[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung einer
Zylinderoberfläche einer Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie
ein entsprechendes Reinigungsverfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0002] Eine derartige Reinigungsvorrichtung sowie ein entsprechendes Reinigungsverfahren
sind beispielsweise aus
DE 10 2004 011 860 A1 bekannt. Das Reinigungsfluid wird, durch den Sprühbalken, der sich entlang des zu
reinigenden Zylinders erstreckt, unmittelbar auf dessen Oberfläche oder auf ein Reinigungstuch
aufgesprüht, welches anschließend an die Oberfläche angedrückt wird. Hierzu legt die
Zufuhreinrichtung ein Volumen des Reinigungsfluids, das ein Waschmittel wie etwa ein
Lösungsmittel oder Wasser enthält, in einem Zwischenspeicher vor und drückt es beispielsweise
mittels Druckluft zum Sprühbalken.
[0003] Bei diesem Ausblasvorgang vermischt sich die treibende Luft mit der Flüssigkeit im
Vorrat. Zur Erzeugung eines gleichmässigen Sprühbildes ist es erforderlich, das
[0004] Reinigungsfluid vor der Einleitung in den Sprühbalken zu homogenisieren, d.h., das
Fluid in ein homogenes Gemisch aus Flüssigkeit und Gas zu überführen. Die
DE 10 2004 011 860 A1 schlägt hierzu einen Wandler in Form einer Düse oder eines Mischers vor, der das
Reinigungsfiuid in einzelne Tropfen auflöst oder gründlich durchmischt. Das Reinigungsfluid
kann dann gleichmäßig unter Druck aus den Sprühdüsen des Sprühbalkens ausgeblasen
werden.
[0005] Eine Düse zur Erzeugung eines homogenen Flüssigkeits-Gas-Gemisches ist beispielsweise
auch aus
US 4,349,156 A bekannt. Hierbei wird dem Fluid ein Druckluftstrom zugeführt.
[0006] Die Druckschrift
DE 10 2004 011 861 A1 schlägt darüber hinaus eine Entlüftung des Sprühbalkens vor, die ein Abfließen überschüssiger
Luft aus dem Sprühbalken bewirken soll.
[0007] Die in den beiden vorstehend genannten Druckschriften
DE 10 2004 011 860 A1 und
DE 10 2004 011 861 A1 beschriebenen Wandler sorgen jedoch nicht immer für eine zufriedenstellende Homogenisierung
des Reinigungsfluids. Dies liegt unter anderem an den Strömungsverhältnissen im Zuleitungssystem
der Zufuhreinrichtung. An Stellen, an denen das Reinigungsfluid umgelenkt wird, treten
ungünstige Strömungsformen wie etwa Schwallströmungen auf, die eine Homogenisierung
des Fluids erschweren. Dies kann zur Folge haben, dass die Zylinderoberfläche nicht
gleichmäßig benetzt wird. Um einer Unterversorgung kritischer Oberflächenbereiche
vorzubeugen, muss eine Überdosierung des Reinigungsfluids eingestellt werden, die
zu einem unerwünscht hohen Verbrauch an Waschflüssigkeit führt.
[0008] Die Druckschrift
EP 0 607 751 A offenbart ferner eine Waschvorrichtung für Druckwalzen zur Verwendung in Druckmaschinen
mit einem Sprührohr. Das Rohr umfasst eine Vielzahl von Sprühdüsen zum Aufsprühen
des Waschfluids auf die Druckwalzen. Das Waschfluid wird den Sprühdüsen mittels einer
Zufuhrleitung zugeführt. Ferner wird den Sprühdüsen Druckluft mittels einer Luftrille
zugeführt. Die Zufuhrleitung und die Luftrille kommunizieren mit einer Wirbelkammer.
Das Waschfluid und die Druckluft werden in der Wirbelkammer miteinander vermischt
bevor sie durch die Sprühdüsen abgegeben werden.
[0009] Die Druckschrift
US 2005/0189661 A1 offenbart eine Sprühvorrichtung für eine Druckmaschine. Eine Flüssigkeit tritt in
die Sprühvorrichtung über eine Zufuhrleitung ein. Ist ein Ventilelement geöffnet,
kann die Flüssigkeit über eine Einlassöffnung in eine innere Passage vordringen, wobei
die Flüssigkeit eine Gaseinlassöffnung passiert und mit Hilfe des Venturi-Effekts
Luft angesaugt wird. Die innere Passage weitet sich anschließend auf, wobei dieser
Abschnitt als Wirbelkammer genutzt wird, in der die Flüssigkeit und die Luft vermischt
werden bevor das Luft-Flüssigkeits-Gemisch aus der Sprühvorrichtung über eine Sprühdüse
austritt.
[0010] Ferner offenbart die Druckschrift
WO 95/01876 A1 eine Vorrichtung zum Reinigen eines Druckzylinders einer Druckmaschine. Die Vorrichtung
umfasst einen Ausleger, an dem ein Reinigungskopf mittels eines Gleitstücks relativ
zu dem Ausleger befördert wird. Der Reinigungskopf ist mit Rohren versehen, die mit
diesem verbunden sind. Die Rohre werden zur Beförderung von Druckluft von einer externen
druckquelle genutzt. Ferner wird Flüssigkeit über eine Vorkammer, in der ein Vermischen
der Druckluft und der Flüssigkeit stattfindet, in den Reinigungskopf gespeist. Über
Sprühdüsen wird das Gas-Flüssigkeits-Gemisch an die Oberfläche des Druckzylinders
abgegeben.
[0011] Die Druckschrift
DE 10 2004 011 860 A1 offenbart eine Reinigungsvorrichtung für einen Zylinder oder eine Walze einer Druckmaschine.
Über die Breite des Zylinders oder der Walze erstreckt sich ein Reinigungsfluid zuführendes
Sprührohr, das durch mindestens eine Zuleitung mit einem Versorgungssystem verbunden
ist, welches das Reinigungsfluid dosiert und mittels Druckluft dem Sprührohr zuführt.
Dem Sprührohr ist ein das Reinigungsfluid in ein homogenes Flüssigkeits-Luft-Gemisch
überführender Wandler vorgeordnet.
[0012] Ferner offenbart die Druckschrift
GB 2 231 286 A eine Flachstrahl-Düse zur Zerstäubung einer Flüssigkeit. Die Düse umfasst einen Mischkopf
aufweisend eine Mischkammer mit zwei senkrecht zueinander angeordneten Einheiten für
jeweils ein gasförmiges und ein flüssiges Medium. Am Ende des Mischkopfes beabstandet
von der ersten Einheit ist koaxial mit der Mischkammer ein röhrenförmiges Verbindungsstück
befestigt. Am unteren Ende des Verbindungsstücks ist ein Mundstück mit einem Sprühdüsen-Auslass
montiert.
[0013] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Reinigungsvorrichtung sowie
ein entsprechendes Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Homogenisierung
des Reinigungsfluids verbessern und somit zu einem verbesserten Sprühbild beitragen.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Reinigungsvorrichtung gemäß Anspruch
1 sowie durch ein entsprechendes Reinigungsverfahren gemäß Anspruch 9 gelöst.
[0015] Die erfindungsgemäße zusätzliche Anreicherung des Reinigungsfluids mit einem Gas
wie beispielsweise Luft bewirkt eine Erhöhung des Gasanteils im Fluid, so dass die
Homogenisierung erleichtert wird und eine gleichmäßigere Verteilung desselben durch
den Sprühbalken möglich wird. Hierdurch ist es möglich, mit weniger Waschflüssigkeit
auszukommen, da es aufgrund der gleichmäßigen Verteilbarkeit nicht mehr notwendig
ist, eine Überdosierung einzustellen, um der oben beschriebenen Unterversorgung von
Oberflächenbereichen mit Reinigungsfluid vorzubeugen.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst der Wandler
einen Gasanschluss, durch welchen das Gas in das den Wandler durchströmende Reinigunsfluid
eingespeist wird. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine einfache Belüftungsöffnung
handeln.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Wandler als Injektor ausgebildet. Ein
solcher Injektor, dessen Bauweise an sich bekannt ist, umfasst einen durchgehenden
Kanal, durch welchen das Reinigungsfluid strömt. An einer Engstelle dieses Fluidkanals
ist ein Sauganschluss für Luft oder ein anderes Gas vorgesehen. Durch den Unterdruck,
der durch die Strömung des Fluids an der Engstelle entsteht, wird das Gas angesaugt
und vermischt sich mit dem Reinigungsfluid.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Wandler als Ejektor ausgebildet.
Hierbei wird durch einen durchgehenden Gaskanal im Ejektor Gas gedrückt, das durch
einen Saugkanal, der in eine Engstelle des Gaskanals mündet, das Reinigungsfluid ansaugt,
so dass stromabwärts der Einmündung mit dem Gas angereichertes Reinigungsfluid strömt
und weiter zum Sprühbalken gefördert werden kann.
[0019] Vorzugsweise umfasst der Wandler eine Düse, vorzugsweise eine Zerstäuberdüse, zum
Zerstäuben des Reinigungsfluids. Hierbei kann es sich um eine Düse handeln, die das
mit Gas angereicherte Reinigungsfluid in einzelne Tröpfchen auflöst.
[0020] Die Zufuhreinrichtung kann vorzugsweise dazu vorgesehen sein, das Reinigungsfluid
in ein Ende oder in beide Enden des Sprühbalkens einzuspeisen.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform dient die Zufuhreinrichtung zur
Einspeisung des Reinigungsfluids etwa in die Längsmitte des Sprühbalkens.
[0022] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Gas zur Anreicherung des Reinigungsfluids um
Luft.
[0023] Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung:
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den Wandler der Reinigungsvorrichtung aus Fig. 1;
und
Fig. 3 und 4 sind schematische Darstellungen weiterer Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung.
[0024] Fig. 1 zeigt eine insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Reinigungsvorrichtung
für eine nicht dargestellte Zylinderoberfläche einer Druckmaschine. Die Reinigungsvorrichtung
10 umfasst einen Sprühbalken 12, der sich in axialer Richtung über die zu reinigende
Zylinderoberfläche erstreckt und eine Anzahl von Sprühdüsen 14 aufweist. Durch die
Sprühdüsen 14 wird ein Reinigungsfluid auf die Zylinderoberfläche aufgesprüht. Wahlweise
ist es möglich, das Fluid auf ein Reinigungstuch aufzusprühen, welches anschließend
über die zu reinigende Oberfläche geführt wird. Das Reinigungsfluid kann ein Waschmittel
wie etwa ein Lösungsmittel oder Wasser sowie ein Gas wie beispielsweise Luft enthalten,
wie im Folgenden noch näher ausgeführt werden soll.
[0025] Zur Zufuhr des Reinigungsfluids zum Sprühbalken 12 dient eine Zufuhreinrichtung 16.
Diese umfasst eine Vorratsleitung 18, einen Wandler 20 und eine stromabwärts des Wandlers
20 angeordnete Zuleitung 22, durch welche das Reinigungsfluid aus der Vorratsleitung
18 dem Sprühbalken 12 zugeführt wird, nachdem es den Wandler 20 passiert hat. Die
Einspeisung des Reinigungsfluids erfolgt an einem axialen Ende des Sprühbalkens 12,
das in Fig. 1 links angeordnet ist. Das Fördern des Reinigungsfluids in Richtung des
Sprühbalkens 12 geschieht durch eine Beaufschlagung der Vorratsleitung 18 mit Druckluft
(in Fig. 1 links durch einen Pfeil angedeutet). Die Druckluftquelle ist in den Figuren
der Einfachheit halber nicht dargestellt, ebenso wie weitere Leitungen zur Befüllung
der Vorratsleitung 18 mit einem Vorrat des Reinigungsfluids von entsprechenden Quellen
aus, wie etwa aus Tanks für Lösungsmittel, Wasser usw. Entsprechende Einrichtungen
der Reinigungsvorrichtung 10 können ähnlich ausgebildet sein wie in der bereits in
der Beschreibungseinleitung genannten Druckschrift
DE 10 2004 011 860 A1 beschrieben.
[0026] In den Wandler 20 mündet seitlich eine Luftanschlussleitung 24, durch welche Luft
in den Wandler 20 eingesaugt wird und innerhalb des Wandlers 20 in das Reinigungsfluid
eingemischt wird, so dass das in Richtung des Sprühbalkens 12 geförderte Reinigungsfluid
mit Luft angereichert wird. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich,
ein anderes Gas zu verwenden als Luft. Wie in der Schnittansicht in Fig. 2 zu sehen
ist, ist der Wandler 20 als Injektor ausgebildet. Hierzu verläuft axial durch den
Wandler 20 hindurch ein Reinigungsfluid-Kanal 26, durch welchen das Reinigungsfluid
von der Vorratsleitung 18 in Richtung der Zuleitung 22 bzw. des Sprühbalkens 12 strömt
(in Fig. 2 von links nach rechts). Der Reinigungsfluid-Kanal 26 umfasst eine Engstelle
28. Stromabwärts der Engstelle 28 ist der Kanal 26 radial zu einer etwa zylinderförmigen
Kammer 30 aufgeweitet. In diese Kammer 30 mündet aus radialer Richtung der Luftanschluss
32 der Luftanschlussleitung 24. Strömt das Reinigungsfluid durch den Kanal 26, wird
an der Engstelle 28 aufgrund der Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit ein Unterdruck
in der Kammer 30 erzeugt, durch welchen Luft durch den Luftanschluss 32 aus der Luftanschlussleitung
24 in den Kanal 26 eingesaugt wird. Innerhalb der Kammer 30 wird dem durch den Kanal
26 geförderten Reinigungsfluid somit zusätzlich Luft beigemischt, das heißt, das Reinigungsfluid,
das aufgrund der Druckluftförderung üblicherweise bereits einen gewissen Luftanteil
enthält, wird zusätzlich mit Luft angereichert, um die Homogenisierung zu erleichtern.
Diese Luftanreicherung kann selbstverständlich auch an einem Reinigungsfluid vorgenommen
werden, das im bevorrateten Zustand in der Vorratsleitung 18 keine Luft enthält, sondern
ausschließlich aus einer Waschflüssigkeit besteht, wie es beispielsweise bei einer
reinen Pumpenförderung der Fall sein kann.
[0027] Stromabwärts der Kammer 30 ist der Reinigungsfluid-Kanal 26 als Düse bzw. Zerstäuberdüse
33 ausgeformt, die dazu dient, das mit Luft angereicherte Reinigungsfluid in feine
Tröpfchen zu zerstäuben und in ein homogenes Gemisch aus Flüssigkeit und Luft zu überführen.
Dieses homogenisierte Reinigungsfluids wird anschließend durch die in Fig. 2 nicht
dargestellte Zuleitung 22 dem Sprühbalken 12 zugeführt und durch die Sprühdüsen 14
ausgestoßen. Statt einer Zerstäuberdüse 33 kann auch ein Mischer vorgesehen sein,
der für eine gleichförmige Durchmischung des Fluids sorgt.
[0028] Als Wandler 20 kann auch ein Ejektor verwendet werden. Hierbei wird durch einen axial
innerhalb des Wandlers 20 angeordneten Druckluftkanal, der wie der Reinigungsfluid-Kanal
26 angeordnet ist, Druckluft gefördert. Stromabwärts einer Engstelle dieses Druckluftkanals
mündet seitlich eine Reinigungsfluid-Saugleitung in den Druckluftkanal, so dass aufgrund
des Unterdrucks stromabwärts der Engstelle Reinigungsfluid eingesaugt wird und das
gewünschte Reinigungsfluid-Gemisch gebildet wird, das in ausreichendem Maße mit Luft
versetzt ist.
[0029] Die Fig. 3 und 4 betreffen unterschiedliche Ausführungsformen und Anordnungen der
Zuleitung zum Sprühbalken 12. Gemäß Fig. 3 verzweigt sich die Zuleitung 34 in zwei
Zuleitungs-Zweigleitungen 36, 38, von denen jeweils eine Zweigleitung 36, 38 in ein
axiales Ende des Sprühbalkens 12 einmündet. Der Sprühbalken 12 wird also von seinen
beiden Enden her mit homogenisiertem Reinigungsfluid gespeist. Abweichend von dieser
Ausführungsform zeigt Fig. 4 eine Zuleitung 40, die nicht an einem Ende, sondern an
einer Stelle in der Nähe der Längsmitte in den Sprühbalken 12 mündet.
[0030] Abweichend von den zuvor beschriebenen Ausführungsformen kann der Wandler 20 über
die Luftanschlussleitung 24 auch aktiv beatmet werden, d.h. über eine entsprechende
Luft- bzw. Gas-Einspeiseeinrichtung an dem Ende der Luftanschlussleitung 24, das in
den Fig. 1, 3 und 4 als offen dargestellt ist. Ferner ist es möglich, statt eines
einzigen Luftanschlusses 32 mehrere seitliche Gasanschlüsse am Wandler 20 vorzusehen.
1. Reinigungsvorrichtung (10) zur Reinigung einer Zylinderoberfläche einer Druckmaschine,
umfassend:
einen Sprühbalken (12) zum Aufsprühen eines Reinigungsfluids auf die Zylinderoberfläche
oder auf ein Reinigungstuch zur Reinigung derselben, wobei sich der Sprühbalken (12)
in axialer Richtung über die zu reinigende Zylinderoberfläche erstreckt und eine Anzahl
von Sprühdüsen (14) aufweist, und
eine Zufuhreinrichtung (16) zur Zufuhr des Reinigungsfluids zu dem Sprühbalken (12),
wobei die Zufuhreinrichtung (16) einen Wandler (20) zur Überführung des Reinigungsfluids
in ein homogenes Flüssigkeits-Gas-Gemisch durch eine zusätzliche Anreicherung des
Reinigungsfluids mit einem Gas umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zufuhreinrichtung (16) ferner eine Vorratsleitung (18) und eine stromabwärts des
Wandlers (20) angeordnete Zuleitung (22) umfasst, durch welche das Reinigungsfluid
aus der Vorratsleitung (18) dem Sprühbalken (12) zugeführt wird, nachdem es den Wandler
(20) passiert hat.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) einen Gasanschluss (32) umfasst, durch welchen das Gas in das den
Wandler (20) durchströmende Reinigungsfluid eingespeist wird.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) als Injektor ausgebildet ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) als Ejektor ausgebildet ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) eine Düse, vorzugsweise eine Zerstäuberdüse(33), zum Zerstäuben
des Reinigungsfluids umfasst.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Zufuhreinrichtung (16) das Reinigungsfluid in eines oder in beide Enden
des Sprühbalkens (12) einspeisbar ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Zufuhreinrichtung (16) das Reinigungsfluid etwa in die Längsmitte des
Sprühbalkens (12) einspeisbar ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Gas um Luft handelt.
9. Verfahren zur Reinigung einer Zylinderoberfläche einer Druckmaschine, bei welchem
ein Reinigungsfluid durch eine zusätzliche Anreichung mit Gas mittels eines Wandlers
(20) in ein homogenes Flüssigkeits-Gas-Gemisch überführt wird und das Flüssigkeits-Gas-Gemisch
mit Hilfe eines Sprühbalkens (12), welcher sich in axialer Richtung über die zu reinigende
Zylinderoberfläche erstreckt und eine Anzahl von Sprühdüsen (14) aufweist, auf die
Zylinderoberfläche oder auf ein Reinigungstuch zur Reinigung derselben aufgesprüht
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Reinigungsfluid über eine Zuleitung (22) dem Sprühbalken (12) zugeführt wird,
nachdem es den Wandler (20) aus einer Vorratsleitung (18) passiert hat.
1. Cleaning device (10) for cleaning a cylinder surface of a printing machine, comprising:
a spray bar (12) for spraying a cleaning fluid onto the cylinder surface or onto a
cleaning cloth for cleaning the same, the spray bar (12) extending axially across
a cylinder surface to be cleaned and comprising a number of spray nozzles (14), and
a supply means (16) for supplying the cleaning fluid to the spray bar (12), the supply
means (16) comprising a converter (20) for converting the cleaning fluid into a homogenous
liquid-gas mixture by adding a gas to the cleaning fluid,
characterised in that
the supply means (16) further comprising a supply line (18) and a feed line (22) disposed
downstream of the converter (20), through which the cleaning fluid is supplied to
the spray bar (12) from the supply line (18) after having passed through the converter
(20).
2. Cleaning device according to claim 1, characterised in that the converter (20) comprises a gas connection (32) through which the gas is fed into
the cleaning fluid passing through the converter (20).
3. Cleaning device according to claim 2, characterised in that the converter (20) is formed as an injector.
4. Cleaning device according to claim 2, characterised in that the converter (20) is formed as an ejector.
5. Cleaning device according to any of the preceding claims, characterised in that the converter (20) comprises a nozzle, preferably a spray nozzle (33) for spraying
the cleaning fluid.
6. Cleaning device according to any of the preceding claims, characterised in that the cleaning fluid can be fed into one or both ends of the spray bar (12) by means
of the supply means (16).
7. Cleaning device according to any of claims 1 to 5, characterised in that the cleaning fluid can be fed to the lengthwise approximate centre of the spray bar
(12) by means of the supply means (16).
8. Cleaning device according to any of the preceding claims, characterised in that the gas is air.
9. Method for cleaning a cylinder surface of a printing machine, wherein a cleaning fluid
is converted into a homogenous liquid-gas mixture by further adding a gas by means
of a converter (20) and the liquid-gas mixture is sprayed onto a cylinder surface
or onto a cleaning cloth for cleaning the same, by means of a spray bar (12) extending
axially across the cylinder surface to be cleaned and comprising a number of spray
nozzles (14), and
characterised in that
the cleaning fluid is fed to the spray bar (12) via a feed line (22) after having
passed through the converter (20) from a supply line (18).
1. Dispositif de nettoyage (10) pour le nettoyage d'une surface cylindrique d'une machine
d'impression, comprenant :
une barre d'aspersion (12) pour asperger un fluide de nettoyage sur la surface cylindrique
ou sur un tissu de nettoyage pour le nettoyage de cette surface, la barre d'aspersion
(12) s'étendant en direction axiale au-dessus de la surface cylindrique à nettoyer
et présentant un certain nombre de buses d'aspersion (14), et
un équipement d'amenée (16) pour l'amenée du fluide de nettoyage à la barre d'aspersion
(12), l'équipement d'amenée (16) comprenant un convertisseur (20) pour transformer
le fluide de nettoyage en un mélange liquide-gaz homogène par un enrichissement du
fluide de nettoyage avec un gaz,
caractérisé en ce que
l'équipement d'amenée (16) comprend en outre une conduite de stockage (18) et une
conduite d'alimentation (22) disposée en aval du convertisseur (20) et à travers laquelle
le fluide de nettoyage est amené à la barre d'aspersion (12) à partir de la conduite
de stockage (18) après avoir franchi le convertisseur (20).
2. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le convertisseur (20) comprend un raccordement de gaz (32) à travers lequel le gaz
est introduit dans le fluide de nettoyage traversant le convertisseur (20).
3. Dispositif de nettoyage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le convertisseur (20) est constitué sous forme d'injecteur.
4. Dispositif de nettoyage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le convertisseur (20) est constitué sous forme d'éjecteur.
5. Dispositif de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le convertisseur (20) comprend une buse, de préférence une buse de pulvérisation
(33), pour la pulvérisation du fluide de nettoyage.
6. Dispositif de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, au moyen de l'équipement d'amenée (16), le fluide de nettoyage peut être introduit
dans une extrémité ou dans les deux extrémités de la barre d'aspersion (12).
7. Dispositif de nettoyage selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, au moyen de l'équipement d'amenée (16), le fluide de nettoyage peut être introduit
environ dans le milieu longitudinal de la barre d'aspersion (12).
8. Dispositif de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, en ce qui concerne le gaz, il s'agit d'air.
9. Procédé de nettoyage d'une surface cylindrique d'une machine d'impression, dans lequel
un fluide de nettoyage est transformé en un mélange liquide-gaz homogène par un enrichissement
supplémentaire avec du gaz au moyen d'un convertisseur (20), et le mélange liquide-gaz
est, à l'aide d'une barre d'aspersion (12) qui s'étend en direction axiale au-dessus
de la surface cylindrique à nettoyer et présente un certain nombre de buses d'aspersion
(14), aspergé sur la surface cylindrique ou sur un tissu de nettoyage pour le nettoyage
de cette surface,
caractérisé en ce que
le fluide de nettoyage est amené à la barre d'aspersion (12) par le biais d'une conduite
d'alimentation (22) après avoir franchi le convertisseur (20) à partir d'une conduite
de stockage (18).