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EP 2 072 709 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.08.2012 Patentblatt 2012/35 |
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Anmeldetag: 16.12.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Langgestreckter Träger
Elongated beam
Support longitudinal
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.12.2007 DE 102007061557
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2009 Patentblatt 2009/26 |
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Patentinhaber: Weinor GmbH & Co. KG |
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50829 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Stawski, Karl Heinz
50769 Köln (DE)
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Vertreter: Methling, Frank-Oliver |
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Patentanwalt
An der Kuhl 4 45239 Essen 45239 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 610 528 FR-A- 2 486 566 GB-A- 1 298 663
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DE-A1- 2 912 020 FR-A- 2 800 437 US-A- 4 993 204
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen langgestreckten Träger, aufweisend eine oder mehrere
sich in Längsrichtung erstreckende Kammern, wobei in eine Kammer ein sich längserstreckendes
Versteifungselement einbringbar ist, gemäß dem Oberbegriff nach Anspruch 1.
[0003] FR 2 800 437 A offenbart einen Langgestreckten Träger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Derartige langgestreckte Träger sind bekannt und werden insbesondere eingesetzt als
Pfette eines Wintergartens, einer Pergola oder dergleichen. Bei derartigen Trägern
handelt es sich um Hohlprofile unterschiedlicher Gestaltungen, die üblicherweise aus
Aluminium bestehen. Da Aluminium selbst ein relativ weicher Werkstoff ist, muss zur
Verstreifung dieser langgestreckten Träger ein Versteifungselement eingebracht werden,
welches in einer der Kammern einliegt und üblicherweise gebildet ist durch einen Stahlvierkant
oder ein Stahlhohlprofil, welches im Wesentlichen die statische Last aufnimmt und
einer Durchbiegung des Trägers entgegenwirkt. Solche langgestreckten Träger werden
vormontiert, indem das Aluminiumprofil beispielsweise pulverbeschichtet wird und sodann
werkseitig das sich längs erstreckende Verstreifungselement, beispielsweise in Form
eines Stahlvierkants, in eine Kammer des Trägerprofils von der Kopfseite her in Längsrichtung
eingebracht wird, d.h. dass ein komplett vormontiertes Bauteil bestehend aus langgestrecktem
Träger und ein in eine Kammer des Trägers eingebrachtes Versteifungselement fertig
montiert zur Baustelle gebracht wird und dort komplett montiert werden muss.
[0005] Nachteilig ist dabei, dass es einerseits sehr aufwendig ist, das sich längs erstreckende
Versteifungselement in Form eines Stahlvierkants oder dergleichen von der Kopfseite
her in eine Kammer über eine Länge von mehreren Metern einzubringen. Des Weiteren
nachteilig ist die schwierige Handhabung des komplett montierten Trägers auf der Baustelle,
da dieser aufgrund der Tatsache, dass das Versteifungselement eingebracht ist, ein
sehr hohes Gewicht aufweisen kann und somit sehr schwierig handhabbar ist.
[0006] Weiterhin nachteilig bei den bekannten Trägern ist ferner, dass diese sich bereits
durch ihr Eigengewicht durchbiegen, wobei sich diese Durchbiegung unter Last noch
stärker ausprägt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen langgestreckten Träger, insbesondere einen Träger
für die Pfette eines Wintergartens, einer Pergola oder dergleichen, derartig weiterzubilden,
dass dieser leicht handhabbar und leicht montierbar ist, bei dem sich Durchbiegungen
vermeiden und ausgleichen lassen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Träger gemäß Anspruch 1.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der langgestreckte Träger, insbesondere für
die Pfette eines Wintergartens, eine Pergola oder dergleichen, der eine oder mehrere
sich in Längsrichtung erstreckende Kammern aufweist, wobei in eine Kammer ein sich
längs erstreckendes Versteifungselement, beispielsweise in Form eines Stahlprofiles
eingebracht ist, mehrteilig aus zumindest zwei langgestreckten Profilteilen gebildet
ist, wobei ein Profilteil eine abnehmbare Abdeckung des anderen Profilteiles bildet
und durch Abnehmen der Abdeckung die das Versteifungselement aufnehmende Kammer zugänglich
wird, so dass das Versteifungselement von der Längsseite des Trägers in die Kammer
einlegbar/eingelegt ist, wobei der Träger verstellbare Abstandsmittel aufweist, mittels
derer ein oder mehrere Profilteile des Trägers gegen das Versteifungselement verspannt
sind.
[0011] Das bedeutet, dass das zweite Profilteil quasi einen Deckel der Kammer des Trägers
bildet, in dem das Versteifungselement einliegt, welches beispielsweise durch ein
Stahlprofil gebildet ist. Durch das Abnehmen dieses Deckels, d.h. durch das Abnehmen
des zweiten Profilteiles, wird diese Kammer auf der gesamten Länge des langgestreckten
Trägers zugänglich, so dass das Versteifungselement nun nicht mehr von der Kopfseite
her über mehrere Meter in diese Kammer hineingetrieben werden muss, sondern von der
Längsseite her, d.h. senkrecht zur Längsrichtung des langgestreckten Trägers, in die
Kammer einlegbar ist. Nach dem Einlegen des Versteifungselementes in die Kammer kann
die Kammer sodann durch das Aufsetzen des zweiten Profilteiles auf das erste Profilteil
des Trägers verschlossen werden.
[0012] Hierdurch ist es möglich, den auf der Baustelle zu montierenden Träger in mehreren
leicht handhabbaren Einzelteilen zur Baustelle zu liefern und nach und nach zu montieren.
Hierdurch wird die Montage und Handhabung des langgestreckten Trägers vereinfacht.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Träger Verstellbare Abstandsmittel aufweist,
mittels derer ein oder mehrere Profilteile des Trägers gegen das Versteifungselement
verspannt sind. Insbesondere kann eine Mehrzahl von verstellbaren Abstandsmitteln
entlang des Trägers angeordnet sein, insbesondere können diese Verstellbaren Abstandsmittel
äquidistant angeordnet sein, um mittels dieser Abstandsmittel ein oder mehrere Profilteile
des Trägers gegen das Versteifungselement des Trägers zu verspannen.
[0014] Bei diesen Verstellbaren Abstandsmitteln kann es sich um den Träger, d.h. ein oder
mehrere Profilteile des Trägers durchgreifende Stellschrauben handeln, die sich unmittelbar
oder mittelbar gegen das Versteifungselement abstützen. Alternativ oder kumulativ
kann es sich auch um Stellschrauben handeln, die das Versteifungselement durchgreifen
und sich gegen Teile oder Abschnitte des Trägers abstützen.
[0015] Durch diese Verstellbaren Abstandsmittel ist es möglich nach einer Montage auf der
Baustelle, den aus mehreren langgestreckten Profilteilen gebildeten Träger gegen das
den wesentlichen Teil der statischen Last aufnehmende Versteifungselement zu verspannen,
d.h. Durchbiegungen aufgrund des Eigengewichtes oder aufgrund auf den langgestreckten
Träger aufgelegten Dachsparren oder dergleichen auszugleichen, so dass der langgestreckte
Träger einen horizontalen Verlauf aufweist und einer Durchbiegung entgegengewirkt
werden kann.
[0016] Vorzugsweise ist der Träger aus einem Hohlprofil mit einem Obergurt und einem Untergurt
und mit mehreren Stegen zwischen den Gurten gebildet, wobei zwischen den Stegen und
den Gurten eine oder mehrere Kammern gebildet sind.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trägers weist
dieser eine Regenrinne auf, insbesondere kann ein Regenrinnenprofil an dem Träger
befestigt oder einstückig mit einem Profilteil des Trägers ausgeführt sein. Besonders
bevorzugt ist diese Ausführungsform zur Anwendung als Fußpfette eines Wintergartens,
bei dem in dieser besonders bevorzugten Ausführungsform ein Regenrinnenprofil in das
Profil des Trägers integriert ist.
[0018] Vorzugsweise weist der Träger ein Funktionsprofil auf, insbesondere ein Profil zur
Aufnahme einer Glasscheibe und/oder ein Profil, welches eine Aufnahme für eine Beschattungseinrichtung
und/oder einen Laufwagen bildet.
[0019] Der erfindungsgemäße Träger kann somit eine Aufnahme für verschiedenste Systeme,
z.B. für einen Laufwagen einer Faltwand oder einer Senkrechtbeschattung oder dergleichen
aufweisen. Insbesondere ist es möglich eine Senkrechtbeschattung in entsprechend ausgestaltete
Aufnahmen an dem Träger einzuhängen. Besonders vorteilhaft ist diese Ausgestaltung
in Verbindung mit Stell- oder Ausgleichselementen, mittels derer ein oder mehrere
Profilteile gegen ein Versteifungselement ausgleichbar und verspannbar sind, so dass
der Träger, respektive an dem Träger angeordnete Funktionsprofile einen exakt horizontalen
Verlauf aufweisen und etwaige Durchbiegungen aufgrund des Eigengewichtes ausgeglichen
werden können, da beispielsweise ein Profil, welches einen Laufwagen einer Faltwand
aufnimmt oder an dem eine Senkrechtbeschattung eingehängt wird, einen exakt horizontalen
Verlauf des Profiles voraussetzt, d.h. dass einer Durchbiegung wirksam entgegen gewirkt
werden muss.
[0020] Vorzugsweise weist der Träger an seinen Enden, d.h. im Bereich der Kopfseiten des
langgestreckten Trägers Auflager und/oder Auflagerbereiche auf, mittels derer er auf
senkrechten Stützen oder Mauervorsprüngen oder dergleichen aufliegen kann.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform des Trägers, insbesondere als Pfette, insbesondere
als Fußpfette weist der Träger an seiner Oberseite Aufnahmen und/oder Auflagerbereiche
für Dachsparren auf, insbesondere Dachsparren dergestalt, dass diese integrierte oder
an diesen befestigte Glasclipleisten zur Aufnahme von Glasflächen aufweisen, um ein
Wintergartendach auszubilden.
[0022] Vorzugsweise ist der abnehmbare Teil, d.h. das abnehmbare Profilteil des Trägers
in entsprechenden Aufnahmen des Trägers einclipsbar/eingeclipst und/oder mittels Schraub-
und/oder Klemmverbindungen fixierbar/fixiert. In einer bevorzugten Ausführungsform
wird der abnehmbare Profilteil des Trägers in entsprechende Aufnahmen des Trägers
eingelegt und in seine Schließposition verschwenkt und in dieser Schließposition mittels
Schraubverbindungen fixiert.
[0023] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Versteifungselement um ein Vierkantprofil und/oder
ein Hohlprofil. Insbesondere kann es sich bei dem Versteifungselement um ein Stahlprofil
handeln.
[0024] Bei dem mehrteiligen Träger handelt es sich vorzugsweise um Aluminiumprofile, insbesondere
um pulverbeschichtete Aluminiumprofile. Mit einer Pulverbeschichtung ist es möglich
in einer besonders vorteilhaften Weise verschiedenste farbliche Gestaltungen des erfindungsgemäßen
langgestreckten Trägers zu realisieren.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform sind zwischen den Profilteilen und dem Versteifungselement
und/oder zwischen den Profilteilen und den vorgesehenen Verstellbaren Abstandsmitteln
ein oder mehrere Dämpfungselemente, insbesondere durch Kunststoffplatten oder Holzplatten
oder Gummiplatten gebildete Dämpfungselemente, angeordnet.
[0026] Beispielsweise können solche Dämpfungselemente im Bereich von Auflagern oder aber
auch über die gesamte Länge des Trägers angeordnet sein.
[0027] Durch die Verwendung von Holz-, Kunststoff- oder auch (Hart-)Gummiplatten wird eine
Dämpfung geschaffen und insbesondere können unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten
der Profilteile einerseits und des Versteifungselementes andererseits ausgeglichen
werden.
[0028] Hierdurch wird Verspannungen und einem schlagartigen Abbau von Verspannungen, die
aufgrund unterschiedlicher Wärmeausdehnung der verwendeten Bauteile bei Verwendung
unterschiedlicher Materialien für die Profilteile und das Versteifungselement auftreten
können, zuverlässig entgegengewirkt.
[0029] Vorzugsweise sind derartige Dämpfungselemente auch zwischen den verstellbaren Abstandsmitteln
und Versteifungselement und/oder zwischen den verstllbaren Abstandsmitteln und Profilteilen
angeordnet.
[0030] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden
nachfolgend näher erläutert.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform eines Trägers im zerlegten Zustand im Schnitt;
- Fig. 2
- die Ausführungsform gemäß Fig. 1 im montierten Zustand im Schnitt;
- Fig. 3
- eine zweite Ausführungsform eines Trägers in zerlegtem Zustand im Schnitt;
- Fig. 4
- die Ausführungsform gemäß Fig. 3 im montierten Zustand im Schnitt.
[0032] In den Figuren 1 und 2 dargestellt ist eine erste Ausführungsform der Erfindung im
Schnitt. Der langgestreckte Träger 1 ist gebildet aus zwei langgestreckten Profilteilen
11, 12. Bei den beiden langgestreckten Profilteilen 11, 12 handelt es sich um pulverbeschichtete
Aluminiumprofile.
[0033] Das zweite Profilteil 12 ist abnehmbar vom ersten Profilteil 11, wobei das zweite
Profilteil 12 quasi eine deckelförmige Abdeckung einer in dem Träger 1 ausgebildeten
Kammer 13 bildet, die sich über die gesamte Länge des Trägers 1 erstreckt.
[0034] Zur Montage des langgestreckten Trägers 1, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
als Fußpfette eines Wintergartens einsetzbar ist, wird zunächst das erste Profilteil
11 montiert ohne das zweite Profilteil 12. Sodann wird in den Hohlraum an der Rückseite
des ersten Profilteiles 11, der letztendlich die Kammer 13 ausbildet, ein Versteifungselement
14 über die gesamte Länge des langgestreckten Trägers 1 von der rückseitigen Längsseite
des Trägers 1 her in die Kammer 13 eingelegt.
[0035] Bei diesem Versteifungselement 14 handelt es sich um ein Stahlvierkant, welches wie
in Fig. 2 dargestellt, in der Kammer 13 einliegt und im Wesentlichen die statische
Last in senkrechter Richtung aufnimmt. Nach dem Einlegen des Stahlvierkants 14 in
die Kammer 13 wird die Kammer 13 rückseitig durch Montieren des zweiten Profilteiles
12 verschlossen. Das zweite Profilteil 12 wird durch nicht dargestellte Schrauben
an dem ersten Profilteil 11 fixiert und schließt die Kammer 13 ab, so dass das Versteifungselement
14 in der Kammer 13 fixiert ist.
[0036] An der Vorderseite des ersten Profilteiles 11 ist einstückig angeformt ein Regenrinnenprofil
15.
[0037] Des Weiteren sind an dem langgestreckten Träger 1 angeordnet verstellbare Abstandsmittel
16, die gebildet sind durch Stellschrauben 16, die sich gegen das Versteifungselement
14 sowie den Träger 1 abstützen, und mittels derer der aus den Profilteilen 11, 12
gebildete Träger 1 gegen das Versteifungselement 14 verspannbar ist, um Durchbiegungen
des aus den beiden Profilteilen 11, 12 gebildeten Trägers 1 entgegen zu wirken, so
dass dieser über seiner gesamten Länge einen horizontalen Verlauf aufweist und Durchbiegungen
aufgrund der Gewichtskraft oder aufgrund aufliegender Dachsparren entgegengewirkt
werden kann. Zugänglich ist das Abstandsmittel 16, bei dem es sich im dargestellten
Ausführungsbeispiel um eine Innensechskantschraube handelt, durch eine Durchgangsbohrung
in dem ersten Profilteil 11.
[0038] Zwischen Versteifungselement 14 sowie den Träger 1 ist ein durch eine Kunststoffplatte
oder Kunststoffauflage gebildetes Dämpfungselement 162 angeordnet. Zwischen den Abstandsmitteln
16 und den Profilteilen 11, 12 des Trägers 1 sind angeordnet Dämpfungsmittel 161 in
Form von Kunststoffplättchen. Die Dämpfungselemente 161, 162 dienen insbesondere dem
Ausgleich und der Aufnahme von Wärmespannungen in Folge unterschiedlicher Wärmeausdehnungen
von Versteifungselement 14 und Träger 1. Im Übrigen dämpfen die Elemente 161, 162
auch in die Baukonstruktion eingebrachte mechanische Einflüsse und Vibrationen.
[0039] Der Träger 1 gemäß den Figuren 1 und 2 ist gebildet aus einem Aluminiumhohlprofil
mit einem Obergurt 17 und einem Untergurt 18, die durch die senkrechten Stege 110
und 120 miteinander verbunden sind, so dass ein Hohlraum in Form der längs verlaufenden
Kammer 13 ausgebildet wird.
[0040] In den Figuren 3 und 4 ist dargestellt eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Trägers 2, der aus den beiden Profilteilen 21 und 22, die voneinander lösbar sind,
gebildet ist. Das zweite Profilteil 22 des Trägers 2 ist von dem ersten Profilteil
21 abnehmbar, wobei die beiden Profilteile 21 und 22 des Trägers insgesamt drei Kammern
23, 23' und 23" ausbilden, wobei das zweite Profilteil 22 eine abnehmbare Abdeckung
einer Kammer 23 bildet, so dass diese Kammer 23 des ersten Profilteiles 21 zugänglich
ist.
[0041] In Fig. 3 dargestellt ist der Träger 2 in zerlegter Form, und in Fig. 4 ist der Träger
2 in vollständig montierter Form, wobei in die Kammer 23 im montierten Zustand gemäß
Fig. 4 ein durch ein Stahlvierkant gebildetes Versteifungselement 24 eingebracht ist.
[0042] An dem ersten Profilteil 21 ist vorderseitig einstückig angeformt ein Regenrinnenprofil
25. Im Übrigen weist die Ausführungsform gemäß den Figuren 3 und 4 einen ähnlichen
Aufbau gemäß der ersten Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2.
[0043] Auch die Montage des langgestreckten Trägers gemäß der zweiten Ausführungsform nach
den Figuren 3 und 4 erfolgt ähnlich, indem zunächst das erste Profilteil 21 montiert
wird, sodann wird in die Kammer 23, das durch das Stahlvierkantprofil gebildete Versteifungselement
24 eingelegt, und sodann wird die Kammer 23 durch Montage des zweiten Profilteiles
22 verschlossen, und das Versteifungselement 24 in der Kammer 23 fixiert und gesichert.
[0044] Der Träger 2 gemäß den Figuren 3 und 4 ist gebildet aus Aluminumprofilen in Form
von Hohlprofilen mit Obergurten 27, 27' und 27" sowie dem Untergurt 28. Obergurt 27,
27' und 27" und Untergurt 28 sind untereinander verbunden durch die senkrechten Stege
210, 210', 210" des ersten Profilteiles 21, sowie durch den senkrechten Steg 220 des
zweiten Profilteiles 22, so dass die drei Kammern 23, 23' und 23" ausgebildet werden.
1. Langgestreckter Träger (1, 2), aufweisend eine oder mehrere sich in Längsrichtung
erstreckende Kammern (13, 23, 23', 23"), wobei in eine Kammer (13, 23) ein sich längs
erstreckendes Versteifungselement (14, 24) eingebracht ist, wobei der Träger (1, 2)
mehrteilig aus zumindest zwei langgestreckten Profilteilen (11, 12, 21, 22) gebildet
ist, wobei ein Profilteil (12, 22) eine abnehmbare Abdeckung des anderen Profilteiles
(11, 21) bildet und durch Abnehmen der Abdeckung die das Versteifungselement (14 ,24)
aufnehmende Kammer (13,23) zugänglich wird, so dass das Versteifungselement (14, 24)
von der Längsseite des Trägers (1, 2) in die Kammer (13,23) eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 2) verstellbare Abstandsmittel (16) aufweist, mittels derer ein oder
mehrere Profilteil/e (11, 12, 21, 22) des Trägers (1, 2) gegen das Versteifungselement
(14, 24) verspannt ist, so dass der langgestreckte Träger (1, 2) einen horizontalen
Verlauf aufweist und einer Durchbiegung aufgrund des Eigengewichtes oder aufgrund
auf den langgestreckten Träger aufgelegten Dachsparren oder dergleichen entgegengewirkt
werden kann.
2. Träger (1, 2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von verstellbaren Abstandsmitteln (16) entlang des Trägers (1, 2) angeordnet
sind, insbesondere äquidistant angeordnet sind, mittels derer ein oder mehrere Profilteil/e
(11, 12, 21, 22) des Trägers (1 ,2) gegen das Versteifungselement (14, 24) verspannt
ist.
3. Träger (1, 2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsmittel (16) durch den Träger (1, 2) durchgreifende Stellschrauben gebildet
sind, die sich unmittelbar oder mittelbar gegen das Versteifungselement (14, 24) abstützen.
4. Träger (1, 2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsmittel (16) durch Platten gebildet sind, insbesondere dass die Abstandsmittel
(16) durch Kunststoffplatten oder Holzplatten oder Gummiplatten gebildet sind.
5. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 2) aus einem Hohlprofil (11, 21) mit einem Obergurt (17, 27) und einem
Untergurt (18, 28) und mit mehreren Stegen (110, 120, 210, 210', 210", 220) zwischen
den Gurten (17, 18, 27, 28), die zwischen sich eine oder mehrere Kammern (13, 23,
23', 23") bilden, gebildet ist.
6. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 2) eine Regenrinne (15, 25) aufweist, insbesondere dass ein Regenrinnenprofil
an dem Träger (1, 2) befestigt oder einstückig mit einem Profilteil (11, 21) des Trägers
(1, 2) ausgeführt ist.
7. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 2) ein Funktionsprofil aufweist, insbesondere ein Profil zur Aufnahme
einer Glasscheibe und/oder ein Profil, welches eine Aufnahme für eine Beschattungseinrichtung
und/oder einen Laufwagen bildet.
8. Träger (1 ,2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 2) an seinen Enden Auflager und/oder Auflagerbereiche aufweist.
9. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 2) an seiner Oberseite Aufnahmen und/oder Auflagerbereiche für Dachsparren
aufweist.
10. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmbare Teil (12, 22) des Trägers (1, 2) in entsprechenden Aufnahmen des korrespondierenden
Trägerteiles (11, 21) eingeclipst und/oder mittels Schraub- und/oder Klemmverbindungen
fixiert ist.
11. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Versteifungselement (14, 24) um ein Vierkantprofil (14) und/oder
ein Hohlprofil (24) handelt.
12. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Versteifungselement (14, 24) um ein Stahlprofil handelt.
13. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem mehrteiligen Träger (1, 2) um Aluminiumprofile (11, 12, 21 ,22) handelt,
insbesondere um pulverbeschichtete Aluminiumprofile.
14. Träger (1, 2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Profilteilen (11, 12, 21, 22) und dem Versteifungselement (14, 24) und/oder
zwischen den Profilteilen (11, 12, 21, 22) und den Abstandsmitteln (16) ein oder mehrere
Dämpfungselemente (161, 162), insbesondere durch Kunststoffplatten oder Holzplatten
oder Gummiplatten gebildete Dämpfungselemente (161, 162), angeordnet sind.
1. Elongate beam (1, 2) comprising one or more chambers (13, 23, 23', 23") extending
in the longitudinal direction, a longitudinally extending reinforcing element (14,
24) being inserted into a chamber (13, 23), the beam (1, 2) being formed in multiple
parts from at least two elongate profiled parts (11, 12, 21, 22), one profiled part
(12, 22) forming a removable cover of the other profiled part (11, 21) and the chamber
(13, 23) holding the reinforcing element (14, 24) being accessible by removing the
cover, in such a way that the reinforcing element (14, 24) is inserted into the chamber
(13, 23) from the longitudinal side of the beam (1, 2), characterised in that the beam (1, 2) comprises adjustable spacing means (16), by means of which one or
more profiled parts (11, 12, 21, 22) of the beam (1, 2) is braced against the reinforcing
element (14, 24), in such a way that the elongate beam (1, 2) extends horizontally,
and sagging due to the integral weight or due to the rafters resting on the elongate
beam or the like can be counteracted.
2. Beam (1, 2) according to claim 1, characterised in that a plurality of adjustable spacing means (16) are arranged along the beam (1, 2),
arranged in particular in an equidistant manner, by means of which one or more profiled
parts (11, 12, 21, 22) of the beam (1, 2) are braced against the reinforcing element
(14, 24).
3. Beam (1, 2) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the spacing means (16) are formed by setting screws which penetrate the beam (1,
2) and are supported directly or indirectly against the reinforcing element (14, 24).
4. Beam (1, 2) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the spacing means (16) are formed by plates, in particular in that the spacing means (16) are formed by plastics material plates or wooden plates or
rubber plates.
5. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the beam (1, 2) is formed from a hollow profile (11, 21) having an upper flange (17,
27) and a lower flange (18, 28) and having a plurality of webs (110, 120, 210, 210',
210", 220) between the flanges (17, 18, 27, 28) forming one or more chambers (13,
23, 23', 23") therebetween.
6. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the beam (1, 2) comprises a gutter (15, 25), in particular in that a gutter profile is attached to the beam (1, 2) or is constructed in one piece with
a profiled part (11, 21) of the beam (1, 2).
7. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the beam (1, 2) comprises a functional profile, in particular a profile for holding
a glass pane and/or a profile which forms a holder for a shading device and/or a carriage.
8. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that, at the ends thereof, the beam (1, 2) comprises supports and/or support regions.
9. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that, on the top thereof, the beam (1, 2) comprises holders and/or support regions for
rafters.
10. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the removable part (12, 22) of the beam (1, 2) is clipped into corresponding holders
of the corresponding beam part (11, 21) and/or fixed by means of screwed connections
and/or clamped connections.
11. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the reinforcing element (14, 24) is a square profile (14) and/or a hollow profile
(24).
12. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the reinforcing element (14, 24) is a steel profile.
13. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that the beam (1, 2) formed in multiple parts has aluminium profiles (11, 12, 21, 22),
in particular powder-coated aluminium profiles.
14. Beam (1, 2) according to any of the preceding claims, characterised in that one or more damping elements (161, 162), in particular damping elements (161, 162)
formed by plastics material plates or wooden plates or rubber plates, are arranged
between the profiled parts (11, 12, 21, 22) and the reinforcing element (14, 24) and/or
between the profiled parts (11, 12, 21, 22) and the spacing means (16).
1. Poutre allongée (1, 2) présentant une ou plusieurs chambres (13, 23, 23', 23") s'étendant
dans la direction longitudinale, dans laquelle on introduit dans une chambre (13,
23) un élément de renfort (14, 24) s'étendant longitudinalement, dans laquelle la
poutre (1, 2) est formée en plusieurs parties d'au moins deux parties profilées allongées
(11, 12, 21, 22), dans laquelle une partie profilée (12, 22) forme un recouvrement
enlevable de l'autre partie profilée (11, 21) et la chambre (13, 23) recevant l'élément
de renfort (14, 24) devient accessible par retrait du recouvrement, de sorte que l'élément
de renfort (14, 24) soit inséré dans la chambre (13,23) par le côté longitudinal de
la poutre (1, 2), caractérisée en ce que la poutre (1, 2) présente des espaceurs réglables (16) au moyen desquels une ou plusieurs
parties profilées (11, 12, 21, 22) de la poutre (1, 2) est ou sont plaquées contre
l'élément de renfort (14, 24) de sorte que la poutre allongée (1, 2) présente une
extension horizontale et puisse s'opposer à une flexion en raison de son poids propre
ou en raison des chevrons de ferme appliqués sur la poutre allongée ou similaire.
2. Poutre (1, 2) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une pluralité d'espaceurs réglables (16) sont agencés le long de la poutre (1, 2),
en particulier à équidistance, au moyens desquels une ou plusieurs parties profilées
(11, 12, 21, 22) de la poutre (1, 2) est ou sont plaquées contre l'élément de renfort
(14, 24).
3. Poutre (1, 2) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que les espaceurs (16) sont formés par des vis de réglage passant à travers la poutre
(1, 2), qui s'appuient directement ou indirectement contre l'élément de renfort (14,
24).
4. Poutre (1, 2) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que les espaceurs (16) sont formés par des plaques, en particulier formés par de plaques
de matières synthétiques ou des plaques de bois ou de plaques de caoutchouc.
5. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poutre (1, 2) est formée d'un profilé creux (11, 21) avec une membrure supérieure
(17, 27) et une membrure inférieure (18, 28) ainsi qu'avec plusieurs barrettes (110,
120, 210, 210', 210", 220) entre les membrures (17, 18, 27, 28) qui forment entre
elles une ou plusieurs chambres (13, 23, 23', 23").
6. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poutre (1, 2) présente une gouttière (15, 25), en particulier en ce qu'un profilé de gouttière est fixé à la poutre ou se présente d'une seule pièce avec
une partie profilée (11, 21) de la poutre (1, 2).
7. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poutre (1, 2) présente un profilé fonctionnel, en particulier un profilé pour
recevoir une vitre et/ou un profilé qui forme un logement pour un dispositif de protection
solaire et/ou un chariot roulant.
8. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poutre (1, 2) présente à ses extrémités des appuis et/ou des zones d'appui.
9. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poutre (1, 2) présente sur sa face supérieure des logements et/ou des zones d'appui
pour des chevrons de ferme.
10. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie enlevable (12, 22) de la poutre (1, 2) est encliquetée dans des logements
correspondants de la partie de poutre correspondante (11, 21) et/ou fixée au moyen
de liaisons vissées et/ou serrées.
11. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de renfort (14, 24) est un profilé à quatre pans (14) et/ou un profilé
creux (24).
12. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de renforce (14, 24) est un profilé d'acier.
13. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poutre à plusieurs parties (1, 2) est formée de profilés d'aluminium (11, 12,
21, 22) en particulier de profilés d'aluminium revêtus par poudre.
14. Poutre (1, 2) selon l'une quelconque des revendications, caractérisée en ce qu'un ou plusieurs éléments amortisseurs (161, 162), en particulier des éléments amortisseurs
(161, 162) formés par des plaques de matières synthétiques ou des plaques de bois
ou des plaques de caoutchouc est ou sont aménagés entre les parties profilées (11,
12, 21, 22) et l'élément de renfort (14, 24) et/ou entre les parties profilées (11,
12, 21, 22) et les espaceurs (16).
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