[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausgabevorrichtung für Brot, Brötchen o. dgl. unverpackte
Lebensmittel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Ausgabevorrichtungen für insbesondere Backwaren sind seit langem bekannt.
Gemäß
AT 271 061 und
DE 76 24 857 U1 sind jeweilige Ausgabevorrichtungen vorgesehen, die eine über eine vorderseitige
Entnahmeöffnung für den Kunden zugängliche Konstruktion mit Warenbehältern zur Selbstbedienungsentnahme
zeigen. In
DE 38 83 830 T2 wird eine nach Art eines Verkaufsautomaten ausgebildete Ausgabevorrichtung vorgeschlagen,
wobei in einem Gehäuse jeweilige Lagerungsbereiche für Lebensmittel gebildet sind.
Bei einer als Verkaufstheke ausgebildeten Ausgabevorrichtung gemäß
DE 196 02 564 sind jeweilige für eine Präsentation und Ausgabe von Speisen ausgerüstete Baugruppen
als miteinander verbundene Einheit ausgebildet. In
DE 10 2005 049 93 A1 ist eine schrankartige Konstruktion mit mehreren zur Produktaufnahme vorgesehenen
Gefachen gezeigt, wobei diese mittels einer Durchgreifsperre eine hygienische Einzelentnahme
von insbesondere Backwaren ermöglichen. Dieses Konzept der Einzelentnahme von Brot
oder Brötchen wird auch bei Einrichtungen gemäß
DE 103 18 279 B4,
DE 20 2005 009 376 U1,
DE 20 2004 009 480 U1 und
DE 20 2005 008 141 U1 realisiert. Bei einer Verkaufseinrichtung gemäß
DE 201 04 106 U1 ist ein Schubladenkasten vorgesehen, in dem vorderseitig zugängliche Schubladen einzeln
nach vom herausziehbar gehalten sind, um eine Befüllung auf der Oberseite zu erreichen.
[0003] Die Erfindung befasst sich mit dem Problem, eine Ausgabevorrichtung für Brot, Brötchen
o. dgl. unverpackte Lebensmittel zu schaffen, die mit geringem technischen Aufwand
an produkt- und kundenspezifisch variierende Einbau- und Präsentationsbedingungen
von Supermärkten o. dgl. Aufstellorten anpassbar ist und dabei eine einfache Füllung,
Reinigung und/oder Neuordnung der Vorratsbehälter im System ermöglicht.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Ausgabevorrichtung für Backwaren mit
den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die
Ansprüche 2 bis 17 verwiesen.
[0005] Das erfindungsgemäße Konzept der Ausgabevorrichtung für insbesondere Backwaren sieht
vor, dass ausgehend von an sich bekannten nachfüllbaren Vorratsbehältern diese in
ein baukastenartiges System integriert werden, so dass eine im wesentlichen Gleichbauteile
aufweisende Konstruktion mit geringem Aufwand an unterschiedliche Einbaubedingungen
in Supermärkten, Verkaufsläden o. dgl. Räume anpassbar ist. Der komplette Aufbau des
Systems ist mit hoher Variabilität ausführbar, so dass für unterschiedliche Angebote
von Backwaren, deren kundenspezifische Sortimentszusammenstellung und/oder sich ändernde
Produktmengen eine jeweils optimale Zusammenstellung von Baugruppen mit den speziellen
und einzeln auswechselbaren Vorratsbehältern möglich wird.
[0006] Dazu sind die nachfüllbaren Vorratsbehälter als im wesentlichen gleiche Abmessungen
aufweisende und mittels zumindest eines Basismoduls in einer jeweiligen Einbaulage
im System positionierbare Wechselboxen ausgebildet. Diese Wechselboxen können ausgehend
von einer Grundausrüstung der Ausgabevorrichtung im Bedarfsfall einfach ausgetauscht
werden, so dass bei einem Produktwechsel oder sonstigen Produktanpassungen durch variierende
Warenangebote die Ausgabevorrichtung mit geringem Aufwand umrüstbar ist und auch schnelle
Veränderungen möglich sind.
[0007] Die Wechselboxen sind auf dem jeweiligen Basismodul so fixiert, dass mittels verstellbarer
Halteteile eine einfache Montage und Auswechslung möglich bleibt. Die Wechselboxen
sind dabei produktspezifisch - beispielsweise entsprechend der Größe der Brötchen
oder der Backwaren in Form von Baguette, Brot o. dgl. - mit jeweiligen Vorratsvolumen
so ausgeführt, dass der optimal gestaltete Innenraum der Box einfach befüllbar ist
und diese von einer jeweiligen Entnahmeöffnung bzw. Frontklappe zugriffssicher und
entnahmegerecht begrenzt wird.
[0008] Die zur Aufnahme der Wechselboxen vorgesehenen Basismodule können dabei unmittelbar
in einer Stapelstellung bzw. Nebeneinanderanordnung festgelegt bzw. verbunden werden,
so dass mit dem baukastenartigen System eine dem Raumangebot im Supermarkt entsprechend
große Ausgabevorrichtung konzipierbar ist und diese mit optimaler Raumausnutzung bereitgestellt
wird. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Basismodule in eine an sich bekannte Grundrahmen-Konstruktion,
beispielsweise ein in Verkaufsläden vorhandenes Regalgestell, integriert werden können
und mit geringem Aufwand eine Vielzahl der Basismodule mit jeweiligen Wechselboxen
eine optimale Präsentation für den Kunden ermöglicht.
[0009] Auf dem jeweiligen Basismodul sind die Vorratsbehälter über verlagerbare Tragteile
so gehalten, dass nach dem Schubladen-Prinzip eine Verlagerung aus der Gebrauchsstellung
in eine Auszugstellung möglich ist. In dieser Lage kann die Wechselbox insgesamt aus
dem System gelöst und durch eine an andere Waren angepasste Wechselbox ersetzt werden.
Ebenso ist vorgesehen, dass durch Verlagerung der Wechselbox(en) eine einfache Befüllung
der Innenräume möglich ist, die Baugruppe insgesamt mit geringem Aufwand gesäubert
werden kann und Warenreste schnell entfernbar sind.
[0010] Das Konzept der gestapelten bzw. aneinandergereihten Basismodule mit Wechselboxen
ist auch auf einen optimalen Zugriff in diese jeweiligen Boxen ausgerichtet, wobei
- ausgehend von einem als bodenseitige Auflage vorgesehenen Basisgestell - die jeweiligen
Reihen der Module übereinander und in Zugriffsrichtung zurückspringend so gestapelt
sind, dass bei einem optisch vorteilhaften Gesamteindruck auch in einer oberen Etage
der Ausgabevorrichtung jeweils einfache Zugriffsmöglichkeiten in die Boxen gewährleistet
bleiben.
[0011] Bei einer vereinfachten Ausführung der Ausgabevorrichtung ist vorgesehen, dass Wechselboxen
für eine unmittelbare Stapelung und/oder Aneinanderreihung vorgesehen sind, so dass
der Basismodul entbehrlich ist. Die Wechselboxen sind dabei so in der Einbaulage positionierbar,
dass die Befüllung der jeweiligen Innenräume mit Backwaren durch eine seitliche oder
rückseitige Öffnung möglich ist.
[0012] Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel
der Ausgabevorrichtung näher beschrieben ist. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Gesamtansicht einer Ausgabevorrichtung für Brötchen o. dgl. Backwaren
mit einer Vielzahl von in Basismodulen gehaltenen Wechselboxen,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Ausgabevorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Perspektivdarstellung ähnlich Fig. 1 mit einer variierten Zusammenstellung jeweiliger
Basismodule mit Wechselbox,
- Fig. 4
- eine teilweise Explosivdarstellung der Ausgabevorrichtung mit dem Basismodul und jeweiligen
Wechselboxen,
- Fig. 5
- eine vergrößerte Einzeldarstellung des Basismoduls gemäß Fig. 4, und
- Fig. 6 bis Fig. 11
- jeweilige Ausführungen der Wechselboxen für unterschiedliche Produkte.
[0013] In Fig. 1 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Ausgabevorrichtung dargestellt, die
im Bereich von Supermärkten zur Präsentation von unverpackten Lebensmitteln, insbesondere
Brot, Brötchen u. dgl. Backwaren vorgesehen ist. Derartige gemäß
DE 201 04 106 U1 bzw.
DE 20 2005 009 376 U1 bekannte Ausgabevorrichtungen 1 sind mit jeweiligen Vorratsbehältern 2 versehen,
die in einer aneinandergereihten bzw. gestapelten Einbaulage so verbunden werden,
dass eine vorderseitige Entnahmeöffnung 3 bzw. Bedienklappe 4 für den Kunden vorderseitig
zugänglich ist (Fig. 2, Pfeil K).
[0014] Die konstruktiven Ausführungen gemäß den Einzeldarstellungen in Fig. 4 bis Fig. 11
verdeutlichen, dass die Vorratsbehälter 2 in erfindungsgemäß veränderter Ausführung
jeweils als im wesentlichen gleiche Abmessungen (Länge L, Breite B, Höhe H) aufweisende,
im Innenraum variabel ausführbare (Fig. 6 bis Fig. 11) und mittels zumindest eines
Basismoduls M (Fig. 5) in der Einbaulage positionierbare Wechselboxen W, W', W" (Fig.
4) ausgebildet sind, derart, dass eine multifunktionale Trageinheit gebildet ist.
[0015] Aus der teilweise explosiv ausgeführten Darstellung in Fig. 4 ist ersichtlich, dass
die zumindest jeweils eine der Wechselboxen W, W', W' erfassenden Basismodule M unmittelbar
aneinanderliegend und/oder an einem Grundrahmen o. dgl. Träger 5 in der Einbaulage
festlegbar sind. Dabei kann entsprechend dem Konzept der Ausgabevorrichtung 1 die
Größe der Basismodule M (Breite C, Fig. 5) so vorgegeben werden, dass auf einem Basismodul
M auch mehrere der Wechselboxen W, W, W' festlegbar sind. In der Ausführung der Ausgabevorrichtung
1 gemäß Fig. 1 bis 4 sind jeweils zwei der Wechselboxen W bzw. W' und W' nebeneinander
auf einem der Basismodule M aufnehmbar.
[0016] In der Ausführung gemäß Fig. 1 und 2 ist diese aus Basismodul M und Wechselbox W
gebildete Trageinheit mittels an einem den Grundrahmen 5 bildenden Schrankteil 6 und
einem für die Ausrüstung von Supermärkten o. dgl. Verkaufseinrichtungen als Standardteil
vorliegenden Tragregal 7 gehalten, das im Bereich einer Wand D positionierbar ist.
Fig. 3 verdeutlicht, dass auch sämtliche der Trageinheiten der Ausgabevorrichtung
1 in einer Stapellage auf dem an sich bekannten Schrankteil 6 fixierbar sind und in
dieser Ausführung eine im wesentlichen freistehende Konstruktion möglich ist. Denkbar
ist dabei auch, über entsprechende Verbindungsansätze 8 die Bauteile der Ausgabevorrichtung
1 zusätzlich an dem in Fig. 1 dargestellten Tragregal 7 festzulegen (in Fig. 3 nicht
dargestellt). In den Schrankteil 6 sind dabei jeweilige Gefache 6', 6", 6"' so integriert,
dass hier Tüten o. dgl. Behältnisse unterbringbar sind oder - wie bei 6''' ersichtlich
- über eine Klappe K' ein Abfallbehälter T zugänglich ist (Fig. 2).
[0017] In Fig. 4 und 5 sind die die Trageinheiten der Ausgabevorrichtung 1 bildenden Basismodule
M näher dargestellt. Diese Basismodule M sind dabei einerseits mit einem zum Bereich
des Grundrahmens 5, 6 und/oder einem der nebengeordneten Basismodule M' (Fig. 4) hin
eine lösbare Verbindung bildenden Rahmenteil 9 versehen und dieses weist andererseits
einen die Wechselbox(en) W, W, W" verlagerbar aufnehmenden Schubteil 10 auf.
[0018] In der Detaildarstellung gemäß Fig. 5 wird deutlich, dass das nach Art einer Schublade
relativ zum Rahmenteil 9 verlagerbare Schubteil 10 (Pfeil E - Fig. 5, Fig. 2) jeweilige
als Teil eines Teleskopträgers 11 vorgesehene Seitenträger 12, 13 und zumindest einen
zwischen diesen verlaufenden Querträger 14 aufweist.
[0019] In der gemäß Fig. 2 ersichtlichen Seitenansicht der übereinander gestapelten Basismodule
M mit dem durch eine Strich-Punkt-Darstellung verdeutlichten Schubteil 10 zeigt, dass
mit dieser Stützkonstruktion die jeweiligen Wechselboxen W, W, W' in der Pfeilrichtung
E verlagerbar sind. Damit können sämtliche die Ausgabevorrichtung 1 bildende Wechselboxen
bedarfsgerecht in eine vorgelagerte Auszugstellung (Fig. 5) herausgezogen werden,
so dass für das Bedienpersonal eine schnelle Befüllung des jeweiligen Innenraums 15
der Wechselboxen W, W, W' möglich wird. Durch eine Rückverlagerung dieser "Schublade"
in die Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 bis 3 wird gleichzeitig ein nicht näher dargestellter
Riegelmechanismus 16, 16' (Fig. 2) betätigt und die Wechselbox W bzw. die als Trageinheit
wirksamen Basismodule M sind in einer gesicherten Einbaulage fixiert. Diese mechanisch
oder elektrisch betätigte Sicherung kann im Bedarfsfall nur vom Bedienpersonal freigegeben
werden, so dass ein ungewollter Zugriff der Kunden in den Innenraum 15 herausgezogener
Wechselboxen W, W, W" ausgeschlossen ist.
[0020] Das vorbeschriebene System mit dem Basismodul M sieht vor, dass dessen Schubteil
10 den in Auszugrichtung E vorderen Querträger 14 aufweist, an diesem die beiden verlagerbaren
Seitenträger 12 und 13 vorgesehen sind und diese Seitenträger 12 und 13 ihrerseits
mit jeweils einer durch einen mittleren und einen hinteren Querträger 17 bzw. 18 verbundenen
Stützstrebe 19, 19' den Teleskopträger 11 bilden. In der Einbaulage ist die jeweilige
Wechselbox W, W, W' auf dem vorderen Querträger 14, dem mittleren Querträger 17 sowie
den beiden Seitenträgern 12 und 13 abstützbar.
[0021] In Fig. 5 ist eine Erweiterung des Schubteils 10 dargestellt, wobei dieses mit zumindest
einem unterhalb der in Einbaulage befindlichen Wechselbox W positionierbaren Krümelfang
20 versehen ist. Dieses Bauteil ist in Form einer Fangplatte 21 vorgesehen, die in
einer Pfeilrichtung A verlagerbar an den Querträgern 14 und 17 des Schubteils 10 so
gehalten ist, dass zum Säubern der Baugruppe eine einfache Entnahme möglich ist. Die
Fangplatte 20 ist dazu entlang der Querträger verschiebbar, aus der Gebrauchsstellung
lösbar und in der gemäß Fig. 5 dargestellten Auszugstellung vollständig aus der Schublade
10 entnehmbar.
[0022] In Fig. 6 bis 11 sind verschiedene Ausführungen der Wechselbox W, W, W" zur Aufnahme
unterschiedlicher Produkte dargestellt. In Fig. 6 ist eine als Brötchenbox ausgeführte
Wechselbox W dargestellt, die im Innenraum 15 eine Förderschräge 22 aufweist, von
der aus die nicht näher dargestellten Brötchen o. dgl. Produkte zu den vorderseitigen
Öffnungen 3 hin nachrutschen und vom Kunden entnehmbar sind.
[0023] In der Ausführung gemäß Fig. 7 ist eine insbesondere für Süßgebäck vorgesehene Wechselbox
W dargestellt, wobei das auf einer rostförmigen Bodenplatte 23 befindliche Produkt
mittels eines nicht näher dargestellten und einen Schlitz 24 durchgreifenden Hilfsmittels
zu der Entnahmeöffnung 3' hin verlagerbar ist.
[0024] In Fig. 8 ist eine ebenfalls eine Förderschräge 22' aufweisende Wechselbox W' für
Baguette dargestellt, wobei diese ebenfalls mittels eines nicht näher dargestellten
und den Schlitz 24 durchgreifenden Schiebers o. dgl. Hilfsmittel zu einer vorderseitigen
Entnahmeklappe 25 hin zu verlagern sind.
[0025] In der Ausführung gemäß Fig. 9 ist ebenfalls eine Wechselbox W' für Baguette dargestellt,
wobei diese lediglich die vordere bewegliche Entnahmeklappe 25' aufweist und die Baguette
ohne zusätzliche Hilfsmittel über die hintere Förderschräge 22' nachrutschen.
[0026] In Fig. 10 und 11 sind jeweilige als Brotbox ausgeführte Wechselboxen W' dargestellt,
wobei die Konstruktion gemäß Fig. 10 ebenfalls einen Durchgriffsschlitz 24 für den
nicht näher dargestellten Schieber als Hilfsmittel aufweist und bei der Brotbox gemäß
Fig. 11 dieses Hilfsmittel nicht vorgesehen wird. In jedem Fall sind bei diesen Ausführungen
gemäß Fig. 10 und 11 im Bereich der Vorderseite mehrere Entnahmeklappen 25' vorgesehen
und die Ware liegt ebenfalls auf einer gitterförmigen Auflage 22" bzw. Förderschräge
22' auf.
[0027] Es versteht sich, dass die Ausgabevorrichtung 1 insbesondere in der zum Kunden gerichteten
Ansichtszone jeweilige Bauteile aus Glas, Plexiglas o. dgl. durchsichtigem Material
aufweist, so dass für die Auswahl ein ungehinderter Blick auf die Produkte in der
jeweiligen Wechselbox W, W, W" möglich ist.
[0028] Eine zweite, nicht näher dargestellte Ausführung der Ausgabevorrichtung 1 mit dem
modularen System sieht vor, dass die als Wechselboxen ähnlich den Ausführungen gemäß
Fig. 6 bis Fig. 11 konzipierten Vorratsbehälter 2 unmittelbar aufeinander bzw. nebeneinander
in der Gebrauchsstellung verbunden werden und so die Trageinheit mit dem vorbeschriebenen
Basismodul M (Fig. 5) entbehrlich ist. Diese im Verbindungsbereich aneinander angepasste
Stütz-, Fixier- und/oder Rastansätze o. dgl. Profilierungen aufweisenden Wechselboxen
können dabei auf dem als Bodenteil vorgesehenen Grundrahmen 5 (Fig. 3) gestapelt werden
und/oder in das Tragregal 7 (Fig. 2) eingehangen sein. Bei dieser Konstruktion ist
zur Füll-Bedienung vorgesehen, dass dieses System jeweilige rückseitige und/oder seitlich
befüllbare Wechselboxen aufweist.
1. Ausgabevorrichtung für Brot, Brötchen o. dgl. unverpackte Lebensmittel, mit mehreren
in Einbaulage verbundenen und über eine Entnahmeöffnung (3, 3') für den Kunden vorderseitig
zugänglichen Vorratsbehältern (2), dadurch_gekennzeichnet, dass die Vorratsbehälter (2) als im wesentlichen gleiche Abmessungen (L, B, H) aufweisende
und mittels zumindest eines Basismoduls (M) in der Einbaulage positionierbare Wechselboxen
(W, W, W') ausgebildet sind.
2. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest jeweils eine Wechselbox (W, W', W") erfassenden Basismodule (M) aneinanderliegend
und/oder an einem Grundrahmen o. dgl. Träger (5) in der Einbaulage festlegbar sind.
3. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Basismodule (M) jeweils zur Aufnahme mehrerer der Wechselboxen (W, W', W") vorgesehen
sind.
4. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der Wechselboxen (W', W") nebeneinander auf einem der Basismodule (M)
aufnehmbar und dieser am Grundrahmen (5) festlegbar ist.
5. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basismodule (M) jeweilige Trageinheiten bilden, die einerseits ein zum Bereich
des Grundrahmens (5) und/oder einem der nebengeordneten Basismodule (M') hin eine
lösbare Verbindung bildendes Rahmenteil (9) aufweisen und dieses andererseits mit
einem die Wechselbox(en) (W, W, W') verlagerbar aufnehmenden Schubteil (10) versehen
ist.
6. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das nach Art einer Schublade relativ zum Rahmenteil (9) verlagerbare Schubteil (10)
jeweilige als Teil eines Teleskopträgers (11) vorgesehene Seitenträger (12, 13) und
zumindest einen zwischen diesen verlaufenden Querträger (14) aufweist.
7. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmenteil (9) zumindest ein das Schubteil (10) bzw. die Wechselbox(en) (W, W,
W') fixierendes Sicherungsteil (16) vorgesehen ist.
8. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubteil (10) einen in Auszugrichtung (E) vorderen Querträger (14) aufweist
und an diesem die beiden verlagerbaren Seitenträger (12, 13) vorgesehen sind, wobei
diese ihrerseits mit jeweils einer durch einen mittleren und einen hinteren Querträger
(17, 18) verbundenen Stützstrebe (19, 19') den Teleskopträger (11) bilden.
9. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselbox(en) (W, W, W") auf dem vorderen Querträger (14) und den beiden Seitenträgern
(12, 13) abstützbar sind.
10. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubteil (10) mit zumindest einem unterhalb der in Einbaulage befindlichen Wechselbox(en)
(W, W, W") positionierbaren Krümelfang (20) versehen ist.
11. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Krümelfang (20) eine am Schubteil (10) gehaltene Fangplatte (21) vorgesehen ist.
12. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangplatte (21) auf den Querträgern (14, 17) auflegbar und aus dieser Gebrauchsstellung
entnehmbar ist.
13. Ausgabevorrichtung für Brot, Brötchen o. dgl. unverpackte Lebensmittel, gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsbehälter (2) als jeweilige in variablen Einbaulagen verbindbare Wechselboxen
ausgebildet sind.
14. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der Wechselboxen unmittelbar aufeinander bzw. nebeneinander positionierbar
und in dieser Lage fixierbar sind.
15. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die in Einbaulage positionierten Wechselboxen auf einem Bodenteil (6) abstützbar
sind.
16. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselboxen unmittelbar an einem Tragrahmen (5) gehalten sind.
17. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselboxen rückseitig zugänglich sind.