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EP 2 072 159 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
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Anmeldetag: 12.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Biegevorrichtung, insbesondere für rohrförmige Bauteile
Bending device, especially for tube-shaped components
Dispositif de pliage, notamment pour composants tubulaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR IT |
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Priorität: |
17.12.2007 DE 102007061186
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2009 Patentblatt 2009/26 |
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Patentinhaber: Burger, Manuel |
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London
E2 8DA (GB) |
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Erfinder: |
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- Burger, Manuel
London
E2 8DA (GB)
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Vertreter: Charrier, Rapp & Liebau |
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Volkhartstrasse 7 86152 Augsburg 86152 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 492 211 EP-B- 1 181 117 JP-A- 60 054 229
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EP-B- 0 892 686 DE-A1- 3 534 428
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Biegevorrichtung, insbesondere für rohrförmige Bauteile,
mit Biegekernen und gegenüber den Biegekernen bewegbaren Biegewerkzeugen, durch die
ein zu biegendes Bauteil an die Biegekerne angedrückt wird, (siehe z.B.
DE-A-35 34 428).
[0002] Derartige Biegeoperationen werden üblicherweise in CNC-gesteuerten Biegemaschinen
durchgerührt, wobei in der Regel sämtliche Biegevorgänge nacheinander von einer Werkstückseite
her erfolgen. Aufgrund der mehrfachen Positionierung weisen solche Biegemaschinen
jedoch den Nachteil größerer Toleranzen und langer Taktzeiten auf. Außerdem können
sich bei der Bearbeitung mit derartigen Biegemaschinen weit ausladende, beim Biegen
überschwingende Rohrpartien ergeben, was einen entsprechend großen Bauraum erfordert.
Darüber hinaus können mit den bisher bekannten Biegemaschinen üblicherweise nur starre
Kreisbögen gefahren oder nur Biegewinkel korrigiert werden, wodurch das Einsatzgebiet
derartiger Biegemaschinen beschränkt ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Biegevorrichtung zu schaffen, die trotz kompakter
Bauweise eine hohe Flexibilität aufweist und die formgenaue Herstellung auch komplex
geformter Biegeteile in einer Aufspannung ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Biegevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Biegevorrichtung sind die Biegekerne an einem in einer
ersten Achse verfahrbaren Biegeschlitten und die Biegewerkzeuge an mindestens zwei
quer zum Biegeschlitten in einer zweiten Achse verfahren Querschlitten angeordnet.
Über die zwei getrennt steuerbaren und vorzugsweise frei programmierbaren Verfahrachsen
lassen sich auch komplexere Biegekonturen auf besonders Platz sparende Weise in einer
Aufspannung herstellen. Die beiden Querschlitten mit den daran angeordneten Biegewerkzeugen
ermöglichen eine Bearbeitung von mehreren Seiten, wobei vor allem symmetrische Teile
mit großer Formgenauigkeit schnell und einfach herstellbar sind. Die Bewegungen der
Biegewerkzeuge und die Bewegung des Biegeschlittens können auf interpolierenden Achsen
erfolgen, so dass sich in Bezug auf die am Biegeschlitten angeordneten Biegekerne
beliebig programmierbare Biegebewegungen ergeben. Dadurch sind neben U-förmigen Bauteilen,
wie z.B. Kopfstützen, Sitzverstellhebeln oder Sitzrahmen auch weitere komplex geformte
Bauteile selbst mit mehreren Abwinklungen, Knicken oder sogar Prägungen äußerst schnell
und formgenau herstellbar. Die zu biegenden Bauteile werden in der Regel mittig auf
dem Biegeschlitten geklemmt und dann gegen zwei quer zum diesem verfahrbare Biegerollen
oder andere Biegewerkzeuge bewegt. Die Biegerollen werden entlang der Biegekernkontur
verfahren und somit das Bauteil an die Biegekontur angepresst.
[0006] Zweckmäßige Weiterbildungen und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] In einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung ist der Biegeschlitten auf einer Konsole
verschiebbar geführt und durch einen ersten Stellantrieb gesteuert verfahrbar. Der
erste Stellantrieb kann z.B. als Spindel-Mutter-Antrieb mit einem ersten Stellmotor,
einer Gewindespindel und einer zugehörigen Spindelmutter ausgeführt sein. Der Biegeschlitten
kann aber auch durch einen anderen geeigneten Stellantrieb verfahren werden.
[0008] Die Querschlitten sind zweckmäßigerweise auf einem quer zur Verfahrachse des Biegeschlittens
angeordneten Querträger verschiebbar geführt und können durch einen z.B. als Zahnstangenantrieb
ausgeführten zweiten Stellantrieb gesteuert verfahren werden.
[0009] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung enthält der Biegeschlitten quer zu seiner
Verfahrachse bewegbare Trägerplatten, auf denen die Biegekerne angebracht sind. Die
Trägerplatten mit den daran abgebrachten Biegekernen sind einfach austauschbar, so
dass die Biegevorrichtung bei Bedarf schnell und einfach umgerüstet werden kann.
[0010] An dem Biegeschlitten können feste und/oder bewegliche Biegekerne oder auch Rückhalter
und weitere Hilfsbiegewerkzeuge angeordnet sein. Setzt sich die Gesamtform des Biegeteils
z.B. aus mehreren Kreissegmenten zusammen und sollen alle individuell überbogen werden,
können nach dem Fertigbiegen eines Kreissegments die jeweils nächsten Biegekerne vertikal
eingefahren werden. Sollen konkave Formen am Bauteil erzeugt werden, können ebenfalls
Biegekerne, Rückhalter oder Hilfsbiegerollen von unten eingefahren werden. Die Biegekerne,
Rückhalteelemente oder Hilfsbiegerollen können vertikal anheb- und absenkbar aber
auch z.B. drehbar an dem Biegeschlitten angeordnet sein.
[0011] Dem Biegeschlitten ist zweckmäßigerweise eine Klemmeinrichtung zugeordnet, die vorzugsweise
aus einem Klemmschlitten mit mindestens einem daran befestigten Klemmstück besteht.
Der Klemmschlitten wird in einer vorteilhaften Ausgestaltung durch einen am Biegeschlitten
angeordneten dritten Stellantrieb verfahren. Durch diesen z.B. als Kurvenscheibenantrieb
ausgeführten dritten Stellantrieb können auch die Trägerplatten auseinander- bzw.
zusammengefahren werden. Die Bauteilklemmung und Verfahrbewegung der Trägerplatten
zum Auseinander- bzw. Zusammenfahren der Biegekerne kann so durch einen gemeinsamen
Antrieb bewerkstelligt werden.
[0012] Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Biegevorrichtung in einer ersten Perspektive;
- Figur 2
- die Biegevorrichtung von Figur 1 in einer zweiten Perspektive und
- Figur 3
- die Biegevorrichtung von Figur 1 in einer geschnittenen Seitenansicht.
[0013] Die in den Figuren 1 bis 3 in unterschiedlichen Ansichten dargestellte Biegevorrichtung
enthält einen auf einer Konsole 1 in einer ersten Achse verschiebbaren Biegeschlitten
2 und zwei quer zum Biegeschlitten 2 bewegbare Querschlitten 3, 4, die an der Konsole
1 in einer zur ersten Achse senkrechten zweiten Achse verschiebbar geführt sind. Die
Konsole 1 besteht bei der gezeigten Ausführung aus zwei zueinander parallelen Seitenteilen
5 und 6, die durch Querstücke 7 und 8 miteinander verbunden sind. Über jeweils eine
horizontale Führungsschiene 9 bzw. 10 auf den beiden Seitenteilen 5 und 6 und entsprechende
Führungsschuhe 11 ist der Biegeschlitten 2 in der ersten Achse horizontal verschiebbar
auf der Konsole 1 geführt. Auf den beiden Führungsschienen 9 und 10 der Konsole 1
ist ferner ein in Figur 2 erkennbarer Klemmschlitten 12 mit einem Klemmstück 13 zur
Klemmung der zu biegenden Bauteile gegenüber dem Biegeschlitten 2 geführt. Die Konsole
1 enthält ferner einen brückenartigen Überbau mit einem über den Seitenteilen 5 und
6 angeordneten Querträger 14, auf dem die beiden Querschlitten 3 und 4 über Führungsschienen
15 und 16 und dazugehörige Führungsschuhe 17 in der zur ersten Achse senkrechten zweiten
Achse horizontal verschiebbar geführt sind. Der Querträger 14 ist auf zwei an den
Seitenteilen 5 und 6 seitlich befestigten Stützen 18 und 19 abgestützt.
[0014] Zur Verschiebung des Biegeschlittens 2 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß
der Figuren 1 bis 3 ein erster Stellantrieb mit einer durch einen Motor 20 angetriebenen
Gewindespindel 21 und eine am Trägerschlitten 2 festgelegte Spindelmutter 22 vorgesehen.
Anstelle des Spindel-Mutter-Antriebes können aber auch andere Linearantriebe zur Verschiebung
des Trägerschlittens 2 zum Einsatz gelangen. Die Verschiebung der beiden Querschlitten
3 und 4 erfolgt über einen als Zahnstangenantrieb mit gesonderten Stellmotoren 23
und 24 und nicht dargestellten Zahnstangen ausgeführten zweiten Stellantrieb. Auch
hier können andere geeignete Stellantriebe zur Verschiebung der Querschlitten 3 und
4 verwendet werden. An den beiden Querschlitten 3 und 4 sind auswechselbare Biegewerkzeugträger
25 und 26 mit hier als Biegerollen ausgebildeten, in Figur 2 erkennbaren Biegewerkzeugen
27 montiert.
[0015] Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, sind auf dem Biegeschlitten 2 zwei quer zu
dessen Verschieberichtung (erste Achse) in Richtung der Bewegungsachse der Querschlitten
3 und 4 (zweite Achse) bewegbare Trägerplatten 28 und 29 verschiebbar geführt. In
Figur 2 ist besonders gut erkennbar, dass auf den beiden Trägerplatten 28 und 29 feste
und bewegliche Biegekerne 30 und 31 angeordnet sind. Bei dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel weisen die beiden festen Biegekerne 30 eine im Wesentlichen halbrunde
Form auf und die beweglichen Biegekerne 31 sind anheb- und absenkbar in den Trägerplatten
28 bzw. 29 angeordnet.
[0016] In Figur 3 ist erkennbar, dass der Klemmschlitten 12 mit dem daran befestigten Klemmstück
13 durch einen am Biegeschlitten 2 angeordneten dritten Stellantrieb relativ zum Trägerschlitten
2 verfahrbar ist. Der dritte Stellantrieb besteht aus einem am Biegeschlitten 2 befestigten
Stellmotor 32 mit einer im Biegeschlitten 2 drehbar gelagerten vertikalen Antriebswelle
33, auf der eine erste Kurvenscheibe 34 verdrehfest angebracht ist. Die erste Kurvenscheibe
34 ist über entsprechende Kurvennocken 35 so mit dem Klemmschlitten 12 verbunden,
dass dieser durch Drehung der ersten Kurvenscheibe 34 entweder gegen den Biegeschlitten
2 verfahrbar ist, um ein zu biegendes Bauteil 36 zwischen dem Klemmstück 13 und den
Biegekerben 30 zu spannen, oder von dem Biegeschlitten 2 weg verfahren werden kann,
um ein noch nicht gebogenes Bauteil 36 zwischen das Klemmstück 13 und die Biegekerne
30 einzulegen bzw. ein fertig gebogenes Bauteils 36 zu entnehmen.
[0017] Über den dritten Stellantrieb werden auch die beiden Trägerplatten 28 und 29 auseinander-
bzw. zusammengefahren. Hierzu ist auf der Antriebswelle 33 eine zweite Kurvenscheibe
37 angebracht, die über Kurvennocken 38 mit einem in Richtung der ersten Achse verschiebbaren
Stellschieber 39 verbunden ist. Der Stellschieber 39 ist mit keilförmigen Stellelementen
40 und einem nicht im Einzelnen dargestellten Rückstellmechanismus zwischen den beiden
Trägerplatten 28 und 29 so verbunden, dass die beiden Trägerplatten 28 und 29 mir
denen darauf angebrachten Biegekernen 30 und 31 durch eine über die Kurvenscheibe
37 initiierte Verschiebung des Stellschiebers 39 zwischen einer auseinander gefahrenen
Biegestellung und einer zusammen gefahrenen Entnahmestellung verschiebbar sind. Anstelle
des hier erläuterten Kurvenscheibenantriebs können auch andere Stellantriebe für die
Verschiebung des Klemmschlittens 12 und der beiden Trägerplatten 28 und 29 zum Einsatz
gelangen.
[0018] Zur Herstellung eines z.B. U-förmigen Rohrbauteils wird das noch nicht gebogene rohrförmige
Bauteil 36 quer zur Verfahrachse des Biegeschlittens 2 in die Biegevorrichtung eingelegt.
Dann werden die beiden Biegekerne 30 durch Auseinanderfahren der beiden Trägerplatten
28 und 29 mit Hilfe der durch den Stellmotor 32 über die Antriebswelle 33 angetriebenen
ersten Kurvenscheibe 34 auf den erforderlichen Abstand zur Erreichung der gewünschten
Endkontur auseinander bewegt. Durch weitere Drehung der Antriebwelle 33 wird dann
der Klemmschlitten 12 mit dem daran befestigten Klemmstück 13 gegen den Biegeschlitten
2 gezogen, so dass das Rohr 36 in der Mitte zwischen dem Klemmstück 13 und den vorderen
Enden der festen Biegekerne 30 geklemmt wird. Über den ersten Stellantrieb wird dann
der Biegeschlitten 2 gegen die hier als Biegrollen ausgeführten Biegewerkzeuge 27
verfahren, wobei Querschlitten 3 und 4 über den zweiten Stellantrieb so bewegt werden,
dass dich die Biegewerkzeuge 27 entlang der Biegekernkontur zunächst der festen Biegekerne
30 verfahren werden. Da das Bauteil 36 aufgrund der Rückfederung gegenüber der gewünschten
Kontur überbogen werden muss, sind die beweglichen Biegekerne 31 bei dem ersten Biegevorgang
zunächst abgesenkt. Erst wenn die erste Biegekontur erzeugt ist, werden die beweglichen
Biegekerne 31 angehoben und dienen als Widerlager bzw. Biegeform für die zweite Biegung.
Nach dem Biegevorgang werden über den dritten Stellantrieb die beiden Trägerplatten
28 und 29 wieder zusammengefahren und der Klemmschlitten 12 von dem Biegeschlitten
2 weg verfahren, so dass das fertige Biegeteil entnommen werden kann.
1. Biegevorrichtung, insbesondere für rohrförmige Bauteile, mit Biegekernen (30, 31)
und gegenüber den Biegekernen (30, 31) bewegbaren Biegewerkzeugen (27), durch die
ein zu biegendes Bauteil (36) an die Biegekerne (30, 31) angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegekerne (30, 31) an einem in einer ersten Achse verfahrbaren Biegeschlitten
(2) und die Biegewerkzeuge (27) an mindestens zwei quer zum Biegeschlitten (2) in
einer zweiten Achse verfahrbaren Querschlitten (3, 4) angeordnet sind.
2. Biegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegeschlitten (2) auf einer Konsole (1) verschiebbar geführt und durch einen
ersten Stellantrieb (20, 21, 22) gesteuert verfahrbar ist.
3. Biegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschlitten (3, 4) auf einem quer zur Verfahrachse des Biegeschlittens (2)
angeordneten Querträger (14) verschiebbar geführt und durch einen zweiten Stellantrieb
(23, 24) gesteuert verfahrbar sind.
4. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegeschlitten (2) quer zu seiner Verfahrachse verfahrbare Trägerplatten (28,
29) enthält, auf denen die Biegekerne (30, 31) angebracht sind.
5. Biegevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Trägerplatten (28, 29) des Biegeschlittens (2) feste Biegekerne (30) und/oder
bewegliche Biegekerne (31) angeordnet sind.
6. Biegevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Biegekerne (31) anheb- und absenkbar an den Trägerplatten (28, 29)
angeordnet sind.
7. Biegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Biegeschlitten (2) eine Klemmeinrichtung (12, 13) zur Klemmung des zu biegenden
Bauteils (36) zugeordnet ist.
8. Biegevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (12, 13) einen Klemmschlitten (12) mit mindestens einem daran
angeordneten Klemmstück (13) enthält.
9. Biegevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmschlitten (12) durch einen am Biegeschlitten (2) angeordneten dritten Stellantrieb
(32, 33) relativ zum Biegeschlitten (2) verfahrbar ist.
10. Biegevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatten (28, 29) durch den am Biegeschlitten (2) angeordneten dritten Stellantrieb
(32, 33) auseinander- bzw. zusammenfahrbar sind.
11. Biegevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (32, 33) als Kurvenscheibenantrieb mit Kurvenscheiben (34, 37) und
zugehörigen Kurvennocken (35, 38) ausgebildet ist.
1. Bending device, in particular for tubular components, with bending cores (30, 31)
and bending tools (27) which can be moved in relation to the bending cores (30, 31)
and by which a component (36) to be bent is pressed against the bending cores (30,
31), characterised in that the bending cores (30, 31) are arranged on a bending slide (2) which can be made
to move in a first axis and the bending tools (27) are arranged on at least two transverse
slides (3, 4) which can be made to move transversely to the bending slide (2) in a
second axis.
2. Bending device according to claim 1, characterised in that the bending slide (2) is guided displaceably on a knee table (1) and can be made
to move controlled by a first positioning drive (20, 21, 22).
3. Bending device according to claim 1 or 2, characterised in that the transverse slides (3, 4) are guided displaceably on a transverse carrier (14)
arranged transversely to the axis of movement of the bending slide (2) and can be
made to move controlled by a second positioning drive (23, 24).
4. Bending device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the bending slide (2) comprises carrier plates (28, 29) which can be made to move
transversely to its axis of movement and on which the bending cores (30, 31) are mounted.
5. Bending device according to claim 4, characterised in that fixed bending cores (30) and/or moving bending cores (31) are arranged on the carrier
plates (28, 29) of the bending slide (2).
6. Bending device according to claim 5, characterised in that the moving bending cores (31) are arranged so that they can be raised and lowered
on the carrier plates (28, 29).
7. Bending device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the bending slide (2) has an associated clamping device (12, 13) for clamping the
component (36) to be bent.
8. Bending device according to claim 7, characterised in that the clamping device (12, 13) comprises a clamping slide (12) with at least one clamping
piece (13) arranged thereon.
9. Bending device according to claim 8, characterised in that the clamping slide (12) can be made to move relative to the bending slide (2) by
a third positioning drive (32, 33) arranged on the bending slide (2).
10. Bending device according to claim 9, characterised in that the carrier plates (28, 29) can be made to move away from one another or towards
one another by the third positioning drive (32, 33) arranged on the bending slide
(2).
11. Bending device according to claim 9 or 10, characterised in that the positioning drive (32, 33) is embodied as a cam disc drive with cam discs (34,
37) and associated cams (35, 38).
1. Dispositif de pliage, notamment pour composants tubulaires, avec des âmes de pliage
(30, 31) et en face des âmes de pliage (30, 31) des outils de pliage mobiles (27),
par lesquels un composant (36) devant être plié est appuyé contre les âmes de pliage
(30, 31), caractérisé en se que les âmes de pliage (30, 31) sont disposées sur un chariot de pliage (2) se
déplaçant sur un premier axe et les outils de pliage sont placés sur au moins deux
chariots transversaux (3, 4) perpendiculaires au chariot de pliage (2) et se déplaçant
sur un deuxième axe.
2. Dispositif de pliage selon la revendication1, caractérisé en ce que le chariot de pliage (2) est déplacé sur une console (1) et commandé par un première
commande de réglage (20, 21, 22).
3. Dispositif de pliage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les chariots transversaux (3, 4) sont déplacés sur un support transversal (14) perpendiculaire
à l'axe de déplacement du chariot de pliage (2) et commandés par une deuxième commande
de réglage (23, 24).
4. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chariot de pliage (2) comporte des plaques de support (28, 29) se déplaçant à
la perpendiculaire de son axe de déplacement, sur lesquelles sont posés les âmes de
pliage (30, 31).
5. Dispositif de pliage selon la revendication 4, caractérisé en ce que des âmes de pliage (30) fixes et/ou des âmes de pliage mobiles (31) sont placées
sur les plaques de supports (28, 29) du chariot de pliage (30).
6. Dispositif de pliage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les âmes de pliage mobiles (31) sont disposées sur les plaques de support (28, 29)
de façon à pouvoir se relever et s'abaisser.
7. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif de serrage (12, 13) est affecté au chariot de pliage (2), lequel sert
à serrer le composant (36) devant être plié.
8. Dispositif de pliage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (12, 13) comporte un chariot de serrage (12) avec au moins
une pièce de serrage (13) disposée dessus.
9. Dispositif de pliage selon la revendication 8, caractérisé en ce que le chariot de serrage (12) est déplacé par rapport au chariot de pliage (2) par le
biais d'une troisième commande de réglage (32, 33) disposée sur le chariot de pliage
(2).
10. Dispositif de pliage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les plaques de support (28, 29) sont écartées et resserrées par la troisième commande
de réglage (32, 33) disposée sur le chariot de pliage (2).
11. Dispositif de pliage selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la commande de réglage (32, 33) est constituée comme une transmission à disque-came
avec des disques-cames (34, 37) et des cames (35, 38).
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