[0001] Die Erfindung betrifft ein Installationsschaltgerät mit einem Gehäuse, umfassend
eine Frontseite, eine Befestigungsseite und eine dazwischenliegende Schmalseite, und
mit einer in einem nahe der Schmalseite befindlichen Klemmenaufnahmeraum des Gehäuses
gehaltenen Anschlussklemme, umfassend eine von der Frontseite zugängliche Klemmschraube
mit einem Betätigungsende und einem diesem gegenüberliegenden Klemmende, umfassend
weiter einen Klemmkörper mit wenigstens einem Klemmraum, in dem eine Sammelschiene
und/oder ein Anschlussleiter mittels der Klemmschraube gegen eine Stromschiene drückbar
ist, wobei der Klemmkörper über eine erste Gehäuseöffnung in der Wand der Schmalseite
zugänglich ist, und wobei der wenigstens eine Klemmraum durch ein mit dem Klemmende
der Klemmenschraube gekoppeltes und dadurch in Bewegungsrichtung der Klemmschraube
mitnehmbares Klemmenabdeckteil , das so bemessen ist, dass es auch bei auf die Stromschiene
aufgeschraubter Klemmenschraube den Klemmraum berührungssicher abdeckt, abdeckbar
ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Anschlussklemme für den Einbau in den Klemmenaufnahmeraum
eines Installationsschaltgerätes, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
[0003] Aus der
EP 809 325 B1 ist ein Installationsschaltgerät bekannt mit einer Doppelkammerklemme. Eine handelsübliche,
kopffreie Bolzenschraube wird dabei in den zylindrischen Abschnitt eines Klemmkörpers
eingeschraubt. Die Schraube kann dabei vollständig in den Klemmkörper eingeschraubt
werden, so dass sie die Zuführungsöffnung im Gehäuse verdeckt. Dadurch ist zwar ein
Fehlanschluss nicht mehr möglich, jedoch ist eine unbeabsichtigte Berührung der Klemmenöffnung
gegeben, was zu Sicherheitsrisiken führen kann.
[0004] Die
DE 44 36 780 C2 zeigt ein Installationsschaltgerät mit einem L-förmigen Klemmenabdeckteil, das in
einem Schlitz an der Schmalseite des Installationsschaltgerätes eingefügt und innerhalb
des Schlitzes ortsfest verrastet ist. Dies ist kostenintensiv in der Herstellung und
aufwändig bei der Montage.
[0005] Die
EP 1 916 740 B1 zeigt ein gattungsgemäßes Installationsschaltgerät, mit einem L-förmigen Klemmenabdeckteil,
welches auf eine umlaufende Nut am Klemmende der Klemmschraube aufklipsbar ist, oder
welches. Um die erforderliche umlaufende Nut am Klemmende der Klemmschraube zu erzeugen,
ist an dem Klemmende ein doppelter Absatz anzubringen, wodurch die Lösung gemäß der
EP 1 916 740 B1 relativ kostenintensiv ist.
[0006] Die
FR 2 795 560 A1 zeigt einen berührungssicheren Abdeckmechanismus für eine elektrische Anschlussklemme,
wobei die Abdeckung eine Abdeckkappe umfasst, die die Anschlussklemmenschraube seitlich
und von oben abdeckt
[0007] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gattungsgemäßes Installationsschaltgerät
und eine gattungsgemäße Anschlussklemme für ein Installationsschaltgerät zu schaffen,
bei der eine Befestigung des Klemmenabdeckteils an der Klemmschraube einfacher und
kostengünstiger herstellbar ist.
[0008] Bezüglich des Installationsschaltgerätes wird die Aufgabe gelöst durch ein gattungsgemäßes
Installationsschaltgerät mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
[0009] Bezüglich der Anschlussklemme wird die Aufgabe gelöst durch eine gattungsgemäße Anschlussklemme
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 12.
[0010] Erfindungsgemäß ist also das Klemmenabdeckteil mit der Klemmenschraube drehbar vernietet.
Insbesondere in vorteilhafte Weise ist das Klemmenabdeckteil an dem Klemmende der
Klemmenschraube drehbar an die Klemmenschraube angenietet. Das hat den Vorteil, dass
an der Klemmschraube nur ein Nietstift als zusätzliches Funktionselement anzubringen
ist. Die Klemmschraube weist damit eine sehr einfache Nietgeometrie auf, wodurch die
Klemmschraube einfach und kostengünstig herzustellen ist. Auch das Befestigen des
Klemmenabdeckteils durch drehbares Vernieten an dem einen Nietstift ist ein sehr einfacher
und schnell und damit kostengünstig durchführbarer Arbeitsgang. Damit ist es insbesondere
möglich, die Klemmenanordnung eines erfindungsgemäßen Installationsschaltgerätes auf
einem Fertigungsautomaten mit sehr kurzen Taktzeiten, einem sogenannten Hochgeschwindigkeitsfertigungsautomaten,
als
[0011] Baugruppe zu fertigen, die frei fallend aus dem Automaten entnommen und in einem
weiteren, ebenfalls mit sehr hoher Geschwindigkeit arbeitendem Montageautomaten montiert
werden kann. Der besondere Vorteil des drehbaren Vernietens besteht darin, dass beim
Festklemmen des Anschlussleiters die Schraube sich nicht auf dem abisolierten Leiterendstück
dreht. Das Klemmenabdeckteil kann durch die Klemmschraube gegen das Leiterendstück
gedrückt werden und bleibt dort in Umfangsrichtung der Klemmschraube fixiert, während
die Klemmschraube selbst weiter angezogen werden kann. Dadurch wird ein Materialabtrag
von dem Leiterendstück, wie er vorkommen kann, wenn das Klemmende der Klemmschraube
sich auf dem Leiterendstück drehen würde, vermieden werden. Ein weiterer Vorteil des
drehbaren Vernietens besteht darin, dass das Klemmenabdeckteil zusätzlich noch unverlierbar
mit dem Klemmende der Klemmschraube verbunden ist.
[0012] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist das Klemmenabdeckteil eine
L - Form auf, wobei ein erster Schenkel mit dem Klemmende der Klemmschraube drehbar
vernietet ist, und wobei ein zweiter, von dem ersten Schenkel aus in Richtung der
Frontseite weisender Schenkel wenigstens den ersten Klemmraum berührungssicher abdeckt.
Der erste Schenkel des Klemmenabdeckteils wirkt somit gleichzeitig als Druckplatte
zum Andrücken des Leiters, wodurch dafür kein separates Bauteil vorgesehen werden
muß und somit eine weitere Vereinfachung des Geräteaufbaus erreicht wird.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der zweite Schenkel des Klemmenabdeckteils
schmaler als die dem von dem Klemmenabdeckteil bedeckten Klemmraum zugeordnete Gehäuseöffnung,
wobei der von dem Klemmenabdeckteil freigelassene Teil der Gehäuseöffnung so klein
ist, dass durch diesen hindurch eine Berührung spannungsführender Geräteteile verhindert
ist. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Anschlussleiter mit großen Leiterquerschnitten
oder Anschlussleiter, deren Leiterenden mit Aderendhülsen umgeben sind und dadurch
einen größeren Querschnitt aufweisen, in der Anschlussklemme angeklemmt werden sollen.
Dann ist die Öffnung des Klemmraums und dem Klemmraum zugeordnete Gehäuseöffnung entsprechend
in einer entsprechenden Querschnittsgröße vorzusehen. Es kann dann leicht geschehen,
dass die Gehäuseöffnung so groß wird, dass ein menschlicher Finger oder ein genormter
Prüffinger, wie er üblicherweise verwendet wird, um die Berührsicherheit elektrischer
Geräte zu überprüfen, durch die Öffnung passt und eine Berührung spannungsführender
Teile im Geräteinneren oder an der Klemme möglich wird. Dies soll aber bei berührungsgeschützten
Installationsschaltgeräten nicht möglich sein. Bekannte Klemmenabdeckteile decken
daher die Gehäuseöffnung im Bereich des Klemmraums flächendeckend ab. Bei großen Gehäuseöffnungen
macht das entsprechend große Klemmenabdeckteile erforderlich. Durch die erfindungsgemäße
Gestaltung des Klemmenabdeckteils wird es möglich, die Klemmenabdeckteile kleiner,
leichter und damit materialsparender herzustellen. Die Berührsicherheit ist dennoch
gegeben.
[0014] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht das Klemmenabdeckteil
aus Kunststoff. Der elektrische Kontakt zwischen der Klemmschraube und dem Anschlussleiter
ist durch das aufgrund des Nietvorgangs an dem Nietstift gestauchte oder gebördelte
Klemmende der Klemmschraube sichergestellt.
[0015] Für Anwendungsfälle, bei denen es nicht erwünscht ist, dass das Leiterende mit Kunststoff
in Berührung kommt, kann gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform
das Klemmenabdeckteil mit einer metallenen Nietplatte an einem an dem Klemmende der
Klemmschraube abstehenden Nietzapfen drehbar vernietet sein.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht das Klemmenabdeckteil
aus Metall, wobei wenigstens der zweite Schenkel wenigstens an der nach außen weisenden,
einer Berührung zugänglichen Seite mit einem Isolierstoff bedeckt ist.
[0017] Die Bedeckung mit einem Isolierstoff kann gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform
dadurch erreicht werden, dass auf den zweiten Schenkel ein diesen umhüllendes Kunststoffteil
aufgesteckt oder aufgeklipst ist.
[0018] Die Bedeckung mit einem Isolierstoff kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
auch dadurch erreicht werden, dass auf den zweiten Schenkel ein isolierender Schrumpfschlauch
aufgeschrumpft ist.
[0019] Die Bedeckung mit einem Isolierstoff kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
dadurch erreicht werden, dass auf den zweiten Schenkel wenigstens an der nach außen
weisenden, einer Berührung zugänglichen Seite eine Kunststoffschicht aufgespritzt
ist oder dass der zweite Schenkel mit Kunststoff umspritzt ist..
[0020] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Klemmschraube eine kopffreie
Bolzenschraube sein. Denn da das Klemmenabdeckteil an dem Klemmende der Klemmenschraube
angebracht ist, ist die Ausgestaltung des Betätigungsendes der Klemmenschraube für
die vorliegende Erfindung nicht von Bedeutung. Die Verwendung einer kopffreien Bolzenschraube
bietet allerdings den Vorteil, dass diese sehr tief und vollständig in den Klemmkörper
eingeschraubt werden kann und darüber hinaus als sehr preiswertes Massenteil zur Verfügung
steht.
[0021] Das erfindungsgemäße Klemmenabdeckteil kann dabei sehr kostengünstig als Massenteil
hergestellt und bei der Fertigung des Installationsschaltgerätes drehbar mit der Klemmenschraube
an deren Klemmende vernietet werden. Wenn ein Anschlussleiter in die Klemme eingeführt
und die Klemme dann geschlossen ist, wenn also die Klemmenschraube eingedreht ist,
dann deckt das erfindungsgemäße Klemmenabdeckteil den vom Klemmende in Richtung Betätigungsende
der Klemmenschraube weisenden Teil der Klemme wenigstens so weit ab, dass eine unbeabsichtigte
Berührung des Strom führenden Klemmenteils zwischen dem Klemmende und dem Betätigungsende
der Klemmenschraube durch einen Finger oder einen Prüffinger vermieden ist.
[0022] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist das Installationsschaltgerät
einen Klemmkörper mit wenigstens zwei über eine erste und eine zweite Gehäuseöffnung
von der der Frontseite benachbarten Wand der Schmalseite zugänglichen, bezogen auf
die Frontseite hintereinander liegenden, durch eine in den Klemmkörper eingesetzte
Stromschiene voneinander abgeteilten Klemmräumen zum Anschluss einer Sammelschiene
und/oder eines Anschlussleiters auf, wobei ein erster, zwischen der Stromschiene und
der Frontseite liegender Klemmraum durch ein mit dem Klemmende der Klemmenschraube
gekoppeltes und dadurch in Bewegungsrichtung der Klemmschraube mitnehmbares, Klemmenabdeckteil,
das so bemessen ist, dass es auch bei auf die Stromschiene aufgeschraubter Klemmenschraube
den ersten Klemmraum berührungssicher abdeckt, abdeckbar ist, wobei das Klemmenabdeckteil
mit der Klemmenschraube drehbar vernietet ist.
[0023] Der erste Klemmraum dieser vorteilhaften Ausführungsform ist dabei üblicherweise
für den Anschluss von Anschlussdrähten, und der zweite Klemmraum ist zum Anschließenden
der Anschlussfahnen von Sammelschienen vorgesehen. Wenn eine Sammelschiene in dem
zweiten Klemmraum angeschlossen ist, so ist eine unbeabsichtigte Berührung des zweiten
Klemmraums praktisch nahezu ausgeschlossen. Eine unbeabsichtigte Berührung des ersten
Klemmraums wird durch das erfindungsgemäß auf der Klemmenschraube drehbar vernietete
und von dieser mitnehmbare Klemmenabdeckteil vermieden.
[0024] Anhand der Zeichnungen, in denen vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0025] Es zeigen:
- Figur 1:
- schematisch die Außenansicht eines erfindungsgemäßen Installations- schaltgerätes,
- Figur 2:
- schematisch eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform einer erfin- dungsgemäßen
Anschlussklemme,
- Figur 3:
- schematisch eine vergrößerte Darstellung der Klemmschraube mit dem drehbar angenieteten
Klemmenabdeckteil gemäß Fig. 2 ,
- Figur 4:
- eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der das Klemmenabdeckteil aus Metall
besteht und die im Einbauzustand von außen berührbare Seite mit einem Isolierstoff
bedeckt ist,
- Figur 5:
- eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der das Klemmenabdeckteil aus Kunststoff
besteht und mittels einer Druckplatte drehbar mit der Klemm- schraube vernietet ist,
- Figur 6:
- eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der das Klemmenabdeckteil aus Metall
besteht und mit einem Aufsteckteil aus Isoliermaterial bedeckt ist, sowie
- Figur 7
- eine Variante zur Gestaltung des Aufsteckteils in Verbindung mit dem Klem- menabdeckteil
gemäß Fig. 6.
[0026] In den Figuren sind gleiche oder gleichwirkende Bauteile oder Elemente jeweils mit
den gleichen Bezugsziffern versehen, auch wenn sie bei verschiedenen Ausführungsvarianten
in leicht abgewandelter Form gestaltet sind.
[0027] Die Figur 1 zeigt schematisch eine Teilansicht eines Installationsschaltgerätes 1
mit einem Isolierstoffgehäuse 8 umfassend eine vordere Frontseite 2, eine hintere
Frontseite 3, eine der Frontseite gegenüberliegende Befestigungsseite 4, eine die
vordere und die hintere Frontseite verbindende vorderen Schmalseite 5, eine die hintere
Frontseite 3 und die Befestigungsseite 4 verbindende hintere Schmalseite 6 und zwei
Breitseiten 7, von denen nur eine in der Figur 1 sichtbar ist.
[0028] Das Installationsschaltgerät kann beispielsweise ein Leitungsschutzschalter, ein
Fehlerstromschutzschalter oder dergleichen sein. Im Inneren des Isolierstoffgehäuses
befinden sich spannungsführende Teile.
[0029] Im Bereich zwischen der hinteren Frontseite 3 und der hinteren Schmalseite 6 ist
im Inneren des Gehäuses 8 des Installationsschaltgerätes ein Klemmenaufnahmeraum (hier
in Fig. 1 nicht sichtbar) gebildet, in dem eine Anschlussklemme 10 gehalten ist. Die
Anschlussklemme ist in Figur 2 im Einzelnen dargestellt.
[0030] Die Anschlussklemme 10 umfasst eine von der hinteren Frontseite 3 durch eine Klemmenöffnung
9 hindurch zugängliche Klemmenschraube 24 sowie einen vorderen Klemmraum 20 und einen
hinteren Klemmraum 21, welche von der Frontseite her gesehen hintereinander angeordnet
und durch eine vordere 91 und eine hintere Gehäuseöffnung 92 in der hinteren Schmalseite
6 des Gehäuses für den Anschluss eines Anschlussleiters oder einer Sammelschiene beziehungsweise
der Anschlussfahne einer Sammelschiene zugänglich sind.
[0031] Die erste, vordere Gehäuseöffnung 91 besitzt in etwa eine sich in Längsrichtung der
hinteren Schmalseite 6 erstreckende Rechteckkontur und dient dem Anschluss von Anschlussdrähten.
Die zweite, hintere Gehäuseöffnung 92 ist in einem rinnenförmigen Absatz in der hinteren
Schmalseite 6 angebracht und besitzt eine quer liegende Rechteckkontur. Sie ist für
das Anklemmen der Anschlussfahne einer Sammelschiene vorgesehen.
[0032] Wie weiter unten noch genauer beschrieben wird, ist die Klemmschraube 24 mit einem
Klemmenabdeckteil gekoppelt, welches in Längsverschieberichtung der Klemmschraube
von dieser mitgenommen wird und den vorderen Klemmraum 20 berührsicher von außen her
abdeckt.
[0033] Ein zweiter Schenkel 66 dieses Klemmenabdeckteils ist gemäß Fig. 1 bei geschossenem
Gerätegehäuse von außen sichtbar. Er bedeckt teilweise die vordere Gehäuseöffnung
91. Rechts und links von dem zweiten Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils bleibt jeweils
ein unbedeckter Bereich 93 der vorderen Gehäuseöffnung 91 frei.
[0034] Der unbedeckte Bereich 93 ist so schmal, dass es nicht möglich ist, durch diesen
hindurch mit einem menschlichen Finger oder einem genormten Prüffinger durch die vordere
Gehäuseöffnung 91 hindurch ins Innere des Klemmenaufnahmeraumes zu gelangen und dort
etwa spannungsführende Teile zu berühren.
[0035] Selbstverständlich wäre es auch möglich, das Klemmenabdeckteil beziehungsweise den
zweiten Schenkel 66 so breit auszuführen, dass die vordere Gehäuseöffnung 91 vollständig
bedeckt ist.
[0036] Auch die hintere Gehäuseöffnung 92 ist so schmal, dass ein Durchgreifen mit einem
menschlichen oder einem Prüffinger wirksam verhindert ist.
[0037] Somit ist das erfindungsgemäße Schaltgerät insgesamt berührungssicher ausgestaltet.
[0038] Die Figur 2 zeigt in einer schematischen Schnittdarstellung eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Anschlussklemme 10. Diese umfasst einen Klemmkörper 12, welcher
zylindrisch oder auch mit kastenförmiger Außenkontur ausgeführt sein kann und einen
im Inneren gelegenen Klemmraum für die Aufnahme der anzuklemmenden Anschlussleiter
aufweist. Der Klemmraum wird an der der Klemmöffnung 9 gegenüberliegenden Seite durch
einen Begrenzungssteg 17 abgeschlossen.
[0039] In der oberen, also in der der Klemmenöffnung 9 zugewandten Hälfte des Klemmkörpers
12 trägt dieser ein Innengewinde 23, in welches eine ein entsprechendes Außengewinde
25 tragende Klemmenschraube 24 eingeschraubt und in Richtung des Richtungspfeiles
50 eingeschraubt und herausgedreht werden kann.
[0040] Die Klemmenschraube 24 hat ein Betätigungsende 26 mit einem Schlitz 28 für den Eingriff
eines Betätigungswerkzeuges, beispielsweise eines Schraubendrehers, und ein dem Betätigungsende
26 gegenüberliegendes Klemmende 30, mit dem ein Anschlussleiter (hier nicht dargestellt)
durch Druck gegen eine Stromschiene 36 festklemmbar ist. Der Schlitz 28 kann dabei
alle möglichen bekannten Ausgestaltungen beziehungsweise Profile zum Zusammenwirken
mit einer Vielzahl von bekannten Betätigungswerkzeugen haben, beispielsweise ein Kreuzschlitz,
ein Pozidrive, ein Torx-Profil, es kann aber auch eine Kombination von verschiedenen
Profilen verwendet werden.
[0041] Die Stromschiene 36 ist bei der hier gezeigten Ausführungsform im Inneren des Klemmraums
gehäusefest gelagert. Sie unterteilt den Klemmraum in einen vorderen Klemmraum 20
zwischen der Stromschiene 36 und der Klemmenöffnung 9, sowie einen hinteren Klemmraum
21 zwischen der Stromschiene 36 und dem den Klemmkörper 12 zur Befestigungsseite 4
hin begrenzenden Begrenzungssteg 17.
[0042] Der Klemmkörper 12 ist in dem Klemmenaufnahmeraum längsverschieblich parallel zur
Schmalseitenwand geführt. Durch das Eindrehen der Klemmschraube wird zunächst das
Klemmende der Klemmschraube gegen den in dem vorderen Klemmraum eingeführten Leiter
gedrückt und klemmt diesen gegen die Stromschiene. Bei Fortsetzung der Eindrehbewegung
der Klemmschraube 24 stützt diese sich gewissermaßen an der Stromschiene 36 ab und
der Klemmkörper 12 wird nach oben in Richtung auf die Frontseite hin bewegt, bis schließlich
der Begrenzungssteg 17 eine in den hinteren Klemmraum 21 eventuell eingeführte Sammelschiene
(hier nicht dargestellt) gegen die Stromschiene 36 drückt.
[0043] Die Stromschiene 36 läuft ins Geräteinnere hin in ein einen Anschlussleiter bildendes
Abgangsende 37 aus, an dem weitere Komponenten und Baugruppen des Installationsschaltgerätes
angeschlossen sind, beispielsweise Auslöser oder Kontaktstellen.
[0044] An ihrem freien Ende ist die Stromschiene 36 U-förmig abgebogen, so dass ein Bogenstück
361 und ein daran anschließender, parallel zur Stromschiene 36 in dem hinteren Klemmraum
21 verlaufender Schenkel 362 entstehen. Wenn nun in den hinteren Klemmraum 21 die
Anschlussfahne einer Sammelschiene eingeführt wird, so wird diese von dem Schenkel
362 und dem Begrenzungssteg 17 beidseitig umfasst, und durch das Anziehen der Klemmschraube
24 ist ein guter mechanischer und elektrischer Kontakt sichergestellt. -
[0045] Die Klemmenschraube 24 ist bei den hier gezeigten Ausführungsformen eine kopflose
Bolzenschraube, auch Madenschraube genannt. Diese hat den Vorteil, dass sie vollständig
in dem Klemmkörper 12 eingeschraubt werden kann, ohne dass ein Kopf nach außen überstehen
würde. Doch selbstverständlich könnte eine erfindungsgemäße Anschlussklemme auch mit
einer Kopfschraube ausgeführt sein.
[0046] Wenn die Klemmenschraube 24 mit ihrem Klemmende 30 auf die Stromschiene 36 aufgeschraubt
ist, so wie in der Figur 2 dargestellt, also ohne eingeführten Anschlussleiter im
vorderen Klemmraum 20, so wäre ohne weitere Maßnahmen durch die vordere Gehäuseöffnung
91 hindurch der Schaft der Klemmenschraube 24 für eine ungewollte Berührung zugänglich.
Dies insbesondere auch bei Gerätevarianten, die für den Anschluss von Leitern mit
großem Leiterquerschnitt eine Klemmenöffnung mit großem Querschnitt aufweisen.
[0047] Um diese Gefahrenquelle zu beseitigen, ist an dem Klemmende 30 der Klemmschraube
24 drehbar ein Klemmenabdeckteil 60 angenietet. Figur 3 zeigt in vergrößerter Darstellung
das Klemmende der Klemmschraube 24 mit dem drehbar daran angenieteten Klemmenabdeckteil
60.
[0048] Das Klemmenabdeckteil 60 hat in etwa eine L-Form und ist mit seinem ersten, dem kurzen
Schenkel 62 mit einem an dem Klemmende 30 der Klemmschraube vorstehenden Nietzapfen
31 drehbar vernietet. Die drehbare Vernietung ist im Prinzip bekannt und kann auf
verschiedene Arten erfolgen.
[0049] In der hier vorliegenden Ausführungsform trägt der erste Schenkel eine Durchbrechung
34, durch die der Nietzapfen 31 hindurchgreift, und im Bereich der Durchbrechung 34
ist eine Einsenkung 35 vorgesehen. Die Einsenkung 35 ist so dimensioniert, dass sie
die beim Vernieten am freien ende des Nietzapfens 31 entstehende Umbördelung oder
Stauchung 33 aufnimmt, so dass diese nicht nach unten in Richtung auf einen anzuklemmenden
Anschlussleiter hin über den ersten Schenkel 62 überstehen. Das hat den Vorteil, dass
beim Andrücken des Anschlussleiters kein Abrieb an dem Anschlussleiter entsteht, sondern
dieser großflächig und eben angedrückt wird.
[0050] Das Vernieten kann dabei beispielsweise weggesteuert erfolgen, so dass der Nietwulst
33 im Kontaktbereich mit dem ersten Schenkel 62 einen gewissen Spielraum lässt und
sich somit die Klemmschraube 24 relativ zu dem Klemmenabdeckteil 60 drehen kann.
[0051] Das Klemmenabdeckteil 60 wird aufgrund der drehbaren Nietverbindung in der Bewegungsrichtung
50 der Klemmenschraube 24 von dieser beim Ein - und Ausdrehen jeweils mitgenommen.
[0052] Etwa senkrecht zu dem ersten Schenkel 62 des Klemmenabdeckteils 60 verläuft ein plattenförmiger
zweiter Schenkel 66. Der plattenförmige Schenkel 66 deckt denjenigen Teil des vorderen
Klemmraums 20, der oberhalb des Klemmendes 30 der Klemmenschraube 24 liegt, von der
Seite der vorderen Gehäuseöffnung 91 her berührungssicher ab.
[0053] In dem Klemmenaufnahmeraum ist die erfindungsgemäße Anschlussklemme 10 mit dem Klemmenabdeckteil
60 so angebracht, das der plattenförmige zweite Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils
60 an der Innenseite der Gehäusewand im Bereich der vorderen Gehäuseöffnung 91 parallel
zum Verlauf der hinteren Schmalseite 6 geführt ist. Dadurch ist eine Beschädigung
des Klemmenabdeckteils durch unsachgemäße Behandlung des Installationsschaltgerätes
vermieden.
[0054] Das Klemmenabdeckteil 60 besteht aus einem Isolierwerkstoff, beispielsweise aus Kunststoff.
Beim Andrücken des Klemmenabdeckteils 60 auf einen Anschlussleiter, der hier nicht
dargestellt ist, entsteht der elektrische Kontakt zwischen dem Anschlussleiter und
der Klemmschraube an dem Nietwulst 33. Daneben kann der Anschlussleiter auch teilweise
noch mit dem Kunststoff des ersten Schenkels 62 in Berührung kommen.
[0055] In der Figur 5 ist eine alternative Ausgestaltungsart für eine drehbare Vernietung
des Kunststoff-Klemmenabdeckteiles 60 mit der Klemmschraube 24 dargestellt. Diese
Variante wird eingesetzt, wenn eine Berührung des Anschlussleiters mit dem ersten
Schenkel 62 des Klemmenabdeckteils unerwünscht ist, wenn etwa ein Andrücken des Kunststoffschenkels
62 auf den Anschlussleiter unterbleiben soll. Auch hier ist der Nietstift 31 durch
eine Durchbrechung 34 in dem ersten Schenkel 62 des Klemmenabdeckteils 60 geführt.
An der dem Klemmende 30 abgewandten Seite des ersten Schenkels 62 des Klemmenabdeckteils
60 ist eine metallene Druckplatte 32 angebracht, so dass das Klemmenabdeckteil mittels
der Druckplatte 32 mit dem Klemmende 30 der Klemmschraube 24 vernietet ist. Dadurch
ist ein großflächiger Metallkontakt zwischen der Klemmschraube und einem festgeklemmten
Anschlußleiter sichergestellt.
[0056] Die Ausführung des drehbaren Nietes an zwischen dem Nietzapfen 31 und der druckplatte
32 erfolgt analog zu dem oben beschriebenen Vorgehen. Die Einsenkung zur bündigen
Aufnahme des Nietwulstes 33 ist hier an der Druckplatte 32 eingebracht.
[0057] Eine weitere Ausführungsform zeigt die Figur 4. Dort ist das Klemmenabdeckteil 60
als Blechwinkel ausgeführt. Sein erster Schenkel ist mit der Klemmschraube an deren
Klemmende drehbar vernietet. Die drehbare Vernietung des ersten Schenkels 62 des Klemmenabdeckteils
60 mit dem Nietzapfen erfolgt dabei in analoger weise wie oben unter Figur 3 beschrieben.
[0058] Der Blechwinkel ist an der Seite, die in eingebautem Zustand von außen berührbar
ist, mit einem Isolierstoff bedecktt und trägt somit an dieser Seite eine Isolierschicht
95 . Es kann sich dabei beispielsweise um eine aufgespritzte Kunststoffschicht handeln.
Das Klemmenabdeckteil wird dadurch sehr stabil und preisgünstig herstellbar. Man sieht
in Fig. 4 auch, dass der zweite Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils mit der aufgebrachten
Isolierschicht 95 schmaler ist als der erste Schenkel 62.
[0059] Es könnte selbstverständlich auch der zweite Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils beidseitig
oder allseitig mit Kunststoff umspritzt sein.
[0060] Es werde nun die Figur 6 betrachtet. Dort ist eine weitere Möglichkeit gezeigt, um
den zweiten Schenkel eines metallenen Klemmenabdeckteils mit wenig Aufwand berührungssicher
zu gestalten. Dazu wird über den zweiten Schenkel 66 ein U-förmiges Aufsteckteil 96
geschoben. Dadurch ist der zweite Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils 60 wie in einer
Scheide gehalten und zumindest an seinen Breitseiten von Isolierstoff bedeckt.
[0061] Das U-förmige Aufsteckteil 96 hat zwei Längsschenkel 964, 965, die an einem Quersteg
963 angesetzt sind. Die Längsschenkel 964 sind so dimensioniert, dass sie in Einbaulage
der Klemme den von außen durch die vordere Gehäuseöffnung 91 hindurch berührbaren
Teil der Breitseite des zweiten Schenkels 66 des Klemmenabdeckteils 60 vollständig
bedecken. Von außen betrachtet ergibt sich damit bei einem Installationsschaltgerät
mit einer Klemme mit aufgestecktem Aufsteckteil ein Bild, das dem der Fig. 1 entspricht.
[0062] Das Aufsteckteil 96 kann so gestaltet sein, dass es den zweiten Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils
60 auch an dessen Schmalseiten bedeckt. Es kann auch so gestaltet sein, dass die Schmalseiten
nicht bedeckt sind, denn diese sind der Berührung von außen durch die vordere Gehäuseöffnung
91 hindurch ohnehin nicht oder nur sehr schwer zugänglich.
[0063] Der in aufgestecktem Zustand nach innen auf den Klemmkörper hin weisende Schenkel
965 des Aufsteckteils kann genauso lang ausgeführt sein, wie der die berührbare Breitseite
des zweiten Schenkels bedeckende Schenkel 964. Er kann aber auch kürzer sein, und
im Extremfall zu einer Art Haltekralle verkürzt sein. Seine Hauptfunktion ist die
des Fixierens des Aufsteckteils.
[0064] Die Fixierung des Aufsteckteils 96 auf dem zweiten Schenkel 66 kann beispielsweise
in Art einer Presspassung erfolgen.
[0065] Die Fixierung des Aufsteckteils auf dem zweiten Schenkel kann auch, wie in der Figur
7 gezeigt, durch Aufklipsen erfolgen. Das Aufsteckteil 961 trägt dabei an der Innenseite
der beiden Schenkel 964, 965 jeweils nach innen ragende Noppen oder ähnlich wirkende
andersartig gestaltete Rastmittel 962. Der zweite Schenkel 661 des Klemmenabdeckteils
trägt Vertiefungen oder Durchgangsbohrungen 662 an Stellen, die bei aufgestecktem
Aufsteckteil mit den Noppen 962 oder den funktionsgleich wirkenden andersartig gestalteten
Rastmitteln korrespondieren.
[0066] Beim Aufstecken des Aufsteckteils 961, angedeutet durch den Richtungspfeil auf der
linken Seite der Figur 7, verrastet dieses dann in den Vertiefungen oder Durchgangsbohrungen
662. Der aufgerastete Zustand ist auf der rechten Seite der Figur 7 dargestellt. Damit
ist ein Verrutschen oder Verschieben des auf dem zweiten Schenkel 661 aufgesteckten
Aufsteckteils 961 verhindert, auch wenn das Aufsteckteil an den Schmalseiten offen
ist.
[0067] Eine weitere, hier nicht figürlich dargestellte Ausführungsform besteht darin, dass
der zweite Schenkel 66 des Klemmenabdeckteils mit einen isolierenden Schrumpfschlauch
überzogen ist, der dann durch in bekannter Weise, etwa durch Erwärmen, durchgeführtes
Aufschrumpfen unverlierbar auf mit dem Klemmenabdeckteil befestigt ist.
Bezugszeichenliste
[0068]
- 1
- Installationsschaltgerät
- 2
- Vordere Frontseite
- 3
- Hintere Frontseite
- 4
- Befestigungsseite
- 5
- Vordere Schmalseite
- 6
- Hintere Schmalseite
- 7
- Breitseite
- 8
- Gehäuse
- 9
- Klemmenöffnung
- 10
- Anschlussklemme
- 12
- Klemmkörper
- 17
- Begrenzungssteg
- 20
- Vorderer Klemmraum
- 21
- Hinterer Klemmraum
- 23
- Innengewinde
- 24
- Klemmenschraube
- 25
- Außengewinde
- 26
- Betätigungsende der Klemmenschraube
- 28
- Betätigungsschlitz
- 30
- Klemmende der Klemmenschraube
- 31
- Nietwulst
- 32
- Druckplatte
- 33
- Nietstauchung
- 34
- Durchbrechung
- 35
- Einsenkung
- 36
- Stromschiene
- 361
- Bogenstück
- 362
- Schenkel der Stromschiene
- 37
- Abgangsende der Stromschiene
- 50
- Bewegungsrichtung der Klemmschraube
- 60
- Klemmenabdeckteil
- 62
- Erster Schenkel des Klemmenabdeckteils
- 621
- Erster Schenkel des Klemmenabdeckteils
- 66
- zweiter Schenkel
- 661
- Zweiter Schenkel
- 662
- Ausnehmung
- 91
- Vordere Gehäuseöffnung
- 92
- Hintere Gehäuseöffnung
- 93
- Unbedeckter Bereich
- 95
- Isolierschicht
- 96
- Aufsteckteil
- 961
- Aufsteckteil
- 962
- Noppenartige Auswölbung
- 963
- Steg
- 964
- Schenkel
- 965
- Schenkel
1. Installationsschaltgerät (1) mit einem Gehäuse (8), umfassend eine Frontseite (3),
eine Befestigungsseite und eine dazwischenliegende Schmalseite (6), und mit einer
in einem nahe der Schmalseite (6) befindlichen Klemmenaufnahmeraum des Gehäuses (8)
gehaltenen Anschlussklemme (10), umfassend eine von der Frontseite (3) zugängliche
Klemmschraube (24) mit einem Betätigungsende (26) und einem diesem gegenüberliegenden
Klemmende (30), umfassend weiter eine Stromschiene (36) und einen Klemmkörper (12)
mit wenigstens zwei über eine erste und eine zweite Gehäuseöffnung (91,92) von der
der Frontseite (3) benachbarten Wand der Schmalseite (6) zugänglichen, bezogen auf
die Frontseite (3) hintereinander liegenden, durch die Stromschiene (36) voneinander
abgeteilten Klemmräumen (20,21) zum Anschluss einer Sammelschiene und/oder eines Anschlussleiters,
wobei ein erster, zwischen der Stromschiene und der Frontseite liegender Klemmraum
(20) durch ein mit dem Klemmende (30) der Klemmenschraube (24) gekoppeltes und dadurch in Bewegungsrichtung (50) der Klemmschraube (24) mitnehmbares, Klemmenabdeckteil
(60), das so bemessen ist, dass es auch bei auf die Stromschiene (36) aufgeschraubter
Klemmenschraube (24) den ersten Klemmraum (20) berührungssicher abdeckt, abdeckbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil (60) mit der Klemmenschraube (24) drehbar vernietet ist.
2. Installationsschaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil (60) eine L - Form aufweist, wobei ein erster Schenkel (62)
mit dem Klemmende der Klemmschraube (24) drehbar vernietet ist, und wobei ein zweiter,
von dem ersten Schenkel (62) aus in Richtung der Frontseite (3) weisender Schenkel
(66) wenigstens den ersten Klemmraum (20) berührungssicher abdeckt, und dass der zweite
Schenkel (66) des Klemmenabdeckteils (60) schmaler ist als die dem von dem Klemmenabdeckteil
bedeckten Klemmraum zugeordnete Gehäuseöffnung, wobei der von dem Klemmenabdeckteil
freigelassene Teil der Gehäuseöffnung so klein ist, dass durch diesen hindurch eine
Berührung spannungsführender Geräteteile verhindert ist.
3. Installationsschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil aus Kunststoff besteht und mit einer metallenen Nietplatte
an einem an dem Klemmende (30) der Klemmschraube (24) abstehenden Nietzapfen drehbar
vernietet ist.
4. Installationsschaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil aus Metall besteht, wobei wenigstens der zweite Schenkel (66)
wenigstens an der nach außen weisenden, einer Berührung zugänglichen Seite mit einem
Isolierstoff bedeckt ist.
5. Installationsschaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den zweiten Schenkel (66) ein diesen umhüllendes Kunststoffteil aufgesteckt oder
aufgeklipst ist.
6. Installationsschaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den zweiten Schenkel (66) ein isolierender Schrumpfschlauch aufgeschrumpft ist.
7. Installationsschaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den zweiten Schenkel (66) wenigstens an der nach außen weisenden, einer Berührung
zugänglichen Seite eine Kunststoffschicht aufgespritzt oder der zweite Schenkel mit
Kunststoff umspritzt ist.
8. Installationsschaltgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube (24) eine kopffreie Bolzenschraube ist.
9. Anschlussklemme (10) für den Einbau in den Klemmenaufnahmeraum eines Installationsschaltgerätes
(1) mit einem Gehäuse (8), mit einer ein Betätigungsende (26) und ein diesem gegenüberliegendes
Klemmende (30) aufweisenden Klemmschraube (24), mit einer Stromschiene (36) und mit
einem Klemmkörper (12), in dem zwei, bezogen auf die Bewegungsrichtung (50) der Klemmschraube
(24) hintereinander liegende, durch die Stromschiene (36) voneinander abgeteilte Klemmräume
(20, 21) zum Anschluss einer Sammelschiene und/oder eines Anschlussleiters gebildet
sind, wobei ein erster, zwischen der Stromschiene (36) und dem Klemmende (30) der
Klemmschraube (24) liegender Klemmraum (20) durch ein mit dem Klemmende (30) der Klemmenschraube
(24) gekoppeltes und dadurch in Bewegungsrichtung (50) der Klemmschraube (24) mitnehmbares Klemmenabdeckteil (60),
das so bemessen ist, dass es auch bei auf die Stromschiene (36) aufgeschraubter Klemmenschraube
(24) den ersten Klemmraum (20) berührungssicher bedeckt, abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil (60) mit der Klemmschraube (24) drehbar vernietet ist.
10. Anschlussklemme (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil (60) eine L - Form aufweist, wobei ein erster Schenkel (62)
mit dem Klemmende der Klemmschraube (24) drehbar vernietet ist, und wobei ein zweiter,
von dem ersten Schenkel (62) aus in Einbaulage in Richtung der Gerätefrontseite (3)
weisender Schenkel (66) wenigstens den ersten Klemmraum (20) berührungssicher abdeckt,
und wobei der zweite Schenkel (66) des Klemmenabdeckteils (60) schmaler ist als die
dem von dem Klemmenabdeckteil bedeckten Klemmraum in Einbaulage zugeordnete Gehäuseöffnung,
wobei der von dem Klemmenabdeckteil freigelassene Teil der Gehäuseöffnung so klein
ist, dass durch diesen hindurch eine Berührung spannungsführender Geräteteile verhindert
ist.
11. Anschlussklemme (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil aus Kunststoff besteht und mit einer metallenen Nietplatte
an einem an dem Klemmende (30) der Klemmschraube (24) abstehenden Nietzapfen drehbar
vernietet ist.
12. Anschlussklemme (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmenabdeckteil aus Metall besteht, wobei wenigstens der zweite Schenkel (66)
wenigstens an der nach außen weisenden, in Einbaulage einer Berührung zugänglichen
Seite (95) mit einem Isolierstoff bedeckt ist.
13. Anschlussklemme (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf den zweiten Schenkel (66) ein diesen umhüllendes Kunststoffteil aufgesteckt oder
aufgeklipst ist.
14. Anschlussklemme (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf den zweiten Schenkel (66) ein isolierender Schrumpfschlauch aufgeschrumpft ist.
15. Anschlussklemme (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf den zweiten Schenkel (66) wenigstens an der nach außen weisenden, einer Berührung
zugänglichen Seite eine Kunststoffschicht aufgespritzt oder der zweite Schenkel mit
Kunststoff umspritzt ist.
1. Service switching device (1) having a housing (8), comprising a front face (3), a
mounting face and a narrow face (6) between them, and having a connecting terminal
(10) which is held in a terminal accommodation area, which is located close to the
narrow face (6), of the housing (8), comprising a terminal screw (24), which is accessible
from the front face (3) and has an operating end (26) and a clamping end (30) opposite
it, furthermore comprising a busbar (36) and a terminal body (12) having at least
two terminal areas (20, 21), which are accessible via a first and a second housing
opening (91, 92) from the wall of the narrow face (6) which is adjacent to the front
face (3), are located one behind the other with respect to the front face (3) and
are separated from one another by a busbar (36), for connection of a busbar and/or
of a connecting conductor, in which case a first terminal area (20), which is located
between the busbar and the front face, can be covered by a terminal cover part (60),
which is coupled to the clamping end (30) of the terminal screw (24), can be driven
thereby in the movement direction (50) of the terminal screw (24) and is of such a
size that it covers the first terminal area (20) even when a terminal screw (24) is
screwed onto the busbar (36), characterized in that the terminal cover part (60) is riveted to the terminal screw (24) such that it can
rotate.
2. Service switching device (1) according to Claim 1, characterized in that the terminal cover part (60) is L-shaped, with a first limb (62) being riveted to
the clamping end of the terminal screw (24) such that it can rotate, and with a second
limb (66), which points in the direction of the front face (3) from the first limb
(62), covering at least the first terminal area (20) in a touch-proof manner, and
in that the second limb (66) of the terminal cover part (60) is narrower than the housing
opening associated with the terminal area which is covered by the terminal cover part,
with that part of the housing opening which is left free of the terminal cover part
being so small that it is not possible to touch live device parts through it.
3. Service switching device according to Claim 1 or 2, characterized in that the terminal cover part is composed of plastic and is riveted to a metallic rivet
plate on a rivet pin, which projects at the clamping end (30) of the terminal screw
(24), such that it can rotate.
4. Service switching device according to Claim 2, characterized in that the terminal cover part is composed of metal, with at least the second limb (66)
being covered with an insulating material at least on the face which points outward
and can be touched.
5. Service switching device according to Claim 4, characterized in that a plastic part which sheaths the second limb (66) is plugged or clipped onto the
second limb (66).
6. Service switching device according to Claim 4, characterized in that an insulating shrink sleeve is shrunk onto the second limb (66).
7. Service switching device according to Claim 4, characterized in that a plastic layer is sprayed onto the second limb (66), at least on the face which
points outward and can be touched, or the second limb is insert-molded with plastic.
8. Service switching device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the terminal screw (24) is a threaded bolt without a head.
9. Connecting terminal (10) for installation in the terminal accommodation area of a
service switching device (1) having a housing (8), having a terminal screw (24) which
has an operating end (26) and a clamping end (30) opposite it, having a busbar (36)
and a terminal body (12) in which two terminal areas (20, 21), which are located one
behind the other with respect to the movement direction (50) of the terminal screw
(24) and are separated from one another by a busbar (36), are formed for connection
of a busbar and/or of a connecting conductor, in which case a first terminal area
(20), which is located between the busbar (36) and the clamping end (30) of the terminal
screw (24), can be covered by a terminal cover part (60), which is coupled to the
clamping end (30) of the terminal screw (24), can be driven thereby in the movement
direction (50) of the terminal screw (24) and is of such a size that it covers the
first terminal area (20) even while the terminal screw (24) is screwed onto the busbar
(36), characterized in that the terminal cover part (60) is riveted to the terminal screw (24) such that it can
rotate.
10. Connecting terminal (10) according to Claim 9, characterized in that the terminal cover part (60) is L-shaped, with a first limb (62) being riveted to
the clamping end of the terminal screw (24) such that it can rotate, and with a second
limb (66), which, in the installed position, points in the direction of the device
front face (3) from the first limb (62), covers at least the first terminal area (20)
in a touch-proof manner, and with the second limb (66) of the terminal cover part
(60) being narrower than the housing opening associated with the terminal area which
is covered by the terminal cover part in the installed position, with that part of
the housing opening which is left free of the terminal cover part being so small that
it is not possible to touch live device parts through it.
11. Connecting terminal (10) according to Claim 9, characterized in that the terminal cover part is composed of plastic and is riveted to a metallic rivet
plate on a rivet pin, which projects at the clamping end (30) of the terminal screw
(24), such that it can rotate.
12. Connecting terminal (10) according to Claim 11, characterized in that the terminal cover part is composed of metal, with at least the second limb (66)
being covered with an insulated material at least on the face (95) which points outward
and can be touched in the installed position.
13. Connecting terminal (10) according to Claim 12, characterized in that a plastic part which sheaths the second limb (66) is plugged or clipped onto the
second limb (66).
14. Connecting terminal (10) according to Claim 12, characterized in that an insulating shrink sleeve is shrunk onto the second limb (66).
15. Connecting terminal (10) according to Claim 12, characterized in that a plastic layer is sprayed onto the second limb (66), at least on the face which
points outward and can be touched, or the second limb is insert-molded with plastic.
1. Appareil de branchement d'une installation (1) comportant un logement (8), comprenant
un côté avant (3), un côté de fixation et un côté mince (6) interposé entre ceux-ci,
et comportant une borne de raccordement (10) maintenue dans un espace de réceptacle
de borne du logement (8) se trouvant à proximité du côté mince (6), comprenant une
vis-borne (24) accessible par le côté avant (3) avec une extrémité d'actionnement
(26) et une extrémité de borne (30) disposée en vis-à-vis de celle-ci, comprenant
en outre une barre omnibus (36) et un corps de borne (12) avec au moins deux espaces
de borne (20,21) accessibles par une première et une deuxième ouverture de logement
(91,92) à partir de la paroi du côté mince (6) voisine du côté avant (3), disposés
l'un derrière l'autre par rapport au côté avant (3), séparés l'un de l'autre par la
barre omnibus (36), pour le raccordement d'une barre collectrice et/ou d'un conducteur
de raccordement, un premier espace de borne (20), situé entre la barre omnibus et
le côté avant, pouvant être recouvert par une partie de couvercle de borne (60), couplée
à l'extrémité de borne (30) de la vis-borne (24) et pouvant donc être entraînée dans
la direction de mouvement (50) de la vis-borne (24), qui est dimensionnée de telle
sorte qu'elle recouvre de manière sécurisée contre un contact le premier espace de
borne (20) même en présence d'une vis-borne (24) vissée sur la barre omnibus (36),
caractérisé en ce que la partie de couvercle de borne (60) est rivetée rotativement avec la vis-borne (24).
2. Appareil de branchement d'une installation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de couvercle de borne (60) présente une forme en L, un premier pan (62)
étant riveté rotativement avec l'extrémité de borne de la vis-borne (24), et un deuxième
pan (66), se détournant du premier pan (62) dans la direction du côté avant (3), recouvrant
au moins le premier espace de borne (20) de manière sécurisée contre un contact, et
en ce que le deuxième pan (66) de la partie de couvercle de borne (60) est plus mince que l'ouverture
de logement associée à l'espace de borne couvert par la partie de couvercle de borne,
la partie de l'ouverture de logement laissée à découvert par la partie de couvercle
de borne étant si petite qu'un contact d'une partie d'appareil conductrice de tension
à travers celle-ci soit empêché.
3. Appareil de branchement d'une installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de couvercle de borne est constituée de plastique et est rivetée rotativement
avec une plaque de rivetage métallique sur un axe à river dépassant sur l'extrémité
de borne (30) de la vis-borne (24).
4. Appareil de branchement d'une installation selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de couvercle de borne est constituée de métal, au moins le deuxième pan
(66) étant recouvert par un matériau isolant au moins sur le côté accessible à un
contact, dirigé vers l'extérieur.
5. Appareil de branchement d'une installation selon la revendication 4, caractérisé en ce que sur le deuxième pan (66) est enfichée ou clipsée une pièce en plastique enveloppant
celui-ci.
6. Appareil de branchement d'une installation selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une gaine thermorétractable isolante est frettée sur le deuxième pan (66).
7. Appareil de branchement d'une installation selon la revendication 4, caractérisé en ce que sur le deuxième pan (66) au moins sur le côté dirigé vers l'extérieur accessible
à un contact une couche de plastique est moulée par injection ou le deuxième pan est
surmoulé avec du plastique.
8. Appareil de branchement d'une installation (1) selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la vis-borne (24) est une vis boulon sans tête.
9. Borne de raccordement (10) pour le montage dans l'espace de réceptacle de borne d'un
appareil de branchement d'une installation (1) comportant un logement (8), comportant
une vis-borne (24) présentant une extrémité d'actionnement (26) et une extrémité de
borne (30) disposée en vis-à-vis de celle-ci, comportant une barre omnibus (36) et
comportant un corps de borne (12), dans lequel deux espaces de borne (20,21) disposés
l'un derrière l'autre par rapport à la direction de mouvement (50) de la vis-borne
(24), séparés l'un de l'autre par la barre omnibus (36), sont formés pour le raccordement
d'une barre collectrice et/ou d'un conducteur de raccordement, un premier espace de
borne (20), situé entre la barre omnibus (36) et l'extrémité de borne (30) de la vis-borne
(24), pouvant être recouvert par une partie de couvercle de borne (60), couplée à
l'extrémité de borne (30) de la vis-borne (24) et pouvant donc être entraînée dans
la direction de mouvement (50) de la vis-borne (24), qui est dimensionnée de telle
sorte qu'elle recouvre de manière sécurisée contre un contact le premier espace de
borne (20) même en présence d'une vis-borne (24) vissée sur la barre omnibus (36),
caractérisé en ce que la partie de couvercle de borne (60) est rivetée rotativement avec la vis-borne (24).
10. Borne de raccordement (10) selon la revendication 9, caractérisée en ce que la partie de couvercle de borne (60) présente une forme en L, étant un premier pan
(62) riveté rotativement avec l'extrémité de borne de la vis-borne (24), et un deuxième
pan (66), se détournant du premier pan (62) dans la position de montage dans la direction
du côté avant de l'appareil (3), recouvrant au moins le premier espace de borne (20)
de manière sécurisée contre un contact, et le deuxième pan(66) de la partie de couvercle
de borne (60) étant plus mince que l'ouverture de logement associée dans la position
de montage à l'espace de borne recouvert par la partie de couvercle de borne, la partie
de l'ouverture de logement laissée à découvert par la partie de couvercle de borne
étant si petite qu'un contact d'une partie d'appareil conductrice de tension à travers
celle-ci soit empêché.
11. Borne de raccordement (10) selon la revendication 9, caractérisée en ce que la partie de couvercle de borne est constituée de plastique et est rivetée rotativement
avec une plaque de rivetage métallique sur un axe à river dépassant sur l'extrémité
de borne (30) de la vis-borne (24).
12. Borne de raccordement (10) selon la revendication 11, caractérisée en ce que la partie de couvercle de borne est constituée de métal, au moins le deuxième pan
(66) étant recouvert par un matériau isolant au moins sur le côté accessible à un
contact dans l'état de montage, dirigé vers l'extérieur (95).
13. Borne de raccordement (10) selon la revendication 12, caractérisée en ce que sur le deuxième pan (66) est enfichée ou clipsée une pièce en plastique enveloppant
celui-ci.
14. Borne de raccordement (10) selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'une gaine thermorétractable isolante est frettée sur le deuxième pan (66).
15. Borne de raccordement (10) selon la revendication 12, caractérisée en ce que sur le deuxième pan (66) au moins sur le côté dirigé vers l'extérieur, accessible
à un contact une couche de plastique est moulée par injection ou le deuxième pan est
surmoulé avec du plastique.