| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 080 862 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
15.11.2017 Patentblatt 2017/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.01.2009 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Klemmbeschlag
Clamp fitting
Ferrure de serrage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
16.01.2008 DE 102008004751
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.07.2009 Patentblatt 2009/30 |
| (73) |
Patentinhaber: GEZE GmbH |
|
71229 Leonberg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Bauer, Ludwig
75248 Ölbronn-Dürrn (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 052 363 DE-U1- 20 104 198
|
DE-A1-102008 023 061
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Klemmbeschlag für eine Scheibe der im Oberbegriff von
Patentanspruch 1 angegebenen Art.
Aus der
EP 1 052 363 A1 ist ein Klemmbeschlag für eine Scheibe mit zwei gegenüberliegenden Klemmplatten bekannt,
welche einen Randbereich der Scheibe umgreifen und klemmend halten, wobei der Abstand
der Klemmplatten an Scheiben unterschiedlicher Dicke anpassbar ist. Eine der Klemmplatten
weist einen Koppelschenkel auf, welcher in eine Nut des Koppelschenkels der anderen
Klemmplatte eingreift. Nut und Koppelschenkel weisen jeweils sägezahnartige Verzahnungen
auf und die Nut ist durch einen Federschenkel elastisch ausgebildet, so dass der Koppelschenkel
verrastend in die Nut einschiebbar ist. Ein gegebenenfalls erforderliches Lösen dieser
Verbindung gestaltet sich somit kompliziert. Ein stetiger Druck auf die Klemmplatten
in Überdeckungsrichtung der Koppelschenkel wird hier nicht umgesetzt.
In der
DE 201 04 198 U1 wird eine Haltevorrichtung für einen plattenförmigen Körper beschrieben. Zwei gegenüberliegenden
Klemmplatten umgreifen einen Randbereich des plattenförmigen Körpers und halten ihn
klemmend durch zwei ineinander eingreifende Verzahnungen, die in zwei Verzahnungsebenen
wirken. Diese Verzahnungen werden durch eine schräg eingeschraubte Klemmschraube verspannt.
Eine derartige Klemmschraube kann nur geringe Kräfte abstützen und ist für das Gewicht
einer Scheibe in ihrer Funktion nicht verwendbar. Die durch die Lage der Klemmschraube
notwendige Zugangsbohrung im Außenprofil lässt keine Verwendung desselben Außenprofils
für verschiedene Scheibendicken zu.
Eine Klemmbeschlag ist ebenfalls aus der
DE 699 23 615 T2 bekannt. Der als Klemmschuh ausgebildete Klemmbeschlag bildet eine Aufhängungsstelle
eines Ganzglasflügels einer Schiebetür an einem Laufwagen, welcher in einer Führungsschiene
des Türrahmens verschiebbar geführt ist. Der Abstand der Klemmplatten des Klemmbeschlags
lässt sich mittels eines Abstandshalters zur Befestigung von Scheiben unterschiedlicher
Dicken verstellen. Nachteilig ist die relativ eingeschränkte Anpassungsfähigkeit des
Beschlags an verschiedene Scheibendicken; im konkret beschriebenen Ausführungsbeispiel
werden beispielsweise nur zwei mögliche Scheibendicken durch den Abstandshalter abgedeckt.
Ferner wird in der
DE 100 64 672 A1 ein Klemmbeschlag beschrieben, welche sich mittels Distanzstücken an verschiedene
Scheibendicken anpassen lässt. Nachteilig ist bei diesem Klemmbeschlag, dass für jede
mögliche Scheibendicke ein spezieller Satz von Distanzstücken bereitgehalten werden
muss.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Klemmbeschlag zu schaffen, der
sich auf einfache Weise an Scheiben unterschiedlicher Dicke montieren lässt und eine
geringe Anzahl von Bauteilen aufweist.
Diese Aufgabe wird durch einen Klemmbeschlag mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0002] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0003] Die Klemmplatten weisen jeweils einen Koppelschenkel auf, der sich jeweils zu der
gegenüberliegenden Klemmplatte hin erstreckt, wobei die Koppelschenkel in mehreren
Positionen mit unterschiedlicher Überdeckung miteinander verbindbar sind.
[0004] Die Anpassung des Klemmbeschlags an die zu klemmende Scheibendicke kann erfolgen,
indem sich die Breitenüberdeckung der zusammenwirkenden Koppelschenkel in mehreren
Stufen verstellen lässt. Da handelsübliche Glasscheiben für Ganzglastüren mit Dickenabstufungen
von beispielsweise 2 mm geliefert werden, kann für solche Anwendungen des Klemmbeschlags
ein entsprechendes Rastermaß über den gesamten Verstellbereich besonders zweckmäßig
sein.
[0005] Bei Verwendung von geeigneten Koppelstrukturen für die Koppelschenkel kann eine stabile
Fügung der Koppelschenkel durch zumindest teilweise formschlüssig ineinandergreifende
Profile der Koppelschenkel erreicht werden, die beispielsweise als zueinander komplementäre
Zahnprofile ausgebildet sein können.
[0006] Eine der Klemmplatten weist in einem Abstand zu den zusammenwirkenden Koppelschenkeln
einen hierzu etwa parallel abgewinkelten Bohrungssteg auf, der sich auf eine Abstützfläche
der anderen Klemmplatte zu erstreckt und in den die Gewindebohrungen für die Klemmschrauben
integriert sind. Hierdurch können entsprechend lange Gewindebohrungen eingebracht
werden, die auch bei Klemmschrauben mit feinem Gewinde die notwendige Ausreißfestigkeit
haben. Der Querschnitt dieses Bohrungsstegs im Mittelbereich der Klemmplatte kann
zu einer Aufhängelasche vergrößert sein, die in eine gegenüberliegende Aussparung
der anderen Klemmplatte formschlüssig eingreift. Hierdurch ergibt sich eine kompakte
Bauweise für einen Klemmbeschlag, der über eine zentrale, in die Aufhängelasche eingreifende
Halteschraube aufgehängt werden soll.
[0007] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Klemmbeschlags anhand
von Zeichnungen näher dargestellt und beschrieben.
[0008] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Schrägansicht auf einen Randbereich einer Scheibe mit daran befestigtem
Klemmbeschlag;
- Fig. 2a - 2c
- den Verzahnungseingriff von Koppelschenkeln des Klemmbeschlags bei Klemmung drei unterschiedlich
dicker Scheiben, jeweils im Detailschnitt;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung des montierten Klemmbeschlags gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- eine perspektivische Schrägansicht des Klemmbeschlags in einer Vormontagestellung
während des Anpassungsvorgangs an die Scheibendicke; und
- Fig. 5a - 5c
- die Ansetzposition für den Verzahnungseingriff der Koppelschenkeln zur Klemmung der
drei unterschiedlich dicken Scheiben, jeweils im Detailschnitt.
[0009] In Fig. 1 ist ein in einem oberen Randbereich einer Scheibe 2 eines Ganzglasschiebeflügels
angeordneter Klemmbeschlag 1 dargestellt. Der Klemmbeschlag 1 bildet dabei einen Aufhängungspunkt
der Scheibe 2, wobei der Klemmbeschlag 1 ausschließlich über Reibungskräfte auf den
Oberflächen der Scheibe 2 befestigt ist. An den Aufhängungspunkten wird die Scheibe
2 jeweils mittels des Klemmbeschlags 1 über eine Halteschraube 16 mit einem in einer
Führungsschiene verschiebbar geführten Rollwagen verbunden.
[0010] Der erfindungsgemäße Klemmbeschlag 1 weist zwei Klemmplatten 3, 8 auf. Im unteren
Bereich sind die einander gegenüberliegenden Innenflächen der Klemmplatten 3, 8 zueinander
parallel ausgebildet und liegen jeweils unter Zwischenschaltung einer rutschhemmenden
Zwischenlage 15 mit der eingestellten Klemmkraft flächig auf der zugewandten Oberfläche
der planparallelen Scheibe 2 auf. Oberhalb dieses Klemmbereiches erstreckt sich ein
von der Innenseite der Klemmplatte 8 abstehender Koppelschenkel 9 unmittelbar oberhalb
der oberen Stirnseite der Scheibe 2. Seine Breite ist geringfügig kleiner oder gleich
der Dicke der Scheibe 2 mit der geringsten in den Verstellbereich fallenden Scheibendicke.
Der Koppelschenkel 9 ist an seiner oberen Fläche mit einem Zahnprofil 10 versehen,
das sich über die gesamte Querschnittsbreite desselben erstreckt. Das Zahnprofil 10
umfasst im Querschnitt in diesem Ausführungsbeispiel insgesamt fünf gleich große Zähne
im Wechsel mit fünf entsprechend großen Zahnlücken, wobei die Zähne leicht schräg
nach oben in Richtung der Klemmplatte 8 geneigt sind. Diese Zähne erstrecken sich
über die gesamte Länge der Klemmplatte 8.
[0011] Wie es in
Fig. 2a dargestellt ist, greift in dieses Zahnprofil 10 formschlüssig ein korrespondierendes
Zahnprofil 5 ein, das in der unteren Fläche eines sich in entgegengesetzter Richtung
zum Koppelschenkel 9 erstreckenden Koppelschenkels 4 angeformt ist. Dieser Koppelschenkel
4 mit ebenfalls länglichem Querschnitt erstreckt sich unmittelbar oberhalb des Koppelschenkels
9 rechtwinklig zu der Innenseite der anderen Klemmplatte 3.
[0012] Oberhalb des Koppelschenkels 4 liegt bei montiertem Klemmbeschlag 1 die Unterseite
eines Bohrungsstegs 11. Dieser Bohrungssteg 11 erstreckt sich im Querschnitt ebenfalls
rechtwinklig von der Innenseite der Klemmplatte 8, wobei die plane Oberseite des Bohrungsstegs
11 auf gleicher Höhe liegt wie die obere Schmalseite der Klemmplatte 3. Der Bohrungssteg
11 ist in seiner Querschnittlängsrichtung von mehreren, im Ausführungsbeispiel insgesamt
vier Gewindebohrungen durchsetzt, in welche jeweils eine Klemmschraube 14 einschraubbar
ist. Die Enden der Schraubenschafte der vier in einer Reihe angeordneten Klemmschrauben
14 sind axial auf einer planen oberen Abstützfläche 6 der Klemmplatte 3 abgestützt.
Die Klemmplatten 3, 8 werden beim Hineindrehen der Klemmschrauben 14 in den Bohrungssteg
11 im oberen Bereich auseinandergedrückt und dadurch im unteren, die Scheibe 2 umgreifenden
Bereich zusammengedrückt.
[0013] Der Bohrungssteg 11 ist im Mittelbereich der Klemmplatte 8 zu einer Aufhängelasche
12 vergrößert, wobei die Oberseite der Aufhängelasche 12 auf gleicher Höhe liegt wie
der Bohrungssteg 11 selbst. Dabei greift die Aufhängelasche 12 in eine rechteckförmige
Aussparung 7 ein, die aus dem gegenüberliegenden Bereich der Klemmplatte 3 ausgespart
und zur oberen Schmalseite der Klemmplatte 3 hin offen ist.
[0014] Durch das Eingreifen der Aufhängelasche 12 in die Aussparung 7 der Klemmplatte 3
wird die Lage der Klemmplatten 3, 8 in Längsrichtung zueinander fixiert und gleichzeitig
der Eingriff der Zahnprofile 5, 10 gegen Aushängen gesichert.
[0015] Die Einstellung des Klemmbeschlags 1 zur Anpassung an drei unterschiedliche Scheibendicken
erfolgt dabei auf einfache Weise durch Festlegung der Überdeckung der Koppelschenkel
4, 9 durch entsprechendes Positionieren in einer Vormontagephase, wie es in der
Fig. 4 dargestellt ist. Hierbei wird der Koppelschenkel 4 der Klemmplatte 3 in den Hohlraum
zwischen dem Koppelschenkel 9 und dem Bohrungssteg 11 eingeschoben und die Zahnprofile
der übereinanderliegenden Koppelschenkel 4, 9 miteinander in Eingriff gebracht. Ein
vollständiger Eingriff der Zahnprofile 5, 10 kann bei der Scheibendicke von 8 mm gemäß
Fig. 5a vorgesehen werden. Bei einer Scheibendicke von 10 mm muss die Überdeckung gemäß
Fig. 5b um eine Zahnbreite reduziert werden. Eine weitere Reduzierung des Verzahnungseingriffs
um eine Zahnbreite gemäß
Fig. 5c ist zur Anpassung an eine Scheibendicke von 12 mm erforderlich.
[0016] Die eingehakten Zahnprofile 5, 10 werden danach vollständig in Eingriff gebracht,
wonach die Klemmplatten 3, 8 in eine etwa parallele Ausrichtung gelangen und von den
Zahnprofilen 5, 10 die entsprechende, in
Fig. 2a bis
2c dargestellte Position eingenommen wird. Nun lässt sich der voreingestellte Klemmbeschlag
1 auf den vorgesehenen Randbereich der passenden Scheibe 2, 2', 2" aufschieben, wonach
die Klemmplatten 3, 8 im oberen Bereich durch gleichmäßiges Eindrehen der vier Klemmschrauben
14 auseinandergedrückt werden, wodurch die mit der Zwischenlage 15 versehenen Klemmschenkel
mit entsprechender Klemmkraft zusammengedrückt und somit auf die zugeordnete Fläche
der Scheibe 2, 2', 2" gepresst werden. Nachdem die erforderliche Klemmkraft für eine
sichere Halterung des Klemmbeschlags 1 auf der Scheibe 2 vorhanden ist, kann die Halteschraube
16 an dem Klemmbeschlag 1 angebracht werden. Wie in
Fig. 1 durch einen abgewinkelten Pfeil angedeutet ist, lässt sich die Halteschraube 16 hierzu
querverlagern und der Schraubenkopf 17 dabei unterhalb der Aufhängelasche 12 durch
die Aussparung 7 in den Klemmbeschlag 1 einschieben, wobei der Schraubenschaft in
montierter Position eine Nut 13 in der Aufhängelasche 12 durchdringt. In der Endlage
liegt der Schraubenkopf 17 bereichsweise zwischen der Unterseite des Bohrungsstegs
11 und der Oberseite Koppelschenkels 4 und wird in dieser Position durch eine aufgedrehte
Gewindemutter 18 an der Aufhängelasche 12 fixiert.
[0017] Nach vollständiger Montage des Klemmbeschlags 1 kann dieser durch Abdeckblenden 19
verkleidet werden, welche auf die Klemmplatten 3, 8 aufklipsbar sind, wie es in der
Fig. 3 dargestellt ist.
Liste der Referenzzeichen
[0018]
- 1
- Klemmbeschlag
- 2
- Scheibe (dünn)
- 2'
- Scheibe (mittel)
- 2"
- Scheibe (dick)
- 3
- Klemmplatte
- 4
- Koppelschenkel
- 5
- Zahnprofil
- 6
- Abstützfläche
- 7
- Aussparung
- 8
- Klemmplatte
- 9
- Koppelschenkel
- 10
- Zahnprofil
- 11
- Bohrungssteg
- 12
- Aufhängelasche
- 13
- Nut
- 14
- Klemmschraube
- 15
- Zwischenlage
- 16
- Halteschraube
- 17
- Schraubenkopf
- 18
- Gewindemutter
- 19
- Abdeckblende
1. Klemmbeschlag (1) für eine Scheibe (2, 2', 2"), mit zwei gegenüberliegenden Klemmplatten
(3, 8), welche einen Randbereich der Scheibe (2, 2', 2") umgreifen und klemmend haltern,
wobei der Abstand der Klemmplatten (3, 8) an Scheiben (2, 2', 2") unterschiedlicher
Dicke anpassbar ist, wobei die Klemmplatten (3, 8) jeweils einen Koppelschenkel (4,
9) aufweisen, der sich jeweils zu der gegenüberliegenden Klemmplatte (8, 3) hin erstreckt,
und wobei die Koppelschenkel (4, 9) in mehreren Positionen mit unterschiedlicher Überdeckung
miteinander verbindbar sind.
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der Klemmplatten (8) beabstandet zu den zusammenwirkenden Koppelschenkeln (4,
9) einen abgewinkelten Bohrungssteg (11) aufweist, der sich auf eine plane obere Abstützfläche
(6) der anderen Klemmplatte (3) zu erstreckt und in seiner Querschnittslängsrichtung
von wenigstens einer Gewindebohrung für eine Klemmschraube (14) durchsetzt ist, welche
sich mit dem Ende ihres Schraubenschaftes axial auf der planen oberen Abstützfläche
(6) der anderen Klemmplatte (3) abstützt, wodurch beim Hineindrehen der Klemmschraube
(14) in den Bohrungssteg (11) die Klemmplatten (3, 8) im oberen Bereich auseinandergedrückt
und im unteren,
die Scheibe (2) umgreifenden Bereich, zusammengedrückt werden.
2. Klemmbeschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überdeckung der zusammenwirkenden Koppelschenkel (4, 9) in Stufen verstellbar
ist.
3. Klemmbeschlag nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelschenkel (4, 9) auf ihren einander überdeckenden Bereichen jeweils eine
sich in deren Längsrichtung erstreckende Koppelstruktur mit Erhebungen und Vertiefungen
aufweisen, wobei die Koppelstrukturen der beiden Koppelschenkel (4, 9) aufeinander
und auf die unterschiedlichen Scheibendicken abgestimmt sind.
4. Klemmbeschlag nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstrukturen der Koppelschenkel (4, 9) von ineinandergreifenden Zahnprofilen
(5, 10) gebildet sind.
5. Klemmbeschlag nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die korrespondierenden Zahnprofile (5, 10) der beiden Koppelschenkel (4, 9) im Wesentlichen
formschlüssig ineinander greifen.
6. Klemmbeschlag nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung der Zahnprofile (5, 10) der beiden Koppelschenkel (4,
9) im montierten Zustand formschlüssig gegen Ausheben gesichert ist.
7. Klemmbeschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass einer der Koppelschenkel (9) die Stirnseite der Scheibe (2, 2', 2") übergreift.
8. Klemmbeschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Bohrungsstegs (11) im Mittelbereich der Klemmplatte (8) zu einer
Aufhängelasche (12) vergrößert ist, die in eine gegenüberliegende Aussparung (7) der
anderen Klemmplatte (3) eingreift.
1. Clamping fitting (1) for a pane (2, 2', 2"), having two opposite clamping plates (3,
8) which engage around an edge region of the pane (2, 2', 2") and hold it clamped,
wherein the distance between the clamping plates (3, 8) can be adapted to panes (2,
2', 2") of different thickness, wherein the clamping plates (3, 8) each have a coupling
leg (4, 9) which extends in each case towards the opposite clamping plate (8, 3),
and wherein the coupling legs (4, 9) can be connected to one another in multiple positions
with different degrees of overlap,
characterized in that
one of the clamping plates (8) has, at a distance from the interacting coupling legs
(4, 9), an angled-off bored web (11) which extends towards a planar upper supporting
surface (6) of the other clamping plate (3) and is traversed in its cross-sectional
longitudinal direction by at least one threaded bore for a clamping screw (14) which
has the end of its screw shank supported axially on the planar upper supporting surface
(6) of the other clamping plate (3), with the result that, when the clamping screw
(14) is screwed into the bored web (11), the clamping plates (3, 8) are pressed apart
in the upper region and pressed together in the lower region engaging around the pane
(2).
2. Clamping fitting according to Claim 1,
characterized in that the degree of overlap of the interacting coupling legs (4, 9) is adjustable in steps.
3. Clamping fitting according to Claim 2,
characterized in that, at their mutually overlapping regions, the coupling legs (4, 9) each have a coupling
structure with elevations and depressions that extends in the longitudinal direction
of said coupling legs, wherein the coupling structures of the two coupling legs (4,
9) are tailored to one another and to the different pane thicknesses.
4. Clamping fitting according to Claim 3,
characterized in that the coupling structures of the coupling legs (4, 9) are formed by inter-engaging
tooth profiles (5, 10).
5. Clamping fitting according to Claim 4,
characterized in that the corresponding tooth profiles (5, 10) of the two coupling legs (4, 9) inter-engage
in a substantially positive manner.
6. Clamping fitting according to Claim 5,
characterized in that, in the mounted state, the positive connection of the tooth profiles (5, 10) of the
two coupling legs (4, 9) is positively secured against lift-out.
7. Clamping fitting according to Claim 1,
characterized in that one of the coupling legs (9) engages over the end side of the pane (2, 2', 2").
8. Clamping fitting according to Claim 1,
characterized in that the cross section of the bored web (11) in the central region of the clamping plate
(8) is increased to form a suspension tab (12) which engages in an opposite recess
(7) of the other clamping plate (3).
1. Ferrure de serrage (1) pour une vitre (2, 2', 2"), avec deux plaques de serrage opposées
(3, 8), qui entourent une région de bord de la vitre (2, 2', 2") et la maintiennent
serrée, dans laquelle la distance des plaques de serrage (3, 8) est adaptable à des
vitres (2, 2', 2") d'épaisseur différente, dans laquelle les plaques de serrage (3,
8) présentent respectivement une branche de couplage (4, 9), qui s'étend respectivement
en direction de la plaque de serrage opposée (8, 3), et dans laquelle les branches
de serrage (4, 9) peuvent être assemblées l'une à l'autre dans plusieurs positions
avec un recouvrement différent, caractérisée en ce qu'une des plaques de serrage (8) présente à distance des branches de couplage qui coopèrent
(4, 9) une nervure à trous coudée (11), qui s'étend en direction d'une face d'appui
plane supérieure (6) de l'autre plaque de serrage (3) et qui est percée dans la direction
longitudinale de sa section transversale par au moins un trou fileté pour une vis
de serrage (14), qui s'appuie axialement avec l'extrémité de sa tige de vis sur la
face d'appui plane supérieure (6) de l'autre plaque de serrage (3), les plaques de
serrage (3, 8) étant ainsi écartées l'une de l'autre dans la région supérieure et
resserrées dans la région entourant la vitre (2) lors du vissage de la vis de serrage
(14) dans la nervure à trous (11).
2. Ferrure de serrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le recouvrement des branches de couplage qui coopèrent (4, 9) est réglable par étapes.
3. Ferrure de serrage selon la revendication 2, caractérisée en ce que les branches de couplage (4, 9) présentent sur leurs régions se recouvrant mutuellement
chaque fois une structure de couplage s'étendant en direction longitudinale avec des
protubérances et des creux, dans laquelle les structures de couplage des deux branches
de couplage (4, 9) sont accordées l'une à l'autre et aux différentes épaisseurs de
vitre.
4. Ferrure de serrage selon la revendication 3, caractérisée en ce que les structures de couplage des branches de couplage (4, 9) sont formées par des profils
dentés (5, 10) s'engageant l'un dans l'autre.
5. Ferrure de serrage selon la revendication 4, caractérisée en ce que les profils dentés correspondants (5, 10) des deux branches de couplage (4, 9) s'engagent
l'un dans l'autre essentiellement par emboîtement.
6. Ferrure de serrage selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'assemblage emboîté des profils dentés (5, 10) des deux branches de couplage (4,
9) est calé par emboîtement contre une séparation à l'état monté.
7. Ferrure de serrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une des deux branches de couplage (9) chevauche le chant de la vitre (2, 2', 2").
8. Ferrure de serrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la section transversale de la nervure à trous (11) est agrandie dans la région centrale
de la plaque de serrage (8) en une patte de suspension (12), qui s'engage dans une
découpe opposée (7) de l'autre plaque de serrage (3).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente