[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Versickerungsmodul mit einem Sickerblock,
welcher einen Rückhalteraum zum Zurückhalten einströmenden Wassers einschließt, und
Hebemitteln, welche ein Anheben des Sickerblocks durch einen Gabelstapler erlauben.
[0002] Ein solches Versickerungsmodul ist bereits aus der
DE 20 2005 016712 U vorbekannt. Dabei ist vorgesehen, dass ein Versickerungsmodul im Bereich einer Bodenfläche
eine Mehrzahl von Fußaufnahmen aufweist, in welche Fußelemente einsetzbar sind. Aufgrund
einer Erhöhung der Unterkante der fraglichen Versickerungsmodule durch diese Fußelemente
können diese von einem Gabelstapler unterfahren werden, so dass es folglich möglich
ist, die Versickerungsmodule zwar mit einem Gabelstapler, jedoch ohne Verwendung einer
Palette zu transportieren. Eine Mehrzahl von Versickerungsmodulen, dessen unterstes
Versickerungsmodul die genannten Fußelemente aufweist, wird dabei zu einem Stapel
zusammengestellt und kann sodann als kompaktes Modulpaket en bloc verlegt oder auch
transportiert werden.
[0003] Es ist hierzu allerdings erforderlich, die Fußelemente zunächst unter dem untersten
Versickerungsmodul anzubringen, nachdem ein Anbringen der Fußelemente nach dem aufstapeln
nicht mehr möglich ist. Außerdem müssen entsprechende Fußelemente regelmäßig zusätzlich
bereitgehalten werden.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein
Versickerungsmodul zu schaffen, welches ebenfalls ohne den Einsatz von Paletten mit
einem Gabelstapler transportierbar ist, dabei jedoch keine gesonderten Fußelemente
angebracht oder mitgeführt werden müssen.
[0005] Dies gelingt durch ein Versickerungsmodul gemäß den Merkmalen des Hauptanspruchs.
Weitere sinnvolle Ausgestaltungen des Versickerungsmoduls können den Unteransprüchen
entnommen werden.
[0006] Erfindungsgemäß sind einem Versickerungsmodul eine Mehrzahl von Ausnehmungen einbeschrieben,
durch welche die Gabelzinken eines Gabelstaplers in das Versickerungsmodul eingreifen
können. Wird sodann die Gabel des Gabelstaplers angehoben, so wird das Versickerungsmodul
an seiner Seitenwandung ebenfalls mit angehoben und kann ohne Weiteres transportiert
werden. Hierzu ist es nicht erforderlich, zunächst unter dem untersten Versickerungsmodul
Fußelemente anzubringen, wodurch eine Erhöhung des Versickerungsmodul erzielt werden
müsste. Auf zusätzliche Elemente kann vielmehr in einer einfachsten Ausführung vollkommen
verzichtet werden.
[0007] Nachdem durch das Versickerungsmodul ein Rückhalteraum für einströmendes Wasser eingeschlossen
wird, ist es sinnvoll, wenn die Wandungen des so gebildeten Sickerblocks für eine
Verlegung im Boden möglichst vollständig erhalten bleiben. Hierzu können in die Ausnehmungen
entweder offen oder geschlossen vorgeformt sein. Soweit die Ausnehmungen in geschlossener
Form vorgesehen sind, brauchen sie mit einem entsprechenden Werkzeug nur bei Bedarf
eröffnet werden, so dass die Eröffnung in der Praxis lediglich bei dem zuunterst gestapelten
Sickerblock erforderlich ist. Die übrigen Versickerungsmodule müssen insoweit nicht
bearbeitet werden.
[0008] Um bei den zuunterst gestapelten Versickerungsmodulen wegen eröffneter Ausnehmungen
keinen Nachteil erdulden zu müssen, ist es sinnvoll, den Ausnehmungen - soweit sie
eröffnet wurden - Verschlussmittel lösbar zuzuordnen, welche in die Ausnehmungen formschlüssig
eingreifen. Auf diese Weise wird den Ausnehmungen ein Deckel zugeordnet, so dass ein
Austritt von Wasser oder ein Eintritt von Erdreich in den Sickerblock wirksam verhindert
ist. An diesen Verschlussmitteln können mit besonderem Vorteil auch Verrastungsmittel
außenseitig angeordnet sein, welche zum Eingriff in benachbarte Ausnehmungen dienen
können. Liegen zwei Ausnehmungen in benachbarten Stapeln direkt flächenbündig nebeneinander,
so kann durch das entsprechende Verschlussmittel in einer der Ausnehmungen aufgrund
des Verrastungsmittels dieses auch mit der anderen Ausnehmung verbunden werden. Hierdurch
ist eine Verbindung zweier seitlich benachbarter Versickerungsmodule, etwa zum gleichzeitigen
Verlegen mehrerer Versickerungsmodule oder zum Transport, ermöglicht.
[0009] In bevorzugter Ausführung sind einer Seite eines Versickerungsmoduls genau zwei Ausnehmungen
zugeordnet, welche derart beabstandet sind, dass die Gabel eines Gabelstaplers hierin
gerade eingreifen kann. Allerdings können weitere Ausnehmungen derselben Seitenwandung
hinzugefügt sein, welche andere Gabelstaplerbreiten berücksichtigen.
[0010] Mit Vorteil sind die Ausnehmungen so gestaltet, dass die Gabel eines Gabelstaplers
auf einer Seite des Sickerblocks durch eine Ausnehmung einfährt, den Sickerblock im
Bereich eines Staplerkanals durchquert und gegebenenfalls auf der anderen Seite durch
korrespondierende Ausnehmungen wieder austreten kann.
[0011] Zur Erhöhung der Stabilität der Anordnung sind dem Sickerblock im Bereich seines
Rückhalteraums Dome ausgebildet, welche einander gegenüberliegende Wandungen gegeneinander
abstürzen. Diese Dome sind dabei so angeordnet, dass sie nicht in die Staplerkanäle
der Ausnehmungen eingreifen.
[0012] Zur verbesserten Handhabung ist der erfindungsgemäße Sickerblock stapelbar ausgeführt,
wobei er in der Grundfläche die Maße einer Euro-Palette aufnimmt. Die entsprechenden
Maße sind 1.200 x 800 mm, wobei sich die hieraus ergebende Fläche durchaus auch ein
Vielfaches der Grundfläche eines Sickerblocks sein kann.
[0013] In weiterer, sinnvoller Ausgestaltung weist der Sickerblock wenigstens ein Eingreifmittel
auf, beispielsweise einen Haken, einen Griff, oder auch eine Öse, durch welche eine
Verbindung mit einem Transporthaken, nämlich etwa einem Kranhaken, hergestellt werden
kann. Es ist auf diese Weise möglich, einen Stapel von Sickerblöcken am Stück mithilfe
eines Krans anzuheben und in eine Baugrube einzusetzen, indem der Kranhaken mit dem
Eingreifmittel des obersten Sickerblocks verbunden wird.
[0014] Damit eine Verbindung der aufeinander gestapelten Sickerblöcke auch realisierbar
ist, wird eine Mehrzahl von Versickerungsmodulen mithilfe eines Verpackungsbands zu
einem Modulpaket zusammengeschnürt, welches sodann als Ganzes verlegt oder transportiert
werden kann. Allerdings hat sich gezeigt, dass solches Verpackungsband, welches etwa
aus Kunststoff oder aus Stahl bestehen kann, leicht seitlich abrutschen kann, so dass
es sinnvoll erscheint, je für ein Verpackungsband eine Nut entlang den Seitenflächen
der Versickerungsmodule vorzusehen, wobei diese Nuten derart angeordnet sind, dass
sie sich über mehrere, aufeinander gestapelte Versickerungsmodule hinweg nahtlos fortsetzen.
Die Nuten halten das Verpackungsband an Ort und Stelle fest, so dass ein Verrutschen
des Verpackungsbandes entlang den Seitenflächen der Versickerungsmodule verhindert
ist.
[0015] Soweit ein solches Modulpaket von Versickerungsmodulen in einer noch größeren Anzahl,
etwa mit einem Kran, verlegt oder transportiert werden soll, ist es möglich, mehrere
Modulpakete mithilfe eines Verschlussmittels mit einem Verrastungsmittel, wie in Anspruch
4 beschrieben, zu verbinden. Dabei wird eine Verbindung dadurch hergestellt, dass
die Verschlussmittel mit ihren Verrastungsmitteln in die leeren Ausnehmungen des anderen
Modulpakets eingreifen und dort einrasten.
[0016] Die vorstehend beschriebene Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0017] Es zeigen
- Figur 1
- ein Versickerungsmodul in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben,
- Figur 2
- das Versickerungsmodul gemäß Figur 1 in einer seitlichen Draufsicht,
- Figur 3
- das Versickerungsmodul gemäß Figur 1 in einer vergrößerten Darstellung der rechten
unteren Ecke,
- Figur 4
- ein Verschlussmittel zum Verschließen einer Ausnehmung des Versickerungsmoduls gemäß
Figur 1,
- Figur 5
- das Versickerungsmodul gemäß Figur 1 mit einem eingesetzten Verschlussmittel in einer
perspektivischen Darstellung von schräg oben,
- Figur 6
- ein Verschlussmittel zum Verschließen einer Ausnehmung des Versickerungsmoduls gemäß
Figur 1 mit einem Verrastungselement,
- Figur 7
- ein Modulpaket aus mehreren Versickerungsmodulen, und
- Figur 8
- das Modulpaket gemäß Figur 7 in einer vergrößerten Darstellung einer Ecke.
[0018] Figur 1 zeigt ein Versickerungsmodul 1, welches im Wesentlichen aus einem Sickerblock
2 besteht. Der Sickerblock 2 ist aus einer Wandung hergestellt, welche eine gitterförmige
Struktur aufweist. Der Sickerblock 2 weist unter anderem eine Seitenwandung 6 auf,
welcher zwei Ausnehmungen 3,3' zugeordnet sind. Diese Ausnehmungen 3,3' sind in ihren
Abmessungen und Abständen zueinander so ausgelegt, dass ein Gabelstapler in diese
Ausnehmungen 3,3' mit seiner Gabel einfahren kann. Hierdurch kann auf die Verwendung
einer Palette verzichtet werden, die ansonsten unterhalb des Versickerungsmoduls 1
angeordnet werden müsste. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn mehrere solcher
Versickerungsmodule 1 aufeinander gestapelt sind, wobei in diesem Fall lediglich das
unterste Versickerungsmodul 1 entsprechende Ausnehmungen 3,3' aufweisen müsste. Daher
sind die Ausnehmungen 3,3' geschlossen vorgeformt, so dass sie nur dann eröffnet werden,
wenn es sich bei dem jeweiligen Versickerungsmodul 1 um das zuunterst gestapelte Versickerungsmodul
1 handelt. In diesem Fall können die Ausnehmungen mit einfachen Werkzeugen, etwa mit
einem Hammer, geöffnet werden.
[0019] Ferner weist das betreffende Versickerungsmodul 1 jeweils eine Nut für zwei Verpackungsbänder
4,4' auf, mit deren Hilfe mehrere aufeinander gestapelte Versickerungsmodule 1 miteinander
verbunden werden können. Für diese, insbesondere aus Kunststoff oder Stahl hergestellten,
Verpackungsbänder 4,4' ist deshalb auf der Oberfläche des Sickerblocks 2 jeweils eine
Nut vorgesehen, um zu vermeiden, dass ein seitliches Abrutschen der Verpackungsbänder
4,4' dazu führt, dass sich die Verbindung der aufeinander gestapelten Versickerungsmodule
1 löst.
[0020] Das Versickerungsmodul 1 weist darüber hinaus Eingreifmittel 5,5' auf, welche als
Griffe ausgeformt sind, in welche Kranhaken einhängbar sind. In einem Modulpaket 9
aus mehreren Versickerungsmodulen 1 kann auf diese Weise das oberste Versickerungsmodul
von einem Kran an den Eingreifmitteln 5,5' ergriffen und angehoben werden. Neben dem
Transport mithilfe eines Gabelstaplers eröffnet dies weitere Möglichkeiten, mehrere
Versickerungsmodule 1 gleichzeitig in einer Baustelle zu versetzen oder in den Boden
zu verlegen.
[0021] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des Versickerungsmoduls 1, wobei zu erkennen ist,
dass die Ausnehmungen 3,3' das Versickerungsmodul 1 komplett durchgreifen. Im Inneren
des Versickerungsmoduls 1, insbesondere im Innenraum des Sickerblocks 2, sind zur
Stützung der Konstruktion Dome angebracht, welche eine obere gegen eine untere Wandung
abstützen. Die Dome nehmen hierbei durch die Ausnehmungen 3,3' vorgegebene Staplerkanäle
aus, so dass eine in die Ausnehmungen 3,3' eingreifende Staplergabel das Versickerungsmodul
1 vollständig durchgreifen kann.
[0022] Figur 3 zeigt einen nochmals vergrößerten Ausschnitt einer Ecke des Versickerungsmoduls,
in welcher die Gitterstruktur der Wandung nochmals deutlich wird.
[0023] Figur 4 zeigt ein Verschlussmittel, welches in eine Ausnehmung 3,3' einfügbar ist,
dergestalt, dass die Ausnehmung 3,3' hierdurch lösbar verschlossen ist. Sobald ein
Versickerungsmodul 1 bestimmungsgemäß verlegt ist, werden die für den Transport benötigten
Ausnehmungen 3,3' nicht mehr gebraucht, so dass es sinnvoll erscheint, diese mithilfe
der genannten Verschlussmittel 7 zu verschließen.
[0024] Figur 5 zeigt ein Versickerungsmodul 1, in welchem ein Verschlussmittel 7 in einer
der Ausnehmungen 3,3' eingesetzt ist. Je nach Bedarf kann auch noch zu einem späteren
Zeitpunkt das jeweilige Verschlussmittel leicht wieder entfernt werden.
[0025] Figur 6 zeigt ein Verschlussmittel mit einem Verrastungselement 8, welches dazu dient,
nebeneinander gestapelte Sickerblöcke seitlich miteinander zu verbinden. Hierbei wird
das Verschlussmittel, wie bereits zuvor geschrieben, in eine Ausnehmung 3,3' eingesetzt,
wobei das Verrastungsmittel nach außen ragt. Ordnet man nun ein weiteres Versickerungsmodul
so neben dem ersten Versickerungsmodul 1 an, dass eine Ausnehmung neben dem Verschlussmittel
7 mit dem Verrastungsmittel 8 zu liegen kommt, so kann das Verrastungsmittel 8 in
die Ausnehmungen des zweiten Versickerungsmoduls eingreifen. Hierdurch sind die beiden
Versickerungsmodule gegeneinander verrastet, mit dem Effekt, dass mehrere Versickerungsmodulstapel
miteinander verbunden werden können. Dies hat den Vorteil, dass mit einem Kran mehrere
Modulpakete 9, jeweils bestehend aus mehreren Sickerblöcken 2, gleichzeitig eingehängt
und in größeren Einheiten verlegt oder auch transportiert werden können.
[0026] Figur 7 zeigt ein solches Modulpaket 9 aus mehreren aufeinander gestapelten Versickerungsmodulen
1, wobei an der kürzeren Seitenwand eine Befestigungsvariante vorgesehen ist, bei
der lediglich zwei Verschlussmittel mit Verrastungsmitteln vorgesehen sind, während
in der breiteren Seitenfläche vier Verschlussmittel 7 vorgesehen sind die jeweils
in die korrespondierenden Ausnehmungen eines bündig benachbart aufzustellenden Modulpakets
9 eingreifen können.
[0027] Figur 8 zeigt einen Ausschnitt eines Modulpakets 9, wobei insbesondere ein Verpackungsband
4 gezeigt ist, welches in eine hierfür eigens vorgesehene Nut eingelegt ist. Eine
solche Nut ist derart vorgesehen, dass aufeinander gestapelte Sickerblöcke 2 die Kontur
dieser Nut aufnehmen und derart fortführen, dass über mehrere Sickerblöcke 2 hinweg
eine gemeinsame Nut für das Verpackungsband 4 entsteht. Auf diese Weise ist verhindert,
dass das in die Nut eingelegte Verpackungsband 4 seitlich abrutschen kann.
[0028] Vorstehend beschrieben ist somit ein Versickerungsmodul, welches dadurch besonders
einfach zu transportieren ist, dass es Aufnahmen aufweist, in welche die Zinken einer
Gabelstaplergabel eingreifen können. Hierdurch kann ein Modulpaket aus solchen Versickerungsmodulen
auch ohne den Einsatz von Paletten, auf welchen diese Module üblicherweise gestapelt
würden, en bloc verlegt oder auch transportiert werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0029]
- 1
- Versickerungsmodul
- 2
- Sickerblock
- 3,3'
- Ausnehmung
- 4,4'
- Verpackungsband
- 5,5'
- Eingreifmittel
- 6
- Seitenwandung
- 7
- Verschlussmittel
- 8
- Verrastungsmittel
- 9
- Modulpaket
1. Versickerungsmodul mit einem Sickerblock (2), welcher einen Rückhalteraum zum Zurückhalten
einströmenden Wassers einschließt, und Hebemitteln, welche ein Anheben des Sickerblocks
(2) durch einen Gabelstapler erlauben, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sickerblock (2) als Hebemittel in einer Wandung wenigstens zwei Ausnehmungen
(3,3') zum Eingriff von Gabelzinken eines Gabelstaplers zugeordnet sind.
2. Versickerungsmodul gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3,3') offen oder geschlossen vorgeformt sind.
3. Versickerungsmodul gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Ausnehmungen (3,3') Verschlussmittel (7) lösbar zugeordnet sind, wobei diese
in die Ausnehmungen (3,3') formschlüssig eingreifen.
4. Versickerungsmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Verschlussmitteln (7) Verrastungsmittel (8) zum Eingriff in flächenbündig angrenzende
Ausnehmungen zugeordnet sind.
5. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer Wandung mehrere alternative Ausnehmungen in unterschiedlichen Abständen, zur
Berücksichtigung verschiedener Gabelstaplerbreiten, zugeordnet sind.
6. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3,3') einer Wandung den Sickerblock (2), und vorzugsweise die gegenüberliegende
Wandung, unter Bildung eines Staplerkanals räumlich durchgreifen.
7. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rückhalteraum des Sickerblocks (2) Dome zur Abstützung einander gegenüberliegender
Wandungsflächen zugeordnet sind, wobei gegebenenfalls die Dome die Staplerkanäle aussparen.
8. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sickerblock (2) stapelbar ausgeführt ist.
9. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sickerblock (2) zumindest eine an die Euro-Palettengröße angepasste Grundfläche
aufweist, also 1.200 mm wenigstens näherungsweise ein ganzzahliges Vielfaches einer
Seitenkantenlänge, 800 mm wenigstens näherungsweise ein ganzzahliges Vielfaches der
anderen Seitenkantenlänge einer Grundfläche des Sickerblocks (2) ist.
10. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sickerblock wenigstens ein Eingreifmittel (5,5') zur Befestigung von Transporthaken
aufweist, vorzugsweise wenigstens einen Griff und/oder wenigstens eine Öse.
11. Versickerungsmodul gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sickerblock (2) zumindest eine Nut zur Aufnahme eines Verpackungsbands (4,4')
derart zugeordnet ist, dass sich die Nut in einem oberhalb und/oder unterhalb gestapelten
Sickerblock (2) fortsetzt.
12. Modulpaket aus mehreren Versickerungsmodulen gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
welches mittels eines Verpackungsbandes (4,4'), insbesondere aus Kunststoff oder Stahl,
zusammengehalten ist.
13. Modulpaket gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung mit einem benachbarten Modulpaket (9) mittels wenigstens eines Verschlussmittels
(7) mit einem Verrastungsmittel (8) nach Anspruch 4 hergestellt ist.