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(11) |
EP 2 081 836 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Anmeldetag: 15.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/008924 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/046571 (24.04.2008 Gazette 2008/17) |
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TRAGEGRIFF FÜR EINEN BEHÄLTER
CARRYING HANDLE FOR A CONTAINER
POIGNÉE DE TRANSPORT POUR UN RÉCIPIENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.10.2006 DE 102006049147
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.2009 Patentblatt 2009/31 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS AG |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- ROSE, Axel
34471 Ehringen (DE)
- KESTING, Roger
34513 Waldeck (DE)
- SYRING, Jörg
34454 Bad Arolsen (DE)
- PAULS, Ludger
6595 Ven-Zelderheide (NL)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 224 696 DE-U1- 20 210 056
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DE-U1- 8 515 485
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Tragegriff für einen Behälter, insbesondere eine großvolumige
Verpackung aus beispielsweise Pappe, Kunststoff oder dergleichen, mit einem vor Ingebrauchnahme
durch wenigstens eine Faltung verkürzten und in dieser Position fixierten Griffband.
[0002] Ein solcher Tragegriff wird allgemein in dem Gebrauchsmuster
DE 85 15 485 U1 beschrieben. Hier geht es um eine vereinfachte und kostengünstige Herstellung. Zu
diesem Zweck ist über die Enden des Griffbandes und quer zum Griffband ein Verstärkungsband
auf ein Deckelteil aufgeklebt. Außerdem verfügt das Griffband über eine Faltung, die
mittels eines Klebepunktes zusammen gehalten wird. Um folglich das durch die Faltung
verkürzte Griffband in die Gebrauchsposition mit einer Trageschlaufe zu überführen,
ist es erforderlich, den Klebepunkt zu lösen. Das kann auch unbeabsichtigt, beispielsweise
beim Stapeln oder beim Transport des bekannten Behälters geschehen, weil das Griffband
Ansatzpunkte bzw. Ansatzflächen hierfür bietet. Hier will die vorliegende Erfindung
insgesamt Abhilfe schaffen.
[0003] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Tragegriff für einen Behälter
der eingangs beschriebenen Ausgestaltung so weiter zu entwickeln, dass sich der Behälter
einwandfrei tragen lässt und insbesondere beim Transport keine Schäden nimmt bzw.
unbeabsichtigt die Faltung gelöst wird.
[0004] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist ein gattungsgemäßer Tragegriff
für einen Behälter dadurch gekennzeichnet, dass eine die Faltung wenigstens teilweise
übergreifende und hierbei fixierende Löselasche realisiert ist.
[0005] Mit Hilfe der Löselasche kann folglich die Faltung je nach Bedarf aufgehoben werden.
Dadurch, dass die Löselasche die Faltung teilweise übergreift und nach vorteilhafter
Ausgestaltung über wenigstens ein Losende verfügt, lässt sich die Löselasche problemlos
manuell von der Faltung entfernen. Durch diesen Vorgang wird der Tragegriff in Gebrauch
genommen und durch einen Bediener in seine Gebrauchsposition überführt.
[0006] Vor der Ingebrauchnahme liegt das Griffband jedoch an dem Behälter an, insbesondere
an einer Behälteroberseite und/oder an Seitenflächen des Behälters.
[0007] Dadurch, dass das Griffband quasi abstandsfrei an dem Behälter anliegt und sich gleichsam
an die Behälteroberfläche anschmiegt, werden keine Angriffspunkte zur Verfügung gestellt,
die das Griffband vor der bewusst gewollten Ingebrauchnahme unbeabsichtigt zur Trageschlaufe
verformen. Es sind also insbesondere beim Transport keine Schäden und Störungen zu
erwarten, und das Griffband bleibt unversehrt und wird nicht deformiert. Erst wenn
die Löselasche aktiv durch den Bediener entfernt wird, lässt sich die Trageschlaufe
definiert vorgeben.
[0008] In der Regel ist das Griffband in einen Fixierbereich und einen Freibereich unterteilt.
Der Fixierbereich und der Freibereich sind vor Ingebrauchnahme des Griffbandes durch
die Faltung an wenigstens einem Ende des Freibereiches miteinander verbunden. Nach
der Ingebrauchnahme bildet der Freibereich zusammen mit der Faltung die Trageschlaufe.
Dabei liegt der Freibereich vor der Ingebrauchnahme an dem Behälter an und hier insbesondere
an dessen Behälteroberseite und/oder an einer oder mehreren Seitenflächen.
[0009] Dagegen sorgt der Fixierbereich dafür, dass das Griffband einwandfrei mit dem Behälter
verbunden ist. Hierzu ist der Fixierbereich ganz oder teilweise adhäsiv mit dem Behälter
gekoppelt. Dabei setzt sich das Griffband in einer Variante aus dem mittleren Freibereich
zusammen, welcher an seinen beiden Enden jeweils vor seiner Ingebrauchnahme die Faltung
aufweist, an die sich beidseitig der jeweilige Fixierbereich anschließt. Bei einer
anderen Variante ist jedoch nur eine Faltung an einem Ende des Freibereiches vorgesehen.
[0010] Dadurch kann das Griffband insgesamt von einer Seitenfläche des Behälters über die
Behälteroberseite bis zur anderen Seitenfläche geführt werden und umschließt dadurch
den Behälter beispielsweise an einem hier vorgesehenen Deckel praktisch U-förmig.
Nach vorteilhafter Ausgestaltung verfügt der Freibereich des Griffbandes zwar an seinen
beiden Enden über einen jeweiligen Fixierbereich, allerdings ist nur an einem Ende
die Faltung zwischengeschaltet. Dadurch wird der gleiche Effekt erreicht, nämlich
dass sich das Griffband vor seiner Ingebrauchnahme an die Oberfläche des Behälters
anschmiegt und nach seiner Ingebrauchnahme die Trageschlaufe bildet, und zwar bei
gegenüber der zuvor beschriebenen Ausgestaltung (mit zwei Faltungen) verringerten
Kosten. In jedem Fall umschließt das Griffband den Behälter gleichsam U-förmig vor
seiner Ingebrauchnahme. Dabei ist die meistens realisierte eine einzige Faltung im
Bereich einer Seitenfläche des Behälters und damit größtenteils geschützt beim Stapeln
und beim Transport angeordnet.
[0011] Die Faltung verfügt in der Regel über wenigstens zwei aufeinander liegende Faltungsschlaufen.
Bei den beiden Faltungsschlaufen handelt es sich einerseits um eine Fixierfaltungsschlaufe
und andererseits eine Freifaltungsschlaufe. Die Fixierfaltungsschlaufe ist an den
Fixierbereich angeschlossen, während die Freifaltungsschlaufe mit dem Freibereich
verbunden ist. Dabei versteht es sich, dass die beiden aufeinander liegenden Faltungsschlaufen
an ihren einander zugewandten Oberflächen problemlos aneinander entlang gleiten können,
weil insofern die beiden Faltungsschlaufen nicht gegeneinander fixiert sind, sondern
vielmehr insgesamt von der Löselasche in ihrer gefalteten Stellung gehalten werden.
Selbstverständlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, dass die Fixierfaltungsschlaufe
und die Freifaltungsschlaufe miteinander eine lösbare Verbindung eingehen können.
[0012] Es hat sich bewährt, wenn die Löselasche einerseits mit der Faltung und hier im Einzelnen
mit der Freifaltungsschlaufe und andererseits mit der Verpackung bzw. dem Behälter
und/oder dem Fixierbereich des Griffbandes bzw. dem Griffband im Ganzen verbunden
ist. Auf diese Weise können Löselasche und Griffband eine Baueinheit bzw. Fertigungseinheit
bilden. Dabei wird die Faltung im Allgemeinen vor, während oder nach dem An- bzw.
Aufbringen der Löselasche erstellt und fixiert. Darüber hinaus ist es natürlich auch
denkbar, das Griffband mit der eingebrachten Faltung anzuliefern und dann mit dem
Behälter zu verbinden sowie abschließend die Löselasche aufzubringen. Selbstverständlich
können auch Griffband plus Löselasche als Baueinheit gemeinsam an dem Behälter fixiert
werden.
[0013] In jedem Fall wird eine technisch und optisch einwandfreie Tragehilfe bzw. ein Tragegriff
in Gestalt des mittels der Löselasche im Bereich der Faltung fixierten Griffbandes
zur Verfügung gestellt. Je nach Länge der jeweiligen Freifaltungsschlaufe und Fixierfaltungsschlaufe
kann die Länge der aus dem Griffband und der Faltung gebildeten Trageschlaufe variiert
und an die Erfordernisse angepasst werden. Dadurch wird eine ergonomisch vorteilhafte
und optisch ansprechende Tragehilfe zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig gelingt der
Wechsel von der Transportstellung vor der Ingebrauchnahme des Griffbandes zur Gebrauchsstellung
und Ingebrauchnahme einfach, leicht und schnell, weil es hierfür lediglich erforderlich
ist, die Löselasche manuell von der Faltung mit Hilfe des Losendes zu entfernen.
[0014] In diesem Zusammenhang und weil üblicherweise das Griffband und die Löselasche aus
einem Kunststoffband hergestellt sind, lassen sich beide vorerwähnten Elemente auch
als Werbeträger einsetzen bzw. mit einem Aufdruck versehen. Die Faltung kann jeweils
während der Herstellung der Verpackung unschwer im Durchlauf angebracht und mit Hilfe
der Löselasche fixiert werden.
[0015] Insgesamt mag es sich bei dem Behälter beispielhaft um einen Waschmittelkarton, Schuhkarton,
einen Kanister oder allgemein einen Pappbehälter oder Kunststoffbehälter handeln.
Auch Gebinde lassen sich mit dem fraglichen Tragegriff ausrüsten. Da der erfindungsgemäße
Tragegriff nach vorteilhafter Ausgestaltung U-förmig um den Behälter herumgelegt wird,
besteht die Möglichkeit, mit einer relativ langen Freifaltungsschlaufe und Fixierfaltungsschlaufe
arbeiten zu können, so dass grundsätzlich eine Trageschlaufe realisiert werden kann,
die nicht nur als Handgriff für den Behälter fungieren mag. Sondern es kann mit Hilfe
des erfindungsgemäßen Tragegriffes auch ein Schultergurt zur Verfügung gestellt werden.
Dadurch lassen sich die fraglichen Behälter - nach Entfernen der Löselasche - auch
von oben beispielsweise von einer Palette entnehmen, so dass die Möglichkeiten der
Handhabung, des Transportes und der ergonomischen Beförderung gegenüber bisherigen
Ausführungsformen deutlich gesteigert sind.
[0016] Hierzu trägt ergänzend der Umstand bei, dass das Griffband und die Löselasche jeweils
eine in etwa gleiche Breite aufweisen. Selbstverständlich kann hier auch mit unterschiedlichen
Breiten von einerseits dem Griffband und andererseits der Löselasche bei Bedarf gearbeitet
werden. Vorteilhaft verlaufen das Griffband und die Löselasche in gemeinsamer Längserstreckung
entlang der Verpackung, und zwar meistens entlang der Seitenflächen und der Oberseite.
Schließlich sind die Löselasche und/oder das Griffband jeweils mit wenigstens einer
adhäsiv wirkenden Klebeseite ausgerüstet. Dabei mag die Löselasche schon von vornherein
als einseitig beschichtetes Klebeband ausgeführt sein, welches lediglich im Bereich
seines Losendes keine Klebebeschichtung aufweist. Dagegen wird der Kleber auf das
Griffband bzw. dessen Fixierbereich üblicherweise kurz vor seiner Anbringung an den
Behälter aufgebracht, beispielsweise aufgesprüht. Hier können sowohl flüssige als
auch heißflüssige Klebstoffe Verwendung finden. - Gegenstand der Erfindung mit selbständiger
Bedeutung ist auch ein Behälter, insbesondere eine großvolumige Verpackung aus beispielsweise
Pappe, Kunststoff oder dergleichen, welcher mit einem Tragegriff des eingangs beschriebenen
Aufbaus ausgerüstet ist.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1a, 1b
- den erfindungsgemäßen Behälter inklusive Tragegriff vor Ingebrauchnahme des Griffbandes
(Fig. 1a) und nach der Ingebrauchnahme (Fig. 1b) und
- Fig. 2
- das Griffband im Bereich seiner Faltung in einer Detailansicht.
[0018] In den Fig. 1a und 1b ist ein Behälter 1 dargestellt, bei dem es sich nicht einschränkend
um eine großvolumige, quaderförmige Verpackung aus Pappe handelt. Tatsächlich mag
der Behälter 1 als Waschmittelkarton ausgeführt sein, was selbstverständlich nicht
zwingend und auch nicht einschränkend zu verstehen ist. Der fragliche Behälter 1 ist
mit einem Griffband 2 ausgerüstet.
[0019] Vor der Ingebrauchnahme des Griffbandes 2 und beim Transport liegt dieses an dem
Behälter 1 eng und gleichsam abstandsfrei an, wie es sich aus der Darstellung in Fig.
1a ergibt. Hier erkennt man, dass das Griffband 2 an jeweils eine Seitenfläche 1 b
des Behälters 1 angeschlossen ist und im Übrigen von der einen (rechten) Seitenfläche
1b über eine (Behälter-)Oberseite 1a bis zur anderen (linken) Seitenfläche 1b geführt
ist. Das Griffband 2 umschließt den fraglichen Behälter 1 vor seiner Ingebrauchnahme
also gleichsam U-förmig.
[0020] In dieser Transportstellung vor der Ingebrauchnahme ist das Griffband 2 durch eine
Faltung 3 verkürzt, wobei das Griffband 2 in dieser verkürzten Position fixiert ist.
Zur Fixierung der Faltung 3 bzw. des Griffbandes 2 in der verkürzten Position ist
im Rahmen der Erfindung eine Löselasche 4 realisiert, die man in der Detailansicht
nach Fig. 2 besonders deutlich erkennt. Um die Faltung 3 zu fixieren, übergreift die
Löselasche 4 die betreffende Faltung 3 wenigstens teilweise.
[0021] Wie bereits erläutert, liegt das Griffband 2 vor seiner Ingebrauchnahme an dem Behälter
1 bzw. den beiden Seitenflächen 1b und der Behälteroberseite 1a an und bildet nach
seiner Ingebrauchnahme durch Entfernen der Löselasche 4 eine Trageschlaufe 5, wie
sie in der Fig. 1b zu erkennen ist. Die gegenüber dem Griffband 2 vor der Ingebrauchnahme
größere Länge der Trageschlaufe 5 in der Gebrauchsposition resultiert aus der Faltung
3, die zur Ingebrauchnahme durch Entfernen der Löselasche 4 aufgehoben wird.
[0022] Das Griffband 2 ist in wenigstens einen Fixierbereich 2a und einen Freibereich 2b
unterteilt. Anhand einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1a, 1b und 2 erkennt
man, dass das Griffband 2 über zwei an den Seitenflächen 1b des Behälters 1 angebrachte
Fixierbereiche 2a und einen zwischen den Fixierbereichen 2a angeordneten Freibereich
2b verfügt. Dabei ist die Faltung 3 im Ausführungsbeispiel nur an einem Ende des Freibereiches
2b, nämlich am rechten Ende, vorgesehen und verbindet folgerichtig das betreffende
(rechte) Ende des Freibereiches 2b mit dem Fixierbereich 2a.
[0023] Tatsächlich ist nur eine Faltung 3 im Verlauf des Griffbandes 2 realisiert, nämlich
an einem Ende dessen Freibereich 2b, und zwar aus Kostengründen. Selbstverständlich
können auch beide Enden des Freibereiches 2b jeweils in eine Faltung 3 übergehen an
die sich jeweils der Fixierbereich 2a anschließt. Hierauf verzichtet man jedoch meistens.
[0024] Der Fixierbereich 2a des Griffbandes 2 ist ganz oder teilweise mit dem Behälter 1,
nämlich den jeweiligen Seitenflächen 1b im Ausführungsbeispiel, verbunden. Zu diesem
Zweck mag auf das Griffband 2 vor seiner Anbringung an dem Behälter 1 bzw. den jeweiligen
Seitenflächen 1b ein flüssiger, respektive heißflüssiger Kleber aufgesprüht werden,
und zwar auf seinen dem Behälter 1 zugewandten Oberflächen. Dagegen ist die nach außen
weisende Oberfläche des Griffbandes 2 frei bzw. verfügt allenfalls über eine Schutzbeschichtung
oder mag einen (Werbe-)Aufdruck aufweisen. Das Gleiche gilt für die Löselasche 4,
welche auf ihrer nach außen weisenden Oberfläche ebenfalls mit einem Druck ausgerüstet
sein mag, jedenfalls hier keine Kleberbeschichtung trägt. Das gelingt dadurch einfach,
als es sich bei dem Griffband 2 sowie der Löselasche 4 um jeweils im Wesentlichen
rechteckförmige Kunststoffbänder handelt, die als Kunststoffstreifen aus beispielsweise
PE (Polyethylen), PP (Polypropylen) hergestellt sein können.
[0025] Anhand der Detailansicht in Fig. 2 erkennt man, dass die Faltung 3 wenigstens zwei
aufeinander liegende Faltungsschlaufen 3a, 3b aufweist. Tatsächlich ist eine an den
Fixierbereich 2a angeschlossene Fixierfaltungsschlaufe 3a ebenso wie eine mit dem
Freibereich 2b verbundene Freifaltungsschlaufe 3b verwirklicht. Die beiden Faltungsschlaufen
3a, 3b liegen über einen Bereich der Länge L gesehen übereinander, wobei die Länge
2 x L die Verlängerung des Griffbandes 2 beim Übergang von der Transportposition nach
Fig. 1a zur Gebrauchsposition nach Fig. 1b darstellt. Die beiden Faltungsschlaufen
3a, 3b können an ihren einander zugewandten Innenflächen miteinander lösbar verbunden
sein.
[0026] Üblicherweise reicht jedoch die die Faltung 3 fixierende Löselasche 4 aus, um sicherzustellen,
dass sich die Faltung 3 nicht unbeabsichtigt öffnet bzw. das Griffband 2 die Trageschlaufe
5 bildet. Zu diesem Zweck übergreift die Löselasche 4 wenigstens teilweise die Freifaltungsschlaufe
3b, ist also einerseits mit der Faltung 3 und hier der Freifaltungsschlaufe 3b verbunden.
Andererseits geht die Löselasche 4 eine Verbindung mit dem Behälter 1 ein. Im Detail
ist die Löselasche 4 andererseits an den Fixierbereich 2a des Griffbandes 2 angeschlossen.
Zu diesem Zweck mag die Löselasche 4 als Klebeband mit einseitiger Kleberbeschichtung
auf der dem Griffband 2 sowie der Faltung 3 zugewandten Seite ausgebildet sein. Hierbei
ist jedoch ein Losende 4a der Löselasche 4 ausgespart, welches folgerichtig keine
Kleberbeschichtung aufweist. Das Losende 4a dient zur manuellen Entfernung der Löselasche
4 von der Faltung 3 bei Ingebrauchnahme des Griffbandes 2.
[0027] Das Griffband 2 und die Löselasche 4 können jeweils eine in etwa gleiche Breite aufweisen.
Außerdem hat es sich bewährt, wenn das Griffband 2 und die Löselasche 4 in gemeinsamer
Längserstreckung entlang der Verpackung 1 angeordnet sind bzw. verlaufen. Anhand der
Fig. 2 wird deutlich, dass der Fixierbereich 2a des Griffbandes 2 von seiner Länge
her die Löselasche 4 und deren Losende 4a in Längserstreckung überragt. Es ist aber
auch möglich, dass das Losende 4a der Löselasche 4 und das Ende des Fixierbereiches
2a des Griffbandes 2 zusammenfallen bzw. das Ende des Fixierbereiches 2a von der Löselasche
4 verdickt wird.
1. Tragegriff für einen Behälter (1), insbesondere eine großvolumige Verpackung (1),
aus beispielsweise Pappe, Kunststoff oder dergleichen, mit einem vor Ingebrauchnahme
durch wenigstens eine Faltung (3) verkürzten und in dieser Position fixierten Griffband
(2), dadurch gekennzeichnet, dass eine die Faltung (3) wenigstens teilweise übergreifende und hierbei fixierende Löselasche
(4) realisiert ist.
2. Tragegriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffband (2) vor Ingebrauchnahme an dem Behälter (1) anliegt und nach Ingebrauchnahme
durch Entfernen der Löselasche (4) eine Trageschlaufe (5) bildet.
3. Tragegriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffband (2) in einen Fixierbereich (2a) und einen Freibereich (2b) unterteilt
ist.
4. Tragegriff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierbereich (2a) ganz oder teilweise mit dem Behälter (1) verbunden ist und
der Freibereich (2b) vor Ingebrauchnahme an dem Behälter (1) anliegt und nach Ingebrauchnahme
zusammen mit der Faltung (3) die Trageschlaufe (5) bildet.
5. Tragegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung (3) wenigstens zwei aufeinander liegende Faltungsschlaufen (3a, 3b) aufweist,
nämlich eine an den Fixierbereich (2a) angeschlossene Fixierfaltungsschlaufe (3a)
und eine mit dem Freibereich (2b) verbundene Freifaltungsschlaufe (3b).
6. Tragegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löselasche (4) wenigstens ein zur manuellen Entfernung von der Faltung (3) bei
Ingebrauchnahme dienendes Losende (4a) aufweist.
7. Tragegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Löselasche (4) einerseits mit der Faltung (3) und andererseits mit dem Behälter
(1) und/oder dem Griffband (2) verbunden ist.
8. Tragegriff nach einem der Ansprüche. 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffband (2) und die Löselasche (4) jeweils eine in etwa gleiche Breite aufweisen
und in gemeinsamer Längserstreckung entlang des Behälters (1) verlaufen.
9. Tragegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Löselasche (4) und/oder das Griffband (2) jeweils wenigstens eine adhäsiv wirkende
Klebeseite aufweisen.
10. Behälter (1), insbesondere großvolumige Verpackung (1) aus beispielsweise Pappe, Kunststoff
oder dergleichen, gekennzeichnet durch einen Tragegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
1. Carrying handle for a container (1), in particular large-volume packaging (1), produced,
for example, from cardboard, plastics material or the like, said carrying handle having
a handle strip (2), which, before being put into use, is shortened by at least one
fold (3) and is secured in this position, characterized in that a release tab (4) is realized overlapping the fold (3) at least partially and in
this way securing it.
2. Carrying handle according to Claim 1, characterized in that before being put into use, the handle strip (2) abuts against the container (1) and,
once it has been put into use, through the removal of the release tab (4), forms a
carrying loop (5).
3. Carrying handle according to Claim 1 or 2, characterized in that the handle strip (2) is divided into a securing region (2a) and a free region (2b).
4. Carrying handle according to Claim 3, characterized in that the securing region (2a) is connected entirely or partially to the container (1)
and, before said carrying handle is put into use, the free region (2b) abuts against
the container (1) and once it has been put into use forms the carrying loop (5) together
with the fold (3).
5. Carrying handle according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the fold (3) has at least two fold loops (3a, 3b) lying on top of one another, namely
one securing fold loop (3a) connected to the securing region (2a) and one free fold
loop (3b) connected to the free region (2b).
6. Carrying handle according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the release tab (4) has at least one loose end (4a) to be used for the manual removal
of the fold (3) when said carrying handle is put into use.
7. Carrying handle according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the release tab (4) is connected at one end to the fold (3) and at the other end
to the container (1) and/or to the handle strip (2).
8. Carrying handle according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the width of the handle strip (2) and the width of the release tab (4) are approximately
identical and they extend in a common longitudinal extension along the container (1).
9. Carrying handle according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the release tab (4) and/or the handle strip (2) each have at least one adhesively
operating adhesive side.
10. Container (1), in particular large-volume packaging (1) produced, for example, from
cardboard, plastics material or the like, characterized by a carrying handle according to one of Claims 1 to 9.
1. Poignée de transport pour un récipient (1), en particulier un emballage (1) à grand
volume par exemple en carton, en matière plastique ou similaires, avec une bande de
préhension (2) fixée dans cette position et raccourcie avant usage par au moins un
pliage (3), caractérisée en ce qu'une languette de détachement (4) fixant ici et recouvrant au moins en partie le pliage
(3) est réalisée.
2. Poignée de transport selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bande de préhension (2) repose avant usage sur le récipient (1) et forme après
usage une dragonne (5) de par le retrait de la languette de détachement (4).
3. Poignée de transport selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la bande de préhension (2) est divisée en une zone de fixation (2a) et une zone libre
(2b).
4. Poignée de transport selon la revendication 3, caractérisée en ce que la zone de fixation (2a) est reliée entièrement ou partiellement au récipient (1)
et la zone libre (2b) repose avant usage sur le récipient (1) et forme après usage
conjointement avec le pliage (3) la dragonne (5).
5. Poignée de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le pliage (3) présente au moins deux boucles de pliage (3a, 3b) se trouvant l'une
sur l'autre, à savoir une boucle de pliage de fixation (3a) contiguë à la zone de
fixation (2a) et une boucle de pliage libre (3b) reliée à la zone libre (2b).
6. Poignée de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la languette de détachement (4) présente au moins une extrémité libre (4a) servant
au retrait manuel du pliage (3) en usage.
7. Poignée de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la languette de détachement (4) est reliée d'une part au pliage (3) et d'autre part
au récipient (1) et/ou à la bande de préhension (2).
8. Poignée de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la bande de préhension (2) et la languette de détachement (4) présentent chacune
une largeur à peu près identique et s'étendent dans un développement longitudinal
commun le long du récipient (1).
9. Poignée de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la languette de détachement (4) et/ou la bande de préhension (2) présentent chacune
au moins un côté de collage agissant de manière adhésive.
10. Récipient (1), en particulier emballage (1) à grand volume par exemple en carton,
en matière plastique ou similaires, caractérisé par une poignée de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 9.


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