(19)
(11) EP 2 084 989 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
05.08.2009  Patentblatt  2009/32

(21) Anmeldenummer: 09001315.2

(22) Anmeldetag:  30.01.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 3/08(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA RS

(30) Priorität: 01.02.2008 DE 202008001519 U

(71) Anmelder:
  • Keichel, Marcus
    10115 Berlin (DE)
  • Läufer, Julia
    10115 Berlin (DE)

(72) Erfinder:
  • Keichel, Marcus
    10115 Berlin (DE)
  • Läufer, Julia
    10115 Berlin (DE)

(74) Vertreter: Zeuner, Stefan 
Zeuner & Summerer Hedwigstrasse 9
80636 München
80636 München (DE)

   


(54) Klapptisch


(57) Die Erfindung betrifft einen Klapptisch (10) mit einer Tischplatte (12), einem unter der Tischplatte angeordneten Tischplattenrahmen (14) und mit einklappbaren Standfüßen (16), die an dem Tischplattenrahmen (14) schwenkbar befestigt sind, so dass die Standfüße (16) von einer zur Tischplatte (12) im Wesentlichen parallelen Klappstellung in eine im Wesentlichen senkrechte Standstellung schwenkbar sind. Erfindungsgemäß ist jeder der Standfüße (16) mit dem Tischplattenrahmen (14) über ein Gelenkwinkelelement (30) verbunden, das einen Aufnahmeschenkel (32) für die Aufnahme des Gelenkwinkelelements (30) in dem Tischplattenrahmen (14) oder dem Standfuß (16) aufweist sowie einen Lagerschenkel (34) mit einem Lager (36) für die Drehachse (22) zum Einklappen des Standfußes (16), wobei das Gelenkwinkelelement (30) eine Verriegelungs-/ Entriegelungseinrichtung (40) enthält, die ein Verriegeln der Standfüße (16) in der Standstellung und ein Entriegeln zum Einklappen der Standfüße (16) in die Klappstellung ermöglicht.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Klapptisch mit einer Tischplatte, einem unter der Tischplatte angeordneten Tischplattenrahmen und mit einklappbaren Standfüßen, die an dem Tischplattenrahmen schwenkbar befestigt sind, so dass die Standfüße von einer zur Tischplatte im Wesentlichen parallelen Klappstellung in eine im Wesentlichen senkrechte Standstellung schwenkbar sind.

[0002] Klapptische weisen üblicherweise entweder eine klappbare Tischplatte oder ein faltbares Untergestell auf. In letzterem Fall funktionieren die Klapptische in der Regel so, dass ein jeweils rechts und links angebrachter, drehbar gelagerter und aus zwei miteinander verbundenen Beinen gebildeter Beinbügel nach Innen gegen die Unterseite der Tischplatte geklappt wird.

[0003] Die Dreh- und Verriegelungsmechanik dieser Beinbügel liegt meistens unter der Tischplatte im mittleren Bereich des Beinbügels. Diese Mechaniken sind leicht sichtbar, in den meisten Fällen verweisen diagonal angebrachte Aussteifungsstreben auf die Funktion als Klapptisch.

[0004] Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden und insbesondere, einen Klapptisch der eingangs genannte Art anzugeben, der einen sicheren Stand und einfache Handhabung mit einem optisch ansprechenden Erscheinungsbild verbindet.

[0005] Diese Aufgabe wird durch den Klapptisch mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

[0006] Gemäß der Erfindung ist bei einem gattungsgemäßen Klapptisch vorgesehen, dass jeder der Standfüße über ein Gelenkwinkelelement mit dem Tischplattenrahmen verbunden ist. Das Gelenkwinkelelement weist einerseits einen Aufnahmeschenkel für die Aufnahme des Gelenkwinkelelements in dem Tischplattenrahmen oder dem Standfuß auf und andererseits einen Lagerschenkel mit einem Lager für die Drehachse zum Einklappen des Standfußes. Das Gelenkwinkelelement enthält weiter eine Verriegelungs-/ Entriegelungseinrichtung, die ein Verriegeln der Standfüße in der Standstellung und ein Entriegeln zum Einklappen der Standfüße in die Klappstellung ermöglicht.

[0007] In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Gelenkwinkelelemente mit ihrem Aufnahmeschenkel in dem Tischplattenrahmen aufgenommen und der Lagerschenkel erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht von der Tischplatte nach unten. Die Standfüße sind dabei über einen im Lagerschenkel gelagerten Achszylinder schwenkbar mit dem feststehenden Gelenkwinkelelement und damit dem Rahmen verbunden.

[0008] Nach einer alternativen, ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung sind die Gelenkwinkelelemente mit ihrem Aufnahmeschenkel jeweils in einem der Standfüße aufgenommen, so dass die Gelenkwinkelelemente beim Einklappen zusammen mit den Standfüßen um den Achszylinder schwenken.

[0009] Bei allen Ausgestaltungen können die Standfüße über Querstreben paarweise zu Beinbügeln verbunden sein, die beim Einklappen der Standfüße als Ganzes um die Drehachse schwenken. Alternativ können die Standfüße beim Einklappen jeweils einzeln um eine durch das zugehörige Gelenkwinkelelement festgelegte Drehachse schwenken. Die Schwenkrichtung benachbarter Standfüße beim Einklappen ist dabei zweckmäßig um 90° gegeneinander gedreht.

[0010] Der Tischplattenrahmen und/oder die Standfüße sind bevorzugt durch Rohrprofile gebildet. Dabei kommen alle Profilformen, wie etwa Rundrohrprofile in Betracht, wobei gegenwärtig Vierkantrohrprofile besonders bevorzugt sind.

[0011] Die Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung ist vorzugsweise im Scheitel des Gelenkwinkelelements angeordnet. Sie umfasst einen beweglichen Druckknopf, der in einer Entriegelungsstellung ein Schwenken des Standfußes um die Drehachse erlaubt und der in einer Verriegelungsstellung eine Ausnehmung in dem Tischplattenrahmen oder dem Standfuß durchdringt und dadurch ein Schwenken des Standfußes verhindert.

[0012] In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Druckknopf durch einen Taster gebildet, der nach dem Eindrücken in einer eingedrückten Entriegelungsstellung verharrt und nach nochmaligem Drücken in die nicht eingedrückte Verriegelungsstellung zurückkehrt.

[0013] Der Druckknopf und die Ausnehmungen in dem Tischplattenrahmen oder dem Standfuß sind mit besonderem Vorteil mit einander entsprechenden, umlaufenden Phasen versehen.

[0014] Neben den bereits genannten Vorteilen ist der erfindungsgemäße Klapptisch einfach und kostengünstig in vielfachen Formen, Größen und Ausgestaltungen herzustellen, da sich die Klappmechanik jeweils auf den Bereich der Tischecken konzentriert. Die Klappmechanik ist praktisch unabhängig von der Tischgeometrie und kann für jede Art von Tischgestell mitwachsen oder schrumpfen. Sind die Standfüße einzeln einklappbar, können auch besonders kleine Tischmaße hergestellt werden, da die Standfüße dann jeweils gegeneinander verdreht eingeklappt werden können, wie weiter unten genauer beschrieben.

[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, Merkmale und Details der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung der Ausführungsbeispiele und den Zeichnungen.

[0016] Nachfolgend soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente dargestellt.

[0017] Dabei zeigen:
Fig. 1
einen Klapptisch nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in Explosionsdarstellung,
Fig. 2
eine genauere Darstellung des Gelenkwinkelelements von Fig. 1 in der Seitenansicht,
Fig. 3
einen Schnitt durch das Gelenkwinkelelement von Fig. 2 entlang der Linie III-III,
Fig. 4
einen Querschnitt durch einen Standfuß im Bereich der Ausnehmung für den Druckknopf der Verriegelungs-/ Entriegelungseinrichtung,
Fig. 5
in (a) einen erfindungsgemäßen Klapptisch in Standstellung, in (b) einen Zwischenschritt beim Einklappen der Standfüße und in (c) den Klapptisch in Klappstellung, und
Fig. 6
einen Klapptisch nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in umgedrehter Lage mit beinahe vollständig eingeklappten Standfüßen.


[0018] Figur 1 zeigt einen Klapptisch 10 nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in Explosionsdarstellung. Der Klapptisch 10 weist eine Tischplatte 12 und einen unter der Tischplatte 12 angeordneten Tischplattenrahmen 14 aus einem Vierkantrohrprofil auf. Zwei Paare von Standfüßen 16 sind über Querstreben 18 jeweils zu Beinbügeln 20 verbunden. Die Beinbügel 20 sind an dem Tischplattenrahmen 14 schwenkbar befestigt, so dass die Standfüße 16 von einer zur Tischplatte im Wesentlichen parallelen Klappstellung (Fig. 5(c)) in die in Fig. 5(a) und auch in Fig. 1 dargestellte, senkrechte Standstellung geschwenkt werden können.

[0019] Im Gegensatz zu herkömmlichen Gestaltungen ist die Klappmechanik bei dem erfindungsgemäßen Klapptisch 10 in der Standstellung praktisch unsichtbar, so dass sich der Tisch auch für Büroumgebungen oder andere Einsatzgebiete eignet, in denen ein hochwertiges Erscheinungsbild und ein ästhetisches Äußeres von großer Bedeutung sind. Gleichzeitig ist die Verriegelungs- bzw. Entriegelungseinrichtung des Tischs leicht zugänglich und gewährleistet in der verriegelten Standposition einen sicheren Halt, wie nachfolgend genauer erläutert.

[0020] Um diese Zweck zu verwirklichen, ist jeder der Standfüße 16 über ein in Fig. 2 genauer dargestelltes Gelenkwinkelelement 30 mit dem Tischplattenrahmen verbunden. Die Vierkantprofile des Tischplattenrahmens 14 und der Standfüße 16 weisen dazu geeignete Öffnungen zum Aufnehmen bzw. zur Verbindung mit dem Gelenkwinkelelement 30 auf, wie beispielsweise in Fig. 1 gezeigt.

[0021] Bei dem Gelenkwinkelelement 30 handelt es sich um einen Guss-Aluminium-Winkel quadratischen Querschnitts, der einen Aufnahmeschenkel 32 für die Aufnahme des Gelenkwinkelelements 30 in dem Tischplattenrahmen 14 aufweist, sowie einen Lagerschenkel 34 mit einem Lager 36, das die Drehachse 22 (Fig. 1) zum Einklappen des zugehörigen Standfußes 16 festlegt. Das Gelenkwinkelelement kann beispielsweise durch Verpressen oder Verkleben des Aufnahmeschenkels 32 mit dem Rahmen 14 verbunden sein.

[0022] In seinem Scheitel 38 enthält das Gelenkwinkelelement 30 eine Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung 40, die ein Verriegeln der Standfüße 16 in der Standstellung und ein Entriegeln zum Einklappen der Standfüße 16 in die Klappstellung ermöglicht

[0023] Wie am besten in der Schnittansicht der Fig. 3 zu erkennen, die einen Schnitt durch das Gelenkwinkelelement 30 entlang der Linie III-III der Fig. 2 zeigt, ist die Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung 40 im Ausführungsbeispiel durch einen beweglichen Druckknopf 42 gebildet, der in einer Entriegelungsstellung ein Schwenken des zugehörigen Standfußes 16 um die Drehachse 22 erlaubt und der in einer Verriegelungsstellung eine Ausnehmung 44 (Figuren 4, 5) in dem Standfuß 16 durchdringt und dadurch ein Schwenken des Standfußes 16 verhindert.

[0024] In der Standstellung des Klapptisches 10 wird der Druckknopf 42 durch ein gegen eine Rückplatte 46 abgestütztes Federelement 48 in seiner Verriegelungsstellung gehalten.

[0025] An seiner dem Federelement 48 gegenüberliegenden Oberseite ist der Druckknopf 42 mit einer umlaufenden Phase 50 versehen. In Zusammenwirkung mit einer entsprechenden umlaufenden Phase 52 der Ausnehmung 44 des Standfußes 16, die in dem Querschnitt durch den Standfuß der Fig. 4 dargestellt ist, wird so ein selbstfindender und durch Verklemmung sicherer und spielfreier Halt des Druckknopfes 42 in der Ausnehmung 44 ermöglicht.

[0026] Figur 5 veranschaulicht das Ver- bzw. Entriegeln der Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung 40 und das Einklappen der Standfüße 16 des Tisches 10. In der in Fig. 5(a) gezeigten Standstellung sind die Standfüße 16 ausgeklappt und die Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung 40 befindet sich in der Verriegelungsstellung, in der der Druckknopf 42 die Ausnehmung 44 des Standfußes 16 durchdringt. Durch die Verklemmung des gephasten Druckknopfes 42 mit der ebenfalls gephasten Ausnehmung 44 ist ein sicherer, spielfreier Stand des Tisches 10 gewährleistet. Die Klappmechanik der Gelenkwinkelelemente 30 ist in der Standstellung praktisch unsichtbar, so dass der Tisch 10 optisch nicht als Klapptisch in Erscheinung tritt.

[0027] Wird nun der Druckknopf 42 gegen die Federkraft des Federelements 48 eingedrückt, so wird die Verklemmung von Standfuß 16 und Gelenkwinkeleiement 30 gelöst und der Standfuß 16 kann, um die Drehachse 22 nach Innen geschwenkt werden, wie in Fig. 5(b) gezeigt. Im vollständig eingeklappten Zustand liegen die Standfüße 16 dann parallel an dem Tischrahmen 14 an, wie in Fig. 5(c) dargestellt, und werden durch in die Vierkantprofile des Rahmens und der Standfüße eingesteckte zylindrische Magnete arretiert. In dieser Klappstellung kann der Tisch 10 transportiert oder platzsparend verstaut werden.

[0028] Alternativ kann der Druckknopf auch in Form eines Tasters gebildet sein, der nach dem Eindrücken in einer eingedrückten Entriegelungsstellung verharrt und erst nach nochmaligem Drücken in die nicht eingedrückte Verriegelungsstellung zurückkehrt. Diese Gestaltungsvariante bietet den Vorteil, dass der Benutzer beim Einklappen der Standfüße nach dem Drücken der Taster beide Hände zur Verfügung hat, um den Beinbügel umzulegen bzw. aufzurichten. Nach dem Aufrichten des Beinbügels werden die Taster nochmals gedrückt und verriegeln durch ihr Heraustreten den Beinbügel in der Standstellung.

[0029] Figur 6 zeigt eine weitere Erfindungsvariante 60, bei der die Standfüße 66 einzeln in gegeneinander jeweils um 90° gedrehte Schwenkrichtungen eingeklappt werden. Der Klapptisch 60 weist neben einer Tischplatte 62 und einem unter der Tischplatte 62 angeordneten Tischplattenrahmen 64 vier unabhängig voneinander einklappbare Standfüße 66 auf, die in Fig. 6 zur Veranschaulichung in einer beinahe vollständig eingeklappten Stellung in umgedrehter Lage des Tisches 60 gezeigt sind.

[0030] Jeder der Standfüße 66 ist mit dem Tischplattenrahmen 64 über eines der bei Fig. 2 bereits beschriebenen Gelenkwinkelelemente 30 verbunden, wobei die Gelenkwinkelelemente 30 im Unterschied zu der zuvor beschriebenen Gestaltung in umkehrter Orientierung eingesetzt sind. Insbesondere sind die Gelenkwinkelelemente 30 mit ihrem Aufnahmeschenkel 32 nicht im Tischplattenrahmen, sondern jeweils in den Standfüßen 66 aufgenommen, während die Lagerschenkel 34 mit dem Rahmen 64 schwenkbar verbunden sind. Entsprechend treten die Drehachsen 22 bei der Gestaltung der Fig. 6 jeweils durch den Rahmen 64 hindurch und die Gelenkwinkelelemente 30 schwenken beim Einklappen zusammen mit den Standfüßen 66 in die parallele Klappstellung. Der Tischplattenrahmen 64 und die Standfüße sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem Vierkantrohrprofil gebildet und weisen Öffnungen zur Aufnahme der Gelenkwinkelelemente 30 auf.

[0031] Die Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung 40 ist wieder durch einen Druckknopf gebildet, wobei entsprechend der umgekehrten Orientierung der Gelenkwinkelelemente 30 Ausnehmungen 68 im Tischplattenrahmen 64 vorgesehen sind, die zur Verriegelung die herausgetretenen Druckknöpfe aufnehmen. Es versteht sich, dass auch in diesem Ausführungsbeispiel Druckknöpfe und Ausnehmungen mit Vorteil mit einer Phase versehen sind, wie oben erläutert.

[0032] Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist die Schwenkrichtung benachbarter Standfüße 66 beim Einklappen jeweils um 90° gegeneinander gedreht, so dass sich ein besonders geringer Platzbedarf für die eingeklappten Füße 66 ergibt. Auf diese Weise lassen sich auch Tische geringer Grundfläche mit einer Klappmechanik der beschriebenen Art ausstatten.


Ansprüche

1. Klapptisch mit einer Tischplatte, einem unter der Tischplatte angeordneten Tischplattenrahmen und mit einklappbaren Standfüßen, die an dem Tischplattenrahmen schwenkbar befestigt sind, so dass die Standfüße von einer zur Tischplatte im Wesentlichen parallelen Klappstellung in eine im Wesentlichen senkrechte Standstellung schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Standfüße mit dem Tischplattenrahmen über ein Gelenkwinkeleiement verbunden ist, das einen Aufnahmeschenkel für die Aufnahme des Gelenkwinkelelements in dem Tischplattenrahmen oder dem Standfuß aufweist sowie einen Lagerschenkel mit einem Lager für die Drehachse zum Einklappen des Standfußes, wobei das Gelenkwinkelelement eine Verriegelungs-/ Entriegelungseinrichtung enthält, die ein Verriegeln der Standfüße in der Standstellung und ein Entriegeln zum Einklappen der Standfüße in die Klappstellung ermöglicht.
 
2. Klapptisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkwinkelelemente mit ihrem Aufnahmeschenkel in dem Tischplattenrahmen aufgenommen sind und der Lagerschenkel sich im Wesentlichen senkrecht von der Tischplatte nach unten erstreckt.
 
3. Klapptisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkwinkelelemente mit ihrem Aufnahmeschenkel jeweils in einem der Standfüße aufgenommen sind, so dass die Gelenkwinkelelemente beim Einklappen zusammen mit den Standfüßen um die Drehachse schwenken.
 
4. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße über Querstreben paarweise zu Beinbügeln verbunden sind, die beim Einklappen der Standfüße als Ganzes um die Drehachse schwenken.
 
5. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße beim Einklappen jeweils einzeln um eine durch das zugehörige Gelenkwinkelelement definierte Drehachse schwenken.
 
6. Klapptisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkrichtung benachbarter Standfüße beim Einklappen um 90° gegeneinander gedreht ist.
 
7. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tischplattenrahmen und/oder die Standfüße durch Rohrprofile, insbesondere durch Vierkantrohrprofile gebildet sind.
 
8. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs-/Entriegelungseinrichtung im Scheitel des Gelenkwinkelelements angeordnet ist.
 
9. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs-/Entriegeiungseinrichtung einen beweglichen Druckknopf umfasst, der in einer Entriegelungsstellung ein Schwenken des Standfußes um die Drehachse erlaubt und der in einer Verriegelungsstellung eine Ausnehmung in dem Tischplattenrahmen oder dem Standfuß durchdringt und dadurch ein Schwenken des Standfußes verhindert.
 
10. Klapptisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf durch einen Taster gebildet ist, der nach dem Eindrücken in einer eingedrückten Entriegelungsstellung verharrt und nach nochmaligem Drücken in die nicht eingedrückte Verriegelungsstellung zurückkehrt.
 
11. Klapptisch nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf und die Ausnehmung in dem Tischplattenrahmen oder dem Standfuß mit einander entsprechenden, umlaufenden Phasen versehen sind.
 




Zeichnung



















Recherchenbericht