[0001] Die Erfindung betrifft eine selbstzündende Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuse,
in dem eine Kurbelwelle drehbar gelagert ist, an der zumindest ein einen Kolben tragendes
Pleuel angelenkt ist, wobei der Kolben in einen von einem Zylinderkopf unter Bildung
eines Arbeitsraum abgedeckten Zylinder bewegbar ist, wobei in den Zylinderkopf mit
dem Arbeitsraum kommunizierende und von einer Gaswechselnockenwelle betätigte Gaswechseleinrichtungen
eingesetzt sind und in den Arbeitsraum über ein Einspritzventil eines Common-Rail-Einspritzsystems
Kraftstoff zuführbar ist, wobei das Rail von zumindest einer Hochdruckpumpe, die über
einen Rollenstößel von einer Gaswechselnockenwelle angetrieben wird, mit Kraftstoff
befüllt wird.
[0002] Eine derartige Brennkraftmaschine ist aus der
DE 195 08 445 A1 bekannt. Diese Brennkraftmaschine weist ein Common-Rail-Einspritzsystem auf, mit
dem der Kraftstoff über Injektoren in die den einzelnen Zylindern zugeordneten Brennräume
eingespritzt wird. Der Kraftstoff wird dabei von vorzugsweise zwei Hochdruckpumpen
in das Rail gefördert. Die Hochdruckpumpen sind in Ausnehmungen in dem Kurbelgehäuse
der Brennkraftmaschine eingesetzt und wirken antriebsseitig mit Fördernocken auf der
Gaswechselnockenwelle der Brennkraftmaschine zusammen. Sowohl das Kurbelgehäuse als
auch die Nockenwelle sind speziell für den Einsatz dieses Einspritzsystems gestaltet
und gefertigt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbstzündende Brennkraftmaschine
bereitzustellen, an die, ausgehend von einem konventionellen Einspritzsystem in Form
beispielsweise einer Reiheneinspritzpumpe oder einer Verteilereinspritzpumpe, mit
möglichst wenig tiefgreifenden Änderungen ein Common-Rail-Einspritzsystem angebaut
werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Hochdruckpumpe stirnseitig der Brennkraftmaschine
angeordnet ist und dass zumindest der Rollenstößel in ein mit dem Kurbelgehäuse verbundenes
Gehäuse eingesetzt ist. Durch diese Ausbildung brauchen an dem Kurbelgehäuse keine
aufwendigen und kostenintensiven Änderungen vorgenommen werden, andererseits wird
keine eigene Nockenwelle benötigt, da die Hochdruckpumpe von der Gaswechselnockenwelle
angetrieben wird. Grundsätzlich kann das Gehäuse ein zusätzliches, mit dem Kurbelgehäuse
verbundenes Gehäuse sein, ist aber in weiterer Ausgestaltung der Erfindung bevorzugt
ein an der Brennkraftmaschine schon vorhandenes Räderkastengehäuse. Dieses Räderkastengehäuse
wird entsprechend modifiziert und insbesondere im Bereich der Gaswechselnockenwelle
mit zumindest einer Öffnung versehen, in die zumindest die eine Hochdruckpumpe mit
zumindest dem zugeordneten Rollenstößel eingesetzt und verbunden, insbesondere verschraubt,
ist. Wegen der auftretenden Belastungen kann es erforderlich sein, in das Räderkastengehäuse
geeignete Versteifungen zu integrieren. Dennoch ist eine solche Änderung des Räderkastengehäuses,
das im Übrigen bevorzugt aus einem Leichtmetall gegossen wird, erheblich einfacher
zu realisieren als eine Modifizierung des Kurbelgehäuses und es ist möglich, unterschiedliche
Varianten bereitzuhalten.
[0005] In Weiterbildung der Erfindung ist das Räderkastengehäuse je nach Ausgestaltung der
Brennkraftmaschine auf der riementriebseitigen oder schwungradseitigen Stirnseite
der Brennkraftmaschine angeordnet. Im Übrigen kann die Brennkraftmaschine luftgekühlt
oder flüssigkeitsgekühlt sein.
[0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der Hochdruckpumpe und dem Räderkastengehäuse
ein Zwischengehäuse angeordnet. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde,
das Räderkastengehäuse nur so weit zu ändern, dass es wiederum für möglichst viele
oder sogar alle Varianten der Brennkraftmaschine universell verwendbar ist. Dabei
kann dann die Öffnung, in die die Hochdruckpumpe mit zumindest dem Rollenstößel eingreift,
bei dem Verbau eines konventionellen Einspritzsystems durch einen Deckel verschlossen
werden. Wird dagegen ein Common-Rail-Einspritzsystem verbaut, wird auf das Räderkastengehäuse
ein an die Hochdruckpumpe angepasstes Zwischengehäuse aufgesetzt.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung wird der Rollenstößel der Hochdruckpumpe von einem
vorzugsweise mehrere Erhebungen aufweisenden Fördernocken betätigt, der außerhalb
der Kurbelgehäuselagerung der Gaswechselnockenwelle angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung
braucht wiederum an dem Kurbelgehäuse und der Kurbelgehäuselagerung der Gaswechselnockenwelle
keine Änderung vorgenommen zu werden.
[0008] In weiterer Ausgestaltung ist der Fördernocken zwischen einer äußeren Kurbelgehäuselagerung
und einem Antriebszahnrad der Gaswechselnockenwelle angeordnet oder aber der Fördernocken
ist außenseitig zu dem Antriebszahnrad angeordnet. Hier wird man eine Anordnung wählen,
die die vorhandenen Platzverhältnisse berücksichtigt.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung ist der Fördernocken auf der Gaswechselnockenwelle
befestigt, insbesondere aufgeschrumpft. Grundsätzlich ist es im Rahmen der Erfindung
auch möglich, den Fördernocken einstückig mit der Gaswechselnockenwelle zu fertigen.
Dies bedingt aber eine aufwendigere Umgestaltung der Gaswechselnockenwelle, als wenn
der Fördernocken nur bedarfsmäßig aufgeschrumpft wird. Dazu ist gegebenenfalls eine
einmalige Anpassung der Gaswechselnockenwelle in der Form notwendig, dass ein zylindrischer
Abschnitt zusätzlich vorgesehen wird, auf den der Fördernocken bedarfsmäßig aufschrumpfbar
ist. Ein wesentlicher Vorteil liegt weiterhin darin, dass der Kopfkreisdurchmesser
des Fördernockens größer als der Durchmesser der Kurbelgehäuselagerung der Gaswechselnockenwelle
sein kann, da die Gaswechselnockenwelle von der Stirnseite, auf der sich der Fördenocken
befindet, in das Kurbelgehäuse eingeschoben wird. Dadurch bestehen größere Gestaltungsmöglichkeiten
hinsichtlich der Erhebungen zur Betätigung der Rollenstößen beispielsweise hinsichtlich
geringerer Herzscher Flächenpressung.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist der Fördernocken einstückig mit dem Antriebszahnrad
gefertigt. Bei dieser Ausgestaltung braucht die Gaswechselnockenwelle überhaupt nicht
geändert zu werden. Wenn auch bei dieser Ausgestaltung die einstückige Fertigung des
Fördernockens mit dem Antriebszahnrad bevorzugt wird, ist es hier auch grundsätzlich
möglich, den Fördernocken auf einen entsprechenden zylindrischen Abschnitt des Antriebszahnrads
beispielsweise aufzuschrumpfen.
[0011] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es - wie schon zuvor angedeutet - selbstverständlich
auch möglich, zwei Hochdruckpumpen, die in einem V-Winkel von insbesondere 90 Grad
oder 60 Grad bei einer sechszylindrigen Reihenbrennkraftmaschine zueinander angeordnet
sind, auf beziehungsweise an dem Räderkastengehäuse anzuordnen und von einem gemeinsamen
Fördernocken, aber unterschiedlichen Erhebungen, anzutreiben. Die Anzahl der Hochdruckpumpen
ist in erster Linie von der Zylinderzahl und der gewünschten Kraftstoffauffüllung
in dem Rail abhängig. Darüber hinaus kann es bei allen Varianten sinnvoll sein, außenseitig
des Antriebszahnrads oder des Fördernockens eine zusätzliche Lagerstelle für die Gaswechselnockenwelle
in dem Räderkastengehäuse vorzusehen. Durch diese zusätzliche Lagerstelle werden zusätzliche
Belastungen auf die Gaswechselnockenwelle abgefangen.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung
zu entnehmen, in der ein in den Figuren dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher beschrieben ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Stirnansicht der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine in einer teilweisen Schnittdarstellung,
- Fig. 3
- eine Stirnansicht des Räderkastengehäuses mit der aufgesetzten Hochdruckpumpe in einer
teilweisen Schnittdarstellung und
- Fig. 4
- eine Seitenansicht zu Fig. 3, wiederum in einer teilweisen Schnittdarstellung.
[0013] Die in Fig. 1 dargestellte Brennkraftmaschine ist eine luftgekühlte, selbstzündende
Brennkraftmaschine mit einem integrierten Kühlluftgebläse, das Kühlluft aus der Umgebung
ansaugt und in ein sich entlang der hinter dem Kühlluftgebläse 1 befindlichen Längsseitenwand
der Brennkraftmaschine angeordnetes Kühlluftleitgehäuse fördert. Das Kühlluftleitgehäuse
ist so ausgebildet, dass es die geförderte Kühlluft zur Kühlung der luftgekühlten
Zylinderrohre und Zylinderköpfe 2 weiterleitet. Weiterhin werden eventuell an der
Brennkraftmaschine montierte Wärmetauscher, wie ein Schmierölwärmetauscher und ein
Ladeluftwärmetauscher, von dem Kühlluftgebläse 1 mit Kühlluft beaufschlagt. Das Kühlluftgebläse
1 ist auf der zu den äußeren Gaswechselleitungen gegenüberliegenden Seite der Brennkraftmaschine
angebaut und wird über einen Riementrieb 3 von einem auf der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
montierten Riementriebrad 4 angetrieben. Gespannt wird der Riementrieb 3 von einer
Spannvorrichtung 5, die gleichzeitig zum Antrieb beispielsweise einer Hilfspumpe dienen
kann. Auf der Gaswechselseite der Brennkraftmaschine ist ein Generator 6 montiert,
der über einen zweiten Riementrieb 3a angetrieben wird. Der zweite Riementrieb 3a
wird von einem weiteren Riementriebrad angetrieben, das ebenfalls auf der Kurbelwelle
vor oder hinter dem ersten Riementriebrad 4 montiert ist.
[0014] Die Brennkraftmaschine weist ein Einspritzsystem auf, das in der ursprünglichen Ausgestaltung
eine Reiheneinspritzpumpe aufweist, die im Bereich unterhalb des Kühlluftgebläses
1 und hinter der Spannvorrichtung 5 angeordnet ist. Diese ursprüngliche Reiheneinspritzpumpe
wird über einen eigenen Rädertrieb, der in einem Räderkastengehäuse 7 angeordnet ist,
angetrieben. Gleichzeitig ist in dem Räderkastengehäuse 7 ein zweiter Rädertrieb angeordnet,
der, ausgehend von einem Kurbelwellenzahnrad, über ein Zwischenrad ein Antriebszahnrad
8 antreibt. Dieses Antriebszahnrad 8 ist mit einer Gaswechselnockenwelle 9 fest verbunden
und treibt diese mit halber Kurbelwellendrehzahl an. Von der Gaswechselnockenwelle
9 werden über einen bekannten Ventiltrieb die in den Zylinderköpfen 2 eingesetzten
Gaswechseleinrichtungen der Brennkraftmaschine betätigt. Die Gaswechselnockenwelle
9 ist in dem Kurbelgehäuse 10 (Fig. 2) der Brennkraftmaschine mittels mehrerer Kurbelgehäuselagerungen
11 gelagert. Dabei ist eine riementriebseitige Kurbelgehäuselagerung 11 direkt angrenzend
an das Antriebszahnrad 8 angeordnet.
[0015] Die erfindungsgemäße Brennkraftmaschine ist anstelle eines konventionellen Einspritzsystems
mit einem Common-Rail-Einspritzsystem ausgestattet, das mit möglichst wenig Änderungen,
insbesondere an komplexen Bauteilen wie beispielsweise dem Kurbelgehäuse 10 an die
Brennkraftmaschine anbaubar ist. Dazu ist eine Hochdruckpumpe 12 des Common-Rail-Einspritzsystems
auf der riementriebseitigen Stirnseite der Brennkraftmaschine angeordnet und ein den
Pumpenplunger der Hochdruckpumpe 12 betätigter Rollenstößel 13 ist durch eine Ausnehmung
in dem Räderkastengehäuse 7 in dieses eingesetzt und gleichzeitig geführt. Der Rollenstößel
13 weist eine Laufrolle 14 auf, die auf einem mehrere Erhebungen 15 aufweisenden Fördernocken
16 abrollt. Der Fördernocken 16 ist stirnseitig vor dem Antriebszahnrad 8 angeordnet
und entweder Bestandteil (einstückig oder befestigt) der Gaswechselnockenwelle 9 oder
des Antriebszahnrad 8. Falls der Fördernocken 16 einstückig mit der Gaswechselnockenwelle
9 gefertigt ist, kann es erforderlich sein, den zylinderförmigen Aufschrumpfbereich
für das Antriebszahnrad 8 mit einem gegenüber den Kurbelgehäuselagerungen 11 vergrößerten
Durchmesser auszuführen, damit das Antriebszahnrad 8 von vorne über die Erhebungen
15 auf die entsprechende Sitzfläche aufgesetzt und aufgeschrumpft werden kann.
[0016] Die Hochdruckpumpe 12 ist weiterhin in ein Zwischengehäuse 17 eingesetzt, das oberhalb
der Öffnung für den Rollenstößel 13 auf dem Räderkastengehäuse 7 befestigt ist. Die
Hochdruckpumpe 12 ist über eine nicht dargestellte Hochdruckleitung mit einem bevorzugt
oberhalb des Kühlluftgebläses 1 angeordneten Rail 18 verbunden, das sich entlang der
Längsseite der Brennkraftmaschine erstreckt. Das Rail ist über kurze Einspritzleitungen
19 mit in den Zylinderköpfen 2 eingesetzten elektrisch steuerbaren Injektoren (Einspritzventilen)
verbunden.
[0017] Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung ist die Hochdruckpumpe 12, ohne dass die
äußere Kontur der Brennkraftmaschine nachteilig beeinflusst ist oder wesentliche Bauteile
der Brennkraftmaschine umkonstruiert werden müssen, an die Brennkraftmaschine integriert.
[0018] Die Figuren 3 und 4 zeigen Detailansichten zur Ausbildung des Räderkastengehäuses
7 und der angebauten Hochdruckpumpe 12. Die in der Fig. 3 dargestellten Komponenten
sind weitgehend zuvor beschrieben worden. Dargestellt ist in der Fig. 3 die Ausbildung
des Räderkastengehäuses 7 auf der linken Seite zu der Kurbelwellenlängsachse 20 zum
Antrieb der ursprünglichen Reiheneinspritzpumpe. Dazu weist das Räderkastengehäuse
7 in diesem Bereich einen Fortsatz 21 auf, der bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
gegebenenfalls abgetrennt werden kann (die sich dann einstellende äußere Kontur in
diesem Bereich ist strichliniiert dargestellt). Es kann im Rahmen der Erfindung aber
auch ausdrücklich vorgesehen sein, den Fortsatz 21 an dem Räderkastengehäuse 7 zu
belassen, und hier eine zusätzliche Nebenabtriebsmöglichkeit vorzusehen.
[0019] Fig. 4 zeigt ergänzend zu dem zuvor Beschriebenen, dass das Räderkastengehäuse 7
im Bereich unterhalb des Zwischengehäuses 17 eine leichte, nach außen weisende Ausbuchtung
22 aufweist. Die Ausbuchtung 22 ist, wie das gesamte Räderkastengehäuse 7, in diesem
Bereich besonders steif ausgebildet (siehe auch die in Fig. 3 dargestellten Versteifungsrippen
23, die diesen Bereich der Ausbuchtung 22 und die darüber liegende Anflanschfläche
zur Befestigung des Zwischengehäuses 17 abstützen).
[0020] Bezugszeichen
- 1
- Kühlluftgebläse
- 2
- Zylinderkopf
- 3, 3a
- Riementrieb
- 4
- Riementriebrad
- 5
- Spannvorrichtung
- 6
- Generator
- 7
- Räderkastengehäuse
- 8
- Antriebszahnrad
- 9
- Gaswechselnockenwelle
- 10
- Kurbelgehäuse
- 11
- Kurbelgehäuselagerung
- 12
- Hochdruckpumpe
- 13
- Rollenstößel
- 14
- Laufrolle
- 15
- Erhebung
- 16
- Fördernocken
- 17
- Zwischengehäuse
- 18
- Rail
- 19
- Einspritzleitung
- 20
- Kurbelwellenlängsachse
- 21
- Fortsatz
- 22
- Ausbuchtung
- 23
- Versteifungsrippen
1. Selbstzündende Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuse, in dem eine Kurbelwelle
drehbar gelagert ist, an der zumindest ein einen Kolben tragendes Pleuel angelenkt
ist, wobei der Kolben in einen von einem Zylinderkopf unter Bildung eines Arbeitsraum
abgedeckten Zylinder bewegbar ist, wobei in den Zylinderkopf mit dem Arbeitsraum kommunizierende
und von einer Gaswechselnockenwelle betätigte Gaswechseleinrichtungen eingesetzt sind
und in den Arbeitsraum über ein Einspritzventil eines Common-Rail-Einspritzsystems
Kraftstoff zuführbar ist, wobei das Rail von zumindest einer Hochdruckpumpe, die über
einen Rollenstößel von einer Gaswechselnockenwelle angetrieben wird, mit Kraftstoff
befüllt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe (12) stirnseitig der Brennkraftmaschine angeordnet ist und dass
zumindest der Rollenstößel (13) in ein mit dem Kurbelgehäuse (10) verbundenes Gehäuse
eingesetzt ist.
2. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse ein Räderkastengehäuse (7) ist.
3. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Räderkastengehäuse (7) auf der riementriebseitigen oder der schwungradseitigen
Stirnseite der Brennkraftmaschine angeordnet ist.
4. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Hochdruckpumpe (12) und dem Räderkastengehäuse (7) ein Zwischengehäuse
(17) angeordnet ist.
5. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenstößel (13) von einem vorzugsweise mehrere Erhebungen (15) aufweisenden
Fördernocken (16) betätigt wird, der außerhalb der Kurbelgehäuselagerung (11) der
Gaswechselnockenwelle (9) angeordnet ist.
6. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fördernocken (16) zwischen einer äußeren Kurbelgehäuselagerung (11) und einem
Antriebszahnrad (8) der Gaswechselnockenwelle (9) angeordnet ist.
7. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fördernocken (16) außenseitig zu dem Antriebszahnrad (8) angeordnet ist.
8. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fördernocken (16) auf der Gaswechselnockenwelle (9) befestigt, insbesondere aufgeschrumpft
ist.
9. Selbstzündende Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fördernocken (16) einstückig mit dem Antriebszahnrad (8) gefertigt ist.