Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Fügen
und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus.
Stand der Technik
[0002] Vorrichtungen zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen sind in der Technik bekannt.
Häufig werden hierbei zunächst die einzelnen Korpusteile zu einem Möbelkorpus zusammengesetzt,
anschließend in eine Presse eingefördert und schließlich miteinander verpresst. Dabei
erfolgt das Verpressen bei einigen der bekannten Vorrichtungen bei stehendem Korpus,
d.h. mit horizontalem Pressdruck, und bei anderen bekannten Vorrichtungen bei liegendem
Korpus, d.h. mit vertikalem Pressdruck.
[0003] Bei anderen im Stand der Technik bekannten Vorrichtungen werden die einzelnen Korpusteile
erst in der Presse zu einem Korpus gefügt und anschließend dort verpresst. Eine derartige
Vorrichtung ist beispielsweise aus der
EP 1 724 080 A1 bekannt. Diese Vorrichtung umfasst eine Presse mit zwei Presselementen, die zwischen
einer Position zum Pressen von Korpusteilen und einer Position zur Aufnahme von Korpusteilen
verfahrbar sind. Weiterhin umfasst die Vorrichtung eine Fördereinrichtung zum Fördern
von Korpusteilen, an der eine Aufrichtvorrichtung vorgesehen ist. Die Aufrichtvorrichtung
ist stationär angeordnet und weist zwei Schwenkarme auf, mittels derer zwei Korpusteile
vertikal aufgerichtet werden können, die auf der Fördereinrichtung eingefördert wurden.
Im Betrieb werden die beiden Presselemente aus der Position zum Pressen der Korpusteile
in die Position zur Aufnahme von Korpusteilen verfahren, um die vertikal aufgerichteten
Korpusteile aufzunehmen. Anschließend werden die Presselemente zurück in die Position
zum Pressen der Korpusteile verfahren, um die zuvor aufgenommenen vertikalen Korpusteile
mit weiteren horizontalen Korpusteilen zu einem Möbelkorpus zu verpressen. Da die
Einförderung von nachfolgenden Korpusteilen erst erfolgen kann, nachdem die aufgerichteten
vertikalen Korpusteile von den Presselementen aufgenommen wurden, ist die mit dieser
Vorrichtung erreichbare Taktzeit jedoch begrenzt.
Darstellung der Erfindung
[0004] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Fügen und Verpressen
von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus bereitzustellen, die einen effizienteren Betrieb
und eine Verkürzung der Taktzeiten ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie ein Verfahren zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus
gemäß Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0006] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine Beschickungsvorrichtung bereitzustellen,
die mehrere Werkstückgruppen gleichzeitig verarbeiten kann. Erfindungsgemäß wird die
Beschickungsvorrichtung an einer Presse eingesetzt und umfasst zumindest eine Fördereinrichtung
zum Fördern von Korpusteilen, eine der Fördereinrichtung zugeordnete Aufrichteinrichtung
für Korpusteile, welche zumindest ein Aufrichtelement umfasst, und ferner die zumindest
eine Halteeinrichtung zum Halten von aufgerichteten Korpusteilen. Hierbei dient die
Halteeinrichtung dazu, die von der Aufrichteinrichtung aufgerichteten Korpusteile
zu übernehmen und zu halten. Der Vorteil hierbei ist, dass die Einförderung und das
Aufrichten nachfolgender Korpusteile unmittelbar nach dem Aufrichten vorhergehender
Korpusteile erfolgen kann, da die Korpusteile von der Aufrichteinrichtung nicht mehr
solange gehalten werden müssen, bis sie beispielsweise von Presselementen aufgenommen
werden. Das heißt, bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Aufrichteinrichtung
sofort nach dem Aufrichten eines Korpusteils wieder "frei" für ein nachfolgendes Korpusteil.
Hierdurch wird der Betrieb der Vorrichtung effizienter und es können kürzere Taktzeiten
erreicht werden.
[0007] Die Fördereinrichtung der Beschickungsvorrichtung kann im Rahmen der Erfindung durch
jegliche bekannte Fördereinrichtung gebildet sein. Vorzugsweise ist die Fördereinrichtung
durch einen Riemenförderer gebildet.
[0008] Vorteilhafterweise ist die Beschickungsvorrichtung nicht auf einen bestimmten Pressentyp
beschränkt, sondern kann sowohl mit einer vertikalen als auch einer horizontalen Presse
verwendet werden. Die konkrete Ausgestaltung der Presse ist hierbei nicht Gegenstand
der vorliegenden Erfindung. Vielmehr ist die Beschickungsvorrichtung geeignet, mit
beliebigen Pressen verwendet zu werden, da sie durch ihren Aufbau mit der Fördereinrichtung,
Aufrichteinrichtung und zumindest einen Halteeinrichtung unabhängig mit bestehenden
Pressen kombiniert werden kann.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das zumindest eine Aufrichtelement
zumindest ein Fixierungselement. Als Fixierungselement kann beispielsweise ein Saugelement
und/oder eine Klemmhalterung verwendet werden. Hierdurch ist es möglich, die Korpusteile
zuverlässig und schnell von der Fördereinrichtung aufzunehmen und aufzurichten.
[0010] Vorzugsweise ist das zumindest eine Aufrichtelement im Wesentlichen über der Fördereinrichtung
angeordnet, so dass die über die Fördereinrichtung zugeführten Korpusteile zuverlässig
aufgenommen und aufgerichtet werden können. Hierzu ist das zumindest eine Aufrichtelement
aus einer ersten Position, die im Wesentlichen senkrecht zu der Fördereinrichtung
ist, in eine zweite Position verschwenkbar, die im Wesentlichen parallel zu der Fördereinrichtung
ist.
[0011] Vorteilhafterweise ist das zumindest eine Aufrichtelement sowohl in der ersten als
auch der zweiten Position von der Fördereinrichtung beabstandet. Insbesondere ist
hierbei das Aufrichtelement in einer derartigen Höhe über der Fördereinrichtung angeordnet,
dass nachfolgende Korpusteile weiter entlang der Fördereinrichtung unter dem Aufrichtelement
hindurch gefördert werden können. Dadurch wird es möglich, Korpusteile an beliebige
Stellen entlang der Fördereinrichtung zu bewegen, ohne dass diese durch das Aufrichtelement
an ihrer Bewegung behindert würden.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Aufrichteinrichtung eine Vielzahl
von Aufrichtelementen. Hierdurch wird es möglich, eine entsprechende Vielzahl von
Korpusteilen gleichzeitig oder auch unabhängig voneinander aufzunehmen und aufzurichten.
[0013] Vorteilhafterweise umfasst die zumindest eine Halteeinrichtung zumindest ein Fixierungselement.
Das Fixierungselement ist vorzugsweise ein Saugelement und/oder eine Klemmhalterung.
Mittels des zumindest einen Fixierungselements wird sichergestellt, dass die Halteeinrichtung
das jeweilige Korpusteil sicher und zuverlässig festhält, nachdem sie es von der Aufrichteinrichtung
übernommen hat.
[0014] Die zumindest eine Halteeinrichtung ist an einem Träger verfahrbar und/oder verschwenkbar
angeordnet. Der Träger kann hierbei in das Gestell einer Presse integriert oder separat
vorgesehen sein. Die Halteeinrichtung kann sowohl in Richtung der Längserstreckung
des Trägers als auch quer dazu verfahrbar sein. Durch die verfahrbare/verschwenkbare
Ausgestaltung der Halteeinrichtung kann diese flexibel an die jeweiligen Positionen
der Aufrichteinrichtung angepasst und herangefahren werden.
[0015] Der Träger erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu der Fördereinrichtung. Dadurch
ist für das Verfahren der Halteeinrichtung lediglich eine lineare Bewegung entlang
des Trägers erforderlich, was sowohl die Steuerung des Verfahrvorgangs als auch den
Aufbau der Vorrichtung vereinfacht.
[0016] Vorteilhafterweise ist der Träger in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu
der Fördereinrichtung verfahrbar. Über eine Anpassung der Höhe des Trägers kann damit
auch die Höhe der jeweiligen Halteeinrichtung relativ zu der Fördereinrichtung angepasst
werden.
[0017] Die zumindest eine Halteeinrichtung ist zumindest teilweise über die Fördereinrichtung
und einen Raum zum Fügen und Verpressen der Presse bewegbar. Dadurch können die Korpusteile
durch die Halteeinrichtung auch direkt nach Übernahme an der Fördereinrichtung in
den Raum zum Fügen und Verpressen bewegt werden, ohne zuvor beispielsweise von einem
Presselement aufgenommen zu werden. Weiterhin ist es natürlich möglich, dass die Korpusteile
durch die Halteeinrichtung nach dem Aufrichten lediglich gehalten werden, und dann
von einem Presselement oder einer anderen Vorrichtung in den Raum zum Fügen und Verpressen
bewegt werden.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung zum Fügen und Verpressen
von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus eine Vielzahl von Halteeinrichtungen. Vorzugsweise
entspricht hierbei die Anzahl der Halteeinrichtungen derjenigen der Aufrichteinrichtungen,
so dass jeder Aufrichteinrichtung eine entsprechende Halteeinrichtung zugeordnet ist.
[0019] Vorteilhafterweise umfassen die Korpusteile, mit denen die Presse durch die Beschickungsvorrichtung
beschickt wird, Seiten, Böden oder Traverleisten. Der Begriff "Böden" umfasst hierbei
beispielsweise Konstruktionsböden, Einlegeböden oder Deckel. Insbesondere wird die
jeweilige Presse durch die Beschickungsvorrichtung mit vertikal aufgerichteten Korpusteilen
beschickt, d.h. mit Korpusteilen, die zuvor durch das Aufrichtelement in die erste
Position, im Wesentlichen senkrecht zu der Fördereinrichtung, aufgerichtet wurden.
Da beim eigentlichen Pressvorgang die Kraft durch die jeweiligen Presselemente immer
auf die Seiten des zu bildenden Möbelkorpus aufgebracht wird, variiert die Art der
vertikal aufgerichteten Korpusteile je nach Art der Presse. Beispielsweise handelt
es sich bei den vertikal aufgerichteten Teilen im Fall einer vertikalen Presse zum
Beispiel um Böden oder Traverleisten, während es sich bei einer horizontalen Presse
um Seitenteile handelt.
[0020] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem
Möbelkorpus umfasst die Schritte des Einförderns von zumindest einem Korpusteil mittels
einer Fördereinrichtung, und des Aufrichtens des zumindest einen Korpusteils mittels
einer Aufrichteinrichtung. Das zumindest eine aufgerichtete Korpusteil wird dann mittels
einer Halteeinrichtung derart gehalten, dass sich das Korpusteil in einem Abstand
über der Fördereinrichtung befindet. Da das jeweilige Korpusteil in einem Abstand
über der Fördereinrichtung gehalten wird, behindert es nicht das Einfördern von nachfolgenden
Korpusteilen entlang der Fördereinrichtung. Es können somit bereits nachfolgende Korpusteile
eingefördert werden, während sich vorhergehende Korpusteile noch im Bereich der Fördereinrichtung
befinden, wodurch der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens sehr effizient ist und
kurze Taktzeiten ermöglicht.
[0021] Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das zumindest eine
Korpusteil vor-dem Schritt des Aufrichtens ausgerichtet. Die Ausrichtung des jeweiligen
Korpusteils an der Fördereinrichtung erfolgt hierbei mit in der Technik bekannten
Ausrichteinrichtungen. Durch die Ausrichtung wird gewährleistet, dass sich das jeweilige
Korpusteil immer in der gleichen relativen Position zu der Aufrichteinrichtung befindet,
und somit auch dem nachfolgenden Füge- und Verpressvorgang immer in der gleichen relativen
Lage zu weiteren Korpusteilen zugeführt wird.
[0022] Vorteilhafterweise wird zumindest ein nachfolgendes Korpusteil mittels der Fördereinrichtung
eingefördert, sobald das vorausgehende Korpusteil aufgerichtet ist. Ferner wird vorzugsweise
simultan zu dem Einfördern des nachfolgenden Korpusteils, das vorausgehende Korpusteil
durch die Halteeinrichtung aus einem Bereich über der Fördereinrichtung wegbewegt.
Hierdurch lässt sich der Verfahrensablauf beschleunigen und die Taktzeit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung deutlich verkürzen.
[0023] Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das zumindest eine
Korpusteil durch die Halteeinrichtung in einen Raum zum Fügen und Verpressen von einer
Presse bewegt. Es ist somit nicht mehr erforderlich, dass das Korpusteil von einem
Presselement oder einer anderen Vorrichtung übernommen wird, bevor es dem Raum zum
Fügen und Verpressen zugeführt wird. Dadurch wird der Ablauf des erfindungsgemäßen
Verfahrens effizienter.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0024] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben,
in denen:
Fig. 1a eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus ist, wobei
die Vorrichtung eine horizontale Presse mit einer Beschickungseinrichtung umfasst;
Fig. 1b eine weitere Perspektivansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus ist;
Fig. 1c eine schematische Seitenansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus ist;
Fig. 2a eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus ist, wobei
die Vorrichtung eine vertikale Presse mit einer Beschickungseinrichtung umfasst;
Fig. 2b eine weitere Perspektivansicht der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus ist; und
Fig. 2c eine schematische Seitenansicht der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus ist.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0025] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend ausführlich
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
[0026] Eine erste Ausführungsform der Erfindung wird in den Fig. 1a-1c gezeigt. Hierbei
sind die Fig. 1a und 1b jeweils Perspektivansichten der ersten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus,
und Fig. 1c ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung.
[0027] Die Vorrichtung umfasst eine horizontale Presse 100 mit zumindest zwei Presselementen
22, 24, die entlang einer Führung 20 verfahrbar sind. Die Führung 20 ist hier durch
zwei Querträger gebildet, die entlang eines Gestells 30 der Presse 100 verfahrbar
sind. Eine derartige Presse wird detaillierter zum Beispiel in der
EP 1 724 080 A1 beschrieben. Die Verfahrbarkeit der Führung 20 und der Presselemente 22, 24 wird
in den Fig. 1a-1c durch in gestrichelten Linien gezeigte Presselemente 22', 24' beziehungsweise
Führung 20' angedeutet. Bei dieser Ausführungsform sind die Presselemente 22, 24 zumindest
zwischen zwei zusätzlichen Fördereinrichtungen 11, 12 verfahrbar, mittels derer weitere
Korpusteile (nicht gezeigt) eingefördert werden können.
[0028] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ferner eine Beschickungsvorrichtung, die
eine Fördereinrichtung 10 aufweist, mittels derer Korpusteile 4 eingefördert werden.
Der Fördereinrichtung 10 ist eine Aufrichteinrichtung zugeordnet, die zum Aufrichten
der Korpusteile 4 dient. Die Aufrichteinrichtung umfasst zumindest ein Aufrichtelement
15, wobei bei der vorliegenden Ausführungsform fünf derartige Aufrichtelemente 15
vorgesehen sind (siehe Fig. 1b). Die Anzahl der Aufrichtelemente 15 kann jedoch den
jeweiligen Erfordernissen beliebig angepasst werden. Um eingeförderte Korpusteile
4 zuverlässig von der Fördereinrichtung 10 aufnehmen und aufrichten zu können, ist
das Aufrichtelement 15 mit zumindest einem Fixierungselement, wie beispielsweise einem
Saugelement und/oder einer Klemmhalterung, versehen (nicht gezeigt). Wie den Fig.
1a-1c zu entnehmen ist, ist das Aufrichtelement 15 über der Fördereinrichtung 10 angeordnet.
Je nach Breite des Aufrichtelements 15, erstreckt es sich hierbei über die gesamte
Breite der Fördereinrichtung 10 oder lediglich einen Teil davon.
[0029] Im Betrieb kann das Korpusteil 4 zunächst an Anschlägen 14 (siehe Fig. 1b) an der
Fördereinrichtung 10 ausgerichtet werden, bevor es durch die Aufrichteinrichtung aufgenommen
und aufgerichtet wird. Das Ausrichten erfolgt hierbei mit Ausrichteinrichtungen (nicht
gezeigt), die im Stand der Technik bekannt sind. Zur anschließenden Aufrichtung des
Korpusteils 4 verschwenkt das Aufrichtelement 15 aus einer ersten Position, in der
es sich im Wesentlichen senkrecht zur Fördereinrichtung 10 befindet, in eine zweite
Position, in der es im Wesentlichen parallel zu der Fördereinrichtung 10 ist. In der
zweiten bzw. heruntergeklappten Position nimmt das Aufrichtelement 15 mittels des
Fixierungselements ein Korpusteil 4 auf, und wird dann wieder nach oben geschwenkt,
so dass das aufgenommene Korpusteil 4 vertikal gehalten wird. Wie man am deutlichsten
aus Fig. 1c sehen kann, wird das Aufrichtelement 15 in einem gewissen Abstand d über
der Fördereinrichtung 10 gehalten. Dieser Abstand d wird sowohl in der ersten als
auch der zweiten Position des Aufrichtelements 15 gewahrt. Der Abstand d ist hierbei
so gewählt, dass er zumindest geringfügig größer ist als die Dicke des einzufördernden
Korpusteils 4. Auf diese Art kann ein nachfolgendes Korpusteil 4' (siehe Fig. 1b)
bereits unmittelbar nach dem Aufrichten des vorhergehenden Korpusteils 4 eingefördert
werden.
[0030] Die Beschickungsvorrichtung umfasst ferner zumindest eine Halteeinrichtung 16, die
dazu dient, von der Aufrichteinrichtung aufgerichtete Korpusteile 4 zu übernehmen
und zu halten. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Halteeinrichtung 16 in
Form eines Haltearmes ausgeführt, wobei die Anzahl der vorhandenen Halteeinrichtungen
16 an die jeweiligen Erfordernisse beliebig angepasst werden kann. Damit die Halteeinrichtung
16 das von der Aufrichteinrichtung aufgerichtete Korpusteil 4 zuverlässig übernehmen
und halten kann, umfasst die Halteeinrichtung 16 zumindest ein Fixierungselement,
wie beispielsweise ein Saugelement und/oder eine Klemmhalterung (nicht gezeigt).
[0031] Die Halteeinrichtung 16 ist derart an einem Träger 18 angeordnet, dass sie sowohl
in Längsrichtung des Trägers 18 als auch in einer Richtung quer, z.B. senkrecht, zu
dem Träger 18 verfahrbar ist. Weiterhin ist es denkbar, die Halteeinrichtung 16 verschwenkbar
an dem Träger 18 anzuordnen, um die Bewegungsmöglichkeiten der Halteeinrichtung 16
noch zu erweitern. Bei dieser Ausführungsform ist der Träger 18 an dem Gestell 30
der Presse 100 angebracht und erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu der Fördereinrichtung
10 (siehe Fig. 1b). Der Träger 18 ist hierbei verfahrbar an dem Gestell 30 angeordnet,
so dass er sich senkrecht zu der Fördereinrichtung 10 hoch und runter bewegen kann.
[0032] Durch die verfahrbare/verschwenkbare Anordnung der Halteeinrichtung 16, kann diese
das Korpusteil 4 sowohl einfach nur festhalten als auch in eine andere Position bewegen.
Ersterer Fall ist denkbar, wenn z.B. eines der Presselemente 22, 24, oder eine andere
Vorrichtung, das von der Halteeinrichtung 16 gehaltene Korpusteil 4 übernimmt und
in einen Raum zum Fügen und Pressen zwischen den zwei Presselementen 22, 24 bewegt.
Andererseits kann das Korpusteil 4 aber auch direkt von der Halteeinrichtung 16 in
den Raum zum Fügen und Verpressen bewegt werden. Ebenfalls ist eine Kombination beider
Vorgänge denkbar, so dass im Fall von mehreren Korpusteilen 4 diese zum Teil durch
entsprechende Halteeinrichtungen 16 zur Übernahme durch eine andere Vorrichtung gehalten
werden, und zum Teil durch die Halteeinrichtung 16 selbst in den Raum zum Fügen und
Pressen bewegt werden. Die Korpusteile 4 können hierbei zur Übernahme durch eine andere
Vorrichtung sowohl im Bereich der Fördereinrichtung 10 gehalten werden als auch an
einer anderen Position, wie beispielsweise über einer der zusätzlichen Fördereinrichtungen
11, 12. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es somit auch möglich, simultan
zum Einfördern des nachfolgenden Korpusteils 4' (siehe Fig. 1b), das vorhergehende
Korpusteil 4 durch die Halteeinrichtung 16 aus dem Bereich über der Fördereinrichtung
10 wegzubewegen und somit unmittelbar Raum zum Aufrichten nachfolgender Korpusteile
zu schaffen.
[0033] Eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird in den Fig. 2a-2c gezeigt.
Die Fig. 2a und 2b sind jeweils Perspektivansichten der zweiten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen zu einem Möbelkorpus,
und Fig. 2c ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung. Für gleiche bzw. ähnliche Teile
wie bei der ersten Ausführungsform werden gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0034] Die Vorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform umfasst eine vertikale Presse 200
mit zumindest zwei Presselementen 22, 24. Bei dieser Presse 200 ist das obere Presselement
22 entlang des Gestells 30 der Presse 200 hoch und runter verfahrbar, wohingegen das
untere Presselement 24 stationär angeordnet ist. Der Aufbau der Beschickungsvorrichtung
entspricht demjenigen der ersten Ausführungsform, wobei die Fördereinrichtung 10,
die Aufrichteinrichtung und die zumindest eine Halteeinrichtung 16 in diesem Fall
an der vertikalen Presse 200 angeordnet sind. Auch bei dieser Ausführungsform ist
der Träger 18, an dem die zumindest eine Halteeinrichtung 16 angeordnet ist, an dem
Gestell 30 der Presse 200 angebracht und erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu
der Fördereinrichtung 10. Der Träger 18 ist wiederum verfahrbar an dem Gestell 30
angeordnet, so dass er sich senkrecht zu der Fördereinrichtung 10 hoch und runter
bewegen kann. Da der Aufbau und die Betriebsweise der Beschickungsvorrichtung der
ersten Ausführungsform entsprechen, wird zur Vermeidung von Wiederholungen eine erneute
Beschreibung weggelassen.
1. Vorrichtung zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen (4) zu einem Möbelkorpus, mit:
einer Presse (100, 200), die zumindest zwei Presselemente (22, 24) aufweist, und
einer Beschickungsvorrichtung zum Beschicken der Presse (100, 200) mit Korpusteilen
(4),
wobei die Beschickungsvorrichtung umfasst:
zumindest eine Fördereinrichtung (10) zum Fördern von Korpusteilen (4),
eine der Fördereinrichtung (10) zugeordnete Aufrichteinrichtung für Korpusteile, die
zumindest ein Aufrichtelement (15) umfasst, und
zumindest eine Halteeinrichtung (16) zum Halten von aufgerichteten Korpusteilen (4),
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Halteeinrichtung (16) an einem Träger (18) verfahrbar und/oder
verschwenkbar angeordnet ist,
wobei sich der Träger (18) im Wesentlichen parallel zu der Fördereinrichtung (10)
erstreckt,
wobei die zumindest eine Halteeinrichtung (16) zumindest teilweise über die Fördereinrichtung
(10) und einen Raum zum Fügen und Verpressen der Presse (100, 200) bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Presse eine horizontale (100) oder vertikale
(200) Presse ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das zumindest eine Aufrichtelement (15)
zumindest ein Fixierungselement, vorzugsweise ein Saugelement und/oder eine Klemmhalterung,
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das zumindest eine Aufrichtelement
(15) im Wesentlichen über der Fördereinrichtung (10) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das zumindest eine Aufrichtelement (15) aus einer
ersten Position, die im Wesentlichen senkrecht zu der Fördereinrichtung (10) ist,
in eine zweite Position verschwenkbar ist, die im Wesentlichen parallel zu der Fördereinrichtung
(10) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei das zumindest eine Aufrichtelement (15) sowohl
in der ersten als auch der zweiten Position von der Fördereinrichtung (10) beabstandet
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Aufrichteinrichtung eine Vielzahl
von Aufrichtelementen (15) umfasst.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die zumindest eine Halteeinrichtung
(16) zumindest ein Fixierungselement, vorzugsweise ein Saugelement und/oder eine Klemmhalterung,
aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Träger (18) in einer Richtung
im Wesentlichen senkrecht zu der Fördereinrichtung (10) verfahrbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einer Vielzahl von Halteeinrichtungen
(16).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Korpusteile (4) Seiten, Böden
oder Traverleisten umfassen.
12. Verfahren zum Fügen und Verpressen von Korpusteilen (4) zu einem Möbelkorpus unter
Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die folgenden
Schritte umfassend:
Einfördern von zumindest einem Korpusteil (4) mittels einer Fördereinrichtung (10),
Aufrichten des zumindest einen Korpusteils (4) mittels einer Aufrichteinrichtung,
und
Halten des zumindest einen aufgerichteten Korpusteils (4) mittels einer Halteeinrichtung
(16), so dass das Korpusteil (4) in einem Abstand über der Fördereinrichtung (10)
gehalten wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, ferner mit einem Schritt des Ausrichtens des zumindest
einen Korpusteils (4), vor dem Schritt des Aufrichtens.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei zumindest ein nachfolgendes Korpusteil (4')
mittels der Fördereinrichtung (10) eingefördert wird, sobald das Korpusteil (4) aufgerichtet
ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei simultan zu dem Einfördern des nachfolgenden Korpusteils
(4'), das Korpusteil (4) durch die Halteeinrichtung (16) aus einem Bereich über der
Fördereinrichtung (10) wegbewegt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei das zumindest eine Korpusteil
(4) ferner durch die Halteeinrichtung (16) in einen Raum zum Fügen und Verpressen
von einer Presse (100, 200) bewegt wird.
1. Apparatus for joining and pressing furniture parts (4) into a furniture carcass, having:
a press (100, 200) which has at least two pressing elements (22, 24), and
a loading device for loading the press (100, 200) with furniture parts (4),
wherein the loading device comprises:
at least one conveying device (10) for conveying furniture parts (4),
an erecting device for furniture parts which is associated with the conveying device
(10) and which comprises at least one erecting element (15), and
at least one holding device (16) for holding erected furniture parts (4),
characterised in that the at least one holding device (16) is mounted displaceably and/or pivotably on
a carrier (18),
wherein the carrier (18) extends substantially parallel to the conveying device (10),
wherein the at least one holding device (16) is movable at least partially over the
conveying device (10) and a joining and pressing chamber of the press (100, 200).
2. Apparatus according to claim 1, wherein the press is a horizontal (100) or vertical
(200) press.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one erecting element (15) has at least one fixing element, preferably
a suction element and/or a clamp mounting.
4. Apparatus according to any of claims 1 to 3, wherein the at least one erecting element
(15) is arranged substantially over the conveying device (10).
5. Apparatus according to claim 4, wherein the at least one erecting element (15) is
pivotable out of a first position which is substantially perpendicular to the conveying
device (10), into a second position which is substantially parallel to the conveying
device (10).
6. Apparatus according to claim 5, wherein the at least one erecting element (15) is
spaced apart from the conveying device (10) in both the first and the second positions.
7. Apparatus according to any of claims 1 to 6, wherein the erecting device comprises
a plurality of erecting elements (15).
8. Apparatus according to any of claims 1 to 7, wherein the at least one holding device
(16) has at least one fixing element, preferably a suction element and/or a clamp
mounting.
9. Apparatus according to any of claims 1 to 8, wherein the carrier (18) is displaceable
in a direction substantially perpendicular to the conveying device (10).
10. Apparatus according to any of claims 1 to 9, having a plurality of holding devices
(16).
11. Apparatus according to any of claims 1 to 10, wherein the furniture parts (4) comprise
sides, bottoms or transverse strips.
12. Method for joining and pressing furniture parts (4) into a furniture carcass using
an apparatus according to any of the preceding claims, comprising the following steps:
introducing at least one furniture part (4) by means of a conveying device (10),
erecting the at least one furniture part (4) by means of an erecting device, and
holding the at least one erected furniture part (4) by means of a holding device (16),
so that the furniture part (4) is held at a distance over the conveying device (10).
13. Method according to claim 12, further having a step of aligning the at least one furniture
part (4), before the step of erection.
14. Method according to claim 12 or 13, wherein at least one subsequent furniture part
(4') is introduced by means of the conveying device (10) as soon as the furniture
part (4) is erected.
15. Method according to claim 14, wherein simultaneously with introduction of the subsequent
furniture part (4'), the furniture part (4) is moved away by the holding device (16)
out of a region over the conveying device (10).
16. Method according to any of claims 12 to 15, wherein the at least one furniture part
(4) is further moved by the holding device (16) into a joining and pressing chamber
of a press (100, 200).
1. Dispositif destiné à l'assemblage et la compression de parties de corps (4) afin d'obtenir
un corps de meuble, comprenant :
une presse (100, 200), présentant au moins deux éléments de presse (22, 24), et
un dispositif d'approvisionnement, pour approvisionner la presse (100, 200) avec des
parties de corps (4),
le dispositif d'approvisionnement comprenant :
au moins un dispositif de transport (10), pour transporter des parties de corps (4),
un dispositif de dressage, associé au dispositif de transport (10), pour des parties
de corps, comprenant au moins un élément de dressage (15), et
au moins un dispositif de maintien (16), pour maintenir des parties de corps (4) dressées,
caractérisé en ce que le au moins un dispositif de maintien (16) est disposé de manière déplaçable en translation
et/ou en pivotement sur un support (18),
le support (18) s'étendant sensiblement parallèlement au dispositif de transport (10),
le au moins un dispositif de maintien (16) étant déplaçable, au moins partiellement,
sur le dispositif de transport (10) et un espace, pour l'assemblage et la compression,
de la presse (100, 200).
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel la presse est une presse horizontale
(100) ou verticale (200).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le au moins un élément de dressage
(15) présente au moins un élément de fixation, de préférence un élément aspirant et/ou
une fixation par serrage.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le au moins un élément
de dressage (15) est disposé essentiellement au-dessus du dispositif de transport
(10).
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel le au moins un élément de dressage
(15) est susceptible de pivoter, d'une première position, disposée sensiblement perpendiculairement
au dispositif de transport (10), en une deuxième position, sensiblement parallèle
au dispositif de transport (10).
6. Dispositif selon la revendication 5, dans lequel le au moins un élément de dressage
(15) est espacé du dispositif de transport (10), tant dans la première qu'également
dans la deuxième position.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel le dispositif de dressage
comprend une pluralité d'éléments de dressage (15).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le au moins un dispositif
de maintien (16) présente au moins un élément de fixation, de préférence un élément
aspirant et/ou une fixation par serrage.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le support (18) est déplaçable
dans une direction sensiblement perpendiculaire au dispositif de transport (10).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, avec une pluralité de dispositifs
de maintien (16).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel les parties de corps
(4) comprennent des côtés, des fonds ou des bandes de contreventement.
12. Procédé d'assemblage et de compression de parties de corps (4) afin d'obtenir un corps
de meuble, faisant utilisation d'un dispositif selon l'une des revendications précédentes,
comprenant les étapes ci-après :
introduction d'au moins une partie de corps (4), au moyen d'un dispositif de transport
(10),
dressage de la au moins une partie de corps (4), au moyen d'un dispositif de dressage,
et
maintien de la au moins une partie de corps (4) dressée, au moyen d'un dispositif
de maintien (16), de manière que la partie de corps (4) soit maintenue à une certaine
distance au-dessus du dispositif de transport.
13. Procédé selon la revendication 12, en outre avec une étape de dressage de la au moins
une partie de corps (4), avant l'étape de dressage.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, dans lequel au moins une partie de corps
(4') subséquente est introduite au moyen du dispositif de transport (10), dès que
la partie de corps (4) a été dressée.
15. Procédé selon la revendication 14, dans lequel, simultanément à l'introduction de
la partie de corps (4') subséquente, la partie de corps (4) est évacuée, au moyen
du dispositif de maintien (16), hors d'une zone située au-dessus du dispositif de
transport (10).
16. Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, dans lequel la au moins une partie
de meuble (4) est en outre déplacée, par le dispositif de maintien (16), dans un espace
d'assemblage et de compression d'une presse (100, 200).