(19)
(11) EP 2 088 268 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.07.2015  Patentblatt  2015/28

(21) Anmeldenummer: 08002279.1

(22) Anmeldetag:  07.02.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05B 67/38(2006.01)

(54)

Verriegelungsanordnung

Locking device

Agencement de verrouillage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.08.2009  Patentblatt  2009/33

(73) Patentinhaber: ABUS August Bremicker Söhne KG
58300 Wetter-Volmarstein (DE)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.

(74) Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR 
Postfach 31 02 20
80102 München
80102 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-92/19833
GB-A- 2 419 156
US-A- 5 743 118
WO-A-2006/124037
US-A- 4 843 845
US-A1- 2005 006 451
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsanordnung zum Verriegeln einer Tür an einem Gegenstück. Bei der Tür kann es sich beispielsweise um einen schwenkbaren Türflügel oder um eine Schiebetür handeln. Das genannte Gegenstück kann beispielsweise ebenfalls durch einen schwenkbaren Türflügel, eine Schiebetür, einen Türrahmen oder eine Gebäudewand gebildet sein. Insbesondere dient eine derartige Verriegelungsanordnung dazu, als nachrüstbares zusätzliches Sicherungsmittel die Hecktüren eines Lieferfahrzeuges aneinander zu verriegeln. Generell ist die Verriegelungsanordnung zu diesem Zweck zweiteilig ausgebildet, wobei das eine Teil der Tür und das andere Teil dem Gegenstück zugeordnet ist. Unter Zuhilfenahme eines Schlosses können die beiden Teile aneinander gesichert werden, um hierdurch zugleich die Tür und das Gegenstück aneinander zu verriegeln. Hierdurch wird ein unbefugtes Öffnen der Tür verhindert. Als Schloss eignet sich beispielsweise ein Bügelschloss, insbesondere ein so genanntes Hangschloss (engl.: pad lock).

    [0002] Bekannte Verriegelungsanordnungen der genannten Art bieten nicht immer die gewünschte Stabilität und Aufbruchsicherheit, oder sie sind unerwünscht aufwendig in der Herstellung und dementsprechend teuer.

    [0003] Aus der US-A-5743118 ist eine Verriegelungsanordnung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt.

    [0004] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Verriegelungsanordnung zum Verriegeln einer Tür an einem Gegenstück zu schaffen, die einen einfachen Aufbau besitzt und kostengünstig herzustellen ist, und die dennoch eine hohe Aufbruchsicherheit bietet.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch eine Verriegelungsanordnung gelöst, die ein Oberteil und ein Unterteil besitzt, wobei das Oberteil zumindest aufweist:
    • einen Grundabschnitt mit wenigstens einem Befestigungsmittel, das an dem Grundabschnitt oder an einem mit dem Grundabschnitt verbundenen Befestigungsabschnitt vorgesehen ist,
    • einen ersten Seitenabschnitt, der mit dem Grundabschnitt verbunden ist und bezüglich des Grundabschnitts abgewinkelt ist,
    • einen Deckelabschnitt, der mit dem ersten Seitenabschnitt verbunden ist und bezüglich des ersten Seitenabschnitts abgewinkelt ist, und
    • einen Sicherungsabschnitt, der bezüglich des Deckelabschnitts abgewinkelt ist und eine Sicherungsöffnung aufweist;
      wobei das Unterteil zumindest aufweist:
    • einen Grundabschnitt mit wenigstens einem Befestigungsmittel, das an dem Grundabschnitt des Unterteils oder an einem mit dem Grundabschnitt des Unterteils verbundenen Befestigungsabschnitt vorgesehen ist, und
    • einen Sicherungsabschnitt, der bezüglich des Grundabschnitts des Unterteils abgewinkelt ist und eine Sicherungsöffnung aufweist;
    wobei an dem Oberteil oder dem Unterteil ein Haltemittel zum Halten eines Bügelschlosses vorgesehen ist;
    wobei das Oberteil und das Unterteil in einer Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung derart relativ zueinander positionierbar sind, dass die Sicherungsöffnung des Oberteils und die Sicherungsöffnung des Unterteils in Flucht angeordnet sind, um die beiden Sicherungsabschnitte mittels eines Schlossbügels aneinander sichern zu können;
    wobei der Deckelabschnitt des Oberteils eine Schlüsselöffnung für ein frontseitiges Einführen eines Schlüssels aufweist; und dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil und das Unterteil mehrere Seitenabschnitte aufweisen, die in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung einen Aufnahmeraum für das Bügelschloss umfänglich umschließen.

    [0006] Eine derartige Verriegelungsanordnung zeichnet sich durch ein Oberteil und ein Unterteil aus, die an der Tür und an dem Gegenstück - oder umgekehrt - befestigt werden können. Sowohl das Oberteil als auch das Unterteil besitzen einen jeweiligen Sicherungsabschnitt mit einer Sicherungsöffnung, wobei die beiden Sicherungsabschnitte dergestalt ausgebildet sind, dass die genannten Öffnungen sich in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung - also wenn die Tür relativ zu dem Gegenstück geschlossen ist - fluchten. Somit können die beiden Sicherungsabschnitte mittels eines Bügels eines zugeordneten Bügelschlosses aneinander gesichert werden, um hierdurch die Tür und das Gegenstück aneinander zu verriegeln. Mittels des Deckelabschnitts des Oberteils kann das Bügelschloss hierbei überdeckt werden, um das Bügelschloss vor Manipulationsversuchen zu schützen. Zusätzlich schützen mehrere Seitenabschnitte des Oberteils und des Unterteils das Bügelschloss in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung von der Seite her, insbesondere im Bereich des Schlossbügels. Da jedoch die Schlüsselöffnung an dem frontseitigen Deckelabschnitt des Oberteils vorgesehen ist, können allein durch die Überdeckung des Schlosses mittels des Deckelabschnitts des Oberteils die wesentlichen Angriffsstellen bereits durch den Deckelabschnitt geschützt werden. Außerdem vereinfacht sich hierdurch die Handhabung für den berechtigten Benutzer ganz wesentlich.

    [0007] Die verschiedenen Grundabschnitte und Seitenabschnitte sowie der Deckelabschnitt können durch plattenartige, d.h. flache Metallteile ausgebildet sein. Insbesondere können der Grundabschnitt, der genannte erste Seitenabschnitt und der Deckelabschnitt des Oberteils durch ein einziges Stanz-/Biegeteil, also durch ein einstückiges gefaltetes Metallblechteil, gebildet sein, oder sogar das gesamte Oberteil und das gesamte Unterteil sind jeweils durch ein einstückiges Metallblechteil gebildet, das an mehreren Falzen umgebogen ist. Hierdurch ergibt sich insgesamt eine besonders stabile und zugleich einfach herzustellende und somit kostengünstige Verriegelungsanordnung.

    [0008] Das genannte Bügelschloss kann Teil der Verriegelungsanordnung sein. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Bügelschloss um ein Drehbügelschloss mit einem kreisabschnittförmigen drehbaren Bügel. Hierdurch ergibt sich trotz der vorteilhaften frontseitigen Bedienung (über die Schlüsselöffnung an dem Deckelabschnitt des Oberteils) ein flacher Aufbau der Verriegelungsanordnung.

    [0009] Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass grundsätzlich auch ein handelsübliches Bügelschloss zum Einsatz gelangen kann, beispielsweise das Hangschloss vom Typ "Diskus" der ABUS August Bremicker Söhne KG, Wetter, Deutschland.

    [0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein derartiges Bügelschloss an dem Oberteil oder dem Unterteil der Verriegelungsanordnung derart dauerhaft gehalten werden kann, dass das Schloss auch bei geöffnetem Schlossbügel an dem Oberteil bzw. dem Unterteil befestigt bleibt, insbesondere wenn die betreffende Tür geöffnet wird und das Oberteil und das Unterteil hierfür voneinander getrennt werden. Hierdurch vereinfacht sich die Handhabung der Verriegelungsanordnung in vorteilhafter Weise, da für das Verriegeln und Entriegeln der Anordnung das zugeordnete Bügelschloss nicht immer vollständig gelöst und beispielsweise vom Benutzer gehalten oder abgelegt werden muss. Mit anderen Worten kann das Bügelschloss - selbst wenn es vom Benutzer als separater Artikel erworben wird - stets an dem Oberteil oder dem Unterteil befestigt bleiben, so dass der Benutzer auch dann, wenn die Tür temporär entriegelt bleiben soll, lediglich den dem Schloss zugeordneten Schlüssel mitführen muss, nicht jedoch das Schloss selbst.

    [0011] In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, wenn das Bügelschloss einen Verriegelungsmechanismus mit Schließzwang aufweist (engl.: key retaining). In diesem Fall kann der dem Schloss zugeordnete Schlüssel nur dann von dem Schloss entfernt werden, wenn der Verriegelungsmechanismus - und somit der Schlossbügel - in eine Verriegelungsstellung gebracht worden sind. Der Benutzer kann somit ohne weitere Sichtprüfung allein aus dem Umstand, dass der Schlüssel abgezogen werden kann, schlussfolgern, dass das Oberteil und das Unterteil der Verriegelungsanordnung (natürlich sofern diese sich in der Gebrauchslage befindet) ordnungsgemäß aneinander gesichert sind. Dies ist besonders vorteilhaft, da der Deckelabschnitt des Oberteils - wie erläutert - das Schloss im Wesentlichen überdeckt und somit beispielsweise der Schlossbügel nicht ohne weiteres sichtbar ist.

    [0012] Weitere vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen genannt.

    [0013] Die Erfindung wird nachfolgend lediglich beispielhaft anhand der Zeichnungen erläutert.
    Fig. 1a
    zeigt eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Verriegelungsanordnung.
    Fig. 1b
    zeigt die Rückseite des Oberteils der Verriegelungsanordnung gemäß Fig. 1a mit einem daran befestigten Drehbügelschloss.
    Fig. 2 bis 4
    zeigen eine jeweilige Perspektivansicht einer zweiten, einer dritten bzw. einer vierten Ausführungsform einer Verriegelungsanordnung.


    [0014] Gleiche oder gleichartige Elemente sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet. Falze sind durch dünne Linien dargestellt. Die Kontur von verdeckten Elemente oder von Kanten ist teilweise gestrichelt eingezeichnet.

    [0015] Fig. 1a und 1b zeigen eine erste Ausführungsform einer Verriegelungsanordnung mit einem Oberteil 11 und einem Unterteil 13. Das Oberteil 11 ist zur Befestigung an einer Tür 15 vorgesehen (z.B. erster Türflügel). Das Unterteil 13 ist zur Befestigung an einem Gegenstück 17 vorgesehen (z.B. zweiter Türflügel, Türrahmen oder Gebäudewand). Hierfür besitzt das Oberteil 11 an einem Grundabschnitt 19 mehrere Befestigungsöffnungen 21, durch die Befestigungsschrauben, Befestigungsbolzen, Befestigungsniete oder dergleichen durchgeführt werden können. Alternativ können Befestigungsbolzen an der Unterseite des Grundabschnitts 19 dauerhaft befestigt, beispielsweise verschweißt sein. In entsprechender Weise sind an einem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 mehrere Befestigungsöffnungen 25 ausgebildet. Das jeweilige Befestigungsmittel (Befestigungsöffnungen 21, 25) kann auch an einem jeweiligen Befestigungsabschnitt ausgebildet sein, der mit dem Grundabschnitt 19 des Oberteils 11 bzw. mit dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 verbunden ist und insbesondere abgewinkelt ist, beispielsweise zur Befestigung an einem entsprechend abgewinkelten Wandabschnitt.

    [0016] An dem Grundabschnitt 19 des Oberteils 11 ist ein erster Seitenabschnitt 27 angeformt, an dem wiederum ein Deckelabschnitt 29 angeformt ist. Der Deckelabschnitt 29 besitzt eine zentrale Schlüsselöffnung 31 zum Einführen eines Schlüssels eines Drehbügelschlosses, wie nachfolgend noch erläutert wird. Benachbart zu dem ersten Seitenabschnitt 27 ist an dem Deckelabschnitt 29 ein zweiter Seitenabschnitt 33 angeformt, der sich ungefähr entlang der Hälfte der betreffenden Seitenlänge des Deckelabschnitts 29 erstreckt. An einer Seitenkante dieses zweiten Seitenabschnitts 33 des Oberteils 11 ist wiederum ein Sicherungsabschnitt 35 angeformt, der eine Sicherungsöffnung 37 zum Einführen des Bügels des bereits genannten Drehbügelschlosses besitzt. Das Drehbügelschloss ist in Fig. 1a der besseren Übersicht halber nicht dargestellt.

    [0017] An dem Deckelabschnitt 29 des Oberteils 11 ist außerdem gegenüberliegend zu dem ersten Seitenabschnitt 27 ein dritter Seitenabschnitt 39 angeformt. Dieser besitzt an seiner freien Längskante eine Befestigungsausnehmung 41 für einen nachfolgend noch erläuterten Haltesteg. Außerdem ist an dem Deckelabschnitt 29 - und zwar gegenüberliegend zu dem zweiten Seitenabschnitt 33 - auch noch ein vierter Seitenabschnitt 43 angeformt (in Fig. 1a gestrichelt dargestellt).

    [0018] Der erste Seitenabschnitt 27 des Oberteils 11 ist bezüglich des Grundabschnitts 19 und bezüglich des Deckelabschnitts 29 jeweils orthogonal abgewinkelt, so dass der Grundabschnitt 19 und der Deckelabschnitt 29 sich parallel versetzt zueinander erstrecken, wobei der Grundabschnitt 19 und der Deckelabschnitt 29 sich ausgehend von dem ersten Seitenabschnitt 27 in entgegengesetzte Richtungen erstrecken. Alternativ ist es jedoch möglich, dass der Grundabschnitt 19 und der Deckelabschnitt 29 ausgehend von dem ersten Seitenabschnitt 27 in dieselbe Richtung abgewinkelt sind, d.h. der Grundabschnitt 19 kann auch unterhalb des Deckelabschnitts 29 angeordnet sein.

    [0019] Der zweite Seitenabschnitt 33 des Oberteils 11 ist ebenfalls orthogonal zu dem Deckelabschnitt 29 abgewinkelt, und der Sicherungsabschnitt 35 wiederum ist orthogonal zu dem zweiten Seitenabschnitt 33 abgewinkelt, so dass der Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt 29 erstreckt, und zwar entlang der Rückseite des Deckelabschnitts 29. Auch der dritte Seitenabschnitt 39 ist in einem rechten Winkel zu dem Deckelabschnitt abgewinkelt, und der vierte Seitenabschnitt 43 ist ebenfalls orthogonal zu dem Deckelabschnitt 29 abgewinkelt.

    [0020] An dem bereits genannten Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 ist ein Sicherungsabschnitt 45 angeformt, der in einem rechten Winkel zu dem Grundabschnitt 23 abgewinkelt ist und der eine Sicherungsöffnung 47 zum Einführen des bereits genannten Schlossbügels besitzt.

    [0021] An dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 sind außerdem ein erster Seitenabschnitt 49 und ein zweiter Seitenabschnitt 51 jeweils orthogonal zu dem Grundabschnitt 23 angeformt. Der erste Seitenabschnitt 49 dient letztlich zum Schließen des vorgenannten Aufnahmeraums für das Drehbügelschloss. Der zweite Seitenabschnitt 51 des Unterteils 13 wirkt als Aufsetzhilfe mit dem vierten Seitenabschnitt 43 des Oberteils 11 zusammen und dient zur Stabilisierung der Verriegelungsanordnung in der Gebrauchslage.

    [0022] Fig. 1b zeigt die Rückseite des Oberteils 11. In dem bereits genannten, an der Rückseite des Deckelabschnitts 29 vorgesehenen Aufnahmeraum 53 ist nun ein Drehbügelschloss 55 befestigt. Das Drehbügelschloss 55 besitzt einen Schlosskörper 57 mit einer Ausnehmung 59. Das Drehbügelschloss 55 kann an der Vorderseite (nicht gezeigt) mittels eines zugeordneten Schlüssels (ebenfalls nicht gezeigt), der durch die frontseitige Schlüsselöffnung 31 (Fig. 1a) geführt wird, drehbetätigt werden. Hierdurch kann ein kurvenförmiger Drehbügel 61 wahlweise aus dem Schlosskörper 57 ausgefahren werden, um die Ausnehmung 59 zu durchqueren, oder der Drehbügel 61 kann aus der Ausnehmung 59 in den Schlosskörper 57 zurückgefahren werden. Alternativ zu der Verwendung eines Drehbügelschlosses 55 mit einem Drehbügel 61 kann grundsätzlich auch ein andersartiges Bügelschloss zum Einsatz gelangen, beispielsweise mit einem linear verfahrbaren Bügel oder Schließbolzen.

    [0023] Die Befestigung des Drehbügelschlosses 55 an dem Oberteil 11 erfolgt mittels eines Haltestegs 63. Der Haltesteg 63 erstreckt sich parallel versetzt zu dem Deckelabschnitt 29 des Oberteils 11 zwischen dem ersten Seitenabschnitt 27 und dem dritten Seitenabschnitt 39. Er besitzt an einem Ende einen Verankerungsabschnitt 65, der in eine zugeordnete Ausnehmung an dem ersten Seitenabschnitt 27 des Oberteils 11 - und zwar benachbart zu dem Grundabschnitt 19 - eingreift. Der Verankerungsabschnitt 65 kann beispielsweise eine Einhängezunge oder eine Befestigungsschraube aufweisen. An dem anderen Ende besitzt der Haltesteg 63 beispielsweise einen Keilabschnitt 67, der an der Befestigungsausnehmung 41 des dritten Seitenabschnitts 39 des Oberteils 11 verklemmt ist. Selbstverständlich sind auch andere Befestigungsarten möglich, um das Drehbügelschloss 55 dauerhaft (lösbar oder unlösbar) an dem Oberteil 11 zu halten.

    [0024] Nachfolgend wird die Funktionsweise der gezeigten Verriegelungsanordnung erläutert: Die Tür 15 kann auf Höhe des Gegenstücks 17 verschwenkt werden, um die erläuterte Verriegelungsanordnung hierdurch in eine Gebrauchslage zu bringen. Aus Fig. 1a ist erkennbar, dass das Oberteil 11 und das Unterteil 13 in dieser Gebrauchslage dann derart relativ zueinander angeordnet sind, dass die Sicherungsöffnung 37 des Sicherungsabschnitts 35 des Oberteils 11 in Flucht mit der Sicherungsöffnung 47 des Sicherungsabschnitts 45 des Unterteils 13 gebracht ist. Bezogen auf die Darstellung gemäß Fig. 1b bedeutet dies, dass zusätzlich zu dem Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 auch der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 in die Ausnehmung 59 des Schlosskörpers 57 gebracht wird, sofern ein Drehbügelschloss 55 der erläuterten Art an dem Oberteil 11 befestigt ist.

    [0025] Sofern nun durch entsprechende Betätigung des Drehbügelschlosses 55 der Drehbügel 61 in eine Verriegelungsstellung gebracht wird, in der der Drehbügel 61 die Ausnehmung 59 durchquert, durchgreift der Drehbügel 61 auch die beiden Sicherungsöffnungen 37, 47 des Oberteils 11 und des Unterteils 13, so dass die beiden Sicherungsabschnitte 35, 45 aneinander gesichert sind und auch das Oberteil 11 und das Unterteil 13 aneinander gesichert sind. Die Tür 15 ist somit an dem Gegenstück 17 verriegelt.

    [0026] Zum Entriegeln der Verriegelungsanordnung wird der Drehbügel 61 des Drehbügelschlosses 55 durch entsprechende Betätigung mittels des zugeordneten Schlüssels wieder aus der Ausnehmung 59 zurückgefahren, so dass die beiden Sicherungsabschnitte 35, 45 des Oberteils 11 und des Unterteils 13 wieder freigegeben sind und das Oberteil 11 somit von dem Unterteil 13 gelöst werden kann.

    [0027] In der beschriebenen Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung überdeckt der Deckelabschnitt 29 des Oberteils 11 den Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 und auch den Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13. Außerdem überdeckt der Deckelabschnitt 29 einen wesentlichen Teil der Vorderseite des Drehbügelschlosses 55. In dieser Gebrauchslage erstreckt sich nun auch der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 entlang der Rückseite des Deckelabschnitts 29 des Oberteils 11. Die Sicherungsabschnitte 35, 45, der Drehbügel 61 des Drehbügelschlosses 55 sowie der Schlosskörper 57 sind hierdurch vor Manipulationsversuchen von außen geschützt.

    [0028] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1a und 1b ist der Schutz des Drehbügelschlosses 55 besonders gut, da der Aufnahmeraum 53 für das Drehbügelschloss 55 in der erläuterten Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung an allen Umfangsseiten von Seitenabschnitten 27, 33, 39, 43 des Oberteils 11 und von Seitenabschnitten 49, 51 des Unterteils 13 umgeben ist.

    [0029] Die erläuterte Verriegelungsanordnung kann auf besonders einfache und kostengünstige Weise hergestellt werden. Abgesehen von dem genannten Drehbügel 61 des Drehbügelschlosses 55 sind nämlich keine beweglichen Teile erforderlich, d.h. die verschiedenen Abschnitte 19, 27, 29, 33, 35, 39, 43 des Oberteils 11 können in einer starren Anordnung relativ zueinander vorgesehen sein. Entsprechendes gilt für das Unterteil 13 mit den Abschnitten 23, 45, 49, 51. Hierdurch vereinfacht sich auch die Handhabung durch den Benutzer, da keine beweglichen Teile umgeklappt und beispielsweise in einer bestimmten Reihenfolge übereinander geklappt werden müssen.

    [0030] Vor allem können die verschiedenen Abschnitte 19, 27, 29, 33, 35, 39, 43 des Oberteils 11 und die verschiedenen Abschnitte 23, 45, 49, 51 des Unterteils 13 als plattenförmige Metallabschnitte ausgebildet sein, so dass eine besonders einfache Bearbeitung möglich ist und das Oberteil 11 und das Unterteil 13 zumindest teilweise als ein jeweiliges einstückiges gefaltetes Metallblechteil gebildet sein können. Insbesondere können die Abschnitte 19, 27, 29, 33, 39 und 43 ein einziges Stanz-/Biegeteil bilden, wobei die einzelnen Abschnitte an der Verbindungslinie zu einem jeweiligen benachbarten Abschnitt lediglich umgefaltet sind (vgl. dünn eingezeichnete Falze in Fig. 1a). Der Sicherungsabschnitt 35 des Oberteils 11 kann ebenfalls einstückig an einem solchen Stanz-/Biegeteil angeformt sein. Alternativ ist es jedoch beispielsweise auch möglich, den Sicherungsabschnitt 35 mit der Sicherungsöffnung 37 als eine Öse auszubilden, die an der Rückseite des Deckelabschnitts 29 des Oberteils 11 befestigt - z.B. verschweißt - ist, wobei auch der Sicherungsabschnitt 45 mit der Sicherungsöffnung 47 als eine Öse ausgebildet sein kann, die an dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 befestigt - z.B. verschweißt - ist. Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die verschiedenen plattenförmigen Abschnitte 19, 27, 29, 33, 35, 39, 43 des Oberteils 11 und die verschiedenen plattenförmigen Abschnitte 23, 45, 49, 51 als separate Elemente aneinander befestigt sind, beispielsweise durch Verschweißen.

    [0031] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Verriegelungsanordnung mit einem handelsüblichen Bügelschloss zusammenwirken kann. Das Drehbügelschloss 55 kann also fester Bestandteil der Verriegelungsanordnung sein. Alternativ kann der Benutzer jedoch das Oberteil 11 und das Unterteil 13 auch in Verbindung mit einem anderen Bügelschloss seiner Wahl verwenden.

    [0032] Insgesamt ergibt sich eine Verriegelungsanordnung von hoher Stabilität und Aufbruchsicherheit, die zugleich kostengünstig herzustellen und auf einfache Weise zu befestigen ist. Hierdurch eignet sich die Verriegelungsanordnung auch besonders gut zum Nachrüsten an einer Tür 15 und einem Gegenstück 17.

    [0033] Selbstverständlich sind zahlreiche Abwandlungen der Ausführungsform gemäß Fig. 1a und 1b möglich. Beispielsweise kann an dem dritten Seitenabschnitt 39 des Oberteils 11 gemäß Fig. 1a auch noch ein orthogonal abgewinkelter fünfter Seitenabschnitt vorgesehen sein, der sich benachbart zu dem Deckelabschnitt 29 in Richtung des zweiten Seitenabschnitts 33 erstreckt, um die in Figur 1a ersichtliche Lücke zu schließen. In diesem Fall kann der erste Seitenabschnitt 49 des Unterteils 13 entfallen, so dass das Unterteil 13 letztlich lediglich den Sicherungsabschnitt 45 mit Sicherungsöffnung 47 aufweisen muss.

    [0034] Verschiedene mögliche Varianten werden nachfolgend beispielhaft erläutert.

    [0035] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Oberteil 11 im Unterschied zu der Ausführungsform gemäß Fig. 1a und 1b keinen dritten Seitenabschnitt 39 besitzt. Das Unterteil 13 hingegen besitzt einen an dem Grundabschnitt 23 angeformten ersten Seitenabschnitt 49 und einen hieran angeformten zweiten Seitenabschnitt 51, wobei der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 an dem zweiten Seitenabschnitt 51 angeformt ist.

    [0036] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist der den Sicherungsabschnitt 35 tragende zweite Seitenabschnitt 33 an dem dritten Seitenabschnitt 39 des Oberteils 11 angeformt. Der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 ist an dem ersten Seitenabschnitt 49 des Unterteils 13 angeformt, welcher wiederum an dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 angeformt ist. Dieser erste Seitenabschnitt 49 erstreckt sich senkrecht zu dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13.

    [0037] Fig. 3 zeigt außerdem einen Befestigungsschlitz 69 an dem Grundabschnitt 19 des Unterteils 13. Ein derartiger Befestigungsschlitz 69 ermöglicht es, unter Zuhilfenahme beispielsweise eines Metall- oder Kunststoffbandes das jeweilige Bügelschloss (z.B. Drehbügelschloss 55) an dem Unterteil 13 zu fixieren. Hierfür können auch noch weitere Befestigungsschlitze vorgesehen sein. Diese Befestigungsart ist natürlich auch möglich, wenn das Bügelschloss - wie im Zusammenhang mit Fig. 1a und 1b erläutert - an dem Oberteil 11 befestigt werden soll.

    [0038] Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der der zweite Seitenabschnitt 33 mit dem Sicherungsabschnitt 35 gegenüberliegend zu dem ersten Seitenabschnitt 27 des Oberteils 11 angeordnet ist. Der Sicherungsabschnitt 45 des Unterteils 13 ist über einen ersten Seitenabschnitt 49 wiederum dergestalt an dem Grundabschnitt 23 des Unterteils 13 befestigt, dass in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung die Sicherungsöffnung 37 des Sicherungsabschnitts 35 und die Sicherungsöffnung 47 des Sicherungsabschnitts 45 in Flucht angeordnet sind. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass diese Ausführungsform sich auch für Schiebetüren eignet. Das mit einem Bügelschloss versehene Oberteil 11 kann also von der Seite in Richtung des Unterteils 13 bewegt werden, um die Sicherungsabschnitte 35, 45 in Deckung zu bringen.

    Bezugszeichenliste



    [0039] 
    11
    Oberteil
    13
    Unterteil
    15
    Tür
    17
    Gegenstück
    19
    Grundabschnitt von 11
    21
    Befestigungsöffnung
    23
    Grundabschnitt von 13
    25
    Befestigungsöffnung
    27
    erster Seitenabschnitt von 11
    29
    Deckelabschnitt
    31
    Schlüsselöffnung
    33
    zweiter Seitenabschnitt von 11
    35
    Sicherungsabschnitt von 11
    37
    Sicherungsöffnung
    39
    dritter Seitenabschnitt von 11
    41
    Befestigungsausnehmung
    43
    vierter Seitenabschnitt von 11
    45
    Sicherungsabschnitt von 13
    47
    Sicherungsöffnung
    49
    erster Seitenabschnitt von 13
    51
    zweiter Seitenabschnitt von 13
    53
    Aufnahmeraum
    55
    Drehbügelschloss
    57
    Schlosskörper
    59
    Ausnehmung
    61
    Drehbügel
    63
    Haltesteg
    65
    Verankerungsabschnitt von 63
    67
    Keilabschnitt von 63
    69
    Befestigungsschlitz



    Ansprüche

    1. Verriegelungsanordnung zum Verriegeln einer Tür an einem Gegenstück, mit einem Oberteil (11) und einem Unterteil (13);
    wobei das Oberteil (11) zumindest aufweist:

    - einen Grundabschnitt (19) mit wenigstens einem Befestigungsmittel (21), das an dem Grundabschnitt (19) oder an einem mit dem Grundabschnitt (19) verbundenen Befestigungsabschnitt vorgesehen ist,

    - einen ersten Seitenabschnitt (27), der mit dem Grundabschnitt (19) verbunden ist und bezüglich des Grundabschnitts abgewinkelt ist,

    - einen Deckelabschnitt (29), der mit dem ersten Seitenabschnitt (27) verbunden ist und bezüglich des ersten Seitenabschnitts abgewinkelt ist, und

    - einen Sicherungsabschnitt (35), der bezüglich des Deckelabschnitts (29) abgewinkelt ist und eine Sicherungsöffnung (37) aufweist;

    wobei das Unterteil (13) zumindest aufweist:

    - einen Grundabschnitt (23) mit wenigstens einem Befestigungsmittel (25), das an dem Grundabschnitt (23) des Unterteils oder an einem mit dem Grundabschnitt (23) des Unterteils verbundenen Befestigungsabschnitt vorgesehen ist, und

    - einen Sicherungsabschnitt (45), der bezüglich des Grundabschnitts (19) des Unterteils abgewinkelt ist und eine Sicherungsöffnung (47) aufweist;

    wobei an dem Oberteil (11) oder dem Unterteil (13) ein Haltemittel (63, 69) zum Halten eines Bügelschlosses (55) vorgesehen ist; wobei das Oberteil (11) und das Unterteil (13) in einer Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung derart relativ zueinander positionierbar sind, dass die Sicherungsöffnung (37) des Oberteils und die Sicherungsöffnung (47) des Unterteils in Flucht angeordnet sind, um die beiden Sicherungsabschnitte (35, 45) mittels eines Schlossbügels (61) aneinander sichern zu können; und
    wobei der Deckelabschnitt (29) des Oberteils (11) eine Schlüsselöffnung (31) für ein frontseitiges Einführen eines Schlüssels aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Oberteil (11) und das Unterteil (13) mehrere Seitenabschnitte (27, 33, 39, 43, 49, 51) aufweisen, die in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung einen Aufnahmeraum (53) für das Bügelschloss (55) umfänglich umschließen.
     
    2. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 1,
    wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Deckelabschnitt (29) des Oberteils (11) den Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils und den Sicherungsabschnitt (45) des Unterteils überdeckt.
     
    3. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei der Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt (29) erstreckt.
     
    4. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei der Sicherungsabschnitt (45) des Unterteils sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Grundabschnitt (23) des Unterteils erstreckt.
     
    5. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei der Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils sich entlang einer Rückseite des Deckelabschnitts (29) des Oberteils erstreckt.
     
    6. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 5,
    wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Sicherungsabschnitt (45) des Unterteils sich ebenfalls entlang der Rückseite des Deckelabschnitts (29) des Oberteils erstreckt.
     
    7. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei der Grundabschnitt (19) und der Deckelabschnitt (29) des Oberteils sich parallel zueinander erstrecken.
     
    8. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei der Grundabschnitt (19) und der Deckelabschnitt (29) des Oberteils sich ausgehend von dem ersten Seitenabschnitt (27) des Oberteils in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
     
    9. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei der erste Seitenabschnitt (27) des Oberteils sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt (29) erstreckt.
     
    10. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei das Oberteil (11) ferner einen zweiten Seitenabschnitt (33) aufweist, mit dem der Sicherungsabschnitt (35) des Oberteils verbunden ist, wobei der zweite Seitenabschnitt mit dem ersten Seitenabschnitt (27), dem Deckelabschnitt (29) oder einem dritten, mit dem Deckelabschnitt verbundenen Seitenabschnitt (39) verbunden ist, und wobei der zweite Seitenabschnitt (33) bezüglich des Deckelabschnitts (29) abgewinkelt ist.
     
    11. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 10,
    wobei der zweite Seitenabschnitt (33) des Oberteils sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt (29) erstreckt.
     
    12. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei das Oberteil (11) einen Seitenabschnitt (33, 39) aufweist, der gegenüberliegend zu dem ersten Seitenabschnitt (27) des Oberteils mit dem Deckelabschnitt (29) des Oberteils verbunden ist und sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Deckelabschnitt erstreckt.
     
    13. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 12,
    wobei der erste Seitenabschnitt (27) des Oberteils und der gegenüberliegend zu dem ersten Seitenabschnitt des Oberteils angeordnete Seitenabschnitt (33, 39) des Oberteils in derselben Richtung von dem Deckelabschnitt (29) des Oberteils abstehen, um ein zumindest an drei Seiten geschlossenes Gehäuse zum Aufnehmen des Bügelschlosses zu bilden.
     
    14. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 12 oder 13,
    wobei das Haltemittel einen Haltesteg (63) aufweist, der sich parallel versetzt zu dem Deckelabschnitt (29) des Oberteils zwischen dem ersten Seitenabschnitt (27) des Oberteils und dem gegenüberliegend zu dem ersten Seitenabschnitt des Oberteils angeordneten Seitenabschnitt (33, 39) des Oberteils erstreckt.
     
    15. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei das Unterteil (13) ferner einen ersten Seitenabschnitt (49) aufweist, der mit dem Grundabschnitt (23) des Unterteils verbunden ist und bezüglich des Grundabschnitts des Unterteils abgewinkelt ist, wobei der Sicherungsabschnitt (45) des Unterteils mit dem ersten Seitenabschnitt (49) des Unterteils oder mit einem zweiten Seitenabschnitt (51) des Unterteils verbunden ist, welcher zweite Seitenabschnitt (51) mit dem ersten Seitenabschnitt (49) des Unterteils verbunden ist.
     
    16. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 15,
    wobei der erste Seitenabschnitt (49) des Unterteils sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Grundabschnitt (23) des Unterteils erstreckt.
     
    17. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Deckelabschnitt (29) des Oberteils und der Grundabschnitt (23) des Unterteils sich parallel zueinander erstrecken.
     
    18. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei die Verriegelungsanordnung ein Bügelschloss (55) aufweist, das einen beweglichen Schlossbügel (61) aufweist, der in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung in die Sicherungsöffnung (37) des Oberteils und in die Sicherungsöffnung (47) des Unterteils einführbar ist, um die beiden Sicherungsabschnitte (35, 45) aneinander zu sichern.
     
    19. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 18,
    wobei das Bügelschloss (55) als ein Drehbügelschloss mit einem drehbeweglichen Schlossbügel (61) ausgebildet ist.
     
    20. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 18 oder 19,
    wobei das Bügelschloss (55) einen Verriegelungsmechanismus mit Schließzwang aufweist.
     
    21. Verriegelungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
    wobei in der Gebrauchslage der Verriegelungsanordnung der Deckelabschnitt (29) des Oberteils eine Vorderseite des Bügelschlosses (55) zumindest teilweise überdeckt.
     
    22. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei das Haltemittel (63, 69) dazu ausgebildet ist, das Bügelschloss (55) an dem Oberteil (11) oder dem Unterteil (13) zu halten, sowohl wenn das Oberteil (11) und das Unterteil (13) in die Gebrauchslage gebracht sind, als auch wenn das Oberteil (11) und das Unterteil (13) in voneinander getrennte Positionen gebracht sind.
     
    23. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei die Abschnitte (19, 27, 33, 39, 43) des Oberteils und die Abschnitte (23, 49, 51) des Unterteils plattenartig ausgebildet sind.
     
    24. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    wobei die Abschnitte (19, 27, 33, 35, 39, 43) des Oberteils in starrer Anordnung relativ zueinander vorgesehen sind, und wobei die Abschnitte (23, 45, 49, 51) des Unterteils in starrer Anordnung relativ zueinander vorgesehen sind.
     
    25. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei zumindest der Grundabschnitt (19), der erste Seitenabschnitt (27) und der Deckelabschnitt (29) des Oberteils (11) durch ein einstückiges gefaltetes Metallblechteil gebildet sind.
     
    26. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Oberteil (11) und das Unterteil (13) jeweils durch ein einstückiges gefaltetes Metallblechteil gebildet sind.
     
    27. Verriegelungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Befestigungsmittel des Grundabschnitts (19) des Oberteils oder des Grundabschnitts (23) des Unterteils eine Befestigungsöffnung (21, 25) oder einen Befestigungsbolzen umfasst.
     


    Claims

    1. A locking arrangement for the locking of a door to a counterpart, having an upper part (11) and a lower part (13),
    wherein the upper part (11) at least comprises:

    - a base section (19) having at least one fastening means (21) which is provided at the base section (19) or at a fastening section connected to the base section (19);

    - a first side section (27) which is connected to the base section (19) and which is angled with respect to the base section;

    - a cover section (29) which is connected to the first side section (27) and which is angled with respect to the first side section; and

    - a securing section (35) which is angled with respect to the cover section (29) and which has a securing opening (37);

    wherein the lower part (13) at least comprises:

    - a base section (23) having at least one fastening means (25) which is provided at the base section (23) of the lower part or at a fastening section connected to the base section (23) of the lower part; and

    - a securing section (45) which is angled with respect to the base section (19) of the lower part and which has a securing opening (47);

    wherein a holding means (63, 69) is provided at the upper part (11) or at the lower part (13) to hold a hoop lock (55);
    wherein the upper part (11) and the lower part (13) can be positioned relative to one another in a position of use of the locking arrangement such that the securing opening (37) of the upper part and the securing opening (47) of the lower part are arranged in alignment to be able to secure the two securing sections (35, 45) to one another by means of a lock hoop (61); and
    wherein the cover section (29) of the upper part (11) has a key opening (31) for a front-side introduction of a key,
    characterized in that
    the upper part (11) and the lower part (13) have a plurality of side sections (27, 33, 39, 43, 49, 51) which in the position of use of the locking arrangement peripherally enclose a receiving space (53) for the hoop lock (55).
     
    2. A locking arrangement in accordance with claim 1,
    wherein the cover section (29) of the upper part (11) in the position of use of the locking arrangement covers the securing section (35) of the upper part and the securing section (45) of the lower part.
     
    3. A locking arrangement in accordance with an one of the preceding claims,
    wherein the securing section (35) of the upper part substantially extends perpendicular to the cover section (29).
     
    4. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the securing section (45) of the lower part extends substantially perpendicular to the base section (23) of the lower part.
     
    5. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the securing section (35) of the upper part extends along a rear side of the cover section (29) of the upper part.
     
    6. A locking arrangement in accordance with claim 5,
    wherein the securing section (45) of the lower part in the position of use of the locking arrangement likewise extends along the rear side of the cover section (29) of the upper part.
     
    7. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the base section (19) and the cover section (29) of the upper part extend in parallel with one another.
     
    8. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the base section (19) and the cover section (29) of the upper part extend in opposite directions starting from the first side section (27) of the upper part.
     
    9. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the first side section (27) of the upper part substantially extends perpendicular to the cover section (29).
     
    10. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the upper part (11) furthermore has a second side section (33) to which the securing section (35) of the upper part is connected, with the second side section being connected to the first side section (27), to the cover section (29) or to a third side section (39) connected to the cover section, and wherein the second side section (33) is angled with respect to the cover section (29).
     
    11. A locking arrangement in accordance with claim 10,
    wherein the second side section (33) of the upper part substantially extends perpendicular to the cover section (29).
     
    12. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the upper part (11) has a side section (33, 39) which is connected to the cover section (29) of the upper part, disposed opposite the first side section (27) of the upper part, and extends substantially perpendicular to the cover section.
     
    13. A locking arrangement in accordance with claim 12,
    wherein the first side section (27) of the upper part and the side section (33, 39) of the upper part arranged opposite to the first side section of the upper part project from the cover section (29) of the upper part in the same direction to form a housing closed at at least three sides for the reception of the hoop lock.
     
    14. A locking arrangement in accordance with claim 12 or claim 13,
    wherein the holding means has a holding web (63) which extends in parallel offset from the cover section (29) of the upper part between the first side section (27) of the upper part and the side section (33, 39) of the upper part disposed opposite the first side section of the upper part.
     
    15. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the upper part (13) furthermore has a first side section (49) which is connected to the base section (23) of the lower part and is angled with respect to the base section of the lower part, with the securing section (45) of the lower part being connected to the first side section (49) of the lower part or to a second side section (51) of the lower part, which second side section (51) is connected to the first side section (49) of the lower part.
     
    16. A locking arrangement in accordance with claim 15,
    wherein the first side section (49) of the lower part extends substantially perpendicular to the base section (23) of the lower part.
     
    17. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein in the position of use of the locking arrangement the cover section (29) of the upper part and the base section (23) of the lower part extend in parallel with one another.
     
    18. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the locking arrangement has a hoop lock (55) which has a movable lock hoop (61) which in the position of use of the locking arrangement can be introduced into the securing opening (37) of the upper part and into the securing opening (47) of the lower part to secure the two securing sections (35, 45) to one another.
     
    19. A locking arrangement in accordance with claim 18,
    wherein the hoop lock (55) is made as a rotatable hoop lock with a rotatably movable lock hoop (61).
     
    20. A locking arrangement in accordance with claim 18 or claim 19,
    wherein the hoop lock (55) has a latching mechanism with key retaining.
     
    21. A locking arrangement in accordance with any one of the claims 18 to 20,
    wherein in the position of use of the locking arrangement the cover section (29) of the upper part covers a front side of the hoop lock (55) at least in part.
     
    22. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the holding means (63, 69) is configured to hold the hoop lock (55) at the upper part (11) or at the lower part (13) both when the upper part (11) and the lower part (13) are brought into the position of use and when the upper part (11) and the lower part (13) are brought into positions separate from one another.
     
    23. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims, wherein the sections (19, 27, 33, 39, 43) of the upper part and the sections (23, 49, 51) of the lower part are formed in platelike shape.
     
    24. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the sections (19, 27, 33, 35, 39, 43) of the upper part are provided in a rigid arrangement relative to one another and wherein the sections (23, 45, 49, 51) of the lower part are provided in a rigid arrangement relative to one another.
     
    25. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein at least the base section (19), the first side section (27) and the cover section (29) of the upper part (11) are formed by a one-piece folded sheet metal part.
     
    26. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the upper part (11) and the lower part (13) are each formed by a one-piece folded sheet metal part.
     
    27. A locking arrangement in accordance with any one of the preceding claims,
    wherein the at least one fastening means of the base section (19) of the upper part or of the base section (23) of the lower part comprises a fastening opening (21, 25) or a fastening bolt.
     


    Revendications

    1. Agencement de verrouillage pour verrouiller une porte sur un élément antagoniste, comprenant une partie supérieure (11) et une partie inférieure (13) ;
    dans lequel la partie supérieure (11) comprend au moins :

    - une portion de base (19) avec au moins un moyen de fixation (21), qui est prévu sur la portion de base (19) ou sur une portion de fixation reliée à la portion de base (19),

    - une première portion latérale (27), qui est reliée à la portion de base (19) et qui forme un angle par rapport à la portion de base,

    - une portion formant couvercle (29), qui est relié à la première portion latérale (27) et qui forme un angle par rapport à la première portion latérale, et

    - une portion de sécurité (35), qui forment un angle par rapport à la portion formant couvercle (29) et qui comporte une ouverture de sécurité (37) ;

    dans lequel la partie inférieure (13) comprend au moins :

    - une portion de base (23) avec au moins un moyen de fixation (25), qui est prévu sur la portion de base (23) de la partie inférieure ou sur une portion de fixation reliée à la portion de base (23) de la partie inférieure, et

    - une portion de sécurité (45), qui forment un angle par rapport à la portion de base (19) et qui comporte une ouverture de sécurité (47) ;

    dans lequel un moyen de maintien (63, 69) pour maintenir un cadenas à arceau (55) est prévue sur la partie supérieure (11) ou sur la partie inférieure (13) ;
    dans lequel la partie supérieure (11) et la partie inférieure (13) sont susceptibles, dans une position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, d'être positionné l'une par rapport à l'autre de telle façon que l'ouverture de sécurité (37) de la partie supérieure et l'ouverture de sécurité (47) de la partie inférieure sont agencés en alignement, afin de pouvoir sécuriser les deux portions de sécurité (35, 45) l'une contre l'autre au moyen d'un arceau de cadenas (61) ; et
    dans lequel la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure (11) comporte une ouverture à clé (31) pour une introduction d'une clé sur le côté frontal,
    caractérisé en ce que
    la partie supérieure (11) et la partie inférieure (13) comprennent plusieurs portions latérales (27, 33, 39, 43, 49, 51) qui, dans la position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, englobe sur sa périphérie une chambre de réception (53) pour le cadenas à arceau (55).
     
    2. Agencement de verrouillage selon la revendication 1,
    dans lequel, dans la position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure (11) recouvre la portion de sécurité (35) de la partie supérieure et la portion de sécurité (45) de la partie inférieure.
     
    3. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la portion de sécurité (35) de la partie supérieure s'étend sensiblement perpendiculairement à la portion formant couvercle (29).
     
    4. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la portion de sécurité (45) de la partie inférieure s'étend sensiblement perpendiculairement à la portion de base (23) de la partie inférieure.
     
    5. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la portion de sécurité (35) de la partie supérieure s'étend le long d'une face postérieure de la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure.
     
    6. Agencement de verrouillage selon la revendication 5,
    dans lequel, dans la position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, la portion de sécurité (45) de la partie inférieure s'étend également le long de la face postérieure de la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure.
     
    7. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la portion de base (19) et la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure s'étendent parallèlement l'une à l'autre.
     
    8. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la portion de base (19) et la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure s'étendent dans des directions opposées en partant de la première portion latérale (27) de la partie supérieure.
     
    9. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la première portion latérale (27) de la partie supérieure s'étend sensiblement perpendiculairement par rapport à la portion formant couvercle (29).
     
    10. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la partie supérieure (11) comprend en outre une seconde portion latérale (33) à laquelle est reliée la portion de sécurité (35) de la partie supérieure, dans lequel la seconde portion latérale est reliée à la première portion latérale (27), à la portion formant couvercle (29), ou à une troisième portion latérale (39) reliée à la portion formant couvercle, et dans lequel la seconde portion latérale (33) forme un angle par rapport à la portion formant couvercle (29).
     
    11. Agencement de verrouillage selon la revendication 10,
    dans lequel la seconde portion latérale (33) de la partie supérieure s'étend sensiblement perpendiculairement à la portion formant couvercle (29).
     
    12. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la partie supérieure (11) comprend une portion latérale (33, 39), qui est reliée à la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure à l'opposé de la première portion latérale (27) de la partie supérieure, et qui s'étend sensiblement perpendiculairement à la portion formant couvercle.
     
    13. Agencement de verrouillage selon la revendication 12,
    dans lequel la première portion latérale (27) de la partie supérieure et la portion latérale (33, 39) de la partie supérieure, agencée à l'opposé de la première portion latérale de la partie supérieure, dépasse dans la même direction depuis la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure, afin de former un boîtier fermé sur au moins trois côtés pour recevoir le cadenas à arceau.
     
    14. Agencement de verrouillage selon la revendication 12 ou 13,
    dans lequel le moyen de maintien comprend une barrette de maintien (63), qui s'étend parallèlement et en décalage par rapport à la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure entre la première portion latérale (27) de la partie supérieure et la portion latérale (33, 39) de la partie supérieure, agencée à l'opposé de la première portion latérale de la partie supérieure.
     
    15. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la partie inférieure (13) comprend en outre une première portion latérale (49), qui est reliée à la portion de base (23) de la partie inférieure et qui forme un angle par rapport à la portion de base de la partie inférieure, dans lequel la portion de sécurité (45) de la partie inférieure est reliée à la première portion latérale (49) de la partie inférieure ou à une seconde portion latérale (51) de la partie inférieure, ladite seconde portion latérale (51) étant reliée à la première portion latérale (49) de la partie inférieure.
     
    16. Agencement de verrouillage selon la revendication 15,
    dans lequel la première portion latérale (49) de la partie inférieure s'étend sensiblement perpendiculairement à la portion de base (23) de la partie inférieure.
     
    17. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel, dans la position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure et la portion de base (23) de la partie inférieure s'étendent parallèlement l'une à l'autre.
     
    18. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel l'agencement de verrouillage comprend un cadenas à arceau (55) qui comprend un arceau de cadenas mobile (61) qui, dans la position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, est susceptible d'être introduit dans l'ouverture de sécurité (37) de la partie supérieure et dans l'ouverture de sécurité (47) de la partie inférieure, afin de sécuriser les deux portions de sécurité (35, 45) l'une contre l'autre.
     
    19. Agencement de verrouillage selon la revendication 18,
    dans lequel le cadenas à arceau (55) est réalisé sous forme de cadenas à arceau rotatif comprenant un arceau de cadenas (61) mobile en rotation.
     
    20. Agencement de verrouillage selon la revendication 18 ou 19,
    dans lequel le cadenas à arceau (55) comprend un mécanisme de verrouillage avec fermeture forcée.
     
    21. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications 18 à 20, dans lequel, dans la position d'utilisation de l'agencement de verrouillage, la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure recouvre au moins partiellement une face antérieure du cadenas à arceau (55).
     
    22. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel le moyen de maintien (63, 69) est réalisé pour maintenir le cadenas à arceau (55) sur la partie supérieure (11) ou sur la partie inférieure (13), aussi bien quand la partie supérieure (11) et la partie inférieure (13) sont amenées dans la position d'utilisation que quand la partie supérieure (11) et la partie inférieure (13) sont amenées dans des positions séparées l'une de l'autre.
     
    23. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel les portions (19, 27, 33, 39, 43) de la partie supérieure et les portions (23, 49, 51) de la partie inférieure sont réalisées à la manière de plaques.
     
    24. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel les portions (19, 27, 33, 35, 39, 43) de la partie supérieure sont prévues dans un agencement rigide les unes par rapport aux autres, et dans lequel les portions (23, 45, 49, 41) de la partie inférieure sont prévues dans un agencement rigide les unes par rapport aux autres.
     
    25. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel au moins la portion de base (19), la première portion latérale (27) et la portion formant couvercle (29) de la partie supérieure (11) sont réalisées par une pièce en tôle de métal repliée d'un seul tenant.
     
    26. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel la partie supérieure (11) et la partie inférieure (13) sont réalisées respectivement par une pièce en tôle de métal repliée d'un seul tenant.
     
    27. Agencement de verrouillage selon l'une des revendications précédentes,
    dans lequel ledit au moins un moyen de fixation de la portion de base (19) de la partie supérieure ou de la portion de base (23) de la partie inférieure inclut une ouverture de fixation (21, 25) ou un goujon de fixation.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente