[0001] Die Erfindung betrifft eine Wasserbehandlungseinrichtung für eine Heizanlage mit
einer Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit, die einen wasserdurchströmten Behälter
aufweist, in welchem lonentauscherelemente gehalten sind, die das durch den Behälter
geleitete Wasser zumindest teilweise entmineralisieren und den pH-Wert des Wasser
auf einen Wert im Bereich zwischen 8 und 11 überführen.
[0002] In den meisten Heizungsanlagen wird Wasser als Wärmeträgermedium verwendet. Durch
Wechselwirkung des Wassers und der Wasserbestandteile mit den Heizungswerkstoffen
können Schäden durch Korrosionsreaktionen und Belagsbildung entstehen.
[0003] Besonders durch die Steigerung der Wirkungsgrade von Heizungsanlagen wurden die Heizflächenbelastungen
(kW/m
2) und somit die Oberflächentemperaturen der Wärmeübertragungsflächen an der Wasserseite
in den letzten Jahren zunehmend gesteigert.
[0004] Dies hat zur Folge, dass eine Belagsbildung im Bereich der Flamm- und Rauchgasrohre
bei modernen Heizkesseln wesentlich stärkere Auswirkungen hat, als bei älteren Modellen.
Je Millimeter Belagsstärke ergeben sich dabei Wirkungsgradverluste von bis zu 15%.
[0005] Aus diesen Gründen werden insbesondere großen Anlagen mit enthärtetem bzw. entmineralisiertem
Wasser befüllt, um den gefürchteten Kesselstein zu verhindern. Um mögliche Korrosionsvorgänge
weitgehend zu vermeiden, muss zusätzlich ein erhöhter pH-Wert eingestellt werden.
Gegebenenfalls können auch chemische Inhibitoren zugesetzt werden.
[0006] In zunehmendem Maße wird auch für Klein- und Kleinstanlagen empfohlen das Heizungssystem
mit enthärtetem bzw. entmineralisiertem Wasser zu befüllen.
[0007] Aus der
DE 10 2005 036 356 A1 ist eine Wasserbehandlungseinheit bekannt, mit der ein Heizungsinstallateur die Befüllung
kleiner und mittlerer Heizungsanlagen mit Heizungswasser durchführen kann. Die bekannte
Wasserbehandlungseinheit weist einen mit einen Zulauf und einen Ablauf versehenen
Behälter auf, der zwei in strömungsleitender Verbindung stehende Kammern bildet. Der
Zulauf und der Ablauf sind jeweils mit einer Anschlusskupplung ausgerüstet, mit welchen
die Wasserbehandlungseinrichtung an eine Wasserzufuhr beziehungsweise an den Einfüllstutzen
einer Heizanlage angeschlossen werden kann. In der einen Kammer ist eine Mischung
aus schwach und stark sauren sowie basischen lonentauscherelementen gehalten, Mit
diesen wird das durchfließende Wasser entmineralisiert und gleichzeitig ein pH-Wert
zwischen 8,5 und 10,5 eingestellt. Das Wasser durchströmt anschließend die andere
Kammer, in der ein Alkalisierungsmittel und/oder Puffersystem gehalten ist, das chemische
Bestandteile in das Wasser abgibt. Anschließend strömt das Wasser durch den Ablauf
aus und in die Heizungsanlage ein.
[0008] Die in der ersten Kammer befindliche Mischung aus schwach und stark sauren sowie
basischen lonentauscherelementen kann nur eine begrenzte Menge von durchströmendem
Wasser erttmineralisieren und den pH-Wert anpassen.
[0009] Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass die lonentauscherelemente nur ein begrenztes
Vermögen zur Enthärtung bzw. Entsalzung aufweisen und nach Durchströmen einer bestimmten
Wassermenge gesättigt sind. Dieser Sättigungseffekt tritt bei Befüllung mit hartem
Trinkwasser eher ein als bei Befüllung mit weichem Trinkwasser. Nach Sättigung der
lonentauscherelemente wird die bekannte Wasserbehandlungseinheit entsorgt. Sollten
größere Wassermengen in die Heizungsanlage eingefülft werden müssen, muss eine neue
Wasserbehandlungseinheit in der Wasserzuleitung zum Einfüllstutzen der Heizanlage
angeschlossen werden.
[0010] Da mit steigender Durchflussmenge das Vermögen der lonentauscherelemente zur Enthärtung
bzw. Entsalzung des Einfüllwassers abnimmt, verschiebt sich auch der gewünschte pH-Wert
des behandelten Wassers.
[0011] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Wasserbehandlungseinrichtung zu schaffen, mit
der ein Heizungsinstallateur die Befüllung auch größerer Heizungsanlagen mit Heizungswasser
einfach durchführen kann, wobei der gewünschte pH-Wert weitgehend unabhängig von der
Durchflussmenge des Füllwassers stabil gehalten wird und gegebenenfalls gesättigte
Elemente einfach entsorgt werden können.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer pH-Wert-Stabilisierungseinheit, die sich mit
der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit lösbar verbinden lässt. Die pH-Wert-Stabilisierungseinheit
weist einen wasserdurchströmten Behälter auf, in welchem ein pH-Stabilisator als Puffersystem
zur Stabilisierung des von den lonentauscherelementen geschaffenen pH-Wertes eingesetzt
ist.
[0013] Die Wasserbehandlungseinrichtung kann vom Installateur beispielsweise an die normale
Trinkwasserversorgung angeschlossen werden. Das Wasser durchfließt die Entmineralisierungs-
und Enthärtungseinheit und wird dort mittels der lonentauscherelemente entmineralisiert.
Auf diese Weise wird die Kesselsteinbildung verhindert oder zumindest stark verringert.
[0014] Gleichzeitig wird auch das Wasser in einen pH-Wert-Bereich überführt, der im Bereich
zwischen 8 und 11 liegt. Der eingestellte pH-Wert verringert gleichzeitig die Korrosionsvorgänge
an den metallischen Teilen des wasserführenden Systems.
[0015] Weiterhin durchfließt das Wasser die mit der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
verbundene pH-Werf-Stabilisierungseinheit. Mit der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
wird sichergestellt, dass der pH-Wert des behandelten Wassers stabil gehalten wird,
so dass das Wasser unempfindlich wird gegen die in der Regel sauer reagierenden Korrosionsprodukte
aus dem Heizleitsystem, die den pH-Wert verschieben würde.
[0016] Die Wasserbehandlungseinrichtung kann vom Installateur einfach gehandhabt werden
und erfordert keine weiteren Fachkenntnisse. Vorteilhafter Weise sind sowohl die Entmineralisierungs-
und Enthärtungseinheit als auch die pH-Wert-Stabilisierungseinheit als Einwegpatrone,
ausgeführt, die nach dem Befüllvorgang vom Installateur entsorgt werden können. Dabei
kann es bei der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit unter Umständen zu einer
schnelleren Sättigung kommen, als dies bei der pH-Wert-Stabilisierungseinheit der
Fall ist. Dies hängt von der Härte des zu behandelnden Wassers ab. Je nach Bedarf
lässt sich auf einfache Weise auch nur entweder die Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
oder aber die pH-Wert-Stabilisierungseinheit einzeln ersetzen, je nach dem welche
Einheit schneller gesättigt ist.
[0017] Um die Funktionalität der pH-Wert-Stabilisierungseinheit sicherzustellen, ohne dass
die lonentauscherelemente der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit durch ihn
beeinflusst werden, kann es erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die pH-Wert-Stabilisierungseinheit
in Strömungsrichtung hinter der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit angeordnet
ist.
[0018] Bevorzugter Weise kann es vorgesehen sein, dass der pH-Stabilisator in körniger oder
pulvriger Form vorliegt und in einer Aufnahmeeinheit mit wasserdurchlässigen Wandungen,
insbesondere bestehend aus einem Vlies- oder Gazewerkstoff bevorratet ist, wobei die
Porosität der Wandung kleiner als der Korndurchmesser der Stabilisatorteilchen ist.
Die Aufnahmeeinheit verhindert zuverlässig eine Vermischung von pH-Stabilisator und
lonentauscherelementen. Als Aufnahmeeinheit kann beispielsweise ein Gewebe-, Vlies-
oder Gazesäckchen zum Einsatz kommen. Dieses ist einfach herstell- und handhabbar.
[0019] Dabei kann der pH-Stabilisator ein Carbonat-Hydrogencarbonat-System, vorzugsweise
ein Natriumcarbonat-Natriumhydrogen-carbonat-System sein. Dieses pH-Stabilisator-System
kann kostengünstig bezogen werden und eignet sich besonders für die vorliegende Anwendung.
[0020] Gemäß einer besonders einfach und kostengünstig herzustellenden Ausführungsform kann
der Behälter der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit einen zylinderförmigen
Rohrabschnitt aufweisen, dessen offene Enden jeweils durch eine Endkappe verschlossen
ist. Dabei kann sowohl der Rohrabschnitt als auch die Endkappen aus einem Kunststoff
hergestellt sein, wobei die Endkappen mit dem Rohrabschnitte verschweißt sein können.
Bei der Herstellung der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit kann auf einfache
Weise das eine Ende des Rohrabschnitts mit einer Endkappe verschlossen, die lonentauscherelemente
eingefüllt und anschließend das andere Ende mit einer weiteren Endkappe verschlossen
werden.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Behälter der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
aus zwei miteinander verbundenen, gewölbten Endkappen aufgebaut sein. Da die pH-Wert-Stabilisierungseinheit
ein geringeres Volumen als die Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit aufweisen
kann, ist ein derartiger Aufbau besonders einfach zu bewerkstelligen, indem zwei,
aus Kunststoff bestehende Endkappen nach Befüllung mit dem pH-Stabitisator einfach
miteinander verschweißt werden.
[0022] Bei der Herstellung der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit kann auf einfache
Weise der pH-Stabilisator in eine Endkappe eingefüllt und anschließend die weitere
Endkappe aufgesetzt und verschweißt werden.
[0023] Besonders bevorzugter Weise können die Endkappen der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
und die Endkappen der pH-Wert-Stabilisierungseinheft gleich ausgebildet sein. Dies
reduziert die Vielfalt der verwendeten Bauteile, erleichtert die Herstellung und minimiert
die Herstellungskosten.
[0024] Es ist auch denkbar, die Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit sowie die pH-Wert-Stabilisierungseinheit
als einfach wiederbefüllbare Einheiten auszubilden. In diesem Fall sind die Endkappen
nicht verschweißt sondern beispielsweise durch eine Schraubverbindung aufgebracht.
[0025] Der Installateur kann die Wasserbehandlungseinrichtung dann einfach an die Heizungsanlage
und/oder die Wasserversorgung anschließen, wenn vorgesehen ist, dass der Behälter
der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit einen Zulauf und einen Ablauf aufweist
und zusätzlich oder alternativ der Behälter der pH-Wert-Stabilisierungseinheit einen
Zulauf und einen Ablauf aufweist, wobei der Zulauf und der Ablauf jeweils in den Endkappen
ausgebildet sind und wobei der Ablauf und/oder der Zulauf ein Anschlussstück aufweisen.
[0026] Auf besonders einfache Weise können die Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
und die pH-Wert-Stabilisierungseinheit derart aufgebaut sein, dass der Ablauf der
Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit direkt mit dem Zulauf der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
verbindbar, insbesondere verschraubbar ist.
[0027] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann das Anschlussstück des Ablaufs und/oder
des Zulaufs der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit jeweils ein Außengewinde
aufweisen.
[0028] Das Anschlussstück des Zulaufs der pH-Wert-Stabilisierungseinheit kann ein Innengewinde
und das Anschlussstück des Ablaufs der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
ein Außengewinde aufweisen, wobei das Innengewinde des Zulaufs der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
auf das Außengewinde des Ablaufs der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit aufschraubbar
ist.
[0029] Der pH-Wert in der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit kann mittels der lonentauscherelemente
einstellbar sein. Auf diese Weise kann der konstruktive Aufwand deutlich vereinfacht
werden. Dabei lässt sich vorteilhaft die pH-Wert-Einstellung dadurch erreichen, dass
in der Kammer eine Mischung aus sauren und basischen lonentauscherelementen gehalten
ist. Ober das Mischungsverhältnis kann der gewünschte pH-Wert eingestellt werden.
Eine effektive Entmineralisierung des Wassers kann dadurch erreicht werden, dass ein
Teil der lonentauscherelemente schwach und ein weiteren Teil stark sauer ist.
[0030] Der Überschuss an stark basischen lonentauscherelementen führt dazu, dass der pH-Wert
in kurzer Zeit zum alkalischen Wert verschoben wird.
[0031] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante ist dergestalt, dass zumindest ein Teil der
lonentauscherelemente von ionentauschernarz-Teilen gebildet ist. Die lonentauscherharz-Teile
sind kostengünstig, in der Regel in Granulatform, zu beziehen und sie verlieren ihre
Eigenschaften auch dann nicht, wenn die Wasserbehandlungseinrichtung im rauen Baustellenalltag
zum Einsatz kommt. Wenn ein Granulat Verwendung findet, dann hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn vorgesehen ist, dass die lonentauscherelemente in Form eines Granulates
mit einer mittleren Kerngröße im Bereich zwischen 0,5 und 1,4 mm vorliegen. Diese
Teilchengröße ermöglicht eine zuverlässige Wasserbehandlung.
[0032] Um zu verhindern, dass lonentauscherelemente mit dem durchfließenden Wasser ausgeschwemmt
werden, kann die Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit so ausgeführt sein, dass
in Strömungsrichtung hinter den lonentauscherelementen ein Filter angeordnet ist.
[0033] Damit kann auch das Heizungsfüllwasser gefiltert und Schwebstoffe zurückgehalten
werden. Beispielsweise hat sich ein Filter mit einer Maschenweite von ca. 50 µm als
geeignet erwiesen.
[0034] Damit das Wasser in die Kammer gleichmäßig einströmt und/oder der Wasserstrom die
lonentauscherelemente in der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit nicht verdrängt,
kann es vorgesehen sein, dass in Strömungsrichtung vor den lonentauscherelementen
ein Strömungsverteiler in dem Behälter der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
angeordnet ist.
[0035] Die Wasserbehandlung kann zusätzlich dadurch effektiviert werden, wenn vorgesehen
ist, dass in dem Behälter der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit oder in
dem Behälter der pH-Wert-Stabilisierungseinheit oder in einem wasserdurchstömten Zusatzbehälter
ein Korrosionsschutzmittel gehalten ist. Dabei kann es insbesondere vorgesehen sein,
dass das Korrosionsschutzmittel einen chemischen Inhibitor, beispielsweise Molybdat
oder ein Sauerstoffbindemittel aufweist.
[0036] Gemäß einer bevorzugten Erfindungsausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass der
pH-Wert-Stabilisator in körniger oder pulvriger Form vorliegt, und dass dem pH-Wert-Stabilisator
ein Granulat, insbesondere ein Kunststoffgranulat, beigemischt ist. Das Granulat bildet
ein Trennmittel, das verhindert, dass der pH-Wert-Stabilisator verblockt, beispielsweise
wenn er feucht wird.
[0037] Denkbar ist auch, dass der pH-Wert-Stabilisator in zwei oder mehreren Aufnahmeeinheiten
gehalten ist und dass die Aufnahmeeinheiten zumindest bereichsweise mittels Granulatschichten,
insbesondere bestehend aus Kunststoffgranulat, voneinander getrennt sind. Auch dabei
beugt das Granulat eine Verblockung vor. Als Granulat wird vorzugsweise Kunststoffgranulat
mit einer mittleren Korngröße im Bereich zwischen 1 und 6 mm verwendet. Dieses ist
kostengünstig beziehbar.
[0038] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Es zeigen:
[0039]
- Figur 1
- eine Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit in schematischer Seitenansicht und
im Schnitt;
- Figur 2
- eine pH-Wert-Stabilisierungseinheit in schematischer Seitenansicht und im Schnitt;
und
- Figur 3
- in schematischer Seitenansicht eine Vllesserbehandlungseinrichtung, die aus der in
Figur 1 gezeigten Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit besteht, die direkt
mit der in Figur 2 gezeigten pH-Wert-Stabilisierungseinheit verbunden werden kann.
[0040] Die Figur 1 zeigt eine Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 einer Wasserbehandlungseinrichtung
für eine (nicht gezeigte) Heizanlage in schematischer Seitenansicht und im Schnitt.
Die Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 weist einen Behälter 12 aufweist,
der im Wesentlichen aus einem zylinderförmigen Rohrabschnitt 15 aus einem Kunststoffmaterial,
beispielsweise aus PE oder PP gebildet ist. Der Rohrabschnitt 15 ist an seinen längsseitigen,
offenen Enden mittels konvex gewölbten Endkappen 16a und 16b aus Kunststoff verschlossen
und beinhaltet lonentauscherelemente 14, die das durch den Behälter 12 geleitete Wasser
zumindest teilweise entmineralisieren und den pH-Wert des Wasser auf einen Wert im
Bereich zwischen 8 und 11 überführen. Wenn das wasserführende System Aluminiumwerkstoffe
enthält, wird eine Wasserbehandlungseinrichtung eingesetzt, mittels der der pH-Wert
auf einen Wert unter pH-Wert 9 eingestellt wird. Damit wird die Korrosion unter Aluminatbildung
verhindert.
[0041] Die Endkappen 16a und 16b sind mit den Rohrabschnittsenden verschweißt und tragen
Stutzen 17a und 17b, die jeweils mit einem Innengewinde 19a und 19b versehen sind.
Mittels der Innengewindes 19a und 19b wird eine räumliche Verbindung zwischen der
Umgebung und dem von dem Behälter 12 umschlossenen Innenraum geschaffen. Die Stutzen
17a und 17b sind vorzugsweise mit den Endkappen 16a und 16b einteilig in Form eines
Spritzgussteiles aus Kunststoff verbunden und weisen zwischen den Stutzen 17a bzw.
17b und den Endkappen 16a bzw. 16b sich radial erstreckende Versteifungsstreben 21
a bzw. 21 b auf.
[0042] In das Innengewinde 19b des Stutzens 17b, der an der am Rohrabschnitt 15 stromabwärts
(Pfeil S) angebrachten Endkappe 16b angeformt ist, kann ein Filterelement 28 eingelegt
werden, das ein Ausschwemmen der lonentauscherelemente 14 verhindert. Hierzu weist
der Stutzen 17b eine Schulter 23b auf, an der sich das Filterelement 28 abstützt.
Auf der der Schulter 23b abgekehrten Seite wird das Filterelement 28, das als ein
den Stutzenöffnungsquerschnitt überdeckendes Sieb ausgebildet ist mit einem Einschraubeinsatz
eines Anschlussstücks 22b fixiert.
[0043] Der Einschraubeinsatz des Anschlussstücks 22b ist mit einem Außengewinde 26b in das
Innengewinde 19b eingeschraubt. Die Einsschraubbewegung wird mittels eines Flansches
25b begrenzt. Dieser liegt in der Einschraubstellung stirnseitig am Stutzen 17b an.
Zur Abdichtung des Einschraubeinsatzes des Anschlussstücks 22b gegenüber dem Stutzen
17b kann eine (nicht gezeigt) O-Ring-Dichtung vorgesehen sein. An den das Außengewinde
26b bildenden Einschraubeinsatz schließt sich in Strömungsrichtung S ein mit einem
Außengewinde 24 versehener Rohrabschnitt des Anschlussstücks 22b an, das den Ablauf
20 bildet. An den mit dem Außengewinde 24 versehenen Rohrabschnitt des Anschlussstücks
22b kann ein Schlauchanschlussteil angeschlossen werden. Mit diesem kann die Wasserbehandlungseinrichtung
schnell und einfach an den Einfüllstutzen einer Heizanlage angeschlossen werden. Alternativ
kann an den mit dem Außengewinde 24 versehenen Rohrabschnitt des Anschlussstücks 22b
auch direkt eine pH-Wert-Stabilisierungseinheit 110, wie sie anhand der Figuren 2
und 3 beschrieben ist, angeschlossen werden.
[0044] Der Stutzen 17b ist mit einer Durchgangsbohrung ausgestattet, um den Wasserabfluss
in Strömungsrichtung S zu ermöglichen. Der Flansch 25b, der Rohrabschnitt des Anschlussstücks
22b und der das Außengewinde 26b tragende Abschnitt sind mit dem Anschlussstück 22b
einteilig als Kunststoffteil ausgebildet. Der Flansch 25b kann eine Werkzeugaufnahme
aufweisen, die ein Einschraubwerkzeug aufnimmt.
[0045] In das Innengewinde 19a des Stutzens 17a, der an der der Endkappe 16b entgegen gesetzten
Rohrabschnittsende angeordneten Endkappe 16a angeformt ist, kann ein Strömungsverteiler
30 eingesetzt sein, der für eine möglichst gleichmäßige Durchströmung des vom Behälter
12 umschlossenen Kammervolumens sorgt, um die lonenaustauscherelemente 14 möglichst
effektiv und gleichmäßig auszunutzen. Hierzu weist der Stutzen 17a eine Schulter 23a
auf, an der sich der Strömungsverteiler 30 abstützt. Auf der der Schulter 23a abgekehrten
Seite wird der Strömungsverteiler 30 mit einem Einschraubeinsatz eines Anschlussstücks
22a fixiert.
[0046] Der Einschraubeinsatz des Anschlussstücks 22a ist mit einem Außengewinde 26a in das
Innengewinde 19a eingeschraubt. Die Einsschraubbewegung wird mittels eines Flansches
25a begrenzt. Dieser liegt in der Einschraubstellung stirnseitig am Stutzen 17a an.
Zur Abdichtung des Einschraubeinsatzes des Anschlussstücks 22a gegenüber dem Stutzen
17a kann eine (nicht gezeigt) O-Ring-Dichtung vorgesehen sein. An den das Außengewinde
26a bildenden Einschraubeinsatz schließt sich in Strömungsrichtung S ein mit einem
Außengewinde 24 versehener Rohrabschnitt des Anschlussstücks 22a an, das den Zulauf
18 bildet. An den mit dem Außengewinde 24 versehenen Rohrabschnitt des Anschlussstücks
22b kann ein Schlauchanschlussteil angeschlossen werden. Mit diesem kann die Wasserbehandlungseinrichtung
schnell und einfach an eine Wasserzufuhr angeschlossen werden.
[0047] Der Stutzen 17a ist mit einer Durchgangsbohrung ausgestattet, um den Wasserzufluss
in Strömungsrichtung S zu ermöglichen. Der Flansch 25a, der Rohrabschnitt des Anschlussstücks
22a und der das Außengewinde 26a tragende Abschnitt sind mit dem Anschlussstück 22a
einteilig als Kunststoffteil ausgebildet. Der Flansch 25a kann eine Werkzeugaufnahme
aufweisen, die ein Einschraubwerkzeug aufnimmt.
[0048] Der Behälter 12 umschließt eine Kammer in der eine Mischung, bestehend aus sauren
und basischen lonentauscherelementen 14 als lonentauscherharz-Teilen in Granulatform
mit einer mittleren Korngröße im Bereich zwischen 0,5 und 1,4 mm untergebracht ist.
Dabei sind insbesondere auch starke basische und starke saure lonentauscherelemente
14 im Mischungsverhältnis im Bereich zwischen 1,3 und 1,6 verwendet. Der Überschuss
an stark basischen lonentauscherelementen 14 führt zu einer schnellen Verschiebung
des durchfließenden Wassers hin zum alkalischen pH-Wert. Zusätzlich können bevorzugt
auch noch schwach basische und schwach saure lonentauscherelemente 14 für eine möglichst
lange Lebensdauer der lonentauscherelement-Mischung eingesetzt sein.
[0049] Figur 2 zeigt eine pH-Werk-Stabilisierungseinheit 110 einer Wasserbehandlungseinrichtung
für eine (nicht gezeigte) Heizanlage in schematischer Seitenansicht und im Schnitt.
[0050] Die pH-Wert-Stabilisierungseinheit 110 weist einen wasserdurchströmten Behälter 112
auf, der im Wesentlichen aus zwei miteinander verbundenen, konvex gewölbten Endkappen
116a und 116b aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise aus PE oder PP gebildet
ist. In dem Behälter 112 ist ein pH-Stabilisator 114 als Puffersystem zur Stabilisierung
des pH-Wertes eingesetzt ist.
[0051] Die Endkappen 116a und 116b sind miteinander verschweißt und tragen Stutzen 117a
und 117b, die jeweils mit einem Innengewinde 119a und 119b versehen sind. Mittels
der Innengewinde 119a und 119b wird eine räumliche Verbindung zwischen der Umgebung
und dem von dem Behälter 112 umschlossenen Innenraum geschaffen. Die Stutzen 117a
und 117b sind vorzugsweise mit den Endkappen 116a und 116b einteilig in Form eines
Spritzgussteiles aus Kunststoff verbunden und weisen zwischen den Stutzen 117a bzw.
117b und den Endkappen 116a bzw. 116b sich radial erstreckende Versteifungsstreben
121a bzw. 121b auf.
[0052] In das Innengewinde 119b des Stutzens 117b, der an der stromabwärtigen, in der Figur
2 oberen Endkappe 116b angeformt ist, kann ein Filterelement 128 eingelegt werden,
das ein Ausschwemmen von evtl. austretenden pH-Stabilisator 114 verhindert. Anstelle
des Filterelements 128 kann alternativ ein (nicht gezeigtes) Rückhalteelement für
den pH-Stabilisator 114 eingesetzt werden. Hierzu weist der Stutzen 117b eine Schulter
123b auf, an der sich das Filterelement 128 oder das Rückhalteelement abstützt. Auf
der der Schulter 123b abgekehrten Seite wird das Filterelement 128 bzw. das Rückhalteelement,
das als ein den Stutzenöffnungs-querschnitt überdeckendes Sieb ausgebildet ist, mit
einem Einschraubeinsatz eines Anschlussstücks 122b fixiert.
[0053] Der Einschraubeinsatz des Anschlussstücks 122b ist mit einem Außengewinde 127b in
das Innengewinde 119b eingeschraubt. Die Einsschraubbewegung wird mittels eines Flansches
125b begrenzt. Dieser liegt in der Einschraubstellung stirnseitig am Stutzen 117b
an. Zur Abdichtung des Einschraubeinsatzes des Anschlussstücks 122b gegenüber dem
Stutzen 117b kann eine (nicht gezeigt) O-Ring-Dichtung vorgesehen sein. An den das
Außengewinde 127b bildenden Einschraubeinsatz schließt sich in Strömungsrichtung S
ein mit einem Außengewinde 124 versehener Rohrabschnitt des Anschlussstücks 122b an,
das den Ablauf 120 bildet. An den mit dem Außengewinde 124 versehenen Rohrabschnitt
des Anschlussstücks 122b kann ein Schlauchänschlussteil angeschlossen werden. Mit
diesem kann die Wasserbehandlungseinrichtung schnell und einfach an den Einfüllstutzen
einer Heizanlage angeschlossen werden.
[0054] Der Stutzen 117b ist mit einer Durchgangsbohrung ausgestattet, um den Wasserabfluss
in Strömungsrichtung S zu ermöglichen. Der Flansch 125b, der Rohrabschnitt des Anschlussstücks
122b und der das Außengewinde 127b tragende Abschnitt sind mit dem Anschlussstück
122b einteilig als Kunststoffteil ausgebildet. Der Flansch 125b kann eine Werkzeugaufnahme
aufweisen, die ein Einschraubwerkzeug aufnimmt.
[0055] In das Innengewinde 119a des Stutzens 117a, der an der der Endkappe 116b entgegen
gesetzten Rohrabschnittsende angeordneten Endkappe 116a angeformt ist, kann ein Strömungsverteiler
130 eingesetzt sein, der für eine möglichst gleichmäßige Durchströmung des vom Behälter
112 umschlossenen Kammervolumens sorgt, um den pH-Stabilisator 114 möglichst effektiv
und gleichmäßig auszunutzen. Hierzu weist der Stutzen 117a eine Schulter 123a auf,
an der sich der Strömungsverteiler 130 abstützt. Auf der der Schulter 123a abgekehrten
Seite wird der Strömungsverteiler 130 mit einem Einschraubeinsatz eines Anschlussstücks
122a fixiert.
[0056] Der Einschraubeinsatz des Anschlussstücks 122a ist mit einem Außengewinde 127a in
das Innengewinde 119a eingeschraubt. Die Einsschraubbewegung wird mittels eines Flansches
125a begrenzt. Dieser liegt in der Einschraubstellung stirnseitig am Stutzen 117a
an, Zur Abdichtung des Einschraubeinsatzes des Anschlussstücks 122a gegenüber dem
Stutzen 117a kann eine (nicht gezeigt) O-Ring-Dichtung vorgesehen sein. Der den das
Außengewinde 127a bildenden Einschraubeinsatz nimmt ein in Strömungsrichtung S im
Anschlussstück 122a ausgebildetes, mit einem Innengewinde 126 versehenes Rohrstück
auf, das den Zulauf 118 bildet. An den mit dem Innengewinde 126 versehenen Rohrabschnitt
des Anschlussstücks 122a kann direkt eine Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
10, wie sie anhand der Figuren 1 und 3 beschrieben ist, angeschlossen werden.
[0057] Der Stutzen 117a ist mit einer Durchgangsbohrung ausgestattet, um den Wasserzufluss
in Strömungsrichtung S zu ermöglichen. Der Flansch 125a, der Rohrabschnitt des Anschlussstücks
122a und der das Außengewinde 127a tragende Abschnitt sind mit dem Anschlussstück
122a einteilig als Kunststoffteil ausgebildet. Der Flansch 125a kann eine Werkzeugaufnahme
aufweisen, die ein Einschraubwerkzeug aufnimmt.
[0058] Der Behälter 112 umschließt eine Kammer in der eine Aufnahmeeinheit 115 mit wasserdurchlässigen
Wandungen, insbesondere bestehend aus einem Vlies- oder Gazewerkstoff, angeordnet
ist.
[0059] In der Aufnahmeeinheit 115 ist der pH-Stabilisator 114 bevorratet, der in körniger
bzw. pulvriger Form als ein Carbonat-Hydrogencarbonat-System, vorzugsweise ein Natriumcarbonat-Natriumhydrogencarbonat-System
vorliegt. Die Porosität der Wandung der Aufnahmeeinheit 115 ist kleiner als der Korndurchmesser
der Stabilisatorteilchen, so dass ein Ausschwemmen des durchströmten der pH-Stabilisators
114 verhindert wird.
[0060] Die Figur 3 zeigt in schematischer Seitenansicht eine Wasserbehandlungseinrichtung,
die aus der in Figur 1 gezeigten Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 besteht,
die direkt mit der in Figur 2 gezeigten pH-Wert-Stabilisierungseinheit 110 verbunden
werden kann.
[0061] Die pH-Wert-Stabilisierungseinheit 110 ist in Strömungsrichtung (Pfeil S) hinter
der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 angeordnet. Dabei lässt sich der
Ablauf 20 der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 direkt mit dem Zulauf
118 der pH-Wert-Stabilisierungseinheit 110 verbinden.
[0062] Zu diesem Zweck weist das Anschlussstück 122a des Zulaufs 118 der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
110 das Innengewinde 126 und das Anschlussstück 22b des Ablaufs 20 der Entmineralisierungs-
und Enthärtungseinheit 10 das Außengewinde 24 auf, wie anhand der Figuren 1 und 2
beschrieben. Das Innengewinde 126 des Zulaufs 118 der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
110 lässt sich auf das Außengewinde 24 des Ablaufs 20 der Entmineralisierungs- und
Enthärtungseinheit 10 aufschrauben.
[0063] Wie die Figur 3 zeigt, kann am Zulauf 18 der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit
10 ein Wassermengenmesser 34 angeschlossen werden. Dieser ermittelt die Durchflussmenge
des Wassers und gibt dem Installateur so eine Information über den Verschleißzustand
der Wasserbehandlungseinrichtung. Zusätzlich oder alternativ kann auch eine Messeinrichtung
verwendet werden, die das behandelte Wasser ausgangsseitig misst. Beispielsweise kann
anhand einer Stromleitfähigkeitsmessung auf die Funktionsfähigkeit der Wasserbehandlungseinrichtung
rückgeschlossen werden.
[0064] Wie die Figur 3 weiter erkennen lässt, kann am Ablauf 120 der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
110 in einem wasserdurchstömten Zusatzbehälter 32 ein Korrosionsschutzmittel gehalten
ist. Das Korrosionsschutzmittel 14 gibt chemische Bestandteile in das Wasser ab. Das
Korrosionsschutzmittel kann beispielsweise flüssig oder vorzugsweise in Tablettenform
verwendet werden und kann einen Inhibitor, beispielsweise Molybdat oder ein Sauerstoffbindemittel
aufweisen. Anschließend strömt das Wasser in die Heizungsanlage ein. Zusätzlich oder
alternativ kann das Korrosionsschutzmittel auch in dem Behälter 12 der Entmineralisierungs-
und Enthärtungseinheit 10 beispielsweise in einer von den lonentauscherelementen 14
getrennten,
[0065] durchströmten Kammer oder in dem Behälter 112 der pH-Vllert-Stabilisierungseinheit
110 in einer von dem pH-Stabilisator 114 getrennten, durchströmten Kammer bevorratet
sein.
[0066] Die Endkappen 16a und 16b der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 und
die Endkappen 116a und 116b der pH-Wert-Stabilisierungseinheit 110 sind sind zur Verringerung
des Teileaufwandes baugleich ausgeführt. Ebenso sind die in die Stutzen 17a und 17b
Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit 10 bzw. in den Stutzen 117b der pH-Wert-Stabilisierungseinheit
110 eingeschraubten Anschlussstücke 22a und 22b bzw. 122b baugleich.
1. Wasserbehandlungseinrichtung für eine Heizanlage mit einer Entmineralisierungs- und
Enthärtungseinheit (10), die einen wasserdurchströmten Behälter (12) aufweist, in
welchem lonentauscherelemente (14) gehalten sind, die das durch den Behälter (12)
geleitete Wasser zumindest teilweise entmineralisieren und den pH-Wert des Wasser
auf einen Wert im Bereich zwischen 8 und 11 überführen,
gekennzeichnet durch
eine mit der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) lösbar verbindbare pH-Wert-Stabilisierungseinheit
(110), die einen wasserdurchströmten Behälter (112) aufweist, in welchem ein pH-Stabilisator
(114) als Puffersystem zur Stabilisierung des von den lonentauscherelementen (14)
geschaffenen pH-Wertes eingesetzt ist.
2. Wasserbehandlungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die pH-Wert-Stabilisierungseinheit (110) in Strömungsrichtung (Pfeil S) hinter der
Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) angeordnet ist.
3. Wasserbehandiungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der pH-Stabilisator (114) in körniger oder pulvriger Form vorliegt und in einer Aufnahmeeinheit
(115) mit wasserdurchlässigen Wandungen, insbesondere bestehend aus einem Vlies- oder
Gazewerkstoff bevorratet ist, wobei die Porosität der Wandung kleiner als der Korndurchmesser
der Stabilisstorteilchen ist.
4. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der pH-Stabilisator (114) ein Carbonat-Hydrogencarbonat-System, vorzugsweise ein
Natriumcarbonat-Natriumhydrogencarbonat-System ist.
5. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälter (12) der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) einen zylinderförmigen
Rohrabschnitt (15) aufweist, dessen offene Enden jeweils durch eine Endkappe (16a,
16b) verschlossen ist, oder
dass der Behälter (112) der pH-Wert-Stabilisierungseinheit (110) aus zwei, vorzugsweise
identisch ausgebildeten miteinander verbundenen, gewölbten Endkappen (116a, 116b)
aufgebaut ist.
6. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälter (12) der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) einen Zulauf
(18) und einen Ablauf (20) aufweist, die jeweils in den Endkappen (16a, 16b) ausgebildet
sind, wobei der Ablauf (20) und/oder der Zulauf (18) ein Anschlussstück (22a, 22b)
aufweisen und/oder
dass der Behälter (112) der pH-Wert-Stabilisierungseinheit (110) einen Zulauf (118) und
einen Ablauf (120) aufweist, die jeweils in den Endkappen ausgebildet (116a, 116b)
sind, wobei der Ablauf (1120) und/oder der Zulauf (118) ein Anschlussstück (122a,
122b) aufweisen.
7. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der pH-Wert in der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) mittels der lonentauscherelemente
(14) einstellbar ist.
8. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Behälter (12) der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) eine Mischung
aus sauren und basischen lonentauscherelementen (14) gehalten ist.
9. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil der lonentauscherelemente (14) schwach sauer und ein weiteren Teil stark
sauer ist, oder
dass ein Teil der lonentauscherelemente (14) schwach basisch und ein weiterer Teil stark
basisch ist.
10. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der lonentauscherelemente (14) von lonentauscherharz-Teilen gebildet
ist.
11. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die lonentauscherelemente (14) in Form eines Granulates mit einer mittleren Korngröße
im Bereich zwischen 0,5 und 1,4 mm vorliegen.
12. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Behälter (12) der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) in Strömungsrichtung
(Pfeil S) hinter den lonentauscherelementen (14) ein Filter (28) angeordnet ist und/oder
dass in dem Behälter (12) der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) in Strömungsrichtung
(Pfeil S) vor den lonentauscherelementen (14) ein Strömungsverteiler (30) angeordnet
ist.
13. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
in dem Behälter (12) der Entmineralisierungs- und Enthärtungseinheit (10) oder in
dem Behälter (112) der pH-Wert-Stabilisierungseinheit (110) oder in einem wasserdurchstömten
Zusatzbehälter (32) ein Korrosionsschutzmittel, das vorzugsweise einen chemischen
Inhibitor, beispielsweise ein Molybdat oder Sauerstoffbindemittel aufweist, gehalten
ist.
14. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der pH-Wert-Stabilisator (114) in körniger oder pulvriger Form vorliegt, und
dass dem pH-Wert-Stabilisator (114) ein Granulat, insbesondere ein Kunststoffgranulat,
beigemischt ist.
15. Wasserbehandlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der pH-Wert-Stabilisator (114) in zwei oder mehreren Aufnahmeeinheiten (115) gehalten
ist und
dass die Aufnahmeeinheiten (115) zumindest bereichsweise mittels Granulatschichten, insbesondere
bestehend aus Kunststoffgranulat, voneinander getrennt sind.