| (19) |
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(11) |
EP 2 076 897 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/060350 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/040690 (10.04.2008 Gazette 2008/15) |
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| (54) |
LED-LICHTMODUL MIT REFLEKTOR
LED LIGHT MODULE HAVING A REFLECTOR
MODULE LUMINEUX À DIODE ÉLECTROLUMINESCENTE AVEC RÉFLECTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.10.2006 CH 15682006 21.12.2006 CH 2112006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Innoled AG |
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6330 Cham (CH) |
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Erfinder: |
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- MICHEL, Martin
CH-8832 Wollerau (CH)
- BENZ, Mathias
CH-9008 St. Gallen (CH)
- JANUTIN, Alex
CH-6330 Cham (CH)
- WEIDMANN, Urs A.
CH-6300 Zug (CH)
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| (74) |
Vertreter: Falk, Urs |
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Patentanwaltsbüro Dr. Urs Falk
Eichholzweg 9A 6312 Steinhausen 6312 Steinhausen (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 310 525 JP-A- 2005 031 596 JP-A- 2005 331 810
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JP-A- 7 230 709 JP-A- 2005 174 652
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lichtmodul der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art.
[0002] Solche Lichtmodule gibt es in vielen Ausführungen, einerseits als Module, deren Abmessungen
einer vorgegebenen Norm entsprechen und die zusammengefügt werden, um eine zusammenhängende
Decke oder Wand zu bilden, die ihrerseits als Beleuchtungsmittel dient. Andererseits
gibt es auch Module mit Spezialmassen für spezifische Einsatzzwecke, z.B. als Beleuchtungsmittel
in einer Küche. Des weiteren werden solche Module eingesetzt als Leuchtkästen für
Beschriftungen, Signalisierungen, sowie Reklamezwecke und als Anzeigetafeln. Konventionelle
Lichtmodule enthalten meist Fluoreszenzlampen, deren Nachteile der hohe Stromverbrauch
und die begrenzte Lebensdauer sind.
[0003] Aus der
JP 2005031596 ist ein Anzeigeelement für die Anzeige eines grafischen Elements gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bekannt. Das Anzeigeelement enthält einen Boden, Seitenwände und eine
lichtdurchlässige Abdeckplatte, sowie eine Vielzahl von LEDs, die an einer Seitenwand
angebracht sind. Der Boden ist mit weissen Reflexionsplatten versehen. Die Abdeckplatte
besteht aus einer diffus streuenden Platte und einem lichtdurchlässigen Film mit dem
grafischen Element.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lichtmodul zu entwickeln, das einen
geringeren Stromverbrauch und während der gesamten Lebensdauer praktisch keinen Wartungsaufwand
hat.
[0005] Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch die Merkmale des Anspruchs
1.
[0006] Das erfindungsgemässe Lichtmodul enthält als Beleuchtungsmittel im Handel erhältliche
Leuchtdioden, die allgemein als LED's (light emitting diodes) bekannt sind. Deren
Stromverbrauch beträgt bei gleicher Lichtleistung den Bruchteil des Stromverbrauchs
einer Fluoreszenz-, Glüh- oder Halogenlampe. Das Lichtmodul umfasst ein Bodenelement
und eine lösbar am Bodenelement befestigbare Abdeckplatte. Die Abdeckplatte ist lichtdurchlässig,
aber nicht durchsichtig. Sie streut auftreffendes Licht diffus. Das Bodenelement weist
einen Boden und zwei vom Boden abstehende, einander gegenüberliegende Seitenwände
auf. An jeder der beiden Seitenwände ist eine Leiste befestigt, die gegenüber der
Seitenwand unter einem vorbestimmten Winkel geneigt ist. Auf der dem Boden zugewandten
Seite der Leiste befinden sich LED's, die zum Boden hin leuchten. Der Boden ist lichtreflektierend
ausgebildet. Die Reflexionseigenschaften des Bodens werden gegen die beiden Seitenwände
hin verändert, um die zur Mitte hin abfallende, vom Boden zu reflektierende Lichtstrahlung
der LED's zu kompensieren. Im Raum, der durch das Bodenelement und die Abdeckplatte
begrenzt ist, befindet sich Luft. Wellenleiter und/oder Lichtleiter werden nicht benötigt.
Dieser Raum und somit das ganze Lichtmodul ist also frei von lichtleitenden Bauteilen.
[0007] Der Boden ist in eine Vielzahl von ersten und zweiten Teilflächen unterteilbar. Die
von den ersten Teilflächen belegte Fläche nimmt in einem gewissen Gebiet im Vergleich
zu der von den zweiten Teilflächen belegten Fläche mit zunehmendem Abstand von der
Seitenwand zur Mitte zwischen den Seitenwänden hin zu. Bei einer bevorzugten Ausführung
unterscheiden sich die ersten Teilflächen von den zweiten Teilflächen in der Reflexionscharakteristik:
die ersten Teilflächen streuen das Licht nicht-diffus, die zweiten Teilflächen streuen
das Licht hingegen im Vergleich dazu diffus. Die ersten Teilflächen sind beispielsweise
aus Hochglanz-Aluminium und haben eine spiegelnde Oberfläche, während die zweiten
Teilflächen mit einer matten weissen Oberfläche versehen sind. Bei einer alternativen
Ausführung unterscheiden sich die ersten Teilflächen von den zweiten Teilflächen im
Reflexionsvermögen, wobei das Reflexionsvermögen R
1 der ersten Teilflächen grösser als das Reflexionsvermögen R
2 der zweiten Teilflächen ist.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und anhand der Zeichnung
näher erläutert. Die Figuren sind nicht massstäblich gezeichnet.
- Fig. 1
- zeigt in Aufsicht ein Bodenelement eines Lichtmoduls,
- Fig. 2
- zeigt das Bodenelement mit aufgebrachter Abdeckplatte des Lichtmoduls in einem Schnitt
entlang der Linie I-I der Fig. 1,
- Fig. 3, 5
- illustrieren Möglichkeiten, das Reflexionsvermögen des Bodens des Bodenelements mittels
einer strukturierten Reflexionsschicht lokal zu verändern, und
- Fig. 4
- zeigt Details der Erfindung anhand eines Ausschnitts der Fig. 3.
[0009] Das erfindungsgemässe Lichtmodul umfasst ein Bodenelement und eine lösbar am Bodenelement
befestigbare Abdeckplatte. Die Fig. 1 zeigt das Bodenelement 1 in Aufsicht. Die Fig.
2 zeigt das Bodenelement 1 mit der Abdeckplatte 2 in einem Schnitt entlang der Linie
I-I der Fig. 1. Das Bodenelement 1 besteht aus einem Boden 3 und mindestens zwei einander
gegenüberliegenden, vom Boden 3 abstehenden Seitenwänden 4 und 5. Bei vielen Anwendungen
enthält das Bodenelement 1 jedoch vier Seitenwände 4 bis 7, die eine umlaufende Wand
bilden. An der ersten Seitenwand 4 und an der zweiten, gegenüberliegenden Seitenwand
5 ist eine Leiste 8 befestigt. Die Leiste 8 ist gegenüber der Seitenwand 4 bzw. 5
unter einem vorbestimmten Winkel α geneigt. Auf der dem Boden 3 zugewandten Seite
der Leiste 8 sind Streifen 9 mit Leuchtdioden 10 (LED) befestigt. Solche Streifen
9 sind im Handel in vielen Ausführungen erhältlich. Die Streifen 9 enthalten beispielsweise
in einer Reihe angeordnete LED's 10, die alle weisses Licht abstrahlen, oder LED's
10 gemäss dem RGB Standard, von denen alternierend jede dritte rotes Licht, grünes
Licht oder blaues Licht abstrahlt. Ein Steuergerät steuert die LED's 10 an. Wenn rote,
grüne und blaue LED's 10 vorhanden sind, dann kann das Steuergerät die LED's 10 so
ansteuern, dass das Lichtmodul in einer beliebigen Farbe leuchtet. Der durch den Boden
3, die Seitenwände 4, 5 und gegebenenfalls 6, 7 und die Abdeckplatte begrenzte Raum
ist mit Luft gefüllt, allerdings ist dieser Raum nicht luftdicht gegen die Umgebung
abgedichtet. Lichtleitende Elemente wie Wellenleiter und/oder Lichtleiter werden nicht
benötigt.
[0010] Die LED's 10 beleuchten den Boden 3, der lichtreflektierend ausgebildet ist und als
Reflektor dient. Das von den LED's 10 zum Boden hin abgestrahlte Licht wird deshalb
am Boden 3 reflektiert und gelangt durch die Abdeckplatte 2 hindurch ins Freie. Die
Abdeckplatte 2 ist lichtdurchlässig, aber nicht durchsichtig. Ihre Aufgabe ist es,
das auftreffende Licht diffus nach allen Seiten zu streuen. Die Abdeckplatte 2 ist
z.B. eine milchig trübe Plexiglasplatte. Der Winkel α ist so gewählt, dass die Leuchtkegel
11 der LED's 10 im Bereich 12 der Mitte des Bodens 3 teilweise überlappen. Die Beleuchtung
des Bodens 3 durch die LED's 10 ist nicht gleichmässig, weil die Intensität des von
den LED's 10 abgestrahlten Lichts mit zunehmender Entfernung von der Seitenwand 4
bzw. 5 abnimmt. Die Reflexionseigenschaften des Bodens 3 werden deshalb von der Mitte
zwischen den Seitenwänden 4 und 5 gegen die Seitenwand 4 bzw. 5 hin verändert, damit
die Abdeckplatte 2 dem menschlichen Auge gleichmässig hell erscheint. Um bei vorgegebener
Leistung der LED's 10 eine möglichst hohe Helligkeit des Lichtmoduls zu erreichen,
ist das Reflexionsvermögen des Bodens 3 mit Vorteil zumindest in der Mitte maximal.
In der Fig. 2 illustrieren die gleich langen Pfeile 13 die Gleichmässigkeit der Lichtstrahlung
des von der Abdeckplatte 2 abgestrahlten Lichts.
[0011] Der Boden 3 des Bodenelements 1 hat mit Vorteil eine möglichst weisse und möglichst
matte Oberfläche, die auftreffendes Licht möglichst diffus streut und auf die eine
in der Fläche strukturierte Reflexionsschicht aufgebracht ist, die beispielsweise
aus Hochglanz-Aluminium besteht. Der Boden 3 ist also in mindestens eine erste Teilfläche
aus Hochglanz-Aluminium und zweite Teilflächen mit matter, weisser Oberfläche unterteilt.
Die Farbe der weissen Oberfläche ist beispielsweise das als weissestes Weiss bekannte
"verkchrsweiss 9016". Die matte Oberfläche reflektiert das auftreffende Licht diffus.
Die Farbe weiss bewirkt, dass ein sehr grosser Anteil des auftreffenden Lichts zurückgestreut
und nur ein sehr geringer Anteil des auftreffenden Lichts absorbiert wird. Die Reflexionsschicht
reflektiert das auftreffende Licht (im Vergleich dazu) hingegen nicht-diffus. Da sowohl
die ersten als auch die zweiten Teilflächen ein hohes Reflexionsvermögen haben, ergibt
sich eine hohe Lichtausbeute. Die Unterteilung der Oberfläche des Bodens 3 in erste
und zweite Teilflächen mit unterschiedlicher Reflexionscharakteristik, nämlich diffuse
Reflexion und nicht-diffuse Reflexion, bewirkt, dass der Rand der Abdeckplatte 2 gleich
hell erscheint wie die mittleren Teile der Abdeckplatte 2.
[0012] Eine andere Lösung besteht darin, den Boden 3 in erste und zweite Teilflächen zu
unterteilen, die sich im Reflexionsvermögen unterscheiden, wobei das Reflexionsvermögen
R
1 der ersten Teilflächen grösser als das Reflexionsvermögen R
2 der zweiten Teilflächen ist. Das Bodenelement 1 kann beispielsweise aus Metall, dessen
Oberfläche einbrennlackiert ist, oder aus Kunststoff gefertigt sein. Das Reflexionsvermögen
einer solchen Oberfläche ist relativ gering, d.h. die Oberfläche wirkt als Absorptionsschicht,
die einen grossen Anteil des auftreffenden Lichts absorbiert. Auf den Boden 3 wird
eine in der Fläche strukturierte Reflexionsschicht aufgebracht, so dass das Reflexionsvermögen
des Bodens 3 ausgehend von den Seitenwänden 4 und 5 zur Mitte zwischen den Seitenwänden
4 und 5 hin zunimmt. Die Reflexionsschicht kann zum Beispiel eine reflektierende Folie
oder eine durch Aufdampfen aufgebrachte Metallschicht oder einfach eine weisse Fläche
sein.
[0013] Im folgenden werden verschiedene Beispiele vorgestellt, wie die Reflexionsschicht
bei den oben beschriebenen Lösungen strukturiert sein kann.
Beispiel 1
[0014] Die Fig. 3 zeigt den Boden 3 und die Seitenwände 4 bis 7 in Aufsicht. Die Zeichnung
ist nicht massstäblich gezeichnet. Der Boden 3 ist in zwei Gebiete unterteilt: ein
erstes, zusammenhängendes Gebiet 14 und ein zweites, zum ersten Gebiet 14 komplementäres
Gebiet 15 (Das Gebiet 15 besteht aus zwei getrennten Teilgebieten, die sich in der
Fig. 3 links und rechts des ersten Gebiets 14 befinden). Das erste Gebiet 14 des Bodens
3 ist mit einer Reflexionsschicht 16 bedeckt. Der Rand 17 des ersten Gebiets 14 ist
auf der der Seitenwand 4 und auf der der Seitenwand 5 zugewandten Seite sägezahnförmig
ausgebildet.
[0015] Die Fig. 4 zeigt den in der Fig. 3 durch eine gestrichelte Linie berandeten Bereich
C, um Details der Erfindung zu erläutern. (Die erste Seitenwand 4 ist nur dargestellt,
um die Lage des Bereichs C relativ zur ersten Seitenwand 4 zu illustrieren.) Der gesamte
Boden 3 des Bodenelements 1 ist per Definition unterteilbar in erste Teilflächen 19
mit ersten Reflexionseigenschaften und zweite Teilflächen 20 mit zweiten Reflexionseigenschaften.
Wie der Fig. 4 leicht zu entnehmen ist, nimmt die von den ersten Teilflächen 19 belegte
Fläche im Vergleich zu der von den zweiten Teilflächen 20 belegten Fläche im Bereich
des Sägezahns mit zunehmendem Abstand von der Seitenwand 4 zu.
[0016] Ein Praxistest für ein Lichtmodul, das entsprechend einer weit verbreiteten Norm
eine Grösse von 60 cm * 60 cm aufwies, hat gezeigt, dass die Spitzen des Sägezahns
durchaus nicht bis zur Mitte (dargestellt durch die Linie 18) zwischen den beiden
Seitenwänden 4 und 5 reichen müssen, sondern dass bereits relativ kurze Spitzen mit
einer Länge B von 5 bis 10 cm ausreichen.
[0017] Die Form des Randes 17 zwischen den beiden Gebieten 14 und 15 ist nicht auf die Sägezahnform
beschränkt. Der Rand 17 kann beispielsweise auch sinusförmig, wellenförmig, usw. sein
oder durch Kurven mit exponentiellem Verlauf begrenzt sein.
[0018] Wenn die ersten Teilflächen 19 so ausgebildet sind, dass sie das auftreffende Licht
nicht-diffus reflektieren, und die zweiten Teilflächen 20 so, dass sie das auftreffende
Licht diffus reflektieren, dann bedeutet dies, dass von den LED's 10 abgestrahltes
Licht, das auf das erste Gebiet 14 auftrifft, wie an einem Spiegel reflektiert wird
und dass von den LED's 10 abgestrahltes Licht, das auf das zweite Gebiet 15 auftrifft,
sehr breit gestreut wird. Im Bereich des Sägezahns ändert somit die Reflexionscharakteristik
des Bodens 3.
Beispiel 2
[0019] Bei diesem, in der Fig. 5 dargestellten Beispiel bildet die Reflexionsschicht 16
nicht ein zusammenhängendes Gebiet, sondern besteht aus einer Vielzahl von ersten
Teilflächen 19 und zweiten Teilflächen 20. Die Dichte der ersten Teilflächen 19 nimmt
von den Seitenwänden 4 und 5 zur Mitte hin zu. Die ersten Teilflächen 19 sind beispielsweise
wie dargestellt Punkte. Die Punkte können regelmässig oder zufällig verteilt sein.
Die Grösse der Punkte ist von untergeordneter Bedeutung, sie kann variieren von wenigen
Mikrometern bis zu einigen Millimetern oder sogar Zentimetern. Dieses Beispiel eignet
sich insbesondere dann, wenn die Reflexionsschicht 16 durch Aufdampfen von Metall
oder durch Aufspritzen eines anderweitig reflektierenden Materials, z.B. im Siebdruckverfahren,
hergestellt wird. Auch bei diesem Beispiel nimmt also die von den ersten Teilflächen
19 belegte Fläche im Vergleich zu der von den zweiten Teilflächen 20 belegten Fläche
mit zunehmendem Abstand von der Seitenwand 4 zu. Ein Bereich 12, der in der Mitte
zwischen den beiden Seitenwänden 4 und 5 liegt, ist vollständig mit der Reflexionsschicht
16 bedeckt, da es ja darum geht, dass das Lichtmodul bei vorgegebener Leistung der
LED's 10 möglichst hell leuchtet.
[0020] Um eine gleichmässige Helligkeit des Lichtmoduls zu erreichen, ist es oftmals nötig,
weitere Massnahmen vorzusehen, um zu vermeiden, dass die LED's 10 die anderen Seitenwände
6 und 7 beleuchten. Dies könnte nämlich zu unerwünschten, helleren Bereichen auf der
Abdeckplatte 2 führen. Um dies zu verhindern, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die beiden äussersten LED's 10 einer Leiste 8 werden in einem vorbestimmten Mindestabstand
A (Fig. 1) zur benachbarten Seitenwand 6 bzw. 7 angeordnet, so dass kein oder fast
kein direkt von den LED's 10 abgestrahltes Licht auf die Seitenwände 6 und 7 auftrifft.
Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Beispiel sind dies bei der einen Leiste 8 die LED's
10.1,1 und 10.1,n, bei der anderen Leiste 8 die LED's 10.2,1 und 10.2,n.
2a. Die Seitenwände 6 und 7 sind aus einem Material oder auf der dem Boden 3 zugewandten
Seite mit einem Material beschichtet, das ein grosses Absorptionsvermögen für Licht
bzw. geringes Reflexionsvermögen für Licht hat. Das Absorptionsvermögen für Licht
ist so gross, dass die Abdeckplatte 2 dem menschlichen Auge gleichmässig hell erscheint.
2b. Die Seitenwände 6 und 7 können alternativ ebenfalls mit sehr weisser und matter
Oberfläche ausgeführt sein, damit sie das auftreffende Licht diffus reflektieren,
d.h. möglichst breit streuen.
[0021] Die genannten Möglichkeiten können auch kombiniert werden. Sie bewirken einzeln oder
in Kombination, dass die Abdeckplatte 2 gleichmässig hell leuchtet und also keine
helleren Bereiche aufweist.
[0022] Das erfindungsgemässe Lichtmodul gewährleistet eine gleichmässige Helligkeitsverteilung
über die gesamte, diffus streuende, lichtdurchlässige Abdeckplatte 2.
[0023] Es ist auch möglich, dass mehrere Lichtmodule eine gemeinsame Abdeckplatte 2 haben.
1. Lichtmodul, mit einem Bodenelement (1), das einen lichtreflektierenden Boden (3) und
zwei vom Boden (3) abstehende, einander gegenüberliegende Seitenwände (4, 5) aufweist,
einer am Bodenelement (1) befestigbaren Abdeckplatte (2), die lichtdurchlässig ist
und auftreffendes Licht diffus streut, wobei der durch den Boden (3), die Seitenwände
(4, 5) und die Abdeckplatte (2) begrenzte Raum mit Luft gefüllt ist, und LED's (10),
dadurch gekennzeichnet, dass an jeder der beiden Seitenwände (4, 5) eine Leiste (8) befestigt ist, die gegenüber
der Seitenwand (4, 5) unter einem vorbestimmten Winkel (α) geneigt ist, dass die LED's
(10) auf der dem Boden (3) zugewandten Seite der Leiste (8) angebracht sind und den
Boden (3) beleuchten, wobei die Reflexionseigenschaften des Bodens (3) im Bereich
der Mitte zwischen den beiden Seitenwänden (4, 5) anders sind als in der Nähe der
beiden Seitenwände (4, 5).
2. Lichtmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (3) in erste Teilflächen (19) und zweite Teilflächen (20) unterteilbar
ist, die unterschiedliche Reflexionseigenschaften haben, und dass die von den ersten
Teilflächen (19) belegte Fläche im Vergleich zu der von den zweiten Teilflächen (20)
belegten Fläche in einem zwischen der ersten Seitenwand (4) und der Mitte zwischen
den beiden Seitenwänden (4, 5) liegenden Gebiet und einem zwischen der zweiten Seitenwand
(5) und der Mitte zwischen den beiden Seitenwänden (4, 5) liegenden Gebiet mit zunehmendem
Abstand von der entsprechenden Seitenwand (4, 5) zunimmt.
3. Lichtmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Teilflächen (19) auftreffendes Licht nicht-diffus reflektieren und dass
die zweiten Teilflächen (20) auftreffendes Licht diffus reflektieren.
4. Lichtmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Teilflächen (19) eine spiegelnde Oberfläche und die zweiten Teilflächen
(20) eine matte, weisse Oberfläche aufweisen.
5. Lichtmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Teilflächen (19) ein Reflexionsvermögen R1 und die zweiten Teilflächen (20) ein Reflexionsvermögen R2 aufweisen, wobei das Reflexionsvermögen R1 grösser als das Reflexionsvermögen R2 ist.
6. Lichtmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtmodul zwei weitere Seitenwände (6, 7) aufweist und dass die beiden äussersten
LED's (10) einer Leiste (8) in einem vorbestimmten Mindestabstand (A) zu den weiteren
Seitenwänden (6, 7) angeordnet sind.
7. Lichtmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtmodul zwei weitere Seitenwände (6, 7) aufweist, deren Absorptionsvermögen
für Licht auf der dem Boden (3) zugewandten Seite so gross ist, dass die Abdeckplatte
(2) dem menschlichen Auge gleichmässig hell erscheint.
8. Lichtmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtmodul zwei weitere Seitenwände (6, 7) aufweist, deren dem Boden (3) zugewandte
Seite eine matte, weisse Oberfläche hat.
1. Light module, comprising a floor element (1) with a light-reflecting floor (3) and
two side walls (4, 5) protruding from the floor (3) and being disposed opposite of
one another, a cover plate (2) which can be fastened to the floor element (1) and
which is light-transmissive and diffusely scatters impinging light, with the space
delimited by the floor (3), the side walls (4, 5) and the cover plate (2) being filled
with air, and LEDs (10), characterized in that a strip (8) is fastened to each of the two side walls (4, 5), which strip is inclined
relative to the side wall (4, 5) under a predetermined angle (α), that the LEDs (10)
are attached to the side of the strip (8) facing the floor (3) and illuminate the
floor (3), with the reflective properties of the floor (3) being different in the
region of the middle between the two side walls (4, 5) than close to the two side
walls (4, 5).
2. Light module according to claim 1, characterized in that the floor (3) can be subdivided into first partial areas (19) and second partial
areas (20) which have different reflective properties, and that the area covered by
the first partial areas (19), in comparison with the area covered by the second partial
areas (20), increases with increasing distance from the respective side wall (4, 5)
in a region disposed between the first side wall (4) and the middle between the two
side walls (4, 5) and a region disposed between the second side wall (5) and the middle
between the two side walls (4, 5).
3. Light module according to claim 2, characterized in that the first partial areas (19) reflect the impinging light in a non-diffuse manner
and that the second partial areas (20) reflect impinging light in a diffuse manner.
4. Light module according to claim 3, characterized in that the first partial areas (19) have a reflecting surface and the second partial areas
(20) have a matt white surface.
5. Light module according to claim 2, characterized in that the first partial areas (19) have a reflectivity R1 and the second partial areas (20) a reflectivity R2, with the reflectivity R1 being larger than the reflectivity R2.
6. Light module according to any of claims 1 to 5, characterized in that the light module comprises two further side walls (6, 7) and that the two outermost
LEDs (10) of a strip (8) are arranged at a predetermined minimum distance (A) from
the further side walls (6, 7).
7. Light module according to any of claims 1 to 5, characterized in that the light module comprises two further side walls (6, 7), the absorptive power of
which for light on the side facing the floor (3) is so large that the cover plate
(2) appears evenly bright to the human eye.
8. Light module according to any of claims 1 to 5, characterized in that the light module comprises two further side walls (6, 7) whose side facing the floor
(3) has a matt white surface.
1. Module de lumière, comportant un élément au fond (1) qui présente un fond (3) qui
réfléchit la lumière et deux parois latérales opposées l'une à l'autre (4, 5) qui
s'érigent depuis le fond (3), une plaque de recouvrement (2) qui peut être fixée sur
l'élément au fond (1), qui est perméable à la lumière et qui répartit la lumière incidente
de manière diffuse, dans lequel l'espace limité par le fond (3), les parois latérales
(4, 5) et la plaque de recouvrement (2) est rempli d'air, et des LED (10) caractérisé en ce que, sur chacune des deux parois latérales (4, 5), un listeau (8) est fixé, lequel est
incliné sous un angle (α) prédéterminé par rapport aux parois latérales (4, 5), et
en ce que les LED (10) sont mises en place sur la face du listeau (8) tournée vers le fond
(3) et éclairent le fond (3), dans lequel les propriétés de réflexion du fond (3)
dans la zone du milieu entre les deux parois latérales (4, 5) sont autrement que dans
la proximité des deux parois latérales (4, 5).
2. Module de lumière selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fond (3) peut être subdivisé dans des premières surfaces partielles (19) et dans
des secondes surfaces partielles (20) qui ont des propriétés différentes de réflexion
et en ce que la surface occupée par les premières surfaces partielles (19) augmente en comparaison
à la surface occupée par les secondes surfaces partielles (20) dans une zone située
entre la première paroi latérale (4) et le milieu entre les deux parois latérales
(4, 5) et une zone située entre la seconde paroi latérale (5) et le milieu entre les
deux parois latérales (4, 5) avec une distance croissante depuis la paroi latérale
correspondante (4, 5).
3. Module de lumière selon la revendication 2, caractérisé en ce que les premières surfaces partielles (19) réfléchissent la lumière incidente de manière
non diffuse et en ce que les secondes surfaces partielles (20) réfléchissent la lumière incidente de manière
diffuse.
4. Module de lumière selon la revendication 3, caractérisé en ce que les premières surfaces partielles (19) présentent une surface qui fait miroir et
en ce que les secondes surfaces partielles (20) présentent une surface mate et blanche.
5. Module de lumière selon la revendication 2, caractérisé en ce que les premières surfaces partielles (19) présentent un pouvoir de réflexion R1 et en ce que les secondes surfaces partielles (20) présentent un pouvoir de réflexion R2, dans lequel le pouvoir de réflexion R1 est plus grand que le pouvoir de réflexion R2.
6. Module de lumière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le module de lumière présente deux autres parois latérales (6, 7) et en ce que les deux LED (10) d'un listeau (8), placées le plus à l'extérieur, sont agencées
à une distance minimale prédéterminée (A) par rapport aux autres parois latérales
(6, 7).
7. Module de lumière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le module de lumière présente deux autres parois latérales (6, 7) dont le pouvoir
d'absorption pour la lumière sur le côté tourné vers le fond (3) est si grand que
la plaque de recouvrement (2) apparaît avec une clarté régulière pour l'oeil humain.
8. Module de lumière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le module de lumière présente deux autres parois latérales (6, 7) dont le côté tourné
vers le fond (3) a une surface mate et blanche.
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