[0001] Die Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung, insbesondere für Knochenzemente und
deren Komponenten, mit einem Mischzylinder, an dessen einem Ende eine geschlossene
Stirnseite angeordnet ist, die koaxial zur Längsachse des Mischzylinders eine ein
Gleitlager bildende Öffnung aufweist, in der ein Austragrohr in Richtung der Längsachse
verschiebbar angeordnet ist, wobei an dem im Inneren des Mischzylinders angeordneten
Ende des Austragrohres eine eine oder mehrere Mischvorrichtungen aufweisende Mischscheibe
angeordnet ist, wobei die Mischscheibe eine zentrische Austrittsöffnung aufweist und
wobei die Mischscheibe zwischen der geschlossenen Stirnseite und einem Boden der Mischvorrichtung
angeordnet ist.
[0002] Knochenzemente bestehen grundsätzlich aus einer flüssigen Monomerkomponente und einer
Pulverkomponente. Beim Vermischen der Pulverkomponente mit der Monomerkomponente entsteht
durch Quellung der Polymere der Pulverkomponente ein plastisch verformbarer Teig,
in dem eine Polymerisationsreaktion abläuft, so dass sich mit fortschreitender Polymerisation
die Viskosität des Zementteiges erhöht bis zur Erstarrung bzw. Aushärtung. Derartige
sogenannte PMMA-Knochenzemente können durch einfaches Vermischen der Pulverkomponente
mit der Monomerkomponente in einem Tiegel mit Hilfe von Spateln vermischt werden.
Alternativ dazu wurden eine Reine von Mischvorrichtungen beschrieben, die eine Vermischung
der Zementkomponenten im geschlossenen System erlauben, so dass die Belastung des
medizinischen Personals durch evtl. auftretende Monomerdämpfe und Zementpulverstäube
verringert werden kann. Solche Mischvorrichtungen sind beispielsweise aus
US 5,779,356,
US 5,328,262,
US 5,549,380 oder
WO 2005/122971 bekannt Der Mischprozess kann dabei unter Vakuum oder unter Normaldruck ablaufen.
In
EP 470 959 wird eine Mischvorrichtung beschrieben, bei der an einer Kartusche ein bewegliches
Austragrohr angeordnet ist, an dessen Ende sich ein Rührorgan befindet. Durch das
Austragrohr werden die Monomerkomponente und die Pulver komponente in die Kartusche
zum Mischen eingefüllt. Bei dieser Mischvorrichtung wird das Austragrohr durch einen
nicht fixierten Zylinder in Richtung Kartusche während des Mischvorgangs verschlossen.
Reste der Komponenten können beim Einfüllen an dem Austragrohr anhaften.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Mischvorrichtung bereit zu stellen,
mit der das Zementpulver mit der Monomerkomponente unter Bildung eines weitgehend
porenfreien Zementteiges vermischt werden kann, wobei der Teig auf einfache Weise
zuverlässig appliziert werden soll.
[0004] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Dadurch,
dass an dem gegenüber liegenden Austragende des Austragrohres ein Handgriff lösbar
fixiert ist, ist ein Mischen der Komponenten auf einfache Weise möglich, wobei das
Austragrohr als Teil der Mischmechanik verwendet wird. Nach dem Mischen ist ein Ausbringen
des Zementes aus der Mischvorrichtung auf einfache Weise möglich. Insbesondere kann
der Handgriff kraftschlüssig mit dem Austragrohr verbunden sein. Vorzugsweise ist
an dem Handgriff ein Führungskörper angeordnet, der in das Austragrohr hineinragt
und/oder das Austragrohr an dessen Mantelfläche umgibt, wobei zwischen Führungskörper
und Austragrohr mindestens ein Klemmkörper angeordnet ist. Der Führungskörper kann
vorzugsweise beweglich und in Richtung der Längsachse des Austragrohres verschiebbar
an dem Handgriff angeordnet sein. Bei einer solchen Mischvorrichtung wird das Austragrohr
also einerseits zum Vermischen der Zementkomponente und andererseits zum Austragen
des fertig gemischten Zementteigs verwendet. Während des Mischvorganges ist das Austragrohr
durch einen Zylinder verschlossen, der mit dem Führungskörper verbunden ist.
[0005] Vorteilhaft ist es, dass an dem Handgriff eine Anschlagfläche angeordnet ist, an
die der Klemmkörper anlegbar ist und dass der Klemmkörper an dem Führungskörper fixiert
ist. Der Klemmkörper kann insbesondere stoffschlüssig, formschlüssig oder kraftschlüssig
an dem Führungskörper fixiert sein. Anschlagfläche und Klemmkörper können jeweils
eine Erstreckung längs der Längsachse aufweisen und es kann vorteilhaft sein, dass
sich der Abstand der Anschlagfläche und/oder der der Anschlagfläche zugewandten Oberfläche
des Klemmkörpers zur Längsachse in Richtung der Längsachse über zumindest einen Teil
ihrer Erstreckung stetig ändert. Dadurch ist eine optimale Fixierbarkeit des Handgriffes
und des Führungskörpers möglich. An dem Führungskörper sind somit ein sogenannter
Spreizkörper und ein Griffstück an dessen nach außen ragendem Ende angeordnet. Der
Führungskörper kann durch eine Presspassung dieses Spreizkörpers (Klemmkörper) gegen
einen inneren axial geschlitzten Zylinder und einen äußeren Zylinder, die beide an
dem Griffstück angeordnet sein können, lösbar mit dem Austragrohr verbunden und nach
Beendigung des Mischvorganges kann dadurch durch axiale Bewegung des Führungskörpers
in Richtung Griffstück die Presspassung gelöst werden, wobei der Führungskörper zusammen
mit dem das Austragrohr an seiner Innenseite verschließenden Zylinder aus dem Austragrohr
entfernt werden kann. Dies sichert eine einfache Handhabung der Mischvorrichtung,
da die kombinierte Verwendung des Austragrohres zum Mischen und zum Austragen des
Zementteiges sehr anwenderfreundlich ist. Die schnell lösbare Verriegelung des Führungskörpers
erlaubt eine Öffnung des Austragrohres innerhalb weniger Sekunden. Damit kann der
fertig gemischte Zementteig ohne Zeitverlust nach dem Mischen appliziert werden. Dem
medizinischen Personal steht dadurch ein größeres Zeitfenster zur Verarbeitung des
Zementes zur Verfügung.
[0006] Vorteilt ist es dabei, dass der Führungskörper sich in dem Austragrohr, bis vorzugsweise
in den Bereich der Mischscheibe, erstreckt. Der Führungskörper kann des Weiteren eine
in das Innere des Mischzylinders weisende geschlossene Stirnseite aufweisen mit einem
Durchmesser, der dem Innendurchmesser des Austragrohres oder der Austrittsöffnung
der Mischscheibe entspricht. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Eindringen von Knochenzement
oder dessen Komponenten in das Austragrohr verhindert. Zwischen dem Klemmkörper und
dem Austragrohr kann ein Hohlzylinder angeordnet sein, der zumindest über einen Teil
seiner Länge in Längsrichtung verlaufende Schlitze aufweist. Dieser geschlitzte Hohlzylinder
wird durch den Klemmkörper an das Austragrohr gepresst, wodurch der Handgriff sicher
fixiert werden kann. Der Hohlzylinder ist also vorzugsweise an dem Handgriff fixiert,
wobei die Anschlagfläche an dem Hohlzylinder angeordnet ist. Der Klemmkörper kann
kraftschlüssig zwischen Führungskörper und Austragrohr fixiert sein. Die sichere Halterung
wird dabei durch das Anpressen der Teile aneinander und die dadurch erzeugten hohen
Reibungskräfte gewährleistet. Der Klemmkörper kann vorteilhafterweise aus einem elastischen
Material gebildet sein, so dass die Kraftübertragung verbessert wird.
[0007] Zweckmäßig ist es weiterhin, dass die geschlossene Stirnseite der Mischvorrichtung
als lösbarer Deckel, vorzugsweise als Schraubdeckel ausgebildet ist. Des Weiteren
ist der Boden zweckmäßigerweise in dem Mischzylinder in dessen Längsrichtung verschiebbar.
Er dient dann sowohl als Begrenzung des Mischzylinders als auch als Kolben zum Austragen
des Zementteiges.
[0008] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Figur 1
- das Oberteil einer Mischvorrichtung mit Austragrohr und Handgriff, im Schnitt
- Figur 2
- den Handgriff, im Schnitt
- Figur 3
- den Handgriff, in der Seitenansicht
- Figur 4
- das Unterteil des Handgriffes mit Hohlzylinder.
[0009] Der in Figur 1 mit seinem oberen Bereich dargestellte Mischzylinder 1 der Mischvorrichtung
ist an seiner oberen Stirnseite mit einem Schraubdeckel 2 geschlossen. In den Schraubdeckel
2 ragt in zentrischer Anordnung ein Austragrohr 3 hinein. Das Austragrohr 3 gleitet
in der Öffnung 4 des Schraubdeckels 2 in Richtung der Längsachse der Mischvorrichtung.
Am äußeren Umfang des Austragrohres 3 ist im Inneren des Mischzylinders 1 eine Mischscheibe
5 angeordnet, die an der Innenwand des Mischzylinders 1 gleitbar anliegt. Die Mischscheibe
5 weist mehrere in der Zeichnung nicht dargestellte Mischöffnungen auf, durch die
der oberhalb der Mischscheibe 5 liegende Raum des Mischzylinders 1 mit dem darunter
liegenden Teil des Innenraumes des Mischzylinders 1 verbunden ist. Durch die Austrittsöffnung
6 des Austrittsrohres 3 hindurch führt ein Führungskörper 7, dessen untere, ins innere
des Mischzylinders 1 ragende Stirnseite 8 durch eine senkrecht zur Längsachse angeordnete
Scheibe gebildet ist, die die Austrittsöffnung 6 an ihrem in den Mischzylinder 1 reichenden
Ende verschließt und so den ungewollten Eintritt von Knochenzement in die Austrittsöffnung
6 verhindert.
[0010] Der Führungskörper 7 ragt am äußeren Ende aus dem Austragrohr 3 heraus und in den
Handgriff 9 hinein. Der Führungskörper 7 ist im Wesentlichen als zylindrische Stange
ausgebildet. 1hr in den Handgriff 9 hineinragendes Ende ist mittels eines Drehgelenks
10 an einer Wippe 11 drehbar befestigt. Die Wippe 11 ist mittels eines Drehpunktes
12 an dem Unterteil 13 des Handgriffes 9 drehbar befestigt. Das dem Führungskörper
7 abgewandte Ende der Wippe 11 liegt auf einer Auflage 14 auf, die an dem Oberteil
15 der Wippe 11 starr angeordnet ist. Der Oberteil 15 ist mit dem Unterteil 13 des
Handgriffes 9 drehbar über das Gelenk 16 verbunden. Die drehbaren Verbindungen des
Drehgelenkes 10, des Drehpunktes 12 und des Gelenkes 16 werden dadurch realisiert,
dass jeweils ein in der Zeichnung nicht dargestellter zylindrischer Zapfen in die
beiden miteinander zu verbindenden Teile eingreift. Es können auch andere übliche
Drehverbindungen verwendet werden. Beispielsweise können an einem der beiden beteiligten
Bauteile Noppen angebracht sein, die in Nuten oder ähnliche Vertiefungen des jeweils
anderen Teiles eingreifen.
[0011] Im oberen Bereich des Führungskörpers 7 ist um diesen herum ein Klemmkörper 17 angeordnet.
Der Klemmkörper 17 weist einen Durchmesser auf, der etwas größer ist als der Durchmesser
des die Anschlagfläche 18 aufweisenden Hohlzylinders 19, der sich an der Unterseite
des Unterteiles 13 des Handgriffes 9 in das Austragrohr 3 hinein erstreckt und an
dessen Innenwand anliegt. In dem in Figur 1 dargestellten Zustand presst der Klemmkörper
17 den Hohlzylinder 19 umlaufend gegen die Innenseite des Austragrohres 3, so dass
der Führungskörper 7 fixiert ist. Der Hohlzylinder 19 ist geschlitzt und weist einzelne
Lamellen 20 auf (Figur 4), um leichter an das Austragrohr 3 angepresst werden zu können.
Zwischen den Lamellen 20 sind Schlitze 21 vorgesehen. Der Klemmkörper 17 selbst ist
aus Kunststoff gebildet und stoffschlüssig mit dem Führungskörper 7 verbunden. Im
Bereich des Hohlzylinders 19 ist um die Außenseite des Austragrohres 3 herum ein rohrförmiger
Stutzen 22 an dem Unterteil 13 angeordnet, so dass die Klemmhalterung weiter stabilisiert
wird.
[0012] In der in Figur 1 dargestellten Stellung ist der Handgriff 9, wie oben beschrieben,
an dem Austragrohr 3 fixiert. Bevor der Schraubdeckel 2 auf den Mischzylinder 1 geschraubt
wird, können die beiden Knochenzementkomponenten (Pulver und flüssige Monomerkomponente)
in den Mischzylinder 1 eingefüllt werden. Der Schraubdeckel 2 wird aufgeschraubt und
danach kann der Führungskörper 7 mit der Mischscheibe 5 mittels des Handgriffes 9
in dem Mischzylinder auf und ab bewegt werden, so dass die in dem Mischzylinder 1
befindlichen Komponenten durchmischt werden. Nach vollständiger Durchmischung wird
der Handgriff 9 von dem Austragrohr 3 gelöst. Dazu wird, wie in Figur 2 dargestellt,
das Oberteil, welches im fixierten Zustand mittels eines Vorsprunges 23 an dem Fixiervorsprung
24 gehalten ist, gelöst. Dabei drehen sich Unterteil 13 und Oberteil 15 gegeneinander
um das Gelenk 16. Die Anschlagfläche 18 hebt ein Ende der Wippe 11 an, so dass sich
die in einem Widerlager 12' mit ihrem Drehpunkt 12 gelagerte Wippe 11 um den Drehpunkt
12 dreht. Dabei wird das das Drehgelenk 10 aufweisende Ende der Wippe 11 abwärts,
in Richtung Austragrohr 3 hin bewegt, so dass der Führungskörper 7 in dem Mischzylinder
1 hinein bewegt wird. Dabei löst sich der Klemmkörper 17 von der Anschlagfläche 18
des Hohlzylinders 19, so dass der Druck des Hohlzylinders 19 gegen das Austragrohr
3 nachlässt und der Handgriff 9 von dem Austragrohr 3 gelöst werden kann. Der Handgriff
9 wird in etwa in Richtung der Längsachse des Austragrohres 3 weggezogen, so dass
der Führungskörper 7 aus dem Austragrohr 3 herausgezogen wird. Die Austrittsöffnung
wird dadurch freigegeben, so dass der in dem Mischzylinder 1 befindliche Knochenzement
ausgebracht werden kann. Dazu werden z. B. übliche Auspressmechanismen verwendet,
mit deren Hilfe ein am anderen Ende des Mischzylinders 1 angeordneter Kolben in dem
Mischzylinder 1 hereingedrückt werden kann, so dass der Knochenzement durch das Austragrohr
3 herausgepresst wird.
[0013] In Figur 3 ist das Oberteil 15 des Handgriffes 9 dargestellt. In der Gelenköffnung
16' wird der in der Zeichnung nicht explizit dargestellte Zylinderstift eingesetzt,
der in das Gelenk 16 des Unterteiles 13 eingreift, um Unterteil 13 und Oberteil 15
drehbar miteinander zu verbinden.
1. Mischvorrichtung, insbesondere für Knochenzemente und deren Komponenten, mit einem
Mischzylinder, an dessen einem Ende eine geschlossene Stirnseite angeordnet ist, die
koaxial zur Längsachse des Mischzylinders eine ein Gleitlager bildende Öffnung aufweist,
in der ein Austragrohr in Richtung der Längsachse verschiebbar angeordnet ist, wobei
an dem im Inneren des Mischzylinders angeordneten Ende des Austragrohres eine eine
oder mehrere Mischöffnungen aufweisende Mischscheibe angeordnet ist, wobei die Mischscheibe
eine zentrische Austrittsöffnung aufweist und wobei die Mischscheibe zwischen der
geschlossenen Stirnseite und einem Boden der Mischvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem gegenüber liegenden Austragende des Austragrohres ein Handgriff lösbar fixiert
ist.
2. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff kraftschlüssig mit dem Austragrohr verbunden ist.
3. Mischvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Handgriff ein Führungskörper angeordnet ist, der in das Austragrohr hineinragt
und/oder das Austragrohr an dessen Mantelfläche umgibt, wobei zwischen Führungskörper
und Austragrohr mindestens ein Klemmkörper angeordnet ist.
4. Mischvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper beweglich und in Richtung der Längsachse des Austragrohres verschiebbar
an dem Handgriff angeordnet ist.
5. Mischvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Handgriff eine Anschlagfläche angeordnet ist, an die der Klemmkörper anlegbar
ist und dass der Klemmkörper an dem Führungskörper fixiert ist.
6. Mischvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper stoffschlüssig, formschlüssig oder kraftschlüssig an dem Führungskörper
fixiert ist.
7. Mischvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlagfläche und Klemmkörper jeweils eine Erstreckung längs der Längsachse aufweisen
und dass sich der Abstand der Anschlagfläche und/oder der der Anschlagfläche zugewandten
Oberfläche des Klemmkörpers zur Längsachse in Richtung der Längsachse über zumindest
einen Teil ihrer Erstreckung stetig ändert.
8. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper sich in dem Austragrohr, bis vorzugsweise in den Bereich der Mischscheibe,
erstreckt.
9. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper eine in das Innere des Mischzylinders weisende geschlossene Stirnseite
mit einem Durchmesser aufweist, der dem Innendurchmesser des Austragrohres oder der
Austrittsöffnung der Mischscheibe entspricht.
10. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Klemmkörper und dem Austragrohr ein Hohlzylinder angeordnet ist, der
zumindest über einen Teil seiner Länge in Längsrichtung verlaufende Schlitze aufweist.
11. Mischvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder an dem Handgriff fixiert ist und dass die Anschlagfläche an dem
Hohlzylinder angeordnet ist.
12. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper kraftschlüssig zwischen Führungskörper und Austragrohr fixiert ist.
13. Mischvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper aus einem elastischen Material gebildet ist.
14. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossen Stirnseite als lösbarer Deckel, vorzugsweise als Schraubdeckel, ausgebildet
ist.
15. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden in dem Mischzylinder in dessen Längsrichtung verschiebbar ist.