar. Hierzu sind im Basiskörper 138 befüllbare
Behälter 139 angeordnet. Die Behälter 139 weisen einen Einfüllstutzen 140 auf, der
über eine Öffnung 141 im Deckblech 91 zugänglich ist. Bodenseitig am Behälter 139
sind reibungserhöhende Mittel 142 vorgesehen. Zur Beschwerung können unterschiedliche
Stoffe zum Einsatz gelangen, beispielsweise Wasser, Sand und ähnliche fließ- und rieselfähige
Stoffe.
[0075] Ansonsten entspricht der grundsätzliche Aufbau des Basiskörpers 138 den zuvor beschriebenen
Ausführungsformen, so dass auf eine nochmalige Beschreibung verzichtet wird.
[0076] Bei dem Basiskörper 143 wie in den Figuren 40 und 41 dargestellt sind massive Beschwerungskörper
144 vorgesehen. Diese sind der inneren Kontur des Basiskörpers 143 angepasst und weisen
einen breiten Fußbereich 145 und einen sich zwischen den Anfahrblechen 89, 90 erstreckenden
Oberteil 146 auf, welches den Basiskörper 143 bis knapp zur Hälfte ausfüllt. Bodenseitig
ist der Beschwerungskörper 144 mit reibungserhöhenden Mitteln 147 versehen.
[0077] Anhand der Figuren 42 bis 44 ist eine weitere Modifikation eines Basiskörpers 148
erläutert. Der Basiskörper 148 weist sich von den Anfahrblechen 89, 90 nach außen
gerichtete Aufstandsbleche 94, 95 auf. Unterhalb der Aufstandsbleche 94, 95 sind jeweils
sich in Längsrichtung des Basiskörpers 148 erstreckende durchgehende Winkelleisten
149 angeordnet, welche durch Querstreben 150 miteinander verbunden sind. An den Winkelleisten
149 sind mehrere in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordnete Profilkörper
151 aus Kunststoff oder Gummi befestigt. Hierzu weisen die Profilkörper 151 einen
Längsschlitz 152 auf, mit welchem sie den freien Längsschenkel 153 der Winkelleisten
149 umgreifen. Unterseitig sind die Profilkörper 151 durch Stege 154 mit dazwischenliegenden
Längskanälen 155 profiliert. Durch die Profilkörper 151 wird der Reibbeiwert zwischen
der Unterseite des Basiskörpers 148 und dem Boden erhöht und die Sicherheit des Fahrzeugrückhaltesystems
bzw. der Leitschwellen gegen Querverschiebung erhöht.
Bezugszeichen:
[0078]
1 - Leitschwelle
2 - Basiskörper
3 - Anfahrblech
4 - Anfahrblech
5 - obere Längskante v. 3
6 - obere Längskante v. 4
7 - Deckblech
8 - untere Längskante v. 3
9 - untere Längskante v. 4
10 - Aufstandsblech
11 - Aufstandsblech
12 - Randabschnitt v. 10
13 - Randabschnitt v. 11
14 - Leitholm
15 - Seitenwand v. 14
16 - Seitenwand v. 14
17 - Längskanal
18 - Längskanal
19 - Spannstange
20 - oberes Ende v. 19
21 - Koppelstelle
22 - unteres Ende v. 19
23 - Widerlager
24 - Außengewinde
25 - Widerlagerplatte
26 - Schraubenmutter
27 - Abstützung
28 - Bohrung
29 - Innengewinde
30 - Distanzkörper
31 - Aufstandsfläche
32 - Aufnahme
33 - Horizontalschenkel
34 - oberes Ende v. 30
35 - Öffnung
36 - Stangenkopf
37 - Steckverbindung
38 - Steckverbindung
39 - erste Stirnseite v. 2
40 - Einstecktasche
41 - zweite Stirnseite v. 2
42 - Einstecklasche
43 - Stoßblech
44 - Vertikalsteg
45 - Vertikalschlitz
46 - Stoßfuge
47 - Steckplatte
48 - Aufnahme
49 - Plattenkörper
50 - Quersteg
51 - Frontblech
52 - Frontblech
53 - Schraubbolzen
54 - Gewindebohrung
55 - Schrauben
56 - Winkelprofil
57 - erste Stirnseite v. 14
58 - Kupplungssteg
59 - zweite Stirnseite v. 14
60 - Vertikalschenkel
61 - Vertikalschlitz
62 - Leitschwelle
63 - Leitholm
64 - Randschenkel
65 - Seitenwand v. 63
66 - Seitenwand v. 63
67 - Stützprofil
68 - Schutzplanke
69 - Schutzplanke
70 - Leitschwelle
71 - Leitholm
72 - Leitholm
73 - Seitenwand
74 - Seitenwand
75 - Seitenwand
76 - Seitenwand
77 - Quersteg
78 - Quersteg
79 - Öffnung
80 - Öffnung
81 - Schiene
82 - Längsschlitz
83 - Schraubenmutter
84 - reibungserhöhende Mittel
85 - Federblech
86 - Reibbelag
87 - Leitschwellen
88 - Basiskörper
89 - Anfahrblech
90 - Anfahrblech
91 - Deckblech
92 - Längskante
93 - Längskante
94 - Aufstandsblech
95 - Aufstandsblech
96 - Randabschnitt
97 - Randabschnitt
98 - Leitholm
99 - Distanzkörper
100 - Spannstange
101 - unteres Ende v. 100
102 - Widerlager
103 - Öffnung
104 - Längenabschnitt v. 99
105 - unteres Ende v. 99
106 - Zentrierzapfen
107 - Aufnahme
108 - Anschlag
109 - oberes Ende v. 100
110 - Horizontalschenkel v. 98
111 - oberes Ende v. 99
112 - Seitenschenkel v. 98
113 - Seitenschenkel v. 98
114 - Versteifungsblech
115 - Widerlagerplatte
116 - Schraubenmutter
117 - Steckverbindung
118 - Steckverbindung
119 - erste Stirnseite v. 88
120 - Einstecktasche
121 - zweite Stirnseite v. 88
122 - Einstecklasche
123 - Stoßblech
124 - Vertikalsteg
125 - Vertikalschlitz
126 - erste Stirnseite v. 98
127 - Einstecktasche
128 - Stoßblech v. 127
129 - Vertikalsteg
130 - zweite Stirnseite v. 98
131 - Einstecklasche
132 - Vertikalschlitz
133 - Vorsprung
134 - Bodensteg
135 - Aussparung
136 - Randbereich v. 120
137 - Randbereich v. 121
138 - Basiskörper
139 - Behälter
140 - Einfüllstutzen
141 - Öffnung
142 - reibungserhöhende Mittel
143 - Basiskörper
144 - Beschwerungskörper
145 - Fußbereich v. 144
146 - Oberteil v. 144
147 - reibungserhöhende Mittel
148 - Basiskörper
149 - Winkelleiste
150 - Querstrebe
151 - Profilkörper
152 - Längsschlitz
153 - Längsschenkel v. 149
154 - Steg
155 - Längskanal
A - Fahrzeugrückhaltesystem
B - Fahrzeugrückhaltesystem
C - Fahrzeugrückhaltesystem
D - Fahrzeugrückhaltesystem
E - Fahrzeugrückhaltesystem
F - Fahrzeugrückhaltesystem
P - Pfeil
1. Fahrzeugrückhaltesystem zur Fahrwegsbegrenzung, welches aus lösbar aneinander gesetzten
Leitschwellen (1; 62; 70) besteht, wobei jede Leitschwelle (1; 62; 70) einen auf den
Boden aufstellbaren gehäuseartigen Basiskörper (2; 138; 143; 148) sowie einen oberhalb
des Basiskörpers (2; 138; 143; 148) angeordneten Leitholm (14; 63; 71, 72) aufweist,
wobei der Leitholm (14; 63; 71, 72) und der Basiskörper (2; 138; 143; 148) über Spannstangen
(19) koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spannstange (19) mit einem oberen Ende (20) mit dem Leitholm (14; 63; 71, 72)
verbunden und mit einem unteren Ende (22) in einem innerhalb des Basiskörper (2; 138;
143; 148) angeordneten Widerlager (23) verspannbar ist, wobei der Basiskörper (2;
138; 143; 148) dachförmig geneigte seitliche Anfahrbleche (3, 4) aufweist, welche
durch ein oberes Deckblech (7) verbunden sind und im Deckblech (7) Koppelstellen (21)
zur Durchführung der Spannstangen (19) vorgesehen sind, wobei jeweils im Bereich einer
Koppelstelle (21) unterhalb der Deckbleche (7) eine Abstützung (27) vorgesehen ist,
in welcher die Spannstange (19) geführt ist.
2. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitholm (14) und der Basiskörper (2) über Distanzkörper (30) zueinander vertikal
beabstandet sind, wobei sich die Spannstangen (19) durch die Distanzkörper (30) erstrecken.
3. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzkörper (30) untere Aufstandsflächen (31) aufweisen und sich die Distanzkörper
(30) mit den Aufstandsflächen (31) in Aufnahmen (32) abstützen, welche an den Koppelstellen
(21) vorgesehen sind.
4. Fahrzeugrückhaltesystem zur Fahrwegsbegrenzung, welches aus lösbar aneinander gesetzten
Leitschwellen (87) besteht, wobei jede Leitschwelle (87) einen auf dem Boden aufstellbaren,
gehäuseartigen Basiskörper (88; 138; 143; 148) sowie einen oberhalb des Basiskörpers
(88; 138; 143; 148) angeordneten Leitholm (98) aufweist, wobei der Leitholm (98) und
der Basiskörper (88; 138; 143; 148) über Spannstangen (100) koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitholm (98) und der Basiskörper (88; 138; 143; 148) über rohrförmige Distanzkörper
(99) zueinander vertikal beabstandet sind, wobei sich die Spannstangen (100) durch
die Distanzkörper (99) erstrecken und die Spannstangen (100) mit einem unteren Ende
(101) in einem innerhalb des Basiskörpers (88; 138; 143; 148) angeordneten Widerlager
(102) verspannbar sind.
5. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzkörper (99) durch eine Öffnung (103) in den Basiskörper (88) geführt ist
und sich bis zum Widerlager (102) erstreckt.
6. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Distanzkörper (99) ein Anschlag (108) vorgesehen ist, wobei der Anschlag (108)
am Deckblech (91) des Basiskörpers (88) zur Anlage gelangt.
7. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende (105) des Distanzkörpers (99) ein Zentrierzapfen (106) vorgesehen
ist, welcher in eine Aufnahme (107) im Bereich des Widerlagers (102) zum Eingriff
gelangt.
8. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstange (19, 100) eine Gewindestange ist.
9. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei übereinander angeordnete Leitholme (71, 72) vorgesehen sind.
10. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitholme (14) profilierte Seitenwände (15, 16) aufweisen.
11. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den Leitholmen (63) sich in deren Längsrichtung erstreckende Schutzplanken (68,
69) montiert sind.
12. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bodenseitig am Basiskörper (2) reibungserhöhende Mittel (84) vorgesehen sind.
13. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungserhöhenden Mittel (84) zumindest mittelbar mit der Gewindestange (19)
in Verbindung stehen und die Anpresskraft der reibungserhöhenden Mittel (84) gegen
den Boden über die Gewindestange (19) einstellbar ist.
14. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiskörper (2) an bodenseitig festgelegten Schienen (81) montierbar ist.
15. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in Längsrichtung aneinander stoßende Basiskörper (2) über eine Steckverbindung
(37; 117) koppelbar sind.
16. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Basiskörper (2, 88) an einer ersten Stirnseite (39, 119) eine Einstecktasche
(40, 120) und an der anderen zweiten Stirnseite (41, 121) eine Einstecklasche (42,
122) aufweist, wobei bei zwei miteinander gekoppelten Basiskörpem (2, 88) die Einstecklasche
(42, 122) des einen Basiskörpers (2, 88) in die Einstecktasche (40, 120) des benachbarten
Basiskörpers (2, 88) eingreift.
17. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecktasche (40, 120) durch ein frontseitiges Stoßblech (43, 123) gebildet
ist, welches durch zwei Vertikalstege (44, 124) gegenüber der ersten Stirnseite (39)
beabstandet ist.
18. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecklasche (42, 122) zwischen zwei Vertikalschlitzen (45, 125) in der zweiten
Stirnseite (41, 121) ausgebildet ist.
19. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass bodenseitig an der zweiten Stirnseite (121) des Basiskörpers (88) zapfenartige Vorsprünge
(133) vorgesehen sind und im Bodensteg (134) der Einstecktasche (120) Aussparungen
(135) vorgesehen sind, wobei bei zwei miteinander gekoppelten Basiskörpern (88) die
Vorsprünge (133) an der zweiten Stirnseite (121) in die Aussparungen (135) der Einstecktasche
(120) eingreifen.
20. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (133) und die Aussparungen (135) jeweils in den äußeren Randbereichen
(136, 137) der Einstecktasche (120) und der zweiten Stirnseite (121) angeordnet sind.
21. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckbleche (7, 91) zweier aneinander stoßender Basiskörper (2, 88) über eine
die Stoßfuge (46) überlappende Steckplatte (47) miteinander verbunden sind.
22. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckplatte (47) einen Plattenkörper (49) mit zwei rechtwinklig abstehenden Querstegen
(50) aufweist.
23. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in Längsrichtung aneinander stoßende Leitholme (14, 98) über eine Steckverbindung
(38, 118) koppelbar sind.
24. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung (38) einerseits durch ein stirnseitig des Leitholms (14) vorgesehenes
Winkelprofil (56) und andererseits durch einen Kupplungssteg (58) gebildet ist, der
sich an der benachbarten Stirnseite (59) des folgenden Leitholms (14) befindet.
25. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Basiskörper (138; 143) zumindest ein Beschwerungskörper (139; 144) angeordnet
ist.
26. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschwerungskörper (139; 144) bodenseitig mit einem reibungserhöhenden Mittel
(142; 147) versehen ist.
27. Fahrzeugrückhaltesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschwerungskörper durch einen befüllbaren Behälter (139) gebildet ist.
28. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (139) einen Einfüllstutzen (140) aufweist, der über eine Öffnung (141)
im Deckblech (91) zugänglich ist.
29. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (139) bodenseitig mit einem reibungserhöhenden Mittel (142) versehen
ist.
30. Fahrzeugrückhattesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass am Basiskörper (148) sich von den Anfahrblechen (89, 90) nach außen gerichtete Aufstandsbleche
(94, 95) vorgesehen sind, wobei unterhalb der Aufstandsbleche (94, 95) sich in Längsrichtung
des Basiskörpers (148) erstreckende Winkelleisten (149) angeordnet sind und an den
Winkelleisten (149) mehrere in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordnete Profilkörper
(151) aus Kunststoff oder Gummi befestigt sind.
31. Fahrzeugrückhaltesystem nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilkörper (151) einen Längsschlitz (152) aufweisen, mit welchem sie den freien
Längsschenkel (153) der Winkelleiste (149) umgreifen.
1. Vehicle restraint system for delimiting roadways, which consists of guiding profiles
(1; 62; 70) which are placed next to one another in a detachable manner, whereby each
guiding profile (1; 62; 70) has a housing-type base body (2; 138; 143; 148) which
can be placed on the ground and a guiding bar (14; 63; 71, 72) arranged above the
base body (2; 138; 143; 148), whereby the guiding bar (14; 63; 71, 72) and the base
body (2; 138; 143; 148) can be coupled together by means of tightening rods (19),
characterised in that each tightening rod (19) is connected to the guiding bar (14; 63; 71, 72) by one
upper end (20) and can be tightened at one bottom end (22) in an abutment (23) arranged
in the base body (2; 138; 143; 148), whereby the base body (2; 138; 143; 148) has
approach panels (3, 4) on the side, sloped in the form of a roof, which are connected
by means of a top cover panel (7), and coupling points (21) are provided in the cover
panel (7) to take the tightening rods (19), whereby a support (27) is provided in
each case in the area of a coupling point (21) underneath the cover panel (7), and
the tightening rod (19) extends through said support.
2. Vehicle restraint system according to claim 1 characterised in that the guiding bar (14) and the base body (2) are set at a vertical distance from each
other via spacer elements (30), whereby the tightening rods (19) extend through the
spacer elements (30).
3. Vehicle restraint system according to claim 2 characterised in that the spacer elements (30) have lower contact areas (31) and the spacer elements (30)
with the contact areas (31) are supported in slots (32) which are provided at the
coupling points (21).
4. Vehicle restraint system for delimiting roadways, which consists of guiding profiles
(87) which are placed next to one another in a detachable manner, whereby each guiding
profile (87) has a housing-type base body (88; 138; 143; 148) which can be placed
on the ground and a guiding bar (98) arranged above the base body (88; 138; 143; 148),
whereby the guiding bar (98) and the base body (88; 138; 143; 148) can be coupled
together by means of tightening rods (100), characterised in that the guiding bar (98) and the base body (88; 138; 143; 148) are set at a vertical
distance from each other via pipe-type spacer elements (99), whereby the tightening
rods (100) extend through the spacer elements (99) and the tightening rods (100) can
be tightened at a bottom end (101) in an abutment (102) arranged inside the base body
(88; 138; 143; 148).
5. Vehicle restraint system according to claim 4 characterised in that the spacer element (99) is passed through an opening (103) into the base body (88)
and extends through to the abutment (102).
6. Vehicle restraint system according to one of claims 4 to 5 characterised in that an end stop (108) is provided on the spacer element (99), whereby the end stop (108)
comes to rest on the cover panel (91) of the base body (88).
7. Vehicle restraint system according to one of claims 4 to 6 characterised in that at the bottom end (105) of the spacer element (99) a spigot (106) is provided which
engages in a socket (107) in the area of the abutment (102).
8. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 7 characterised in that the tightening rod (19, 100) is a threaded rod.
9. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 8 characterised in that two guiding bars (71, 72) arranged one above the other are provided.
10. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 9 characterised in that the guiding bars (14) have profiled side walls (15, 16).
11. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 10 characterised in that crash barriers (68, 69) are fitted on the guiding bars (63) extending in their longitudinal
direction.
12. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 11 characterised in that friction-increasing means (84) are provided on the ground side of the base body (2).
13. Vehicle restraint system according to claim 12 characterised in that the friction-increasing means (84) are at least indirectly connected to the threaded
rod (19) and the contact force of the friction-increasing means (84) against the ground
can be adjusted by means of the threaded rod (19).
14. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 13 characterised in that the base body (2) can be mounted on rails (81) fixed on the ground side.
15. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 14 characterised in that two base bodies (2) abutting each other longitudinally can be coupled via a push-fit
connector (37; 117).
16. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 15 characterised in that each base body (2, 88) has on a first face (39, 119) an insert pocket (40, 120) and
on the other second face (41, 121) an insert lug (42, 122), whereby when two base
bodies (2, 88) are coupled together, the insert lug (42, 122) of the one base body
(2, 88) engages in the insert pocket (40, 120) of the adjacent base body (2, 88).
17. Vehicle restraint system according to claim 16 characterised in that the insert pocket (40, 120) is formed by an impact panel (43, 123) on the front,
which is set at a distance from the first face (39) by two vertical bars (44, 124).
18. Vehicle restraint system according to claim 16 or 17 characterised in that the insert lug (42, 122) is formed between vertical slots (45, 125) in the second
face (41, 121).
19. Vehicle restraint system according to one of claims 16 to 18 characterised in that pivot-type projections (133) are provided on the ground side on the second face (121)
of the base body (88) and notches (135) are provided in the base bar (134) of the
insert pocket (120), whereby when two base bodies (88) are coupled together, the projections
(133) on the second face (121) engage in the notches (135) on the insert pocket (120).
20. Vehicle restraint system according to claim 19 characterised in that the projections (133) and the notches (135) are each arranged in the outer edge areas
(136, 137) of the insert pocket (120) and the second face (121).
21. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 20 characterised in that the cover panels (7, 91) of two abutting base bodies (2, 88) are connected with each
other via a board (47) overlapping the butt joint (46).
22. Vehicle restraint system according to claim 21 characterised in that the board (47) has a plate element (49) with two perpendicularly protruding transverse
bars (50).
23. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 22 characterised in that two longitudinally abutting guiding bars (14, 98) can be coupled via a push-fit connector
(38, 118).
24. Vehicle restraint system according to claim 23 characterised in that the push-fit connector (38) on the one hand is formed by an angle profile (56) provided
on the face side of the guiding bar (14) and on the other by a coupling bar (58) which
is on the adjacent face (59) of the following guiding bar (14).
25. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 24 characterised in that at least one weighting element (139; 144) is disposed in the base body (138; 143).
26. Vehicle restraint system according to claim 25 characterised in that the weighting element (139; 144) is provided with a friction-increasing means (142;
147) on the ground side.
27. Vehicle restraint system according to one of claims 1 to 26 characterised in that the weighting element is formed by a container (139) which can be filled.
28. Vehicle restraint system according to claim 27 characterised in that the container (139) has a filling nozzle (140) which is accessible via an opening
(141) in the cover panel (91).
29. Vehicle restraint system according to claim 27 or 28 characterised in that the container (139) is provided with a friction-increasing means (142) on the ground
side.
30. Vehicle restraint system according to one of the claims 1 to 29 characterised in that contact panels (94, 95) oriented outwards from the approach panels (89, 90) are provided
on the base body (148), whereby underneath the contact panels (94, 95) angle strips
(149) extending in the longitudinal direction of the base body (148) are arranged
and several plastic or rubber profile bodies (151) arranged in a longitudinal direction
and spaced apart are affixed to the angle strips (149).
31. Vehicle restraint system according to claim 30 characterised in that the profile bodies (151) have a slot (152) with which they hold the free longitudinal
leg (153) of the angle strip (149).
1. Système de retenue de véhicules destiné à délimiter des voies de circulation, qui
se compose de bordures reliées de manière détachable les unes aux les autres (1 ;
62 ; 70), sachant que chaque bordure (1 ; 62 ; 70) présente un corps de base (2 ;
138 ; 143 ; 148) de type boîtier pouvant être posé sur le sol ainsi qu'un longeron
de guidage (14 ; 63 ; 71, 72) disposé au-dessus du corps de base (2 ; 138 ; 143 ;
148), sachant que le longeron de guidage (14 ; 63 ; 71, 72) et le corps de base (2
; 138 ; 143 ; 148) peuvent être couplés par des tiges de serrage (19), caractérisé en ce que chaque tige de serrage (19) est reliée par une extrémité supérieure (20) au longeron
de guidage (14 ; 63 ; 71, 72) et peut être serrée par une extrémité inférieure (22)
dans un appui (23) disposé dans le corps de base (2 ; 138 ; 143 ; 148), sachant que
le corps de base (2 ; 38 ; 143 ; 148) présente des tôles d'approche (3, 4) latérales
inclinées en forme de toit qui sont reliées par une coiffe (7) supérieure et des points
de couplage (21) sont prévus dans la coiffe (7) pour le passage des tiges de serrage
(19), sachant qu'un renfort (27), dans lequel la tige de serrage (19) est guidée,
est respectivement prévu dans la zone d'un point de couplage (21) au-dessous des coiffes
(7).
2. Système de retenue de véhicules selon la revendication 1, caractérisé en ce que le longeron de guidage (14) et le corps de base (2) sont espacés verticalement l'un
de l'autre par des entretoises (30), sachant que les tiges de serrage (19) s'étendent
au travers des entretoises (30).
3. Système de retenue de véhicules selon la revendication 2, caractérisé en ce que les entretoises (30) présentent des surfaces de contact (31) inférieures et les entretoises
(30) s'appuient avec les surfaces de contact (31) dans des logements (32) qui sont
prévus sur les points de couplage (21).
4. Système de retenue de véhicules destiné à délimiter des voies de circulation, qui
se compose de bordures (87) reliées de manière détachable les unes aux les autres,
sachant que chaque bordure (87) présente un corps de base (88 ; 138 ; 143 ; 148) de
type boîtier pouvant être posé sur le sol ainsi qu'un longeron de guidage (98) disposé
au-dessus du corps de base (88 ; 138 ; 143 ; 148), sachant que le longeron de guidage
(98) et le corps de base (88 ; 138 ; 143 ; 148) peuvent être couplés par des tiges
de serrage (100), caractérisé en ce que le longeron (98) et le corps de base (88 ; 138 ; 143 ; 148) sont espacés verticalement
l'un de l'autre par des entretoises (99) tubulaires, sachant que les tiges de serrage
(100) s'étendent au travers des entretoises (99) et les tiges de serrage (100) peuvent
être serrées par une extrémité inférieure (101) dans un appui (102) disposé dans le
corps de base (88 ; 138 ; 143 ; 148).
5. Système de retenue de véhicules selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'entretoise (99) traverse une ouverture (103) dans le corps de base (88) et s'étend
jusqu'à l'appui (102).
6. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5,
caractérisé en ce qu'une butée (108) est prévue sur l'entretoise (99), sachant que la butée (108) parvient
en appui contre la coiffe (91) du corps de base (88).
7. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce qu'un tenon de centrage (106), qui vient en prise dans un logement (107) dans la zone
de l'appui (102), est prévu sur l'extrémité inférieure (105) de l'entretoise (99).
8. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la tige de serrage (19, 100) est une tige filetée.
9. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que deux longerons de guidage (71, 72) disposés l'un au-dessus de l'autre sont prévus.
10. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les longerons (14) présentent des parois latérales (15, 16) profilées.
11. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que des glissières de sécurité (68, 69) s'étendant dans leur sens longitudinal sont montées
sur les longerons de guidage (63).
12. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que des moyens (84) augmentant la friction sont prévus côté sol sur le corps de base
(2).
13. Système de retenue de véhicules selon la revendication 12, caractérisé en ce que les moyens augmentant la friction (84) sont en liaison au moins indirectement avec
la tige filetée (19) et la force de pression des moyens augmentant la friction (84)
contre le sol peut être réglée par la tige filetée (19).
14. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que le corps de base (2) peut être monté sur des rails (81) fixés côté sol.
15. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que deux corps de base (2) aboutés dans le sens longitudinal peuvent être couplés par
un assemblage à emboîtement (37 ; 117).
16. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 15,
caractérisé en ce que chaque corps de base (2, 88) présente une poche à emboîtement (40, 120) sur un premier
côté frontal (39, 119) et une languette à emboîter (42, 122) sur l'autre second côté
frontal (41, 121), sachant que lorsque deux corps de base (2, 88) sont couplés à l'un
à l'autre, la languette à emboîter (42, 122) d'un corps de base (2, 88) s'engage dans
la poche à emboîtement (40, 120) du corps de base (2, 88) contigu.
17. Système de retenue de véhicules selon la revendication 16, caractérisé en ce que la poche à emboîtement (40, 120) est constituée d'une plaque de jonction côté avant
(43, 123) qui est espacée par deux nervures verticales (44, 124) par rapport au premier
côté frontal (39).
18. Système de retenue de véhicules selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que la languette à emboîter (42, 122) est réalisée entre deux fentes verticales (45,
125) dans le second côté frontal (41, 121).
19. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 16 à 18,
caractérisé en ce que des saillies (133) de type tenon sont prévues côté sol sur le second côté frontal
(121) du corps de base (88) et des évidements (135) sont prévus dans la nervure de
sol (134) de la poche à emboîtement (120), sachant que lorsque deux corps de base
(88) sont couplés l'un à l'autre, les saillies (133) s'engagent sur le second côté
frontal (121) dans les évidements (135) de la poche à emboîtement (120).
20. Système de retenue de véhicules selon la revendication 19, caractérisé en ce que les saillies (133) et les évidements (135) sont respectivement disposés dans les
zones de bord (136, 137) extérieures de la poche à emboîtement (120) et du second
côté frontal (121).
21. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 20,
caractérisé en ce que les coiffes (7, 91) de deux corps de base (2, 88) aboutés sont reliées entre elles
par une plaque enfichable (47) recouvrant la plaque de jonction (46).
22. Système de retenue de véhicules selon la revendication 21, caractérisé en ce que la plaque enfichable (47) présente un corps de plaque (49) avec deux nervures transversales
(50) s'éloignant à angle droit.
23. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 22,
caractérisé en ce que deux longerons de guidage (14, 98) aboutés dans le sens longitudinal peuvent être
couplés par un assemblage à emboîtement (38, 118).
24. Système de retenue de véhicules selon la revendication 23, caractérisé en ce que l'assemblage à emboîtement (38) est constitué d'une part par un profilé angulaire
(56) prévu côté frontal du longeron de guidage (14) et d'autre part par une nervure
de couplage (58) qui se trouve sur le côté frontal (59) contigu du longeron de guidage
(14) suivant.
25. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 24,
caractérisé en ce qu'au moins un corps de charge (139 ; 144) est disposé dans le corps de base (138 ; 143).
26. Système de retenue de véhicules selon la revendication 25, caractérisé en ce que le corps de charge (139 ; 144) est pourvu côté sol d'un moyen augmentant la friction
(142 ; 147).
27. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 26,
caractérisé en ce que le corps de charge est constitué d'un récipient (139) remplissable.
28. Système de retenue de véhicules selon la revendication 27, caractérisé en ce que le récipient (139) présente une tubulure de remplissage (140) qui est accessible
par une ouverture (141) dans la coiffe (91).
29. Système de retenue de véhicules selon la revendication 27 ou 28, caractérisé en ce que le récipient (139) est pourvu côté sol d'un moyen augmentant la friction (142).
30. Système de retenue de véhicules selon l'une quelconque des revendications 1 à 29,
caractérisé en ce que des tôles d'approche (94, 95) dirigées vers l'extérieur depuis les tôles d'approche
(89, 90) sont prévues sur le corps de base (148), sachant que des baguettes angulaires
(149) s'étendant dans le sens longitudinal du corps de base (148) sont disposées sous
les tôles d'approche (94, 95) et plusieurs corps de profilé (151), disposés à distance
les uns des autres dans le sens longitudinal, en plastique ou en caoutchouc sont fixés
sur les baguettes angulaires (149).
31. Système de retenue de véhicules selon la revendication 30, caractérisé en ce que les corps de profilé (151) présentent une fente longitudinale (152), avec laquelle
ils entourent la branche longitudinale libre (153) de la baguette angulaire (149).
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