[0001] Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsanordnung zum Verriegeln einer Tür an einem
Gegenstück. Bei der Tür kann es sich beispielsweise um einen schwenkbaren Türflügel
oder um eine Schiebetür handeln. Das genannte Gegenstück kann beispielsweise ebenfalls
durch einen schwenkbaren Türflügel, eine Schiebetür, einen Türrahmen oder eine Gebäudewand
gebildet sein. Insbesondere dient eine derartige Verriegelungsanordnung dazu, als
nachrüstbares zusätzliches Sicherungsmittel die Hecktüren eines Lieferfahrzeuges aneinander
zu verriegeln. Generell ist die Verriegelungsanordnung zu diesem Zweck zweiteilig
ausgebildet,
wobei das eine Teil der Tür und das andere Teil dem Gegenstück zugeordnet ist. Unter
Zuhilfenahme eines Schlosses können die beiden Teile aneinander gesichert werden,
um hierdurch zugleich die Tür und das Gegenstück aneinander zu verriegeln. Hierdurch
wird ein unbefugtes Öffnen der Tür verhindert. Als Schloss eignet sich beispielsweise
ein Bügelschloss, insbesondere ein so genanntes Hangschloss (engl.: pad lock).
[0002] Bekannte Verriegelungsanordnungen der genannten Art bieten nicht immer die gewünschte
Stabilität und Aufbruchsicherheit, oder sie sind unerwünscht aufwendig in der Herstellung
und dementsprechend teuer.
[0003] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Verriegelungsanordnung zum Verriegeln einer
Tür an einem Gegenstück zu schaffen, die einen einfachen Aufbau besitzt und kostengünstig
herzustellen ist, und die dennoch eine hohe Aufbruchsicherheit bietet.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Verriegelungsanordnung gelöst, die ein Oberteil und
ein Unterteil besitzt, wobei das Oberteil zumindest aufweist:
- einen Grundabschnitt mit wenigstens einem Befestigungsmittel, das an dem Grundabschnitt
oder an einem mit dem Grundabschnitt verbundenen Befestigungsabschnitt vorgesehen
ist,
- einen ersten Seitenabschnitt, der mit dem Grundabschnitt verbunden ist und bezüglich
des Grundabschnitts abgewinkelt ist,
- einen Deckelabschnitt, der mit dem ersten Seitenabschnitt verbunden ist und bezüglich
des ersten Seitenabschnitts abgewinkelt ist, und
- einen Sicherungsabschnitt, der bezüglich des Deckelabschnitts abgewinkelt ist und
eine Sicherungsöffnung aufweist;
wobei das Unterteil zumindest aufweist:
- einen Grundabschnitt mit wenigstens einem Befestigungsmittel, das an dem Grundabschnitt
des Unterteils oder an einem mit dem Grundabschnitt des Unterteils verbundenen Befestigungsabschnitt
vorgesehen ist, und
- einen Sicherungsabschnitt, der bezüglich des Grundabschnitts des Unterteils abgewinkelt
ist und eine Sicherungsöffnung aufweist;
wobei an dem Oberteil oder dem Unterteil ein Haltemittel zum Halten eines Bügelschlosses
vorgesehen ist;
wobei das Oberteil und das Unterteil in einer Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung
derart relativ zueinander positionierbar sind, dass die Sicherungsöffnung des Oberteils
und die Sicherungsöffnung des Unterteils in Flucht angeordnet sind, um die beiden
Sicherungsabschnitte mittels eines Schlossbügels aneinander sichern zu können; und
wobei der Deckelabschnitt des Oberteils eine Schlüsselöffnung für ein frontseitiges
Einführen eines Schlüssels aufweist.
[0005] Eine derartige Verriegelungsanordnung zeichnet sich durch ein Oberteil und ein Unterteil
aus, die an der Tür und an dem Gegenstück - oder umgekehrt - befestigt werden können.
Sowohl das Oberteil als auch das Unterteil besitzen einen jeweiligen Sicherungsabschnitt
mit einer Sicherungsöffnung, wobei die beiden Sicherungsabschnitte dergestalt ausgebildet
sind, dass die genannten Öffnungen sich in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung
- also wenn die Tür relativ zu dem Gegenstück geschlossen ist - fluchten. Somit können
die beiden Sicherungsabschnitte mittels eines Bügels eines zugeordneten Bügelschlosses
aneinander gesichert werden, um hierdurch die Tür und das Gegenstück aneinander zu
verriegeln. Mittels des Deckelabschnitts des Oberteils kann das Bügelschloss hierbei
überdeckt werden, um das Bügelschloss vor Manipulationsversuchen zu schützen. Zusätzlich
kann wenigstens ein Seitenabschnitt das Bügelschloss in der Gebrauchslage der Vernegelungsanordnung
von der Seite her schützen, insbesondere im Bereich des Schlossbügels. Da jedoch die
Schlüsselöffnung an dem frontseitigen Deckelabschnitt des Oberteils vorgesehen ist,
können allein durch die Überdeckung des Schlosses mittels des Deckelabschnitts des
Oberteils die wesentlichen Angriffsstellen bereits durch den Deckelabschnitt geschützt
werden. Außerdem vereinfacht sich hierdurch die Handhabung für den berechtigten Benutzer
ganz wesentlich.
[0006] Die verschiedenen Grundabschnitte und Seitenabschnitte sowie der Deckelabschnitt
können durch plattenartige, d.h. flache Metallteile ausgebildet sein. Insbesondere
können der Grundabschnitt, der genannte erste Seitenabschnitt und der Deckelabschnitt
des Oberteils durch ein einziges Stanz-/Biegeteil, also durch ein einstückiges gefaltetes
Metallblechteil, gebildet sein, oder sogar das gesamte Oberteil und das gesamte Unterteil
sind jeweils durch ein einstückiges Metallblechteil gebildet, das an mehreren Falzen
umgebogen ist. Hierdurch ergibt sich insgesamt eine besonders stabile und zugleich
einfach herzustellende und somit kostengünstige Verriegelungsanordnung.
[0007] Das genannte Bügelschloss kann Teil der Verriegelungsanordnung sein. Vorzugsweise
handelt es sich bei dem Bügelschloss um ein Drehbügelschloss mit einem kreisabschnittförmigen
drehbaren Bügel. Hierdurch ergibt sich trotz der vorteilhaften frontseitigen Bedienung
(über die Schlüsselöffnung an dem Deckelabschnitt des Oberteils) ein flacher Aufbau
der Verriegelungsanordnung.
[0008] Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass grundsätzlich auch ein handelsübliches
Bügelschloss zum Einsatz gelangen kann, beispielsweise das Hangschloss vom Typ "Diskus"
der ABUS August Bremicker Söhne KG, Wetter, Deutschland.
[0009] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein derartiges Bügelschloss
an dem Oberteil oder dem Unterteil der Verriegelungsanordnung derart dauerhaft gehalten
werden kann, dass das Schloss auch bei geöffnetem Schlossbügel an dem Oberteil bzw.
dem Unterteil befestigt bleibt, insbesondere wenn die betreffende Tür geöffnet wird
und das Oberteil und das Unterteil hierfür voneinander getrennt werden. Hierdurch
vereinfacht sich die Handhabung der Verriegelungsanordnung in vorteilhafter Weise,
da für das Verriegeln und Entriegeln der Anordnung das zugeordnete Bügelschloss nicht
immer vollständig gelöst und beispielsweise vom Benutzer gehalten oder abgelegt werden
muss. Mit anderen Worten kann das Bügelschloss - selbst wenn es vom Benutzer als separater
Artikel erworben wird - stets an dem Oberteil oder dem Unterteil befestigt bleiben,
so dass der Benutzer auch dann, wenn die Tür temporär entriegelt bleiben soll, lediglich
den dem Schloss zugeordneten Schlüssel mitführen muss, nicht jedoch das Schloss selbst.
[0010] In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, wenn das Bügelschloss einen Verriegelungsmechanismus
mit Schließzwang aufweist (engl.: key retaining). In diesem Fall kann der dem Schloss
zugeordnete Schlüssel nur dann von dem Schloss entfernt werden, wenn der Verriegelungsmechanismus
- und somit der Schlossbügel - in eine Verriegelungsstellung gebracht worden sind.
Der Benutzer kann somit ohne weitere Sichtprüfung allein aus dem Umstand, dass der
Schlüssel abgezogen werden kann, schlussfolgern, dass das Oberteil und das Unterteil
der Verriegelungsanordnung (natürlich sofern diese sich in der Gebrauchslage befindet)
ordnungsgemäß aneinander gesichert sind. Dies ist besonders vorteilhaft, da der Deckelabschnitt
des Oberteils - wie erläutert - das Schloss im Wesentlichen überdeckt und somit beispielsweise
der Schlossbügel nicht ohne weiteres sichtbar ist.
[0011] Weitere vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen
genannt.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend lediglich beispielhaft anhand der Zeichnungen erläutert.
- Fig. 1a
- zeigt eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Verriegelungsanordnung.
- Fig. 1b
- zeigt die Rückseite des Oberteils der Verriegelungsanordnung gemäß Fig. 1a mit einem
daran befestigten Drehbügelschloss.
- Fig. 2 bis 5
- zeigen eine jeweilige Perspektivansicht einer zweiten, einer dritten, einer vierten
bzw. einer fünften Ausführungsform einer Verriegelungsanordnung.
[0013] Gleiche oder gleichartige Elemente sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen
gekennzeichnet. Falze sind durch dünne Linien dargestellt. Die Kontur von verdeckten
Elemente oder von Kanten ist teilweise gestrichelt eingezeichnet.
[0014] Fig. 1a und 1b zeigen eine erste Ausführungsform einer Verriegelungsanordnung mit
einem Oberteil 11 und einem Unterteil 13. Das Oberteil 11 ist zur Befestigung an einer
Tür 15 vorgesehen (z.B. erster Türflügel). Das Unterteil 13 ist zur Befestigung an
einem Gegenstück 17 vorgesehen (z.B. zweiter Türflügel, Türrahmen oder Gebäudewand).
Hierfür besitzt das Oberteil 11 an einem Grundabschnitt 19 mehrere Befestigungsöffnungen
21, durch die Befestigungsschrauben, Befestigungsbolzen, Befestigungsniete oder dergleichen
durchgeführt werden können. Alternativ können Befestigungsbolzen an der Unterseite
des Grundabschnitts 19 dauerhaft befestigt, beispielsweise verschweißt sein. In entsprechender
Weise sind an einem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 mehrere Befestigungsöffnungen
25 ausgebildet. Das jeweilige Befestigungsmittel (Befestigungsöffnungen 21, 25) kann
auch an einem jeweiligen Befestigungsabschnitt ausgebildet sein, der mit dem Grundabschnitt
19 des Oberteils 11 bzw. mit dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 verbunden ist
und insbesondere abgewinkelt ist, beispielsweise zur Befestigung an einem entsprechend
abgewinkelten Wandabschnitt.
[0015] An dem Grundabschnitt 19 des Oberteils 11 ist ein erster Seitenabschnitt 27 angeformt,
an dem wiederum ein Deckelabschnitt 29 angeformt ist. Der Deckelabschnitt 29 besitzt
eine zentrale Schlüsselöffnung 31 zum Einführen eines Schlüssels eines Drehbügelschlosses,
wie nachfolgend noch erläutert wird. Benachbart zu dem ersten Seitenabschnitt 27 ist
an dem Deckelabschnitt 29 ein zweiter Seitenabschnitt 33 angeformt, der sich ungefähr
entlang der Hälfte der betreffenden Seitenlänge des Deckelabschnitts 29 erstreckt.
An einer Seitenkante dieses zweiten Seitenabschnitts 33 des Oberteils 11 ist wiederum
ein Sicherungsabschnitt 35 angeformt, der eine Sicherungsöffnung 37 zum Einführen
des Bügels des bereits genannten Drehbügelschlosses besitzt. Das Drehbügelschloss
ist in Fig. 1a der besseren Übersicht halber nicht dargestellt.
[0016] An dem Deckelabschnitt 29 des Oberteils 11 ist außerdem gegenüberliegend zu dem ersten
Seitenabschnitt 27 ein dritter Seitenabschnitt 39 angeformt. Dieser besitzt an seiner
freien Längskante eine Befestigungsausnehmung 41 für einen nachfolgend noch erläuterten
Haltesteg. Außerdem ist an dem Deckelabschnitt 29 - und zwar gegenüberliegend zu dem
zweiten Seitenabschnitt 33 - auch noch ein vierter Seitenabschnitt 43 angeformt (in
Fig. 1a gestrichelt dargestellt).
[0017] Der erste Seitenabschnitt 27 des Oberteils 11 ist bezüglich des Grundabschnitts 19
und bezüglich des Deckelabschnitts 29 jeweils orthogonal abgewinkelt, so dass der
Grundabschnitt 19 und der Deckelabschnitt 29 sich parallel versetzt zueinander erstrecken,
wobei der Grundabschnitt 19 und der Deckelabschnitt 29 sich ausgehend von dem ersten
Seitenabschnitt 27 in entgegengesetzte Richtungen erstrecken. Alternativ ist es jedoch
möglich, dass der Grundabschnitt 19 und der Deckelabschnitt 29 ausgehend von dem ersten
Seitenabschnitt 27 in dieselbe Richtung abgewinkelt sind, d.h. der Grundabschnitt
19 kann auch unterhalb des Deckelabschnitts 29 angeordnet sein.
[0018] Der zweite Seitenabschnitt 33 des Oberteils 11 ist ebenfalls orthogonal zu dem Deckelabschnitt
29 abgewinkelt, und der Sicherungsabschnitt 35 wiederum ist orthogonal zu dem zweiten
Seitenabschnitt 33 abgewinkelt, so dass der Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11
sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt 29 erstreckt, und zwar entlang
der Rückseite des Deckelabschnitts 29. Auch der dritte Seitenabschnitt 39 ist in einem
rechten Winkel zu dem Deckelabschnitt abgewinkelt, und der vierte Seitenabschnitt
43 ist ebenfalls orthogonal zu dem Deckelabschnitt 29 abgewinkelt. Es ist allerdings
zu bemerken, dass der an der Rückseite des Deckelabschnitts 29 vorgesehene Aufnahmeraum
für das bereits erwähnte Drehbügelschloss nicht an allen Seiten - d.h. nicht entlang
des gesamten Umfangs - von Seitenabschnitten umgeben sein muss. Die Seitenabschnitte
39 und 43 können bei einer vereinfachten Ausführungsform also auch entfallen.
[0019] An dem bereits genannten Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 ist ein Sicherungsabschnitt
45 angeformt, der in einem rechten Winkel zu dem Grundabschnitt 23 abgewinkelt ist
und der eine Sicherungsöffnung 47 zum Einführen des bereits genannten Schlossbügels
besitzt.
[0020] An dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 sind außerdem ein erster Seitenabschnitt
49 und ein zweiter Seitenabschnitt 51 jeweils orthogonal zu dem Grundabschnitt 23
angeformt. Der erste Seitenabschnitt 49 dient letztlich zum Schließen des vorgenannten
Aufnahmeraums für das Drehbügelschloss. Der zweite Seitenabschnitt 51 des Unterteils
13 wirkt als Aufsetzhilfe mit dem vierten Seitenabschnitt 43 des Oberteils 11 zusammen
und dient zur Stabilisierung der Verriegelungsanordnung in der Gebrauchslage.
[0021] Fig. 1b zeigt die Rückseite des Oberteils 11. In dem bereits genannten, an der Rückseite
des Deckelabschnitts 29 vorgesehenen Aufnahmeraum 53 ist nun ein Drehbügelschloss
55 befestigt. Das Drehbügelschloss 55 besitzt einen Schlosskörper 57 mit einer Ausnehmung
59. Das Drehbügelschloss 55 kann an der Vorderseite (nicht gezeigt) mittels eines
zugeordneten Schlüssels (ebenfalls nicht gezeigt), der durch die frontseitige Schlüsselöffnung
31 (Fig. 1a) geführt wird, drehbetätigt werden. Hierdurch kann ein kurvenförmiger
Drehbügel 61 wahlweise aus dem Schlosskörper 57 ausgefahren werden, um die Ausnehmung
59 zu durchqueren, oder der Drehbügel 61 kann aus der Ausnehmung 59 in den Schlosskörper
57 zurückgefahren werden. Alternativ zu der Verwendung eines Drehbügelschlosses 55
mit einem Drehbügel 61 kann grundsätzlich auch ein andersartiges Bügelschloss zum
Einsatz gelangen, beispielsweise mit einem linear verfahrbaren Bügel oder Schließbolzen.
[0022] Die Befestigung des Drehbügelschlosses 55 an dem Oberteil 11 erfolgt mittels eines
Haltestegs 63. Der Haltesteg 63 erstreckt sich parallel versetzt zu dem Deckelabschnitt
29 des Oberteils 11 zwischen dem ersten Seitenabschnitt 27 und dem dritten Seitenabschnitt
39. Er besitzt an einem Ende einen Verankerungsabschnitt 65, der in eine zugeordnete
Ausnehmung an der ersten Seitenfläche 27 des Oberteils 11 - und zwar benachbart zu
dem Grundabschnitt 19 - eingreift. Der Verankerungsabschnitt 65 kann beispielsweise
eine Einhängezunge oder eine Befestigungsschraube aufweisen. An dem anderen Ende besitzt
der Haltesteg 63 beispielsweise einen Keilabschnitt 67, der an der Befestigungsausnehmung
41 des dritten Seitenabschnitts 39 des Oberteils 11 verklemmt ist. Selbstverständlich
sind auch andere Befestigungsarten möglich, um das Drehbügelschloss 55 dauerhaft (lösbar
oder unlösbar) an dem Oberteil 11 zu halten.
[0023] Nachfolgend wird die Funktionsweise der gezeigten Verriegelungsanordnung erläutert:
Die Tür 15 kann auf Höhe des Gegenstücks 17 verschwenkt werden, um die erläuterte
Verriegelungsanordnung hierdurch in eine Gebrauchslage zu bringen. Aus Fig. 1a ist
erkennbar, dass das Oberteil 11 und das Unterteil 13 in dieser Gebrauchslage dann
derart relativ zueinander angeordnet sind, dass die Sicherungsöffnung 37 des Sicherungsabschnitts
35 des Oberteils 11 in Flucht mit der Sicherungsöffnung 47 des Sicherungsabschnitts
45 des Unterteils 13 gebracht ist. Bezogen auf die Darstellung gemäß Fig. 1b bedeutet
dies, dass zusätzlich zu dem Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 auch der Sicherungsabschnitt
45 des Unterteils 13 in die Ausnehmung 59 des Schlosskörpers 57 gebracht wird, sofern
ein Drehbügelschloss 55 der erläuterten Art an dem Oberteil 11 befestigt ist.
[0024] Sofern nun durch entsprechende Betätigung des Drehbügelschlosses 55 der Drehbügel
61 in eine Verriegelungsstellung gebracht wird, in der der Drehbügel 61 die Ausnehmung
59 durchquert, durchgreift der Drehbügel 61 auch die beiden Sicherungsöffnungen 37,
47 des Oberteils 11 und des Unterteils 13, so dass die beiden Sicherungsabschnitte
35, 45 aneinander gesichert sind und auch das Oberteil 11 und das Unterteil 13 aneinander
gesichert sind. Die Tür 15 ist somit an dem Gegenstück 17 verriegelt.
[0025] Zum Entriegeln der Verriegelungsanordnung wird der Drehbügel 61 des Drehbügelschlosses
55 durch entsprechende Betätigung mittels des zugeordneten Schlüssels wieder aus der
Ausnehmung 59 zurückgefahren, so dass die beiden Sicherungsabschnitte 35, 45 des Oberteils
11 und des Unterteils 13 wieder freigegeben sind und das Oberteil 11 somit von dem
Unterteil 13 gelöst werden kann.
[0026] In der beschriebenen Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung überdeckt der Deckelabschnitt
29 des Oberteils 11 den Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 und auch den Sicherungsabschnitt
45 des Unterteils 13. Außerdem überdeckt der Deckelabschnitt 29 einen wesentlichen
Teil der Vorderseite des Drehbügelschlosses 55. In dieser Gebrauchslage erstreckt
sich nun auch der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 entlang der Rückseite des
Deckelabschnitts 29 des Oberteils 11. Die Sicherungsabschnitte 35, 45, der Drehbügel
61 des Drehbügelschlosses 55 sowie der Schlosskörper 57 sind hierdurch vor Manipulationsversuchen
von außen geschützt.
[0027] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1a und 1b ist der Schutz des Drehbügelschlosses
55 besonders gut, da der Aufnahmeraum 53 für das Drehbügelschloss 55 in der erläuterten
Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung an allen Umfangsseiten von Seitenabschnitten
27, 33, 39, 43 des Oberteils 11 und von Seitenabschnitten 49, 51 des Unterteils 13
umgeben ist.
[0028] Die erläuterte Verriegelungsanordnung kann auf besonders einfache und kostengünstige
Weise hergestellt werden. Abgesehen von dem genannten Drehbügel 61 des Drehbügelschlosses
55 sind nämlich keine beweglichen Teile erforderlich, d.h. die verschiedenen Abschnitte
19, 27, 29, 33, 35, 39, 43 des Oberteils 11 können in einer starren Anordnung relativ
zueinander vorgesehen sein. Entsprechendes gilt für das Unterteil 13 mit den Abschnitten
23, 45, 49, 51. Hierdurch vereinfacht sich auch die Handhabung durch den Benutzer,
da keine beweglichen Teile umgeklappt und beispielsweise in einer bestimmten Reihenfolge
übereinander geklappt werden müssen.
[0029] Vor allem können die verschiedenen Abschnitte 19, 27, 29, 33, 35, 39, 43 des Oberteils
11 und die verschiedenen Abschnitte 23, 45, 49, 51 des Unterteils 13 als plattenförmige
Metallabschnitte ausgebildet sein, so dass eine besonders einfache Bearbeitung möglich
ist und das Oberteil 11 und das Unterteil 13 zumindest teilweise als ein jeweiliges
einstückiges gefaltetes Metallblechteil gebildet sein können. Insbesondere können
die Abschnitte 19, 27, 29, 33, 39 und 43 ein einziges Stanz-/Biegeteil bilden,
wobei die einzelnen Abschnitte an der Verbindungslinie zu einem jeweiligen benachbarten
Abschnitt lediglich umgefaltet sind (vgl. dünn eingezeichnete Falze in Fig. 1a). Der
Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 kann ebenfalls einstückig an einem solchen
Stanz-/Biegeteil angeformt sein. Alternativ ist es jedoch beispielsweise auch möglich,
den Sicherungsabschnitt 35 mit der Sicherungsöffnung 37 als eine Öse auszubilden,
die an der Rückseite des Deckelabschnitts 29 des Oberteils 11 befestigt - z.B. verschweißt
- ist, wobei auch der Sicherungsabschnitt 45 mit der Sicherungsöffnung 47 als eine
Öse ausgebildet sein kann, die an dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 befestigt
- z.B. verschweißt - ist. Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die verschiedenen
plattenförmigen Abschnitte 19, 27, 29, 33, 35, 39, 43 des Oberteils 11 und die verschiedenen
plattenförmigen Abschnitte 23, 45, 49, 51 als separate Elemente aneinander befestigt
sind, beispielsweise durch Verschweißen.
[0030] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Verriegelungsanordnung mit einem handelsüblichen
Bügelschloss zusammenwirken kann. Das Drehbügelschloss 55 kann also fester Bestandteil
der Verriegelungsanordnung sein. Alternativ kann der Benutzer jedoch das Oberteil
11 und das Unterteil 13 auch in Verbindung mit einem anderen Bügelschloss seiner Wahl
verwenden.
[0031] Insgesamt ergibt sich eine Verriegelungsanordnung von hoher Stabilität und Aufbruchsicherheit,
die zugleich kostengünstig herzustellen und auf einfache Weise zu befestigen ist.
Hierdurch eignet sich die Verriegelungsanordnung auch besonders gut zum Nachrüsten
an einer Tür 15 und einem Gegenstück 17.
[0032] Selbstverständlich sind zahlreiche Abwandlungen der Ausführungsform gemäß Fig. 1a
und 1b möglich. Beispielsweise kann an dem dritten Seitenabschnitt 39 des Oberteils
11 gemäß Fig. 1a auch noch ein orthogonal abgewinkelter fünfter Seitenabschnitt vorgesehen
sein, der sich benachbart zu dem Deckelabschnitt 29 in Richtung des zweiten Seitenabschnitts
33 erstreckt, um die in Figur 1a ersichtliche Lücke zu schließen. In diesem Fall kann
der erste Seitenabschnitt 49 des Unterteils 13 entfallen, so dass das Unterteil 13
letztlich lediglich den Sicherungsabschnitt 45 mit Sicherungsöffnung 47 aufweisen
muss. Umgekehrt können die Seitenabschnitte 39 und 43 des Oberteils 11 und die Seitenabschnitte
49 und 51 des Unterteils 13 auch vollständig entfallen. Selbst der zweite Seitenabschnitt
33 des Oberteils 11 kann entfallen, wenn der Sicherungsabschnitt 35 als separates
Element - beispielsweise als Öse - an der Rückseite des Deckelabschnitts 29 des Oberteils
11 befestigt ist.
[0033] Verschiedene mögliche Varianten werden nachfolgend beispielhaft erläutert.
[0034] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der der zweite Seitenabschnitt 33 des Oberteils
11 an dem ersten Seitenabschnitt 27 (und nicht an dem Deckelabschnitt 29) angeformt
ist. Das Unterteil 13 besitzt lediglich den Sicherungsabschnitt 45, jedoch keine weiteren
Seitenabschnitte.
[0035] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Oberteil 11 im Unterschied zu der
Ausführungsform gemäß Fig. 1a und 1b keinen dritten Seitenabschnitt 39 besitzt. Das
Unterteil 13 hingegen besitzt einen an dem Grundabschnitt 23 angeformten ersten Seitenabschnitt
49 und einen hieran angeformten zweiten Seitenabschnitt 51, wobei der Sicherungsabschnitt
45 des Unterteils 13 an dem zweiten Seitenabschnitt 51 angeformt ist.
[0036] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist der den Sicherungsabschnitt 35 tragende
zweite Seitenabschnitt 33 an dem dritten Seitenabschnitt 39 des Oberteils 11 angeformt.
Der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 ist an dem ersten Seitenabschnitt 49
des Unterteils 13 angeformt, welcher wiederum an dem Grundabschnitt 23 des Unterteils
13 angeformt ist. Dieser erste Seitenabschnitt 49 erstreckt sich senkrecht zu dem
Grundabschnitt 23 des Unterteils 13.
[0037] Fig. 4 zeigt außerdem einen Befestigungsschlitz 69 an dem Grundabschnitt 19 des Unterteils
13. Ein derartiger Befestigungsschlitz 69 ermöglicht es, unter Zuhilfenahme beispielsweise
eines Metall- oder Kunststoffbandes das jeweilige Bügelschloss (z.B. Drehbügelschloss
55) an dem Unterteil 13 zu fixieren. Hierfür können auch noch weitere Befestigungsschlitze
vorgesehen sein. Diese Befestigungsart ist natürlich auch möglich, wenn das Bügelschloss
- wie im Zusammenhang mit Fig. 1a und 1b erläutert - an dem Oberteil 11 befestigt
werden soll.
[0038] Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der die zweite Seitenfläche 33 mit dem Sicherungsabschnitt
35 gegenüberliegend zu der ersten Seitenfläche 27 des Oberteils 11 angeordnet ist.
Der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 ist über einen ersten Seitenabschnitt
49 wiederum dergestalt an dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 befestigt, dass
in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung die Sicherungsöffnung 37 des Sicherungsabschnitts
35 und die Sicherungsöffnung 47 des Sicherungsabschnitts 45 in Flucht angeordnet sind.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass diese Ausführungsform sich auch für Schiebetüren
eignet. Das mit einem Bügelschloss versehene Oberteil 11 kann also von der Seite in
Richtung des Unterteils 13 bewegt werden, um die Sicherungsabschnitte 35, 45 in Deckung
zu bringen.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 11
- Oberteil
- 13
- Unterteil
- 15
- Tür
- 17
- Gegenstück
- 19
- Grundabschnitt von 11
- 21
- Befestigungsöffnung
- 23
- Grundabschnitt von 13
- 25
- Befestigungsöffnung
- 27
- erster Seitenabschnitt von 11
- 29
- Deckelabschnitt
- 31
- Schlüsselöffnung
- 33
- zweiter Seitenabschnitt von 11
- 35
- Sicherungsabschnitt von 11
- 37
- Sicherungsöffnung
- 39
- dritter Seitenabschnitt von 11
- 41
- Befestigungsausnehmung
- 43
- vierter Seitenabschnitt von 11
- 45
- Sicherungsabschnitt von 13
- 47
- Sicherungsöffnung
- 49
- erster Seitenabschnitt von 13
- 51
- zweiter Seitenabschnitt von 13
- 53
- Aufnahmeraum
- 55
- Drehbügelschloss
- 57
- Schlosskörper
- 59
- Ausnehmung
- 61
- Drehbügel
- 63
- Haltesteg
- 65
- Verankerungsabschnitt von 63
- 67
- Keilabschnitt von 63
- 69
- Befestigungsschlitz
1. Verriegelungsanordnung zum Verriegeln einer Tür an einem Gegenstück, mit einem Oberteil
(11) und einem Unterteil (13);
wobei das Oberteil (11) zumindest aufweist:
- einen Grundabschnitt (19) mit wenigstens einem Befestigungsmittel (21), das an dem
Grundabschnitt (19) oder an einem mit dem Grundabschnitt (19) verbundenen Befestigungsabschnitt
vorgesehen ist,
- einen ersten Seitenabschnitt (27), der mit dem Grundabschnitt (19) verbunden ist
und bezüglich des Grundabschnitts abgewinkelt ist,
- einen Deckelabschnitt (29), der mit dem ersten Seitenabschnitt (27) verbunden ist
und bezüglich des ersten Seitenabschnitts abgewinkelt ist, und
- einen Sicherungsabschnitt (35), der bezüglich des Deckelabschnitts (29) abgewinkelt
ist und eine Sicherungsöffnung (37) aufweist;
wobei das Unterteil (13) zumindest aufweist:
- einen Grundabschnitt (23) mit wenigstens einem Befestigungsmittel (25), das an dem
Grundabschnitt (23) des Unterteils oder an einem mit dem Grundabschnitt (23) des Unterteils
verbundenen Befestigungsabschnitt vorgesehen ist, und
- einen Sicherungsabschnitt (45), der bezüglich des Grundabschnitts (19) des Unterteils
abgewinkelt ist und eine Sicherungsöffnung (47) aufweist;
wobei an dem Oberteil (11) oder dem Unterteil (13) ein Haltemittel (63, 69) zum Halten
eines Bügelschlosses (55) vorgesehen ist;
wobei das Oberteil (11) und das Unterteil (13) in einer Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung
derart relativ zueinander positionierbar sind, dass die Sicherungsöffnung (37) des
Oberteils und die Sicherungsöffnung (47) des Unterteils in Flucht angeordnet sind,
um die beiden Sicherungsabschnitte (35, 45) mittels eines Schlossbügels (61) aneinander
sichern zu können; und
wobei der Deckelabschnitt (29) des Oberteils (11) eine Schlüsselöffnung (31) für ein
frontseitiges Einführen eines Schlüssels aufweist.
2. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 1,
wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Deckelabschnitt (29) des
Oberteils (11) den Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils und den Sicherungsabschnitt
(45) des Unterteils überdeckt.
3. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils sich im Wesentlichen senkrecht zu
dem Deckelabschnitt (29) erstreckt.
4. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Sicherungsabschnitt (45) des Unterteils sich im Wesentlichen senkrecht zu
dem Grundabschnitt (23) des Unterteils erstreckt.
5. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils sich entlang einer Rückseite des
Deckelabschnitts (29) des Oberteils erstreckt.
6. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 5,
wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Sicherungsabschnitt (45)
des Unterteils sich ebenfalls entlang der Rückseite des Deckelabschnitts (29) des
Oberteils erstreckt.
7. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Grundabschnitt (19) und der Deckelabschnitt (29) des Oberteils sich parallel
zueinander erstrecken.
8. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Grundabschnitt (19) und der Deckelabschnitt (29) des Oberteils sich ausgehend
von dem ersten Seitenabschnitt (27) des Oberteils in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
9. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der erste Seitenabschnitt (27) des Oberteils sich im Wesentlichen senkrecht
zu dem Deckelabschnitt (29) erstreckt.
10. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Oberteil (11) ferner einen zweiten Seitenabschnitt (33) aufweist, mit dem
der Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils verbunden ist, wobei der zweite Seitenabschnitt
mit dem ersten Seitenabschnitt (27), dem Deckelabschnitt (29) oder einem dritten,
mit dem Deckelabschnitt verbundenen Seitenabschnitt (39) verbunden ist, und wobei
der zweite Seitenabschnitt (33) bezüglich des Deckelabschnitts (29) abgewinkelt ist.
11. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 10,
wobei der zweite Seitenabschnitt (33) des Oberteils sich im Wesentlichen senkrecht
zu dem Deckelabschnitt (29) erstreckt.
12. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Oberteil (11) einen Seitenabschnitt (33, 39) aufweist, der gegenüberliegend
zu dem ersten Seitenabschnitt (27) des Oberteils mit dem Deckelabschnitt (29) des
Oberteils verbunden ist und sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt
erstreckt.
13. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 12,
wobei der erste Seitenabschnitt (27) des Oberteils und der gegenüberliegend zu dem
ersten Seitenabschnitt des Oberteils angeordnete Seitenabschnitt (33, 39) des Oberteils
in derselben Richtung von dem Deckelabschnitt (29) des Oberteils abstehen, um ein
zumindest an drei Seiten geschlossenes Gehäuse zum Aufnehmen des Bügelschlosses zu
bilden.
14. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 12 oder 13,
wobei das Haltemittel einen Haltesteg (63) aufweist, der sich parallel versetzt zu
dem Deckelabschnitt (29) des Oberteils zwischen dem ersten Seitenabschnitt (27) des
Oberteils und dem gegenüberliegend zu dem ersten Seitenabschnitt des Oberteils angeordneten
Seitenabschnitt (33, 39) des Oberteils erstreckt.
15. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Unterteil (13) ferner einen ersten Seitenabschnitt (49) aufweist, der mit
dem Grundabschnitt (23) des Unterteils verbunden ist und bezüglich des Grundabschnitts
des Unterteils abgewinkelt ist,
wobei der Sicherungsabschnitt (45) des Unterteils mit dem ersten Seitenabschnitt (49)
des Unterteils oder mit einem zweiten Seitenabschnitt (51) des Unterteils verbunden
ist, welcher zweite Seitenabschnitt (51) mit dem ersten Seitenabschnitt (49) des Unterteils
verbunden ist.
16. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 15,
wobei der erste Seitenabschnitt (49) des Unterteils sich im Wesentlichen senkrecht
zu dem Grundabschnitt (23) des Unterteils erstreckt.
17. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Deckelabschnitt (29) des
Oberteils und der Grundabschnitt (23) des Unterteils sich parallel zueinander erstrecken.
18. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Verriegelungsanordnung ein Bügelschloss (55) aufweist, das einen beweglichen
Schlossbügel (61) aufweist, der in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung in
die Sicherungsöffnung (37) des Oberteils und in die Sicherungsöffnung (47) des Unterteils
einführbar ist, um die beiden Sicherungsabschnitte (35, 45) aneinander zu sichern.
19. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 18,
wobei das Bügelschloss (55) als ein Drehbügelschloss mit einem drehbeweglichen Schlossbügel
(61) ausgebildet ist.
20. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 18 oder 19,
wobei das Bügelschloss (55) einen Verriegelungsmechanismus mit Schließzwang aufweist.
21. Verriegelungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Deckelabschnitt (29) des
Oberteils eine Vorderseite des Bügelschlosses (55) zumindest teilweise überdeckt.
22. Verriegelungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 21,
wobei das Oberteil (11) und das Unterteil (13) mehrere Seitenabschnitte (27, 33, 39,
43, 49, 51) aufweisen, die in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung einen Aufnahmeraum
(53) für das Bügelschloss (55) umfänglich umschließen.
23. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Haltemittel (63, 69) dazu ausgebildet ist, das Bügelschloss (55) an dem
Oberteil (11) oder dem Unterteil (13) zu halten, sowohl wenn das Oberteil (11) und
das Unterteil (13) in die Gebrauchslage gebracht sind, als auch wenn das Oberteil
(11) und das Unterteil (13) in voneinander getrennte Positionen gebracht sind.
24. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Abschnitte (19, 27, 33, 39, 43) des Oberteils und die Abschnitte (23, 49,
51) des Unterteils plattenartig ausgebildet sind.
25. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Abschnitte (19, 27, 33, 35, 39, 43) des Oberteils in starrer Anordnung relativ
zueinander vorgesehen sind, und wobei die Abschnitte (23, 45, 49, 51) des Unterteils
in starrer Anordnung relativ zueinander vorgesehen sind.
26. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei zumindest der Grundabschnitt (19), der erste Seitenabschnitt (27) und der Deckelabschnitt
(29) des Oberteils (11) durch ein einstückiges gefaltetes Metallblechteil gebildet
sind.
27. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das Oberteil (11) und das Unterteil (13) jeweils durch ein einstückiges gefaltetes
Metallblechteil gebildet sind.
28. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei das wenigstens eine Befestigungsmittel des Grundabschnitts (19) des Oberteils
oder des Grundabschnitts (23) des Unterteils eine Befestigungsöffnung (21, 25) oder
einen Befestigungsbolzen umfasst.