| (19) |
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(11) |
EP 2 076 644 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2017 Patentblatt 2017/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.10.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/060579 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/043708 (17.04.2008 Gazette 2008/16) |
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| (54) |
BETÄTIGUNGSVORRICHTUNG
ACTUATOR
DISPOSITIF D'ACTIONNEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.10.2006 DE 102006048375
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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17177284.1 |
| (73) |
Patentinhaber: Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WITTE, Martin
48683 Ahaus (DE)
- CHRISTENSEN, Mario
45481 Mülheim (DE)
- KORULTAY, Erkan
42551 Velbert (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vogel, Andreas et al |
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Bals & Vogel
Universitätsstrasse 142 44799 Bochum 44799 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 026 348 DE-A1- 10 348 719 US-A1- 2003 122 556
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EP-A1- 1 403 456 FR-A- 2 772 818
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung, zum Schließen und/oder Öffnen
eines beweglichen Teils, insbesondere einer Tür, einer Heckklappe oder dergleichen,
mit einem Träger, einem Betätigungsmittel, einer Elektronik und einem Detektorsystem,
wobei das Betätigungsmittel an dem Träger angeordnet ist. Das Detektorsystem ist im
Bereich des Betätigungsmittels angeordnet und an dem Detektorsystem ist unmittelbar
oder mittelbar zumindest ein Verriegeln oder Entriegeln auslösbar. Die Elektronik
wirkt mit dem Detektorsystem zusammen und die Elektronik steuert ein Schließsystem
für das Verriegeln oder das Entriegeln an.
[0002] Derartige Betätigungsvorrichtungen sind dem Fachmann zum Beispiel aus der KFZ-Technik
bekannt. Die Patentschrift
DE 101 53 143 C1 offenbart eine Betätigungsvorrichtung, welche an Seitentüren von Kraftfahrzeugen
eingesetzt wird. Dabei weist die Betätigungsvorrichtung ein Betätigungsmittel auf,
mit der eine Tür eines Kraftfahrzeuges geöffnet oder geschlossen werden kann. Zusätzlich
ist in dem Betätigungsmittel ein Detektorsystem integriert, das auf eine Annäherung
der menschlichen Hand anspricht. Im Ansprechfall werden von dem Detektorsystem definierte
Funktionen im Kraftfahrzeug ausgelöst, wie zum Beispiel ein Entriegeln des Türschlosses.
Die für diese Funktionen notwendige Elektronik ist in einem Zusatzgehäuse integriert,
welches auf die Rückseite der Betätigungsvorrichtung aufgesteckt ist. Diese separate
Lagerung und Montage der Elektronik an die Betätigungsvorrichtung hat sich als kompliziert
und kostenintensiv herausgestellt. Eine gattungsgemässe Betätigungsvorrichtung ist
in der Patentschrift
EP1403456A offenbart.
[0003] Ausgehend von dem zuvor erwähnten Stand der Technik ist es daher Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Betätigungsvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten
Art zu entwickeln, welche unter Verwendung nur weniger Bauteile die vorgenannten Nachteile
vermeidet.
[0004] Die Lösung der Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruches 1 erreicht. In den abhängigen Ansprüchen 2 bis 15 sind
bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung aufgeführt.
[0005] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass in oder an dem Träger und/oder in oder an
eine Griffschale stoffschlüssig ein Aufnahmemittel integriert ist und in dem Aufnahmemittel
zumindest ein Teil der Elektronik dauerhaft lagert. Durch die stoffschlüssige Anordnung
des Aufnahmemittels an der Betätigungsvorrichtung ist ein Unterbringungsraum für die
Elektronik geschaffen, in welchem diese vor äußeren Einflüssen geschützt gelagert
ist. Zusätzlich ist die stoffschlüssige Integration des Aufnahmemittels in die Betätigungsvorrichtung
kostengünstig und einfach herzustellen. Im Allgemeinen bietet es sich an, den Träger
bzw. die Griffschale und das Aufnahmemittel materialeinheitlich auszugestalten und
in einem Fertigungsschritt herzustellen.
[0006] Als stoffschlüssig im Sinne der Erfindung gilt eine Verbindung, bei der die Verbindungspartner
durch atomare oder molekulare Kräfte zusammengehalten werden. Die stoffschlüssige
Verbindung ist eine nicht lösbare Verbindung, die nur durch Zerstörung eines der beiden
Verbindungspartner getrennt werden kann. So ist eine stoffschlüssige Verbindung des
Aufnahmemittels an den Träger durch Kleben, Schweißen, Laserschweißen, Reibschweißen
und/oder Löten möglich.
[0007] Als Betätigungsvorrichtung im Sinne der Erfindung gilt eine Baugruppe, die sowohl
zum Öffnen als auch zum Schließen eines beweglichen Teiles, wie beispielsweise einer
Tür, als auch zum Ver- und Entriegeln eines Schließsystems dienen kann. Unter den
Begriff Betätigungsvorrichtungen fallen insbesondere Türaußengriffe und Heckklappengriffe
von Kraftfahrzeugen. Derartige Betätigungsvorrichtungen sind in die Außenflächen der
Karosserie eingelassen und von Außen für die funktionsgemäße Betätigung zugängig.
Etwaige Mechaniken und elektronische Bauteile sind zum größten Teil im Inneren der
Karosserie angeordnet und dadurch vor der direkten Einwirkung von Umwelteinflüssen
geschützt.
[0008] Nach dem Entriegeln des Schließsystems erfolgt der eigentliche Öffnungsvorgang des
beweglichen Teils. Dazu kann sich ein Benutzer eines Betätigungsmittels bedienen,
womit eine Baugruppe bezeichnet wird, die ein Öffnen bzw. Schließen des beweglichen
Teils, insbesondere der Tür, ermöglicht. Dabei ist es Grundsätzlich denkbar, dass
das Betätigungsmittel der Betätigungsvorrichtung beweglich und/oder unbeweglich ausgestaltet
ist. Bei älteren Kraftfahrzeugen ist es bekannt, dass durch ein Bewegen des Betätigungsmittels
die Schließfalle eines mechanischen Schlosses aus einer Schließ- in eine Öffnungsposition
überführt wird. Modernere Betätigungsvorrichtungen weisen hingegen Betätigungsmittel
auf, die nicht mehr bewegt werden brauchen, da eine elektrische bzw. elektromechanische
Verstellung des Schlosses erfolgt. Zu diesem Zweck kann das Detektorsystem der Betätigungsvorrichtung
bei einer Berührung des Betätigungsmittels das zugehörige elektromechanische Schloss
verstellen. Anschließend bedarf es nur noch ein einfaches Ziehen an dem Betätigungsmittel,
um z. B. die Tür oder die Heckklappe zu öffnen.
[0009] Mit dem Begriff Detektorsystem sind sämtliche Einheiten umfasst, die die Umgebung
der Betätigungsvorrichtung überwachen. Insbesondere sind damit induktive und/oder
kapazitive Sensoren gemeint, die für ein Auslösen einer Ver- oder Entriegelung benutzt
werden können. So kann es sich bei dem Detektorsystem um Elemente handeln, die eine
Annäherung oder eine Berührung der menschlichen Hand ermitteln. Die so gewonnenen
Informationen werden in einer Elektronik ausgewertet und/oder verarbeitet. Dabei umfasst
der Begriff Elektronik sämtliche elektrisch betreibbaren Elemente, die für die Auswertung
der Signale und Informationen des Detektorsystems Verwendung finden. Ebenfalls kann
das Detektorsystem auch zur Übertragung eines Weck- und/oder Identifizierungssignals
eingesetzt werden.
Der Begriff des Schließsystems umfasst nicht nur die mechanischen Komponenten, welche
zur Ver- und Entriegelung von beweglichen Teilen wie der Türen benutzt werden. Vielmehr
sind auch sämtliche elektromechanischen Systeme beinhaltet, die die mechanischen Komponenten
ansteuern. Des Weiteren beinhaltet der Begriff Schließsysteme auch die in modernen
Fahrzeugen vorhandene Zentralverriegelung. Diese ermöglicht ein vollständiges Ver-
bzw. Entriegeln sämtlicher beweglicher Türen und Klappen eines Kraftfahrzeuges durch
Betätigung eines Schließzylinders und/oder eines elektronischen Signalgebers. Bei
solchen Schließsystemen kann es sich um so genannte Passive oder Active Keyless Entry
System handeln.
[0010] Der Träger weist ein Rahmenelement und eine Griffschale auf. Je nach Verwendungszweck
können das Rahmenelement und die Griffschale einstückig aufgebaut sein und zusammen
den Träger bilden. Optional kann der Träger ein separates Rahmenelement aufweisen,
in dem die eigenständige Griffschale gelagert ist. In einer ersten vorteilhaften Ausführungsvariante
ist das Aufnahmemittel einstückig und/oder materialeinheitlich an der Rückseite des
Trägers bzw. der Griffschale angeordnet. Dabei bilden der Träger bzw. die Griffschale
und das Aufnahmemittel einen boden- und längsseitig geschlossenen Raum. Die Elektronik
wird in diesem Raum dauerhaft gelagert und vor äußeren Einflüssen geschützt. Um diesen
Schutz zu optimieren, kann das Aufnahmemittel ein Gehäuseelement und ein Deckelelement
aufweisen. Durch diese Kombination entsteht ein die Elektronik vollständig umschließender
Raum, in den von Außen keine Umwelteinflüsse eindringen können.
[0011] Zum weiteren Schutz der Elektronik ist diese in dem Aufnahmemittel mit einer Vergussmasse
vergossen. Als vorteilhaft haben sich Vergussmassen aus einem Einkomponenten-, einem
Mehrkomponentharz oder einem synthetischen Kunstharz herausgestellt. Insbesondere
Polyester-, Polyurethan-, Epoxyd- und/oder Silikonharze bieten sowohl eine gute elektrische
Isolierung als auch einen dauerhaften Schutz gegen äußere Einflüsse. Um ein Herausfallen
der in einer Vergussmasse eingeschlossenen Elektronik aus dem Aufnahmemittel zu verhindern,
kann im Innenraum des Aufnahmemittels eine Nut vorgesehen sein. In diese Nut strömt
die Vergussmasse beim Vergießen und bildet somit eine kraft- und formschlüssige Verbindung
zum Aufnahmemittel. Auch ist es denkbar anstelle der Nut eine Ausbuchtung vorzusehen,
die einen Formschluss mit der Vergussmasse bildet. Auf diese Weise wird sichergestellt,
dass auch bei starken Vibrationen und Erschütterungen die Elektronik durch die Vergussmasse
sicher im Aufnahmemittel gelagert bzw. gehalten ist.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn das Aufnahmemittel, insbesondere das Gehäuseelement,
auf dem Träger aufgeschweißt ist. Zu diesem Zweck können die beiden zuvor genannten
Bauteile aus Kunststoff bestehen. In einer denkbaren Ausführung der Erfindung kann
das Aufnahmemittel durch Laserschweißen an der dem Innenraum zugewandten Seite des
Trägers befestigt sein. Beispielsweise kann das Aufnahmemittel lasertransparent ausgeführt
sein und die Oberfläche des Trägers den Laser absorbieren. Insbesondere kann die Oberfläche
mit einem bestimmten Werkstoff beschichtet sein, damit der Träger zum absorbierenden
Medium wird. Das Laserschweißen kann in einer möglichen Ausführungsform unter Schutzgasatmosphäre
erfolgen. Andere Verbindungsalternativen sind ebenfalls denkbar, wie zum Beispiel
durch ein Ultraschallschweißen oder ein Verkleben des Aufnahmemittels an dem Träger.
Als Klebematerial können alle geeigneten Klebemittel verwendet werden. Bei einem gegensätzlichen
Ausführungsbeispiel ist es denkbar, dass das Aufnahmemittel gleichzeitig mit dem Träger
in einem Fertigungsschritt hergestellt wird, so dass die beiden Teile einstückig und
materialeinheitlich ausgestaltet sind.
[0012] In einer weiteren Ausführungsvariante kann das Deckelelement eine Kopfseite des Gehäuseelementes
zumindest bereichsweise überdecken. Zum Schutz der Elektronik vor Umwelteinflüssen
wie Feuchtigkeit etc. hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Deckelelement
das Gehäuseelement vollständig überdeckt und insbesondere nach außen hin abschließt.
Dazu können entsprechende Dichtungen in das Deckelelement eingebracht sein, die zu
einem spritzwasserdichten Abschluss des Aufnahmemittels führen. Denkbar ist es ebenfalls,
dass in das Deckelelement ein Sichtfenster eingelassen ist, durch das eine Kontrolle
der Elektronik und/oder der Vergussmasse möglich ist.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das Deckelement mindestens ein
zapfenartiges Sperrmittel aufweisen. Dieses Sperrmittel kann an der Unterseite des
Deckelelementes angeordnet sein und in die Vergussmasse hineinragen. Wird das Deckelelement
auf das Gehäuseelement direkt im Anschluss nach dem Verguss der Elektronik aufgesetzt,
kann das Sperrmittel in die noch weiche Vergussmasse eindringen. Nach der Aushärtung
der Vergussmasse ergibt sich eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen
dem Sperrmittel und der Vergussmasse, wodurch das Deckelelement fest auf dem Gehäuseelement
gehalten wird. In einer weiteren Ausführungsvariante weist das Gehäuseelement mindestens
ein Haltemittel und das Deckelelement ein Sperrmittel auf, wobei das Haltemittel und
das Sperrmittel eine reversibel lösbare Verbindung bilden. Insbesondere kann es sich
bei dem Haltemittel um ein Rastmittel und bei dem Sperrmittel ein Gegenrastmittel
handeln und das Rastmittel in einem Kopfbereich des Aufnahmemittels angeordnet sein.
So bedarf das Gegenrastmittel nur eines sehr geringen Bauraums und schränkt den Innenraum
des Aufnahmemittels unwesentlich ein. Weiterhin kann die Kinematik der Rast- bzw.
Gegenrastmittel umgekehrt werden und das Haltemittel das Gegenrastmittel aufweisen,
in welches ein Rastmittel eingreift, das an dem Sperrmittel angeordnet ist. Optional
kann ebenfalls das Deckelelement an das Gehäuseelement angeschweißt sein, wodurch
es unlösbar verbunden ist. Kernpunkt des Ausführungsbeispiels ist ein Schutz des Innenraumes
des Aufnahmemittels vor äußeren Einflüssen. Um dieses zu erreichen, müssen das Gehäuseelement
und das Deckelelement möglichst elementendicht verbunden sein.
[0014] Um die Elektronik in dem Aufnahmemittel leicht zu montieren und sicher halten zu
können, kann das Aufnahmemittel über ein Positionierungsmittel verfügen. Dabei dient
das Positionierungsmittel zur definierten Halterung der Elektronik innerhalb des Aufnahmemittels.
Die Verwendung des Positionierungsmittels ermöglicht auch, dass die Elektronik mittig
in dem Aufnahmemittel angeordnet werden kann, wodurch die ggf. verwendete Vergussmasse
die elektrischen Bauteile komplett umgeben kann. Da im Allgemeinen die Elektronik
auf einer Platine angeordnet ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Positionierungsmittel
mit der Platine derart zusammenwirkt, das letztere reversibel lösbar mit dem Positionierungsmittel
verbindbar ist. So hat es sich als zweckdienlich erwiesen, wenn das Positionierungsmittel
als eine Art Schnapper oder Klemme ausgebildet ist, in die die Platine eingesteckt
werden kann. In einer denkbaren Ausgestaltung kann das Positionierungselement mit
dem Aufnahmemittel einstückig und/oder materialeinheitlich verbunden sein. Dieses
ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Aufnahmemittel aus einem Kunststoff hergestellt
ist und das Positionierungsmittel durch ein Ziehen, Gießen und/oder Pressen in eine
entsprechende Form gebracht wird. Gleichzeitig kann das Positionierungsmittel auch
über elektrische Kontakte verfügen, wodurch eine elektrische Verbindung zur Platine
bzw. zur Elektronik auf der Platine herstellbar ist.
[0015] Um mit dem Detektorsystem zu kommunizieren, weist die Elektronik im Allgemeinen eine
Anzahl von Kabel auf, die aus dem Aufnahmemittel heraustreten. Um auch bei der großindustriellen
Produktion der Betätigungsvorrichtung eine eindeutige Lage der Kabel garantieren zu
können, kann die Elektronik und/oder die Platine wenigstens ein charakteristisches
Element aufweisen. Dieses charakteristische Element wirkt mit dem Positionierungsmittel
zusammen und gewährleistet eine eindeutige Anordnung der Elektronik und/oder der Platine
innerhalb des Aufnahmemittels. Bei dem charakteristischen Element kann es sich um
eine Ausformung, ein Rastmittel, eine Bohrung und/oder eine Struktur handeln. Als
vorteilhaft haben sich für das komplementäre Positionierungsmittel eine Nase, ein
Gegenrastmittel, ein Stift und/oder eine zur Struktur entgegengesetzte Gegenstruktur
erwiesen. Durch das Zusammenwirken des charakteristischen Elementes und des Positionierungsmittels
ist gewährleistet, dass das Einbringen der Elektronik in das Aufnahmemittel nur in
einer vordefinierten Art und Weise möglich ist. Versuche, die Elektronik in einer
anderen als der vorgesehenen Lage in das Aufnahmemittel einzuführen, werden verhindert.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Positionierungsmittel aus einem Kunststoff
hergestellt ist, dessen Härte geringer ist als jene der Platine. Dadurch ist sichergestellt,
dass beim Einschieben der Platine in das Positionierungsmittel keine Schäden an der
Platine auftreten können. Ebenfalls ist es denkbar, dass das zuvor erwähnte charakteristische
Element der Platine mit elektrischen Kontakten versehen ist, die mit den Kontakten
an dem Positionierungsmittel eine elektrische Verbindung eingehen. Somit können z.
B. die elektrischen Anschlusskabel indirekt an den Kontakten des Positionierungsmittels
angeordnet sein, um bei einer Montage der Platine die Elektronik elektrisch mit der
übrigen Fahrzeugelektrik bzw. -elektronik zu verbinden. Folglich können auf zusätzliche
Anschlusskabel an der Platine bzw. Elektronik verzichtet werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
kann das Aufnahmemittel ein stabartiges Lagerelement aufweisen. Das Lagerelement kann
im Bereich des Betätigungsmittel und/oder des Trägers angeordnet sein. Das Lagerelement
dient insbesondere als Lager für das Detektorsystem oder einzelne Elemente des Detektorsystems.
Wie schon beschrieben, wird häufig ein Ver- oder Entriegeln des Schließsystems durch
ein Berühren des Betätigungsmittels ausgelöst. Um das Detektorsystem in die Nähe des
Betätigungsmittels zu positionieren, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, ein fingerartiges
Lagerelement zu verwenden, welches senkrecht zur Trägerebene angeordnet ist und in
Richtung des Betätigungsmittels ragt. In einer denkbaren Ausführung können das Lagerelement
und das Gehäuseelement einstückig und/oder materialeinheitlich verbunden sein. Dadurch
reduzieren sich die Kosten beim Herstellen der Betätigungsvorrichtung und ein einheitlicher
Verguss des Aufnahmemittels und des Lagerelementes mit Vergussmasse ist möglich. Die
erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung verfügt über eine Antenne, welche in dem Aufnahmemittel,
insbesondere auf der Platine und/oder in dem Lagerelement angeordnet ist. Die Antenne
dient als Teil einer Sende- und Empfangseinheit zur Reglung des Zuganges zum Kraftfahrzeug.
So kann ein Benutzer einen elektronischen Signalgeber bei sich führen, mittels dessen
eine Authentifizierung gegenüber dem Kraftfahrzeug möglich ist. Zu diesem Zwecke sendet
der Signalgeber - auch ID-Geber genannt - codierte Informationen. Das Kraftfahrzeug
empfängt und vergleicht diese Informationen mit gespeicherten Daten. Im Falle einer
positiven Auswertung der empfangen Informationen kann das Schließsystem die Türen
des Kraftfahrzeuges ent- oder verriegeln. Bei modernen Kraftfahrzeugen findet häufig
nicht nur ein einmaliges Sendung von Informationen statt, sondern vielmehr eine mehrschichtige
bidirektionale Kommunikation zwischen dem elektronischen Signalgeber und dem Kraftfahrzeug.
Zum Transport der Informationen werden im Allgemeinen elektromagnetische Wellen als
Trägersystem verwendet. Um diese elektromagnetischen Wellen zu empfangen bzw. zu senden,
ist in dem Kraftfahrzeug eine Sende- und Empfangseinheit integriert, die eine Antenne
aufweist. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn diese Antenne in dem Aufnahmemittel,
insbesondere auf der Platine angeordnet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung enthalten das Aufnahmemittel und/oder
einzelne Elemente des Aufnahmemittels einen Kunststoff, ein Metall und/oder einen
Verbundwerkstoff. Dabei bezeichnet der Begriff Kunststoff alle Stoffe, deren Grundbestandteil
synthetisch oder halbsynthetisch erzeugte Polymere mit organischen Gruppen sind. Im
Gegensatz dazu umfasst der Begriff Verbundwerkstoffe alle Werkstoffe, die aus zwei
oder mehreren verbundenen Materialien aufgebaut sind. Weiterhin kann das Aufnahmemittel
und/oder einzelne Elemente des Aufnahmemittels durch ein Spritzpressen, Spritzgießen,
ein Blasformen und/oder ein Spritzblasen hergestellt werden.
[0016] Ferner ist die Erfindung auf ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 15 mit zumindest einer
Betätigungsvorrichtung gerichtet.
Weitere Maßnahmen, Merkmale, Details, und Effekte der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen. In den Zeichnungen
ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung eine Vorderseite einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Rückseite der Betätigungsvorrichtung mit einem Aufnahmemittel,
- Fig. 3
- eine seitliche Aufsicht auf die Betätigungsvorrichtung mit dem Aufnahmemittel,
- Fig. 4
- eine Ausschnittsvergrößerung der Betätigungsvorrichtung aus Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung.
[0017] In Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung 10
dargestellt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Betätigungsvorrichtung
10 um einen Türaußengriff. Derartige Betätigungsvorrichtungen 10 lagern in den Außenflächen
von Karosserien von Kraftfahrzeugen, die nicht in den Figuren dargestellt sind. Durch
ein Betätigen eines Betätigungsmittels 30 ist ein Öffnen und/oder Schließen einer
beweglichen Tür möglich. Dabei sind im Wesentlichen nur das Betätigungsmittel 30 und
eine Griffschale 32 der Betätigungsvorrichtung 10 von Außen, d. h. von der Türaußenseite,
zugängig. Die übrigen Elemente der Betätigungsvorrichtung 10 sind der Türinnenseite
zu gewandt. In die Griffschale 32 eingelassen ist ein Schließzylinder 43 eines Schließsystems
40. An dem Schließzylinder 43 ist ein mechanisches Ver- oder Entriegeln des Schließsystems
40 auslösbar, wodurch sichergestellt werden kann, dass unbefugte Personen keinen Zutritt
zum Kraftfahrzeug erlangen. Neben dem gezeigten Schließzylinder 43 kann das Ver- bzw.
Entriegeln auch über ein Passiv oder Aktiv Keyless Entry System elektrisch gesteuert
werden. Bei dem in den Figuren dargestellten Betätigungsmittel 30 handelt es sich
um einen Klappgriff. Selbstverständlich kann das Betätigungsmittel 30 auch als Ziehgriff,
Revolvergriff oder dergleichen ausgestaltet sein, wobei zweckmäßigerweise ein Detektorsystem
60 in oder an dem Betätigungsmittel 30 vorgesehen ist.
[0018] In der Fig. 2 ist die Rückseite der Betätigungsvorrichtung 10 aus Fig. 1 dargestellt.
Die zu erkennenden Elemente der Betätigungsvorrichtung 10 sind an der Innenseite der
Karosserie des beweglichen Teils angeordnet. Die Basis für die Betätigungsvorrichtung
10 bildet ein Träger 20, der in der Türinnenseite gelagert ist und an dem das Betätigungsmittel
30 sowie das Schließsystem 40 angeordnet sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Träger 20 zweiteilig aufgebaut. Zum einen weist der Träger 20 ein Rahmenelement
22 auf, welches rechteckartig gestaltet ist und mittels eines Aufnahmemittels 23 an
der Fahrzeugkarosserie angebracht werden kann. In dem Rahmenelement 22 ist die Griffschale
32 gelagert. Diese kann, muss aber nicht einstückig und/oder materialeinheitlich mit
dem Rahmenelement 22 verbunden sein. In Fig. 2 ist die Rückseite des Schließzylinders
43 mit einem daran angeordneten Übertragungsmittel 44 gezeigt. Mittels des Übertragungsmittels
44 kann die durch einen Schlüssel in den Schließzylinder 43 eingebrachte Drehbewegung
auf eine, nicht dargestellte Schließfalle übertragen werden, was in einem Verriegeln
oder Entriegeln resultiert.
[0019] Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, lagert das Betätigungsmittel 30 das Detektorsystem
60. Dabei kann es sich um einen kapazitiven und/oder induktiven Sensor handeln, der
ein Annähern und/oder Berühren einer menschlichen Hand an das Betätigungsmittel 30
detektiert. Bei einem Passiv Keyless Entry System wird durch die Detektion einer menschlichen
Hand in der Nähe des Betätigungsmittels 30 das Schließsystem 40 für ein Verriegeln
oder ein Entriegeln angesteuert. Um diese Funktionen auszuführen bedarf es einer Elektronik
50, welche mit dem Detektorsystem 60 zusammenwirkt. Erfindungsgemäß ist es vorgesehen,
dass in oder an dem Träger 20 und/oder in oder an der Griffschale 32 stoffschlüssig
ein Aufnahmemittel 70 integriert ist und in dem Aufnahmemittel 70 zumindest ein Teil
der Elektronik 50 dauerhaft lagert. Vorteilhafterweise ist das Aufnahmemittel 70 einstückig
und/oder materialeinheitlich mit dem Träger 20 und/oder der Griffschale 32 verbunden.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Aufnahmemittel 70 in die Griffschale
32 integriert und weist ein Gehäuseelement 80 und ein Deckelelement 90 auf. Die beiden
Elemente 80, 90 bilden zusammen mit der Griffschale 32 einen geschlossenen Raum in
dem die Elektronik 50 vor äußeren Einflüssen geschützt lagert. Zusätzlich kann die
Elektronik 50 in dem Aufnahmemittel 70 mit einer Vergussmasse 110 vergossen werden.
Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn die Vergussmasse 110 aus einem Harz
oder Kunstharz aufgebaut ist.
[0020] In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung 10
aus Fig. 2 entlang der Schnittlinie I-I dargestellt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
weist das Gehäuseelement 80 einen L-förmigen Querschnitt auf und ist mit einem freien
Ende einer bodenseitigen Längsseite auf der Rückseite 21 des Trägers 22 in die Griffschale
32 integriert. Derart entsteht auf der Rückseite der Griffschale 32 ein boden- und
längsseitig geschlossener Raum, der durch das von oben aufgesetzte Deckelelement 90
vollständig verschlossen wird und im Inneren die Elektronik 50 dauerhaft lagern kann.
Ebenfalls kann der Raum des Aufnahmemittels 70 auch seitlich, d. h. auf der Rückseite
21 gegenüberliegenden Seite, geöffnet sein, wobei das Deckelelement 90 in diesem Fall
linksseitig den Raum verschließt.
[0021] Bei modernen Betätigungsvorrichtungen 10 ist die Elektronik 50 im Allgemeinen auf
einer Platine 51 angeordnet. Um eine einfache und sichere Montage der Platine 51 in
dem Aufnahmemittel 70 zu erreichen, kann in dem Aufnahmemittel 70 ein Positionierungsmittel
100 eingebracht sein. Beispielhaft ist in Fig. 3 eine Aufnahme für die Platine 51
dargestellt. Bei dem Positionierungsmittel 100 kann es sich aber auch um ein Rastmittel,
wie einen Schnapper oder eine Klemme handeln, die mit der Platine 51 kraft- und/oder
formschlüssig zusammen wirkt. In einer weiteren Ausgestaltung kann die Platine 51
über ein charakteristisches Element 52 verfügen, welches mit dem Positionierungsmittel
100 zusammen wirkt. Durch das charakteristische Element 52 ist sichergestellt, dass
die Elektronik 50 und/oder die Platine 51 nur in einer Lage in das Aufnahmemittel
70 eingesteckt werden kann. Wie bereits zuvor erwähnt worden ist, kann auch über das
Positionierungsmittel 100 und das charakteristische Element 52 eine elektrische Verbindung
erfolgen.
[0022] Zur Isolierung und zum Schutz vor äußeren Einflüssen ist das Aufnahmemittel 70 in
Fig. 3 mit einer Vergussmasse 110 gefüllt. Um sicher zu stellen, dass die gesamte
Elektronik 50 bzw. die gesamte Platine 51 von der Vergussmasse 110 umschlossen sind,
sollte das Aufnahmemittel 70 vollständig gefüllt sein. Um der Vergussmasse 110 einen
guten Halt im Aufnahmemittel 70 zu ermöglichen, kann optional eine Nut bzw. Ausbuchtung
71 im Inneren des Gehäuseelementes 80 angeordnet werden. Zusätzlich kann das Gehäuseelement
80 durch das Deckelelement 90 abgeschlossen sein, was die Fig. 4 verdeutlicht, die
eine Ausschnittsvergrößerung aus der Fig. 3 darstellt. Gezeigt ist ein Kopfbereich
des Gehäuseelementes 80 mit dem Deckelelement 90. Wie zu erkennen ist, schützt das
Deckelelement 90 die Vergussmasse 110 vor möglichen Kontakten mit anderen Gegenständen.
Um eine reversibel lösbare Verbindung zwischen dem Gehäuseelement 80 und dem Deckelelement
90 zu ermöglichen weist letzteres zwei Sperrmittel 91 auf. Diese Sperrmittel 91 wirken
mit einem Haltemittel 81 und einer Aufnahme 27 zusammen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das eine Sperrmittel 91 hakenartig ausgestaltet und greift in die Aufnahme 27
in der Wand 20 ein. Das zweite Sperrmittel 91 weist die Funktionalität eines Rastmittels
auf und wirkt mit dem als Bohrung ausgestalteten Haltemittel 81 zusammen. Falls ein
von dem Gehäuseelement 80 reversibel zulösendes Deckelelement 90 80 nicht gewünscht
ist, kann zumindest eines der gezeigten Sperrmittel 91 derart groß ausgebildet sein,
dass es in die Vergussmasse 110 hineinragt. Nach einem Aushärten der Vergussmasse
110 entsteht so eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung mit dem Sperrmittel
91. Dabei hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Sperrmittel 91 zapfenartig
ausgeformt ist und eine insbesondere widerhakenartige sowie radial verlaufende Kontaktfläche
an der Außenfläche aufweist. Denn zwischen diese Kontaktfläche kann die Vergussmasse
110 einfließen, wodurch eine größere Oberfläche kraft- und/oder formschlüssig eingebettet
wird.
[0023] In Fig. 5 ist eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
10 dargestellt. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel weist der Träger 20 ein
Rahmenelement 22 auf, welches die - in der Zeichnung nicht sichtbare - Griffschale
32 vollständig überdeckt. Zur Versteifung weist das Rahmenelement 22 rippenartige
Strukturen 24 auf. Zwischen diesen Strukturen 24 ist das erfindungsgemäße Aufnahmemittel
70 gelagert. Wie auch im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel weist das Aufnahmemittel
70 ein Gehäuseelement 80 und ein Deckelelement 90 auf. Zusätzlich ist an einer der
Querseiten des Aufnahmemittels 70 ein stabartiges Lagerelement 120 angebracht. Dieses
Lagerelement 120 ist einstückig und materialeinheitlich mit dem Aufnahmemittels 70
verbunden. Die Funktion des Lagerelementes 120 besteht darin, dass gesamte oder einzelne
Elemente des Detektorsystems 60 zu lagern. Neben der in Fig. 1 gezeigten Anordnung
kann das Detektorsystem 60 auch in Höhe des Schließzylinders 43 in der Betätigungsvorrichtung
10 angeordnet sein. Um eine entsprechende Positionierung zu erreichen, haben sich
stabartige Lagerelemente 120 als vorteilhaft erwiesen, die vom Träger 20 in Richtung
des Betätigungsmittels 30 ragen. Durch die einstückige und materialeinheitliche Kombination
von Lagerelement 120 und Aufnahmemittel 70 ist ein einheitlicher Verguss mit der Vergussmasse
110 erreichbar. Somit entsteht zwischen dem das Detektorsystem 60 aufnehmenden Lagerelement
120 und dem die Elektronik 50 lagernden Aufnahmemittel 70 kein Zwischenraum, durch
den Feuchtigkeit eindringen kann.
Bezugszeichen
[0024]
- 10
- Betätigungsvorrichtung
- 20
- Träger
- 21
- Rückseite des Trägers
- 22
- Rahmenelement
- 23
- Aufnahmemittel
- 24
- rippenartige Struktur
- 27
- Aufnahme
- 30
- Betätigungsmittel
- 32
- Griffschale
- 40
- Schließsystem
- 43
- Schließzylinder
- 44
- Übertragungsmittel
- 50
- Elektronik
- 51
- Platine
- 52
- charakteristisches Element der Platine 51
- 60
- Detektorsystem
- 70
- Aufnahmemittel
- 71
- Nut bzw. Ausbuchtung
- 80
- Gehäuseelement
- 81
- Haltemittel
- 90
- Deckelelement
- 91
- Sperrmittel
- 100
- Positionierungsmittel
- 110
- Vergussmasse
- 120
- Lagerelement
1. Betätigungsvorrichtung (10) zum Schließen und/oder Öffnen eines beweglichen Teils
eines Kraftfahrzeuges, insbesondere einer Tür, einer Heckklappe oder dergleichen,
mit einem Träger (20), einem Betätigungsmittel (30), einer Elektronik (50) und einem
Detektorsystem (60), wobei
das Betätigungsmittel (30) an dem Träger (20) angeordnet ist,
das Detektorsystem (60) im Bereich des Betätigungsmittels (30) angeordnet ist und
unmittelbar oder mittelbar an dem Detektorsystem (60) zumindest ein Verriegeln oder
ein Entriegeln auslösbar ist,
die Elektronik (50) mit dem Detektorsystem (60) zusammenwirkt und
die Elektronik (50) ein Schließsystem (40) für das Verriegeln oder das Entriegeln
ansteuert, wobei in dem Träger (20) und/oder in eine Griffschale (32) stoffschlüssig
ein Aufnahmemittel (70) integriert ist, wobei in dem Aufnahmemittel (70) zumindest
ein Teil der Elektronik (50) dauerhaft lagert, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronik (50) in dem Aufnahmemittel (70) mit einer Vergussmasse (110) vergossen
ist, und, dass in dem Aufnahmemittel (70) eine Antenne angeordnet ist, zur Regelung
des Zuganges zum Kraftfahrzeug, wodurch eine Authentifizierung gegenüber dem Kraftfahrzeug
möglich ist.
2. Betätigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufnahmemittel (70) ein Gehäuseelement (80) und ein Deckelelement (90) aufweist.
3. Betätigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufnahmemittel (70) einstückig und/oder materialeinheitlich mit dem Träger (20)
und/oder der Griffschale (32) verbunden ist, wobei insbesondere das Aufnahmemittel
(70) an einer Rückseite (21) des Trägers (20) und/oder der Griffschale (32) angeordnet
ist.
4. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2-3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (20) und/oder die Griffschale (32) mit dem Aufnahmemittel (70) einen boden-
und längsseitig geschlossenen Raum bilden, insbesondere, dass der Träger (20) und/oder
die Griffschale (32) mit dem Gehäuseelement (80) einen boden- und längsseitig geschlossenen
Raum bilden.
5. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektronik (50) in dem Gehäuseelement (80) mit der Vergussmasse (110) vergießbar
ist, wobei insbesondere die Vergussmasse (110) ein einkomponentiger oder ein mehrkomponentiger
Harz und/oder ein synthetischer Kunstharz ist, besonders bevorzug ein Polyester-,
Polyurethan-, Epoxyd- und/oder Silikonharz ist.
6. Betätigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufnahmemittel (70) mindestens eine Nut bzw. Ausbuchtung (71) aufweist, wodurch
eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Aufnahmemittel (70) und
der Vergussmasse (110) entsteht.
7. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelelement (90) eine Kopfseite des Gehäuseelementes (80) zumindest bereichsweise
überdeckt, wobei insbesondere, das Deckelelement (90) das Aufnahmemittel (70) derart
verschließt, dass die Elektronik (50) und/oder die Vergussmasse (110) vor äußeren
Einflüssen geschützt sind.
8. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuseelement (80) mindestens ein Haltemittel (81) und das Deckelelement (90)
mindestens ein Sperrmittel (91) aufweisen und das Haltemittel (81) und das Sperrmittel
(91) eine reversibel lösbare Verbindung bilden, wobei insbesondere das Haltemittel
(81) ein Rastmittel und das Sperrmittel (91) ein Gegenrastmittel ist und das Rastmittel
in einem Kopfbereich des Aufnahmemittels (70) angeordnet ist.
9. Betätigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sperrmittel (91) zapfenartig ausgeformt und an der Unterseite des Deckelelementes
(90) angeordnet ist und in die Vergussmasse (110) hineinragt.
10. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufnahmemittel (70), insbesondere das Gehäuseelement (80) mindestens ein Positionierungsmittel
(100) aufweist, wobei das Positionierungsmittel (100) zur Halterung und/oder zur Positionierung
der Elektronik (50) in dem Aufnahmemittel (70) dient.
11. Betätigungsvorrichtung (10) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Positionierungsmittel (100) mit dem Aufnahmemittel (70) einstückig und/oder materialeinheitlich
verbunden ist, insbesondere, dass ein Teil des Gehäuseelementes (80) das Positionierungsmittel
(100) bildet.
12. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektronik (50) auf einer Platine (51) angeordnet ist und die Platine (51) reversibel
lösbar mit dem Positionierungsmittel (100) verbindbar ist, wobei insbesondere die
Platine (51) in das Positionierungsmittel (100) einsteckbar ist.
13. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektronik (50) und/oder die Platine (51) wenigstens ein charakteristisches Element
(52) aufweist, welches mit dem Positionierungsmittel (100) zusammenwirkt und eine
eindeutige Positionierung der Elektronik (50) und/oder der Platine (51) innerhalb
des Aufnahmemittels (70) gewährleistet.
14. Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufnahmemittel (70) ein stabartiges Lagerelement (120) aufweist und das Lagerelement
(120) im Bereich des Betätigungsmittels (30) und/oder des Trägers (20) angeordnet
ist, wobei insbesondere das Gehäuseelement (80) einstückig und/oder materialeinheitlich
mit dem Lagerelement (120) verbunden ist.
15. Kraftfahrzeug mit einer Betätigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. An operating device (10) for opening and/or closing of a moving part of an automobile,
in particular a door, a tailgate or the like,
comprising a carrier (20), an operating means (30), an electronic system (50) and
a detector system (60), wherein
the operating means (30) is arranged on the carrier (20),
the detector system (60) is arranged in the area of the operating means (30) and at
least one locking or unlocking operation can be triggered directly or indirectly on
the detector system (60),
the electronic system (50) cooperates with the detector system (60) and
the electronic system (50) controls a lock system (40) for the locking or the unlocking,
wherein receptacle means (70) is integrated in the carrier (20) and/or in a handle
shell (32) in an integrally-bonded manner, wherein at least one part of the electronic
system (50) is permanently supported in the receptacle means (70),
characterized in that
the electronic system (50) is cast with a casting compound (110) in the receptacle
means (70), and in that an antenna is arranged in the receptacle means (70) for regulating access to the
automobile, whereby an authentication towards the automobile is made possible.
2. The operating device (10) according to claim 1,
characterized in that
the receptacle means (70) comprises a housing element (80) and a cover element (90).
3. The operating device (10) according to claim 1 or 2,
characterized in that
the receptacle means (70) is connected in one piece and/or in a material-uniform manner
to the carrier (20) and/or to the handle shell (32), wherein the receptacle means
(70) in particular is arranged on a rear side (21) of the carrier (20) and/or the
handle shell (32).
4. The operating device (10) according to one of the claims 2 to 3,
characterized in that
the carrier (20) and/or the handle shell (32) together with the receptacle means (70)
form a space that is closed on bottom and longitudinal sides, in particular in that the carrier (20) and/or the handle shell (32) together with the housing element (80)
form a space that is closed on bottom and longitudinal sides.
5. The operating device (10) according to one of the claims 2 to 4,
characterized in that
the electronic system (50) can be cast with the casting compound (110) in the housing
element (80), wherein the casting compound (110) in particular, is a single-component
resin or a multi-component resin and/or a synthetic resin, particularly preferably
a polyester-, polyurethane-, epoxy- and/or silicone- resin.
6. The operating device (10) according to claim 5,
characterized in that
the receptacle means (70) comprises at least one notch or bulge (71), whereby a non-positive
and/or positive connection is formed between the receptacle means (70) and the casting
compound (110).
7. The operating device (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the cover element (90) covers a head area of the housing element (80) in at least
some areas, wherein in particular the cover element (90) seals the receptacle means
(70) in such a way that the electronic system (50) and/or the casting compound (110)
is/are protected from external influences.
8. The operating device (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the housing element (80) comprises at least one retaining means (81) and the cover
element (90) comprises at least one locking means (91) and the retaining means (81)
and the locking means (91) form a reversibly releasable connection, wherein in particular
the retaining means (81) is a latch means and the locking means (91) is a mating latch
means and the latch means is arranged in a head area of the receptacle means (70).
9. The operating device (10) according to claim 8,
characterized in that
the locking means (91) is shaped like a pin and arranged on the lower side of the
cover element (90) and protrudes into the casting compound (110).
10. The operating device (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the receptacle means (70), in particular the housing element (80), comprises at least
one positioning means (100), wherein the positioning means (100) serves for retaining
and/or positioning the electronic system (50) in the receptacle means (70).
11. The operating device (10) according to claim 10,
characterized in that
the positioning means (100) is connected to the receptacle means (70) in one piece
and/or in a material-uniform manner, in particular in that one part of the housing element (80) forms the positioning means (100).
12. The operating device (10) according to one of the claims 10 or 11,
characterized in that
the electronic system (50) is arranged on a circuit board (51) and the circuit board
(51) is reversibly releasably connectable to the positioning means (100), wherein
in particular the circuit board (51) can be inserted in the positioning means (100).
13. The operating device (10) according to one of the claims 10 to 12,
characterized in that
the electronic system (50) and/or the circuit board (51) comprises at least one characteristic
element (52) which cooperates with the positioning means (100) and ensures a definite
positioning of the electronic system (50) and/or the circuit board (51) within the
receptacle means (70).
14. The operating device (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the receptacle means (70) comprises a rod-type bearing element (120) and the rod-type
bearing element (120) is arranged in the area of the operating means (30) and/or the
carrier (20), wherein in particular the housing element (80) is connected to the bearing
element (120) in one piece and/or in a material-uniform manner.
15. An automobile comprising an operating device (10) according to one of the preceding
claims.
1. Dispositif d'actionnement (10) destiné à fermer et/ou ouvrir une partie mobile d'un
véhicule, en particulier une porte, un hayon ou similaire,
comprenant un support (20), un moyen d'actionnement (30), un système électronique
(50) et un système de détection (60), dans lequel le moyen d'actionnement (30) est
agencé dans la zone du support (20),
le système de détection (60) est agencé dans la zone du moyen d'actionnement (30)
et au moins un verrouillage ou un déverrouillage peut être déclenché directement ou
indirectement au niveau du système de détection (60),
le système électronique (50) interagit avec le système de détection (60) et
le système électronique (50) commande un système de fermeture (40) destiné à verrouiller
ou à déverrouiller,
dans lequel un moyen de réception (70) est intégré par liaison de matériau dans le
support (20) et/ou dans une coque de préhension (32), au moins une partie du système
électronique (50) étant stockée en permanence dans le moyen de réception (70),
caractérisé en ce que
le système électronique (50) est encapsulé au moyen d'une masse de scellement (110)
dans le moyen de réception (70), et en ce qu'une antenne est agencée dans le moyen de réception (70) pour régler l'accès au véhicule,
permettant ainsi une authentification par rapport au véhicule.
2. Dispositif d'actionnement (10) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le moyen de réception (70) comprend un élément de boîtier (80) et un élément de recouvrement
(90).
3. Dispositif d'actionnement (10) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le moyen de réception (70) est relié au support de façon monobloc et/ou fait du même
matériau que le support (20) et/ou la coque de préhension (32), le moyen de réception
(70) étant notamment agencé au niveau d'un côté arrière (21) du support (20) et/ou
de la coque de préhension (32).
4. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une des revendications 2 à 3,
caractérisé en ce que
le support (20) et/ou la coque de préhension (32) forment un espace fermé côté sol
et côté longitudinal avec le moyen de réception (70), notamment en ce que le support (20) et/ou la coque de préhension (32) forment un espace fermé côté sol
et côté longitudinal avec l'élément de boîtier (80).
5. Dispositif d'actionnement (10) selon les revendications 2 à 4,
caractérisé en ce que
le système électronique (50) peut être coulé dans l'élément de boîtier (80) avec la
masse de scellement (110), notamment la masse de scellement (110) étant une résine
monocomposant ou multicomposants et/ou une résine synthétique, de manière particulièrement
préférée, une résine de polyester, de polyuréthane, une résine d'époxy et/ou une résine
de silicone.
6. Dispositif d'actionnement (10) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le moyen de réception (70) présente au moins une rainure ou un renflement (71), moyennant
quoi une liaison d'engagement positif et/ou par engagement de force se produit entre
le moyen de réception (70) et la masse de scellement (110).
7. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de recouvrement (90) recouvre un côté tête de l'élément du boîtier (80)
au moins dans des zones, notamment l'élément de recouvrement (90) fermant le moyen
de réception (70) de sorte que le système électronique (50) et/ou la masse de scellement
(110) sont protégés des influences externes.
8. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément du boîtier (80) présente au moins un moyen de maintien (81) et l'élément
de recouvrement (90) présente au moins un moyen de blocage (91) et le moyen de maintien
(81) et le moyen de blocage (91) forment une liaison amovible réversible, le moyen
de maintien (81) étant notamment un moyen d'encliquetage et le moyen de blocage (91)
étant un moyen de contre-encliquetage et le moyen d'encliquetage étant agencé dans
une zone de tête du moyen de réception (70).
9. Dispositif d'actionnement (10) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le moyen de blocage (91) se présente en forme de tenon et est agencé au niveau du
côté inférieur de l'élément de recouvrement (90) et projette dans la masse de scellement
(110).
10. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen de réception (70), notamment l'élément de boîtier (80), présente au moins
un moyen de positionnement (100), le moyen de positionnement (100) servant à maintenir
et/ou à positionner le système électronique (50) dans le moyen de réception (70).
11. Dispositif d'actionnement (10) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le moyen de positionnement (100) est relié d'une seule pièce au moyen de réception
(70) et/ou fait dans le même matériau, notamment, en ce qu'une partie de l'élément de boîtier (80) forme le moyen de positionnement (100).
12. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une des revendications 10 ou 11
caractérisé en ce que
le système électronique (50) est agencé sur une platine (51) et la platine (51) peut
être reliée de manière amovible et réversible avec le moyen de positionnement (100),
la platine (51) pouvant notamment être enfichée dans le moyen de positionnement (100).
13. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une quelconque des revendications 10 à 12
caractérisé en ce que
le système électronique (50) et/ou la platine (51) présentent au moins un élément
caractéristique (52) qui interagit avec le moyen de positionnement (100) et garantit
un positionnement clair du système électronique (50) et/ou de la platine (51) au sein
du moyen d'actionnement (70).
14. Dispositif d'actionnement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen d'actionnement (70) présente un élément de palier (120) en forme de barre
et l'élément de palier (120) est agencé dans la zone du moyen d'actionnement (30)
et/ou du support (20), en particulier, l'élément de boîtier (80) étant relié d'une
seule pièce à l'élément de palier (120) et/ou fait dans le même matériau.
15. Véhicule équipé d'un dispositif d'actionnement (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
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