Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Überwachung eines Kraftstoffeinspritzsystems.
[0002] Aus der
DE 195 20 300 ist ein Verfahren zur Erkennung einer Leckage bei einem Common-Rail-System bekannt.
Dort wird ein Stellelement zur Beeinflussung des Raildrucks mit einem Stellsignal
beaufschlagt und überprüft, ob sich der Druck wie erwartet ändert. Ist dies nicht
der Fall, so wird auf Leckage erkannt. Aus der
EP 1088 980 ist es bekannt, den Einspritzzeit punkt zu verändern und das Abgasgemisch zu besbachten.
Offenbarung der Erfindung
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche hat gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil, dass es
eine sichere und einfache Fehlererkennung im Bereich der Kraftstoffzumessung bietet
und im Wesentlichen unabhängig ist von den verwendeten Einspritzkomponenten. D. h.
die Vorgehensweise ist sowohl bei Common-Rail-Systemen, als auch bei Pumpe-Düsen-Systemen,
bzw. auch bei herkömmlichen Verteilereinspritzpumpen oder Reihenpumpen einsetzbar.
Desweiteren ist das Verfahren und die Vorrichtung bei beliebigen Injektoren bei Common-Rail-Systemen,
also bei Magnetventilinjektoren und/oder bei Piezoaktoren einsetzbar. Besonders vorteilhaft
ist die Überwachung der Steuerung des Einspritzbeginns bzw. der Einspritzlage, da
der Stand der Technik hierzu nur unzureichende Überwachungseinrichtungen zur Verfügung
stellt.
[0004] Eine Überwachung des Einspritzbeginns ist vorteilhaft, da der Einspritzbeginn sowohl
Einfluss auf die Leistung der Brennkraftmaschine, als auch auf den Verbrauch der Brennkraftmaschine
besitzt. Ferner wirken sich Fehler oder Toleranzen beim Einspritzbeginn auch auf die
Abgasemissionen aus.
[0005] Bei Dieselbrennkraftmaschinen wird üblicherweise der Einspritzbeginn gesteuert, um
zu gewünschten Zeitpunkten bzw. zu gewünschten Kolbenpositionen der Dieselbrennkraftmaschine
Kraftstoff in die Zylinder einzuspritzen. Kommt es zu Fehlern oder Toleranzen, so
dass zu früh oder zu spät eingespritzt wird, so wird dies bei üblichen Einspritzsystemen
nicht erkannt. Solche Defekte können im Bereich des Steuergeräts, des Einspritzsystems,
d. h. der Injektoren und/oder der Sensorelemente, die beispielsweise den Einspritzbeginn
und/oder die Stellung der Brennkraftmaschine erfassen, auftreten. Solche Veränderungen
des Einspritzbeginns könnten unter anderem eine Veränderung des Emissionsverhaltens,
des Fahrverhaltens oder der Geräuschemission zur Folge haben.
[0006] Besonders vorteilhaft ist es, wenn lediglich die Änderung der Messwerte zwischen
einem ersten Wert und wenigstens einem zweiten Wert überprüft wird. Vorzugsweise wird
überprüft, ob diese Änderung des Messwerts in einem erwarteten Fenster liegt, d. h.
es wird überprüft, ob die Änderung des Messwerts grö-βer als ein unterer Schwellenwert
und kleiner als ein oberer Schwellenwert ist. Liegt die Änderung des Messwerts innerhalb
des Fensters, so wird ein fehlerfreier Betrieb und außerhalb des Fensters ein Fehler
erkannt. Durch die Auswertung der Änderung aufgrund einer Änderung der Stellgröße
können andere Fehlereinflüsse, die sich auf die Kraftstoffeinspritzung auswirken,
eliminiert werden. D. h. durch eine gezielte Beeinflussung der Stellgröße und eine
anschließende Auswertung der Änderung, die durch diese Veränderung der Stellgröße
verursacht wird, können andere Fehlerursachen sicher ausgeschlossen werden und der
Fehler besser zugeordnet werden. Insbesondere kann der Fehler der Erfassung der Sensorsignale,
der Ermittlung der Stellgröße im Steuergerät und/oder des Stellers, der die Einspritzung
durchführt, zugeordnet werden. Dadurch, dass die Verhältnisse zwischen Änderungen
der Messgröße ermittelt werden, ist eine noch bessere Zuordnung als durch Auswertung
der Änderung möglich.
[0007] Als Messgröße wird bevorzugt die Drehzahl oder eine Größe, die das Moment, das von
der Brennkraftmaschine bereitgestellt wird, verwendet. Alternativ kann auch vorgesehen
sein, dass als Messgröße die Winkelbeschleunigung oder eine andere aus dem Drehzahlsignal
und/oder einem Winkelsignal abgeleitete Größe verwendet wird. Ferner ist es vorteilhaft,
wenn die Messgröße aus einem Körperschallsignal oder einem Brennraumdrucksignal bestimmt
wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in den
nachfolgenden Beschreibungen näher erläutert. Es zeigen
Figur 1 ein Blockdiagramm der wesentlichen Elemente,
Figur 2 verschiedene Signale über dem Einspritzbeginn aufgetragen und
Figur 3 ein Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Ausführungsformen der Erfindung
[0009] In Figur 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung als Blockdiagramm dargestellt. Mit
100 ist eine Brennkraftmaschine bezeichnet, der wenigstens ein erster Sensor 110 und
ein Steller 120 zugeordnet ist. Der Sensor 110 beaufschlagt eine Steuereinheit 130
mit einem Signal N und die Steuereinheit 130 beaufschlagt wiederum den Steller 120
ebenfalls mit einem Ansteuersignal A. Des Weiteren verarbeitet die Steuereinheit 130
das Ausgangssignal eines zweiten Sensors 140.
[0010] Bei der dargestellten Brennkraftmaschine 100 handelt es sich vorzugsweise um eine
selbstzündende Brennkraftmaschine. Der erste Sensor 110 erfasst ein Signal N, das
der Drehzahl der Brennkraftmaschine entspricht. Abhängig von der Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorgehensweise können ausgehend von dem Drehzahlsignal verschiedene
Größen bestimmt werden. So kann beispielsweise durch Filter, wie beispielsweise eine
Differentiation, ein Bandpassfilter oder eine diskrete Fourier-Transformation die
Winkelbeschleunigung oder andere Derivate des Drehzahlsignals ermittelt werden. Diese
Signale können an Stelle Drehzahlsignals N der Steuereinheit 130 zugeführt werden.
[0011] Alternativ zu diesem Signal können auch andere Signale, die das von der Brennkraftmaschine
abgegebene Drehmoment charakterisieren, erfasst werden. So kann Beispielsweise ausgehend
von einem Körperschallsignal oder einem Brennraumdrucksignal eine Größe bestimmt und
als Signal verwendet werden, das das von der Brennkraftmaschine abgegebene Drehmoment
charakterisiert. Desweiteren können weitere Sensoren vorgesehen sein, die noch weitere
Grö-βen, die den Betriebszustand der Brennkraftmaschine charakterisieren, vorgesehen
sein. Solche Sensoren sind beispielsweise Temperatursensoren und/oder Drucksensoren,
die die Temperatur der Brennkraftmaschine, den Druck des Kraftstoffes und/oder andere
Größen erfassen.
[0012] Bei dem Steller 120 handelt es sich vorzugsweise um einen Injektor, der ein Magnetventil
oder einen Piezoaktor umfasst. Anstelle eines solchen Stellers können auch andere
Steller, die die Kraftstoffzumessung beeinflussen, verwendet werden. Insbesondere
kann eine Pumpe-Düse-Einheit, eine Verteilerpumpe oder eine Reihenpumpe vorgesehen
sein. Abhängig von dem Ansteuersignal, das von dem Steuergerät 130 bereitgestellt
wird, misst der Steller der Brennkraftmaschine zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw.
zu einer bestimmten Stellung der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine, eine bestimmte
Kraftstoffmenge zu. Dabei ist beispielsweise vorgesehen, dass der Bestromungsbeginn
des Magnetventils den Beginn der Einspritzung festlegt und das Bestromungsende das
Ende der Einspritzung festlegt. Je nach Ausgestaltung des Stellers bzw. dessen Aktors
kann auch vorgesehen sein, dass der Bestromungsbeginn das Ende und das Bestromungsende
den Beginn der Zumessung festlegt. Die Differenz zwischen Bestromungsbeginn und Bestromungsende
bestimmt im Wesentlichen die Bestromungsdauer bzw. die Zumessdauer und damit die eingespritzte
Kraftstoffmenge. Die Steuereinheit 130 ermittelt das Ansteuersignal ausgehend von
den Signalen des ersten Sensors und des zweiten Sensors 140.
[0013] Der zweite Sensor 140 erfasst insbesondere Größen, die den Betriebszustand des Fahrzeuges
oder Umgebungsbedingungen charakterisieren. Hierbei werden insbesondere Temperatur
und/oder Druckgrößen erfasst. Desweiteren kann vorgesehen sein, dass der zweite Sensor
bzw. der erste Sensor Größen erfasst, die das Abgassystem der Brennkraftmaschine charakterisieren.
Hierbei handelt es sich beispielsweise um die Temperatur oder den Druck im Abgas bzw.
in der angesaugten Frischluft.
[0014] Ausgehend von den verschiedenen Größen ermittelt das Steuergerät 130 das Ansteuersignal
A für den Steller 120. Dabei kann vorgesehen sein, dass lediglich eine Steuerung vorgesehen
ist, bei der ausgehend von den Eingangsgrößen eine Stellgröße vorgegeben wird. Desweiteren
kann eine Regelung vorgesehen sein, die beispielsweise den Ansteuerbeginn oder eine
andere diesen charakterisierende Größe, wie beispielsweise den Einspritzbeginn, den
Brennbeginn oder andere Größen regelt, d. h. mit einem Sollwert vergleicht und abhängig
von der Abweichung zwischen Soll- und Istwert das Ansteuersignal entsprechend verändert,
bis der Sollwert und der Istwert übereinstimmen.
[0015] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass die Kraftstoffzumessung einen wesentlichen Einfluss
auf die Abgasemissionen besitzt. Ferner haben Fehler im gesamten System, d. h. im
Steller, in der Brennkraftmaschine, in den Sensoren 110 oder im Steuergerät 130 Auswirkungen
auf die Kraftstoffzumessung. D. h. bei einem Fehler wird nicht die gewünschte Kraftstoffmenge
zu dem gewünschten Zeitpunkt zugemessen. Dies hat wiederum Auswirkungen auf das Verhalten
der Brennkraftmaschine, d. h. es tritt unter anderem ein Mehrverbrauch an Kraftstoff
und/oder erhöhte Abgasemissionen auf. Beides muss sicher erkannt und vermieden werden.
[0016] In Figur 2 ist der Zusammenhang zwischen den Messwerten M sowie Messwert-änderungen
D für drei unterschiedliche Einspritzbeginne A aufgetragen. Diese Messwerte M werden
vorzugsweise aus dem Drehzahlanstieg ermittelt. Als Messwert kann beispielsweise eine
Winkelbeschleunigung verwendet werden, die durch Differentiation des Drehzahlsignals
gebildet wird. Alternativ zur Winkel-beschleunigung kann auch das Ergebnis eines anderen
Filterverfahrens auf das Drehzahlsignal wie beispielsweise eine Bandpassfilterung
oder eine diskrete Fourier-Transformation, verwendet werden.
[0017] Mit A0 ist der Ausgangswert für den Ansteuerbeginn angegeben. Mit diesem Wert wird
das Stellelement üblicherweise bei den vorliegenden Betriebszuständen angesteuert.
Ferner sind ein erster Ansteuerwert A1 und ein zweiter Wert A2 für den Ansteuerbeginn
eingetragen, bei denen der Ausgangswert A0 um einen kleinen Wert verringert oder um
einen kleinen Wert erhöht ist. Die Messwertänderung D1 entspricht dem Quotienten des
Messwerts M zwischen dem Zustand mit dem Ansteuerbeginn A0 und dem Ansteuerbeginn
A1 an. Entsprechend gibt der Wert D2 den Quotienten der Messwerte zwischen dem Betriebspunkt
mit den Ansteuerwert A0 und dem Ansteuerbeginn A2 an. Der Wert D0 nimmt den Wert 1
an, da dieser den Quotienten zwischen dem Ansteuerbeginn A0 und dem Ansteuerbeginn
A0 angibt.
[0018] Erfindungsgemäß ist nun, wie in Figur 3 dargestellt vorgesehen, dass in einem ersten
Schritt 300 das in dem Betriebszustand übliche Ansteuersignal mit dem Ansteuerbeginn
A0 ausgegeben und der Messwert M0 erfasst wird. Im Schritt 310 wird der Ansteuerbeginn
auf den Wert A1 geändert und der Messwert M1 erfasst. Entsprechend wird in Schritt
320 der Wert für den Ansteuerbeginn auf den Wert A2 gesetzt und der Messwert M2 ermittelt.
Als Messwerte werden vorzugsweise die Drehzahl oder aus der Drehzahl abgeleitete Größen
verwendet. Alternativ zur Drehzahl können auch andere Größen, die das von der Brennkraftmaschine
abgegebene Drehmoment charakterisieren ausgewertet werden.
[0019] Im anschließenden Schritt 330 wird der Quotient D1, d. h. der Quotient zwischen dem
Messwert M1 und dem Messwert M0 ermittelt. Im Schritt 340 wird der Quotient D2, d.
h. der Quotient zwischen dem Messwert M2 und M0 berechnet. Im Schritt 350 wird die
Differenz V zwischen den zwei Quotienten D1 und D2 ermittelt. Die anschließende Abfrage
360 überprüft, ob die Differenz V kleiner als ein erster Schwellenwert S1 ist. Ist
dies der Fall, so endet das Programm in Schritt 370 mit einer Erkennung auf Fehler.
Erkennt die Abfrage 360, dass die Differenz V nicht kleiner als der Schwellenwert
S1 ist, so folgt die Abfrage 380. Diese überprüft, ob die Differenz V größer oder
gleich dem zweiter Schwellenwert S2 ist. Ist dies der Fall, so wird ebenfalls in Schritt
370 auf Fehler erkannt. Ist dies nicht der Fall, wird in Schritt 390 auf eine fehlerfreien
Zustand erkannt.
[0020] D. h. gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird überprüft, ob die Differenz der Quotienten
von aus der Drehzahl ermittelten Messwerten in einem bestimmten Messfenster liegt,
das durch die Werte S1 und S2 definiert ist, wobei S1 kleiner als S2 ist. Ist dies
der Fall, d. h. die Messwerte für die Differenz V liegen in diesem Fenster, wird auf
einen fehlerfreien und andernfalls auf einen fehlerhaften Betriebszustand erkannt.
[0021] Erfindungsgemäß kann auch vorgesehen sein, dass weitere Messpunkte definiert werden,
d. h. dass der Ansteuerbeginn um weitere kleinere Beträge oder um einen Betrag zwischen
A0 und A1 bzw. zwischen A0 und A2 geändert wird und die entsprechenden Differenzen
berechnet und entsprechend ausgewertet werden.
[0022] Dies bedeutet, die Drehzahländerungen von verschiedenen Einspritzbeginnen werden
ausgewertet. Entsprechen diese Messwerte nicht den in der Applikation festgelegten
Werten, so wird dies als Fehler erkannt. Dabei werden bevorzugt nicht die Drehzahlwerte,
sondern Drehzahländerungen zwischen dem Ansteuerbeginn, der üblicherweise vorliegt,
und dem geänderten Ansteuerbeginn ausgewertet. Besonders vorteilhaft ist es noch,
wenn nicht die Drehzahländerungen, sondern die Verhältnisse der Drehzahländerungen
ausgewertet werden.
[0023] Bei einer Ausgestaltung kann auch vorgesehen sein, dass mehrere Verhältnisse gebildet
und diese ebenfalls mit Schwellenwerten verglichen werden. D. h. es wird geprüft,
ob eine Änderung des Ansteuerbeginns ein erwartete Änderung der Drehzahl oder einer
anderen Messgröße zur Folge hat. Besonders vorteilhaft ist es, wenn anstelle der Drehzahl
eine Größe ausgewertet wird, die das von der Brennkraftmaschine bereitgestellte Moment
charakterisiert.
1. Verfahren zur Überwachung eines Kraftstoffeinspritzsystems, wobei eine Stellgröße,
die den Einspritzbeginn beeinflusst, um zwei bestimmte Beträge verändert wird und
ein erster Messwert (M0) einer Messgröße vor der Änderung und zwei zweite Messwerte
(M1, M2) nach den jeweiligen Änderungen erfasst werden, wobei zwei Quotienten (D1,
D2) zwischen den zwei zweiten Messwerten (M1, M2) und dem ersten Messwert (M0) ermittelt
werden, und wobei ein Fehler erkannt wird, wenn die Differenz (V) zwischen den beiden
Quotienten (D1, D2) außerhalb eines Messfensters liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Messgröße um die Drehzahl oder um eine Grö-βe handelt, die das Moment
charakterisiert, das von der Brennkraftmaschine bereitgestellt wird.
3. Vorrichtung zur Überwachung eines Kraftstoffeinspritzsystems, mit Mitteln, die eine
Stellgröße, die den Einspritzbeginn beeinflusst, um zwei bestimmte Beträge verändern
und die einen ersten Messwert (M0) einer Messgröße vor der Änderung und zwei zweite
Messwerte (M1, M2) nach den jeweiligen Änderungen erfassen, wobei die Mittel zwei
Quotienten (D1, D2) zwischen den zwei zweiten Messwerten (M1, M2) und dem ersten Messwert
(M0) ermitteln, und einen Fehler erkennen, wenn die Differenz (V) zwischen den beiden
Quotienten (D1, D2) außerhalb eines Messfensters liegt.
1. Method for monitoring a fuel injection system, wherein a control variable which influences
the start of injection is changed by two defined amounts and a first measurement value
(M0) of a measurement variable before the change and two second measurement values
(M1, M2) after the respective changes are detected, wherein two quotients (D1, D2)
between the two second measurement values (M1, M2) and the first measurement value
(M0) are determined, and wherein a fault is identified if the difference (V) between
the two quotients (D1, D2) lies outside a measurement window.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the measurement variable is the rotational speed or a variable which characterizes
the torque provided by the internal combustion engine.
3. Device for monitoring a fuel injection system, having means which change a control
variable, which influences the start of injection, by two defined values and which
detect a first measurement value (M0) of a measurement variable before the change
and two second measurement values (M1, M2) after the respective changes, wherein the
means determine two quotients (D1, D2) between the two second measurement values (M1,
M2) and the first measurement value (M0) and identify a fault if the difference (V)
between the two quotients (D1, D2) lies outside a measurement window.
1. Procédé de surveillance d'un système d'injection de carburant, dans lequel une grandeur
de réglage, qui influence le début de l'injection, est modifiée selon deux valeurs
déterminées, et une première valeur de mesure (M0) d'une grandeur de mesure est détectée
avant la modification et deux deuxièmes valeurs de mesure (M1, M2) sont détectées
après les modifications respectives, deux quotients (D1, D2) entre les deux deuxièmes
valeurs de mesure (M1, M2) et la première valeur de mesure (M0) étant déterminés,
et une erreur étant reconnue lorsque la différence (V) entre les deux quotients (D1,
D2) est en dehors d'une fenêtre de mesure.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la grandeur de mesure est le régime ou une grandeur qui caractérise le couple qui
est fourni par le moteur à combustion interne.
3. Dispositif de surveillance d'un système d'injection de carburant, comprenant des moyens
qui modifient, selon deux valeurs déterminées, une grandeur de réglage qui influence
le début de l'injection, et qui détectent une première valeur de mesure (M0) d'une
grandeur de mesure avant la modification et deux deuxièmes valeurs de mesure (M1,
M2) après les modifications respectives, les moyens déterminant deux quotients (D1,
D2) entre les deux deuxièmes valeurs de mesure (M1, M2) et la première valeur de mesure
(M0), et reconnaissant une erreur lorsque la différence (V) entre les deux quotients
(D1, D2) est en dehors d'une fenêtre de mesure.