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(11) |
EP 2 084 047 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.2013 Patentblatt 2013/44 |
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Anmeldetag: 30.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/059064 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/049674 (02.05.2008 Gazette 2008/18) |
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VORRICHTUNG ZUR MECHANISCHEN VERBINDUNG VON FAHRZEUGEN
DEVICE FOR MECHANICALLY CONNECTING VEHICLES
DISPOSITIF DE LIAISON MÉCANIQUE DE VÉHICULES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.10.2006 DE 102006049868
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.2009 Patentblatt 2009/32 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- VEMMER, Friedrich
90408 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 045 889 EP-A- 1 712 443 WO-A-2007/039570
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EP-A- 0 475 339 WO-A-95/06580 CH-A- 389 005
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem ersten Fahrzeug, zumindest einem
zweiten Fahrzeug, wobei die Fahrzeuge insbesondere als Straßenbahnwagen ausgebildet
sind, und einer Vorrichtung zur mechanischen Verbindung der Fahrzeuge, wobei die Fahrzeuge
als untere Gelenkverbindung über eine Gelenkstange verbunden sind, die ein Nicken
und ein Verwinden der Fahrzeuge zulässt, wobei die Fahrzeuge bei einem Nicken eine
Drehbewegung um einen Nickwinkel um eine horizontale, senkrecht zur Fahrtrichtung
ausgerichtete Nickachse ausführen können.
[0002] Manche Schienennetze, insbesondere für Straßenbahnen, weisen Kuppen und Mulden auf,
die eine erhöhte Bodenfreiheit der Fahrzeuge erfordern. Auf solchen Schienennetzen
können Niederflurfahrzeuge nicht eingesetzt werden. Andererseits sind Niederflurfahrzeuge
sinnvoll, weil das Ein- und Aussteigen erleichtert ist.
[0003] Falls ein Zug aus mindestens zwei Fahrzeugen eine Kuppe oder eine Mulde durchfährt,
bildet sich an der Verbindung der beiden Fahrzeuge ein Winkel aus, der Nickwinkel
genannt wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, durch eine geeignete Verbindung
der beiden Fahrzeuge diesen Nickwinkel zu halbieren. Dazu wurde bisher ein als solcher
bekannter Lemniskatenlenker eingesetzt. Dieser ist drehbar auf einem Portalrahmen
gelagert, der fest mit der unteren Gelenkstange verbunden ist. Zwei vom Lemniskatenlenker
ausgehende Koppelstangen sind gelenkig an jeweils einen der benachbarten Wagenkästen
der verbundenen Fahrzeuge angeschlossen. Mit der Lemniskatenlenkeranordnung wird der
Nickwinkel aufgeteilt in zwei Hälften, wobei der erste Teilwinkel zwischen dem ersten
Fahrzeug und dem Portalrahmen und der zweite Teilwinkel zwischen dem Portalrahmen
und dem zweiten Fahrzeug auftritt.
[0004] Aus der
CH 389 005 A ist eine mechanische Verbindung zwischen zwei Fahrzeugen bekannt, die mittels Gelenkstangenpaaren
realisiert ist, deren freie Enden auf einer zwischen den Fahrzeugen mittig angeordneten
Schiene gleitbar abgestützt sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vereinfachte Vorrichtung zur mechanischen
Verbindung von Fahrzeugen anzugeben, die bei gleich guter Halbierung des Nickwinkels
kostengünstiger herzustellen ist und darüber hinaus ein geringeres Gewicht hat als
eine Lemniskatenlenkeranordnung. Mit ei ner vorteilhaften Weiterbildung sollen außerdem
störende Einwirkungen einer Gleisüberhöhung vermindert werden.
[0006] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass als separate obere Gelenkverbindung
an jedem der Fahrzeuge ein Gelenkflügelpaar mit zwei Gelenkflügeln angeordnet ist,
wobei im Gelenkflügelpaar die Gelenkflügel einen Öffnungswinkel miteinander bilden
und jeder Gelenkflügel um eine Achse schwenkbar ist, die senkrecht zur Fahrtrichtung
und zur Nickachse ausgerichtet ist, und dass in Fahrtrichtung der rechte Gelenkflügel
des Gelenkflügelpaars des ersten Fahrzeuges mit dem rechten Gelenkflügel des Gelenkflügelpaars
des zweiten Fahrzeuges und der linke Gelenkflügel des Gelenkflügelpaars des ersten
Fahrzeuges mit dem linken Gelenkflügel des Gelenkflügelpaars des zweiten Fahrzeuges
über nicht abgestützte Lager derart drehbar verbunden sind, dass die Öffnungswinkel
der Gelenkfügelpaare stets gleich groß sind, wodurch ein zwischen den beiden Fahrzeugen
auftretender Nickwinkel zwischen den beiden Fahrzeugen jeweils zur Hälfte aufgeteilt
wird.
[0007] Die senkrechten Achsen der Gelenkflügel befinden sich dabei nahezu senkrecht über
den Gelenken der unteren Gelenkstange. Dadurch, dass die Öffnungswinkel der Gelenkflügelpaare
der beiden Fahrzeuge stets gleich groß sind, befinden sich die nicht abgestützten
Lager in Fahrtrichtung gesehen stets in der Mitte zwischen den Fahrzeugen. Das führt
dann dazu, dass sich ähnlich wie bei der Lemniskatenlenkeranordnung der Nickwinkel
zwischen den beiden Fahrzeugen jeweils zur Hälfte aufteilt und zwar auf die beiden
Anbindungen der unteren Gelenkstange an die verbundenen Fahrzeuge.
[0008] Es wird der Vorteil erzielt, dass auch ohne aufwändige Lemniskatenlenkeranordnung
eine Halbierung des Nickwinkels mit einfachen, kostengünstigen Mitteln möglich wird.
Auf einen bei der Lemniskatenlenkeranordnung notwendigen schweren, aufwändigen Portalrahmen
kann vorteilhaft verzichtet werden, was eine deutliche Gewichtsersparnis ermöglicht.
Durch die Halbierung des Nickwinkels können Niederflurfahrzeuge auf Strecken mit Kuppen
und Mulden eingesetzt werden.
[0009] Die Vorrichtung nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft zum Verbinden von Wagen
eines Straßenbahnzuges geeignet, sie kann aber auch bei jedem anderen Zug und sogar
bei einem Gelenkomnibus eingesetzt werden.
[0010] Beispielsweise sind die beiden Gelenkflügel eines Fahrzeuges um eine gemeinsame senkrechte
Achse schwenkbar angeordnet.
[0011] Nach einem anderen Beispiel sind die Gelenkflügel eines Fahrzeuges jeweils um eine
eigene senkrechte Achse schwenkbar angeordnet. Die Gelenkflügel können z. B. als flächige
Bauteile ausgebildet sein.
[0012] Beispielsweise bestehen mindestens die Gelenkflügel eines Fahrzeugs statt aus flächigen
Bauteilen jeweils aus einem oberen Stab und einem unteren Stab, die um die senkrechte
Achse schwenkbar angeordnet sind. Für diese Ausführungsform wird weniger Material
benötigt, was das Gewicht weiter reduziert.
[0013] Beispielsweise sind der obere Stab und der untere Stab mit der senkrechten Achse
über Kugelgelenke verbunden und der obere Stab und der untere Stab sind miteinander
über ein Scharniergelenk verbunden, das mit dem senkrechten, nicht abgestützten Lager
in Verbindung steht.
[0014] Mit dieser besonderen Vorrichtung wird der Vorteil erzielt, dass ein Verwinden der
Fahrzeuge gegeneinander kompensiert werden kann. Mit Verwinden ist gemeint, dass bei
einer Überhöhung des Gleises, z. B. in einer Kurve, das vordere Fahrzeug zunächst
relativ zum hinteren Fahrzeug um seine Längsachse gedreht wird. Diese Bewegung wird
durch die Kugelgelenke und die Scharniergelenke aufgenommen, so dass es nicht zu mechanischen
Belastungen oder sogar Verbiegungen von Bauteilen kommt. Es kann vorteilhaft in einfacher
Weise das Verwinden der Fahrzeuge gegeneinander kompensiert werden.
[0015] Um das Verwinden der Fahrzeuge zu dämpfen, können den Kugelgelenken Gummipuffer,
Hydraulikzylinder oder mechanische Federn zugeordnet sein.
[0016] Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird insbesondere der Vorteil erzielt, dass
im Vergleich zu einer Lemniskatenlenkeranordnung ein Portalrahmen nicht notwendig
ist. Trotzdem ist es möglich, den Nickwinkel zu halbieren. Schließlich ist mit einer
Ausgestaltung das Verwinden der Fahrzeuge gegeneinander zu kompensieren.
[0017] Mit den Gelenkflügeln können vorteilhaft Kabel verbunden werden, die von einem Fahrzeug
zum anderen verlegt werden müssen. Außerdem ist es möglich, auch Falten- oder Wellenbälge
an den Gelenkflügeln zu befestigen.
[0018] Die Vorrichtung zur mechanischen Verbindung von Fahrzeugen wird anhand der Zeichnung
näher erläutert:
- Figur 1
- zeigt schematisch zwei miteinander verbundene Fahrzeuge in Seitenansicht.
- Figur 2
- zeigt schematisch dieselben zwei miteinander verbundenen Fahrzeuge wie Figur 1, aber
in Draufsicht.
- Figur 3
- zeigt eine Variante der Ausführungsform der Figur 2, wobei nur der sich unterscheidende
Teil dargestellt ist.
- Figur 4
- zeigt eine Variante der Ausführungsform der Figur 1, wobei nur der sich unterscheidende
Teil dargestellt ist.
[0019] Gleiche Bauteile haben in den Figuren gleiche Bezugszeichen.
[0020] Nach Figur 1 sind zwei nur teilweise gezeigte Fahrzeuge 1 und 2 unten über eine als
untere Gelenkverbindung dienende Gelenkstange 3 verbunden, die ein Nicken und ein
Verwinden der Fahrzeuge 1 und 2 zulässt. Das Nicken ist eine Drehbewegung der Fahrzeuge
1 und 2 um eine gedachte horizontale, senkrecht zur Fahrtrichtung a ausgerichtete
Achse und tritt auf, wenn die miteinander verbundenen Fahrzeuge 1 und 2 eine Kuppe
oder eine Mulde durchfahren. Statt der senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Achse
ist eine auf das Nicken zurückzuführende Drehbewegung des Fahrzeuges 1 um einen Nickwinkel
β gezeigt. Das Verwinden ist eine Drehbewegung der Fahrzeuge 1 und 2 um eine gedachte
horizontale, in Fahrtrichtung ausgerichtete Achse b und tritt z. B. auf, wenn die
miteinander verbundenen Fahrzeuge 1 und 2 nacheinander eine überhöhte Gleiskurve erreichen.
[0021] Als separate obere Gelenkverbindung sind nach Figur 2 an jedem der Fahrzeuge 1 und
2 jeweils zwei Gelenkflügel 4a, 4b und 4c, 4d um senkrechte Achsen 5a und 5b schwenkbar
angeordnet. Dabei sind in Fahrtrichtung a gesehen jeweils die rechten Gelenkflügel
4a und 4c und entsprechend die linken Gelenkflügel 4b und 4d über nicht abgestützte
Lager 6a und 6b drehbar miteinander verbunden. Dadurch, dass der Öffnungswinkel γ
der Gelenkflügel 4a und 4b des ersten Fahrzeuges 1 und der Öffnungswinkel γ der Gelenkflügel
4c und 4d des zweiten Fahrzeuges 2 in diesem Parallelogramm stets gleich groß sind,
wird jeder auftretende Nickwinkel β zwischen den Fahrzeugen 1 und 2 gleichmäßig auf
die beiden Gelenke der Gelenkstange 3 verteilt, so dass kein für ein Niederflurfahrzeug
zu großer Nickwinkel β auftritt.
[0022] In Figur 1 sind zur Vereinfachung der Darstellung die Gelenkflügel 4a und 4c mit
dem Lager 6a nicht dargestellt.
[0023] In Figur 2 ist für die jeweils beiden Gelenkflügel 4a und 4b bzw. 4c und 4d der beiden
Fahrzeuge 1 und 2 jeweils nur eine senkrechte Achse 5a und 5b vorgesehen. Nach Figur
3 ist am zweiten Fahrzeug 2 jeder der Gelenkflügel 4c und 4d um eine eigene senkrechte
Achse 5c und 5d schwenkbar angeordnet.
[0024] Nach Figur 4 besteht der Gelenkflügel 4b des ersten Fahrzeuges 1 und entsprechend
auch der nicht dargestellte Gelenkflügel 4a jeweils aus einem oberen Stab 7 und einem
unteren Stab 8. Diese Stäbe 7 und 8 sind um auf der senkrechten Achse 5a angeordnete
Gelenke schwenkbar angeordnet. Diese Gelenke sind Kugelgelenke 9. Außerdem sind der
obere Stab 7 und der untere Stab 8 vor dem senkrechten, nicht abgestützten Lager 6a
bzw. 6b über ein Scharniergelenk 10 miteinander verbunden. Durch die Kombination aus
Kugelgelenken 9 und Scharniergelenken 10 wird das Verwinden der Fahrzeuge 1 und 2,
z. B. in einer überhöhten Gleiskurve, kompensiert.
[0025] Durch die Aufteilung des Nickwinkels β auf zwei halbe Winkel wird der besondere Vorteil
erzielt, dass auch Niederflurwagen über Kuppen und durch Mulden hindurch fahren können,
ohne dass eine aufwändige Lemniskatenlenkeranordnung eingesetzt werden muss. Mit einem
Niederflurwagen ist das Ein- und Aussteigen erleichtert. Insgesamt wird der Fahrkomfort
angehoben.
1. Anordnung mit einem ersten Fahrzeug (1), zumindest einem zweiten Fahrzeug (2), wobei
die Fahrzeuge (1, 2) insbesondere als Straßenbahnwagen ausgebildet sind, und einer
Vorrichtung zur mechanischen Verbindung der Fahrzeuge (1, 2), wobei die Fahrzeuge
(1, 2) als untere Gelenkverbindung über eine Gelenkstange (3) verbunden sind, die
ein Nicken und ein Verwinden der Fahrzeuge (1, 2) zulässt, wobei die Fahrzeuge (1,
2) bei einem Nicken eine Drehbewegung um einen Nickwinkel (β) um eine horizontale,
senkrecht zur Fahrtrichtung (a) ausgerichtete Nickachse ausführen können, dadurch gekennzeichnet, dass als separate obere Gelenkverbindung an jedem der Fahrzeuge (1, 2) ein Gelenkflügelpaar
mit zwei Gelenkflügeln (4a, 4b; 4c, 4d) angeordnet ist, wobei im Gelenkflügelpaar
die Gelenkflügel (4a, 4b; 4c, 4d) einen Öffnungswinkel (γ) miteinander bilden und
jeder Gelenkflügel (4a, 4b; 4c, 4d) um eine Achse (5a, 5b) schwenkbar ist, die senkrecht
zur Fahrtrichtung (a) und zur Nickachse ausgerichtet ist, und dass in Fahrtrichtung
(a) der rechte Gelenkflügel (4a) des Gelenkflügelpaars des ersten Fahrzeuges (1) mit
dem rechten Gelenkflügel (4c) des Gelenkflügelpaars des zweiten Fahrzeuges (2) und
der linke Gelenkflügel (4b) des Gelenkflügelpaars des ersten Fahrzeuges (1) mit dem
linken Gelenkflügel (4d) des Gelenkflügelpaars des zweiten Fahrzeuges (2) über nicht
abgestützte Lager (6a; 6b) derart drehbar verbunden sind, dass die Öffnungswinkel
(γ) der Gelenkflügelpaare stets gleich groß sind, wodurch ein zwischen den beiden
Fahrzeugen (1, 2) auftretender Nickwinkel (β) zwischen den beiden Fahrzeugen (1, 2)
jeweils zur Hälfte aufgeteilt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Gelenkflügel (4a, 4b; 4c, 4d) im Gelenkflügelpaar um eine gemeinsame Achse
(5a, 5b) schwenkbar angeordnet sind, die senkrecht zur Fahrtrichtung (a) und zur Nickachse
ausgerichtet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkflügel (4c, 4d) im Gelenkflügelpaar jeweils um eine eigene Achse (5c, 5d)
schwenkbar angeordnet sind, die senkrecht zur Fahrtrichtung (a) und zur Nickachse
ausgerichtet ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Gelenkflügel (4b) eines Fahrzeuges (1) jeweils aus einem oberen Stab
(7) und einem unteren Stab (8) bestehen, die um die senkrechte Achse (5a) schwenkbar
angeordnet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Stab (7) und der untere Stab (8) mit der senkrechten Achse (5a) über Kugelgelenke
(9) verbunden sind und dass der obere Stab (7) und der untere Stab (8) miteinander
über ein Scharniergelenk (10) verbunden sind, das mit dem nicht abgestützten Lager
(6b) in Verbindung steht.
1. Arrangement having a first vehicle (1), having at least one second vehicle (2), wherein
the vehicles (1, 2) are in particular in the form of tram cars, and having a device
for mechanically connecting the vehicles (1, 2), wherein the vehicles (1, 2) are connected,
in the form of a lower articulated connection, by means of a articulated rod (3) which
permits pitching and twisting of the vehicles (1, 2), wherein the vehicles (1, 2)
can, during a pitching movement, perform a rotational movement through a pitch angle
(β) about a horizontal pitch axis which is oriented perpendicular to the direction
of travel (a), characterized in that, as a separate, upper articulated connection, there is arranged on each of the vehicles
(1, 2) an articulated wing pair with two articulated wings (4a, 4b; 4c, 4d), wherein,
in the articulated wing pair, the articulated wings (4a, 4b; 4c, 4d) form an opening
angle (γ) with one another and each articulated wing (4a, 4b; 4c, 4d) is pivotable
about an axle (5a, 5b) which is oriented perpendicular to the direction of travel
(a) and to the pitch axis, and in that, in the direction of travel (a), the right-hand articulated wing (4a) of the articulated
wing pair of the first vehicle (1) is rotatably connected to the right-hand articulated
wing (4c) of the articulated wing pair of the second vehicle (2), and the left-hand
articulated wing (4b) of the articulated wing pair of the first vehicle (1) is rotatably
connected to the left-hand articulated wing (4d) of the articulated wing pair of the
second vehicle (2), via unsupported bearings (6a; 6b) in such a way that the opening
angles (γ) of the articulated wing pairs are always equal in size, whereby a pitch
angle (β) that arises between arises between the two vehicles (1, 2) is respectively
divided into halves between the two vehicles (1, 2).
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the two articulated wings (4a, 4b; 4c, 4d) in the articulated wing pair are arranged
pivotably about a common axle (5a, 5b) which is oriented perpendicular to the direction
of travel (a) and to the pitch axis.
3. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the articulated wings (4c, 4d) in the articulated wing pair are arranged pivotably
in each case about a separate axle (5c, 5d) which is oriented perpendicular to the
direction of travel (a) and to the pitch axis.
4. Arrangement according to one of Claims 1 3, characterized in that at least the articulated wings (4b) of one vehicle (1) are composed in each case
of an upper bar (7) and of a lower bar (8) which are arranged pivotably about the
vertical axle (5a).
5. Arrangement according to Claim 4, characterized in that the upper bar (7) and the lower bar (8) are connected to the vertical axle (5a) via
ball joints (9), and in that the upper bar (7) and the lower bar (8) are connected to one another via a hinged
joint (10) which is connected to the unsupported bearing (6b).
1. Dispositif comprenant un premier véhicule ( 1 ), au moins un deuxième véhicule ( 2
), les véhicules étant constitués notamment sous la forme de tramways, et un système
de liaison mécanique des véhicules ( 1, 2 ), les véhicules ( 1, 2 ) étant reliés en
tant que liaison articulée inférieure par une barre ( 3 ) articulée, qui autorise
une rotation de galop et un gauchissement des véhicules ( 1, 2 ), les véhicules (
1, 2 ) pouvant, lors d'une rotation de galop, exécuter un mouvement de rotation d'un
angle ( β ) de galop, autour d'un axe de galop horizontal et perpendiculaire au sens
( a ) de marche, caractérisé en ce qu'il est monté en tant que liaison articulée supérieure distincte, sur chacun des véhicules
( 1, 2 ), une paire d'ailes articulées ayant deux ailes ( 4a, 4b, 4c, 4d ) articulées,
dans lequel, dans la paire d'ailes articulées, les ailes ( 4a, 4b, 4c, 4d ) articulées
font entre elles un angle ( γ ) d'ouverture, et chaque aile ( 4a, 4b, 4c, 4d ) articulée
peut pivoter autour d'un axe ( 5a, 5b ) qui est dirigé perpendiculairement à la direction
( a ) de marche et à l'axe de galop, et en ce que, dans la direction ( a ) de marche, l'aile ( 4a ) articulée droite de la paire d'ailes
articulées du premier véhicule ( 1 ), est reliée, de manière à pouvoir tourner par
des paliers ( 6a, 6b ) non soutenus, à l'aile ( 4c ) articulée droite de la paire
d'ailes articulées du deuxième véhicule ( 2 ), et l'aile ( 4b ), articulée gauche
de la paire d'ailes articulées du premier véhicule ( 1 ), à l'aile ( 4d ) articulée
gauche de la paire d'ailes articulées du deuxième véhicule ( 2 ), de manière à ce
que les angles ( γ ) d'ouverture des paires d'ailes articulées soient toujours égaux,
de sorte qu'un angle ( β ) de galop se produisant entre les deux véhicules ( 1, 2
) est subdivisé respectivement par moitié entre les deux véhicules ( 1, 2 ).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que deux ailes ( 4a, 4b, 4c, 4d ) articulées de la paire d'ailes articulées sont montées
pivotantes autour d'un axe ( 5a, 5b ) commun, qui est dirigé perpendiculairement à
la direction ( a ) de marche et à l'axe de galop.
3. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les ailes ( 4c, 4d ) articulées de la paire d'ailes articulées sont montées pivotantes
respectivement autour d'un axe ( 5c, 5d ) propre, qui est dirigé perpendiculairement
à la direction ( a ) de marche et à l'axe de galop.
4. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins les ailes ( 4b ) articulées d'un véhicule ( 1 ) sont constituées respectivement
d'une barre ( 7 ) supérieure et d'une barre ( 8 ) inférieure, qui sont montées pivotantes
autour de l'axe ( 5a ) vertical.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la barre ( 7 ) supérieure et la barre ( 8 ) inférieure sont reliées à l'axe ( 5a
) vertical par des rotules ( 9 ) et en ce que la barre ( 7 ) supérieure et la barre ( 8 ) inférieure sont reliées l'une à l'autre
par une articulation ( 10 ) à charnière, qui est en liaison avec le palier ( 6b )
non soutenu.
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