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EP 2 083 142 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Anmeldetag: 27.12.2007 |
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Früher eingereichte Anmeldung: 04.12.2007 DE 102007058594 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Tür-Arretierungsvorrichtung insbesondere für Isolierglastüren von Kühlräumen und Kühlmöbel
bzw. Kühlschränke
Door catching device, in particular for insulating glass doors on cold storage rooms
and refrigeration units or refrigerators
Dispositif de blocage de porte, en particulier pour portes isolantes en verre d'espaces
de refroidissement et de meubles de refroidissement ou d'armoires de refroidissement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
04.12.2007 DE 102007058594
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.2009 Patentblatt 2009/31 |
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Patentinhaber: Nilsson, Rickard |
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65558 Balduinstein (DE) |
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Erfinder: |
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- Nilsson, Rickard
65558 Balduinstein (DE)
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Vertreter: Preis, Tobias |
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Kormoranweg 3 65201 Wiesbaden 65201 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 111 019 US-A- 3 432 879 US-A1- 2003 151 339
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DE-U1- 8 901 164 US-A- 5 369 842
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Türoffenhalte- bzw. Arretierungsvorrichtung, die zum
Beispiel für Kühlräume und Kühlmöbel bzw. Kühlschränke eingesetzt wird. Es geht hier
darum, dass die Tür, zum Beispiel einer Kühlzeite, zum Entnehmen und Befüllen von
Ware an einem vorgegebenen Öffnungswinkel ohne weitere Bedienungsvorgange wie zum
Beispiel das Einsetzen eines Hakens oder einer Feder, arretiert werden kann, so dass
ein behinderungsfreier Zugang in die Kühlzelle gewährleistet ist.
[0002] Bei bisher bekannten Systemen wird eine gabelartige Vorrichtung im oberen Scharnier
zwischen Tür und Türrahmen angebracht, durch die ein Stift auf der Tür geführt wird,
bis dieser in einer Auskerbung der gabelartigen Vorrichtung arretiert. Diese Systeme
unterliegen einer starken Reibung mit der Folge einer geringen Lebensdauer. Zudem
kann dieses System nicht nachgerüstet werden, da an herkömmlichen Isolierglastoren
und Rahmen keine Vorrichtungen zum Anbringen der Bauteile vorhanden sind. Zudem benötigt
diese Lösung Raum in der oberen Horizontalen zwischen Tür und Rahmen, der dort meist
nicht vorhanden ist. Diese Lösungen funktionieren nur hakelig und sind aufwendig herzustellen
[0003] Andere Lösungen (
EP 0 111 019) setzen in das untere Türrahmenschamier eine Feder ein, die durch ihre Form an vorhandenen
Bauteilen wie Turscharnierplatten angepasst ist, so dass die Tür durch die Feder im
geöffneten Zustand arretiert wird. Auch hier entsteht beim Öffnungs- und Schließvorgang
der Tür starke Reibung zwischen der Feder und der Platte, so dass es zu Materialermüdung
der Feder, starkem Verschleiß bis zur Zerstörung der Feder kommt. Problematisch bei
diesen Lösungen sind sowohl eine unkomfortable Haptik beim Arretieren als auch die
damit einhergehende starke Geräuschentwicklung.
[0004] Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Tür-Arretierungsvorrichtung
zu schaffen, die weitestgehend verschleißfrei arbeitet und eine lange Lebensdauer
gewährleistet. Zudem soll die Erfindung ohne weiteren technischen Aufwand an bereits
existierenden Türen und Rahmen einsetzbar sein, geräuschlos arbeiten und dem Bediener
die Haptik einer Oberklasseautotür vermitteln.
[0005] Diese Probleme werden durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass in den
vorhandenen Türrahmen (2) und Türen (1) lediglich die zusätzliche Platte (5) mit der
darin befindlichen Kugel (7) eingesetzt werden muss. Hierbei wird die Tatsache ausgenutzt,
dass zum Beispiel marktübliche Kühlzellentüren und - rahmen stets die im Patentanspruch
1 aufgeführten Scharnierplatten (3/4) aufweisen, mit dem Vorteil, dass die Platten
in die gängigen Systeme einzufügen sind bzw. nachrüstbar sind. Der geringfügige Raum
für die Platte ist bereits vorhanden, da sämtliche marktüblichen Türen und Rahmen
genügend Raum nach oben aufweisen, so dass am unteren Scharnier die Platte mit der
Kugel eingesetzt werden kann, ohne dass am oberen Rahmen zusätzlicher Raum geschafft
werden muss.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus den Patenansprüchen 2 und
3. Die Tür liegt mit der Platte (3) im geschlossenen Zustand auf der Kugel (7) auf,
beim Öffnen der Tür läuft die Platte der Tür über die Kugel und beim Erreichen eines
vorgegebenen Öffnungswinkels der Tür, bevorzugt 90°, endet die Scharnierplatte der
Tür, so dass sich die Tür geringfügig absenkt und im geöffneten Zustand von der Kugel
und der Schamierplatte der Tür arretiert wird (FIGUR III) (FIGUR V).
[0008] Beim Schließen wird die Tür Silber einen leichten Widerstand, der durch das Aufeinandertreffen
von der Scharnierplatte (3) der Tür mit der Kugel (7) hervorgerufen wird, gedrückt
und rollt sodann auf der Kugel nahezu widerstandfrei in den geschlossenen Zustand
(FIGUR VI).
[0009] Die Verwendung der Kugel (7) in Anspruch 3 gewährleistet die beabsichtigte komfortable
und hochwertige Haptik und einen nahezu verschleißfreien Betrieb mit fast unbegrenzter
Lebensdauer.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung findet sich in Anspruch 4, da die zylindrische
Bohrung nicht nur das Lager der Kugel darstellt, sondern zudem als Schmiermittelreservofr
nutzbar ist.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel ist in den Figuren I - VI dargestellt und wird wie folgt
näher beschrieben:
Figur I zeigt eine Glasisoliertür, scharnierartig angebracht.
Figur II zeigt alle Elemente der Erfindung und zwar die Tür (1), den Türrahmen (2),
die Platte der Tür (3), die Platte des Rahmens (4), die neu aufzusetzende Platte (5),
die zylindrische Bohrung in der neunen Platte (6), die dort eingebrachte Kugel (7)
mit Reservoir (8) im nichtzusammengesetzten Zustand.
Figur III zeigt die Tür mit den Platten (3), (4) und (5) im geöffneten Zustand, wobei
die Kugel (7) die Tür (1) arretiert.
Figur IV. zeigt die Erfindung im Schnitt geöffnet.
Figur V. zeigt die Platten der Tür (3), des Rahmens (4) und die aufgesetzte neue Platte
(5), ebenfalls in geöffnetem Zustand, wobei die Kugel die Platte der Tür (3) arretiert.
Figur VI. zeigt die Erfindung mit den Platten (3), (4) und (5) im geschlossenem Zustand,
wobei die Platte der Tür (3) auf der Kugel (7) auflegt.
1. Tür-Arretierungsvorrichtung für eine Tür (1), die in einem Türrahmen (2) auf der einen
Seite oben und unten im Rahmen angebracht ist und sich scharnierartig zwischen geschlossener
und geöffneter Position bewegen lässt, wobei die Tür an der unteren scharnierartigen
Anbringung eine Vorrichtung mit einer Platte (3) aufweist, die an der Tür unten befestigt
ist und mit dieser bewegbar ist, wobei der Türrahmen auch eine Platte (4) aufweist,
die sich direkt unter der Platte der Tür befestigt befindet, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Platte des Türrahmens eine weitere Platte (5) aufgesteckt wird, die solche
Bohrungen aufweist, so dass diese Bohrungen auf die Stifte der Platte des Türrahmens
exakt einpassen und nicht mit der Tür mitbewegt wird.
2. Tür-Arretierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (5) die auf der Platte des Türrahmens (4) aufgesteckt ist eine weitere,
nicht durchgebohrte zylindrische Bohrung (6) aufweist, die sich im geschlossenen Zustand
der Tür unter der Platte der Tür (3) befindet.
3. Tür-Arretierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine exakt passende Stahlkugel (7) in die nicht durchgebohrte zylindrische Bohrung
(6) der Platte (5) die auf der Platte des Torrahmens (4) aufgesteckt ist eingelagert
ist, auf der die Platte der Tür aufliegt.
4. Tür-Arretierungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen Kugel und zylindrischer Bohrung ein Zwischenraum (8) befindet, in dem
Schmiermittel eingebracht wird.
1. Door stopping device for a door (1) mounted in a door frame (2) on one side on top
and below in said frame and capable to move like a hinge between the closed and open
position, in which the door, on its lower hinge-like fixture, has a device with a
plate (3) fastened on the lower part of the door and moving along with the door, in
which the door frame also having a plate (4) mounted directly underneath the door,
characterized by another plate (5) being stuck onto the plate of the door frame, which plate (5) having
such borings that the said borings fit exactly onto the pins of the door frame and
do not move along with the door.
2. Door stopping device according to Claim 1 characterized by the plate (5) stuck onto the plate of the door frame (4) having another cylindrical
boring (6) not completely bored through and located, when the door is closed, underneath
the plate of door (3).
3. Door stopping device according to Claim 1 characterized by a steel ball (7) being embedded in the cylindrical boring (6) not completely bored
through of plate (5) which is stuck onto the plate of door frame (4) on which the
plate of the door rests.
4. Door stopping device according to Claim 3 characterized by a clearance (8) located between the ball and the cylindrical boring, and filled with
lubricant.
1. Dispositif d'arrêt de porte pour une porte (1) qui est montée dans un encadrement
de la porte (2) sur un côté en haut et en bas dans le cadre et peut pivoter à la manière
d'une charnière entre une position fermée et une position ouverte, la porte présentant
sur l'attache inférieure charnière un dispositif comprenant une plaque (3) qui est
fixée en bas de la porte et pouvant pivoter avec celle-ci, l'encadrement de la porte
présentant également une plaque (4) se trouvant fixée directement en dessous de la
plaque de la porte, caractérisé en ce qu'une autre plaque (5) est emboîtée sur la plaque de l'encadrement de la porte et présentant
des alésage telles que ces alésage soient ajustés sur les goupilles de l'encadrement
de la porte sans pivoter avec la porte.
2. Dispositif d'arrêt de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque (5), qui est emboîtée sur la plaque de l'encadrement de la porte (4), présente
un autre alésage (6) cylindrique non percé qui se trouve sous la plaque de la porte
(3) lorsque la porte se trouve en état fermé.
3. Dispositif d'arrêt de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une boule en acier (7) ajustée est intercalée dans l'alésage (6) cylindrique non percé
de la plaque (5) qui est emboîtée sur la plaque de l'encadrement de la porte (4) et
sur laquelle vient s'appuyer la plaque de la porte.
4. 4. Dispositif d'arrêt de porte selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'on introduit un lubrifiant dans un interstice (8) qui se trouve entre la boule et
le perçage cylindrique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente