[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube.
[0002] In der
DE 102 38 904 A1 ist eine Dunstabzugsvorrichtung beschrieben, bei der der Wrasenschirm auf unterschiedliche
Größen des Benutzers eingestellt werden kann. Hierzu ist eine Verstellvorrichtung
vorgesehen, mittels derer die Lage des Wrasenschirms in einem festgelegten Einstellbereich
relativ zu dem Gehäuse der Dunstabzugshaube einstellbar ist. Die Verstellvorrichtungen
sind als gelenkige Vorrichtungen an den Seiten des Gehäuses und darin integrierte
oder separat davon vorgesehene weitere Führungen realisiert.
[0003] Die vorgeschlagenen Dunstabzugsvorrichtung weist insbesondere den Nachteil auf, dass
zum Verschwenken des Wrasenschirms eine relativ große manuelle Kraft aufgebracht werden
muss oder die Vorrichtung einen Motorantrieb umfassen muss, mittels dessen der Wrasenschirm
verschwenkt werden kann.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher insbesondere eine Dunstabzugshaube
zu schaffen, die auf einfache Weise unterschiedlichen Umgebungsbedingungen angepasst
werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Dunstabzugshaube, die ein Gehäuse
und einen an dem Gehäuse schwenkbar gelagerten Wrasenschirm umfasst. Die Dunstabzugshaube
zeichnet sich dadurch aus, dass der Wrasenschirm über mindestens ein Lager, das ein
Drehlager darstellt, mit dem Gehäuse verbunden ist und die Lagerachse des mindestens
einen Lagers im Bereich des Schwerpunktes des Wrasenschirms liegt, und durch den Schwerpunkt
des Wrasenschirms verläuft.
[0006] Als Schwerpunkt des Wrasenschirms wird im Sinne dieser Erfindung insbesondere der
geometrische Schwerpunkt des Wrasenschirms bezeichnet. Bei einem ebenen Wrasenschirm
mit gleich bleibender Materialstärke entspricht der Schwerpunkt daher dem Flächenschwerpunkt
des Wrasenschirms. Bei einem Wrasenschirm dessen Materialstärke über dessen Fläche
variiert, kann der Schwerpunkt aber von dem Flächenschwerpunkt abweichen. In diesem
Fall ist der Schwerpunkt der Massenmittelpunkt des Wrasenschirms.
[0007] Die Lagerachse wird erfindungsgemäß durch das mindestens eine Lager definiert, das
durch eine an dem Gehäuse und/oder dem Wrasenschirm vorgesehene Lagervorrichtung gebildet
wird, und ausschließlich ein Verschwenken des Wrasenschirms relativ zu dem Gehäuse
zulässt. Sind mehrere Lager an der Dunstabzugshaube vorgesehen, so fallen die Lagerachsen
dieser Lager zusammen. Die Lagerachse verläuft in dem Wrasenschirm vorzugsweise in
dessen Breitenrichtung. Es können somit beispielsweise an zwei gegenüberliegenden
Seitenflächen des Gehäuses Teile einer Lagervorrichtung vorgesehen sein und dort jeweils
mit dem Wrasenschirm oder einem daran vorgesehenen weiteren Teil der Lagervorrichtung
eingreifen. Als Lagerachse wird im Sinne dieser Erfindung die geometrische Linie bezeichnet,
um die der Wrasenschirm gegenüber dem Gehäuse verschwenkt werden kann.
[0008] Indem nur eine Lagerachse für die Bewegung des Wrasenschirms bezüglich des Gehäuses
vorgesehen ist, das heißt alle an der Dunstabzugshaube vorgesehenen Lager, mittels
derer der Wrasenschirm mit dem Gehäuse der Dunstabzugshaube verbunden ist, so zueinander
ausgerichtet sind, dass deren Achsen zusammen fallen, ist der Kraftaufwand zur Bewegung
des Wrasenschirms um diese Lagerachse geringer als beim Vorliegen mehrerer über die
Tiefe des Wrasenschirms oder des Gehäuses verteilten Lagerachsen beziehungsweise Führungen,
um die beziehungsweise entlang derer der Wrasenschirm bewegt werden muss. Da die Lagerachse
zudem im Bereich des Schwerpunktes des Wrasenschirms vorgesehen ist, kommt das Gewicht
des Wrasenschirms bei der Bewegung des Wrasenschirms nicht zum Tragen und der Kraftaufwand
zur Bewegung des Wrasenschirms um die Lagerachse ist daher weiter verringert. Indem
das Lager zusätzlich für ein reines Drehlager ist und somit nur eine Drehung des Wrasenschirms
um die Lagerachse erlaubt, kann der Hebelarm zwischen der Lagerachse und dem Schwerpunkt
konstant gehalten werden. Auch Reibkräfte, die bei Verstelleinrichtungen des Standes
der Technik aufgrund der Verschiebung des Wrasenschirms in einer gelenkigen Lagerung,
werden bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube vermieden. Schließlich ist bei dem
erfindungsgemäß verwendeten Lager im Vergleich zu Lagern, bei denen außer einer Drehbewegung
auch eine Verschiebung des Wrasenschirms ermöglicht wird, der Aufbau des Lagers wesentlich
vereinfacht.
[0009] Zusätzlich zu der erfindungsgemäßen Lagerung des Wrasenschirms an dem Gehäuse kann
zwischen diesen beiden Bauteilen eine Dichtung vorgesehen sein, die allerdings nicht
der Führung oder Lagerung des Wrasenschirms dient, sondern lediglich ein Passieren
von Wrasen durch einen zwischen den Bauteilen gebildeten Spalt verhindern soll.
[0010] Erfindungsgemäß verläuft die Lagerachse des mindestens einen Lagers durch den Schwerpunkt
des Wrasenschirms. So ist der Hebelarm zwischen der Lagerachse und dem Schwerpunkt
des Wrasenschirms auf Null reduziert. Der Bewegung des Wrasenschirms um die Lagerachse
liegt aufgrund der Tatsache, dass keine weitere dazu versetzte Lagerung oder Führung
vorgesehen ist, kein Widerstand entgegen.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform verläuft die Lagerachse entlang der Vorderseite des Gehäuses
der Dunstabzugshaube. Bei dieser Ausgestaltung der Dunstabzugshaube kann die Verbindung
des Wrasenschirms mit dem Gehäuse über eine einzige Lagervorrichtung realisiert werden.
Zudem weist diese Ausführungsform den Vorteil auf, dass die zur Lagerung des Wrasenschirms
vorzusehenden Komponenten an Kanten des Gehäuses und/oder des Wrasenschirms angebracht
werden können und somit keine weiteren Befestigungsöffnungen, beispielsweise in den
Seitenflächen des Gehäuses notwendig sind. Dies vereinfacht die Herstellung der Dunstabzugshaube
und verringert zudem die Anzahl von Flächen und/oder Vorsprüngen und die Komplexität
derselben, an denen sich Verunreinigungen während der Benutzung der Dunstabzugshaube
absetzen könnten. Zudem weist die Dunstabzugshaube bei dieser Ausführungsform ein
verbessertes optisches Erscheinungsbild auf, da weder an dem Wrasenschirm noch an
dem Gehäuse Befestigungsöffnungen oder Aufnahmen vorgesehen werden müssen, die beabstandet
zu einer der Kanten oder Ränder des Gehäuses und/oder des Wrasenschirms liegen.
[0012] Die Lagervorrichtung, die das mindestens eine Lager umfasst, erstreckt sich gemäß
einer Ausführungsform über die gesamte Breite des Gehäuses. Hierdurch ist die Verbindung
zwischen dem Wrasenschirm und dem Gehäuse besonders stabil. Zudem ist der Aufbau der
Dunstabzugshaube einfach, da auch bei mehreren über die Lagerachse verteilt angeordneten
Lagern nur eine Lagervorrichtung benötigt wird. Besonders bevorzugt ist diese Ausführungsform
in dem Fall, in dem der Schwerpunkt an der Vorderseite des Gehäuses liegt und die
Lagerachse durch diesen Schwerpunkt verläuft, da in diesem Fall die Lagervorrichtung
entlang der Vorderseite des Gehäuses vorgesehen sein kann und keine gesonderten Befestigungsöffnungen
an dem Gehäuse vorzusehen sind.
[0013] Vorzugsweise ist an dem Lager zwischen dem Gehäuse und dem Wrasenschirm, eine Rastvorrichtung
vorgesehen. Diese Rastvorrichtung dient dazu den Wrasenschirm in einer eingestellten
Stellung zu halten. Die Rastvorrichtung kann eine auf Reibkräften basierende Vorrichtung
sein. Es ist aber auch möglich, dass die Rastvorrichtung Raststufen aufweist, die
bestimmte Stellungen vorgeben, die von dem Wrasenschirm eingenommen werden können.
Durch das Vorsehen einer Rastvorrichtung kann, kann ein eigenständiges Bewegen des
Wrasenschirms aus einer eingestellten Stellung in eine Grundstellung vermieden werden.
Dennoch ist zur Bewegung des Wrasenschirms aus dieser Grundstellung oder einer anderen
Stellung heraus lediglich eine geringe Kraft notwendig, da das Gewicht des Wrasenschirms
und die daraus resultierende Gewichtskraft bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube
im Wesentlichen vernachlässigt werden können. Die Rastvorrichtung kann in die Lagervorrichtung
integriert sein oder aber von außen auf zumindest einen Teil der Lagervorrichtung
einwirken.
[0014] Zusätzlich oder alternativ kann zu der Rastvorrichtung eine Dämpfung vorgesehen sein,
mittels derer die Bewegung des Wrasenschirms bezüglich des Gehäuses gedämpft werden
kann. Die Dämpfung kann in dem Lager und/oder am dem Lager vorgesehen sein, um das
der Wrasenschirm bewegt werden kann.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform ist an der Oberkante der Seitenwände des Gehäuses zumindest
teilweise ein Anschlag für den Wrasenschirm vorgesehen. Der Anschlag ist vorzugsweise
nur zwischen der Position der Lagerachse und der Rückwand des Gehäuses vorgesehen.
Gemäß einer Ausführungsform wird der Anschlag durch einen oberhalb des Gehäuses angeordneten
Kamin realisiert, dessen Breite größer als die Breite des Gehäuses ist. Durch den
so gebildeten Absatz zwischen dem Gehäuse und dem Kamin, kann der Wrasenschirm an
der Unterseite des Kamins anschlagen und dort gehalten werden. Durch diese Ausgestaltung
vereinfacht sich eine gegebenenfalls an dem Lager vorzusehende Rastvorrichtung, da
die Grundstellung des Wrasenschirms durch den Anschlag bestimmt ist und für diese
Stellung keine Rastung vorzusehen ist.
[0016] Der Anschlag steht vorzugsweise unter einem Winkel von 15° zu der Horizontalen. Der
Wrasenschirm, der mit dem Gehäuse im Bereich seines Schwerpunktes verbunden ist, wird
durch den Anschlag aus der horizontalen Stellung, die der Wrasenschirm ohne den Anschlag
einnehmen würde heraus gelenkt und liegt somit zuverlässig an dem Anschlag an.
[0017] Alternativ oder zusätzlich zu dem durch die Unterseite des Kamins realisierten Anschlag
kann auch ein Anschlagbolzen an dem Gehäuse vorgesehen sein. Durch diesen Bolzen kann
die Bewegung des Wrasenschirms um das vorgesehene Lager beschränkt sein. Der Anschlagbolzen
ist hierbei vorzugsweise im rückwärtigen Bereich des Gehäuses vorgesehen.
[0018] Gemäß einer Ausführungsform weist das Gehäuse an den Seitenwänden mindestens eine
Ansaugöffnung auf, die unterhalb der Höhe, in der das Lager an dem Gehäuse angeordnet
ist, liegt und bei einer hochgeklappten Stellung des Wrasenschirms zumindest im rückwärtigen
Bereich teilweise oberhalb des Wrasenschirms liegt.
[0019] Durch eine solche Anordnung von Ansaugöffnungen an den Seitenwänden des Gehäuses
kann eine zuverlässige Ansaugung von Wrasen auch bei hochgeklapptem Wrasenschirm gewährleitstet
werden. Als hochgeklappte Stellung des Wrasenschirms wird hierbei die Stellung bezeichnet,
in der der Wrasenschirm an dessen Vorderseite gegenüber einer Grundstellung nach oben
bewegt wurde. Die Rückseite des Wrasenschirms befindet sich dabei unterhalb der Position,
die diese In der Grundstellung einnimmt. Durch die Ansaugöffnungen in den Seitenwänden
des Gehäuses kann Wrasen, der in der hochgeklappten Stellung des Wrasenschirms an
dessen Rückseite vorbeiströmt noch zu einem ausreichenden Masse in das Gehäuse eingesaugt
und abgeführt werden. Eine zusätzliche Abdichtung des Wrasenschirms an der Rückseite
zu der Wand, an der die Dunstabzugshaube befestigt ist, ist daher nicht erforderlich.
Die Ansaugöffnungen können als Schlitze an der Seitenwand des Gehäuses realisiert
sein. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die Ansaugöffnungen durch
Lochungen der Seitenflächen des Gehäuses umgesetzt sind.
[0020] Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube;
- Figur 2:
- eine schematische Seitenansicht der Ausführungsform der Dunstabzugshaube nach Figur
1 in einer Grundstellung des Wrasenschirms;
- Figur 3:
- eine schematische Seitenansicht der Ausführungsform der Dunstabzugshaube nach Figur
1 in einer hochgeklappten Stellung des Wrasenschirms;
- Figur 4:
- eine schematische Schnittansicht der Dunstabzugshaube entlang der Schnittlinie A-A
in Figur 2; und
- Figur 5:
- eine schematische Schnittansicht der Dunstabzugshaube im Bereich eines Gelenkes.
[0021] In Figur 1 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 gezeigt.
Die Dunstabzugshaube 1 umfasst ein Gehäuse 2 und einen dieses an der Vorderseite 21
und den beiden Seitenflächen 22 umgebenden Wrasenschirm 3. Zusätzlich ist in der dargestellten
Ausführungsform ein Kamin 4 gezeigt, der sich oberhalb des Gehäuses 2 an dieses anschließt.
[0022] Die Dunstabzugshaube 1 stellt eine Wandesse dar, die an deren Rückseite 11 an einer
Wand 5, die die Küchenraumwand darstellen kann, befestigt ist. Der Wrasenschirm 3
ist bei der dargestellten Ausführungsform an der Oberkante 23 des Gehäuses 2 vorgesehen.
[0023] Das Gehäuse 2 weist an dessen Unterseite eine Absaugöffnung 24 sowie an den Seitenflächen
22 vorgesehene Ansaugöffnungen 25 auf, die in Form von Schlitzen dargestellt sind.
An der Vorderseite 21 des Gehäuses 2 ist unterhalb des Wrasenschirms 3 ein Abdeckblech
26 vorgesehen. Dieses verläuft von dem Wrasenschirm 3 nach unten und ist in der dargestellten
Ausführungsform zu der Absaugöffnung 24 an der Unterseite des Gehäuses 2 hin gewölbt.
[0024] Der Wrasenschirm 3 ist in der dargestellten Ausführungsform als ebene Platte ausgestaltet.
Die Form des Wrasenschirms 3 in der Draufsicht ist im Wesentlichen u-förmig, wobei
die Basis 31 der U-Form entlang der Vorderseite 21 des Gehäuses 2 verläuft und die
beiden Schenkel 32 der U-Form jeweils entlang den Seitenflächen 22 des Gehäuses 2
in Richtung auf die Rückseite 11 der Dunstabzugshaube hin verlaufen. An der dem Gehäuse
2 zugewandten Seite der Basis 31 des Wrasenschirms 3 ist eine Lagervorrichtung 6 zu
Lagerung des Wrasenschirms 3 an dem Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1 angeordnet. Die
Lagervorrichtung 6 verläuft durch den Schwerpunkt S des Wrasenschirms 3.
[0025] Unterhalb der Dunstabzugshaube 1 ist eine Kochstelle 7 schematisch angedeutet, von
der aus während eines Kochvorgangs Wrasen aufsteigen und anschließend durch die Dunstabzugshaube
1 abgesaugt werden kann.
[0026] Der Wrasenschirm 3 ist in der Figur 1 in einer Grundstellung ausgerichtet. Diese
Grundstellung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf Figur 2 genauer beschrieben.
Die Oberseite 321 der Schenkel 32 des Wrasenschirms 3 liegt hierbei an der Unterseite
41 des Kamins 4 an. Die Unterseite 41 des Kamins 4 verläuft an dessen Seitenwänden
42 von der Vorderseite 43 des Kamins 4 zu der Rückseite 11 der Dunstabzugshaube 1
schräg nach unten.
[0027] An der Vorderseite 21 des Gehäuses 2 ist eine Lagervorrichtung 6 angeordnet, über
die der Wrasenschirm 3 an dem Gehäuse 2 befestigt ist und über die der Wrasenschirm
3 gegenüber dem Gehäuse 2 verschwenkt werden kann.
[0028] In der dargestellten Ausführungsform befindet sich der Wrasenschirm 3 in der Grundstellung.
Aufgrund der an der Unterseite 41 des Kamins 4 gebildeten Schräge, die zwischen der
Lagervorrichtung 6 und der Rückseite 11 der Dunstabzugshaube 1 verläuft, ist der Wrasenschirm
3 in der Grundstellung gegenüber der Horizontalen H zur Vorderseite des Wrasenschirms
um einen Winkel α nach oben verschwenkt. Der Winkel α kann beispielsweise im Bereich
von 10° bis 20°, vorzugsweise bei 15° liegen.
[0029] In Figur 3 ist die Dunstabzugshaube 1 mit dem Wrasenschirm 3 in der hochgeklappten,
das heißt obere Endstellung, gezeigt. Die Vorderseite des Wrasenschirms 3 ist dabei
gegenüber der Grundstellung erhöht und die Rückseite des Wrasenschirms 3 aufgrund
der Befestigung des Wrasenschirms 3 an dem Gehäuse entsprechend nach unten verschwenkt.
Da die Lagervorrichtung 6 beziehungsweise das Gelenk zwischen dem Wrasenschirm 3 und
dem Gehäuse 2 im Bereich des Schwerpunktes S des Wrasenschirms 3 angeordnet ist, erfordert
das Verschwenken des Wrasenschirms 3 aus der Grundstellung in die hochgeklappte Stellung
oder eine dazwischen liegende Stellung nur eine geringe Kraft und kann daher manuell
ausgeführt werden.
[0030] Wie sich aus Figur 3 ergibt, befindet sich das rückwärtige Ende des Wrasenschirms
3, insbesondere das rückwärtige Ende 322 der Schenkel 32 des Wrasenschirms 3 in der
hochgeklappten Stellung des Wrasenschirms 3 in einem Abstand zu der Rückseite 11 der
Dunstabzugshaube 1 und damit in einem Abstand zu der Wand 5, an der die Dunstabzugshaube
1 montiert ist. In dieser Stellung befindet sich ein Teil der an den Seitenflächen
22 des Gehäuses 2 vorgesehenen Ansaugflächen 25 oberhalb des Wrasenschirms 3. Wrasen,
der die Dunstabzugshaube 1 von unten anströmt, kann daher nicht entlang dem Wrasenschirm
3 zu der an der Unterseite des Gehäuses 2 vorgesehenen Absaugöffnung 24 geleitet werden.
Indem die Ansaugöffnungen 25 an den Seitenwänden 22 aber unabhängig von der Stellung
des Wrasenschirmes 3 zum Ansaugen von Wrasen zur Verfügung stehen, kann auch Wrasen,
der an der Rückseite 322 des Wrasenschirms 3 vorbeiströmt, noch oberhalb des Wrasenschirms
3 oder hinter dem Wrasenschirm 3 abgesaugt werden.
[0031] In Figur 4 ist ein schematischer Schnitt durch die Dunstabzugshaube entlang der Schnittlinie
A-A in Figur 2 gezeigt. Aus dieser Ansicht lässt sich ein möglicher Aufbau der Lagervorrichtung
6 erkennen. Die Lagervorrichtung 6 umfasst in dieser Ausführungsform zwei Lager 61,
die im Bereich des linken und des rechten Endes der sich längs im Wesentlichen horizontal
erstreckenden Lagervorrichtung 6 angeordnet sind. Jedes Lager 61 umfasst eine Lagerbuchse
62, die an dem Wrasenschirm 3 unbeweglich verbunden ist. Weiterhin umfasst jedes Lager
61 den Überstand 63 einer Lagerwelle 64. Zwischen der Lagerbuchse 62 und dem Überstand
wird das Drehlager für eine Drehbewegung des Wrasenschirmes 3 bezüglich des Gehäuses
2 gebildet. Die Lagerachse L der beiden Lager 61 verläuft durch den Schwerpunkt S
des Wrasenschirms 3.
[0032] In Figur 5 ist ein Schnitt durch einen möglichen Aufbau des Lagers 61 gezeigt. Hierbei
ist zwischen dem Überstand 63 und der Lagerbuchse 62 eine Reibschicht 65 vorgesehen.
Mittels der Reibschicht 65, die an der Innenseite der Lagerbuchse 62 oder der Außenseite
des Überstandes 63 befestigt ist, wird eine Reibkraft erzeugt, die den Wrasenschirm
3 in einer von dem Benutzer eingestellten Stellung hält.
[0033] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Insbesondere können die Lagervorrichtung und das Lager einen abweichenden Aufbau aufweisen.
Beispielsweise kann das Lager durch einen Bolzen und einen diesen umgreifende Buchse
realisiert sein, wobei der Bolzen an der Seite des Gehäuses befestigt ist und somit
nicht Teil einer Lagerwelle darstellt. Weiterhin kann auch beispielsweise ein Bolzen
an dem Wrasenschirm vorgesehen sein und mit einer entsprechenden Aussparung am Gehäuse
als Lager zusammenwirken.
[0034] Mit der vorliegenden Erfindung wird eine einfache Möglichkeit geboten den Wrasenschirm
einer Dunstabzugshaube aus dem Arbeitsbereich des Benutzers zu bewegen. Erfindungsgemäß
wird der Drehpunkt des Wrasenschirms dabei in den Schwerpunkt der des Wrasenschirms
gelegt. Hierdurch wird ein geringer technischer Aufwand für die Bewegbarkeit des Wrasenschirms
und die Hemmung des Wrasenschirms gewährleistet. Der erfindungsgemäß gelagerte Wrasenschirm
kann vom Benutzer ohne zusätzliche Motoren oder Federn in dessen Lage beziehungsweise
dessen Winkel zur Wand und zu dem Gehäuse verändert werden.
1. Dunstabzugshaube, die ein Gehäuse (2) und einen an dem Gehäuse (2) schwenkbar gelagerten
Wrasenschirm (3) umfasst,
wobei der Wrasenschirm (3) mit dem Gehäuse (2) über mindestens ein Drehlager (61)
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (L) des mindestens einen Drehlagers (61) im Bereich des Schwerpunktes
(S) des Wrasenschirms (3) liegt, und durch den Schwerpunkt (S) des Wrasenschirms verläuft.
2. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (L) entlang der Vorderseite (21) des Gehäuses (2) der Dunstabzugshaube
(1) verläuft.
3. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lagervorrichtung (6), die das mindestens eine Lager (61) umfasst, sich über
die gesamte Breite des Gehäuses (2) erstreckt.
4. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lager eine Rastvorrichtung (65) vorgesehen ist.
5. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberkante der Seitenwände (22) des Gehäuses (2) ein Anschlag (41) vorgesehen
ist.
6. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (41) durch die Unterkante (41) eines oberhalb des Gehäuses (2) angeordneten
Kamins (4) realisiert ist.
7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante (41) des Kamins (4) von der Position des Lagers (61) zu der Rückseite
(11) der Dunstabzugshaube (1) unter einem Winkel (α) nach unten verläuft.
8. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) an den Seitenwänden (22) mindestens eine Ansaugöffnung (25) aufweist,
die unterhalb der Höhe, in der das Lager (61) an dem Gehäuse (2) angeordnet ist, liegt
und bei einer hochgeklappten Stellung des Wrasenschirms (3) zumindest im rückwärtigen
Bereich teilweise oberhalb des Wrasenschirms (3) liegt.
1. Extractor hood, comprising a housing (2) and a vapor shield (3) pivotably mounted
on the housing (2), the vapor shield (3) being connected to the housing (2) by means
of at least one pivot bearing (61), characterised in that the bearing axis (L) of the at least one pivot bearing (61) is in the vicinity of
the centre of gravity (S) of the vapor shield (3) and runs through the centre of gravity
(S) of the vapor shield.
2. Extractor hood according to claim 1, characterised in that the bearing axis (L) runs along the front (21) of the housing (2) of the extractor
hood (1).
3. Extractor hood according to one of claims 1 to 2, characterised in that a bearing device (6) which comprises the at least one bearing (61), extends over
the entire width of the housing (2).
4. Extractor hood according to one of claims 1 to 3, characterised in that a latching mechanism (65) is provided on the bearing.
5. Extractor hood according to one of claims 1 to 4, characterised in that a stop (41) is provided on the upper edge of the side walls (22) of the housing (2).
6. Extractor hood according to claim 5, characterised in that the stop (41) is realized by means of the lower edge (41) of a flue (4) arranged
above the housing (2).
7. Extractor hood according to claim 6, characterised in that the lower edge (41) of the flue (4) runs downwards from the position of the bearing
(61) to the rear (11) of the extractor hood (1) at an angle (a).
8. Extractor hood according to one of claims 1 to 7, characterised in that the housing (2) has at least one intake aperture (25) on the side walls (22) which
lies below the height at which the bearing (61) is arranged on the housing (2), and
with the vapor shield (3) in a raised position lies partially above the vapor shield
(3), at least in the rear area.
1. Hotte comprenant un bâti (2) et un écran anti-buées (3) monté de manière pivotante
sur le bâti (2), dans lequel l'écran anti-buées (3) est relié au bâti (2) via au moins
un palier de pivotement (61), caractérisée en ce que l'axe du palier (L) de l'au moins un palier de pivotement (61) se trouve dans la
zone du centre de gravité (S) de l'écran anti-buées (3) et passe par le centre de
gravité (S) de l'écran anti-buées.
2. Hotte selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'axe du palier (L) s'étend le long de la face avant (21) du bâti (2) de la hotte
(1).
3. Hotte selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un dispositif de palier (6) englobant l'au moins un palier (61) s'étend sur toute
la largeur du bâti (2).
4. Hotte selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un dispositif d'encliquetage (65) est prévu sur le palier.
5. Hotte selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une butée (41) est prévue sur le bord supérieur des parois latérales (22) du bâti
(2).
6. Hotte selon la revendication 6, caractérisée en ce que la butée (41) est réalisée par le bord inférieur (41) d'une cheminée (4) disposée
au-dessus du bâti (2).
7. Hotte selon la revendication 7, caractérisée en ce que le bord inférieur (41) de la cheminée (4) adopte une position descendante selon un
angle (α) de la position du palier (61) vers la face arrière (11) de la hotte (1).
8. Hotte selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le bâti (2) présente sur les parois latérales (22) au moins un orifice d'aspiration
(25) se trouvant en-dessous de la hauteur à laquelle le palier (61) est disposé sur
le bâti (2) et qui se trouve du moins dans sa partie arrière en partie au-dessus de
l'écran anti-buées (3) lorsque l'écran anti-buées (3) se trouve en position relevée.