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(11) |
EP 2 087 264 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 29.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/061587 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/052954 (08.05.2008 Gazette 2008/19) |
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| (54) |
PROPORTIONALREGELVENTIL
PROPORTIONAL CONTROL VALVE
SOUPAPE DE REGULATION PROPORTIONNELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.11.2006 DE 102006051547 22.05.2007 DE 102007023716
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
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Patentinhaber: Continental Teves AG & Co. oHG |
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60488 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- FORCHE, Marcus
60433 Frankfurt am Main (DE)
- LENZ, René
60599 Frankfurt am Main (DE)
- COURTH, Christian
60439 Frankfurt am Main (DE)
- NIEDER-VAHRENHOLZ, Axel
65760 Eschborn (DE)
- HOFFMANN, Jan
61191 Rosbach (DE)
- BILLER, Harald
65760 Eschborn (DE)
- KLEIN, Jochen
64289 Darmstadt (DE)
- WEY, Fabian
65527 Niedernhausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 486 710 WO-A-92/12359 DE-A1-102006 014 463
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WO-A-01/04528 WO-A-97/31197
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Proportionalregelventil zur variablen Verstellung der
Dämpfungskraft eines Stoßdämpfers nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2006 014 463 A1 ist bereits ein Proportionalregelventil zur variablen Verstellung der Dämpferkennlinie
eines Schwingungsdämpfers bekannt. Das Verfahren zur Ansteuerung eines derartigen
Ventils beeinflusst in entscheidendem Maße die Dynamik des Gesamtsystems, insbesondere
wenn während der Kolbenbewegung des Stoßdämpfers in kurzer Zeit durch die Änderung
des Erregerstromes am Ventil zwischen weichen und harten Dämpferkennlinien umgeschaltet
werden muss.
[0003] Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ansteuerverfahren für ein
Proportionalregelventil der angegebenen Art anzugeben, dass den hohen Anforderungen
an die Dynamik des Gesamtsystems gerecht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für ein Proportionalventil der angegebenen Art
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren 1-4 hervor.
[0006] Die Figur 1 zeigt zum Stand der Technik zunächst anhand einer Skizze einen Stoßdämpfer
1 mit einem symbolisch dargestellten Proportionalregelventil 2, das beispielhaft seitlich
im Stoßdämpferrohr integriert ist und daneben vergrößert abgebildet ist. Sowohl bei
Zug- als auch Druckbeanspruchung des Stoßdämpfers 1 fließt zwangsweise ein definiertes
Hydraulikvolumen über das Proportionalregelventil 2. Das Proportionalregelventil 2
kann also in beiden Bewegungsrichtungen zur Beeinflussung der Charakteristik des Stoßdämpfers
1 benutzt werden, wobei das Proportionalregelventil 2 unabhängig von der Bewegungsrichtung
immer in derselben Richtung durchströmt wird.
[0007] Die Drosselfunktion des Proportionalregelventils erlaubt, die Dämpfungscharakteristik
des Stoßdämpfers wesentlich zu beeinflussen. Dies ist sowohl in der Zug- als auch
in der Druckphase möglich.
[0008] In diesem Zusammenhang lässt sich aus der Figur 2 die durch das Proportionalregelventil
gewünschte Dämpfungscharakteristik des Stoßdämpfers in Form eines Kennfeldes entnehmen.
Gezeigt wird entlang der Ordinate die durch das Proportionalregelventil einstellbare
Dämpfungskraft F bzw. der Hydraulikdruck p in Abhängigkeit von dem durch das Ventil
hindurch fließenden Volumenstrom Q, der entlang der Abszisse dargestellt ist. Jede
Einzelkennlinie dient zur Darstellung der mittels des Proportionalregelventils im
Stoßdämpfer zu realisierenden Dämpfungscharakteristik, die jeweils durch die Variation
des elektrischen Stroms am Proportionalregelventil eingestellt wird.
[0009] Das Proportionalregelventil hat bei kleinen Volumenströmen Q zunächst die Charakteristik
einer Drossel. Bei höheren Volumenströmen Q verhält sich das Proportionalregelventil
wie ein Druckbegrenzungsventil. Nimmt die Drosselwirkung zu, so korrigiert das Proportionalventil
auch den zugehörigen Begrenzungsdruck im Sinne einer Zunahme des Begrenzungsdrucks.
[0010] Das Proportionalregelventil ist derart ausgelegt, dass jede beliebige weitere Kennlinie
zwischen den exemplarisch gezeigten Kennlinien durch einen geeigneten elektrischen
Strom stufenlos erreicht werden kann.
[0011] Exemplarisch zeigt die Figur 3 ein Messdiagramm zur Verdeutlichung der von der Ansteuerung
des Proportionalregelventils abhängigen Änderung der Dämpfungskraft F am Stoßdämpfer
für verschiedene, sprunghafte Änderungen der elektrischen Stromstärke I (Stromsprünge).
Sowohl die Werte zur Änderung der Dämpfungskraft F als auch die Werte zur Änderung
des Stroms I sind der Ordinate zu entnehmen, während entlang der Abszisse die Zeitdauer
t aufgetragen ist.
[0012] Aus den in Figur 3 ersichtlichen Kennlinienverläufen wird deutlich, dass sich je
nach Höhe des Stromsprunges eine unterschiedliche Druck- und Kraftaufbaudynamik innerhalb
der Dämpferhydraulik ergibt. Bei geringen Stromänderungen (siehe Kennlinie 3a) ist
die Geschwindigkeit der Kraftänderung (siehe Kennlinie 3b) kleiner als bei größeren
Werten (siehe Kennlinien 3c, 3d). Dieses Verhalten ergibt sich prinzipbedingt aus
dem Verhalten des Proportionalregelventils. Je nach angelegter elektrischer Stromstärke
I ändert sich der Drosselquerschnitt im Proportionalregelventil und somit das Dämpfungsverhalten.
Im vorliegenden Beispiel entspricht eine niedrige Stromstärke I einem großen Öffnungsquerschnitt
des Proportionalregelventils und mit Zunahme des Erregerstromes nimmt die Drosselwirkung
des Proportionalregelventils zu. Bei einer konstanten Dämpfergeschwindigkeit, im vorliegenden
Beispiel des Messdiagramms beträgt die Kolbengeschwindigkeit v = 0,16 m/s, wird sich
nun entsprechend der Änderung der Stromstärke I der Ventilöffnungsquerschnitt und
folglich die Dämpfungskraft F des Stoßdämpfers ändern. Am schnellsten ändert sich
die Dämpfungskraft F, wenn das Proportionalregelventil komplett geschlossen wird,
da in diesem Fall keine Flüssigkeit durch den Ventilquerschnitt abfließt, womit sich
die Druckaufbaudynamik im Stoßdämpferrohr verlangsamt.
[0013] Um deshalb auch für kleine Änderungen der Dämpfungskraft F eine hohe Kraftaufbaudynamik
zu erreichen, wird nunmehr erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Proportionalregelventil
durch eine hohe Stromstärke Imax zunächst für eine kurze Zeitspanne t
overdrive vollständig zu schließen, um es anschließend wieder durch das Absenken auf eine definierte
mittlere Stromstärke Imit zu öffnen, wodurch es danach wieder in die gewünschte mittlere
Position gelangt, in der es einen mittleren Volumenstrom Q einstellt. Hieraus lässt
sich vorteilhaft mit hoher Kraftaufbaudynamik von niedrige auf mittlere Dämpfungskräfte
F springen.
[0014] Ausgehend von der in Figur 3 gewählten Darstellungsweise verdeutlicht die Figur 4
den für die Erfindung charakteristischen Verlauf der Dämpfungskraft F in Abhängigkeit
der Stromstärke Imax, Imit am Proportionalregelventil über der Zeitdauer T bzw. Zeitspanne
t
overdrive. Hierbei wird der zeitliche Verlauf der maximalen Stromstärke Imax durch die kurze
Zeitspanne toverdrive definiert, während der das Proportionalregelventil zunächst
mit der maximalen Stromstärke Imax bestromt wird, bevor auf einen niedrigeren, gewünschten
mittleren Wert der Stromstärke Imit zurückgesprungen wird.
[0015] Der entscheidende Punkt der Erfindung ist somit darin zu sehen, dass ausgehend von
einem momentanen Wert des Stromstärkeniveaus I
ist durch eine kurzzeitige Bestromung des Proportionalventils mit I
max ein Stromsprung ausgelöst wird, dem ein sprunghaftes Zurücksetzen auf das gewünschte
niedrigere Stromniveau I
mit folgt, wodurch das Proportionalventil kurzzeitig geschlossen wird. Somit erfolgt
auf besonders vorteilhafte Weise der Druckaufbau und die gewünschte Dämpfungskraftänderung
im Stoßdämpfer erheblich schneller als dies bisher möglich war.
[0016] Durch die zeitliche Länge des "Overdrive", das heißt durch die Zeitspanne t
overdrive, während der die maximale Stromstärke Imax wirksam ist, kann somit die Dynamik des
Stoßdämpfers hinsichtlich der Änderung des Dämpfungsverhaltens beeinflusst werden.
Hierbei muss jedoch auch beachtet werden, dass bei zu langem "Overdrive", d.h. bei
zu langer Zeitspanne t
overdrive, die Dämpfungskraft F für einen kurzen Zeitraum auf eine höheren als den gewünschten
Kraftwert ansteigen kann, das heißt, dass sie "überschießt". Dieses Verhalten kann
verhindert werden, in dem man für die verschiedenen Randbedingungen die zeitliche
Länge des "Overdrive" anpasst.
[0017] Die während des Fahrbetriebes im Fahrzeug veränderlichen Einflussparameter für dieses
Verhalten sind die folgenden:
- Dämpfergeschwindigkeit: VDämpfer
- Höhe des Stromsprunges: Idelta (entspricht der Höhe der gewünschten Dämpfungsänderung)
- Stromstärkeniveau vor der Änderung: Iist
[0018] Somit ergibt sich für die Zeitspanne t
overdrive folgende Forderung für die permanente Anpassung der Länge des "Overdrive" im Fahrbetrieb:

[0019] Diese Anpassung des "Overdrive" wird realisiert durch ein im Steuergerät hinterlegtes
Kennfeld oder auch durch eine modellgesteuerte Echtzeitsimulation des Kraftverlaufes
im Stoßdämpfer.
[0020] Hierbei müssen folgende statischen Einflussparameter, die je nach Fahrzeug / Fahrzeugachse
unterschiedlich sein können, für die Modellbildung des "Overdrive" berücksichtigt
werden:
- Größe des Stoßdämpfers (Kolbendurchmesser, Druckstangendurchmesser)
- Elastizitätsmodul des Stoßdämpfers
- Proportionalverhalten des Drosselventils
- Viskosität der Stoßdämpferflüssigkeit
1. Proportionalregelventil zur variablen hydraulischen Verstellung der Dämpfungskraft
eines Stoßdämpfers, wozu das Proportionalregelventil über eine Drosselfunktion verfügt,
die durch die Variation der elektrischen Stromstärke einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einem momentanen Stromstärkeniveau (Iist) das Proportionalregelventil zur Änderung der Dämpfungskraft (F) zunächst durch Erhöhung
auf eine maximale Stromstärke (Imax) für eine kurze Zeitspanne (toverdrive) geschlossen wird, danach wieder durch das Absenken der Stromstärke (I) auf eine
definierte mittlere Stromstärke (Imit) geöffnet wird, in der das Proportionalventil eine Zwischenposition einnimmt, aus
der im Stoßdämpfer ein Volumenstrom (Q) resultiert, welcher der gewünschten Änderung
der Dämpfungskraft (F) entspricht.
2. Proportionalregelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer der Zeitspanne (toverdrive) abhängig von der Kolbengeschwindigkeit (v) eines im Stoßdämpfer translatorisch bewegten
Dämpferkolbens eingestellt wird.
3. Proportionalregelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer der Zeitspanne (toverdrive) abhängig von der Höhe der Änderung der Stromstärke
(Idelta) eingestellt wird, die der Höhe der gewünschten Änderung der Dämpfungskraft (F) entspricht.
4. Proportionalregelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer der Zeitspanne (toverdrive) abhängig vom momentanen, vor der Änderung der Stromstärke (I) herrschenden Stromstärkeniveau
(Iist) eingestellt wird.
5. Proportionalregelventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einstellung der Zeitspanne (toverdrive) zu berücksichtigenden Parameter, wie Kolbengeschwindigkeit (v), Stromstärkeänderung
(Idelta), Stromstärkeniveau (Iist) in einem Steuergerätekennfeld hinterlegt sind oder mittels Echtzeitsimulation des
Kraftverlaufs im Stoßdämpfer erfasst werden.
6. Proportionalregelventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einstellung der Zeitspanne (toverdrive) zu berücksichtigenden Parameter, wie Kolbengeschwindigkeit (v), Stromstärkeänderung
(Idelta), Stromstärkeniveau (Iist) durch geeignete Modellbildung in einem Steuergerät hinterlegt sind, wobei zur Modellbildung
zusätzlich die Viskosität der Stoßdämpferflüssigkeit erfasst wird.
7. Proportionalregelventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einstellung der Zeitspanne (toverdrive) zu berücksichtigenden Parameter, wie Kolbengeschwindigkeit (v), Stromstärkeänderung
(Idelta), Stromstärkeniveau (Iist) durch geeignete Modellbildung in einem Steuergerät hinterlegt sind, wobei zur Modellbildung
zusätzlich der Elastizitätsmodul des Stoßdämpfers erfasst wird.
8. Proportionalregelventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einstellung der Zeitspanne (toverdrive) zu berücksichtigenden Parameter, wie Kolbengeschwindigkeit (v), Stromstärkeänderung
(Idelta), Stromstärkeniveau (Iist) durch geeignete Modellbildung in einem Steuergerät hinterlegt sind, wobei zur Modellbildung
zusätzlich das dynamische Verhalten des Proportionalregelventils erfasst wird.
1. Proportional control valve for the variable hydraulic adjustment of the damping force
of a shock absorber, for which purpose the proportional control valve has a throttle
function which can be set by means of the variation of the electrical current intensity,
characterized in that, starting from an instantaneous current intensity level (Iact), to change the damping force (F) the proportional control valve is first closed
for a short time span (toverdrive) by means of an increase to a maximum current intensity (Imax), and is subsequently opened again by means of the lowering of the current intensity
(I) to a defined average current intensity (Iav), at which the proportional valve assumes an intermediate position which results,
in the shock absorber, in a volume flow (Q) which corresponds to the desired change
in the damping force (F).
2. Proportional control valve according to Claim 1, characterized in that the duration of the time span (toverdrive) is set as a function of the piston speed
(v) of a damper piston moved in translational motion in the shock absorber.
3. Proportional control valve according to Claim 1, characterized in that the duration of the time span (toverdrive) is set as a function of the amount of change in the current intensity (Idelta) which corresponds to the amount of desired change in the damping force (F).
4. Proportional control valve according to Claim 1, characterized in that the duration of the time span (toverdrive) is set as a function of the instantaneous current intensity level (Iact) prevailing before the change in the current intensity (I).
5. Proportion control valve according to Claims 1 to 4, characterized in that the parameters, such as the piston speed (v), current intensity change (Idelta) and current intensity level (Iact), which are to be taken into account for setting the time span (Toverdrive) are stored in a control apparatus characteristic map or detected by means of a real-time
simulation of the force profile in the shock absorber.
6. Proportional control valve according to one of the preceding claims, characterized in that the parameters, such as the piston speed (v), current intensity change (Idelta) and current intensity level (Iact), which are to be taken into account for setting the time span (toverdrive) are stored
in a control apparatus by means of suitable modelling, the viscosity of the shock
absorber fluid additionally being detected for the modelling.
7. Proportional control valve according to one of the preceding claims, characterized in that the parameters, such as the piston speed (v), current intensity change (Idelta) and current intensity level (Iact), which are to be taken into account for setting the time span (toverdrive) are stored in a control apparatus by means of suitable modelling, the modulus of
elasticity of the shock absorber additionally being detected for the modelling.
8. Proportional control valve according to one of the preceding claims, characterized in that the parameters, such as the piston speed (v), current intensity change (Idelta) and current intensity level (Iact), which are to be taken into account for setting the time span (toverdrive) are stored in a control apparatus by means of suitable modelling, the dynamic behaviour
of the proportional control valve additionally being detected for the modelling.
1. Soupape de régulation proportionnelle pour l'ajustement hydraulique variable de la
force d'amortissement d'un amortisseur, la soupape de régulation proportionnelle disposant
dans ce but d'une fonction d'étranglement qui peut être ajustée par la variation de
l'intensité du courant électrique, caractérisée en ce que
pour modifier la force d'amortissement (F), partant d'un niveau instantané d'intensité
de courant (Iist), la soupape de régulation proportionnelle est d'abord fermée pendant un court laps
de temps (toverdrive) par augmentation de l'intensité de courant jusqu'à une intensité maximale (Imax) et est ensuite ouverte par abaissement de l'intensité (I) du courant jusqu'à une
intensité moyenne définie (Imit) du courant pour laquelle la soupape proportionnelle prend une position intermédiaire
qui entraîne dans l'amortisseur un écoulement volumique (Q) qui correspond à la modification
souhaitée de la force d'amortissement (F).
2. Soupape de régulation proportionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la durée du laps de temps (toverdrive) est réglée en fonction de la vitesse (v) d'un piston d'amortisseur qui se déplace
en translation dans l'amortisseur.
3. Soupape de régulation proportionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la durée du laps de temps (toverdrive) est réglée en fonction du niveau de la modification de l'intensité (Idelta) du courant qui correspond au niveau souhaité de modification de la force d'amortissement
(F).
4. Soupape de régulation proportionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la durée du laps de temps (toverdrive) est réglée en fonction du niveau d'intensité (Iist) du courant qui régnait avant la modification de l'intensité (I) du courant.
5. Soupape de régulation proportionnelle selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les paramètres dont il est tenu compte pour le réglage du laps de temps (toverdrive), par exemple la vitesse (v) du piston, la modification (Idelta) de l'intensité du courant, le niveau (Iist) d'intensité de courant, sont conservés dans un champ de caractéristiques de l'appareil
de commande ou sont détectés au moyen d'une simulation en temps réel de l'évolution
des forces dans l'amortisseur.
6. Soupape de régulation proportionnelle selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les paramètres dont il est tenu compte dans le réglage du laps de temps (toverdrive), par exemple la vitesse (v) du piston, la modification (Idelta) de l'intensité du courant, le niveau (Iist) de l'intensité du courant, sont conservés dans un appareil de commande par formation
d'un modèle approprié, la viscosité du liquide d'amortisseur étant de plus détectée
pour former le modèle.
7. Soupape de régulation proportionnelle selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les paramètres dont il est tenu compte pour le réglage du laps de temps (toverdrive), par exemple la vitesse (v) du piston, la modification (Idelta) de l'intensité du courant, le niveau (Iist) de l'intensité du courant sont conservés dans un appareil de commande par formation
d'un modèle approprié, le module d'élasticité de l'amortisseur étant de plus saisi
pour former le modèle.
8. Soupape de régulation proportionnelle selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les paramètres dont il est tenu compte pour le réglage du laps de temps (toverdrive), par exemple la vitesse (v) du piston, la modification (Idelta) de l'intensité du courant, le niveau (Iist) de l'intensité du courant, sont conservés dans un appareil de commande par formation
d'un modèle approprié, le comportement dynamique de la soupape de régulation proportionnelle
étant en outre détecté pour former le modèle.
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