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Abteilung DS 
Carlstrasse 60</str><city>52531 Übach-Palenberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>DE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20110518</date><bnum>201120</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Textilmaschine, die eine Vielzahl von Arbeitsstellen umfasst, die durch mindestens ein Wartungsaggregat gewartet werden, welches wenigstens eine Wartungstätigkeit an einer anfordernden Arbeitsstelle durchführt, die mindestens eine Aufgabe umfasst, zu deren Durchführung das Wartungsaggregat von der Arbeitsstelle über ein Kommunikationssystem der Textilmaschine zur Ausführung der Wartungstätigkeit angefordert wird, wobei zur Überprüfung der Funktionalität des Wartungsaggregates die Durchführbarkeit der Wartungstätigkeit erfasst wird.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein derartiges Verfahren ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE102004041051A1"><text>DE 10 2004 041 051 A1</text></patcit> bekannt. Gemäß dem in der <patcit id="pcit0002" dnum="DE102004041051A1"><text>DE 10 2004 041 051 A1</text></patcit> beschriebenen Verfahren ist vorgesehen, dass ein Wartungsaggregat, welches zur Durchführung einer Wartungstätigkeit von einer Spinnstelle einer Spinnmaschine angefordert worden ist, im Falle einer Störung bei der Abarbeitung einer Teilaufgabe der Wartungstätigkeit die Wartungseinrichtung eine selbständige Vorgehensweise einleitet, um die durch die Störung unterbrochene, auszuführende Tätigkeit erfolgreich zu beenden oder aber die Wartungseinrichtung zumindest in einen einsatzbereiten Zustand zurückzuversetzen. Hierzu kann das Wartungsaggregat unterschiedliche Maßnahmen ergreifen, wovon eine vorsieht, dass bei einer am Wartungsaggregat selbst aufgetretenen Störung die von dieser Störung betroffene Teilaufgabe zukünftig vom Wartungsaggregat nicht mehr ausgeführt wird.</p>
<p id="p0003" num="0003">Als nachteilig an diesem Verfahren erweist sich, dass die Spinnstellen das Wartungsaggregat zur Durchführung eines<!-- EPO <DP n="2"> --> Wartungsvorganges ungeachtet des Vorliegens einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat anfordern. Dieser Vorgang wiederholt sich für jede Anforderung einer Spinnstelle, unabhängig davon, ob die von der Spinnstelle angeforderte Wartungstätigkeit durch das Wartungsaggregat noch durchführbar ist oder nicht.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Effizienz beim Betreiben der Textilmaschine sowie der Wartungsaggregate zu erhöhen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Aufgabe wird verfahrensmäßig durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 sowie vorrichtungsseitig durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruches 15 gelöst.</p>
<p id="p0006" num="0006">Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.</p>
<p id="p0007" num="0007">Gemäß Anspruch 1 wird vorgeschlagen, dass bei Feststellung einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat, die die Ausführung einer Wartungstätigkeit oder zumindest einer Teilaufgabe der Wartungstätigkeit verhindert, eine Information über das Kommunikationssystem der Textilmaschine an alle betroffenen Arbeitsstellen über das Vorliegen der Funktionsstörung gesandt wird, und dass an den Arbeitsstellen diese Information ausgewertet wird, um darüber zu entscheiden, ob eine bereits vor der Feststellung der Funktionsstörung an das Wartungsaggregat gestellte Anforderung an das Wartungsaggregat aufrecht erhalten, modifiziert oder storniert wird, oder dass an den Arbeitsstellen diese Information dahingehend ausgewertet wird, um darüber zu entscheiden, ob nach der Feststellung der Funktionsstörung das betroffene Wartungsaggregat zu der Durchführung einer an einer Arbeitsstelle anstehenden Tätigkeit gerufen wird.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Das erfindungsgemäße Verfahren weist den Vorteil auf, dass bereits bestehende Anforderungen an das Wartungsaggregat zur Wartung von Arbeitsstellen storniert werden können, die auf Grund der vorliegenden Funktionsstörung nicht mehr oder nicht vollständig durchführbar sind. Somit kann das Wartungsaggregat schneller zu den anfordernden Arbeitsstellen gelangen, deren spezifische Anforderung an eine Wartungstätigkeit zumindest eine teilweise Durchführung der Wartungstätigkeit erlaubt. Vor diesem Hintergrund ist weiterhin vorgesehen, dass die anfordernden Arbeitsstellen ihre Anforderung an das Wartungsaggregat dahingehend modifizieren können, dass die Wartungstätigkeit zumindest teilweise, unter Auslassung der von der Funktionsstörung am Wartungsaggregat betroffenen Teilaufgabe durchgeführt wird. Darüber hinaus werden Anforderungen an das Wartungsaggregat aufrechterhalten, die trotz der Funktionsstörung vollständig abgearbeitet werden können. Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet somit das Verfahren des Wartungsaggregates zu einer Arbeitsstelle zur Durchführung eines Wartungsvorganges, welcher in Kenntnis einer vorliegenden Funktionsstörung durch das Wartungsaggregat nicht durchführbar ist. Hingegen wird gemäß dem Stand der Technik durch die Arbeitsstellen in Unkenntnis der Funktionsstörung die Anforderung an das Wartungsaggregat aufrechterhalten, obwohl die Wartungstätigkeit nicht durchführbar ist. Im Gegensatz dazu obliegt gemäß der vorliegenden Erfindung die Entscheidung darüber, ob eine Anforderung an das von einer Funktionsstörung betroffene Wartungsaggregat durch die Arbeitsstellen sinnvoll ist, somit den Arbeitsstellen selbst oder einer übergeordneten zentralen Steuerungseinrichtung der Textilmaschine, so dass Produktionsausfälle durch das vergebliche Anfahren von Arbeitsstellen reduziert werden können.</p>
<p id="p0009" num="0009">Vorzugsweise kann die Überprüfung des Vorliegens einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat selbsttätig durch das<!-- EPO <DP n="4"> --> Wartungsaggregat durchgeführt werden. Erst bei einer Feststellung einer Funktionsstörung durch das Wartungsaggregat selbst wird eine entsprechende Nachricht über das Kommunikationssystem der Textilmaschine versandt. Das vom Kommunikationssystem zu übertragende Datenvolumen wird auf diese Weise geringer gehalten.</p>
<p id="p0010" num="0010">Alternativ kann die Überprüfung des Vorliegens einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat durch eine zentrale Steuerungseinrichtung der Textilmaschine durchgeführt werden. Die zentrale Steuereinrichtung der Textilmaschine steht hierzu mit allen Arbeitsstellen sowie mit dem Wartungsaggregat über das Kommunikationssystem in Verbindung, so dass Informationen darüber, ob eine Wartungstätigkeit oder eine Teilaufgabe der Wartungstätigkeit erfolgreich durchgeführt worden ist oder nicht, an die zentrale Steuereinrichtung zur Auswertung weitergeleitet werden kann. Das zu übertragende Datenvolumen ist etwas größer, dafür werden die Ressourcen der zentralen Steuereinrichtung intensiver genutzt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Zur Überprüfung des Vorliegens einer Funktionsstörung kann die Anzahl von unmittelbar aufeinander folgenden Fehlversuchen einer durchzuführenden Teilaufgabe oder eines Wartungsvorganges aufaddiert werden, wobei das Überschreiten einer vorgebbaren Gesamtanzahl an Fehlversuchen als eine Funktionsstörung am Wartungsaggregat klassifiziert wird, während bei einer zwischenzeitlich erfolgreichen Durchführung einer Aufgabe vor dem Überschreiten der Gesamtanzahl die Zählung von Fehlversuchen der Aufgabe auf einen initialen Wert zurückgesetzt wird. Das aufeinander folgende Fehlschlagen der Durchführung einer Teilaufgabe beziehungsweise der Wartungstätigkeit lässt den Rückschluss darauf zu, dass das Fehlschlagen nicht auf eine Störung an der jeweiligen Arbeitsstelle sondern auf eine Funktionsstörung am Wartungsaggregat zurückzuführen ist.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Entsprechend wird das Ergebnis der Zählung von Fehlversuchen entweder von der Wartungseinrichtung selbst oder von der zentralen Steuerungseinrichtung der Textilmaschine ausgewertet, um die Arbeitsstellen über eine bestehende Funktionsstörung am Wartungsaggregat zu informieren. Auf der Basis dieser Information werten die Arbeitsstellen beziehungsweise die zentrale Steuerungseinrichtung aus, ob das betreffende Wartungsaggregat zur Durchführung der an der Arbeitsstelle anstehenden Aufgabe noch geeignet ist und angefordert werden soll.</p>
<p id="p0013" num="0013">Hierzu können von den Arbeitsstellen die Anforderungen, die bis zum Zeitpunkt der Mitteilung der Feststellung einer Funktionsstörung gestellt wurden, dahingehend modifiziert werden, dass durch das Wartungsaggregat zumindest die Teilaufgaben oder die Wartungstätigkeit als solche durchgeführt werden, die unabhängig von der vorliegenden Funktionsstörung durchführbar sind. Der Betriebsablauf an der Textilmaschine wird insoweit verbessert, als dass die Funktionsstörung am Wartungsaggregat nicht den sofortigen Stillstand aller anfordernden Arbeitsstellen zur Folge hat, weil eine einzelne Teilaufgabe einer Wartungstätigkeit nicht durchführbar ist. Ebenso können von den Arbeitsstellen bis zum Zeitpunkt der Feststellung einer Funktionsstörung gestellte Anforderungen, die Teilaufgaben oder Wartungstätigkeiten umfassen, die von dem Wartungsaggregat bedingt durch die Funktionsstörung nicht durchführbar sind, storniert werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn es sich bei den durchzuführenden Teilaufgaben oder Wartungstätigkeiten um so genannte fakultative Aufgaben respektive Tätigkeiten handelt, deren Nichtdurchführung nicht dazu führt, dass der eigentliche Herstellungsprozess unterbunden wird beziehungsweise dass die Qualität des Herstellungsprozesses nicht unmittelbar nachhaltig beeinflusst wird.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Weiterhin können von den Arbeitsstellen bereits bis zum Zeitpunkt der Feststellung der Funktionsstörung gestellte Anforderungen vom Wartungsaggregat gelöscht werden. In diesem Falle geht der Impuls von dem Wartungsaggregat aus, welches beim Feststellen einer Funktionsstörung die Anforderungen von Arbeitsstellen verwirft, die auf Grund der Funktionsstörung nicht mehr durchführbar sind. Entsprechend werden die Arbeitsstellen, die diese Anforderungen gestellt haben, nicht angefahren.</p>
<p id="p0015" num="0015">Hierzu kann eine Information über das Löschen der Anforderungen an die hiervon betroffenen Arbeitsstellen gesandt werden. Diese Information dient dazu, die Arbeitsstellen dazu zu veranlassen, ungeachtet der Anforderung an das Wartungsaggregat den Herstellungsprozess wieder aufzunehmen beziehungsweise fortzusetzen, sofern dies ihr Betriebszustand erlaubt. Zu der Wiederaufnahme des Herstellungsprozesses kann die betroffene Arbeitsstelle selbsttätig oder durch eine Ansteuerung durch die zentrale Steuerungseinrichtung der Textilmaschine veranlasst werden, indem die Arbeitsstelle eine geeignete Anforderung an das Wartungsaggregat sendet, um beispielsweise eine Unterbrechung im Fadenlauf durch einen Anspinnvorgang oder einen Spleißvorgang zu beheben.</p>
<p id="p0016" num="0016">Dazu kann die Information über das Löschen der Anforderungen unmittelbar von dem betreffenden Wartungsaggregat an die hiervon betroffenen Arbeitsstellen über das Kommunikationssystem der Textilmaschine weitergeleitet werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Information mittelbar über die zentrale Steuerungseinrichtung versandt werden.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Vorteilhafterweise können von den Arbeitsstellen nach der Feststellung einer Funktionsstörung Anforderungen an das Wartungsaggregat gesandt werden, die eine vorbereitende Ausführung zumindest einer von der Funktionsstörung nicht betroffenen Teilaufgabe einer Wartungstätigkeit umfassen. Ist beispielsweise von der Funktionsstörung am Wartungsaggregat einer OE-Spinnmaschine der Vorgang der Rotorreinigung betroffen, der bevorzugt während eines Spulenwechsels erfolgt, so würde das Wartungsaggregat von einer Spinnstelle nur dann angefordert, um den Spulenwechsel unter Auslassung der Rotorreinigung durchzuführen. Hingegen wird eine rein präventive Rotorreinigung seitens der Spinnstellen nicht mehr angefordert.</p>
<p id="p0019" num="0019">Insbesondere kann bei einer Funktionsstörung, die zur Folge hat, dass eine Vielzahl von Arbeitsstellen stillgesetzt werden müssten, weil deren Anforderungen durch das Wartungsaggregat nicht mehr abgearbeitet werden kann, das Wartungsaggregat in eine Wartungsposition überführt werden. Die Wartungsposition sollte dabei so gewählt sein, dass das Wartungsaggregat für eine Bedienperson einfach und gut zugänglich ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorteilhafterweise kann nach der Überführung des betreffenden Wartungsaggregates in die Wartungsposition die Tätigkeit für die Dauer der Wartung von einem anderen Wartungsaggregat übernommen werden. Diese temporäre Maßnahme reduziert die Produktionsausfallzeit der Textilmaschine während der Dauer der Wartungsarbeit an dem funktionsgestörtem Wartungsaggregat durch eine Bedienperson.</p>
<p id="p0021" num="0021">In bevorzugter Weiterbildung kann nach einer erfolgten Behebung der Funktionsstörung eine Information über das Kommunikationssystem der Textilmaschine an alle Arbeitsstellen gesandt werden. Das Versenden dieser Information führt dazu, dass die betroffenen Arbeitsstellen im Arbeitsbereich des<!-- EPO <DP n="8"> --> Wartungsaggregates, die auf Grund der Funktionsstörung am Wartungsaggregat ihrerseits im Stillstand befindlich sind, neue Anforderungen an das Wartungsaggregat formulieren können, um den Herstellungsprozess nach einer durchgeführten Wartung des Wartungsaggregates wieder aufnehmen zu können.<br/>
Das Versenden der Information über die Behebung der Funktionsstörung kann unmittelbar durch das Wartungsaggregat erfolgen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Alternativ kann die Information mittelbar über die zentrale Steuereinrichtung versandt werden.</p>
<p id="p0023" num="0023">Gemäß Anspruch 15 wird vorgeschlagen, dass die Spinnmaschine eine zentrale Steuerungseinrichtung umfasst, die zur Feststellung einer Funktionsstörung an einem Wartungsaggregat eingerichtet ist, die die Ausführung der wenigstens einen Wartungstätigkeit oder zumindest einer Teilaufgabe der Wartungstätigkeit verhindert, und dass das von der Funktionsstörung betroffene Wartungsaggregat oder die zentrale Steuerungseinrichtung eine Information über das Kommunikationssystem der Spinnmaschine an alle Spinnstellen über den Umfang der Funktionsstörung sendet.</p>
<p id="p0024" num="0024">Gemäß Anspruch 16 ist vorgesehen, dass die Spinnmaschine (1) eine zentrale Steuerungseinrichtung (17) umfasst, die zur Feststellung einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) eingerichtet ist, die die Ausführung der wenigstens einen Wartungstätigkeit oder zumindest einer Teilaufgabe der Wartungstätigkeit verhindert, und dass das von der Funktionsstörung betroffene Wartungsaggregat (5A, 5B, 6A, 6B) oder die zentrale Steuerungsvorrichtung (17) zur Versendung einer Information über das Kommunikationssystem (18, 20) der Spinnmaschine (1) an alle Spinnstellen (2) über das Vorliegen der Funktionsstörung<!-- EPO <DP n="9"> --> eingerichtet sind, und dass die Spinnstelle (2) zur Auswertung der Informationen über das Vorliegen einer Funktionsstörung eingerichtet ist, um darüber zu entscheiden, ob eine bereits vor der Feststellung der Funktionsstörung an das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) gestellte Anforderung aufrecht erhalten, modifiziert oder storniert wird, oder dass die Spinnstelle (2) zur Auswertung der Informationen über das Vorliegen einer Funktionsstörung eingerichtet ist, um darüber zu entscheiden, ob nach der Feststellung der Funktionsstörung das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) zu der Durchführung einer an einer Spinnstelle (2) anstehenden Wartungstätigkeit gerufen wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.</p>
<p id="p0026" num="0026">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine schematische Draufsicht auf eine Spinnmaschine;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Seitenansicht einer Spinnstelle;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>ein Ablaufdiagramm zur Feststellung einer Funktionsstörung an einem Wartungsaggregat gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<p id="p0027" num="0027">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist schematisch in Draufsicht eine Textilmaschine, beispielsweise eine Offenend-Spinnmaschine, dargestellt, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet ist. Eine solche Spinnmaschine 1 weist zwischen ihren Endgestellen 11 und 12 eine Vielzahl von in Reihe nebeneinander geordneten Arbeitsstellen 2 auf. Diese beidseitig der Längsseiten der<!-- EPO <DP n="10"> --> Offenend-Spinnmaschine 1 angeordneten Arbeitsstellen 2 werden durch selbsttätig arbeitende Wartungsaggregate 5A, 5B, 6A, 6B, versorgt, die an einer Fahrschiene 13 entlang der Spinnmaschine 1 geführt und über ein Kommunikationssystem 18, wie beispielsweise einen CAN-Bus, sowohl untereinander als auch mit Steuereinrichtungen der Arbeitsstellen 2 sowie einer zentralen Steuerungseinrichtung 17 der Spinnmaschine 1 verbunden sind.</p>
<p id="p0028" num="0028">Wie in der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> angedeutet, sind die Arbeitsstellen 2 dabei in Arbeitsbereiche 3A, 3A beziehungsweise 4A, 4B aufgeteilt, die jeweils von einem der Wartungsaggregate 5A, 5B beziehungsweise 6A, 6B versorgt werden. Die Arbeitsbereiche 3A und 3B sowie 4A und 4B können dabei beispielsweise durch einen Bereichsbegrenzer 14 gekennzeichnet sein, um zu vermeiden, dass das für den Arbeitsbereich 3A zuständige Wartungsaggregat 5A in den Arbeitsstellenbereich 3B des Wartungsaggregates 5B verfahren wird, wodurch es zu einer Kollision der beiden Wartungsaggregaten 5A und 5B kommen könnte.</p>
<p id="p0029" num="0029">Des Weiteren können die Arbeitsbereiche 3A, 3B, 4A, 4B so genannte Endmarker 19 aufweisen, die von den Wartungsaggregaten 5A, 5B, 6A, 6B nicht passiert werden können. Hierdurch können Kollisionen durch Überschneidungen in den Arbeitsstellenbereichen 3A, 3B beziehungsweise 4A, 4A der Wartungsaggregate 5A, 5B beziehungsweise 6A, 6B vermieden werden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Wartungsaggregate 5A, 5B, 6A, 6B sind mit einer Datenübermittlungseinrichtung 20 ausgestattet, die das Absetzen eines Rufes, den Empfang eines Rufes, eine Dialogführung und eine bidirektionale drahtlosen Datenübermittlung ermöglicht. Auch eine drahtgebundene Kommunikation ist möglich. Eine solche Datenübermittlungseinrichtung 20 ist im Zusammenhang mit<!-- EPO <DP n="11"> --> Wartungsaggregaten bekannt und in der <patcit id="pcit0003" dnum="DE38414064A1"><text>DE 38 414 064 A1</text></patcit> ausführlich beschrieben. Des Weiteren weisen die Wartungsaggregate 5A, 5B, 6A, 6B eine Signaleinrichtung 15 auf, zum Beispiel eine Signallampe, um im Fall einer Funktionsstörung das Bedienpersonal darauf aufmerksam zu machen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Darstellung in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt eine Seitenansicht der Arbeitsstelle 2 der Offenend-Rotorspinmaschine 1 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>. Die Arbeitsstelle 2 besitzt unter anderem jeweils eine Offenend-Spinnvorrichtung 24 sowie eine Spuleinrichtung 30. Auf dieser Arbeitsstelle 2 wird Faserband 23, welches in einer Spinnkanne 22 bevorratet ist und der Spinnvorrichtung 24 vorgelegt wird, zu Fäden 27 versponnen, die anschließend auf der Spuleinrichtung 30 zu einer Kreuzspule 28 aufgewickelt werden. Die Spuleinrichtung 30 ist mit einem Spulenrahmen 29 zum drehbaren Haltern einer Kreuzspulenhülse sowie mit einer Wickelwelle oder Spultrommel 31 zum reibschlüssigen Antreiben der Kreuzspule 28 beziehungsweise der Kreuzspulenhülse ausgestattet.</p>
<p id="p0032" num="0032">Derartige Offenend-Rotorspinnmaschinen 1 weisen in der Regel außerdem eine Kreuzspulentransporteinrichtung 32 für den Abtransport von Kreuzspulen 28 auf, die ihren vorgesehenen Durchmesser erreicht haben. Der Wechsel der Kreuzspulen 28 wird durch eines der Wartungsaggregate 5A, 5B, 6A, 6B durchgeführt, in dessen Aufgabenbereich die jeweilige Spinnstelle 2 fällt.</p>
<p id="p0033" num="0033">An beziehungsweise auf der Spinnmaschine 1 ist, wie bereits ausgeführt, dass selbsttätig arbeitende Wartungsaggregat 6A angeordnet. Das Wartungsaggregat 6A patroulliert während des Spinnbetriebes entlang der Spinnstellen 2 der Spinnmaschine 1 und greift selbsttätig ein, wenn an einer der Spinnstellen 2 ein Handlungsbedarf entsteht. Ein solcher Handlungsbedarf liegt beispielsweise vor, wenn an einer der Spinnstellen 2 eine der<!-- EPO <DP n="12"> --> Kreuzspulen 28 ihren vorgeschriebenen Durchmesser erreicht hat und gegen eine neue Kreuzspulenhülse ausgetauscht werden muss. Ein derartiges Wartungsaggregat 6A ist beispielsweise in der <patcit id="pcit0004" dnum="DE3543572C2"><text>DE 35 43 572 C2</text></patcit> beschrieben, und weist eine Vielzahl von Handhabungselementen auf, die an sich bekannt und in der vorstehend erwähnten Patentschrift ausführlich beschrieben sind, so dass hier nicht näher darauf eingegangen wird.</p>
<p id="p0034" num="0034">Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0004">4</figref> anhand des Beispieles einer Funktionsstörung, die die Rotorreinigung betrifft, beschrieben.</p>
<p id="p0035" num="0035">In <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> ist ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betreiben der Spinnmaschine 1 dargestellt. Schritt 41 stellt eine Anforderung der Spinnstelle 2 an das für diesen Arbeitsbereich 4A zuständige Wartungsaggregat 6A dar, die auf dem Erfordernis eines Kreuzspulenwechsels respektive Spulhülsenaustausches beruht. Während des Vorganges des Kreuzspulenwechsels wird üblicherweise zugleich eine Rotorreinigung der Spinnvorrichtung 24 durchgeführt, um den ablaufbedingten Stillstand der Arbeitsstelle 2 auszunutzen. Eine Rotorreinigung wird aber auch präventiv durchgeführt, wenn beispielsweise eine Veränderung der Fadenqualität festgestellt wird. Dies kann an der jeweiligen Spinnstelle 2 durch die Abfrage des aktuellen CV-Wertes erfolgen. Das Ergebnis der Auswertung der Abfrage veranlasst die Spinnstelle 2, erforderlichenfalls eine Anforderung zur präventiven Rotorreinigung an das Wartungsaggregat 6A zu formulieren. Diese Anforderung wird über das Kommunikationssystem 18 an das Wartungsaggregat 6A weitergeleitet und von diesem in einem Schritt 42 hinsichtlich seiner Priorität kategorisiert.</p>
<p id="p0036" num="0036">Hierzu werden in der Auftragsverwaltung der Wartungseinrichtung 6A die Anforderungen der Spinnstellen 2 in<!-- EPO <DP n="13"> --> Abhängigkeit von der Auftragsart nach Prioritäten sortiert. Demnach kommt einer Anforderung, die zu einer Behebung des Produktionsstillstandes an der Spinnstelle 2 ausgelöst worden ist, eine höhere Priorität zu, als beispielsweise einer ausschließlichen Präventivreinigung des Spinnmittels. Innerhalb einer Gruppe von Anforderungen mit gleicher Priorität wird eine Optimierung des Verfahrweges des Wartungsaggregates 6A angestrebt, indem zuerst die jeweils der Wartungseinrichtung 6A am nächsten liegende Spinnstelle 2 angefahren wird.</p>
<p id="p0037" num="0037">In Schritt 43 wird überprüft, ob die Anforderung der Spinnstelle 2 durch das Wartungsaggregat 6A abgearbeitet worden ist. Ist die Abarbeitung erfolgreich durchgeführt worden, so wird die nachfolgende Anforderung gemäß dem Schritt 41 einer anderen Spinnstelle 2 durch das Wartungsaggregat 6A innerhalb des Arbeitsbereiches 4A wahrgenommen. Wurde die Anforderung ohne oder nur mit teilweisem Erfolg abgearbeitet, wird in einem Schritt 44 eine Funktionsprüfung zur Feststellung einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat 6A durchgeführt und ausgewertet. Der Schritt 45 symbolisiert die Abfrage, ob im Schritt 44 eine Funktionsstörung festgestellt worden ist oder nicht. Bei einem Nichtvorliegen einer Funktionsstörung wird zurück auf den Schritt 41 verzweigt, und es wird eine weitere Anforderung einer weiteren Spinnstelle 2 innerhalb des Arbeitsstellenbereiches 4A abgearbeitet. Liegt hingegen eine Funktionsstörung am Wartungsaggregat 6A vor, so werden in einem Schritt 46 alle Spinnstellen 2, die dem Arbeitsbereich 4A des Wartungsaggregates 6A zugehörig sind, unmittelbar vom betreffenden Wartungsaggregat 6A oder mittelbar von der zentralen Steuerungseinrichtung 17 der Spinnmaschine 1 über das Vorliegen einer Funktionsstörung sowie deren Art und Umfang informiert. Im vorliegenden Beispiel besteht die Funktionsstörung, wie eingangs bereits erwähnt, in der Nichtdurchführbarkeit der Rotorreinigung, unabhängig davon ob<!-- EPO <DP n="14"> --> die Rotorreinigung als reine Präventivmaßnahme oder im Zuge eines Kreuzspulenwechsels erfolgt.</p>
<p id="p0038" num="0038">In Schritt 47 erfolgt die Modifikation der von den Spinnstellen 2 des Arbeitsstellenbereiches 4A bereits gestellten Anforderungen an das Wartungsaggregat 6a durch die Spinnstellen 2. Hierzu werden bestehende Aufträge storniert, sofern sie die präventive Rotorreinigung alleine betreffen, es werden bestehende Anforderungen angepasst, insoweit die Rotorreinigung als Teilaufgabe einer umfangreicheren Wartungsaufgabe wie dem Kreuzspulenwechsel vorgesehen ist, und es werden ab diesem Zeitpunkt durch die Spinnstellen 2 des betroffenen Arbeitsstellenbereiches 4A alle Neuanforderungen dahingehend angepasst, dass eine Rotorreinigung durch das Wartungsaggregat 6A nicht möglich ist.<br/>
In Schritt 48 wird überprüft, ob das Wartungsaggregat 6A die modifizierten Anforderungen respektive die angepassten Neuanforderungen trotz des Vorliegens einer Funktionsstörung abarbeiten kann. Ist eine Abarbeitung von weiteren Wartungstätigkeiten ungeachtet des Vorliegens der Funktionsstörung möglich, so wird entsprechend der an die von den Spinnstellen 2 durchgeführten Modifikationen der Anforderungen angepassten Prioritätenliste die Abarbeitung durch das Wartungsaggregat 6A fortgesetzt.</p>
<p id="p0039" num="0039">Ist die Funktionsstörung hingegen so weit reichend, beispielsweise ist ein Kreuzspulenwechsel nicht mehr durchführbar, was zum Stillsetzen der Spinnstelle 2 führt, dass auch modifizierte Anforderungen nicht mehr abgearbeitet werden können, so wird das Wartungsaggregat 6A in eine Wartungsposition überführt, was durch Schritt 49 angedeutet ist. Hingegen führt das Leerlaufen einer Fadenreservespule am Wartungsaggregat 6A dazu, dass zumindest das Entfernen der vollen Kreuzspule 28 aus dem Spulenrahmen 29 durchgeführt wird, obwohl weder die<!-- EPO <DP n="15"> --> Rotorreinigung noch das Einsetzten einer Leerhülse in den Spulenrahmen 29 möglich sind.</p>
<p id="p0040" num="0040">In Schritt 50 ist das Wartungsaggregat 6A in einer Wartungsposition geparkt, wo es dem Bedienpersonal nach Möglichkeit einfach zugänglich positioniert ist, um die erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen zu können. In Schritt 51 wird zyklisch abgefragt, ob die Funktionsstörung bereits behoben worden ist. Wird in Schritt 51 festgestellt, dass die Funktionsstörung nicht mehr besteht, so wird in einem darauf folgenden Schritt 52 eine Mitteilung darüber an alle in dem Arbeitsbereich 4A des Wartungsaggregates 6A befindlichen Spinnstellen 2 gesandt. Das Auslösen der Information des Behebens der Funktionsstörung erfolgt dabei durch eine Bedienperson, die das Wartungsaggregat 6A in einen funktionstüchtigen Betriebszustand überführt hat. Die Versendung dieser Information an alle Arbeitsstellen 2 kann unmittelbar durch das betroffene Wartungsaggregat 6A selbst oder über die zentrale Steuerungseinrichtung 17 erfolgen. Anschließend kann das Wartungsaggregat 6A seine normale Tätigkeit wieder aufnehmen und alle Anforderungen gemäß dem Schritt 41 entgegennehmen. Entsprechend können die Spinnstellen 2 ihre bis zum Zeitpunkt des Abschlusses der Behebung der Funktionsstörung gestellten Anforderungen dahingehend modifizieren, dass wieder alle Teilaufgaben oder Wartungstätigkeiten des Wartungsaggregates 6A angefordert werden können.</p>
<p id="p0041" num="0041">Das am Beispiel einer Funktionsstörung des Wartungsaggregates 6A im Arbeitsbereiches 4A der Spinnmaschine 1 beschriebene Verfahren ist in gleicher Weise auf die übrigen Arbeitsbereiche 3A, 3B und 4B anwendbar. Hiervon unberührt ist auch die Option, dass eine Wartungseinrichtung 6B temporär die Wartung des Arbeitsbereiches 4A der Wartungseinrichtung 6A<!-- EPO <DP n="16"> --> übernimmt, wenn diese sich in der Wartungsposition gemäß dem Schritt 50 befindet.</p>
<p id="p0042" num="0042">Das Ablaufdiagramm in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> beschreibt im Detail den Verfahrensschritt 44 gemäß der <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>, mittels dessen das Vorliegen einer Funktionsstörung an dem Wartungsaggregat 6A überprüft wird. Hierzu wird in einem ersten Schritt 61 ein Zähler initialisiert, wobei der Zähler initial vorzugsweise den Wert "0" annimmt. Der Zähler ist hierbei als in eine Steuerungsvorrichtung des Wartungsaggregates 6A implementierte Software oder Hardware ausgebildet. In gleicher Weise kann der Zähler auch als Bestandteil der Steuerungseinrichtung 17 der Spinnmaschine ausgestaltet sein. Schritt 62 symbolisiert die Durchführung beziehungsweise eine erforderliche Wiederholung einer Teilaufgabe oder gegebenenfalls des gesamten Wartungsauftrages, dessen Erfolg im nachfolgenden Schritt 63 überprüft wird. Ist die Teilaufgabe oder der Wartungsauftrag erfolgreich durchgeführt worden, so wird in einem Schritt 64 der Zähler auf seinen initialen Wert "0" gemäß dem Schritt 61 zurückgesetzt beziehungsweise nicht inkrementiert. Wird hingegen festgestellt, dass die Durchführung des Wartungsauftrages oder der Teilaufgabe fehlgeschlagen ist, so wird im nachfolgenden Schritt 65 der Zähler inkrementiert.</p>
<p id="p0043" num="0043">Zur Feststellung, ob eine Funktionsstörung am Wartungsaggregat 6A vorliegt, wird in Schritt 66 abgefragt, ob ein vorgegebener, maximaler Zählerstand an aufeinander folgenden Wiederholungen derselben Teilaufgabe beziehungsweise derselben Wartungsaufgabe erreicht worden ist. Wurde der maximale Zählerstand noch nicht erreicht, so erfolgt die Wiederholung der Teilaufgabe respektive des Wartungsauftrages bis zu dessen erfolgreicher Durchführung oder dem Erreichen des maximalen Zählerstandes.<!-- EPO <DP n="17"> --></p>
<p id="p0044" num="0044">Mit dem Erreichen des maximalen Zählerstandes werden die betroffenen Spinnstellen 2 des Wartungsaggregates 6A in dessen Arbeitsbereich 4A über das Vorliegen einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat 6A informiert. Das sich daran anschließende Verfahren ist bereits unter Bezugnahme auf <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> erläutert worden und wird in Schritt 45 gemäß <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> fortgesetzt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben einer Textilmaschine (1), die eine Vielzahl von Arbeitsstellen (2) umfasst, die durch mindestens ein Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) gewartet werden, welches wenigstens eine Wartungstätigkeit an einer anfordernden Arbeitsstelle (2) durchführt, die mindestens eine Teilaufgabe umfasst, zu dessen Durchführung das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) von der Arbeitsstelle (2) über ein Kommunikationssystem (18, 20) der Textilmaschine (1) zur Ausführung einer Wartungstätigkeit angefordert wird, wobei zur Überprüfung der Funktionalität des Wartungsaggregates (5a, 5b, 6a, 6b) die Durchführbarkeit der Wartungstätigkeit erfasst wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b>
<claim-text>- <b>dass</b> bei Feststellung einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b), die die Ausführung der wenigstens einen Wartungstätigkeit oder zumindest einer Teilaufgabe der Wartungstätigkeit verhindert, eine Information über das Kommunikationssystem (18, 20) der Textilmaschine (1) an alle betroffenen Arbeitsstellen (2) über das Vorliegen der Funktionsstörung gesandt wird, und</claim-text>
<claim-text>- <b>dass</b> an den Arbeitsstellen (2) diese Information ausgewertet wird, um darüber zu entscheiden, ob eine bereits vor der Feststellung der Funktionsstörung an das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) gestellte Anforderung aufrecht erhalten, modifiziert oder storniert wird, oder</claim-text>
<claim-text>- <b>dass</b> an den Arbeitsstellen (2) diese Information ausgewertet wird, um darüber zu entscheiden, ob nach der Feststellung der Funktionsstörung das betreffende<!-- EPO <DP n="19"> --> Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) zu der Durchführung einer an einer Arbeitsstelle (2) anstehenden Wartungstätigkeit gerufen wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überprüfung des Vorliegens einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) selbsttätig durch das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) durchgeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Überprüfung des Vorliegens einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) durch eine zentrale Steuerungseinrichtung (17) der Textilmaschine (1) durchgeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zur Überprüfung des Vorliegens einer Funktionsstörung die Anzahl von unmittelbar aufeinander folgenden Fehlversuchen einer durchzuführenden Teilaufgabe aufaddiert werden, wobei das Überschreiten einer vorgebbaren Gesamtanzahl von Fehlversuchen als Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) klassifiziert wird, während bei einer zwischenzeitlich erfolgreichen Durchführung einer Teilaufgabe vor dem Überschreiten der Gesamtanzahl die Zählung von Fehlversuchen der Teilaufgabe auf einen initialen Wert zurückgesetzt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> von den Arbeitsstellen (2) bis zum Zeitpunkt der Feststellung einer Funktionsstörung gestellte Anforderungen dahingehend modifiziert werden, dass von dem Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) nur die Teilaufgaben einer Wartungstätigkeit durchgeführt werden, die unabhängig<!-- EPO <DP n="20"> --> von der vorliegenden Funktionsstörung durchführbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> von den Arbeitsstellen (2) bis zum Zeitpunkt der Feststellung einer Funktionsstörung gestellte Anforderungen die Teilaufgaben oder Wartungstätigkeiten umfassen, die von dem Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) auf Grund der Funktionsstörung nicht durchführbar sind, storniert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> von den Arbeitsstellen (2) bereits bis zum Zeitpunkt der Feststellung der Funktionsstörung gestellte Anforderungen vom Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) gelöscht werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine Information über das Löschen der Anforderungen an die hiervon betroffenen Arbeitsstellen (2) gesandt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Information unmittelbar durch das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) versandt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Information mittelbar über die zentrale Steuereinrichtung (17) versandt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> von den Arbeitsstellen (2) nach der Feststellung einer Funktionsstörung Anforderungen an das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) gesandt werden, die eine vorbereitende Ausführung zumindest einer von Funktionsstörung nicht betroffenen Teilaufgabe einer<!-- EPO <DP n="21"> --> Wartungstätigkeit umfassen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) in eine Wartungsposition überführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> nach der Überführung des betreffenden Wartungsaggregates (5a, 5b, 6a, 6b) in die Wartungsposition die Tätigkeit für die Dauer der Wartung von einem anderen Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) übernommen wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> nach einer erfolgten Behebung der Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) eine Information hierüber über das Kommunikationssystem (18, 20) der Textilmaschine (1) an alle Arbeitsstellen (2) gesandt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Spinnmaschine (1) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 14, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Spinnmaschine (1) eine zentrale Steuerungseinrichtung (17) umfasst, die zur Feststellung einer Funktionsstörung am Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) eingerichtet ist, die die Ausführung der wenigstens einen Wartungstätigkeit oder zumindest einer Teilaufgabe der Wartungstätigkeit verhindert, und dass das von der Funktionsstörung betroffene Wartungsaggregat (5A, 5B, 6A, 6B) oder die zentrale Steuerungsvorrichtung (17) zur Versendung einer Information über das Kommunikationssystem (18, 20) der Spinnmaschine (1) an alle Spinnstellen (2) über das Vorliegen der Funktionsstörung eingerichtet sind, und<br/>
<!-- EPO <DP n="22"> -->dass die Spinnstelle (2) zur Auswertung der Informationen über das Vorliegen einer Funktionsstörung eingerichtet ist, um darüber zu entscheiden, ob eine bereits vor der Feststellung der Funktionsstörung an das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) gestellte Anforderung aufrecht erhalten, modifiziert oder storniert wird, oder
<claim-text>- dass die Spinnstelle (2) zur Auswertung der Informationen über das Vorliegen einer Funktionsstörung eingerichtet ist, um darüber zu entscheiden, ob nach der Feststellung der Funktionsstörung das Wartungsaggregat (5a, 5b, 6a, 6b) zu der Durchführung einer an einer Spinnstelle (2) anstehenden Wartungstätigkeit gerufen wird.</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="23"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for operating a textile machine (1), which comprises a plurality of workstations (2), which are maintained by at least one maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) which carries out at least one maintenance activity at a requesting workstation (2), that comprises at least one partial task, which the maintenance unit (5 a, 5b, 6a, 6b) is requested to carry out by the workstation (2) by means of a communication system (18, 20) of the textile machine (1) for carrying out a maintenance activity, wherein to check the functionality of the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) the feasibility of the maintenance activity is determined,<br/>
<b>characterised in that</b>
<claim-text>- on establishing a malfunction in the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) which prevents the implementation of the at least one maintenance activity or at least a part task of the maintenance activity, information is sent by means of the communication system (18, 20) of the textile machine (1) to all relevant workstations (2) about the presence of the malfunction, and</claim-text>
<claim-text>- this information is evaluated at the workstations (2) to decide whether a request already made to the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) before establishing the malfunction should be upheld, modified or cancelled, or</claim-text>
<claim-text>- this information is evaluated at the workstations (2) in order to decide whether, after establishing the malfunction, the relevant maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) should be called to carry out a maintenance activity pending at a workstation (2).</claim-text><!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Method according to claim 1, <b>characterised in that</b> the presence of a malfunction in the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) is checked automatically by the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Method according to claim 1, <b>characterised in that</b> the presence of a malfunction in the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) is checked by a central control device (17) of the textile machine (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Method according to any one of claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> to check the presence of a malfunction, the number of directly consecutive failed attempts at a part task to be carried out are added up, wherein exceeding a predeterminable total number of failed attempts is classified as a malfunction of the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b), while upon the successful implementation of a part task in the interim before exceeding the total number, the counting of failed attempts to complete the part task is set back to an initial value.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Method according to any one of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> requests made by the workstations (2) up to the time of establishing a malfunction are modified so that only those part tasks of a maintenance activity are carried out by the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) that can be carried out regardless of the existing malfunction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Method according to any one of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> requests made by the workstations (2) up to the time of establishing a malfunction, including part tasks or maintenance activities which cannot be carried out by the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) because of the malfunction, are cancelled.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Method according to any one of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> requests already made by the workstations (2) up to the time of establishing the malfunction are deleted by the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method according to claim 7, <b>characterised in that</b> information about the deletion of the requests is sent to the workstations (2) affected thereby.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Method according to claim 7, <b>characterised in that</b> the information is sent directly by the maintenance unit (5 a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method according to claim 7, <b>characterised in that</b> the information is sent indirectly via the central control device (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Method according to any one of claims 6 to 10, <b>characterised in that</b> requests that comprise a preparatory implementation of at least one part task not affected by a malfunction of a maintenance activity are sent by the workstations (2) after establishing a malfunction to the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Method according to any one of claims 1 to 11, <b>characterised in that</b> the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) is transferred into a maintenance position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Method according to claim 12, <b>characterised in that</b> after the transfer of the relevant maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) into the maintenance position, the activity is taken over by another maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) for the duration of the maintenance.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Method according to any one of claims 1 to 13, <b>characterised in that</b> after successfully correcting the malfunction of the maintenance unit (5a,<!-- EPO <DP n="26"> --> 5b, 6a, 6b) information about this is sent to all the workstations (2) by means of the communication system (18, 20) of the textile machine (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Spinning machine (1) for carrying out the method according to any one of claims 1 to 14, <b>characterised in that</b> the spinning machine (1) comprises a central control device (17), which is set up to establish a malfunction in the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) which prevents the implementation of the at least one maintenance activity or at least a part task of the maintenance activity, and <b>in that</b> the maintenance unit (5A, 5B, 6A, 6B) affected by the malfunction or the central control device (17) are set up to send information by means of the communication system (18, 20) of the spinning machine (1) to all the spinning stations (2) about the existence of the malfunction, and <b>in that</b> the spinning station (2) is set up to evaluate the information about the existence of a malfunction in order to decide whether a request already made before establishing the malfunction of the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) should be upheld, modified or cancelled, or
<claim-text>- <b>in that</b> the spinning station (2) is set up to evaluate the information about the presence of a malfunction in order to decide whether, after establishing the malfunction, the maintenance unit (5a, 5b, 6a, 6b) should be called to carry out a maintenance activity pending at the spinning station (2).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="27"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé d'exploitation d'une machine textile (1) comprenant une pluralité de postes de travail (2) dont la maintenance est assurée par au moins une unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) qui effectue au moins une opération de maintenance sur un poste de travail requérant (2), opération qui comprend au moins une sous-tâche pour l'exécution de laquelle l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) est requise pour effectuer une opération de maintenance par le poste de travail (2) par l'intermédiaire d'un système de communication (18, 20) de la machine textile (1), sachant qu'afin de vérifier le bon état de fonctionnement de l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b), on détecte la capacité d'exécuter l'opération de maintenance,<br/>
<b>caractérisé</b>
<claim-text>- <b>en ce que</b>, en cas d'identification au niveau de l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) d'une défaillance fonctionnelle qui empêche l'exécution de l'opération de maintenance au moins unique ou au moins d'une sous-tâche de l'opération de maintenance, une information sur la présence de la défaillance fonctionnelle est envoyée via le système de communication (18, 20) de la machine textile (1) à tous les postes de travail concernés (2),</claim-text>
<claim-text>- et <b>en ce que</b> cette information est interprétée au niveau des postes de travail (2) afin de décider si une requête déjà posée à l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) avant l'identification de la défaillance fonctionnelle est maintenue, modifiée ou annulée,</claim-text>
<claim-text>- ou en ce que cette information est interprétée au niveau des postes de travail (2) afin de décider si, après l'identification de la défaillance fonctionnelle, l'unité de maintenance concernée (5a, 5b, 6a, 6b) est appelée pour effectuer une opération de maintenance en souffrance à un poste de travail (2).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> la vérification de la présence d'une défaillance fonctionnelle au niveau de l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) est effectuée automatiquement par l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> la vérification de la présence d'une défaillance fonctionnelle au niveau de l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) est effectuée par un dispositif central de commande (17) de la machine textile (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b>, pour vérifier la présence d'une défaillance fonctionnelle, on additionne le nombre de tentatives infructueuses immédiatement consécutives d'une sous-tâche à effectuer, sachant que le dépassement d'un nombre total prédéterminable de tentatives<!-- EPO <DP n="28"> --> infructueuses est classé comme défaillance fonctionnelle au niveau de l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b), tandis que si une exécution fructueuse d'une sous-tâche s'y intercale avant le dépassement du nombre total, le comptage des tentatives infructueuses de la sous-tâche est ramené à une valeur initiale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> les requêtes posées par les postes de travail (2) jusqu'à l'instant de l'identification d'une défaillance fonctionnelle sont modifiées en ceci que l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) effectue uniquement les sous-tâches d'une opération de maintenance qui peuvent être effectuées indépendamment de la défaillance fonctionnelle existante.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> les requêtes posées par les postes de travail (2) jusqu'à l'instant de l'identification d'une défaillance fonctionnelle qui comprennent des sous-tâches ou des opérations de maintenance qui ne peuvent pas être effectuées par l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) en raison de la défaillance fonctionnelle, sont annulées.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> les requêtes déjà posées par les postes de travail (2) jusqu'à l'instant de l'identification de la défaillance fonctionnelle sont effacées par l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce qu'</b>une information sur l'effacement des requêtes est envoyée aux postes de travail (2) concernés par cet effacement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce que</b> l'information est directement envoyée par l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce que</b> l'information est envoyée indirectement par l'intermédiaire du dispositif central de commande (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 6 à 10, <b>caractérisé en ce que</b> les postes de travail (2) envoient à l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b), après l'identification d'une défaillance fonctionnelle, des requêtes qui comprennent une exécution préparatoire d'au moins une sous-tâche d'une opération de maintenance qui n'est pas concernée par la défaillance fonctionnelle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) est transférée dans une position de maintenance.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé selon la revendication 12, <b>caractérisé en ce que</b>, à la suite du transfert de l'unité de maintenance concernée (5a, 5b, 6a, 6b) dans la position de maintenance, l'activité est prise en charge pendant la durée de la maintenance par une autre unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b).<!-- EPO <DP n="29"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 13, <b>caractérisé en ce qu'</b>une fois réussie la suppression de la défaillance fonctionnelle sur l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b), une information à ce sujet est envoyée via le système de communication (18, 20) de la machine textile (1) à tous les postes de travail (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Métier à filer (1) pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 14, <b>caractérisé en ce que</b> le métier à filer (1) comprend un dispositif central de commande (17) qui est conçu pour identifier, sur l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b), une défaillance fonctionnelle qui empêche l'exécution de l'opération de maintenance au moins unique ou au moins d'une sous-tâche de l'opération de maintenance, et <b>en ce que</b> l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) concernée par la défaillance fonctionnelle ou le dispositif central de commande (17) est conçu(e) pour envoyer une information concernant la présence de la défaillance fonctionnelle à tous les postes de filature (2) via le système de communication (18, 20) du métier à filer (1),<br/>
et <b>en ce que</b> le poste de filature (2) est conçu pour interpréter les informations sur la présence d'une défaillance fonctionnelle, afin de décider si une requête déjà posée à l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) avant l'identification de la défaillance fonctionnelle est maintenue, modifiée ou annulée,
<claim-text>- ou <b>en ce que</b> le poste de filature (2) est conçu pour interpréter les informations sur la présence d'une défaillance fonctionnelle, afin de décider si, après l'identification de la défaillance fonctionnelle, l'unité de maintenance (5a, 5b, 6a, 6b) est appelée pour effectuer une opération de maintenance en souffrance à un poste de filature (2).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="125" he="227" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="150" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="32"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="116" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="33"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="106" he="197" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102004041051A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102004041051</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref><crossref idref="pcit0002">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE38414064A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>38414064</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0030]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE3543572C2"><document-id><country>DE</country><doc-number>3543572</doc-number><kind>C2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0033]</crossref></li>
</ul></p>
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