[0001] Die Erfindung betrifft ein Verkaufsgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 der Anmeldung.
[0002] Bekannte Verkaufsgeräte wie zum Beispiel einen Tisch mit Stapel- und/oder Aufsatzkörben
werden mittels verschiedenartiger Blech-Profile, Blech-Laschen, Drahtschlaufen, Kunststoffverbinder
ohne feste Verbindung aufeinander gestellt. Hier besteht die Gefahr, dass durch umstürzende
Stapel in den Stapel- und/oder Aufsatzkörben befindliche Ware, das Gerät selber und
vor allem Personen zu Schaden kommen. Fehlerhafte Montage, falsche Beladung durch
das Bedienpersonal, Fahrbarkeit des Stapels oder der Eingriff von Dritten erhöhen
dieses Risiko in nicht berechenbarer Form. Im Hinblick auf steigende Produktsicherheits-Anforderungen
sind derartige Systeme im Kundenbereich nicht mehr als sicher einsetzbar einzustufen.
[0003] Fest montierte Systeme mittels kraftschlüssiger Verbindungsmethoden sind technisch
aufwendig und daher kapitalintensiv, bergen das Risiko der Fehlbedienung und benötigen
zusätzliches Werkzeug. Eine schnelle flexible Handhabung oder Umbau sind umständlich,
wenn nicht durch fehlende Elemente oder Werkzeug unmöglich. Die Montage ohne Verwendung
der vorgesehenen Feststell-Elemente ist mit noch mehr Risiko verbunden als die oben
genannten Systeme.
[0004] Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, ein verbessertes Verkaufsgerät zu schaffen,
das ein verbessertes Verbindungssystem zwischen den Stapel - und/oder Aufsatzkörben
vorsieht.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen in Anspruch 1.
[0006] Mittels dieses Verbindungssystems ist ein hohes Maß an Sicherheit für senkrecht aufeinander
gestellte Stapel - und/oder Aufsatzkörbe gegeben.
[0007] Die Montage ist einfach. Zusätzliche Verbindungselemente sind nicht notwendig. Das
Verbindungssystem ist kostengünstig realisierbar.
[0008] Das erfindungsgemäße Verbindungssystem bildet mit dem dazugehörigen Stapel- und/oder
Aufsatzkorb eine Stapeleinheit, die mit geringem Aufwand eine bedienungssichere Stapelbarkeit
von in verschiedenen Baugrößen ausgeführten Verkaufsgeräten, genannt: Stapel- und/oder
Aufsatzkörbe sowie Schütten gewährleistet.
[0009] Die über das Verbindungssystem übereinander gestapelten Körbe oder Schütten schaffen
eine standsichere und nicht verstell- oder verschiebbare Einheit, die ohne seitliche
Überstände eine leicht zugängliche Entnahmeöffnung darbietet.
[0010] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- ein Verkaufsgerät mit zwei aufeinander montierten Aufsatzkörben in 3-D-Ansicht;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ausschnittdarstellung Eindrehlaschen eines Verbindungssystems;
- Fig. 3
- eine weitere vergrößerte Ausschnittsdarstellung Einstecklaschen des Verbindungssystems
auf der gegenüberliegenden Seite von Fig. 2;
- Fig. 4
- zwei Aufsatzkörbe in 3-D-Ansicht;
- Fig. 5
- die Eindrehlaschen aus Fig. 2 zum Eindrehen in den Betriebszustand in 3-D-Ansicht
sowie
- Fig. 6
- die Einstecklaschen aus Fig. 3 bei dem Eindrehen in den Betriebszustand in 3-D-Ansicht.
[0011] In Fig. 1 zeigt ein Verkaufsgerät 1. Dieses ist gebildet aus einem Tisch 2 und zwei
aufeinander gestapelten Körben 1a. Beide Körbe 1a sind mittels eines Verbindungssystems
5 miteinander verbunden. Das bewirkt, dass beide Körbe 1a kipp - und bewegbar miteinander
verbunden sind.
[0012] Das Verkaufgerät 1 ist mit wenigstens einem Korb 1a und/oder einer Schütte 1b ausgestattet.
Es ist ein Verbindungssystem 5 vorgesehen, das aus wenigstens einer Eindrehlasche
3 und wenigstens einer Einstecklasche 4 gebildet ist.
[0013] An jedem Korb 1a und/oder jede Schütte 1b ist eine Halterung 6 vorgesehen. An der
Halterung 6 sind die wenigstens eine Eindrehlasche 3 und die wenigstens eine Einstecklasche
4 ortsfest angeordnet.
[0014] Das Verbindungssystem 5 besteht somit aus Eindrehlaschen 3 und Einstecklaschen 4.
Beide Laschen 3, 4 sind ortsfest am oberen Korb 1a, vorzugsweise an einer Halterung
6, angeordnet. Die Halterung 6 ist ortsfest am Korb 1a und/oder der Schütte 1b angeordnet.
[0015] Es sind insbesondere Eindrehlaschen 3 vorgesehen, die ein Kippen verhindern. Die
Eindrehlasche 3 ist derart gebildet, dass sie in einen oberen Draht eingerastet werden
kann.
[0016] Die Einstecklaschen 4 sichern die Eindrehlaschen 3 gegen ein Lösen. Die Einstecklasche
wird ebenfalls in einen oberen Draht eingerastet.
[0017] Das Verbindungssystem 5 ist fertigungstechnisch mit wechselnder Verbindungsmöglichkeit
bei den Laschen 3, 4 herstellbar.
[0018] In Fig. 2 sind in vergrößerter Darstellung zwei Eindrehlaschen 3 im montierten Betriebszustand
dargestellt.
[0019] In Fig. 3 sind in vergrößerter Darstellung zwei Einstecklaschen 4 im montierten Betriebszustand
dargestellt.
[0020] Die Anzahl von jeweils zwei Laschen 3, 4 hat sich als sinnvoll erwiesen.
[0021] In Fig. 4 ist die Orientierung der Körbe 1a vor der Montage dargestellt. Die Möglichkeit
der Änderung der Eindrehmöglichkeit ist gegeben.
[0022] In Fig. 5 ist in vergrößerter Darstellung das Eindrehen der Eindrehlaschen 3 im montierten
Betriebszustand vor dem Einrasten der auf der gegenüberliegenden Seite befindlichen
Einstecklaschen 4 dargestellt.
[0023] Fig. 6 zeigt in vergrößerter Darstellung das Einstecken der Einstecklaschen 4 in
den montierten Betriebszustand.
[0024] Alternativ können Schütten 1b vorgesehen werden.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Verkaufsgerät
- 1a
- Korb, Stapelkorb, Aufsatzkorb
- 1b
- Schütte, Aufsatzschütte
- 2
- Tisch, Schlagertisch
- 3
- Lasche, Eindrehlasche
- 4
- Lasche, Einstecklasche
- 5
- Verbindungssystem
- 6
- Halterung
1. Verkaufgerät mit wenigstens einem Korb 1a und/oder einer Schütte 1b, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungssystem 5 vorgesehen ist, das aus wenigstens einer Eindrehlasche 3
und wenigstens einer Einstecklasche 4 gebildet ist.
2. Verkaufsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Korb 1a und/oder jede Schütte 1b eine Halterung 6 vorsieht.
3. Verkaufsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung 6 die wenigstens eine Eindrehlasche 3 und die wenigstens eine Einstecklasche
4 ortsfest angeordnet sind.