| (19) |
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(11) |
EP 2 077 372 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.01.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA MK RS |
| (71) |
Anmelder: August Bünger Bob-Textilwerk GmbH & Co. KG |
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42277 Wuppertal (DE) |
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Erfinder: |
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- Lang, Qirong
PC.516001 Guandong (CN)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Buse, Mentzel, Ludewig |
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Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
Flächige Vorrichtung |
(57) Die Erfindung betrifft eine flächige Vorrichtung (10), wie ein Rollo, einen Rollladen,
ein Rolltor, eine Jalousie, einen Trennvorhang oder dgl. Die flächige Vorrichtung
(10) verfügt über einen Flächenteil (20), welcher eine Flächenbahn (21) und eines
oder mehrere Wickelelemente (30) umfasst, auf welche eine oder mehrere Einrichtungen
des Flächenteils (20) aufwickelbar sind, wodurch die Flächenbahn (21) heraufzieh-
und herablassbar ist. Weiterhin umfasst die Vorrichtung (10) einen Antriebsteil (40),
der ein Antriebsmittel (41) aufweist, durch welches das Heraufziehen bzw. Herablassen
bewirkt werden kann. Der Antriebsteil (40) verfügt hierbei über einen ersten Getriebeteil
(42), während der Flächenteil (20) einen zweiten Getriebeteil (24) aufweist. Im Montagefall
stehen diese beiden Getriebeteile (24, 42) miteinander in Wirkverbindung. Der Antriebsteil
(40) und der Flächenteil (20) sind mit einander lösbar befestigt (Fig. 6).
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[0001] Die Erfindung betrifft eine flächige Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegebenen Art. Solche Art Vorrichtungen haben viele Verwendungsmöglichkeiten,
beispielsweise zum Verschließen eines Durchganges, einer Öffnung bzw. eines Fensters,
zur Trennung und Aufteilung von Räumlichkeiten, wie Turnhallen, Messehallen, Krankenhausräume,
zur Verdunkelung eines Fensters bzw. eines Türdurchganges zum Verschließen einer sonstigen
Öffnung, wie beispielsweise eines Regales oder Schrankes, oder einfach zur Dekoration.
[0002] Um die Flächenbahn selbst hochzuziehen, wird sie bei vielen flächigen Vorrichtungen
direkt auf eine Welle aufgewickelt, welche von einem Antriebsmittel, wie einem Motor,
einem Betätigungsband oder einer Kette, radial angetrieben wird. Nachteilig bei einer
solchen Anordnung ist, dass man einen großen Montage- und Demontageaufwand hat, falls
man die Flächenbahn einmal abnehmen oder austauschen will, beispielsweise zur Reinigung,
zur Wartung oder zur Reparatur.
[0003] Andere flächige Vorrichtungen verfügen über Zugschnüre, welche ebenfalls auf eine
Welle aufgewickelt werden, die durch ein Antriebsmittel direkt angetrieben wird. Die
Trägerbahn legt sich dabei in Falten und wird nicht mit aufgewickelt. Hierzu existieren
eine Reihe von Lösungen, welche hier beispielhaft vorgestellt werden sollen.
[0004] Die Dokumente
DE 201 09 239 U1,
DE 201 09 240 U1,
DE 101 26 812 C2 und
DE 101 26 813 C2 beschreiben Raffvorhänge mit unterschiedlich verlaufenden Zugschnüren, welche auf
eine drehbare Welle aufwickelbar sind und zwar mittels Aufwickelelementen, welche
drehfest auf der Welle befestigt sind. Die Welle wird von einer Befestigungsschiene
getragen. Die Zugschnüre sind an der Vorhangbahn befestigt und werden mit dieser zusammen
im Bedarfsfalle von der Befestigungsschiene und der Welle mit den Aufwickelelementen
entfernt, beispielsweise um die Vorhangbahn zu reinigen. Nachteilig bei dieser Anordnung
ist es jedoch, dass bei der Montage der Vorhangbahn sehr stark darauf geachtet werden
muss, dass die Aufwickelelemente mit den aufwickelbaren Bereichen der Zugschnüre in
Eingriff gebracht werden. Auch ist es erforderlich die Vorhangbahn in die maximal
heruntergelassene Lage (Strecklage) zu bringen, da sonst die Zugschnüre um die Welle
gewickelt sind und ein Lösen der Vorhangbahn und somit der Zugschnüre von der Welle
und der Befestigungsschiene nicht möglich ist. Durch die Ausgestaltung der Aufwickelelemente
wird die ganze Vorrichtung im Bereich der Befestigungsschiene sehr klobig. Insbesondere
ist kein Gehäuse vorgesehen, sodass es sein kann, dass die Welle und die Aufwickelelemente
von Außen, beispielsweise durch ein Fenster, gesehen werden können, was unter Umständen
unerwünschte optische Effekte beinhaltet. Darüber hinaus verschmutzt die Aufwickelmechanik
ohne Gehäuse schnell, da gerade im Bereich von Fenstern Luftumwälzungen stattfinden.
[0005] Die
DE 202 02 599 U1,
DE 102 07 021 C1 und
EP 1 338 229 B1 beschreiben eine Aufzugsvorrichtung für Raffvorhänge. Hierbei werden die Zugschnüre
U-förmig geführt und es ist eine Wickelwelle an einer Vorhangleiste vorgesehen, welche
eine Mitnehmerscheibe aufweise, die die Zugschnüre bei Drehung der Welle erfasst.
Auch hier sind die Zugschnüre an der Vorhangbahn befestigt und werden mit dieser entfernt,
um die Vorhangbahn beispielsweise zu reinigen. Die Vorhangbahn kann bei dem Gegenstand
dieser Druckschrift ebenfalls nur entfernt werden, wenn sie ihre maximale Strecklage
erreicht hat, also ganz herabgelassen ist. Anderenfalls sind die Zugschnüre um die
Wickelwelle gewickelt und ein Lösen ist nicht möglich. Ebenfalls muss hier bei der
Montage des Vorhanges darauf geachtet werden, dass die Mitnehmerscheibe und die Zugschnüre
zueinander ausgerichtet sind, sodass die Mitnehmerscheibe die Zugschnüre auch korrekt
erfasst. Gerade hier können jedoch auch Montagefehler entstehen, sodass ein Raffen
des Vorhanges nicht möglich ist und die Montage nochmals neu durchgeführt werden muss.
Außerdem sind die Zugschnüre in Ösen geführt, welche an der Vorhangleiste befestigt
sind. Bei jeder Montage müssen daher die Zugschnüre in die Ösen eingeführt werden
und bei der Demontage dann wieder herausgenommen werden. Dies ist eine sehr unpraktische
Arbeit, die relativ lange dauert und das Risiko von Montagefehlern erhöht. Die Wickelwelle
muss hier einen recht großen Durchmesser aufweisen, da das Raffen des Vorhanges sonst
sehr lange dauern würde. Somit ist auch diese Ausgestaltung recht klobig und ebenfalls
nicht von einem Gehäuse umgeben, sodass man bei der Montage an einem Fenster von der
Außenseite her den Aufwickelmechanismus sehen kann. Da auch hier kein geordnetes Aufwickeln
stattfindet, kann es vorkommen, dass der Raffvorhang nicht gerade hochgezogen wird.
Dies führt dazu, dass der Raffvorhang in hochgezogenem Zustand ggf. nicht so schön
aussieht.
[0006] Die
DE 20 2005 020 590 U1 beschreibt eine Vorrichtung zum geordneten Aufwickeln der Zugschnüre eines Raffvorhanges.
Hierbei ist ebenfalls eine Wickelwelle vorgesehen, auf der für jede Zugschnur, welche
U-förmig geführt ist, zwei Spulen vorgesehen sind. Diese Spulen verfügen wiederum
über Mitnehmerscheiben, welche die Zugschnur erfassen und geordnet aufwickeln. Hier
ist zunächst ein großer Materialaufwand verbunden mit hohen Kosten notwendig, falls
der Raffvorhang breit ausgeführt werden soll und somit viele Zugschnüre enthält. Ebenfalls
ist bei der Vorkonfektionierung der Wickelwelle darauf zu achten, dass die Mitnehmerscheiben
gleich ausgerichtet sind, damit sie die Zugschnur möglichst zeitgleich umfassen und
der Vorhang gerade und gleichmäßig hochgezogen wird. Auch hier besteht die Gefahr,
dass einzelne Mitnehmerscheiben die Zugschnur nicht richtig erfassen. Ebenfalls kann
der Vorhang nur im heruntergelassenen Zustand demontiert werden, da sonst, wie auch
bei den anderen Vorrichtungen, die Zugschnur auf der Wickelwelle aufgewickelt ist
und somit der Vorhang mit den Zugschnüren von der Wickelwelle nicht gelöst werden
kann.
[0007] Die
DE 20 2006 005 531 U1 wiederum beschreibt ebenfalls eine Vorrichtung zum Raffen eines Vorhanges. Hier verfügt
der Vorhang über Einzelzugschnüre, welche in einer auf einer Wickelwelle befindlichen
Klemmeinrichtung fixiert werden müssen. Auch hier kann der Vorhang nur im vollständig
heruntergelassenen Zustand demontiert werden und die Montage und Demontage ist gerade
bei breiten Vorhängen relativ aufwendig, da jede einzelne Zugschnur in der dazugehörigen
Scheibe eingeklemmt bzw. aus dieser herausgenommen werden muss.
[0008] Die
DE 44 39 423 C1 und
DE 94 11 309 beschreiben ebenfalls einen Raffvorhang mit einer Aufwickelwelle, welche über einen
Mitnehmer verfügt, der die U-förmig geführten Zugschnüre erfasst und auf die Aufwickelwelle
aufwickelt. Auch hier kann die Demontage des Vorhanges nur bei vollständig heruntergelassenem
Vorhang erfolgen. Auch kann es hier sein, dass der Zugschnurmitnehmer die Zugschnüre
nicht oder nicht vollständig erfasst, sodass gar kein oder zumindest kein gleichmäßiges
Aufwickeln und damit Raffen des Vorhanges möglich ist. Da auch hier die Aufwickelwelle
einen relativ großen Durchmesser aufweist, wird die Vorrichtung recht klobig, was
ästhetische Nachteile mit sich bringen kann.
[0009] Die
DE 20 2006 010 779 letztlich zeigt ebenfalls ein Raffrollo mit einer drehgelagerten Welle, auf welcher
ein Schlitten drehfest und längsverschieblich gelagert ist. Dieser Schlitten beinhaltet
eine Mitnehmerscheibe und ist mit einem Kuppelstück in Wirkverbindung zu bringen.
Zwischen dem Schlitten und dem Kuppelstück gibt es Positionierungs- und Gegenpositionierungsmittel,
um die Mitnehmerscheibe und die Zugschnur möglichst gut zueinander auszurichten, damit
die Mitnehmerscheibe die Zugschnur auch erfassen kann. Auch bei dieser Vorrichtung
ist ein Lösen des Vorhangstoffes nur bei vollständig heruntergelassenem Vorhang möglich.
Außerdem wird auch hier die gesamte Vorrichtung relativ klobig, da zwischen dem Antriebsmittel
und der Welle das Getriebe für die Übersetzung der Drehbewegung sitzen muss.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine
flächige Vorrichtung zu schaffen, bei welche der Flächenteil in jeder möglichen Hochziehlage
montiert und demontiert werden kann, wobei bei der Montage sichergestellt wird, dass
der Flächenteil mit dem Antriebsteil in Wirkverbindung kommt und wobei der Antriebsteil
möglichst schmal und schlank ausgebildet werden kann, um eine Montage, beispielsweise
auch in der Fensterlaibung, zu ermöglichen.
[0011] Dies wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst,
denen folgende besondere Bedeutung zu kommt.
[0012] Der Antriebsteil verfügt über einen ersten Getriebeteil, wobei der Flächenteil einen
zweiten Getriebeteil aufweist. Im Montagefall stehen diese beiden Getriebeteile miteinander
in Wirkverbindung, wobei der Antriebs- und der Flächenteil miteinander lösbar befestigt
sind. Dies hat den Vorteil, dass durch die beiden Getriebeteile der Flächenteil mit
seinem Wickelelement durch das Antriebsmittel bewegt wird, wodurch ein Heraufziehen
oder Herablassen der Flächenbahn ermöglicht wird. Da das Wickelelement am Flächenteil
montiert ist, kann der Flächenteil in jeder Position der Flächenbahn montiert und
demontiert werden. Dies ist insbesondere bei schweren und unhandlichen Flächenbahnen
von Vorteil, wie beispielsweise Rollläden und Rolltoren, aber auch bei kleineren und
leichteren Flächenbahnen, wie Jalousien und Raffvorhängen. Es gibt also keine "Nullposition"
der Flächenbahn zur Montage und Demontage.
[0013] Die Vorrichtung funktioniert, egal ob die Flächenbahn selber, wie es gewöhnlich bei
Rolltoren, Rollläden und ähnlichem der Fall ist, auf das Wickelelement aufgewickelt
wird, oder ob Zugschnüre Verwendung finden, wie es vor allem bei Jalousien, Raffvorhängen
und Rollos der Fall ist. Es bieten sich also vielseitige Anwendungsmöglichkeiten für
die vorliegende Erfindung.
[0014] Als lösbare Befestigung des Flächenteils zum Antriebsteil kann in einer bevorzugten
Ausführungsform eine Clipsverbindung vorgesehen werden, wobei der Antriebs- und /
oder der Flächenteil über mindestens ein Clipselement verfügen. Eine solche Clipsverbindung
ist einfach herstellbar und auch ebenso einfach zu lösen, sodass für die Montage und
Demontage keine besonderen Werkzeuge verwendet werden müssen.
[0015] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die ersten und/oder die zweiten
Getriebeteile als Zahnräder ausgeführt. Diese bieten eine einfache und robuste Möglichkeit,
um die Drehbewegung vom Antriebsteil auf das Wickelelement zu übertragen.
[0016] Weitere Vorteile und Maßnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Baueinheit und eines Schlittens vor der
Montage;
- Fig. 2
- die Baueinheit und der Schlitten nach der Montage;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße flächige Vorrichtung mit Schlitten und Baueinheit;
- Fig. 4
- Baueinheit und Schlitten der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht;
- Fig. 5
- die Bauteile aus Fig. 4 im Teilschnitt
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße flächige Vorrichtung, teilweise hochgezogen.
[0017] Die Fig. 1 und 2 zeigen jeweils Einzelteile des Flächenteils 20 und des Antriebsteils
40. In Figur 1 sind die ersten 42 und zweiten Getriebeteile 24 dargestellt und zwar
ohne miteinander in Eingriff zu stehen. Der erste Getriebeteil 42 ist hierbei in einen
Schlitten 43 integriert, welcher über zwei Seitenbegrenzungen 44 verfügt. Diese Seitenbegrenzungen
44 fungieren gleichzeitig als Gegenpositionierungsmittel 45 für die Positionierungsmittel
33 am Flächenteil. Die Positionierungsmittel 33 werden von Seitenwänden 32 der Baueinheit
31 gebildet, welche das Wickelelement 30 umfasst. Dieses Wickelelement 30 umfasst
eine Spule 34 mit einem Wickelbereich 35, wobei an der Spule 34 der zweite Getriebeteil
24 angeordnet ist. Diese Spule 34 sowie die Positionierungsmittel 33 sind auf einer
Tragplatte 37 angeordnet. Die Tragplatte 37 kann an der Flächenbahn 21 angenäht werden.
Genauso ist auch ein Annieten, Ankleben oder eine andere Verbindung möglich. Es ist
aber auch möglich, die Tragplatte 37 an der Flächenbahn 21 lösbar zu befestigen, beispielsweise
durch einen Vorsprung an der Tragplatte 37, welcher in eine Ausnehmung an der Flächenbahn
21 eingreift, wodurch die Tragplatte 37 mit ihren Bauteilen wieder verwendet werden
kann, wenn beispielsweise die Flächenbahn 21 ausgetauscht wird.
[0018] Fig. 2 zeigt die Baueinheit 31 und den Schlitten 43 miteinander im Eingriff. Durch
die Positionierungsmittel 33 und die Gegenpositionierungsmittel 45, die hier durch
die Seitenwände 32 und die Seitenbegrenzungen 44 gebildet werden, werden die ersten
42 und zweiten 24 Getriebeteile zueinander ausgerichtet. Fehler bei der Montage werden
so minimiert. Falls eine Clipsverbindung vorgesehen ist, um den Antriebsteil 40 mit
dem Flächenteil 20 lösbar zu verbinden, ist es besonders vorteilhaft, die beiden Elemente
der Clipsverbindung an den Seitenwänden 32 und den Seitenbegrenzungen 44 vorzusehen,
da dann die Clipsverbindung und die Positionierung gleichzeitig erfolgen kann. Hierdurch
werden weniger Bauteile benötigt und die Vorrichtung kann kostengünstiger hergestellt
werden.
[0019] Fig. 3 zeigt eine flächige Vorrichtung 10 am Beispiel eines Raffrollos. Hier sind
die bereits aus den Fig. 1 und 2 bekannte Baueinheit 31 und der Schlitten 43 montiert.
Es ist nur der zweite Getriebeteil 24 sichtbar, da der erste Getriebeteil 42 von diesem
verdeckt wird.
[0020] Das Wickelelement 30 ist als Spule 34 ausgebildet. Die Spule 34 weist in ihrem Wickelbereich
35 Führungserhebungen 36 auf. Hierdurch ist ein besonders gezieltes Aufwickeln der
Zugschnur 60 möglich, welche als Einrichtung des Flächenteils 20 dient, die auf das
Wickelelement 30 aufgewickelt wird. Hierdurch legt sich die Flächenbahn 21 des Raffvorhanges
in Falten. Es kann auch vorteilhaft sein den Wickelbereich 35 der Spule 34 konisch
auszubilden, insbesondere dann, wenn der zweite Getriebeteil 24 den Wickelbereich
35 in zwei Abschnitte untereilt. Die Zugschnur 60 ist mit ihrem einen Ende 61 an dem
unteren Ende 22 der Flächenbahn 21 befestigt 63, wie später noch näher erläutert wird.
Mit ihrem anderen Ende 62 ist die Zugschnur 60 jedoch am Wickelelement 30 befestigt,
und zwar in diesem Fall durch eine feste Verbindung. Hierdurch ist sichergestellt,
dass die Zugschnur 60, bei Betätigung des Antriebsmittels 41 und in Wirkverbindung
stehenden ersten 42 und zweiten 24 Getriebeteilen, sich auf den Wickelbereich 35 des
Wickelelementes 30 aufwickelt. Auch falls mehrere Zugschnüre 60 vorgesehen sind, ist
daher ein gleichmäßiges Hochziehen der Flächenbahn 21 gesichert. Auch bei der Vorkonfektionierung
des Flächenteils 20 braucht dann nicht drauf geachtet zu werden, in welcher radialen
Position die Wickelelemente 30 montiert werden, da auf jeden Fall die Zugschnüre 60
von den Wickelelementen 30 erfasst werden und es direkt bei Betätigung des Antriebsmittels
41 zu einem gleichmäßigen Aufwickeln der Zugschnüre 60 und somit einem gleichmäßigen
Hochziehen der Flächenbahn 21 kommt.
[0021] Die Zugschnur 60 ist hier als Kordel ausgeführt; es ist jedoch auch möglich, als
Zugschnur 60 ein Band oder Ähnliches vorzusehen. Auch ist hier die gesamte Baueinheit
31 auf einer Tragplatte 37 angeordnet, welche einen Reiter bildet, der am oberen Ende
23 der Flächenbahn 21 befestigt ist. Hierdurch ist eine besonders schnelle und einfache
Montage der Baueinheit 31 möglich.
[0022] Des Weiteren ist noch die Welle 46 erkennbar, welche im vorliegenden Falls den Schlitten
43, umfassend den ersten Getriebeteil 42, mit dem hier nicht dargestellten Antriebsmittel
41 verbindet. Es ist selbstverständlich auch möglich mehrere Schlitten 43 bzw. mehrere
erste Getriebeteile 42 durch die Welle 46 miteinander bzw. mit dem Antriebsmittel
zu verbinden. Hierdurch bietet sich eine einfache Möglichkeit das Antriebsmittel 41
mit dem ersten Getriebeteil 42 in Wirkverbindung zu bringen, sodass die ersten Getriebeteile
42 bei Betätigung des Antriebsmittels 41 bewegt werden. Selbstverständlich ist es
ebenfalls denkbar, die zweiten Getriebeteile 24 bzw. die Wickelelemente 30 oder die
Baueinheiten 31 mit einer Welle 46 zu verbinden. Eine einfach Möglichkeit der Verbindung
mit der Welle ergibt sich dadurch, wenn man die Getriebeteile 24, 42 die Schlitten
43, die Baueinheiten 31 und/oder die Antriebsmittel 41 auf die Welle 46 aufclipsbar
gestaltet. Auch hierdurch wird die Vorkonfektionierung deutlich erleichtert und die
entsprechenden Bauteile können kompakter und kleiner ausgeführt werden.
[0023] Darüber hinaus ist es auch möglich den ersten 42 und/oder den zweiten Getriebeteil
24 als Welle 46 auszubilden. Diese Welle kann dann beispielsweise über Zähne verfügen
und einen zahnradartigen Querschnitt aufweisen. Hierdurch werden Bauteile gespart
und die Vorrichtung lässt sich insgesamt noch kompakter und schmaler herstellen.
[0024] Besonders günstig ist es, wenn die entsprechenden Teile 24, 30, 31, 42, 43 auf der
Welle 46 drehfest aber längsverschieblich gelagert werden. Die drehfeste Lagerung
ist notwendig, um die Rotationsbewegung des Antriebsmittels 41 auf die anderen Teile
zu übertragen. Durch die Längsverschieblichkeit ist eine Ausrichtung der Schlitten
43 zu den Baueinheiten 31 bzw. der ersten Getriebeteile 42 zu den zweiten Getriebeteilen
24 einfacher. Auch Fertigungstoleranzen und Ähnliches können hierdurch leichter ausgeglichen
werden. Die Welle 46 ist hier vorliegend als Vierkantwelle ausgeführt, um dies zu
ermöglichen.
[0025] Zwischen dem Antriebsteil 40 und dem Flächenteil 20 ist hier noch ein weiteres Anschlussmittel
70 vorgesehen, welches im vorliegenden Fall als Klettverbindung ausgeführt ist. Hierdurch
wird eine gute Verbindung zwischen dem Antriebsteil 40 und dem Flächenteil 20 ermöglicht,
auch wenn die Clipsverbindungen nur vereinzelt ausgeführt werden. Gerade bei flexiblen
Materialien, wie Textilien oder Kunststoffen, ist eine Klettverbindung günstig, da
die Klett- und Flauschbänder ebenfalls flexibel sind und leicht an dem Material der
Flächenbahn 21 befestigt werden können.
[0026] Außerdem erkennt man am Antriebsteil 40 noch eine Verkleidung 80, welche die Welle
46 sowie die Getriebeteile 24, 42 und das Wickelelement 30 abdeckt. Hierdurch ergibt
sich auch bei der Montage in einer Fensterlaibung von Innen und Außen kein unschönes
Bild, indem beispielsweise der Aufwickelmechanismus gezeigt wird. Besonders günstig
ist es, den Antriebsteil 40 mit der Verkleidung 80 einstückig auszuführen, da dies
die Montage des Flächenteils 20 am Antriebsteil 40 erleichtert und die Produktionskosten
senkt.
[0027] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verkleidung in etwa die Form eines U-Profiles
besitzt, da dies zum einen eine sehr einfache Bauform darstellt und zum anderen die
zweiten Getriebeteile 24, die Wickelelemente 30 oder die Baueinheiten 31 in die Verkleidung
80 geclipst werden können. Auch hierdurch entsteht eine einfache, Clipsverbindung,
die schnell. und ohne Werkzeuge gelöst und hergestellt werden kann. Auch ist dies
deutlich einfacher als Clipselemente an den einzelnen Bauteilen vorzusehen, da es
hier schon mal leichter passieren kann, dass solche Clipselemente abbrechen oder beschädigt
werden. Bei der Herstellung dieser Clipsverbindung ist weiterhin besonders vorteilhaft,
wenn die Bauteile in der Verkleidung 80 längsverschieblich sind. Hierdurch wird die
Montage des Flächenteils 20 am Antriebsteil 40 sehr erleichtert und die Ausrichtung
der Getriebeteile 24, 42 zueinander vereinfacht. Auch ist es möglich hier eine besonders
kompakte und schlanke Bauform auszuführen.
[0028] Die Fig. 4 und 5 zeigen nochmals die Kombination aus Schlitten 43 und Baueinheit
31 in Seitenansicht bzw. im Teilschnitt. Die Seitenbegrenzung 44 des Schlittens 43
weist hierbei eine Öffnung für die Vierkantwelle 46 auf, welche den Schlitten 43 mit
weiteren Schlitten 43 bzw. mit dem Antriebsmittel 41 verbinden kann. Die Baueinheit
31 ist auch hier auf einer Tragplatte 37 angeordnet. Bei der Darstellung im Teilschnitt
in Fig. 5 sieht man deutlich, wie die ersten 42 und zweiten Getriebeteile 24 miteinander
in Eingriff stehen. Beide Getriebeteile 24, 42 sind hierbei als Zahnräder ausgeführt.
Auch wenn in Fig. 5 die Zähne nur teilweise dargestellt sind, sind beide Getriebeteile
24, 42 als volle Zahnräder zu verstehen. Durch die Wahl der Zahnraddurchmesser und
der Zahnanzahlen ist es möglich, die Übersetzung der Rotationsbewegung des Antriebsmittels
41 auf das Wickelelement 30 zu bestimmen. Aufwendige große Getriebe, welche bisher
meist am Antriebsmittel 41 angeordnet waren, fallen dadurch weg und der gesamte Antriebsteil
40 kann deutlich kleiner und schmaler realisiert werden. Erst durch diese schmale
Bauform wird eine Montage in der Fensterlaibung oder in ähnlichen beengten Bereichen
möglich.
[0029] Figur 6 zeigt nun eine komplette flächige Vorrichtung 10, hier ebenfalls als Raffvorhang.
Die Vorrichtung 10 verfügt über einen Flächenteil 20 und einen Anschlussteil 40. Der
Flächenteil 20 besitzt eine Flächenbahn 21, welche hier in teilweiser Rafflage dargestellt
ist. Obwohl die Flächenbahn 21 nun weder komplett heruntergelassen noch vollständig
hochgezogen ist, ist eine Demontage des Flächenteils 20 vom Antriebsteil 40 möglich.
Die Flächenbahn 21 verfügt über mehrere Zugschnüre 60, welche mit ihrem einen Ende
61 am unteren Ende 22 der Flächenbahn 21 befestigt 63 sind, wobei sie mit ihrem anderen
Ende 62 den Wickelelementen 30 zugeordnet sind. Als Befestigung 63 ist es denkbar,
die Zugschnüre 60 in dafür vorgesehenen Elementen zu verknoten, aber auch sie durch
Nähen, Kleben oder Ähnliches festzulegen. Jede Zugschnur 60 durchläuft eine Reihe
von Führungsmitteln 64 beispielsweise Ösen, Taschen oder Schlaufen. Hierdurch ist
es möglich, die Zugschnüre 60 an der Flächenbahn 21 geordnet festzulegen. Jeder Zugschnur
60 ist hierbei ein eigenes Wickelelement 30 zugeordnet, wodurch es ermöglicht wird,
diese Wickelelemente 30 möglichst klein und platzsparend auszuführen. Der Antriebsteil
40 verfügt über mehrere Schlitten 43, welche durch eine Welle 46 miteinander verbunden
werden. Ebenfalls an der Welle 46 angeschlossen ist das Antriebsmittel 41, welches
hier als Kettenantrieb 47 ausgeführt ist. Es ist selbstverständlich auch möglich andere
Antriebsmittel 41 vorzusehen, wie beispielsweise Antriebsreimen, Antriebsbänder oder
Ähnliches. Auch ist es selbstverständlich denkbar als Antriebsmittel 41 einen Motor
vorzusehen.
[0030] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die hier dargestellten Ausführungsformen
lediglich Beispiele der Erfindung sind. Diese ist nicht darauf beschränkt, sondern
es sind vielmehr noch Änderungen und Abwandlungen möglich.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 10
- Flächige Vorrichtung
- 20
- Flächenteil
- 21
- Flächenbahn
- 22
- Unteres Ende von 21
- 23
- Oberes Ende von 21
- 24
- Zweiter Getriebeteil
- 30
- Wickelelement
- 31
- Baueinheit
- 32
- Seitenwand von 31
- 33
- Positionierungsmittel
- 34
- Spule
- 35
- Wickelbereich
- 36
- Führungserhebung
- 37
- Tragplatte
- 40
- Antriebsteil
- 41
- Antriebsmittel
- 42
- Erster Getriebeteil
- 43
- Schlitten
- 44
- Seitenbegrenzung von 43
- 45
- Gegenpositionierungsmittel
- 46
- Welle
- 47
- Kettenantrieb
- 60
- Zugschnur
- 61
- Eines Ende von 60
- 62
- Anderes Ende von 60
- 63
- Befestigung von 60
- 64
- Führungsmittel
- 70
- Weiteres Anschlussmittel
- 80
- Verkleidung
1. Flächige Vorrichtung (10), wie ein Rollo, eine Rolllade, ein Rolltor, eine Jalousie,
ein Trennvorhang oder dgl.,
mit einem Flächenteil (20), welcher eine Flächenbahn (21) und ein oder mehrere Wickelelemente
(30) umfasst, auf welche eine oder mehrere Einrichtungen des Flächenteils (20) aufwickelbar
sind, wodurch die Flächenbahn (21) heraufzieh- und / oder herablassbar ist,
und mit einem Antriebsteil (40), der ein Antriebsmittel (41) umfasst durch welchen
das Heraufziehen bzw. Herablassen bewirkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antriebsteil (40) einen ersten Getriebeteil (42) und der Flächenteil (20) einen
zweiten Getriebeteil (24) umfassen,
wobei im Montagefall diese beiden Getriebeteile (24, 42) miteinander in Wirkverbindung
stehen,
und dass der Antriebsteil (40) und der Flächenteil (20) miteinander lösbar befestigbar sind.
2. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, welche auf das bzw. die Wickelelemente (30) aufgewickelt wird, die
Flächenbahn (21) selbst ist.
3. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausrichtung der ersten (42) und zweiten Getriebeteile (24) zueinander Positionierungs-
(33) und Gegenpositionierungsmittel (45) vorgesehen sind.
4. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als lösbare Befestigung eine Clipsverbindung dient, wobei der Antriebs- (40) und
/ oder der Flächenteil (20) über mindestens ein Clipselement verfügen, um die Clipsverbindung
herzustellen.
5. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die zweiten Getriebeteile (24) mit dem bzw. den Wickelelementen (30) Baueinheiten
(31) mit mindestens einer Seitenwand (32) bilden.
6. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die ersten Getriebeteile (42) in einem Schlitten (43) mit mindestens einer
Seitenbegrenzung (44) angeordnet sind.
7. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (32) und / oder Seitenbegrenzungen (44) jeweils ein Clipselement
tragen.
8. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (32) und / oder Seitenbegrenzungen (44) gleichzeitig als Positionierungsmittel
(33) und / oder Gegenpositionierungsmittel (45) für die Ausrichtung der Flächen- (20)
und der Antriebsteile (40) und / oder der ersten (42) und zweiten Getriebeteile (24)
dienen.
9. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten (42) und / oder zweiten Getriebeteile (24) als Zahnräder ausgeführt sind.
10. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten (42) und / oder zweiten Getriebeteile (24) als Welle (46) ausgebildet
sind, welche über Zähne o.ä. verfügt.
11. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Getriebeteile (42) bzw. die Schlitten (43) miteinander und / oder mit
dem Antriebmittel (41) durch eine Welle (46) verbunden sind.
12. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zweite Getriebeteile (24) vorgesehen sind, die durch eine Welle (46) miteinander
verbunden sind.
13. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten (42) und / oder zweiten Getriebeteile (24) bzw. die Schlitten (43) und
/ oder die Baueinheiten (31) und / oder die Antriebsmittel (41) auf der Welle (46)
drehfest aber längsverschieblich gelagert sind.
14. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeteile (24, 42), die Schlitten (43), die Baueinheiten (31) und / oder
die Antriebsmittel (41) auf die Welle (46) aufgeclipst werden.
15. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenbahn (21) über eine oder mehrere Zugschnüre (60) verfügt, welche als Einrichtung
bzw. Einrichtungen dienen, welche auf das bzw. die Wickelelemente (30) aufwickelbar
sind, wodurch die Flächenbahn (21) hochgezogen wird.
16. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (60) mit ihrem einen Ende (61) am unteren Ende (22) der Flächenbahn
(21) befestigt (63) sind und mit ihrem anderen Ende (62) einem Wickelelement (30)
zugeordnet sind.
17. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zugschnur (60) eine Reihe von Führungsmitteln (64), wie Ösen, Schlaufen oder
Taschen, durchläuft.
18. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Zugschnur (60) ein Wickelelement (30) vorgesehen ist.
19. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (60) mit den Wickelelementen (30) fest verbunden sind.
20. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelelement (30) als Spule (34) ausgebildet ist und dass der Wickelbereich
(35) durch die Seitenwände (32) der Spule (34) begrenzt wird.
21. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelbereich (35) der Spule (34) konisch ausgebildet ist.
22. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (34) in ihrem Wickelbereich (35) Führungsrillen oder -erhebungen (36) aufweist.
23. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (60) als Kordeln oder als Bänder ausgeführt sind.
24. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelelement (30), das Clipselement, die Positionierungsmittel (33), die Baueinheit
(31) und / oder der zweite Getriebeteil (24) an einer gemeinsamen Tragplatte (37)
sitzen und einen Reiter bilden, der am oberen Ende (23) der Flächenbahn (21) befestigt
ist.
25. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (37) mit der Flächenbahn (21) fest verbunden ist.
26. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (37) mit der Flächenbahn (21) lösbar verbunden ist.
27. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (37) über einen Vorsprung verfügt, welcher mit einer Ausnehmung in
der Flächenbahn (21) in Eingriff bringbar ist.
28. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antriebsteil (40) und dem Flächenteil (20) noch ein weiteres Anschlussmittel
(70) vorgesehen ist.
29. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Anschlussmittel (70) als Klettverbindung ausgeführt ist.
30. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil (40) mit einer Verkleidung (80) versehen ist, welche den bzw. die
ersten Getriebeteile (42) bzw. die Welle (46) abdeckt.
31. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil (40) mit der Verkleidung (80) einstückig ausgebildet ist.
32. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (80) in etwa die Form eines U-Profils aufweist,
und dass der zweite Getriebeteil (24) und / oder das Wickelelement (30) und / oder
die Baueinheit (31) in die Verkleidung (80) clipsbar sind.
33. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Getriebeteil (24) bzw. das Wickelelement (30) bzw. die Baueinheit (31)
in der Verkleidung (80) längsverschieblich gelagert sind.
34. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (41) für den Antriebsteil (40) als Kettenantrieb (47) ausgebildet
sind.
35. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (41) für den Antriebsteil (40) als Motor ausgebildet sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Flächige Vorrichtung (10), wie ein Rollo, eine Rolllade, ein Rolltor, eine Jalousie,
ein Trennvorhang, einen Raffvorhang oder dgl.,
mit einem Flächenteil (20), welcher eine Flächenbahn (21) und ein oder mehrere Wickelelemente
(30) umfasst, auf welche eine oder mehrere Zugschnüre (60) des Flächenteils (20) aufwickelbar
sind, wodurch die Flächenbahn (21) heraufzieh- und / oder herablassbar ist,
und mit einem Antriebsteil (40), der ein Antriebsmittel (41) umfasst durch welchen
das Heraufziehen bzw. Herablassen bewirkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antriebsteil (40) zumindest einen ersten Getriebeteil (42) und der Flächenteil
(20) wenigstens einen zweiten Getriebeteil (24) umfassen,
dass der bzw. die ersten Getriebeteile (42) in einem Schlitten (43) mit mindestens einer
Seitenbegrenzung (44) angeordnet sind,
wobei der bzw. die zweiten Getriebeteile (24) mit dem bzw. den Wickelelementen (30)
Baueinheiten (31) mit mindestens einer Seitenwand (32) bilden,
wobei im Montagefall jeweils zwei dieser beiden Getriebeteile (24, 42) miteinander
in Wirkverbindung stehen,
dass die Schlitten (43) miteinander und / oder mit dem Antriebmittel (41) durch eine Welle
(46) verbunden sind,
und dass der Antriebsteil (40) und der Flächenteil (20) miteinander lösbar befestigbar sind.
2. Flächige Vorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (43) und / oder die Antriebsmittel (41) auf der Welle (46) drehfest
aber längsverschieblich gelagert sind.
3. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausrichtung der ersten (42) und zweiten Getriebeteile (24) zueinander Positionierungs-
(33) und Gegenpositionierungsmittel (45) vorgesehen sind.
4. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als lösbare Befestigung eine Clipsverbindung dient, wobei der Antriebs- (40) und
/ oder der Flächenteil (20) über mindestens ein Clipselement verfügen, um die Clipsverbindung
herzustellen.
5. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (32) und / oder Seitenbegrenzungen (44) jeweils ein Clipselement
tragen.
6. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (32) und / oder Seitenbegrenzungen (44) gleichzeitig als Positionierungsmittel
(33) und / oder Gegenpositionierungsmittel (45) für die Ausrichtung der Antriebsteile
(40) und / oder der Schlitten (43) und / oder Baueinheiten (31) dienen.
7. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (43), die Baueinheiten (31) und / oder die Antriebsmittel (41) auf
die Welle (46) aufgeclipst werden.
8. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelelement (30), das Clipselement, die Positionierungsmittel (33) und / oder
die Baueinheit (31) an einer gemeinsamen Tragplatte (37) sitzen und einen Reiter bilden,
der am oberen Ende (23) der Flächenbahn (21) befestigt ist.
9. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (37) mit der Flächenbahn (21) fest verbunden ist.
10. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (37) mit der Flächenbahn (21) lösbar verbunden ist.
11. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (37) über einen Vorsprung verfügt, welcher mit einer Ausnehmung in
der Flächenbahn (21) in Eingriff bringbar ist.
12. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten (42) und / oder zweiten Getriebeteile (24) als Zahnräder ausgeführt sind.
13. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten (42) und / oder zweiten Getriebeteile (24) als Welle (46) ausgebildet
sind, welche über Zähne o.ä. verfügt.
14. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zweite Getriebeteile (24) vorgesehen sind, die durch eine Welle (46) miteinander
verbunden sind.
15. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (60) mit ihrem einen Ende (61) am unteren Ende (22) der Flächenbahn
(21) befestigt (63) sind und mit ihrem anderen Ende (62) einem Wickelelement (30)
zugeordnet sind.
16. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zugschnur (60) eine Reihe von Führungsmitteln (64), wie Ösen, Schlaufen oder
Taschen, durchläuft.
17. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Zugschnur (60) ein Wickelelement (30) vorgesehen ist.
18. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (60) mit den Wickelelementen (30) fest verbunden sind.
19. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelelement (30) als Spule (34) ausgebildet ist und dass der Wickelbereich
(35) durch die Seitenwände (32) der Spule (34) begrenzt wird.
20. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelbereich (35) der Spule (34) konisch ausgebildet ist.
21. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (34) in ihrem Wickelbereich (35) Führungsrillen oder -erhebungen (36) aufweist.
22. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (60) als Kordeln oder als Bänder ausgeführt sind.
23. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antriebsteil (40) und dem Flächenteil (20) noch ein weiteres Anschlussmittel
(70) vorgesehen ist.
24. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Anschlussmittel (70) als Klettverbindung ausgeführt ist.
25. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil (40) mit einer Verkleidung (80) versehen ist, welche den bzw. die
ersten Getriebeteile (42) bzw. die Welle (46) abdeckt.
26. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil (40) mit der Verkleidung (80) einstückig ausgebildet ist.
27. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (80) in etwa die Form eines U-Profils aufweist,
und dass das Wickelelement (30) und / oder die Baueinheit (31) in die Verkleidung
(80) clipsbar sind.
28. Flächige Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelelement (30) bzw. die Baueinheit (31) in der Verkleidung (80) längsverschieblich
gelagert sind.
29. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (41) für den Antriebsteil (40) als Kettenantrieb (47) ausgebildet
sind.
30. Flächige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (41) für den Antriebsteil (40) als Motor ausgebildet sind.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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