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(11) |
EP 2 072 263 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.08.2012 Patentblatt 2012/32 |
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Anmeldetag: 07.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kombination aus einem Tintenstrahldruckkopf und einer Vorrichtung zum Freispritzen
eines Tintenstrahldruckkopfes
Combination of an inkjet print head and a device for clearing an inkjet print head
by ejecting
Combinaison d'une tête d'impression à jet d'encre et d'un dispositif destiné à l'éjection
dégorgeante d'une tête d'impression à jet d'encre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
17.12.2007 DE 102007060735
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2009 Patentblatt 2009/26 |
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Patentinhaber: Francotyp-Postalia GmbH |
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16547 Birkenwerder (DE) |
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Erfinder: |
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- Ortmann, Axel
13088 Berlin (DE)
- Tallgau, Marc
12279 Berlin (DE)
- Muhl, Wolfgang
16540 Hohen Neuendorf (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 696 509 FR-A- 2 768 078
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EP-A- 0 718 799 US-A1- 2006 001 696
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kombination aus mindestens einem Tintenstrahldruckkopf
und einer Vorrichtung zum Freispritzen eines Tintenstrahldruckkopfes gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Die Erfindung kommt in mikroprozessorgesteuerten Druckgeräten zum
Einsatz und ist für Frankiermaschinen und andere Postverarbeitungsgeräte geeignet.
[0002] Aus dem
DE 40 00 416 C2 ist ein Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Betriebssicherstellung einer
Tintendruckeinrichtung bekannt, deren Tintendruckkopf während des Druckens bewegt
wird und einerseits In einer Reinigungspositlon gereinigt und gewartet wird sowie
andererseits in einer Druckpause in Druckbereitschaft gehalten und regelmäßig freigespritzt
werden kann.
[0003] Aus dem
DE 10 2005 052 151 83 Ist eine Vorrichtung zum Freispritzen eines Tintendruckkopfes eines Tintendrucksystems
bekannt, in welchem das Druckgut bzw. Poststücke an einem während des Druckens feststehenden
Tintendruckkopf vorbei transportiert werden und wobei der Tintendruckkopf hinter einer
Führungsplatte stationär schwenkbar angeordnet ist, und mit der neben den üblichen
Funktionen, wie Wischen und Abdichten, auch ein Freispritzen während des Transports
des Druckgutes bzw. der Poststücke möglich ist. Vorteilhaft gestattet eine Freispritzposition
nahe der Druckposition den Wegfall der längeren Verfahrzeiten von einer Druckposition
bis in eine Reinigungs- und Dichtposition.
[0004] Aus dem
US 5,806,994 ist eine Frankiermaschine mit Tintenstrahldruck- und Wartungssystem bekannt, welches
ein periodisches Freispritzen in der Druckposition erlaubt. Die Poststücke werden
waagerecht liegend transportiert und die Düsenflächen sind parallel dazu angeordnet
sind. Bei diesen Maschinen werden die beim Drucken wenig oder nicht benutzten Düsen
freigespritzt, solange kein Brief vor dem Druckkopf vorliegt. Der Tintenverbrauch
wird auf diese Weise reduziert. Die Freispritzposition ist zugleich die Druckposition
und somit entfällt ein Bewegen des Tintenstrahldruckkopfes durch Verfahren. Die Brieftransporteinrichtung
ist mit entsprechenden Ausnehmungen versehen und unterhalb derselben ein Auffangbehälter
für die freigespritzte Tinte angeordnet.
[0005] Dagegen wird im
US 6.390.577 B1 vorgeschlagen, eben nicht alle Düsen freizuspritzen, sondern nur die ungenutzten
Düsen, wenn kein Poststück vor den Druckkopf gelangt bzw. kurz vor dem nächsten zu
bedruckenden Poststück. Das gezielte Freispritzen der für einen Abdruck ungenutzten
Düsen, verhindert Rückwirkungen von diesen dann eintrocknenden/ verstopfenden Düsen
auf die gesamte Düsenreihe. Zudem kann mit diesem selektiven Freispritzen die Anzahl
der Düsenbetätigungen der normal genutzten Düsen herabgesetzt werden, indem eben genau
diese normal druckenden Düsen nicht freigespritzt werden.
[0006] Im Marktsegment der Frankiermaschinen mit kleinen bis mittleren Postgutdurchsatz
wird eine kompakte Transportvorrichtung für Poststücke benötigt, die durch das Freispritzen
aber nicht verschmutzt werden sollen. Beim waagerechten Poststücktransport wird davon
ausgegangen, dass mindestens eine Tintenkartusche entgegen der Schwerkraftrichtung
über einem Druckfenster in z-Richtung eines kartesischen Koordinatensystems angeordnet
ist. Beim Drucken stößt mindestens ein Tintenstrahldruckkopf Tintentropfen entgegengesetzt
zur z-Richtung in Schwerkraftrichtung aus, die durch das Druckfenster hindurchfliegen.
Das Druckfenster ist am Rand eines Transportbandes in y-Richtung in einem Gehäuseteil
angeordnet, wobei das Transportband ein am Rande zu bedruckendes flaches Gut während
des Druckens in Transportrichtung x an dem mindestens einen Druckkopf vorbei transportiert.
[0007] Die
FR-A-2768078 ist der nächstliegende Stand der Technik der Erfindung nach Anspruch 1 und zeigt
eine Kombination aus einer Tintenstrahldruckeinrichtung und einer Wartungsstation.
Die Tintenstrahldruckeinrichtung hat zwei Tintenstrahldruckköpfe. In der Wartungsstation
ist jedem Tintenstrahldruckkopf eine schachtartige Schutzkappe zugeordnet, die mit
einer Saugvorrichtung zum Absaugen von Tinte verbunden ist. Die schachtartigen Kappen
sind an einem Schachtträger angeordnet, der mittels eines motorisch angetriebenen
Nockens entgegen einer Federkraft aus einer ersten Stellung, in der die Schutzkappen
durch Öffnungen in dem Zuführtisch hindurch an den Druckköpfen anliegen, und einer
zweiten Stellung verstellbar ist, in der die Schutzkappen von den Tintenstrahldruckköpfen
entfernt sind und den Weg für ein zu bedruckendes Poststück freigeben.
[0008] Die
US 2006/001696 A1 zeigt ebenfalls einen Tintenstrahldrucker mit einem oberhalb einer Auflagefläche
für das Druckgut angeordneten Tintenstrahldruckkopf und einer unterhalb der Lauffläche
angeordneten Schutzvorrichtung für den Tintenstrahldruckkopf mit einer Abdeckkappe,
die mittels einer Stellvorrichtung durch die Lauffläche hindurch zwischen einer Abdeckstellung
und einer Freigabestellung verstellbar ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kombination aus mindestens einem Tintenstrahldruckkopf
und einer Vorrichtung zum Freispritzen eines Tintenstrahldruckkopfes zu entwickeln,
die einen Freispritzschacht zur Reduzierung der Tintenverschmutzung in einer Frankiermaschine
einsetzt.
[0010] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der Anordnung nach dem Anspruch 1 gelöst.
[0011] Die Vorrichtung besteht aus einem Zuführtisch mit einem entgegen einer Federkraft
auslenkbaren Schachtträger, der mit mindestens einem Freispritzschacht ausgestattet
ist, welcher gegenüber mindestens einem Tintenstrahldruckkopf angeordnet ist. Je Tintenstrahldruckkopf
ist ein Freispritzschacht vorgesehen, der an einen federnden Schachtträger angeformt
ist, welcher mit mindestens einem Betätigungselement gekoppelt und im Transportpfad
unterhalb des mindestens einen Tintenstrahldruckkopfes angeordnet ist, wobei der Zuführtisch
eine Öffnung für das Betätigungselement enthält. Der Schachtträger ist derart geformt,
dass der mindestens eine Freispritzschacht durch den Einlauf eines zugeführten Poststückes
aus dem Transportpfad herausgelenkt wird.
[0012] Je Tintenstrahldruckkopf wird ein Freispritzschacht eingesetzt. Je nach Anzahl der
Tintenstrahldruckköpfe werden ein oder zwei Freispritzschächte eingesetzt, die an
einen federnden Schachtträger mit mindestens einem Betätigungselement gekoppelt sind
und im Transportpfad unterhalb der Druckköpfe angeordnet sind. Durch die Federwirkung
werden Freispritzschächte nahe an die Tintenstrahldruckköpfe gebracht, so dass sich
alle Tintenstrahlen im Inneren der Freispritzschächte befinden. Beim zwischenzeitlichen
Warten auf Poststücke kann mittels dieser Anordnung in die Schächte freigespritzt
werden. Die Freispritzposition ist die Druckposition. Die Tintenstrahldruckköpfe bleiben
während des Druckens ortfest in der Druckposition stationiert und nur der mindestens
eine Freispritzschacht, wird vom Tintenstrahldruckkopf wegbewegt. Dafür ist kein separater
Motor erforderlich.
Beim Einlauf eines Poststückes oder eines flachen Gutes, das über den Zuführtisch
bewegt wird, wird das Betätigungselement, welches mit einer Leitkurve ausgestattet
ist, betätigt und der Schachtträger mit den Freispritzschächten wird nach unten entgegen
einer Federkraft aus dem Poststücktransportpfad herausbewegt. Nun kann eine Bedruckung
der Poststücke realisiert werden. Der Poststückdurchlauf wird durch Sensoren überwacht.
Nach dem Poststückdurchlauf wird der Schachtträger mit den Freispritzschächten aufgrund
der Federwirkung zurück in die Position unterhalb der Tintenstrahldruckköpfe bewegt,
um ein weiteres Freispritzen zu ermöglichen, sobald die vorgenannten Sensoren an eine
Steuerung melden, dass der Poststücktransportpfad frei von Poststücken ist. Dann erfolgt
ein entsprechendes Ansteuern der Tintenstrahldruckköpfe, um das Freispritzen auszulösen.
Der Vorteil besteht darin, dass ein sofortiges Freispritzen in Druckposition ermöglicht
wird, ohne dass die Tintenstrahldruckköpfe zuvor bewegt werden müssen. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, dass kein separater Antrieb benötigt wird, um den Schachtträger
zu bewegen.
Der federnde Schachtträger ist einseitig auf einer Drehachse unterhalb eines Poststückzuführtisches
drehbeweglich gelagert und weist am anderen Ende mindestens einen Freispritzschacht
auf, der durch eine zugehörige Öffnung im Poststückzuführtisch in z-Richtung aufragt.
Im Poststückzuführtisch sind weitere Öffnungen für einen Freispritzschacht, für eine
Poststückandruck- und Stützvorrichtung und für das mindestens eine Betätigungselement
des Schachtträgers vorgesehen, welche in z-Richtung durch jeweils eine zugehörige
Öffnung aufragen.
Eine Transportvorrichtung ist waagerecht und ortsfest in der Duckvorrichtung in z-Richtung
gegenüber einer - nicht gezeigten - Andruckvorrichtung angeordnet, welche das Poststück
an ein Transportband der Transportvorrichtung andrückt. Das Transportband wirkt im
Transportbereich mit einer vorbestimmten Haftreibung auf einen Teil der Oberfläche
des Poststückes, welcher nicht bedruckt wird. Das Transportband ist vorzugsweise ein
angetriebener breiter gespannter Flachriemen.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1a,
- Perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Freispritzen eines Tintenstrahldruckkopfes
mit der Lage eines Schachtträgers im Transportpfad während eines Freispritzens,
- Figur 1b,
- Perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Freispritzen eines Tintenstrahldruckkopfes
mit der Lage eines Schachtträgers im Transportpfad kurz vor einem Drucken,
- Figur 2,
- Draufsicht auf den Zuführtisch,
- Figur 3,
- Perspektivische Ansicht auf einen Schachtträger von vorn oben rechts,
- Figur 4,
- ein Verdrahtungsdiagramm.
[0014] In der Figur 1a ist eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Freispritzen
eines Tintenstrahldruckkopfes mit der Lage eines Schachtträgers im Transportpfad während
eines Freispritzens von vorn oben links dargestellt. Ein Zuführtisch 13 für flache
Güter ist zusammen mit zwei Tintenkartuschen 11, 12 eines Druckmoduls in einer Druck-
und Freispritzposition in einem ersten Zeitabschnitt gezeigt, in welchem kein flaches
Gut zugeführt wird. Eine - nicht gezeigte - Transportvorrichtung für flache Güter
bzw. Poststücke ist oberhalb des Zuführtisches 13 angeordnet und wurde aber aus Gründen
der besseren Übersicht weggelassen. Eine - ebenfalls nicht gezeigte - von unten federnd
gegendrückende Andruckvorrichtung für flache Güter bzw. Poststücke ist unterhalb des
Zuführtisches angeordnet. Der Zuführtisch 13 weist eine Grundplatte 135 und poststromausgangsseitig
eine große rechteckförmige Öffnung 130 für die vorgenannte Andruckvorrichtung auf.
Der Zuführtisch 13 weist poststromeingangsseitig im Zuführbereich Gleitschienen 136
auf, welche auf der Grundplatte 135 angeformt sind und die Gleitreibung für zugeführte
flache Güter herabsetzen. Zwischen dem Zuführbereich und der rechteckförmigen Öffnung
130 ist eine Rampe 137 angeordnet, welche die Vorderkante der zugeführten flachen
Güter anhebt. Eine lang gestreckte rampenförmige Leitflosse 143, 144 ist als poststromaufwärts
angeordnetes Betätigungselement des Schachtträgers 14 einer jeweiligen Fensteröffnung
vorgelagert, in welchem je ein Freispritzschacht 141, 142 beweglich angeordnet ist.
Der obere Schachtrand jedes Freispritzschachtes 141, 142 ist mit einer Leitflosse
1411, 1421 ausgestattet. Im Zusammenwirken aller Flossen wird der Schachtträger 14
durch ein - in Fig. 1b dargestelltes - poststromaufwärts einlaufende flaches Gut bzw.
Poststück gemäß einer Leitkurve entgegen einer Federkraft der Druckfeder 146 nach
unten in Schwerkraftrichtung bewegt. Die Tintendruckköpfe 11.2 und 12.2 der Tintenkartuschen
11, 12 sind in Druckposition in z-Richtung, d.h. entgegen der Schwerkraftrichtung
unmittelbar über dem jeweiligen Druckfenster bzw. Freispritzschacht 141, 142 angeordnet.
Die Bäuche 11.1 und 12.1 der Tintenkartuschen 11, 12 sind quer zur Transportrichtung
und entgegen der y-Richtung angeordnet. Im Zuführbereich ist eine in Transportrichtung
laufende und sich orthogonal in z-Richtung erstreckende Führungswand 139 auf der Grundplatte
135 angeformt, die im Einlaufbereich 138 für flache Güter bzw. Poststücke aufgeweitet
ist. Letztere werden nach einem Überschreiten der Rampe 137 mittels Sensoren erfasst.
In der Grundplatte 135 sind Löcher 1301, 1302 und 1303 (nicht sichtbar) eingeformt,
welche für die Sendedioden der Sensoren vorgesehen sind. Eine Trägerplatte 15 kann
Fototransistoren bzw. - dioden aufnehmen. Die Sendedioden und Fototransistoren bzw.
- dioden sind Bestandteil von Durchlichtschranken.
[0015] In der Figur 1b ist eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Freispritzen
eines Tintenstrahldruckkopfes mit der Lage eines Schachtträgers im Transportpfad kurz
vor einem Drucken von vorn oben links dargestellt. Der Zuführtisch 13 für flache Güter
ist zusammen mit einem Druckmodul in einer Druck- und Freispritzposition und mit einem
flachen Gut 10 gezeigt, das in einem zweiten Zeitabschnitt zugeführt und über Gleitschienen
136 und die Rampe 137 bewegt wird. Dabei bewegt das flache Gut 10 mit seiner Vorderkante
ab der Berührung der Leitflossen 143, 144 den Schachtträger nach unten entgegen der
Federkraft, welche durch die Druckfeder 146 aufgebracht wird. Da auch der obere Schachtrand
jedes Freispritzschachtes 141, 142 mit einer Leitflosse 1411, 1421 ausgestattet ist,
gelangt das flache Gut in der Folge in den Zwischenraum zwischen den Tintenstrahldruckköpfen
der Tintenkartuschen 11, 12 und den oberen Schachtrand jedes Freispritzschachtes 141,
142 ohne dass ein Stau entsteht.
[0016] In der Figur 2 wird eine Draufsicht auf einen Zuführtisch dargestellt, auf welchem
Poststücke von links zugeführt werden können, wobei das Poststück (nicht gezeigt)
mit seiner nicht zu bedruckenden Unterseite der Grundplatte 135 des Zuführtisches
13 zugewandt ist. Die Grundplatte 135 ist in Poststücktransportrichtung x nach der
Rampe 137 angeordnet und weist eine mittelgroße erste Öffnung 131 und eine mittelgroße
zweite Öffnung 132 gegenüber den Tintenstrahldruckköpfen auf, wobei die erste Öffnung
131 im Vergleich mit der zweiten Öffnung 132 in y-Richtung, d.h. in Querrichtung zur
Poststücktransportrichtung um einen ersten Abstand A versetzt angeordnet ist. Der
erste Abstand A beträgt etwas weniger als die ganze Druckkopflänge a eines ½"-HP-Druckkopfes.
Die zweite Öffnung 132 ist gegenüber der ersten Öffnung 131 in x-Richtung, d.h. in
Poststücktransportrichtung um einen zweiten Abstand B versetzt angeordnet, der mehr
als eine ganze Druckkopfbreite b beträgt. Die Druckkopflänge a und die Druckkopfbreite
b entsprechen in Länge und Breite den Innenmaßen jeder Schachtöffnung. Beide, die
erste und zweite Öffnung 131 und 132 im Zuführtisch 13 sind entsprechend der Abmaße
des jeweiligen Querschnitts des Freispritzschachtes 141, 142 und der Leitflosse 1411,
1421 π-förmig (Phi-förmig) geformt.
Die Grundplatte 135 hat weiterhin eine sich in Poststücktransportrichtung x erstreckende
relativ große rechteckförmige dritte Öffnung 130, deren Fläche die Fläche der mittelgroßen
zweiten Öffnung 132 um mehr als eine Größenordnung übertrifft, wobei die zweite Öffnung
132 in y-Richtung zur dritten Öffnung 130 versetzt ist, wobei der Versatz so minimal
ist, dass beide Öffnungen unmittelbar einander angrenzend benachbart sind oder nur
durch einen sehr dünnen Verbindungssteg getrennt sind. Die dritte Öffnung 130 gestattet
ein Hindurchtreten von Elementen der federnd gegen ein flaches Gut bzw. Poststück
drückenden - nicht dargestellten - Andruckvorrichtung, welche unterhalb des Zuführtisches
angeordnet ist. Den beiden ersten und zweiten Öffnungen 131 und 132 sind jeweils eine
langgestreckte rechteckförmige Öffnung 133, 134 poststromaufwärts vorgelagert. Im
Zuführtisch sind außerdem Öffnungen 1301, 1302 und 1303 für Sensoren S1, S2 und S3
angeordnet.
[0017] In der Figur 3 wird eine perspektivische Ansicht auf einen Schachtträger von vorn
oben rechts dargestellt. Der Schachtträger 14 hat zwei Seitenplatten 147, 148, welche
Lagerzapfen 1471, 1481 am ersten poststromaufwärts angeordneten Ende tragen und zwei
Freispritzschächte 141, 142 sind am zweiten poststromabwärts gelegenen Ende angeordnet,
wobei letztere auf einer Basisfläche 145 stehend in z-Richtung aufragen. Der obere
Schachtrand jedes Freispritzschachtes 141, 142 ist mit einer Leitflosse 1411, 1421
ausgestattet. Die Leitflosse ist derart ausgebildet, dass es nicht möglich ist, dass
sich während eines Poststücktransportes eine Kante eines flachen Poststückes am oberen
Schachtrand verhakt. Durch die Kante, die auf dem Rande der Leitflosse entlanggleitet,
wird der Schachtträger nach unten entgegen einer Federkraft aus dem Poststücktransportpfad
herausbewegt. Den beiden Freispritzschächten 141, 142 sind jeweils eine langgestreckte
rampenförmige Leitflosse 143, 144 als poststromaufwärts angeordnetes Betätigungselement
vorgelagert, so dass der Schachtträger 14 im Zusammenwirken aller Flossen mit einer
Leitkurve für poststromaufwärts einlaufende Poststücke ausgestattet ist, welche den
Schachtträger 14 mit den Freispritzschächten 141, 142 nach unten aus dem Poststücktransportpfad
herausbewegt, ohne dass dadurch die Lage des Poststückes verändert wird. Der Schachtträger
14 hat eine längliche Form, wobei seine Seitenplatten 147, 148 an der Basisfläche
145 in der Mitte des Schachtträgers 14 um 90° abgewinkelt angeformt sind. Beide Seitenplatten
147, 148 sind durch eine Abstandsplatte 149 von einander beabstandet. Der Übergang
von der Abstandsplatte 149 zur Basisfläche 145 ist in der Mitte des Schachtträgers
14 als Stufe ausgebildet, wobei nach Montage des Schachtträgers 14 die Basisfläche
145 näher an der Grundplatte 135 des Zuführtisches 13 angeordnet ist, als die Abstandsplatte
149.
[0018] Die Lagerzapfen 1471, 1481 der Seitenplatten 147, 148 am ersten poststromaufwärts
angeordneten Ende des Schachtträgers 14 werden an der Unterseite in entsprechenden
Halterungen des Zuführtisches 13 drehbeweglich montiert. Die Basisfläche 145 des Schachtträgers
14 liegt damit unter der Grundplatte 135 des Zuführtisches 13 annähernd parallel zu
einer x/y-Ebene, wenn kein flaches Gut bzw. Poststück zugeführt wird.
[0019] Die Vorrichtung zum Freispritzen eines Tintenstrahldruckkopfes wird in mikroprozessorgesteuerten
Druckgeräten, zum Beispiel in einer Frankiermaschine zum Frankieren von Poststücken
eingesetzt. Eine Frankiermaschine besteht bekanntlich u.a. aus einem - nicht gezeigten
- elektronischen Teil (Meter) und der Poststücktransportvorrichtung mit einer - nicht
gezeigten - elektronischer Steuerung. Eine Tastatur und eine Anzeigeeinheit des Meters
sind mit dem elektronischen Teil - in nicht gezeigter Weise - verbunden.
[0020] In Fig. 4 wird ein Verdrahtungsdiagramm gezeigt. Die elektronische Steuerung 150
ist einerseits mit der Transportvorrichtung 151 und mit Sensoren S1, S2, S3 einschließlich
der Lichtschranken L1S1, L2S2, L3S3 sowie andererseits mit den Tintenstrahldruckköpfen
11, 12 zu deren Ansteuerung elektrisch verbunden. Mittels der Lichtschranken und der
elektronischen Steuerung kann die Zuführung eines Poststückes bzw. flachen Gutes oder
dessen Fehlen im Transportpfad festgestellt werden.
1. Kombination aus mindestens einem Tintenstrahldruckkopf (11, 12) und einer Vorrichtung
zum Freispritzen eines Tintenstrahldruckkopfes (11, 12), bestehend aus einem Zuführtisch
(13) mit einem entgegen einer Federkraft auslenkbaren Schachtträger (14), der mit
mindestens einem Freispritzschacht (141, 142) ausgestattet ist, welcher gegenüber
dem mindestens einem Tintenstrahldruckkopf (11, 12) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schachtträger (14) so geformt ist, dass der mindestens eine Freispritzschacht
(141, 142) durch den Einlauf eines zugeführten flachen Guts oder Poststückes aus dem
Transportpfad herausgelenkt wird.
2. Kombination, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Tintenstrahldruckkopf (11, 12) oberhalb des Zuführtisches (13) in
einer Druckposition angeordnet ist, wobei die Freispritzposition mit der Druckposition
identisch ist.
3. Kombination, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je Tintenstrahldruckkopf (11, 12) ein Freispritzschacht (141, 142) vorgesehen ist,
der an einen federnden Schachtträger (14) angeformt ist, welcher mit mindestens einem
Betätigungselement (143, 144) gekoppelt und im Transportpfad unterhalb des mindestens
einen Tintenstrahldruckkopfes (11, 12) angeordnet ist, wobei der Zuführtisch (13)
eine Öffnung für das Betätigungselement (143, 144) enthält, das mit einer Leitkurve
ausgestattet ist, um den Schachtträger (14) mit den Freispritzschächten (141, 142)
nach unten zu bewegen, wenn ein flaches Gut oder Poststück über den Zuführtisch (13)
bewegt wird.
4. Kombination, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Tintenstrahldruckköpfe mit zugeordneten Freispritzschächten (141, 142) vorgesehen
sind, wobei den beiden Freispritzschächten (141, 142) jeweils eine langgestreckte
rampenförmige Leitflosse (143, 144) als poststromaufwärts angeordnetes Betätigungselement
vorgelagert ist.
5. Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Freispritzschächte (141, 142) eine erste Öffnung (131) und eine zweite
Öffnung (132) im Zuführtisch (13) angeordnet sind, denen jeweils eine langgestreckte
rechteckförmige Öffnung (133, 134) für die rampenförmigen Leitflossen (143, 144) im
Zuführtisch (13) poststromaufwärts vorgelagert ist, sowie dass eine dritte Öffnung
(130) in der Lauffläche (135) des Zuführtisches (13) für ein Hindurchtreten von Elementen
einer federnd gegen ein flaches Gut (10) bzw. Poststück drückenden Andruckvorrichtung
vorgesehen ist, welche unterhalb des Zuführtisches angeordnet ist.
6. Kombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein kartesisches Koordinatensystem mit einer x-Richtung, y-Richtung und z-Richtung
vorgesehen ist und die y-Richtung quer zur Poststücktransportrichtung x gelegen ist,
dass die dritte Öffnung (130) sich in Poststücktransportrichtung x erstreckt und eine
rechteckförmige Fläche aufweist, welche die Fläche der zweiten Öffnung (132) um mehr
als eine Größenordnung übertrifft, wobei die zweite Öffnung (132) in y-Richtung zur
dritten Öffnung (130) versetzt ist, wobei der Versatz so minimal ist, dass beide Öffnungen
unmittelbar einander angrenzend benachbart sind oder nur durch einen sehr dünnen Verbindungssteg
getrennt sind.
7. Kombination nach den Ansprüchen 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schachtrand jedes Freispritzschachtes (141, 142) mit einer Leitflosse (1411,
1421) ausgestattet ist und dass die erste und zweite Öffnung (131 und 132) im Zuführtisch
(13) entsprechend der Abmaße des jeweiligen Querschnitts des Freispritzschachtes (141,
142) und der Leitflosse (1411, 1421) geformt sind.
8. Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Freispritzschächte (141, 142) und die langgestreckten rampenförmigen Leitflossen
(143, 144) auf einer Basisfläche (145) des Schachtträgers (14) angeformt sind.
9. Kombination, nach den Ansprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schachtträger (14) zwei Seitenplatten (147, 148) aufweist, welche an der Basisfläche
(145) in der Mitte des Schachtträgers (14) um 90° abgewinkelt angeformt sind, dass
beide Seitenplatten (147, 148) Lagerzapfen (1471, 1481) am ersten poststromaufwärts
angeordneten Ende tragen und durch eine Abstandsplatte (149) von einander beabstandet
sind, und dass zwei Freispritzschächte (141, 142) am zweiten poststromabwärts gelegenen
Ende angeordnet sind, wobei letztere auf einer Basisfläche (145) stehend in z-Richtung
aufragen, wobei der Übergang von der Abstandsplatte (149) zur Basisfläche (145) in
der Mitte des Schachtträgers (14) als Stufe ausgebildet ist.
10. Kombination, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfen (1471, 1481) der Seitenplatten (147, 148) am ersten poststromaufwärts
angeordneten Ende des Schachtträgers (14) an der Unterseite in entsprechenden Halterungen
des Zuführtisches (13) drehbeweglich montiert sind, dass die Basisfläche (145) des
Schachtträgers (14) nach Montage des Schachtträgers (14) näher an der Grundplatte
(135) des Zuführtisches (13) angeordnet ist, als die Abstandsplatte (149), wobei die
Basisfläche (145) unter der Grundplatte (135) des Zuführtisches (13) annähernd parallel
zu einer x/y-Ebene liegt, wenn kein flaches Gut bzw. Poststück zugeführt wird.
11. Kombination, nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuführtisch (13) Öffnungen (1301, 1302 und 1303) für Sensoren (S1, S2 und S3)
angeordnet sind und dass eine elektronische Steuerung (150) einer Frankiermaschine
einerseits mit den Tintenstrahldruckköpfen (11, 12) sowie andererseits mit der Transportvorrichtung
(151) und mit Sensoren (S1, S2, S3) einschließlich der Lichtschranken (L1 S1, L2S2,
L3S3) zu deren Ansteuerung elektrisch verbunden ist, um die Zuführung eines Poststückes
bzw. flachen Gutes oder dessen Fehlen im Transportpfad festzustellen.
1. A combination of at least one ink-jet print head (11, 12) and a device for the spray-clearing
of an ink-jet print head (11, 12), comprising a feeding table (13) with a shaft carrier
(14) deflectable against a spring force that is equipped with at least one spray-clearing
shaft (141, 142) arranged opposite the at least one ink-jet print head (11, 12), characterized in that that the shaft carrier (14) is designed in such a manner that the at least one spray-clearing
shaft (141, 142) can be deflected out of the transport path by the entry of a flat
good or postal item fed in.
2. A combination according to Claim 1, characterized in that at least one ink-jet print head (11, 12) is arranged above the feeding table (13)
in a printing position, the spray-clearing position being identical to the printing
position.
3. A combination according to Claim 1, characterized in that, per ink-jet print head (11, 12), there is provided one spray-clearing shaft (141,
142) formed on the spring-mounted shaft carrier (14) that is coupled with at least
one actuating element (143, 144) and is arranged on the transport path below the at
least one ink-jet print head (11, 12), wherein the feeding table (13) has an opening
for the actuating element (143, 144) provided with a guide curve for moving the shaft
carrier (14) with the spray-clearing shafts (141, 142) downwards when a flat good
or postal item is moved over the feeding table (13).
4. A combination according to Claim 3, characterized in that there are provided two ink-jet print heads with assigned spray-clearing shafts (141,
142), wherein an extended ramp-shaped guide fin (143, 144) is arranged, as an actuation
element, upstream in the postal-item flow before each of the two spray-clearing shafts
(141, 142).
5. A combination according to Claim 4, characterized in that, for both spray-clearing shafts (141, 142), a first opening (131) and a second opening
(132) are arranged in the feeding table (13) before each of which, there is provided,
upstream in the postal-item flow, an oblong rectangular opening (133, 134) for the
ramp-shaped guide fins (143, 144) in the feeding table (13), and that there is provided
a third opening (130) on the transport surface (135) of the feeding table (13) for
the reaching-through of elements of a pressure device arranged below the feeding table
for elastically pressing against a flat item (10) or postal item.
6. A combination according to Claim 5, characterized in that there is provided a Cartesian coordinate system with a an x-direction, a y-direction
and a z-direction and that the y-direction is transverse to the direction x of the
postal-item transport, that the third opening (130) extends in the postal-item transport
direction x and has a rectangular area exceeding the area of the second opening (132)
by more than one order of size, the second opening (132) being offset from the third
opening (130) in y-direction, said offset being that minimal that both neighbouring
openings either directly border on one another or are only separated from one another
by a very thin connecting web.
7. A combination according to Claims 5 to 6, characterized in that the upper shaft edge of each spray-clearing shaft (141, 142) is provided with a guide
fin (1411, 1421) and that the first and second openings (131 and 132) in the feeding
table (13) have a form corresponding to the dimensions of the respective cross-section
of the spray-clearing shaft (141, 142) and of the guide fin (1411, 1421).
8. A combination according to Claim 4, characterized in that the spray-clearing shafts (141, 142) and the oblong ramp-shaped guide fins (143,
144) are formed on a base area (145) of the shaft carrier (14).
9. A combination according to Claims 5 and 8, characterized in that the shaft carrier (14) has two side plates (147, 148) formed on the base surface
(145) in the middle of the shaft carrier (14) at an angle of 90°, that both side plate
(147, 148) have bearing journals (1471, 1481) on the first upstream end in the postal-item
flow and are spaced from each other by a distance plate (149) and that two spray-clearing
shafts (141, 142) are arranged on the second downstream end in the postal-item flow,
the latter rising in z-direction standing on a base surface (145), wherein the passage
from the distance plate (149) to the base surface (145) in the middle of the shaft
carrier (14) has the form of a step.
10. A combination according to Claim 9, characterized in that the bearing journals (1471, 1481) of the side plates (147, 148) of the shaft carrier
(14) are rotatably mounted on the first end upstream in the postal-item flow on the
lower side in respective holders of the feeding table (13) and that, after installation
of the shaft carrier (14), the base surface (145) of the shaft carrier (14) is located
closer to the base plate (135) of the feeding table (13) than the distance plate (149),
wherein the base surface (145) below the base plate (135) of the feeding table (13)
is almost parallel to an x/y plane when no flat item or postal item is being fed
11. A combination according to Claims 1 to 9, characterized in that openings (1301, 1302 and 1303) are provided in the feeding table (13) for sensors
(S1, S2 and S3) and that an electronic control unit (150) of a franking machine is
electrically connected, on the one hand, with the ink-jet print heads (11, 12) and,
on the other hand, with the transport device (151) and with the sensors (S1 S2, S3)
including the light barriers (L1S1, L2S2, L3S3) for driving them in order to detect
the feeding of a postal item or a flat item or its absence on the transport path.
1. Combinaison d'au moins une tête d'impression à jet d'encre (11, 12) et d'un dispositif
destiné au nettoyage par pulvérisation d'une tête d'impression à jet d'encre (11,
12), composée d'une table d'alimentation (13) avec un support de module (14) rétractable
et contré par la force d'un ressort, ledit support de module étant équipé d'au moins
un module de nettoyage par pulvérisation (141, 142) disposé en face d'au moins une
tête d'impression à jet d'encre (11, 12), caractérisée en ce, que le support de module (14) soit conçu de telle manière, que l'au moins un module de
nettoyage par pulvérisation (141, 142) puisse se rétracter du chemin de transport
par l'arrivée d'un article plat ou d'un article postal.
2. Combinaison selon la revendication 1, caractérisée en ce, qu'au moins une tête d'impression à jet d'encre (11, 12) soit située en position d'impression
au-dessus de la table d'alimentation (13) et que la position de nettoyage par pulvérisation
soit identique à la position d'impression.
3. Combinaison selon la revendication 1, caractérisée en ce, que soit prévu pour chaque tête d'impression à jet d'encre (11, 12) un module de nettoyage
par pulvérisation (141, 142) intégré au support de module (14) rétractable et contré
par ressort, lequel est couplé à au moins un élément de commande (143, 144) et situé
par rapport au chemin de transport en-dessous de l'au moins une tête d'impression
à jet d'encre (11, 12), et dont la table d'alimentation (13) comporte une ouverture
pour l'élément de commande (143, 144), qui comporte une courbe directrice destinée
à pousser le support de module (14) vers le bas lorsqu'un article plat ou un article
postal est convoyé à travers la table d'alimentation (13).
4. Combinaison selon la revendication 3, caractérisée en ce, que soient prévues deux têtes d'impression à jet d'encre avec des modules de nettoyage
par pulvérisation (141, 142) qui leur sont affectés, et dont lesdits deux modules
de nettoyage par pulvérisation (141, 142) sont précédés par des ailerons allongés
de guidage en forme de rampe comme éléments de commande situés en amont du flux postal.
5. Combinaison selon la revendication 4, caractérisée en ce, que la table d'alimentation (13) comporte pour les deux modules de nettoyage par pulvérisation
(141, 142) une première ouverture (131) et une seconde ouverture (132), qui sont toutes
les deux précédées par des ouvertures allongées rectangulaires (133, 134) situées
dans la table d'alimentation en amont du flux postal et qui sont destinées aux passages
des ailerons de guidage (143, 144) en forme de rampe, ainsi que soit prévue une troisième
ouverture (130) sur la surface de convoyage (135) de la table d'alimentation (13)
pour le passage d'éléments d'un dispositif d'appui agissant sous l'action d'un système
de ressort contre un article plat (10) ou un article postal, ledit dispositif d'appui
étant positionné sous la table d'alimentation.
6. Combinaison selon la revendication 5, caractérisée en ce, que soit prévu un système de coordonnées cartésien avec un axe x, un axe y et un axe
z, et que l'axe y représente la direction transversale par rapport à la direction
de convoyage des articles postaux x, que la troisième ouverture (130) s'étende dans
le sens du convoyage des articles postaux et qu'elle présente une surface rectangulaire,
qui dépasse de plus d'un ordre de grandeur la surface de la seconde ouverture (132),
et dont cette seconde ouverture (132) est décalée sur l'axe y par rapport à la troisième
ouverture (130), mais dont ce décalage est tellement petit que les deux ouvertures
soient à proximité immédiate ou seulement séparées par une très mince paroi de liaison.
7. Combinaison selon les revendications 5 à 6, caractérisée en ce, que le bord supérieur de chaque module de nettoyage par pulvérisation (141, 142) soit
équipé d'un aileron de guidage (1411, 1421) et que la première et la seconde ouverture
(131 et 132) de la table d'alimentation soient adaptées en matière de forme aux dimensions
respectives des modules de nettoyage par pulvérisation (141, 142) et à celles des
ailerons de guidage (1411, 1421).
8. Combinaison selon la revendication 4, caractérisée en ce, que les modules de nettoyage par pulvérisation (141, 142) et les ailerons de guidage
(143, 144) allongés en forme de rampe soient intégrés sur une surface de base (145)
du support de module (14).
9. Combinaison selon les revendications 5 et 8, caractérisée en ce, que le support de module (14) comporte deux plaques latérales (147, 148) intégrées avec
un angle de 90° à la surface de base (145) au milieu du support de module (14), que
les deux plaques latérales (147, 148) comportent des pivots (1471, 1481) situés à
la première extrémité en amont du flux postal et espacés entre eux par une plaque
d'écartement (149), et que deux modules de nettoyage par pulvérisation (141, 142)
soient situés à la deuxième extrémité en aval du flux postal, et dont lesdits modules
se dressent dans le sens de l'axe z sur une surface de base (145), et dont la transition
de la plaque d'écartement (149) à la surface de base (145) est réalisée sous la forme
d'un gradin au milieu du support de module (14).
10. Combinaison selon la revendication 9, caractérisée en ce, que les pivots (1471, 1481) des plaques latérales (147, 148) de la première extrémité
du support de module (14) située an amont du flux postal, soient montés à la face
inférieure de manière à ce qu'ils puissent tourner dans des supports correspondants
de la table d'alimentation (13), qu'après le montage du support de module (14), la
surface de base (145) du support de module (14) soit disposée plus près de la plaque
de base (135) que la plaque d'écartement (149), et dont la surface de base (145) sous
la plaque de base (135) de la table d'alimentation (13) soit disposée de manière presque
parallèle à un plan x/y, si aucun article plat ou article postal n'est acheminé.
11. Combinaison selon les revendications 1 à 9, caractérisée en ce, que des ouvertures (1301, 1302 et 1303) pour des capteurs (S1, S2 et S3) soient disposées
dans la table d'alimentation (13) et qu'une commande électronique (150) d'une affranchisseuse
soit reliée électriquement à des fins de commande, d'une part, aux têtes d'impression
à jet d'encre (11, 12) et, d'autre part, au dispositif de transport (151) et aux capteurs
(S1, S2, S3), y compris aux barrages photoélectriques (L1S1, L2S2, L3S3), afin de
détecter l'acheminement ou le manque d'acheminement d'un article postal ou d'un article
plat sur le chemin de transport.
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