[0001] Die Erfindung betrifft ein Durchflußeinstellventil mit einem Ventilgehäuse, das einen
Durchflußkanal und einen unter einem Winkel zum Durchflußkanal stehenden Stutzen aufweist,
wobei im Durchflußkanal eine Drosseleinrichtung angeordnet ist, die ein durch den
Stutzen hindurch betätigbares Drosselelement aufweist, und mit zwei Meßstellen zum
Erfassen des Drucks im Durchflußkanal beidseits einer Drosselanordnung, von denen
jede über einen Druckmeßkanal mit einem Druckmeßanschluß verbunden ist.
[0002] Ein derartiges Durchflußeinstellventil ist beispielsweise aus
DE 196 19 125 C2 bekannt. Die Drosselanordnung ist hier durch eine Meßbuchse gebildet, die der eigentlichen
Drosseleinrichtung vorgeschaltet ist. Die auf beiden Seiten dieser Meßbuchse abzweigenden
Druckmeßkanäle sind seitlich herausgeführt, so daß die Druckmeßanschlüsse in Seitenflächen
des Ventilgehäuses angeordnet sind und zum Stutzen einen Winkel von etwa 45° und zueinander
einen Winkel von 90° haben.
[0003] Ein derartiges Durchflußeinstellventil dient dazu, ein hydraulisches System, beispielsweise
eine pumpenbetriebene Warmwasserheizung, hydraulisch abzugleichen. Durch den Abgleich
möchte man erreichen, daß die Durchflußmengen in unterschiedlichen Abschnitten des
flüssigkeitsgefüllten Systems bestimmten Vorgaben entsprechen.
[0004] Hierzu wird der Druck auf beiden Seiten der Drosselanordnung ermittelt. Wenn die
Größe der Drosselanordnung bekannt ist, kann man aus dem Druck den Durchfluß errechnen.
Mit Hilfe der Drosseleinrichtung läßt sich der Durchfluß verändern.
[0005] Es ist auch bekannt, die Drosseleinrichtung als Drosselanordnung zu verwenden. In
diesem Fall benötigt man noch eine Skala oder eine andere Anzeigeeinrichtung, mit
der man den aktuellen Öffnungsgrad der Drosseleinrichtung ablesen kann.
[0006] Unabhängig davon benötigt man eine Möglichkeit, den Druck auf beiden Seiten der Drosselanordnung
und damit die Druckdifferenz über die Drosselanordnung ermitteln zu können.
[0007] Ein derartiges Durchflußeinstellventil wird nur selten betätigt, in der Regel bei
der Inbetriebnahme einer derartigen hydraulischen Anlage oder nach Änderungen in der
hydraulischen Anlage. Damit es ansonsten nicht weiter stört, wird es vielfach an unzugänglichen
Stellen montiert, beispielsweise unter Decken oder in Schächten. Dadurch wird aber
die Einstellung des Durchflusses für einen Monteur erschwert, weil das Durchflußeinstellventil
nur schwer zugänglich ist. Insbesondere bereitet es vielfach Schwierigkeiten, Meßsonden
in die Druckmeßanschlüsse einzuführen. Dies erfordert teilweise ein erhebliches Geschick
des Monteurs.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gestaltungsmöglichkeiten bei einem
Durchflußeinstellventil zu erweitern.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Durchflußeinstellventil der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß mindestens ein Druckmeßkanal durch den Stutzen geführt ist.
[0010] Dadurch erhält man weitere Möglichkeiten bei der Positionierung des Druckmeßanschlusses.
Es ist nicht länger erforderlich, den Druckmeßanschluß unmittelbar neben der Mündung
des Druckmeßkanals in den Durchflußkanal zu positionieren. Vielmehr kann man den Druckmeßanschluß
nun auch im Bereich des Stutzens positionieren, wo er für einen Monteur besser zugänglich
ist. Unter den Begriff des "Stutzens" fällt dabei alles, was unter dem eingangs erwähnten
Winkel zum Durchflußkanal vom Ventilgehäuse absteht. Der Stutzen kann dabei ganz oder
teilweise als Teil des Ventilgehäuses ausgebildet sein. Es ist auch möglich, als Stutzen
ein getrenntes Element zu verwenden, das mit dem Ventilgehäuse verbunden ist. Der
Stutzen kann auch mehrteilig ausgebildet sein, wobei die Teile in axialer und/oder
radialer Richtung (bezogen auf den Stutzen) oder auch in Umfangsrichtung zusammengebaut
sein können.
[0011] Vorzugsweise ist im Stutzen ein Einsatz angeordnet und der Druckmeßkanal ist über
mindestens einen Teil seiner Länge zwischen dem Einsatz und einer Stutzenwand ausgebildet.
Eine Bearbeitung des Stutzens selbst ist vielfach nicht mehr erforderlich, wenn man
von einer Öffnung absieht, die unter Umständen die Stutzenwand durchdringt, damit
der Druck nach außen geführt werden kann.
[0012] Hierbei ist bevorzugt, daß der Einsatz das Drosselelement trägt. Der Einsatz wird
also für zwei Zwecke ausgeführt, nämlich einmal zur Ausbildung des Druckmeßkanals
und zum anderen zum Halten des Drosselelements.
[0013] Vorzugsweise sind die Druckmeßanschlüsse in jeweils einem Meßstutzen angeordnet und
beide Meßstutzen verlaufen parallel zueinander. Dies vereinfacht das Anbringen oder
Einsetzen von Druckmeßsensoren, weil beide Druckmeßsensoren gemeinsam bewegt werden
können, um sie in die Meßstutzen einzusetzen. Damit ist es möglich, die Druckmeßsensoren
mechanisch miteinander zu verbinden, beispielsweise an einer gemeinsamen Halterung
anzuordnen, so daß die Zeit, die man zum Anbringen der Druckmeßsensoren benötigt,
praktisch halbiert wird.
[0014] Vorzugsweise schließen die Meßstutzen einen Winkel im Bereich von 20° bis 70° mit
dem Stutzen ein. Die Meßstutzen können damit in dem Bereich zwischen dem Stutzen und
dem Gehäuse angeordnet sein, das in diesem Bereich den Durchflußkanal umgibt. Da der
Monteur ohnehin auf den Stutzen zugreifen können muß, um das Drosselelement zu betätigen,
ist anzunehmen, daß in diesem Bereich auch die Druckmeßanschlüsse zugänglich sind,
um eine Meßsonde einführen zu können.
[0015] Vorzugsweise sind die Meßstutzen in einem Zwickel zwischen dem Stutzen und einem
den Durchflußkanal umgebenen Längsabschnitt des Ventilgehäuses gerichtet. Das Durchflußeinstellventil
wird also von außen sehr kompakt gehalten. Alle Elemente, die vom Ventilgehäuse seitlich
vorstehen, gehen sozusagen von einem Punkt aus. Dadurch wird auch die Gefahr klein
gehalten, daß man an dem Meßstutzen hängen bleibt.
[0016] Vorzugsweise ist der Stutzen zumindest auf einem Teil ihrer Länge zwischen den beiden
Druckmeßkanälen angeordnet. Man verwendet also den Stutzen auch dafür, die beiden
Druckmeßkanäle voneinander zu trennen. Weitere Bauelemente sind dafür nicht erforderlich.
Dies vereinfacht die Ausbildung des Ventilgehäuses.
[0017] Vorzugsweise ist mindestens ein Druckmeßanschluß in einem Anschlußelement angeordnet,
das verdrehbar am Stutzen gehalten ist. Damit ist es möglich, den Druckmeßanschluß
gegenüber dem Stutzen zu verdrehen und in eine Position zu bringen, die zum Anbringen
einer Druckmeßsonde günstig ist. Dies erleichtert die Handhabung weiter.
[0018] Vorzugsweise ist das Anschlußelement als Tülle ausgebildet, die den Stutzen umgreift.
Die Tülle bildet also eine Art Manschette, die den Stutzen ringförmig umgibt. Der
Stutzen bildet dann ein Drehlager für die Tülle, so daß sich eine mechanisch relativ
gut belastbare Konstruktion ergibt.
[0019] Vorzugsweise ist zwischen der Tülle und dem Stutzen ein Ringkanal ausgebildet. Der
Ringkanal bildet einen Teil des Druckmeßkanals. Der Ringkanal kann sicherstellen,
daß die Flüssigkeit unter Druck unabhängig von der Drehposition der Tülle gegenüber
dem Stutzen immer zum Druckmeßanschluß gelangen kann.
[0020] Vorzugsweise ist zwischen der Tülle und dem Ventilgehäuse im Bereich einer Stirnfläche
der Tülle ein Ringkanal ausgebildet. Dieser Ringkanal, sozusagen der zweite Ringkanal,
bildet dann einen Teil des Druckmeßkanals vom anderen Druckmeßanschluß. Man kann dann
die beiden Druckmeßkanäle klar voneinander trennen, nämlich einen an der Stirnseite
der Tülle und einen im Bereich der axialen Länge der Tülle. Dies vereinfacht die Ausbildung.
[0021] Vorzugsweise ist der Ringkanal durch eine Außenwand des Stutzens begrenzt. Der zweite
Ringkanal befindet sich also in einem Zwickel zwischen dem Stutzen und dem übrigen
Teil des Ventilgehäuses, so daß diese beiden Elemente bereits zwei Begrenzungswände
des Ringkanals bilden. Die übrige Begrenzung des Ringkanals wird dann durch die Tülle
selbst gebildet.
[0022] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Durchflußeinstellventils von oben,
- Fig. 2
- einen Schnitt I-I mit Teilschnitt II-II nach Fig. 1 und
- Fig. 3
- einen Schnitt I-I mit Teilschnitt III-III nach Fig. 1.
[0023] Ein Durchflußeinstellventil 1 weist ein Ventilgehäuse 2 auf, durch das ein Durchflußkanal
3 mit einem Einlaß 4 und einem Auslaß 5 verläuft. Die Strömungsrichtung kann auch
umgekehrt sein. Zwischen dem Einlaß 4 und dem Auslaß 5 ist eine Drosseleinrichtung
6 angeordnet, die ein entlang einer Achse 7 verstellbares Drosselelement 8 aufweist.
Das Drosselelement 8 ist durch eine Stellspindel 9 verlagerbar, die zu diesem Zweck
in einem nicht näher dargestellten Schraubgewinde verdrehbar ist.
[0024] Das Ventilgehäuse 1 weist einen Stutzen 10 auf, der etwa rechtwinklig zu einem Längsabschnitt
11 angeordnet ist, wobei der Längsabschnitt 11 parallel zum Durchflußkanal 3 verläuft.
Der Stutzen 10 hat zunächst die Aufgabe, das Drosselelement 8 zu lagern. Hierzu ist
das Drosselelement 8 in einem Einsatz 12 aufgenommen, der in den Stutzen 10. eingesetzt
ist. Der Einsatz 12 ist gegenüber dem Stutzen 10 so abgedichtet, daß keine Flüssigkeit
aus dem Durchflußkanal 3 nach außen gelangen kann.
[0025] Die Drosseleinrichtung 6 bildet mit Hilfe des Drosselelements 8 einen Strömungsquerschnitt
13, der verändert werden kann, um einen gewünschten Durchfluß durch das Durchflußeinstellventil
1 einzustellen. Um diesen Durchfluß kontrollieren zu können, sind beidseits der Drosseleinrichtung
6 jeweils eine Meßstelle 14, 15 vorgesehen. An jeder Meßstelle 14, 15 kann der im
Durchflußkanal 3 an dieser Stelle herrschende Druck gemessen werden. Aus der Druckdifferenz,
die dann durch diese Messung zur Verfügung steht, und einer Information über die Größe
des Strömungsquerschnitts 13 kann man dann den Durchfluß errechnen.
[0026] Um den Druck von den beiden Meßstellen 14, 15 nach außen zu bringen, so daß er von
außen erfaßt werden kann, sind zwei Druckmeßanschlüsse 16, 17 vorgesehen, von denen
jeder in einem Meßstutzen 18, 19 angeordnet ist. Beide Meßstutzen 18, 19 sind Bestandteil
eines als Tülle 20 ausgebildeten Anschlußelements, das drehbar auf dem Stutzen 10
gelagert ist. Zwischen der Tülle 20 und dem Stutzen 10 sind zwei Dichtungen 21, 22
angeordnet. Eine weitere Dichtung befindet sich zwischen der Tülle 20 und dem Längsabschnitt
11 des Ventilgehäuses 2.
[0027] Die Meßstelle 14 ist über eine Öffnung 24 im Ventilgehäuse 2 mit einem Ringkanal
25 verbunden, der von der Tülle 20, dem Ventilgehäuse 2 und dem Stutzen 10 begrenzt
ist. Der Druckmeßanschluß 16 mündet in den Ringkanal 25 und zwar unabhängig davon,
welche Winkelstellung die Tülle 20 zum Stutzen 10 hat.
[0028] Die andere Meßstelle 15 ist über einen Kanal 26, der parallel zur Achse 7 verläuft,
mit einem Ringkanal 27 verbunden, der mit dem anderen Druckmeßanschluß 17 verbunden
ist. In nicht näher dargestellter Weise kann man den Stutzen 10 zumindest im Bereich
des Kanals 26 auch mehrteilig ausbilden, wobei ein erstes Teil mit dem Ventilgehäuse
2 fest verbunden oder sogar einstückig ausgebildet ist und ein anderes Teil in das
erste Teil eingesetzt ist oder das erste Teil umgibt.
[0029] Der Kanal 26 ist dabei zwischen dem Einsatz 12 und dem Stutzen 10 ausgebildet. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Stutzen 10 mehrteilig ausgebildet und zwar
mit einem Stutzenteil 28, der Bestandteil des Ventilgehäuses 2 ist und von diesem
rechtwinklig absteht, und mit einem Stutzenteil 29, der mit dem Stutzenteil 28 verbunden
wird, wie dies an sich bekannt ist.
[0030] Der Kanal 26 ist ebenfalls als Ringkanal ausgebildet, der den Einsatz 12 umgibt.
Da sich der Kanal 26 innerhalb des Stutzens 10 befindet, ist hier eine Abdichtung
nach außen zunächst nicht erforderlich. Der Ringkanal 27 ist hingegen durch die beiden
Dichtungen 21, 22 abgedichtet.
[0031] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die beiden Meßstutzen 18, 19 parallel zueinander
angeordnet. Dementsprechend sind auch die beiden Druckmeßanschlüsse 16, 17 parallel
zueinander. Sie sind durch Kappen 30, 31 verschlossen. Um eine Messung durchzuführen,
ist es lediglich erforderlich, die beiden Kappen 30, 31 zu entfernen. Nicht näher
dargestellte Meßsonden, die an einem ebenfalls nicht dargestellten gemeinsamen Halter
befestigt sind, können dann mit einer Bewegung durch den Monteur in die Druckmeßanschlüsse
16, 17 eingesetzt werden. Es ist also nur ein Handhabungsvorgang erforderlich, was
die Arbeit des Monteurs bedeutend erleichtert, insbesondere dann, wenn das Durchflußeinstellventil
an unzugänglichen Stellen angeordnet ist.
[0032] Wenn das Einsetzen von Druckmeßsonden in die Druckmeßanschlüsse 16, 17 in einer Position
nicht möglich ist, dann kann die Tülle 20 auf dem Stutzen 10 verdreht werden, um eine
günstigere Position zum Einführen der Meßsonden in die Druckmeßanschlüsse 16, 17 zu
finden.
[0033] Die beiden Meßstutzen 18, 19 halbieren etwa den Winkel zwischen dem Stutzen 10 und
dem Längsabschnitt 11 des Ventilgehäuses 2. Der Winkel, den die Meßstutzen 18, 19
einnehmen, ist allerdings nicht auf 45° genau festgelegt. Er kann irgendwo im Bereich
von 20° bis 70° liegen. Vorteilhafterweise sind die beiden Meßstutzen 18, 19 so gerichtet,
daß sie in den Zwickel hineinragen, der zwischen dem Längsabschnitt 11 des Ventilgehäuses
2 und dem Stutzen 10 gebildet ist.
[0034] Das Drosselelement 8 ragt in einen Kanal 30 hinein, der mit einem Kugelelement 31
ausgebildet ist. Das Kugelelement 31 ist um die Achse 7 verdrehbar, um den Durchflußkanal
3 vollständig zu verschließen. Damit kann der Abschnitt der Anlage, durch den der
Durchfluß eingestellt wird, auch abgesperrt werden, beispielsweise zu Wartungszwecken.
[0035] Das Kugelelement 31 ist durch einen Ringeinsatz 32 festgehalten, der in seiner Umfangswand
Durchbrechungen 33 aufweist, durch die die Meßstelle 14 mit Druck versorgt wird.
[0036] Wenn man mit einer festen Meßblende arbeiten möchte, dann kann man diese Meßblende
in dem Ringeinsatz 32 ausbilden. In diesem Fall kann man im Ringeinsatz 32 vor und
hinter der Meßblende in Durchflußrichtung Durchbrechungen 33 vorsehen, die dann jeweils
mit der Meßstelle 14 oder mit der Meßstelle 15 verbunden sind.
1. Durchflußeinstellventil (1) miteinem Ventilgehäuse (2), das einen Durchflußkanal (3)
und einen unter einem Winkel zum Durchflußkanal (3) stehenden Stutzen (10) aufweist,
wobei im Durchflußkanal (3) eine Drosseleinrichtung (6) angeordnet ist, die ein durch
den Stutzen (10) hindurch betätigbares Drosselelement (8) aufweist, und mit zwei Meßstellen
(14, 15) zum Erfassen des Drucks im Durchflußkanal (3) beidseits einer Drosselanordnung,
von denen jede über einen Druckmeßkanal (26, 27) mit einem Druckmeßanschluß (17) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Druckmeßkanal (26) durch den Stutzen (10) geführt ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stutzen (10) ein Einsatz (12) angeordnet ist und der Druckmeßkanal (26) über mindestens
einen Teil seiner Länge zwischen dem Einsatz (12) und einer Stutzenwand ausgebildet
ist.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12) das Drosselelement (8) trägt.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmeßanschlüsse (16, 17) in jeweils einem Meßstutzen (18, 19) angeordnet sind
und beide Meßstutzen (18, 19) parallel zueinander verlaufen.
5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstutzen (18, 19) einen Winkel im Bereich von 20° bis 70° mit dem Stutzen (10)
einschließen.
6. Ventil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstutzen (18, 19) in einem Zwickel zwischen dem Stutzen (10) und einem dem
Durchflußkanal (3) umgebenen Längsabschnitt (11) des Ventilgehäuses (2) gerichtet
sind.
7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (10) zwischen den beiden Druckmeßkanälen (23, 25; 26) zumindest auf einem
Teil ihrer Länge angeordnet ist.
8. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Druckmeßanschluß (16, 17) in einem Anschlußelement angeordnet ist,
das verdrehbar am Stutzen (10) gehalten ist.
9. Ventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement als Tülle (20) ausgebildet ist, das den Stutzen (10) umgreift.
10. Ventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Tülle (20) und dem Stutzen (10) ein Ringkanal (27) ausgebildet ist.
11. Ventil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Tülle (20) und dem Ventilgehäuse (2) im Bereich der Stirnfläche der
Tülle (20) ein Ringkanal (25) ausgebildet ist.
12. Ventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (25) durch eine Außenwand des Stutzens begrenzt ist.
1. Flow adjustment valve (1) having a valve housing (2) comprising a flow channel (3)
and a pipe stub (10) arranged at an angle to the flow channel (3), a throttle unit
(6) being arranged in the flow channel (3), said throttle unit (6) having a throttle
element (8) being activatable through the pipe stub (10), and having on either side
of a throttle arrangement a measuring point (14, 15) for measuring the pressure in
the flow channel (3), each measuring point (14, 15) being connected to a pressure
measuring connection (17) via a pressure measuring channel (26, 27), characterised in that at least one pressure measuring channel (26) is led through the pipe stub (10).
2. Valve according to claim 1, characterised in that an insert (12) is arranged in the pipe stub (10), and at least a part of the length
of the pressure measuring channel (26) is formed between the insert (12) and a pipe
stub wall.
3. Valve according to claim 2, characterised in that the insert (12) carries the throttle element (8).
4. Valve according to one of the claims 1 to 3, characterised in that each pressure measuring connection (16, 17) is placed in a measuring pipe stub (18,
19), and the measuring pipe stubs (18, 19) extend in parallel to one another.
5. Valve according to claim 4, characterised in that the measuring pipe stubs (18, 19) enclose an angle in the range of 20° to 70° with
the pipe stub (10).
6. Valve according to claim 4 or 5, characterised in that the measuring pipe stubs (18, 19) are aligned in a knuckle between the pipe stub
(10) and a longitudinal section (11) of the valve housing (2) surrounding the flow
channel (3).
7. Valve according to one of the claims 1 to 6, characterised in that at least a part of the length of the pipe stub (10) is arranged between the two pressure
measuring channels (23, 25; 26).
8. Valve according to one of the claims 1 to 7, characterised in that at least one pressure measuring connection (16, 17) is arranged in a connection element
that is rotatably held at the pipe stub (10).
9. Valve according to claim 8, characterised in that the connection element has the form of a sleeve (20), which surrounds the pipe stub
(10).
10. Valve according to claim 9, characterised in that an annular channel (25) is formed between the sleeve (20) and the pipe stub (10).
11. Valve according to claim 9 or 10, characterised in that an annular channel (25) is formed between the sleeve (20) and the valve housing (2)
in the area of a front face of the sleeve (20).
12. Valve according to claim 11, characterised in that the annular channel (25) is bordered by an outer wall of the sleeve.
1. Vanne de régulation de débit (1) avec un boîtier de vanne (2) qui présente un canal
de débit (3) et une tubulure (10) se trouvant dans un angle par rapport au canal de
débit (3), dans le canal de débit (3) étant disposé un dispositif d'étranglement (6)
qui présente un élément d'étranglement (8) pouvant être actionné au travers de la
tubulure (10), et avec deux points de mesure (14, 15) pour la prise de pression dans
le canal de débit (3) de part et d'autre d'un ensemble d'étranglement, dont chaque
point est relié par un canal de mesure de pression (26, 27) à un raccord de mesure
de pression (17), caractérisée en ce qu'au moins un canal de mesure de pression (26) traverse la tubulure (10).
2. Vanne selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un insert (12) est disposé dans la tubulure (10) et le canal de mesure de pression
(26) est réalisé sur au moins une partie de sa longueur entre l'insert (12) et une
paroi de la tubulure.
3. Vanne selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'insert (12) porte l'élément d'étranglement (8).
4. Vanne selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les raccords de mesure de pression (16, 17) sont disposés dans respectivement une
tubulure de mesure (18, 19) et les deux tubulures de mesure (18, 19) s'étendent parallèlement
l'une à l'autre.
5. Vanne selon la revendication 4, caractérisée en ce que les tubulures de mesure (18, 19) forment un angle dans la plage de 20 à 70° avec
la tubulure (10).
6. Vanne selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que les tubulures de mesure (18, 19) sont orientées dans un coin entre la tubulure (10)
et une section longitudinale (11) du boîtier de vanne (2) entourant le canal de débit
(3).
7. Vanne selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la tubulure (10) est disposée entre les deux canaux de mesure de pression (23, 25
; 26) au moins sur une partie de leur longueur.
8. Vanne selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'au moins un raccord de mesure de pression (16, 17) est disposé dans un élément de
raccord qui est maintenu de manière à pouvoir tourner sur la tubulure (10).
9. Vanne selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'élément de raccordement est réalisé comme une douille (20) qui enveloppe la tubulure
(10).
10. Vanne selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'un canal annulaire (27) est réalisé entre la douille (20) et la tubulure (10).
11. Vanne selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce qu'un canal annulaire (25) est réalisé entre la douille (20) et le boîtier de vanne (2)
dans la zone de la face avant de la douille (20).
12. Vanne selon la revendication 11, caractérisée en ce que le canal annulaire (25) est limité par une paroi extérieure de la tubulure.