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(11) |
EP 2 072 945 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2011 Patentblatt 2011/04 |
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Anmeldetag: 08.09.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verbundpanzerplatte
Composite armour plate
Plaque de blindage composite
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
25.10.2005 DE 102005050981
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.2009 Patentblatt 2009/26 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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06791360.8 / 1941229 |
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Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG |
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80997 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Weber, Jürgen, Dipl.-Ing.
50321 Brühl (DE)
- Bayer, Robert, Dr.-Ing.
86316 Friedberg (DE)
- Keil, Norbert
85221 Dachau (DE)
- Schiele, Stefan, Dipl.-Ing.
86156 Augsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feder Walter Ebert |
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Patentanwälte
Goethestraße 38 A 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 041 271 DE-A1- 3 134 341 GB-A- 1 260 111
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EP-A- 0 967 453 FR-A- 2 559 254 US-A- 3 573 150
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbundpanzerplatte zum Schutz vor Geschossen mit den
Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Verbundpanzerplatten, die aus einem Verbund mehrer Materialien bestehen, sind an
sich bekannt. Häufig sind Verbundpanzerplatten derart aufgebaut, dass zwischen zwei
Plattenelementen Füllmaterialien oder Füllelemente eingebracht werden, welche anschließend
mit einer gießfähigen Masse umgossen werden.
[0003] Die
DE 1 578 324 beschreibt eine solche Platte, wobei als Füllelemente Kugeln oder Zylinder aus einem
harten keramischen Material verwendet werden. Die Zylinder werden in Reihen in der
Platte in mehreren unterbrochenen Schichten oder Lagen angeordnet, d.h. ihre Längsachsen
liegen im Wesentlichen parallel zur Plattenebene und parallel zueinander, wobei die
Zylinder der einen Lage hinsichtlich der Zylinder der anderen Lage quer zu ihrer Längsrichtung
versetzt angeordnet sind. Die Zylinder sind ferner in einem Abstand voneinander angeordnet,
wobei mehrere Lagen aus einem Abstandsmaterial derart verwendet werden, dass jede
Schicht aus Abstandsmaterial wechselweise über bzw. unter die Zylinder in ihrer betreffenden
Lage gewickelt ist.
[0004] Diese Anordnung der Füllelemente hat allerdings den Nachteil, dass besonders bei
modernen, hochharten Geschosskernen, insbesondere bei vielen Treffern mit geringem
Abstand, ein vorgezogener Bruch auftreten kann.
[0005] Eine Verbundpanzerplatte nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, 2 respektive
3 wird in der
FR 2 559 254 A beschrieben.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbundpanzerplatte derart zu gestalten, dass
sie eine erhöhte Schutzwirkung bei kleinem Flächengewicht dadurch bewirkt, dass der
Impuls eines einen Wirkkörper treffenden Angriffskörpers sich nur in geringerer Weise
auf die angrenzenden Wirkkörper überträgt.
[0007] Die Erfindung löst die Aufgabe jeweils mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil der Patentansprüche 1, 2 und 3. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0008] Die erfindungsgemäße Verbundpanzerplatte besteht aus mindestens einer Lage von stabförmigen
Elementen. Als stabförmig im Sinne der Erfindung wird jeder Körper angesehen, bei
dem das Verhältnis von Gesamtlänge zu maximalem Durchmesser mindestens 1 ist. Erfindungsgemäß
liegen die Elemente nicht nur in Reihe nebeneinander, sondern sind auch in axialer
Richtung innerhalb einer Reihe einer Lage hintereinander angeordnet. Hierbei sind
die Fugen, welche auf Grund der axial hintereinander gelegenen Anordnung der Elemente
entstehen, bezüglich der Fugen zumindest einer benachbarten Reihe in axialer Richtung
versetzt angeordnet. Die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Stückelung der
Elemente, wobei die dadurch hervorgerufenen Fugen versetzt angeordnet werden, da somit
die durch die Fugen verursachte Schutzschwächung durch die angrenzenden Elemente größtenteils
kompensiert wird. Die Fugen können sowohl bezüglich der Fugen einer benachbarten Reihe
derselben Lage als auch bezüglich der Fugen einer benachbarten Reihe einer benachbarten
Lage versetzt angeordnet sein.
[0009] Die Lösung der Aufgabe wird zudem durch mehrere Ausgestaltungen unterstützt, die
auch kombiniert miteinander verwendbar sind.
[0010] Bei einer ersten erfindungsgemäßen Ausgestaltung besitzt die Mehrzahl der stabförmigen
Elemente Stirnflächen, die mit Strukturen versehen sind, die ein flächiges Anliegen
von zwei gegenüberliegenden Stirnflächen verhindern.
[0011] Bei einer zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung sind zwischen den Stirnflächen
von zwei aneinandergrenzenden stabförmigen Elementen schockdämpfende Materialien in
Form von Folien, Fäden oder Granulaten, insbesondere aus Metallen, Kunststoffen, Fasermaterialien
oder aus elastomeren Materialien eingebracht.
[0012] Bei einer dritten erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden auch zwischen den Reihen
der stabförmigen Elemente schockdämpfende Materialien in Form von Folien oder Granulaten,
insbesondere aus Metallen, Kunststoffen, Fasermaterialien oder aus elastomeren Materialien
eingebracht, wobei dies bei Verwendung der Verbundpanzerplatte zum Schutz gegen größere
Kaliber zweckmäßig ist.
[0013] Bei einer vorteilhaften erfindungsgemäßen Ausgestaltung sind zudem die Stirnflächen
konkav gewölbt ausgeführt, wobei vorteilhafterweise das Verhältnis des maximalen Durchmessers
zum Radius der Stirnflächenkrümmung kleiner als 0,6 ist. Des Weiteren kann die Mehrzahl
der stabförmigen Elemente an einem Ende konkav gewölbte Stirnflächen besitzen, bei
denen das Verhältnis des maximalen Durchmessers zum Radius der Stirnflächenkrümmung
kleiner als 0,6 ist und am anderen Ende entsprechende konvexe Stirnflächen aufweisen.
[0014] Bei einer weiteren vorteilhaften erfindungsgemäßen Ausgestaltung besitzt die Mehrzahl
der stabförmigen Elemente kegelförmig nach außen gerichtete Stirnflächen, wobei insbesondere
deren Spitzen abgerundet oder abgeschnitten sind. Bei abgerundeten Spitzen kann das
Verhältnis des Radius der abgerundeten Spitze zu dem größten Querschnitt kleiner als
0,25 sein. Des Weiteren kann die Mehrzahl der stabförmigen Elemente an einem Ende
kegelförmig nach außen gerichtete Stirnflächen besitzen, deren Spitzen abgerundet
oder abgeschnitten sind und am anderen Ende entsprechende, kegelförmig nach innen
gerichtete Stirnflächen aufweisen. Bei abgerundeten Spitzen kann das Verhältnis des
Radius der abgerundeten Spitze zu dem größten Querschnitt kleiner als 0,25 sein.
[0015] Um die Schutzwirkung der Verbundpanzerplatte zu erhöhen, können vorteilhafterweise
mehrere Lagen der stabförmigen Elemente in der Verbundpanzerplatte vorhanden sein.
Ferner können die Lagen derart angeordnet sein, dass die stabförmigen Elemente einer
Lage bezüglich der stabförmigen Elemente der benachbarten Lage in einer Richtung senkrecht
zur Längsachse der stabförmigen Elemente versetzt angeordnet sind.
[0016] Die stabförmigen Elemente können unterschiedliche Querschnitte aufweisen. Beispielsweise
kann die Mehrzahl der stabförmigen Elemente als Querschnitt eine Form ähnlich der
eines Kreises oder einer Ellipse oder einen Ausschnitt einer solchen Form aufweisen.
Des Weiteren kann die Mehrzahl der stabförmigen Elemente als Querschnitt ein Polygon
oder einen Ausschnitt einer solchen Form aufweisen.
[0017] Die Stirnflächen können bei einer Mehrzahl der stabförmigen Elemente als ebene Fläche
ausgeführt sein, wobei diese entweder senkrecht zur Längsachse der stabförmigen Elemente
oder unter einem Winkel zu dieser stehen können.
[0018] Die stabförmigen Elemente können ferner zumindest teilweise mit zumindest einer schockdämpfenden
Beschichtung, insbesondere aus Metallen, Kunststoffen, Fasermaterialien oder aus elastomeren
Materialien, versehen sein.
[0019] Die stabförmigen Elemente können von einer Vergussmasse umgeben sein, insbesondere
kann der Raum zwischen den stabförmigen Elementen mit der Vergussmasse gefüllt sein,
die mit zumindest einer durchgehenden äußeren Abschlussschicht verbunden ist. Die
Vergussmasse kann aus Kunststoff, insbesondere aus Polyurethan, Epoxydharz, Polyester,
Kautschuk oder aus einem anderen elastomeren Material, bestehen. Die Rückseite der
Verbundpanzerplatte kann aus Schichten bestehen, die schockabsorbierende Eigenschaften
haben und eine hohe Zugfestigkeit aufweisen kann.
[0020] Die Verbundpanzerplatte kann selbstragend in einer Rahmenkonstruktion am zu schützenden
Objekt (z.B. einem Fahrzeug) montiert sein oder auf einem Strukturgehäuse aus Panzerstahl
oder Leichtmetall, wobei schockabsorbierende Zwischenschichten verwendet werden können
bzw. Luftspalte zwischen Strukturgehäuse und Verbundpanzerplatte vorgesehen werden
können.
[0021] Die Verbundpanzerplatte kann an der dem Geschoß zu- und abgewandten Seite Schichten
bzw. plattenförmige Elemente aufweisen, zwischen denen die stabförmigen Elemente angeordnet
sind. Es ist auch möglich, dass die Verbundpanzerplatte zur Gewichtreduzierung nur
an der dem Geschoß zugewandten Seite eine Abschlussschicht aufweist oder dass die
Vergussmasse zumindest an einer Seite der Verbundpanzerplatte offen liegt, wobei sie
optional mit einem Farbanstrich versehen sein kann.
[0022] Zumindest eine Seite, insbesondere die vom anfliegenden Geschoß abgewandte Seite,
kann aus zumindest einer festen Schicht aus Fasermaterial, insbesondere aus Aramid,
Glasfaser, Polyamid oder Kohlefaser, oder aus zumindest einer weichen schockabsorbierenden
Schicht, insbesondere aus Schaumstoffen oder aus elastomeren Materialien, gefertigt
sein.
[0023] Das Material der stabförmigen Elemente ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung
für die Schutzwirkung der Verbundpanzerplatte. So kann zumindest ein stabförmiges
Element aus einem keramischen Werkstoff, aus Aluminiumoxid-Keramik mit einem Al
2O
3 Gehalt von 92 - 99,99 %, aus einem hochharten Material, insbesondere aus Borkarbid,
Siliziumkarbid, Siliziumnitrit oder Titantriborat, oder aus einem harten metallischen
Werkstoff, insbesondere aus gehärtetem Stahl, Aluminium, Titan oder einem Sinterwerkstoff,
bestehen.
[0024] Die Gesamtlänge der Mehrzahl der stabförmigen Elemente kann im Bereich von 13 mm
bis 300 mm liegen. Ferner kann die Mehrzahl der stabförmigen Elemente ein Verhältnis
der Gesamtlänge zu maximalem Durchmesser aufweisen, welches größer als 2 ist.
[0025] Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele für eine Verbundpanzerplatte nach der Erfindung
an Hand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
[0026] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
- Fig. 2
- eine zweite Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
- Fig. 3
- eine dritte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
- Fig. 4
- eine vierte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
- Fig. 5
- eine fünfte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Längsschnitt
- Fig. 6
- eine sechste Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Längsschnitt
- Fig. 7
- eine siebte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Längsschnitt
- Fig. 8
- eine achte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
- Fig. 9
- eine neunte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Längsschnitt
- Fig. 10
- eine zehnte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
- Fig. 11
- eine elfte Ausführung einer Verbundpanzerplatte im Querschnitt
[0027] Bei allen Figuren liegt die einem anfliegenden Geschoß zugewandte Seite oben und
die von einem anfliegenden Geschoß abgewandte Seite unten.
[0028] Die Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerplatte mit zwei übereinanderliegenden
Lagen von stabförmigen hochharten Elementen 3.1, welche in nicht dargestellter Weise
hintereinander in Reihen angeordnet sind. Die äußere Deckschicht 1.1 ist mit den stabförmigen
Elementen 3.1 und einer Abschlussschicht 4.1 mit Hilfe einer Vergussmasse 2.1 aus
Epoxydharz verklebt. Die stabförmigen Elemente 3.1 bestehen aus Aluminiumoxid-Keramik
und weisen einen sechseckigen Querschnitt auf. Die stabförmigen Elemente 3.1 sind
in nicht dargestellter Weise innerhalb einer Reihe derart hintereinander angeordnet,
dass die Fugen zwischen den Elementen einer Reihe aus stabförmigen Elementen 3.1 a
der oberen Lage bezüglich der Fugen einer benachbarten Reihe aus stabförmigen Elementen
3.1b der unteren Lage versetzt angeordnet sind.
[0029] Die Fig. 2 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerplatte mit zwei übereinanderliegenden
Lagen von stabförmigen hochharten Elementen 3.2. Die Anordnung der stabförmigen Elemente
3.2 entspricht der Anordnung gemäß Fig. 1. Die stabförmigen Elemente 3.2 weisen einen
dreieckigen Querschnitt auf. Analog zu Fig. 1 ist die äußere Deckschicht 1.2 mit den
stabförmigen Elementen 3.2 und einer Abschlussschicht 4.2 mit Hilfe einer Vergussmasse
2.2 verklebt.
[0030] Die Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerplatte mit zwei übereinanderliegenden
Lagen von stabförmigen hochharten Elementen 3.3. Die Anordnung der stabförmigen Elemente
3.3 entspricht der Anordnung gemäß Fig. 1. Die oberen Reihen 3.3a der stabförmigen
Elemente 3.3 weisen eine andere Geometrie als die unteren Reihen 3.3b der stabförmigen
Elemente auf, wodurch eine möglichst glatte Außenfläche realisiert wird. Analog zu
Fig. 1 ist die äußere Deckschicht 1.3 mit den stabförmigen Elementen 3.3 und einer
Abschlussschicht 4.3 mit Hilfe einer Vergussmasse 2.3 verklebt.
[0031] Die Fig. 4 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerplatte mit nur einer Lage von stabförmigen
hochharten Elementen 3.4, welche in nicht dargestellter Weise hintereinander in Reihen
angeordnet sind. Die Elemente 3.4 weisen einen oberen abgerundeten Abschnitt 3.4i
und einen unteren eckigen Abschnitt 3.4ii auf. Analog zu Fig. 1 ist die äußere Deckschicht
1.4 mit den stabförmigen Elementen 3.4 und einer Abschlussschicht 4.4 mit Hilfe einer
Vergussmasse 2.4 verklebt. Die stabförmigen Elemente 3.4 sind in nicht dargestellter
Weise innerhalb einer Reihe derart hintereinander angeordnet, dass die Fugen zwischen
den Elementen einer Reihe aus stabförmigen Elementen 3.4a bezüglich der Fugen einer
benachbarten Reihe aus stabförmigen Elemente 3.4b derselben Lage versetzt angeordnet
sind.
[0032] Die Fig. 5 zeigt im Längsschnitt eine Verbundpanzerplatte mit einer äußeren Deckschicht
1.5, einer Abschlussschicht 4.5 und zwei übereinanderliegenden Reihen von stabförmigen
hochharten Elementen 3.5. Es ist der Versatz der Fugen der Längsteilung zwischen der
oberen Reihe 3.5a aus stabförmigen Elementen und der unteren Reihe 3.5b dargestellt.
Die Stirnflächen 5.5 der stabförmigen Elemente 3.5 sind als ebene Fläche ausgeführt,
wobei die Ebene eine schräge Lage bezüglich der axialen Richtung der stabförmigen
Elemente einnimmt. Zwischen den Stirnflächen zweier benachbarter Elemente 3.5 befindet
sich ein Luftspalt 10.5.
[0033] Die Fig. 6 zeigt analog zu Fig. 5 eine Verbundpanzerplatte im Längsschnitt mit einer
äußeren Deckschicht 1.6, einer Abschlussschicht 4.6 und zwei übereinanderliegenden
Reihen von stabförmigen hochharten Elementen 3.6. Es ist der Versatz der Fugen der
Längsteilung zwischen der oberen Reihe 3.6a aus stabförmigen Elementen und der unteren
Reihe 3.6b dargestellt. Die stabförmigen Elemente 3.6 weisen an einem Ende eine konvexe
Stirnfläche 5.6a und am anderen Ende eine konkave Stirnfläche 5.6b auf.
[0034] Die Fig. 7 zeigt analog zu Fig. 5 eine Verbundpanzerplatte im Längsschnitt mit einer
äußeren Deckschicht 1.7, einer Abschlussschicht 4.7 und zwei übereinanderliegenden
Reihen von stabförmigen hochharten Elementen 3.7. Es ist der Versatz der Fugen der
Längsteilung zwischen der oberen Reihe 3.7a aus stabförmigen Elementen und der unteren
Reihe 3.7b dargestellt. Die stabförmigen Elemente 3.7 weisen an einem Ende eine kegelförmig
nach außen gerichtete Stirnfläche 5.7a und am anderen Ende eine kegelförmig nach innen
gerichtete Stirnfläche 5.7b auf.
[0035] Die Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerplatte mit zwei übereinanderliegenden
Lagen von stabförmigen hochharten Elementen 3.8. Die Anordnung der stabförmigen Elemente
3.8 entspricht der Anordnung gemäß Fig. 1. Die stabförmigen Elemente 3.8 weisen einen
runden Querschnitt auf. Analog zu Fig. 1 ist die äußere Deckschicht 1.8 mit den stabförmigen
Elementen 3.8 und einer Abschlussschicht 4.8 mit Hilfe einer Vergussmasse 2.8 verklebt.
Zwischen den stabförmigen Elementen 3.8 befindet sich ein dämpfendes Material in Form
von Fäden 6.8a und Bändern 6.8b.
[0036] Die Fig. 9 zeigt analog zu Fig. 5 eine Verbundpanzerplatte im Längsschnitt mit einer
äußeren Deckschicht 1.9, einer Abschlussschicht 4.9 und zwei übereinanderliegenden
Reihen von stabförmigen hochharten Elementen 3.9. Es ist der Versatz der Fugen der
Längsteilung zwischen der oberen Reihe 3.9a aus stabförmigen Elementen und der unteren
Reihe 3.9b dargestellt. Zwischen den Stirnflächen 5.9 der stabförmigen Elemente 3.9
ist eine dämpfendes Material in Form von Fäden 7.9 eingebracht.
[0037] Die Fig. 10 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerplatte mit zwei übereinanderliegenden
Lagen von stabförmigen hochharten Elementen 3.10, welche in nicht dargestellter Weise
hintereinander in Reihen angeordnet sind. Die stabförmigen Elemente 3.10 weisen einen
runden Querschnitt auf. Die äußere Deckschicht 1.10 ist mit den stabförmigen Elementen
3.10 und einer dämpfenden Zwischenschicht 8.10 mit Hilfe einer Vergussmasse 2.10 verklebt.
Die stabförmigen Elemente 3.10 sind in nicht dargestellter Weise innerhalb einer Reihe
derart hintereinander angeordnet, dass die Fugen zwischen den Elementen einer Reihe
aus stabförmigen Elementen 3.10a der oberen Lage bezüglich der Fugen einer benachbarten
Reihe aus stabförmigen Elemente 3.10b der unteren Lage versetzt angeordnet sind. Die
Verbundpanzerplatte ist über eine dämpfende Zwischenschicht 8.10 mit einer Metallstruktur
9.10 eines zu schützenden Gehäuses angebracht.
[0038] Die Fig. 11 zeigt im Querschnitt eine Verbundpanzerptatte mit zwei übereinanderliegenden
Lagen von stabförmigen hochharten Elementen 3.11, welche in nicht dargestellter Weise
hintereinander in Reihen angeordnet sind. Die stabförmigen Elemente 3.11 weisen einen
runden Querschnitt auf. Die äußere Deckschicht 1.11 ist mit den stabförmigen Elementen
3.11 mit Hilfe einer Vergussmasse 2.11 verklebt. Die stabförmigen Elemente 3.11 sind
in nicht dargestellter Weise innerhalb einer Reihe derart hintereinander angeordnet,
dass die Fugen zwischen den Elementen einer Reihe aus stabförmigen Elementen 3.11
a der oberen Lage bezüglich der Fugen einer benachbarten Reihe aus stabförmigen Elemente
3.11 b der unteren Lage versetzt angeordnet sind. Der Verbundpanzerplatte ist direkt
an einer Metallstruktur 9.11 eines zu schützenden Gehäuses angebracht. Auf eine dämpfende
Zwischenschicht, wie in Fig. 10 dargestellt, kann verzichtet werden, weil die Vergussmasse
eine genügend große Schichtdicke in diesem Bereich aufweist.
1. Verbundpanzerplatte zum Schutz vor Geschossen, welche mindestens eine Lage aus stabförmigen
Elementen (3) enthält, die in Reihen nebeneinander in der Platte derart angeordnet
sind, dass ihre Längsachsen im Wesentlichen parallel zur Plattenebene und parallel
zueinander liegen, wobei eine Reihe zumindest zwei in axialer Richtung hintereinander
liegende stabförmige Elemente aufweist, und wobei die Fugen zwischen den stabförmigen
Elementen innerhalb einer Reihe bezüglich der Fugen zumindest einer benachbarten Reihe
in axialer Richtung versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der stabförmigen Elemente (3) Stirnflächen (5) besitzen, die mit Strukturen
versehen sind, die ein flächiges Anliegen von zwei gegenüberliegenden Stirnflächen
verhindern.
2. Verbundpanzerplatte zum Schutz vor Geschossen, welche mindestens eine Lage aus stabförmigen
Elementen (3) enthält, die in Reihen nebeneinander in der Platte derart angeordnet
sind, dass ihre Längsachsen im Wesentlichen parallel zur Plattenebene und parallel
zueinander liegen, wobei eine Reihe zumindest zwei in axialer Richtung hintereinander
liegende stabförmige Elemente aufweist, und wobei die Fugen zwischen den stabförmigen
Elementen innerhalb einer Reihe bezüglich der Fugen zumindest einer benachbarten Reihe
in axialer Richtung versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Stirnflächen (5.5) zweier aneinandergrenzender stabförmiger Elemente
schockdämpfende Materialien in Form von Folien, Fäden (7.9), Bändern und/oder Granulaten
eingebracht sind.
3. Verbundpanzerplatte zum Schutz vor Geschossen, welche mindestens eine Lage aus stabförmigen
Elementen (3) enthält, die in Reihen nebeneinander in der Platte derart angeordnet
sind, dass ihre Längsachsen im Wesentlichen parallel zur Plattenebene und parallel
zueinander liegen, wobei eine Reihe zumindest zwei in axialer Richtung hintereinander
liegende stabförmige Elemente aufweist, und wobei die Fugen zwischen den stabförmigen
Elementen innerhalb einer Reihe bezüglich der Fugen zumindest einer benachbarten Reihe
in axialer Richtung versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Reihen der stabförmigen Elemente (3) schockdämpfende Materialien in
Form von Folien, Fäden (6.8a), Bändern (6.8b) und/oder Granulaten eingebracht sind.
4. Verbundpanzerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Elemente (3) zumindest teilweise mit zumindest einer schockdämpfenden
Beschichtung versehen sind.
5. Verbundpanzerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der stabförmigen Elemente (3) an einem Ende konkav gewölbte Stirnflächen
(5.6b) besitzen, bei denen das Verhältnis des maximalen Durchmessers zum Radius der
Stirnflächenkrümmung kleiner als 0,6 ist.
6. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der stabförmigen Elemente (3) an einem Ende konkav gewölbte Stirnflächen
(5.6b) besitzen, bei denen insbesondere das Verhältnis des maximalen Durchmessers
zum Radius der Stirnflächenkrümmung kleiner als 0,6 ist und am anderen Ende entsprechende
konvexe Stirnflächen (5.6a) aufweisen.
7. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der stabförmigen Elemente (3) an mindestens einem Ende kegelförmig nach
außen gerichtete Stirnflächen (5.7a) besitzen.
8. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der stabförmigen Elemente (3) an einem Ende kegelförmig nach außen gerichtete
Stirnflächen (5.7a) besitzen, und am anderen Ende entsprechende, kegelförmig nach
innen gerichtete Stirnflächen (5.7b) aufweisen.
9. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen der nach außen gerichteten, kegelförmigen Stirnflächen abgerundet sind,
wobei insbesondere das Verhältnis des Radius der abgerundeten Spitze zu dem größten
Querschnitt kleiner als 0,25 ist.
10. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen der nach außen gerichteten, kegelförmigen Stirnflächen abgeschnitten
sind.
11. Verbundpanzerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest zwei Lagen aus stabförmigen Elementen (3) enthält, wobei die stabförmigen
Elemente (3) einer Lage derart angeordnet sind, dass sie bezüglich der stabförmigen
Elemente der benachbarten Lage in einer Richtung senkrecht zur Längsachse der stabförmigen
Elemente versetzt angeordnet sind.
12. Verbundpanzerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Elemente (3) von einer Vergussmasse (2), insbesondere aus Kunststoff,
umgeben sind.
13. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergussmasse (2.11) zumindest an einer Seite der Verbundpanzerplatte offen liegt.
14. Verbundpanzerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einem anfliegenden Geschoss abgewandte Seite (4, 8) aus zumindest einer weichen,
schockabsorbierenden Schicht, insbesondere aus Schaumstoffen oder aus elastomeren
Materialien, gefertigt ist.
15. Verbundpanzerplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein stabförmiges Element (3) aus einem keramischen Werkstoff, aus Aluminiumoxid-Keramik
mit einem Al2O3 Gehalt von 92 - 99,99 %, aus einem hochharten Material und/oder aus einem harten
metallischen Werkstoff besteht.
1. Composite armour plate for protection against bombardment, which contains at least
one layer of rod-shaped elements (3) that are arranged in rows juxtaposed in the plate
in such a way that their longitudinal axes lie substantially parallel to the plate
plane and parallel to one another, wherein a row comprises at least two rod-shaped
elements lying axially behind one another, and wherein the joints between the rod-shaped
elements within a row are disposed offset in axial direction in relation to the joints
of at least one adjacent row, characterized in that the plurality of rod-shaped elements (3) have end faces (5), which are provided with
structures that prevent a two-dimensional abutment of two opposing end faces.
2. Composite armour plate for protection against bombardment, which contains at least
one layer of rod-shaped elements (3) that are arranged in rows juxtaposed in the plate
in such a way that their longitudinal axes lie substantially parallel to the plate
plane and parallel to one another, wherein a row comprises at least two rod-shaped
elements lying axially behind one another, and wherein the joints between the rod-shaped
elements within a row are arranged offset in axial direction in relation to the joints
of at least one adjacent row, characterized in that between the end faces (5.5) of two mutually adjoining rod-shaped elements shock-absorbing
materials in the form of foils, fibres (7.9), strips and/or granules are introduced.
3. Composite armour plate for protection against bombardment, which contains at least
one layer of rod-shaped elements (3) that are arranged in rows juxtaposed in the plate
in such a way that their longitudinal axes lie substantially parallel to the plate
plane and parallel to one another, wherein a row comprises at least two rod-shaped
elements lying axially behind one another, and wherein the joints between the rod-shaped
elements within a row are arranged offset in axial direction in relation to the joints
of at least one adjacent row, characterized in that between the rows of rod-shaped elements (3) shock-absorbing materials in the form
of foils, fibres (6.8a), strips (6.8b) and/or granules are introduced.
4. Composite armour plate according to one of the preceding claims, characterized in that the rod-shaped elements are at least partially provided with at least one shock-absorbing
coating.
5. Composite armour plate according to one of the preceding claims, characterized in that the plurality of rod-shaped elements (3) at one end have concavely curved end faces
(5.6b), in which the ratio of the maximum diameter to the radius of the end face curvature
is lower than 0.6.
6. Composite armour plate according to claim 5, characterized in that the plurality of rod-shaped elements (3) at one end have concavely curved end faces
(5.6b), in which in particular the ratio of the maximum diameter to the radius of
the end face curvature is lower than 0.6, and at the other end have corresponding
convex end faces (5.6a).
7. Composite armour plate according to one of claims 1 to 4, characterized in that the plurality of rod-shaped elements (3) at at least one end have conically outwardly
directed end faces (5.7a).
8. Composite armour plate according to claim 7, characterized in that the plurality of rod-shaped elements (3) at one end have conically outwardly directed
end faces (5.7a) and at the other end have corresponding, conically inwardly directed
end faces (5.7b).
9. Composite armour plate according to claim 7 or 8, characterized in that the points of the outwardly directed, conical end faces are rounded off, wherein
in particular the ratio of the radius of the rounded-off point to the greatest cross
section is lower than 0.25.
10. Composite armour plate according to claim 7 or 8, characterized in that the points of the outwardly directed, conical end faces are truncated.
11. Composite armour plate according to one of the preceding claims, characterized in that it contains at least two layers of rod-shaped elements (3), wherein the rod-shaped
elements (3) of a layer are disposed in such a way that they are arranged offset in
a direction at right angles to the longitudinal axis of the rod-shaped elements in
relation to the rod-shaped elements of the adjacent layer.
12. Composite armour plate according to one of the preceding claims, characterized in that the rod-shaped elements (3) are surrounded by a casting compound (2), in particular
of plastics material.
13. Composite armour plate according to claim 12, characterized in that the casting compound (2.11) at least at one side of the composite armour plate is
exposed.
14. Composite armour plate according to one of the preceding claims, characterized in that the side (4, 8) remote from an approaching projectile is manufactured from at least
one non-rigid, shock-absorbing layer, in particular of foam materials or of elastomer
materials.
15. Composite armour plate according to one of the preceding claims, characterized in that at least one rod-shaped element (3) is made of a ceramic material, of aluminium oxide
ceramic having an Al2O3 content of 92 - 99.99%, of an extremely hard material and/or of a hard metal material.
1. Plaque de blindage composite destinée à protéger contre des projectiles, qui contient
au moins une couche d'éléments en forme de tiges (3), qui sont disposés en rangs les
uns à côté des autres dans la plaque, de telle sorte que leurs axes longitudinaux
sont sensiblement parallèles au plan de la plaque et parallèles entre eux, un rang
comportant au moins deux éléments en forme de tiges disposés l'un derrière l'autre
dans la direction axiale, et les joints entre les éléments en forme de tiges à l'intérieur
d'un rang étant disposés en étant décalés dans la direction axiale par rapport aux
joints d'au moins un rang adjacent, caractérisée en ce que la majeure partie des éléments en forme de tiges (3) possèdent à une extrémité des
surfaces frontales (5) qui sont munies de structures qui empêchent un contact plan
entre deux surfaces frontales se faisant face.
2. Plaque de blindage composite destinée à protéger contre des projectiles, qui contient
au moins une couche d'éléments en forme de tiges (3), qui sont disposés en rangs les
uns à côté des autres dans la plaque, de telle sorte que leurs axes longitudinaux
sont sensiblement parallèles au plan de la plaque et parallèles entre eux, un rang
comportant au moins deux éléments en forme de tiges disposés l'un derrière l'autre
dans la direction axiale, et les joints entre les éléments en forme de tiges à l'intérieur
d'un rang étant disposés en étant décalés dans la direction axiale par rapport aux
joints d'au moins un rang adjacent, caractérisée en ce qu'entre les surfaces frontales (5.5) de deux éléments en forme de tiges adjacents sont
insérés des matériaux amortissant les chocs, en forme de feuilles, fils (7.9), bandes
et/ou granulés.
3. Plaque de blindage composite destinée à protéger contre des projectiles, qui contient
au moins une couche d'éléments en forme de tiges (3), qui sont disposés en rangs les
uns à côté des autres dans la plaque, de telle sorte que leurs axes longitudinaux
sont sensiblement parallèles au plan de la plaque et parallèles entre eux, un rang
comportant au moins deux éléments en forme de tiges disposés l'un derrière l'autre
dans la direction axiale, et les joints entre les éléments en forme de tiges à l'intérieur
d'un rang étant disposés en étant décalés dans la direction axiale par rapport aux
joints d'au moins un rang adjacent, caractérisée en ce qu'entre les rangs d'éléments en forme de tiges (3) sont insérés des matériaux amortissant
les chocs, en forme de feuilles, fils (6.8a), bandes (6.8b) et/ou granulés.
4. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les éléments en forme de tiges (3) sont munis au moins partiellement d'au moins un
revêtement amortissant les chocs.
5. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la majeure partie des éléments en forme de tiges (3) possèdent à une extrémité des
surfaces frontales (5.6b) à courbure concave, pour lesquelles le rapport du diamètre
maximum sur le rayon de la courbure de la surface frontale est inférieur à 0,6.
6. Plaque de blindage composite selon la revendication 5, caractérisée en ce que la majeure partie des éléments en forme de tiges (3) possèdent à une extrémité des
surfaces frontales (5.6b) à courbure concave, pour lesquelles en particulier le rapport
du diamètre maximum sur le rayon de la courbure de la surface frontale est inférieur
à 0,6, et à l'autre extrémité des surfaces frontales (5.6a) correspondantes à courbure
convexe.
7. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la majeure partie des éléments en forme de tiges (3) possèdent au niveau d'au moins
une extrémité des surfaces frontales (5.7a) coniques dirigées vers l'extérieur.
8. Plaque de blindage composite selon la revendication 7, caractérisée en ce que la majeure partie des éléments en forme de tiges (3) possèdent au niveau d'au moins
une extrémité des surfaces frontales (5.7a) coniques dirigées vers l'extérieur, et
au niveau de l'autre extrémité des surfaces frontales (5.7b) coniques correspondantes,
dirigées vers l'intérieur.
9. Plaque de blindage composite selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les extrémités des surfaces frontales coniques, dirigées vers l'extérieur, sont arrondies,
sachant qu'en particulier le rapport du rayon de l'extrémité arrondie sur la plus
grande section est inférieur à 0,25.
10. Plaque de blindage composite selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les extrémités des surfaces frontales coniques, dirigées vers l'extérieur, sont éboutées.
11. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle contient au moins deux couches d'éléments en forme de tiges (3), les éléments
en forme de tiges (3) d'une couche étant disposés de telle sorte que, par rapport
aux éléments en forme de tiges de la couche adjacente, ils sont décalés dans une direction
perpendiculaire à l'axe longitudinal des éléments en forme de tiges.
12. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les éléments en forme de tiges (3) sont entourés par une masse de scellement (2),
en particulier en matière plastique.
13. Plaque de blindage composite selon la revendication 12, caractérisée en ce que la masse de scellement (2.11) est non protégée sur au moins une face de la plaque
de blindage composite.
14. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la face (4, 8), opposée aux tirs de projectiles, est réalisée au moins dans une couche
souple amortissant les chocs, en particulier en mousse ou dans un matériau élastomère.
15. Plaque de blindage composite selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins un élément en forme de tige (3) est réalisé dans un matériau céramique, dans
une céramique à base d'oxyde d'aluminium avec une teneur de 92 à 99,99 % de Al2O3, dans un matériau de grande dureté et/ou dans un matériau métallique dur.
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