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(11) |
EP 2 086 720 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.2010 Patentblatt 2010/03 |
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Anmeldetag: 24.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/067721 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/049458 (02.05.2008 Gazette 2008/18) |
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ELEKTROHANDWERKZEUGMASCHINE ZUM DURCHFÜHREN VON SCHLEIFARBEITEN, INSBESONDERE SCHWINGSCHLEIFER
ELECTRIC HAND-HELD MACHINE TOOL FOR CARRYING OUT GRINDING WORK, IN PARTICULAR AN ORBITAL
SANDER
MACHINE-OUTIL ÉLECTRIQUE À MAIN POUR EFFECTUER DES TRAVAUX DE PONÇAGE, NOTAMMENT PONCEUSE
VIBRANTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- DEHDE, Joerg
71144 Steinenbronn (DE)
- HESSE, Juergen
71111 Waldenbuch (DE)
- VON SPECHT, Eike U.
39118 Magdeburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/96067
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DE-A1- 10 148 339
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Elektrohandwerkzeugmaschine zum Durchführen von
Schleifarbeiten, insbesondere Schwingschleifer, nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei einer bekannten, als Exzenterschleifer ausgebildeten Elektrohandwerkzeugmaschine
(
DE 101 48 339 A1) ist die kreisrunde Antriebsplatte mittels eines Wälzlagers auf einem Exzenterzapfen
gelagert, der von der Abtriebswelle eines Elektromotors antreibbar ist. Die ebenfalls
kreisrunde Schleifplatte trägt nach oben abstehende Federzungen, an deren freien Enden
jeweils ein Rasthaken ausgebildet ist. Bei an die Antriebsplatte angesetzter Schleifplatte
übergreifen die Federzungen den Außenrand der Antriebsplatte und rasten mit ihren
Rasthaken in in der Antriebsplatte ausgebildete Rastöffnungen ein. Die Mittel zum
Festlegen des Schleifblatts an der Schleifplatte umfassen einen an der Unterseite
der Schleifplatte festgelegten Klettbelag und ein Schleifkissen mit einem Velourrücken
zur Haftung an dem Klettbelag und mit einer Klettbeschichtung auf seiner von der Schleifplatte
abgekehrten Unterseite zur Haftaufnahme eines Schleifblatts. Ist der Klettbelag an
der Schleifplatte verschlissen, d.h., nicht mehr in der Lage das Schleifkissen mit
ausreichender Sicherheit beim Schleifen festzuhalten, können durch manuelles Verschwenken
der Federzungen die Rasthaken aus den Rastöffnungen ausgehoben werden, und die Schleifplatte
kann von der Arbeitsplatte und damit von der Handwerkzeugmaschine abgenommen und durch
eine neue, mit einem Schleifkissen versehene Schleifplatte ersetzt werden.
[0003] Bei einer ebenfalls bekannten, als Schwingschleifer ausgeführten Elektrohandwerkzeugmaschine
(
DE 198 00 025 A1) ist die Antriebsplatte drehbar auf einer Hülse gelagert, die exzentrisch auf der
Abtriebswelle eines Elektromotors drehfest sitzt. Die rechteckige Antriebsplatte ist
bezüglich des Maschinengehäuses elastisch beweglich festgelegt und führt bei Rotation
des Elektromotors, dessen Antriebswelle und der exzentrischen Hülse eine hin- und
hergehende Schwingbewegung mit überlagerter orbitaler Oszillation aus. Die ebenfalls
rechteckige Schleifplatte ist mittels Schrauben lösbar an der Antriebsplatte befestigt
und ist aus einer biegesteifen, oberseitigen Platte und einer unterseitigen Platte
aus weichem Material zusammengesetzt. Die Mittel zum Festlegen des Schleifblatts an
der Schleifplatte weisen einen auf der Unterseite der unterseitigen Platte aufgeklebte
Klettbahn auf, die zusammen mit dem Velourrücken eines Schleifblatts eine Klett-Haftverbindung
mit dem Schleifblatt herstellt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Elektrohandwerkzeugmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 hat den Vorteil, dass dieselbe Handwerkzeugmaschine zur Ausführung unterschiedlicher
Schleifarbeiten verwendet und durch werkzeugloses Wechseln der Schleifplatte optimal
an die jeweils durchzuführende Schleifarbeit angepasst werden kann. Insbesondere für
eine als Schwingschleifer ausgeführte Handwerkzeugmaschine entsteht ein Multifunktionsgerät,
da der Schwingschleifer ausschließlich nur durch Schleifplattenwechsel als Flächenschleifer,
Eckenschleifer oder Kantenschleifer mit guter Ecken- und Kantenzugänglichkeit eingesetzt
werden kann. Die jeweils verwendete Schleifplatte hat dabei zum Flächenschleifen eine
rechteckige oder quadratische Form, zum Ecken- und Kantenschleifen eine fünfeckige
oder dreieckige Form und zum Lamellenschleifen eine Schleifzunge in Form eines vorstehenden
Schleifenplattenabschnittes mit stark reduzierter Plattenstärke. Alle austauschbaren
Schleifplattenvarianten werden an die Antriebsplatte des Schwingschleifers angesetzt,
wobei durch die die mehreckige Antriebsplatte formschlüssig umgreifende, wannenartige
Vertiefung in der Schleifplatte alle parallel zur Ebene der zu bearbeitenden Werkstück-Oberfläche
wirkenden Kräfte zuverlässig und weitgehend verschleißfrei übertragen werden. Senkrecht
zur Antriebsplatte auftretenden Kräfte, z.B. durch Andrücken der Schleifplatte an
das Werkstück, werden problemlos durch die auf den Wannenboden aufliegende Antriebsplatte
auf die Schleifplatte übertragen, so dass die über den Wannenboden vorgenommene Befestigung
der Schleifplatte an der unteren Plattenflächen der Antriebsplatte, die vorzugsweise
durch Kletthaftung bewirkt ist, lediglich den Verbleib der Schleifplatte an der Handwerkzeugmaschine
beim Abheben der Handschleifmaschine von der Werkstück-Oberfläche oder sonstigem Handling
der Maschine außerhalb des Schleifvorgangs sicherstellt.
[0005] Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Elektrohandwerkzeugmaschine möglich.
Zeichnung
[0006] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Elektrohandwerkzeugmaschine mit Staubauffangbehälter,
- Fig. 2
- ausschnittweise einen Längsschnitt gemäß Linie II - II der Elektrohandwerkzeugmaschine
in Fig. 1 ohne Staubauffangbehälter, vergrößert dargestellt,
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung einer Schleifplatte der Elektrohandwerkzeugmaschine in
Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Elektrohandwerkzeugmaschine in Fig. 1 beim Ansetzen
einer Schleifplatte gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Fig. 5
- eine Explosionsdarstellung der Schleifplatte in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Explosionsdarstellung einer Schleifplatte gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
zum Ansetzen an die Elektrohandwerkzeugmaschine in Fig. 1 oder 4.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0007] Der in Fig. 1 in perspektivischer Ansicht und in Fig. 2 ausschnittweise im Schnitt
dargestellte Schwingschleifer als Ausführungsbeispiel für eine Elektrohandwerkzeugmaschine
zum Durchführen von Schleifarbeiten weist ein Gehäuse 11 auf, dessen Gehäusekopf zu
einem Handknauf 12 zwecks Greifen und Führen des Schwingschleifers geformt ist. An
das Gehäuse 11 ist ein von Hand abnehmbarer Staubauffangbehälter 13 angesetzt. Der
Staubauffangbehälter 13 ist dabei über einen Staubauslassstutzen 14 (Fig. 2) geschoben,
über den mittels eines Sauggebläses von der Werkstück-Oberfläche abgesaugter Schleifstaub
in den Staubauffangbehälter 13 transportiert wird. An der Unterseite des Gehäuses
11 steht eine rechteckige, vorzugsweise quadratische Antriebsplatte 16 vor, die mittels
eines im Gehäuse 11 aufgenommenen Wälzlagers 17 auf einem Exzenterzapfen 18 gelagert
ist. Der Exzenterzapfen 18 sitzt drehfest auf einer Abtriebswelle 19 eines im Gehäuse
11 angeordneten Elektromotors 20, die auch ein Gebläserad 15 des Sauggebläses antreibt.
Die Antriebsplatte 16 ist in Bezug auf das Gehäuse 11 elastisch beweglich festgelegt,
so dass bei Rotation des Exzenterzapfens 18 die Antriebsplatte 16 eine hin- und hergehende
Schwingbewegung mit überlagerter, orbitaler Oszillation ausführt.
[0008] An der Antriebsplatte 16 ist eine Schleifplatte 21 so befestigt, dass sie werkzeuglos
lösbar ist. Die Schleifplatte 21 ist auf ihrer von der Abtriebswelle 19 abgekehrten
Unterseite mit Mitteln zum Festlegen eines Schleifblatts 22 versehen. Die Schleifplatte
21 mit ihren Mitteln zum Festlegen des Schleifblatts 22 ist in Fig. 3 in einer Explosionsdarstellung
skizziert.
[0009] Die Schleifplatte 21 weist in ihrer der Antriebsplatte 16 zugekehrten Oberseite eine
rechteckige, vorzugsweise quadratische, wannenartige Vertiefung 23 mit einem ebenen
Wannenboden 231 auf. Die Innenabmessungen der Vertiefung 23 und die Außenabmessungen
der Antriebsplatte 16 sind so aufeinander abgestimmt, dass die Antriebsplatte 16 formschlüssig
in der Vertiefung 23 aufnehmbar ist. Die werkzeuglos lösbare Befestigung der Schleifplatte
21 an der Antriebsplatte 16 wird zwischen dem Wannenboden 231 und der diesem zugekehrten
Plattenfläche der Schleifplatte 21 durch eine Kletthaftung realisiert. Durch die Kletthaftung
wird ein zuverlässiges Halten der Schleifplatte 21 an der Antriebsplatte 16 und ein
leichtes Lösen der Schleifplatte 21 von der Antriebsplatte 16 ermöglicht. Die wannenartige
Vertiefung 23 mit formschlüssiger Aufnahme der Antriebsplatte 16 sorgt für eine zuverlässige,
weitgehend verschleißfreie Übertragung aller seitlichen Kräfte zwischen Antriebsplatte
16 und Schleifplatte 21, die beim Schleifvorgang parallel zu der zu schleifenden Werkzeug-Oberfläche
gerichtet sind.
[0010] Zur Herstellung der Kletthaftung zwischen Antriebsplatte 16 und Schleifplatte 21
ist auf dem Wannenboden 231 der Vertiefung 23 eine Veloureinlage 24 befestigt, die
vorzugsweise auf dem Wannenboden 231 verklebt ist, und die der Schleifplatte 21 zugekehrte
Plattenfläche der Antriebsplatte 16 mit einem Klettbelag 25 (Fig. 2) versehen. Zur
Staubabsaugung ist die Antriebsplatte 16 mit konzentrischen Durchbrüchen 26 versehen
(Fig. 2), sind in der Veloureinlage 24 gleichartige mit den Durchbrüchen 26 in der
Antriebsplatte 16 kongruente Durchbrüche 28 (Fig. 3) vorhanden und sind im Wannenboden
231 der Vertiefung 23 mit den Durchbrüchen 28 in der Veloureinlage 24 und den Durchbrüchen
26 in der Antriebsplatte 16 kongruente, konzentrische Mulden 27 sowie strahlenförmig
verlaufende Nuten 29 eingearbeitet, die zusammen mit der sie abdeckenden Veloureinlage
24 Staubtransportkanäle bilden (Fig. 3). Die Nuten 29 münden in den Mulden 27, so
dass über die Durchbrüche 28 in der Veloureinlage 24 und die Durchbrüche 26 in der
Antriebsplatte 16 eine Staubtransportverbindung zu dem Gebläserad 15 des Sauggebläses
besteht.
[0011] Die Mittel zur Festlegung des Schleifblatts 22 weisen bei der quadratisch ausgebildeten
Schleifplatte 21 gemäß Fig. 1 bis 3 eine quadratische Klettscheibe 30 mit den gleichen
Abmessungen wie die Schleifplatte 21 auf, die mit der Schleifplatte 21 unter Ausbildung
einer Schaumlage 31 zwischen Klettscheibe 30 und Unterseite der Schleifplatte 21 verschäumt
ist. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist an die Klettscheibe 30 das Schleifblatt 22
mit seinem Velourrücken angedrückt und wird so beim Schleifvorgang zuverlässig gehalten.
Beim Verschäumen werden zugleich Ausgleichsgewichte 32, die in nicht dargestellten
Ausnehmungen in der Unterseite der Schleifplatte 21 eingesetzt sind, mit eingebunden.
In den in Fig. 3 in Explosionsdarstellung skizzierten, verschäumtem Modul aus Klettscheibe
30, Schaumlage 31 und Schleifplatte 21 werden nunmehr Durchgangslöcher 33 für den
Staubtransport eingestanzt, die in den Nuten 29 im Wannenboden 231 der Vertiefung
23 in der Schleifplatte 21 münden, und zwar vorzugsweise an dem von den muldenseitgien
Mündungen abgekehrten Nutenden. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind insgesamt acht
Durchgangslöcher 33 vorhanden.
[0012] Selbstverständlich kann die Schleifplatte 21 auch rechteckig ausgeführt werden. Klettscheibe
30 und Schaumlage 31 sind dann ebenfalls rechteckig. Die Konturen der Vertiefung 23
bleiben unverändert.
[0013] In Fig. 4 ist der gleiche Schwingschleifer wie in Fig. 1 dargestellt, bei dem die
quadratische Schleifplatte 21 von der Antriebsplatte 16 abgenommen worden ist und
durch eine fünfeckige Schleifplatte 21', eine sog. Pentaplatte, ersetzt wird. Die
Schleifplatte 21' weist einen viereckigen Plattenabschnitt auf, der einstückig in
einen dreieckigen Plattenabschnitt übergeht. Der dreieckige Plattenabschnitt ist im
Ausführungsbeispiel gleichseitig mit konvex gewölbten Seitenkanten ausgeführt. Die
in Fig. 5 in Explosionsdarstellung zusammen mit ihren Mitteln zum Festlegen des Schleifblatts
22' skizzierte Schleifplatte 21' weist in ihrem viereckigen Plattenabschnitt die gleiche
Vertiefung 23 mit dem ebenen Wannenboden 231 zur formschlüssigen Aufnahme der Antriebsplatte
16 auf wie die Schleifplatte 21 in Fig. 1 bis 3. Zur lösbaren Befestigung der Schleifplatte
21' an der Antriebsplatte 16, die wiederum zwischen dem Wannenboden 231 und der diesem
zugekehrten Plattenflächen der Antriebsplatte 16 durch Kletthaftung erfolgt, ist am
Wannenboden 231 die Veloureinlage 24 festgeklebt, die mit dem an der unveränderten
Antriebsplatte 16 vorhandenen Klettbelag 25 zusammenwirkt. Die Veloureinlage 24 weist
wie in Fig. 1 bis 3 mit den Durchbrüchen 26 in der Antriebsplatte 16 kongruente Durchbrüche
28 auf, während die Schleifplatte 21' mit gleichartigen, konzentrisch angeordneten
Durchbrüchen 34 versehen ist, die mit den Durchbrüchen 28 in der Veloureinlage 24
und den Durchbrüchen 26 in der Antriebsplatte 16 kongruent sind. In der von der Antriebsplatte
16 abgekehrten Unterseite der Schleifplatte 21' sind hier nicht dargestellte Nuten
eingebracht, die in den konzentrischen Durchbrüchen 34 münden und strahlenförmig verlaufen.
Die Nuten sind durch eine an die Unterseite der Schleifplatte 21' angesetzte Zwischenlage
35 abgedeckt und bilden so Staubabsaugkanäle. Die Zwischenlage 35 realisiert die Mittel
zum Festlegen des Schleifblatts 22' an der Schleifplatte 21' und ist hierzu auf der
von der Schleifplatte 21' abgekehrten Unterseite mit einem Klettbelag 39 versehen.
Die Zwischenlage 35 ist aus einem in Arbeitsrichtung hinteren, viereckigen Lagenteil
352 und einem daran bündig anliegenden, vorderen, dreieckigen Lagenteil 351 zusammengesetzt,
wobei der vordere, dreieckige Lagenteil 351 in Übereinstimmung mit dem vorderen Dreiecksabschnitt
der Schleifplatte 21' gleichseitig mit konvex gewölbten Seitenkanten ausgeführt ist.
Die Zwischenlage 35 besteht außerdem aus einer in gleicher Weise zusammengesetzten,
an der Unterseite der Schleifplatte 21' verklebten Oberschicht 36 und einer in gleicher
Weise zusammengesetzten, den Klettbelag 39 tragenden, an der Oberschicht 36 befestigten
Unterschicht 37. Der vordere, dreieckige Schichtteil 371 der Unterschicht 37 ist lösbar
an dem vorderen, dreieckigen Schichtteil 361 der Oberschicht 36 und der hintere, viereckige
Schichtteil 372 der Unterschicht 37 unlösbar an dem hinteren, viereckigen Schichtteil
362 der Oberschicht 36 festgelegt. Die lösbare Befestigung erfolgt durch einen an
dem vorderen Schichtteil 361 der Oberschicht 36 ausgebildeten Klettbelag 38 und einen
Velourrücken des vorderen Schichtteils 371 der Unterschicht 37. Die unlösbare Verbindung
der beiden hinteren Schichtteile 362 und 372 erfolgt durch Kleben. Die Zwischenlage
35 ist mit dem Staubtransport dienenden Durchgangslöchern 40 versehen, wobei jeweils
ein Durchgangsloch 40 in einer der in den Durchbrüchen 34 mündenden Nuten ausläuft,
und zwar vorzugsweise an dem mündungsfernen Ende der Nuten. Außerdem ist das Schleifblatt
22' wie auch das Schleifblatt 22 in Fig. 1 und 2 mit Staubdurchtrittslöchern 42 versehen,
die bei an die Zwischenlage 35 angesetztem Schleifblatt 22' kongruent mit den Durchgangslöchern
40 sind.
[0014] Das mit seinem Velourrücken an den Klettbelag 39 an der Unterschicht 37 angesetzte,
fünfeckige Schleifblatt 22' hat einen mit dem hinteren, viereckigen Lagenteil 352
der Zwischenlage 35 kongruenten, hinteren, viereckigen Blattabschnitt 222 und einen
mit dem vorderen, dreieckigen Lagenteil 351 der Zwischenlage 35 kongruenten, vorderen,
dreieckigen Blattabschnitt 221. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Blattabschnitt
221 bzw. 222 verläuft eine Perforation 41, über welche die beiden Blattabschnitte
221 und 222 leicht getrennt werden können. Durch die Aufteilung der Zwischenlage 35
in den vorderen, dreieckigen Lagenabschnitt 351 und den hinteren, viereckigen Lagenabschnitt
352 und in Oberschicht 36 und Unterschicht 37 kann bei Verschleiß des Spitzenbereichs
der Zwischenlage 35 der vordere Schichtteil 371 der Unterschicht 37 von dem vorderen
Schichtteil 361 der Oberschicht 36 abgezogen, um 120° gedreht und wieder an den vorderen
Schichtteil 361 der Oberschicht 36 angesetzt werden. Dabei kann bei Abnutzung der
vordere Schichtteil 371 der Unterschicht 37 insgesamt zweimal um jeweils 120° geschwenkt
werden. In gleicher Weise kann bei Abnutzung nur des Spitzenbereichs des Schleifblatts
22' der vordere Schleifblattabschnitt 221 über die Perforation 41 vom hinteren Schleifblattabschnitt
222 abgerissen und um 120° gedreht wieder an den Klettbelag 39 am vorderen Lagenabschnitt
351 angedrückt werden. In der Schleifplatte 21' ist noch ein Ausgleichsgewicht 32
aufgenommen, das in eine in den Wannenboden 231 eingebrachte Senke 43 eingesetzt und
in der Senke 43 von der auf dem Wannenboden 231 verklebten Veloureinlage 24 festgelegt
ist.
[0015] Mit der in Fig. 6 in Explosionsdarstellung skizzierten Schleifplatte 21" lässt sich
der Schwingschleifer in Fig. 1 und 4 in einen Lamellenschleifer zum Schleifen von
Lamellentüren, Lamellengitter u. dgl. umrüsten. Die in gleicher Weise wie beschrieben
mit ihrer Vertiefung 23 an die Antriebsplatte 16 formschlüssig ansetzbare und durch
Kletthaftung an der Antriebsplatte 16' befestigbare Schleifplatte 22" weist eine von
dem die Vertiefung 23 aufnehmenden Plattenteil einstückig vorspringende, im Ausführungsbeispiel
rechteckige Schleifzunge 44 auf, die auf der Unter- und Oberseite mit einem Klettbelag
versehen ist. Der Klettbelag wird von einem flexiblen Klettstreifen 45 gebildet, der
die Vorderkante der Schleifzunge 44 überzieht und auf der Unter- und Oberseite der
Schleifzunge 44 durch Kleben befestigt ist. Das erforderliche Ausgleichsgewicht 32
ist in einer Senke 43 im Wannenboden 231 der Vertiefung 23 eingelegt und mittels der
auf dem Wannenboden 231 verklebten Veloureinlage 24 gegen Herausfallen gesichert.
Die Veloureinlage 24 und der Klettbelag 25 an der Plattenfläche der Antriebsplatte
16 (Fig. 2) stellen wiederum die Kletthaftverbindung zwischen der Schleifplatte 21"
und der Antriebsplatte 16 her.
[0016] In allen beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Schleifplatte 21, 21' und 21"
aus Kunststoff gefertigt und besteht vorzugsweise aus einem glasfaserverstärkten Polyamid.
[0017] Bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen können die Ausgleichsgewichte 32 entfallen,
wenn durch eine geeignete Formgebung der Schleifplatte 21, 21' und 21" ein gleicher
Massenschwerpunkt erzeugt wird wie durch die Ausgleichsgewichte 32.
1. Elektrohandwerkzeugmaschine zum Durchführen von Schleifarbeiten, insbesondere Schwingschleifer,
mit einer zur Schleifbewegung elektromotorisch antreibbaren Antriebsplatte (16) und
mit einer an der Antriebsplatte (16) werkzeuglos lösbar befestigten Schleifplatte
(21; 21', 21"), die Mittel zum Festlegen eines Schleifblatts (22; 22', 22") trägt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifplatte (21; 21', 21") in ihrer der Antriebsplatte (16) zugekehrten Oberseite
eine wannenartige Vertiefung (23) mit einem ebenen Wannenboden (231) zur formschlüssigen
Aufnahme der Antriebsplatte (16) aufweist und dass die lösbare Befestigung der Schleifplatte
(21; 21', 21") an der Antriebsplatte (16) zwischen dem Wannenboden (231) und der diesen
zugekehrten Plattenfläche der Antriebsplatte (16) vorgenommen ist.
2. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die werkzeuglos lösbare Befestigung zwischen Wannenboden (231) und Plattenfläche
der Antriebsplatte (16) durch Kletthaftung realisiert ist.
3. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wannenboden (231) der in der Schleifplatte (21; 21', 21 ") ausgebildeten
Vertiefung (23) eine Veloureinlage (24) befestigt, vorzugsweise verklebt, und die
Plattenfläche der Antriebsplatte (16) mit einem Klettbelag (25) versehen ist.
4. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifplatte (21; 21', 21") mindestens ein Ausgleichsgewicht (32) aufnimmt.
5. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsplatte (16) und die Veloureinlage (24) konzentrisch angeordnete, kongruente
Durchbrüche (26, 28) zur Staubabsaugung aufweisen.
6. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifplatte (21) rechteckig, vorzugsweise quadratisch, ausgebildet ist.
7. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festlegen eines Schleifblatts (22) eine Klettscheibe (30) aufweisen,
die mit der Schleifplatte (21) unter Ausbildung einer Schaumlage (31) zwischen Klettscheibe
(30) und Unterseite der Schleifplatte (21) verschäumt ist.
8. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Ausgleichsgewicht (32) in mindestens eine Ausnehmung (46) in
der Unterseite der Schleifplatte (21) eingesetzt und mit verschäumt ist.
9. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenboden (231) mit zu den Durchbrüchen (28) in der Veloureinlage (24) kongruenten
Mulden (27) und in diesen mündenden Nuten versehen ist, die von der Veloureinlage
(24) abgedeckte Staubtransportkanäle bilden und vorzugsweise strahlenförmig verlaufen.
10. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem verschäumten Modul aus Klettscheibe (30), Schaumlage (31) und Schleifplatte
(21) Durchgangslöcher (33) für den Staubtransport eingebracht, vorzugsweise eingestanzt,
sind, von denen jeweils eines in einer Nut in der Schleifplatte (21) mündet.
11. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifplatte (21') fünfeckig ausgebildet ist und eine in Arbeitsrichtung vordere
Spitze aufweist, und vorzugsweise dass der vordere Spitzenbereich der Schleifplatte
(21') ein gleichseitiges Dreieck mit konvex gewölbten Seitenkanten ist.
12. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festlegen des Schleifblatts (22') eine an der Unterseite der Schleifplatte
(21') befestigte, mit einem Klettbelag (39) versehene Zwischenlage (35) aufweisen
und dass die Zwischenlage (35) aus einem in Arbeitsrichtung hinteren, viereckigen
Lagenteil (352) und einem daran bündig anliegenden, vorderen, dreieckigen Lagenteil
(351) zusammengesetzt ist, und vorzugsweise dass der dreieckige Lagenteil (351) gleichseitig
mit konvex gewölbten Seitenkanten ausgeführt ist.
13. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (35) eine an der Unterseite der Schleifplatte (21') befestigte,
vorzugsweise verklebte Oberschicht (36) und eine den Klettbelag (39) tragende, an
der Oberschicht (36) befestigte Unterschicht (37) aufweist, dass der vordere, dreieckige
Schichtteil (371) der Unterschicht (37) an dem vorderen, dreieckigen Schichtteil (361)
der Oberschicht (36) lösbar, vorzugsweise durch Kletthaftung, und der hintere, viereckige
Schichtteil (372) der Unterschicht (37) an dem hinteren, viereckigen Schichtteil (362)
der Oberschicht (36) unlösbar, vorzugsweise durch Kleben, festgelegt ist.
14. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Schleifplatte (21') abgekehrten Unterseite des vorderen, dreieckigen
Schichtteils (361) der Oberschicht (36) ein Klettbelag (38) angeordnet ist und der
vordere, dreieckige Schichtteil (371) der Unterschicht (37) einen Velourrücken aufweist.
15. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenboden (231) der in der Schleifplatte (21') ausgebildeten Vertiefung (23)
mit zu den Durchbrüchen (28) in der Veloureinlage (24) kongruenten Durchbrüchen (34)
versehen ist und dass in die von der Arbeitsplatte (16) abgekehrte Unterseite der
Schleifplatte (21') in den konzentrischen Durchbrüchen (34) mündende Nuten eingebracht
sind, die von der Oberschicht (36) der Zwischenlage (35) abgedeckte Staubtransportkanäle
bilden und vorzugsweise strahlenförmig verlaufen.
16. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zwischenlage (35) dem Staubtransport dienende Durchgangslöcher (40) ausgebildet
sind und dass jeweils ein Durchgangsloch (40) in eine der Nuten, vorzugsweise an deren
mündungsfernem Ende, ausläuft.
17. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 16, gekennzeichnet durch ein an die Schleifplatte (21') ansetzbares, fünfeckiges Schleifblatt (22'), das einen
mit dem hinteren, viereckigen Lagenteil (352) der Zwischenlage (35) kongruenten, hinteren,
viereckigen Blattabschnitt (222) und einen mit dem vorderen, dreieckigen Lagenteil
(351) der Zwischenlage (35) kongruenten, vorderen, dreieckigen Blattabschnitt (221)
aufweist und dass die beiden Blattabschnitte (221, 222) über eine Perforation im einstückigen
Schleifblatt (22') trennbar sind.
18. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifplatte (21 ") rechteckig ausgebildet ist und eine in Arbeitsrichtung einstückig
vorstehende, vorzugsweise rechteckige Schleifzunge (44) aufweist.
19. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Unterseite der Schleifzunge (44) und die Oberseite der Schleifzunge
(44) mit einem Klettbelag versehen sind.
20. Elektrohandwerkzeugmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Klettbelag von einem flexiblen Klettstreifen (45) gebildet ist, der die Vorderkante
der Schleifzunge (44) überzieht und zumindest auf der Unterseite der Schleifzunge
(44) und auf der Oberseite der Schleifzunge (44) befestigt, vorzugsweise verklebt,
ist.
21. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass im Wannenboden (231) der in der Schleifplatte (21'; 21 ") ausgebildeten Vertiefung
(23) mindestens eine Senke (43) zur Aufnahme des mindestens einen Ausgleichsgewichts
(32) ausgebildet ist.
22. Elektrohandwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifplatte (21; 21', 21") aus Kunststoff gefertigt ist und vorzugsweise aus
glasfaserverstärktem Polyamid besteht.
1. Portable electric power tool for carrying out sanding work, in particular an orbital
sander, comprising a drive plate (16) which can be driven by electric motor for the
sanding motion and comprising a sanding plate (21; 21', 21") which can be detachably
fastened to the drive plate (16) without using a tool and which carries means for
fixing a sanding sheet (22; 22', 22"), characterized in that the sanding plate (21; 21', 21"), in its top side facing the drive plate (16), has
a trough-like recess (23) having a flat trough bottom (231) for accommodating the
drive plate (16) in a positive-locking manner, and in that the detachable fastening of the sanding plate (21; 21', 21'') to the drive plate
(16) is carried out between the trough bottom (231) and that plate surface of the
drive plate (16) which faces said trough bottom (231).
2. Portable electric power tool according to Claim 1,
characterized in that the detachable fastening without using a tool between trough bottom (231) and plate
surface of the drive plate (16) is realized by hook-and-loop adhesion.
3. Portable electric power tool according to Claim 2,
characterized in that a velour inlay (24) is fastened, preferably adhesively bonded, on the trough bottom
(231) of the recess (23) formed in the sanding plate (21; 21', 21"), and the plate
surface of the drive plate (16) is provided with a hook-and-loop covering (25).
4. Portable electric power tool according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the sanding plate (21; 21', 21") accommodates at least one balancing weight (32).
5. Portable electric power tool according to Claim 3 or 4, characterized in that the drive plate (16) and the velour inlay (24) have concentrically arranged, congruent
apertures (26, 28) for dust extraction.
6. Portable electric power tool according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the sanding plate (21) is designed to be rectangular, preferably square.
7. Portable electric power tool according to Claim 6,
characterized in that the means for fixing a sanding sheet (22) have a hook-and-loop disc (30) which is
incorporated with the sanding plate (21) by foaming, with a foam layer (31) being
formed between the hook-and-loop disc (30) and the underside of the sanding plate
(21).
8. Portable electric power tool according to Claim 7,
characterized in that the at least one balancing weight (32) is inserted into at least one recessed portion
(46) in the underside of the sanding plate (21) and is incorporated therewith by foaming.
9. Portable electric power tool according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the trough bottom (231) is provided with hollows (27), congruent with the apertures
(28) in the velour inlay (24), and grooves which open into said hollows (27) and which
form dust transport passages covered by the velour inlay (24) and preferably run radically.
10. Portable electric power tool according to Claim 9,
characterized in that through-holes (33) are made, preferably punched, in the foamed module consisting
of hook-and-loop disc (30), foam layer (31) and sanding plate (21), each through-hole
(33) opening out in a respective groove in the sanding plate (21).
11. Portable electric power tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the sanding plate (21') is of pentagonal design and has a front point in the working
direction, and preferably in that the front point region of the sanding plate (21') is an equilateral triangle having
convexly arched side edges.
12. Portable electric power tool according to Claim 11, characterized in that the means for fixing the sanding sheet (22') have an intermediate layer (35) which
is fastened to the underside of the sanding plate (21') and is provided with a hook-and-loop
covering (39), and in that the intermediate layer (35) is composed of a quadrilateral layer part (352), which
is the rear part in the working direction, and of a front, triangular layer part (351)
bearing flush against said layer part (352), and preferably in that the triangular layer part (351) is designed equilaterally with convexly arched side
edges.
13. Portable electric power tool according to Claim 12, characterized in that the intermediate layer (35) has a top ply (36), fastened, preferably adhesively bonded,
to the underside of the sanding plate (21'), and a bottom ply (37) carrying the hook-and-loop
covering (39) and fastened to the top ply (36), in that the front, triangular ply part (371) of the bottom ply (37) is detachably fixed to
the front, triangular ply part (361) of the top ply (36), preferably by hook-and-loop
adhesion, and the rear, quadrilateral ply part (372) of the bottom ply (37) is non-detachably
fixed to the rear, quadrilateral ply part (362) of the top ply (36), preferably by
adhesive bonding.
14. Portable electric power tool according to Claim 13, characterized in that a hook-and-loop covering (38) is arranged on the underside, facing away from the
sanding plate (21'), of the front, triangular ply part (361) of the top ply (36),
and the front, triangular ply part (371) of the bottom ply (37) has a velour back.
15. Portable electric power tool according to one of Claims 11 to 14, characterized in that the trough bottom (231) of the recess (23) formed in the sanding plate (21') is provided
with apertures (34) which are congruent with the apertures (28) in the velour inlay
(24), and in that grooves opening out into the concentric apertures (34) are made in the underside,
facing away from the working plate (16), of the sanding plate (21'), which grooves
form dust transport passages covered by the top ply (36) of the intermediate layer
(35) and preferably run radially.
16. Portable electric power tool according to Claim 15, characterized in that through-holes (40) for transporting dust are formed in the intermediate layer (35),
and in that in each case a through-hole (40) runs out into one of the grooves, preferably at
the orifice-remote end thereof.
17. Portable electric power tool according to one of Claims 11 to 16, characterized by a pentagonal sanding sheet (22') which can be attached to the sanding plate (21')
and which has a rear, quadrilateral sheet section (222), congruent with the rear,
quadrilateral layer part (352) of the intermediate layer (35), and a front, triangular
sheet section (221) congruent with the front, triangular layer part (351) of the intermediate
layer (35), and in that the two sheet sections (221, 222) can be separated via a perforation
in the one-piece sanding sheet (22').
18. Portable electric power tool according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the sanding plate (21'') is of rectangular design and has a preferably rectangular
sanding tongue (44) projecting in one piece in the working direction.
19. Portable electric power tool according to Claim 18, characterized in that at least the underside of the sanding tongue (44) and the top side of the sanding
tongue (44) are provided with a hook-and-loop covering.
20. Portable electric power tool according to Claim 20, characterized in that the hook-and-loop covering is formed by a flexible hook-and-loop strip (45) which
covers the front edge of the sanding tongue (44) and is fastened, preferably adhesively
bonded, at least to the underside of the sanding tongue (44) and to the top side of
the sanding tongue (44).
21. Portable electric power tool according to one of Claims 11 to 20, characterized in that at least one depression (43) for accommodating the at least one balancing weight
(32) is formed in the trough bottom (231) of the recess (23) formed in the sanding
plate (21'; 21").
22. Portable electric power tool according to one of Claims 1 to 21, characterized in that the sanding plate (21; 21'; 21") is produced from plastic and is preferably made
of glass-fibre-reinforced polyamide.
1. Machine-outil manuelle électrique pour effectuer des travaux de ponçage, en particulier
ponceuse orbitale, comprenant une plaque d'entraînement (16) pouvant être entraînée
par un moteur électrique en vue d'effectuer un mouvement de ponçage, et une plaque
de ponçage (21 ; 21', 21") fixée de manière amovible sans outil à la plaque d'entraînement
(16), qui porte des moyens pour fixer une lame de ponçage (22 ; 22', 22"), caractérisée en ce que la plaque de ponçage (21 ; 21', 21") présente, dans son côté supérieur tourné vers
la plaque d'entraînement (16), un renfoncement en forme de cuvette (23) avec un fond
de cuvette plat (231) pour recevoir la plaque d'entraînement (16) par engagement par
correspondance géométrique et en ce que la fixation amovible de la plaque de ponçage (21 ; 21', 21") à la plaque d'entraînement
(16) est effectuée entre le fond de la cuvette (231) et la surface de la plaque d'entraînement
(16) tournée vers celui-ci.
2. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la fixation amovible sans outil entre le fond de la cuvette (231) et la surface de
la plaque d'entraînement (16) s'effectue par une adhésion de type velcro.
3. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 2, caractérisée en ce que sur le fond de la cuvette (231) du renfoncement (23) réalisé dans la plaque de ponçage
(21 ; 21', 21") est fixé, de préférence collé, un insert en velours (24), et la surface
de plaque de la plaque d'entraînement (16) est pourvue d'un revêtement de type velcro
(25).
4. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la plaque de ponçage (21 ; 21', 21") reçoit au moins un poids d'équilibrage (32).
5. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que la plaque d'entraînement (16) et l'insert en velours (24) présentent des perçages
(26, 28) coïncidents, disposés concentriquement, pour l'aspiration de la poussière.
6. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que la plaque de ponçage (21) est réalisé sous forme rectangulaire, de préférence carrée.
7. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 6, caractérisée en ce que les moyens pour fixer une lame de ponçage (22) présentent un disque de type velcro
(30) qui est moussé à la plaque de ponçage (21) en réalisant une couche de mousse
(31) entre le disque de type velcro (30) et le côté inférieur de la plaque de ponçage
(21).
8. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'au moins un poids d'équilibrage (32) est inséré dans au moins un évidement (46)
dans lue côté inférieur de la plaque de ponçage (21) et est moussé avec elle.
9. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que le fond de la cuvette (231) est pourvu de creux (27) coïncidents avec les perçages
(28) dans l'insert en velours (24) et de rainures débouchant dans ces creux, qui forment
des canaux pour transporter la poussière, recouverts par l'insert en velours (24)
et qui s'étendent de préférence en forme de rayons.
10. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 9, caractérisée en ce que des trous de passage (33) pour le transport de la poussière sont pratiqués dans le
module moussé constitué du disque de type velcro (30), de la couche de mousse (31)
et de la plaque de ponçage (21), de préférence par estampage, chacun de ces trous
de passage débouchant dans une rainure dans la plaque de ponçage (21).
11. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que la plaque de ponçage (21') est réalisée sous forme pentagonale et présente une pointe
avant dans le sens de travail, et de préférence en ce que la région de la pointe avant de la plaque de ponçage (21') est un triangle équilatéral
avec des arêtes latérales de courbure convexe.
12. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 11, caractérisée en ce que les moyens pour fixer la lame de ponçage (22') présentent une couche intermédiaire
(35) fixée au côté inférieur de la plaque de ponçage (21'), pourvue d'un revêtement
de type velcro (39), et en ce que la couche intermédiaire (35) se compose d'une partie de couche quadrilatérale arrière
dans le sens de travail (352), et d'une partie de couche triangulaire (351) avant
s'appliquant en affleurement contre celle-ci, et de préférence en ce que la partie de couche triangulaire (351) est réalisée sous forme équilatérale avec
des arêtes latérales de courbure convexe.
13. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 12, caractérisée en ce que la couche intermédiaire (35) présente une couche supérieure (36) fixée au côté inférieur
de la plaque de ponçage (21'), de préférence par collage, et une couche inférieure
(37) fixée à la couche supérieure (36) et portant le revêtement de type velcro (39),
en ce que la partie de couche triangulaire avant (371) de la couche inférieure (37) est fixée
à la partie de couche triangulaire avant (361) de la couche supérieure (36) de manière
amovible, de préférence par adhésion de type velcro, et la partie de couche arrière
quadrilatérale (372) de la couche inférieure (37) est fixée à la partie de couche
arrière quadrilatérale (362) de la couche supérieure (36) de manière permanente, de
préférence par collage.
14. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 13, caractérisée en ce qu'un revêtement de type velcro (38) est disposé sur le côté inférieur de la partie de
couche avant triangulaire (361) de la couche supérieure (36), opposé à la plaque de
ponçage (21'), et la partie de couche avant triangulaire (371) de la couche inférieure
(37) présente un dos en velours.
15. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 11 à 14,
caractérisée en ce que le fond de la cuvette (231) du renfoncement (23) réalisé dans la plaque de ponçage
(21') est pourvu de perçages (34) coïncidents avec les perçages (28) dans l'insert
en velours (24), et en ce que des rainures débouchant dans les perçages concentriques (34) sont pratiquées dans
le côté inférieur de la plaque de ponçage (21') opposé à la plaque de travail (16),
les rainures formant des canaux de transport de poussière recouverts par la couche
supérieure (36) de la couche intermédiaire (35) et s'étendant de préférence en forme
de rayons.
16. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 15, caractérisée en ce que des trous de passage (40) servant au transport de la poussière sont réalisés dans
la couche intermédiaire (35) et en ce qu'à chaque fois un trou de passage (40) se termine dans l'une des rainures, de préférence
au niveau de son extrémité éloignée de l'embouchure.
17. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 11 à 16,
caractérisée par une lame de ponçage (22') pentagonale pouvant être appliquée contre la plaque de
ponçage (21'), qui présente une portion de lame arrière quadrilatérale (222) coïncidant
avec la partie de couche arrière quadrilatérale (352) de la couche intermédiaire (35)
et une portion de lame avant triangulaire (221) coïncidant avec la partie de couche
avant triangulaire (351) de la couche intermédiaire (35), et en ce que les deux portions
de lame (221, 222) peuvent être séparées par le biais d'une perforation dans la lame
de ponçage d'une seule pièce (22').
18. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la plaque de ponçage (21") est réalisée sous forme rectangulaire et présente une
langue de ponçage (44) saillant d'une seule pièce dans le sens de travail et de préférence
rectangulaire.
19. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 18, caractérisée en ce qu'au moins le côté inférieur de la langue de ponçage (44) et le côté supérieur de la
langue de ponçage (44) sont pourvus d'un revêtement de type velcro.
20. Machine-outil manuelle électrique selon la revendication 19, caractérisée en ce que le revêtement de type velcro est formé par une bande de type velcro flexible (45),
qui recouvre l'arête avant de la langue de ponçage (44) et qui est fixée au moins
sur le côté inférieur de la langue de ponçage (44) et sur le côté supérieur de la
langue de ponçage (44), de préférence par collage.
21. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 11 à 20,
caractérisée en ce que dans le fond de la cuvette (231) du renfoncement (23) réalisé dans la plaque de ponçage
(21' ; 21"), est réalisée au moins une dépression (43) pour recevoir l'au moins un
poids d'équilibrage (32).
22. Machine-outil manuelle électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 21,
caractérisée en ce que la plaque de ponçage (21 ; 21', 21") est fabriquée en plastique et se compose de
préférence de polyamide renforcé par des fibres de verre.
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