[0001] Die Erfindung betrifft ein Türscharnier, insbesondere ein Kantenscharnier, mit einem
an einer Tür anzuordnenden Türbock und einem an einem Türrahmen anzuordnenden Rahmenbock,
welche um eine gemeinsame Drehachse relativ zueinander verschwenkbar angeordnet ausgebildet
sind.
[0002] Türscharniere der gattungsgemäßen Art sind beispielsweise aus der
DE 10 2004 005 975 A1 bekannt. Sie dienen der gelenkigen Anordnung einer Tür an einem Türrahmen, zu welchem
Zweck ein jedes Türscharnier aus einem Türbock einerseits und einem Rahmenbock andererseits
besteht. Der Türbock und der Rahmenbock eines jeden Türscharniers sind mittels einer
gemeinsamen Drehachse relativ zueinander verschwenkbar ausgebildet. Für die gelenkige
Anordnung einer Tür an einem Türrahmen dienen in aller Regel zwei oder drei Türscharniere,
wobei im Falle von zwei Türscharnieren ein erstes im oberen und ein zweites im unteren
Bereich der Tür angeordnet ist. Obgleich sich die aus dem Stand der Technik bekannten
Türscharniere im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt haben, besteht Verbesserungsbedarf,
insbesondere mit Blick auf eine vereinfachte Montage bzw. Demontage sowie hinsichtlich
einer vereinfachten Handhabung.
[0003] Aus der
US 4,991,259 ist ein Türscharnier mit einem an einer Tür anzuordnenden Türbock und einem an einem
Türrahmen anzuordnenden Rahmenbock, welche baugleich ausgebildet sind. Der Rahmenbock
und/oder der Türbock weisen Endkappen auf, welche das Eindringen von Schmutz in das
Türscharnier verhindert.
[0004] Aus der
EP 0 078 206 A ist eine Gelenkvorrichtung bekannt, welche aus verschiedenen Befestigungsteilen und
Montageteilen bestehen, wobei diese sowohl trennbar als auch miteinander in unterschiedlichen
Positionen befestigbar sind. Die Position kann mittels Gleitführungsprofilen veränderbar,
wobei die Positionsänderung durch eine Schraube blockiert wird.
[0005] Die
EP 1 217 157 A2 betrifft ein Türscharnier, das aus einem an der Zarge zu befestigenden Scharnierblock,
einem an der Tür festgeschraubten Scharnierlappen und einer die Teile verbindenden
Scharnierachse besteht. Die Achse durchdringt verdrehungssicher gelagerte Körper,
die das Türgewicht aufnehmen und aufeinander gleiten. Der untere Körper ruht dabei
auf einer Stellschraube, die in einem Gewindeloch des unteren Lagerbockes untergebracht
ist.
[0006] Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, ein neuartiges Türscharnier, insbesondere
ein Kantenscharnier vorzuschlagen, das zum einen eine vereinfachte Montage bzw. Demontage
erlaubt sowie zum anderen eine vereinfachte Handhabung ermöglicht und einen Manipulationsschutz
bietet.
[0007] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Türscharnier, insbesondere ein Kantenscharnier
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen.
[0008] Der Türbock und der Rahmenbock des erfindungsgemäßen Türscharniers sind baugleich
ausgebildet, was es erlaubt, Türbock und Rahmenbock untereinander auszutauschen. Der
Türbock kann als Rahmenbock verwendet werden und umgekehrt. In vorteilhafter Weise
wird hierdurch eine geringere Teilevielfalt erreicht, was insbesondere eine Montage
des erfindungsgemäßen Türscharniers vereinfacht. Fehlmontagen können zumindest mit
Bezug auf die eingesetzten Teile weitestgehend vermieden werden, da es keine Unterscheidung
mehr zwischen Türbock einerseits und Rahmenbock andererseits gibt. Die Böcke des Türscharniers
sind gleichermaßen als Türbock oder als Rahmenbock einsetzbar.
[0009] Das Türscharnier verfügt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über eine Höhenverstelleinrichtung.
Diese erlaubt es, den Türbock relativ gegenüber dem Rahmenbock in Längsrichtung der
Drehachse des Türscharniers zu positionieren, um im Bedarfsfall eine Höhenjustage
der Tür gegenüber dem Türrahmen vornehmen zu können. Dank der Höhenverstelleinrichtung
kann die Tür gegenüber dem Türrahmen ausgerichtet werden, so dass insbesondere optisch
störende Luftspalte zwischen Tür einerseits und Türrahmen andererseits ausnivelliert
werden können.
[0010] Dank der erfindungsgemäß vorgesehenen baugleichen Ausgestaltung von Türbock und Türrahmen
kann die Höhenverstelleinrichtung sowohl am Türbock als auch am Rahmenbock montiert
werden. Aus diesem Grunde ist die Höhenverstelleinrichtung türbockseitig oder rahmenbockseitig
montierbar ausgebildet. Je nach Anwendungsfall bzw. Einbausituation kann die Höhenverstelleinrichtung
also wahlweise entweder am Rahmenbock oder am Türbock angeordnet werden, was mit Bezug
auf die weitere, bestimmungsgemäße Verwendung des Türscharniers den Vorteil einer
erleichterten Zugänglichkeit bietet. So kann zum Beispiel bei einer mit zwei Türscharnieren
gelenkig an einem Türrahmen angeordneten Tür vorgesehen sein, dass das in Höhenrichtung
der Tür obere Türscharnier die Höhenverstelleinrichtung so trägt, dass die
[0011] Höhenverstelleinrichtung in diesem Fall vorzugsweise von unten zugänglich ist. Die
am unteren Türscharnier angeordnete Höhenverstelleinrichtung ist bevorzugterweise
von oben zugänglich.
[0012] Die vorbeschriebene Art der Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Türscharniers bietet
ferner den Vorteil, daß alle Türscharnierteile sowohl für Rechts- als auch für Linksmontagen,
also sowohl für linke als auch für rechte Türen verwendet werden können.
[0013] Gemäß einem weiteren Vorteil der Erfindung kann der Türbock im Falle bündiger Türen
oder solcher mit einem nur geringen Überschlag gegen einen Scharnierlappen ausgetauscht
werden. In diesem Fall sind zwar der Türbock und der Rahmenbock nicht mehr baugleich
ausgebildet, doch der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Scharnieres besteht
darin, dass zum Zwecke der vereinfachten Montage der Türbock gegen einen Scharnierlappen
ausgetauscht werden kann, falls dies erforderlich werden sollte. Da der gegen einen
Scharnierlappen ausgetauschte Türbock identisch zum Rahmenbock ist, kann der nicht
eingesetzte Türbock für die Ausbildung eines anderen Türscharniers genutzt werden,
sei es entweder als Türbock oder als Rahmenbock. Bei nicht baugleich ausgebildeten
Böcken könnte der im Falle der Verwendung eines Scharnierlappens nicht eingesetzte
Türbock mangels zugehörigem Rahmenbock nicht weiter eingesetzt werden. Dieser Nachteil
wird mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung überwunden, indem nämlich Türbock und
Rahmenbock baugleich ausgebildet sind, was auch eine Verwendung eines nicht genutzten
weil gegen einen Scharnierlappen ausgetauschten Türbocks auch als Rahmenbock ermöglicht.
Dies verringert auch die Anzahl der mitzuführenden Ersatzteile durch den Service.
[0014] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Türscharnier mit Scharnierbuchsen
ausgestattet, die entweder steigend oder nicht steigend ausgebildet sein können. Steigende
Scharnierbuchsen können optional über eine integrierte Druckfeder verfügen. Diese
unterstützt das Schließen der Tür, was einer vereinfachten Anwendung entgegenkommt.
Bevorzugterweise ist die Druckfeder mit den Scharnierbuchsen vormontiert, so dass
ein einstückiges Bauteil entsteht, das aus Scharnierbuchsen einerseits und Druckfeder
andererseits kombiniert ist.
[0015] Diese Kombination aus Scharnierbuchse und integrierter Druckfeder stellt eine einstückige
und insofern leicht austauschbare Baugruppe dar, die ferner den Vorteil bietet, dass
die Druckfeder nicht gespannt zu werden braucht. Auch hierdurch wird eine vereinfachte
Montage bzw. Demontage ermöglicht. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
die die Drehachse bildende Scharnierachse des Türscharniers einendseitig an einer
Scharnierbuchse festgelegt. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass das Türscharnier
im Bedarfsfall ausgehängt werden kann. Der Rahmenbock kann nämlich in Höhenrichtung
in einfacher Weise von der Scharnierachse abgezogen werden, was es erlaubt, die am
Türrahmen gelenkig angeordnete Tür in Höhenrichtung nach oben auszuhängen.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Türscharnier in drei Achsen verstellbar
ausgebildet, so dass es im Bedarfsfall justiert und damit in einfacher Weise montiert
bzw. nacheingestellt werden kann.
[0017] Des weiteren ist gemäß einem ergänzenden Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass das
Türscharnier über eine Ausbausperre verfügt. Diese dient der Manipulationssicherheit.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Fign. 1 bis 8. Diese zeigen in explosionsartiger, schematisch perspektivischer
Darstellung das erfindungsgemäße Türschamier in Form eines Kantenscharniers sowie
in Detaildarstellungen einzelne Baukomponenten des erfindungsgemäßen Türscharniers.
[0019] In Fig. 1 ist das insgesamt mit 1 bezeichnete Türscharnier nach der Erfindung dargestellt.
Das Türscharnier 1 verfügt über einen rahmenseitig zu montierenden Rahmenbock 2 einerseits
sowie über einen türseitig zu montierenden Türbock 3 andererseits. Einer verbesserten
Übersicht wegen sind sowohl der Türrahmen als auch die Tür in Fig. 1 nicht dargestellt.
[0020] Der Rahmenbock 2 und der Türbock 3 sind um eine gemeinsame Drehachse 4 relativ zueinander
verschwenkbar ausgebildet. Zu diesem Zweck dient eine den Rahmenbock 2 mit dem Türbock
3 verbindende Scharnierachse 5.
[0021] Erfindungsgemäß sind der Rahmenbock 2 und der Türbock 3 baugleich ausgebildet, was
es in vorteilhafter Weise ermöglicht, den Rahmenbock 2 gegen den Türbock 3 auszutauschen
und umgekehrt. Der Rahmenbock 2 kann also als Türbock 3 bzw. der Türbock 3 als Rahmenbock
2 verwendet werden. Dies bietet den Vorteil einer geringeren Teilevielfalt.
[0022] Die Scharnierachse 5 ist einendseitig an einer Scharnierbuchse 7 festgelegt, die
ihrerseits vom Rahmenbock 2 getragen ist. Der Türbock 3 mit der Scharnierbuchse 11
wird auf das dem Rahmenbock 2 gegenüberliegende Ende der Scharnierachse 5 aufgesteckt
und der Gewichtskraft folgend von dieser relativ verschwenkbar zum Rahmenbock 2 gehalten.
Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass der Türbock 3 austauschbar am Rahmenbock
2 angeordnet ist, was es im Bedarfsfall gestattet, die vom Türbock 3 getragene Tür
in Höhenrichtung der Drehachse 4 nach oben auszuhängen.
[0023] Für die endseitige Aufnahme der Scharnierachse 5 dient - wie gesagt - eine am Rahmenbock
2 angeordnete Scharnierbuchse 7. Wenn diese steigend ausgebildet ist, kommt in dem
Türbock 3 eine mit der Steigerform korrespondierende Scharnierbuchse 11 zum Einsatz.
Beim Öffnen der Tür wird diese durch die Kurvenform bis zu einem gewissen Drehwinkel
angehoben, um eine an der Türunterseite vorhandene Bodendichtung vom Boden abzuheben
und durch das Türgewicht ein selbsttätiges Schließen der Tür zu bewirken. Diese Schließwirkung
kann durch eine Feder 12, die mit den beiden Buchsen 7 und 11, der Scharnierachse
5 und Sicherungselementen zu einer Einheit kombiniert ist, unterstützt werden, wie
aus Fig. 2 ersichtlich. Die Federeinheit kann im Bedarfsfall nachträglich gegen die
standardmäßig eingesetzten Buchsen ausgetauscht werden. Durch die Vormontage ist ein
Spannen der Feder nicht erforderlich. Bei nicht steigender Ausführung sind beide Scharnierbuchsen
gleich ausgebildet und ihre Kontaktflächen sind plan.
[0024] Das Türscharnier 1 verfügt des weiteren über eine Höhenverstelleinrichtung 6, die
es gestattet, den Türbock 3 relativ gegenüber dem Rahmenbock 2 in Höhenrichtung der
Drehachse 4 zu positionieren, wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, die vom Türbock
3 getragene Tür relativ zum Türrahmen zu justieren. Die Höhenverstelleinrichtung 6
wirkt auf die Scharnierbuchse 7, die zu diesem Zweck ein Führungsteil 7a hat, welches
in die Aufnahme 10 des Rahmenbocks 2 eingesetzt ist. Die Höhenverstelleinrichtung
6 kann sowohl türbockseitig als auch rahmenbockseitig montierbar ausgebildet sein,
so dass je nach Einbausituation die Höhenverstelleinrichtung 6 mit Bezug auf die Blattebene
nach Fig. 1 entweder von oben oder von unten zugänglich ist.
[0025] Zum Schutz vor Demontage der Böcke zu Einbruchzwecken dienen Verschlußkappen 8, die
mittels entsprechend ausgebildeter Rastmittel 9 und 15 in am Rahmenbock 2 bzw. am
Türbock 3 ausgebildeten Öffnungen 16 und 17 angeordnet werden können. Durch die Verschlußkappen
8 werden zudem die Höhenverstelleinrichtung 6 sowie die ansonsten sichtbaren Anschraubmittel
13 verdeckt, so daß ein insgesamt optisch ansprechender Eindruck entsteht. Die Verschlußkappen
8 können aus Kunststoff oder Metall bestehen. Die Verwendung von Kunststoff ist allerdings
bevorzugt.
[0026] Die Anschraubmittel 13 sind vorzugsweise an der Unterseite mit einer Rasterung versehene
Platten, die seitlich relativ zu ihrer Auflagefläche 3a im jeweiligen Bock verschiebbar
sind, so daß eine seitliche Justierung der Tür ermöglicht wird. Die Anschraubmittel
13 werden mittels Schrauben mit der Tür bzw. dem Rahmen verbunden.
[0027] Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Türbock 3 durch einen Scharnierlappen
14 ersetzt ist.
[0028] Die Verschlußkappen 8 sind demontagegeschützt am Rahmenbock 2 bzw. am Türbock 3 angeordnet,
zu welchem Zweck ein Demontageschutzriegel 20 zum Einsatz kommt, wie sich aus den
Fign. 4 bis 8 ergibt.
[0029] Zur Anordnung einer Verschlußkappe 8 am Rahmenbock 2 bzw. am Türbock 3 verfügt die
Verschlußkappe über Rastmittel 9 und 15, die im montierten Zustand in am Rahmenbock
2 bzw. am Türbock 3 ausgebildete Öffnungen 16 und 17 eingreifen.
[0030] Das an der Kappe 8 angeordnete Rastmittel 15 ist, wie insbesondere Fig. 4 erkennen
läßt, als hakenförmiger Fortsatz ausgebildet, der rahmenbockseitig bzw. türbockseitig
eine schräg gestellte Keilfläche 19 aufweist. Für eine Montage der Verschlußkappe
8 wird zunächst das an der Verschlußkappe 8 angeordnete Rastmittel 9 in die dafür
am Rahmenbock 2 bzw. am Türbock 3 vorgesehene Öffnung 16 eingesteckt. Alsdann wird
die Verschlußkappe 8 in Richtung auf den Rahmenbock 2 bzw. den Türbock 3 verschwenkt,
bis das als hakenförmiger Fortsatz ausgebildete Rastmittel 15 in die dafür am Rahmenbock
2 bzw. am Türbock 3 vorgesehene Öffnung 17 einrastet. Eine montierte Verschlußkappe
8 in rückwärtiger Ansicht auf beispielsweise den Rahmenbock 2 zeigt ausschnittsweise
Fig. 5.
[0031] Wie Fig. 5 des weiteren erkennen läßt, ist auf der der Verschlußkappe 8 abgewandten
Rückseite des Rahmenbocks 2 eine quer zur Längserstreckungsrichtung des Rahmenbocks
2 verlaufende, kanal- oder nutartig ausgebildete Ausnehmung 18 vorgesehen. In diese
Ausnehmung 18 wird zum Zwecke der endfertigen Montage der Verschlußkappe 8 der in
Fig. 6 dargestellte Demontageschutzriegel 20 eingesetzt.
[0032] Der Demontageschutzriegel 20 ist in Längsrichtung 22 der nutförmig ausgebildeten
Aufnehmung 18 verschieblich angeordnet, wie dies insbesondere aus Fig. 7 zu erkennen
ist.
[0033] Der Demontageschutzriegel 20 trägt eine korrespondierend zur Keilfläche 19 des Rastmittels
15 der Verschlußkappe 8 ausgebildete Gegenfläche 21. In der fertigmontierten Endstellung
hintergreift die Gegenfläche 21 des Demontageschutzriegels 20 die am Rastmittel 15
ausgebildete Keilfläche 19. In dieser Stellung des Demontageschutzriegels 20 ist die
Kappe 8 lagesicher am Rahmenbock 2 bzw. am Türbock 3 fixiert.
[0034] Wie insbesondere aus den Fign. 7 und 8 zu erkennen ist, kann der Demontageschutzriegel
20 mit Bezug auf die jeweiligen Zeichnungsebenen entweder von links oder von rechts
in die nutförmig ausgebildete Ausnehmung 18 eingeführt werden. Je nachdem, ob es sich
um eine rechts oder um eine links anschlagende Tür handelt, wird der Demontageschutzriegel
20 derart in die nutförmig ausgebildete Ausnehmung 18 eingelegt, daß das längere dünne
Ende 23 des Demontageschutzriegels 20 von der Tür weg weist. Bei geschlossener Tür
läßt sich der Demontageschutzriegel 20 in die geschlossen-Stellung bewegen, bis die
Endflächen deckungsgleich mit der Außenhaut des Rahmenbocks 2 bzw. Türbocks 3 sind.
[0035] Dementsprechend läßt sich der Demontageschutzriegel 20 nur bei geöffneter Tür in
die offen-Stellung verschieben, weil nur dann die Endfläche des Demontageschutzriegels
20 erreichbar ist. Insofern ist ein Demontageschutz gegeben, der ein unbefugtes Öffnen
einer verschlossenen oder abgeschlossenen Tür durch Abschrauben des Rahmenbocks 2
oder des Türbocks 3 erschwert.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Türscharnier
- 2
- Rahmenbock
- 3
- Türbock
- 3a
- Auflagefläche
- 4
- Drehachse
- 5
- Scharnierachse
- 6
- Höhenverstelleinrichtung
- 7
- Scharnierbuchse
- 7a
- Führungsteil
- 8
- Verschlußkappen
- 9
- Rastmittel
- 10
- Aufnahme
- 11
- Scharnierbuchse
- 12
- Feder
- 13
- Anschraubmittel
- 14
- Scharnierlappen
- 15
- Rastmittel
- 16
- Öffnung
- 17
- Öffnung
- 18
- Aussparung
- 19
- Keilfläche
- 20
- Demontageschutzriegel
- 21
- Gegenfläche
- 22
- Längsrichtung
- 23
- Ende
1. Türscharnier, insbesondere Kantenscharnier, mit einem an einer Tür anzuordnenden Türbock
(3) und einem an einem Türrahmen anzuordnenden Rahmenbock (2), welche um eine gemeinsame
Drehachse (4) relativ zueinander verschwenkbar angeordnet ausgebildet sind, wobei
der Türbock (3) und der Rahmenbock (2) baugleich ausgebildet und für linke und rechte
Türen gleichermaßen verwendbar sind, wobei das Türscharnier endseitig jeweils eine
an dem Rahmenbock (2) und dem Türbock (3) angeordnete Verschlusskappe (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (8) als hakenförmige Fortsätze ausgebildete Rastmittel (9, 15)
mit einer schräg gestellten Keilfläche (19) aufweist, welche Keilfläche (19) in am
Rahmenbock (2) und Türbock (3) ausgebildeten Öffnungen (16, 17) anordenbar ist, wobei
eine der Verschlusskappe (8) abgewandte Rückseite des Rahmenbocks (2) und des Türbocks
(3) jeweils eine quer zur Längserstreckungsrichtung des Rahmenbocks verlaufende, kanal-
oder nutartig ausgebildete Ausnehmung (18) aufweist, in weiche ein Demontageschutzriegel
(20) aufweisend eine korrespondierend zur Keilfläche (19) des Rastmittels (9, 15)
der Verschlusskappe (8) ausgebildete Gegenfläche (21) einsetzbar ist, wobei die Gegenfläche
(21) in endmontiertem Zustand die am Rastmittel (9, 15) ausgebildete Keilfläche (19)
hintergreift.
2. Türscharnier nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Höhenverstelleinrichtung (6), die türbockseitig oder rahmenbockseitig montierbar
ausgebildet ist.
3. Türscharnier nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch austauschbare Scharnierbuchsen (7, 11) mit optional integrierter Druckfeder (12).
4. Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine die Drehachse (4) bildende Scharnierachse (5), die einendseitig an einer Scharnierbuchse
(7) festgelegt ist.
5. Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türbock (3) bei bündigen oder flach aufliegenden Türen durch einen symmetrischen
Türlappen (14) ersetzt ist, der sowohl für rechte oder auch für linke Türen durch
einen symmetrischen Türlappen (14) ersetzt ist, der sowohl für rechte als auch für
linke Türen durch Umstecken verwendbar ist.
1. Door hinge, in particular edge hinge, with a door support (3) to be arranged on a
door and a frame support (2) to be arranged on a door frame, which are formed arranged
around a common rotational axis (4) swivellable relatively to each other, wherein
the door support (3) and the frame support (2) are formed of equal construction and
are usable equally for left and right doors, wherein the door hinge at the end has
a closure cap (8) arranged respectively on the frame support (2) and the door support
(3), characterised in that the closure cap (8) has catch means (9, 15) formed as hook-shaped extensions with
a wedge-shaped surface (19) positioned obliquely, which wedge-shaped surface (19)
can be arranged in openings (16, 17) formed on the frame support (2) and door support
(3), whereby a reverse side of the frame support (2) and of the door support (3) facing
away from the closure cap (8) respectively has a channel-like or groove-like recess
(18) running obliquely to the longitudinal extension direction of the frame support
into which a catch to prevent disassembly (20) can be inserted, formed having an opposing
surface (21) corresponding to the wedge-shaped surface (19) of the catch means (9,
15) of the closure cap (8), wherein in the assembled state the opposing surface (21)
engages in the wedge-shaped surface (19) formed on the catch means (9, 15).
2. Door hinge according to claim 1, characterised by a height adjustment device (6) that is formed to be mountable on the door support
or on the frame support.
3. Door hinge according to claim 1 or 2, characterised by exchangeable hinge bushings (7, 11) with optionally an integrated compression spring
(12).
4. Door hinge according to any of the preceding claims, characterised by a hinge axis (5) forming the rotational axis (4) which is fixed at one end on a hinge
bushing (7) .
5. Door hinge according to any of the preceding claims, characterised in that with flush or flat-lying doors, the door support (3) is replaced by a symmetrical
door flap (14), which for both right or left doors is replaced by a symmetrical door
flap (14), which by repositioning is usable for both right and left doors.
1. Charnière de porte, en particulier charnière de bord, dotée d'un support de porte
(3) à monter sur une porte et d'un support de cadre (2) à monter sur un cadre de porte,
lesquels sont disposés de façon à pouvoir pivoter l'un par rapport à l'autre autour
d'un axe de rotation commun (4), dans laquelle le support de porte (3) et le support
de cadre (2) sont réalisés avec une configuration similaire et peuvent être utilisés
de la même manière pour des portes de gauche et de droite, cette charnière de porte
présentant à chaque extrémité un capot (8) disposé sur le support de cadre (2) ou
sur le support de porte (3), caractérisée en ce que le capot (8) possède des moyens d'encliquetage (9, 15) configurés comme des extensions
en forme de crochets avec une surface biseautée en pente (19), laquelle surface biseautée
(19) peut être placée dans des ouvertures (16, 17) formées sur le support de cadre
(2) et le support de porte (3), une face arrière du support de cadre (2) et du support
de porte (3) opposée au capot (8) présentant une gorge en forme de canal ou de gorge
(18) courant perpendiculairement au sens longitudinal du support de cadre dans laquelle
un loquet de protection anti-démontage (20) possédant une contre-surface (21) de forme
correspondant à la surface biseautée (19) du moyen d'encliquetage (9, 15) du capot
(8) peut être inséré, la contre-surface (21) venant en prise par derrière, à l'état
de montage final, avec la surface biseautée (19) formée sur le moyen d'encliquetage
(9, 15).
2. Charnière de porte selon la revendication 1, caractérisée par un dispositif de réglage en hauteur (6) qui est configuré pour pouvoir être monté
du côté de la porte ou du côté du cadre.
3. Charnière de porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par des moyeux de charnière remplaçables (7, 11) dotés de ressorts de compression (12)
intégrés de façon optionnelle.
4. Charnière de porte selon une des revendications précédentes, caractérisée par un axe de charnière (5) constituant l'axe de rotation (4), qui est fixé par une extrémité
à un moyeu de charnière (7).
5. Charnière de porte selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, sur les portes encastrées ou affleurantes, le support de porte (3) est remplacé
par une lame de porte symétrique (14), qui est remplacé, pour les portes de droite
ou de gauche, par un volet symétrique (14) qui peut être utilisé aussi bien pour les
portes de droite que pour les portes de gauche par basculement.