| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 092 849 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.02.2009 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Auszugträger für den Schrankeinbau
Pullout carrier for building into a cabinet
Support d'extraction pour l'intégration d'une armoire
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
21.02.2008 DE 202008002457 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.08.2009 Patentblatt 2009/35 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
|
09013849.6 / 2147613 |
| (73) |
Patentinhaber: Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG |
|
D-35708 Haiger (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Moos, Jens
35686 Dillenburg (DE)
- Ziske, Eduard
57482 Wenden (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert |
|
Patentanwälte
Postfach 10 13 54 45013 Essen 45013 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 716 779 DE-U1- 9 316 218 US-A1- 2003 234 600
|
DE-A1- 10 225 002 US-A- 4 664 455 US-A1- 2006 175 474
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Auszugträger für den Schrankeinbau, insbesondere in
Küchenunterschränke, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 bzw, den Merkmalen
des Oberbegriffs von Anspruch 2.
[0002] Auszugträger für den Schankeinbau sind insbesondere zum Einbau in Küchenunterschränke
oder Unterschränke in Badezimmern in einer großen Vielfalt seit Jahrzehnten bekannt.
Derartige Auszugträger dienen zum einen für Abfallsammler, zum anderen für Ordnungssysteme
in Küche und Bad (siehe beispielsweise
DE-A-102 25 002). Typischerweise hat ein solcher Auszugträger einen ortsfest, insbesondere auf dem
Schrankboden, anzubringenden Halter und ein daran in Auszugsrichtung herausziehbar
angebrachtes Tablar (siehe z.B.
US 2003/0234600 A1). Zwischen dem Halter und dem Tablar können zur Realisierung der Ausziebfunktion
Auszieh-Teleskopschienen angeordnet sein, so daß ein Teleskop-Teilauszug oder, vorzugsweise,
ein Teleskop-Vollauszug realisiert ist (siehe z.B.
EP-A-1 716 779). Das alles sind aus dem Stand der Technik bekannte Lösungen.
[0003] Auszugträger der in Rede stehenden Art sind in rein manueller Ausführung ebenso bekannt
wie mit einem kraftunterstützten Selbsteinzug und/oder mit einer Bewegungsdämpfung.
Hier werden Techniken eingesetzt, die aus dem Gebiet der Schubladenführungen bekannt
sind.
[0004] Ein aus der Praxis bekannter Auszugträger für den Schrankeinbau weist auf dem Tablar
zwei Utensilienträger mit jeweils einem nach oben abragenden Tragegriff auf, die am
Tablar spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
[0005] Beide Utensilienträger sind in einer definierten Normalposition im wesentlichen unverrückbar,
jedoch nach oben abnehmbar am Tablar angebracht. Dazu weist das Tablar in Höhe der
in Auszugsrichtung verlaufenden Mittelebene zwei ortsfest am Tablar angeordnete Haltebügel
auf, in die entsprechende Haltebügel der beiden Utensilienträger seitlich eingehängt
werden können. An dem Haltebügel-Rahmen des Tablars kann das Tablar mitsamt den Utensilienträgern
in Auszugsrichtung aus dem Küchenunterschrank herausgezogen werden. Dann kann man
jeden der beiden Utensilienträger an dem Tragegriff anfassen und nach oben und seitlich
vom Tablar abnehmen.
[0006] Bei dem zuvor erläuterten Auszugträger ist die Handhabung beim Herausziehen und Hineinschieben
in den Küehenunterschrank zwar praktisch, weil man an dem am Tablar fest angebrachten
Haltebügel-Rahmen anfassen kann. Optisch und reinigungstechnisch ist diese Konstruktion
aber verbesserungsfähig. Demzufolge liegt der Lehre der Erfindung das Problem zugrunde,
den bekannten, eingangs erläuterten Auszugträger in besonders ansprechender Weise
zu optimieren.
[0007] Das zuvor aufgezeigte Problem ist bei einem Auszugträger mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1 in einer ersten Variante durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
von Anspruch 1 gelöst. Eine entsprechende Lösung in einer zweiten Variante bietet
Anspruch 2.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Auszugträger für den Schrankeinbau fehlt es an einem am
Tablar fest angebrachten Haliebügel-Rahmen. Vielmehr ist vorgesehen, daß die Verbindung
des Utensilienträgers mit dem Tablar über die an der Unterseite des Utensilienträgers
angeordneten Stützfüße und die entsprechend am Tablar angeordneten Halteausnehmungen
erfolgt. Der Utensilienträger wird bei dem erfindungsgemäßen Auszugträger einfach
auf das Tablar gestellt, wobei die Stützfüße mit den Halteausnehmungen in Eingriff
kommen.
[0009] Auch erfindungsgemäß empfiehlt es sich, zwei spiegelsymmetrisch zueinander angeordnete
Utensilienträger auf dem Tablar vorzusehen.
[0010] Will man das Tablar mit den Utensilienträgern aus dem Schrank in Auszugsrichtung
herausziehen, so hat man bei der erfindungsgemäßen Konstruktion keinen am Tablar fest
angebrachten Haltebügel, um daran anzufassen. Man faßt also normalerweise an einem
der nach oben abragenden Tragegriffe eines der beiden Utensilienträger an. Dabei wird
in Auszugsrichtung vorne unwillkürlich ein gewisser Druck auf den Utensilienträger
und damit nach unten gerichtet auf das Tablar ausgeübt. Vorne wird also der Utensilienträger
auf dem Tablar von selbst fixiert.
[0011] Der Angriffspunkt für die Kraft beim Herausziehen des Tablars mit den Utensilienträgern
führt jedoch auch dazu, daß der jeweilige Utensilienträger dazu tendiert, hinten von
dem Tablar abzuheben. Hier setzt nun die Erfindung an und lehrt, daß zumindest in
Auszugsrichtung des Tablars hinten zwischen dem dortigen Stützfuß und der Halteausnehmung
eine passende Hinterschneidung realisiert ist, die ein Abheben des Utensilienträgers
vom Tablar beim Herausziehen des Utensilienträgers aus dem Schrank verhindern.
[0012] Im Grunde ist das Tablar bei der erfindungsgemäβen Konstruktion oberseitig im wesentlichen
eben. Sind die Utensilienträger vom Tablar abgenommen, so ist das Tablar ansprechend
glatt und formschön. Es läßt sich auch sehr gut reinigen. Auch die Utensilienträger
selbst sind eigenständig und elegant zu gestalten. Die technische Besonderheit der
Verhakung beim Herausziehen aus dem Schrank verstecken Utensilienträger und Tablar
im Bereich ihrer wechselseitigen Anlageflächen.
[0013] Nach Anspruch 2 ist eine kinematische Umkehr vorgesehen hinsichtlich der Anordnung
der Stützfüße und der Halteausnehmungen. Ansonsten entspricht Anspruch 2 der Lehre
von Anspruch 1.
[0014] Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lösungsvarianten der Ansprüche
1 und 2 sind Gegenstand der Unteransprüche 3 bis 10.
[0015] Bereits zuvor ist darauf hingewiesen worden, daß zwei Utensilienträger auf dem Tablar
auch für den erfindungsgemäßen Auszugträger zweckmäßig sind. Die Lehre der Erfindung
ist aber auch bereits mit einem Utensilienträger zweckmäβig realisierbar.
[0016] Besonders zweckmäßig wird man vorne und hinten jeweils zwei Stützfüße seitlich beabstandet
quer zur Auszugsrichtung nebeneinander anordnen. Dann steht ein entsprechender Utensilienträger
selbst fest auf dem Boden. Für die Verhakung mit dem Tablar reicht jedoch einer der
beiden Stützfüße aus, so daß das Tablar selbst insgesamt schmaler ausgebildet werden
kann als es dem Utensilienträger bzw. den Utensilienträgern entspricht.
[0017] Für die Realisierung der Hinterschneidungen kann man vorsehen, daß die Stützfüße
im Querschnitt kegelstumpfförmig, schwalbenschwanzförmig oder trapezförmig ausgebildet
sind.
[0018] Bildet man die Halteausnehmungen entsprechend zu den Stützfüßen aus, jedoch mit einem
größeren Eintrittsquerschnitt, so wirken die Hinterschneidungen in allen Richtungen.
Das ist aber nicht unbedingt notwendig. Vielmehr kann man auch die Hinterschneidungen
gezielt nur in bestimmten Richtungen bezogen auf die Auszugsrichtung anordnen.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Ansicht schräg von hinten und oben ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Auszugträgers,
- Fig. 2
- den Auszugträger aus Fig. 1 in einer Ansicht von vom, also entgegen der Auszugsrichtung,
- Fig. 3
- den Auszugträger aus Fig. 1 und 2 im Schnitt gem. III-III in Fig. 2.
[0020] Der in Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel dargestellte Auszugträger dient für den
Schrankeinbau, insbesondere in Küchen-Unterschränke o. dgl.. Er weist einen ortsfest,
insbesondere auf einem Schrankboden anzubringenden Halter 1 und ein darauf in einer
Auszugsrichtung, die in Fig. 1 vom Betrachter weg gerichtet ist, herausziehbar angebrachtes
Tablar 2, also eine Art Plattform, auf. Auf dem Tablar 2 befindet sich mindestens
ein Utensilienträger 3, der in einer definierten Normalposition, die in Fig. 1 und
2 gezeigt ist, im wesentlichen unverrückbar darauf angeordnet ist. Der Utensilienträger
3 weist einen von diesem nach oben abragenden Tragegritf 4 auf. Ungeachtet der Tatsache,
daß der Utensilienträger 3 in seiner definierten Normalposition im wesentlichen unverrückbar
am Tablar 2 angeordnet ist, läßt er sich am Tragegriff 4 vom Tablar 2 nach oben abnehmen.
Das ist durch den gebogenen Pfeil in Fig. 2 angedeutet.
[0021] Fig. 1 läßt in Verbindung mit Fig. 3 erkennen, daß der Halter 1 mit dem Tablar 2
als Teleskop-Vollauszug ausgebildet ist. Dazu darf im einzelnen auf die Ausführungen
im allgemeinen Teil der Beschreibung und auf den dort genannten Stand der Technik
hingewiesen werden.
[0022] Fig. 3 läßt nun die Besonderheit des erfindungsgemäßen Auszugträgers erkennen, die
nämlich darin besteht, daß der Utensilienträger 3 auf seiner Unterseite in Auszugsrichtung
sowohl vom als auch hinten jeweils mindestens einen Stützfuß 5 aufweist, daß das Tablar
2 zu den Stützfüßen 5 des Utensilienträgers 3 passend angeordnete Halteausnehmungen
6 aufweist und daß zumindest eine in Auszugsrichtung des Tablars 2 hinten angeordnete
Halteausnehmung 6 und ein dieser zugeordneter Stützfuß 5 des Utensilienträgers 3 zueinander
passende Hinterschneidungen 7, 8 aufweisen, die ein Abheben des Utensilienträgers
3 vom Tablar 2 beim Herausziehen des Utensilienträgers 3 verhindern. Zu diesem Zweck
ist in Fig. 3 der Bereich der hinten angeordneten Halteausnehmung 6 am Tablar 2 vergrößert
herausgezeichnet worden.
[0023] Man erkennt, daß an der Unterseite des Utensilienträgers 3 der hintere Stützfuß 5
im Kunststoffmaterial des Utensilienträgers 3 integral ausgeformt ist. Er ist hohl
und in Fig. 3 von rechts her offen, weil dort der passende Schieber eines Kunststoff-Spitzgußwerkzeugs
eintritt. Vom rechten Rand des hier im Querschnitt trapezförmig gestalteten Stützfußes
5 wird die Hinterschneidung 7 gebildet. An der Halteausnehmung 6 befindet sich rechts
ein Einsatz, der die Hinterschneidung 8 bildet.
[0024] Zieht man nun in Fig. 3 rechts am Utensilienträger 3, so werden die Hinterschneidungen
7, 8 gegeneinander gepreßt. Der Utensilienträger 3 kann in Fig. 1 links, also in Auszugsrichtung
hinten, vom Tablar 2 nicht nach oben abheben. Durch diese sehr elegante, verdeckte
konstruktive Maßnahme wird der Utensilienträger 3 beim Herausziehen mitsamt dem Tablar
2 auf dem Tablar 2 gut gesichert. Gleichwohl kann er ohne weiteres nach oben vom Tablar
2 abgenommen werden.
[0025] Fig. 2 zeigt angedeutet, daß im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel
vorgesehen ist, daß vorne und hinten jeweils zwei Stützfüßen 5 seitlich beabstandet
quer zur Auszugsrichtung nebeneinander angeordnet sind und daß, vorzugsweise, nur
einer dieser beiden Stützfüße 5 mit einer Halteausnehmung 3 zusammenwirkt. Man erkennt
in Fig. 2 die äußeren Stützfuße 5 der beiden dort vorgesehenen Utensilienträger 3
und erkennt dabei, daß diese nicht mit Halteausnehmungen im Tablar 2 zusammenwirken.
Das Tablar 2 ist also in Fig. 2 deutlich schmaler ausgebildet als es die Utensilienträger
3 gemeinsam sind.
[0026] Für die Ausbildung der Stützfüße 5 kann man neben einem trapezförmigen Querschnitt
auch andere passende Querschnitte wählen, die zu einer entsprechend wirksamen Hinterschneidung
7 führen, beispielsweise einen schwalbenschwanzförmigen oder einen kegelstumpfförmigen
Querschnitt.
[0027] Bereits zum Stand der Technik ist ausgeführt worden, daß man Auszugträger der in
Rede stehenden Art mit einer Selbsteinzugeinrichtung und/oder einer Bewegungsdämpfung
versehen kann. Das empfiehlt sich auch bei dem erfindungsgemäßen Auszugträger. Es
hat den Vorteil, daß man für die Rückkehrbewegung entgegen der Auszugsrichtung kaum
Kraft aufwenden muß. Dann ist auch die Gefahr gering, daß sich der Utensilienträger
3 vom Tablar 2 löst. In diesem Fall kann man vorsehen, daß zueinander passende Hinterschneidungen
7, 8 nur hinten am Tablar 2 und dort vorzugsweise wiederum nur in Auszugsrichtung
vorne vorgesehen sind. So ist das in diesem Ausführungsbeispiel auch vorgesehen, wie
sich aus Fig. 3 ergibt. Eine entsprechende Hinterschneidung findet man dort bei der
Halteausnehmung 6 rechts, also in Auszugsrichtung vorne, nicht.
[0028] Hat man keinen Selbsteinzug, so muß man auch beim Hineinschieben des Utensilienträgers
3 in den Schrank eine gewisse Kraft aufwenden. Es ergibt sich ein ähnliches Problem
wie beim Herausziehen aus dem Schrank. In einem solchen Fall empfiehlt es sich eher,
daß zueinander passende Hinterschneidungen 7, 8 sowohl vorne als auch hinten am Tablar
2 und/oder in Auszugsrichtung vorne und hinten vorgesehen sind.
[0029] Fig. 1 zeigt einen Utensilienträger 3 besonderer Konstruktion, für den nämlich vorgesehen
ist, daß er bezüglich einer quer zur Auszugsrichtung verlaufenden Mittelebene symmetrisch
ausgebildet ist. Damit ist es gleichgültig, in welcher Orientierung man den Utensilienträger
3 auf dem Tablar 2 abstellt. In beiden Fällen wirken die Stützfüße 5 mit den Halteausnehmungen
6 in identischer Weise zusammen.
[0030] Aus handhabungstechnischen Gründen empfiehlt es sich, die Konstruktion so zu treffen,
daß der Tragegriff 4 am Utensilienträger 3 an einem Rand des Utensilienträgers 3 angesetzt
und mit Abstand oberhalb davon zur Mitte des Utensilienträgers 3 hin abgebogen ist.
[0031] Schließlich zeigt Fig. 1 noch eine besondere Gestaltung des Utensilienträgers 3 dahingehend,
daß dieser mindestens eine verstellbare Innenteilung 9 aufweist. Diese ist im dargestellten
und bevorzugten Ausführungsbeispiel als seitlich verstellbarer Schieber ausgeführt.
1. Auszugträger für den Schrankeinbau, insbesondere in Küchenunterschränke, mit einem
ortsfest, insbesondere auf einem Schrankboden, anzubringenden Halter (1) und einem
darauf in Auszugsrichtung herausziehbar angebrachten Tablar (2) und
mit mindestens einem auf dem Tablar (2) in einer definierten Normalposition im wesentlichen
unverrückbar, jedoch nach oben abnehmbar angeordneten Utensilienträger (3) mit einem
nach oben abragenden Tragegriff (4),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Utensilienträger (3) auf seiner Unterseite in Auszugsrichtung sowohl vorn als
auch hinten jeweils mindestens einen Stützfuß (5) aufweist,
daß das Tablar (2) zu den Stützfüßen (5) des Utensilienträgers (3) passend angeordnete
Halteausnehmungen (6) aufweist und
daß zumindest eine in Auszugsrichtung des Tablars (2) hinten angeordnete Halteausnehmung
(6) und ein dieser zugeordneter Stützfuß (5) des Utensilienträgers (3) zueinander
passende Hinterschneidungen (7; 8) aufweisen, die ein Abheben des Utensilienträgers
(3) vom Tablar (2) beim Herausziehen des Utensilienträgcrs (3) verhindern.
2. Auszugträger für den Schrankeinbau, insbesondere in Küchenunterschränke, mit einem
ortsfest, insbesondere auf einem Schrankboden, anzubringenden Halter (1) und einem
darauf in Auszugsrichtung herausziehbar angebrachten Tablar (2) und
mit mindestens einem auf dem Tablar (2) in einer definierten Normalposition im wesentlichen
unverrückbar, jedoch nach oben abnehmbar angeordneten Utensilienträger (3) mit einem
nach oben abragenden Tragegriff (4),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tablar (2) auf seiner Oberseite in Auszugsrichtung sowohl vom als auch hinten
jeweils mindestens einen nach oben abragenden Stützfuß (5) aufweist, daß der Utensilienträger
(3) zu den Stützfüßen (5) des Tablars (2) passend angeordnete Halteausnehmungen (6)
aufweist und
daß zumindestens ein in Auszugsrichtung des Tablars (2) hinten angeordneter Stützfuß
(5) und eine diesem zugeordnete Halteausnehmung (6) des Utensilienträgers (3) zueinander
passende Hinterschneidungen (7; 8) aufweisen, die ein Abheben des Utensilienträgers
(3) vom Tablar (2) beim Herausziehen des Utensilienträgers (3) verhindern.
3. Auszugträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorne und hinten jeweils zwei Stützfüße (5) seitlich beabstandet quer zur Auszugsrichtung
nebeneinander angeordnet sind und daß, vorzugsweise, nur einer dieser beiden Stützfüße
(5) mit einer Halteausnehmung (6) zusammenwirkt.
4. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (5) im Querschnitt kegelstumpfförmig, schwalbenschwanzförmig oder trapezförmig
ausgebildet sind.
5. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tablar (2) mit einer Selbsteinzugeinrichtung, vorzugsweise mit Bewegungsdämpfung,
versehen ist.
6. Auszugträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander passende Hinterschneidungen (7; 8) nur hinten am Tablar (2) und dort vorzugsweise
wiederum nur in Auszugsrichtung vorne vorgesehen sind.
7. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander passende Hinterschneidungen (7; 8) sowohl vorne als auch hinten am Tablar
(2) und/oder in Auszugsrichtung vorne und hinten vorgesehen sind.
8. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Utensilienträger (3) symmetrisch bezüglich einer quer zur Auszugsrichtung verlaufenden
Mittelebene ausgebildet ist.
9. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragegriff (4) am Utensilienträger (3) an einem Rand des Utensilienträgers (3)
angesetzt und mit Abstand oberhalb davon zur Mitte des Utensilienträgers (3) hin abgebogen
ist.
10. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Utensilienträger (3) mindestens eine verstellbare Innenteilung (9) aufweist.
11. Auszugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Tablar (2) zwei identische Utensilienträger (3) spiegelsymmetrisch zueinander
angeordnet sind.
1. Pull-out carrier for installing in a cabinet, in particular in kitchen base cabinets,
having a holder (1) to be fitted in a stationary manner, in particular on a cabinet
bottom, and a shelf (2) attached thereto such that it can be pulled out in a pull-out
direction, and
having at least one utensil carrier (3), which is arranged in a substantially unshakeable
but upwardly removable manner in a defined normal position on the shelf (2) and has
an upwardly protruding carrying handle (4),
characterized
in that the underside of the utensil carrier (3) has in each case at least one supporting
foot (5) both at the front and at the rear in the pull-out direction,
in that the shelf (2) has holding recesses (6) arranged in a manner matching the supporting
feet (5) of the utensil carrier (3) and
in that at least one holding recess (6), which is arranged at the rear in the pull-out direction
of the shelf (2), and a supporting foot (5) assigned thereto of the utensil carrier
(3) have undercuts (7; 8) that match one another and prevent the utensil carrier (3)
from being lifted off the shelf (2) when the utensil carrier (3) is pulled out.
2. Pull-out carrier for installing in a cabinet, in particular in kitchen base cabinets,
having a holder (1) to be fitted in a stationary manner, in particular on a cabinet
bottom, and a shelf (2) attached thereto such that it can be pulled out in a pull-out
direction, and
having at least one utensil carrier (3), which is arranged in a substantially unshakeable
but upwardly removable manner in a defined normal position on the shelf (2) and has
an upwardly protruding carrying handle (4),
characterized
in that the top side of the shelf (2) has in each case at least one upwardly protruding supporting
foot (5) both at the front and at the rear in the pull-out direction,
in that the utensil carrier (3) has holding recesses (6) arranged in a manner matching the
supporting feet (5) of the shelf (2) and
in that at least one supporting foot (5), which is arranged at the rear in the pull-out direction
of the shelf (2), and a holding recess (6) assigned thereto of the utensil carrier
(3) have undercuts (7; 8) that match one another and prevent the utensil carrier (3)
from being lifted off the shelf (2) when the utensil carrier (3) is pulled out.
3. Pull-out carrier according to Claim 1 or 2, characterized in that in each case two supporting feet (5) are arranged at the front and the rear in a
laterally spaced-apart manner transversely with respect to the pull-out direction,
and in that, preferably, only one of these two supporting feet (5) interacts with a holding recess
(6).
4. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the supporting feet (5) are formed in a frustoconical, dovetail or trapezoidal manner
in cross section.
5. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the shelf (2) is provided with a self-retracting device, preferably with movement
damping.
6. Pull-out carrier according to Claim 5, characterized in that undercuts (7; 8) that match one another are provided on the shelf (2) only at the
rear and there preferably again at the front only in the pull-out direction.
7. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 6, characterized in that undercuts (7; 8) that match one another are provided on the shelf (2) both at the
front and the rear and/or at the front and the rear in the pull-out direction.
8. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the utensil carrier (3) is formed in a symmetrical manner with respect to a centre
plate extending transversely to the pull-out direction.
9. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the carrying handle (4) on the utensil carrier (3) is positioned at one edge of the
utensil carrier (3) and is bent with respect to the centre of the utensil carrier
(3) at a distance above the latter.
10. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the utensil carrier (3) has at least one adjustable internal divider (9).
11. Pull-out carrier according to one of Claims 1 to 10, characterized in that two identical utensil carriers (3) are arranged on the shelf (2) in a mirror-symmetrical
manner with respect to one another.
1. Support d'extraction pour l'intégration d'une armoire, notamment dans des armoires
inférieures de cuisines, comprenant un support (1) fixé en position, notamment devant
être monté sur un fond d'armoire, et une étagère (2) montée sur celui-ci de manière
à pouvoir être ressortie dans la direction d'extraction, et
comprenant au moins un support d'ustensiles (3) disposé sur l'étagère (2) dans une
position normale définie, de manière essentiellement immuable, mais pouvant être ressorti
vers le haut, avec une poignée de préhension (4) saillant vers le haut,
caractérisé en ce que
le support d'ustensiles (3) présente, sur son côté inférieur, dans la direction d'extraction,
à la fois à l'avant et à l'arrière, à chaque fois au moins un pied de support (5),
en ce que l'étagère (2) présente des évidements de retenue (6) disposés de manière adaptée
aux pieds de support (5) du support d'ustensiles (3), et
en ce qu'au moins un évidement de retenue (6) disposé à l'arrière dans la direction d'extraction
de l'étagère (2) et un pied de support (5) du support d'ustensiles (3) associé à celui-ci
présentent des contre-dépouilles (7 ; 8) adaptées l'une à l'autre, qui empêchent un
soulèvement du support d'ustensiles (3) de l'étagère (2) lors du retrait du support
d'ustensiles (3).
2. Support d'extraction pour l'intégration d'une armoire, notamment dans des armoires
inférieures de cuisines, comprenant un support (1) fixé en position, notamment devant
être monté sur un fond d'armoire, et une étagère (2) montée sur celui-ci de manière
à pouvoir être ressortie dans la direction d'extraction, et
comprenant au moins un support d'ustensiles (3) disposé sur l'étagère (2) dans une
position normale définie, de manière essentiellement immuable, mais pouvant être ressorti
vers le haut, avec une poignée de préhension (4) saillant vers le haut,
caractérisé en ce que
l'étagère (2) présente, sur son côté supérieur, à chaque fois au moins un pied de
support (5) saillant vers le haut, à l'avant et à l'arrière dans la direction d'extraction,
en ce que le support d'ustensiles (3) présente des évidements de retenue (6) disposés de manière
adaptée aux pieds de support (5) de l'étagère (2), et
en ce qu'au moins un pied de support (5) disposé à l'arrière dans la direction d'extraction
de l'étagère (2) et un évidement de retenue (6) du support d'ustensiles (3) associé
à celui-ci présentent des contre-dépouilles (7 ; 8) adaptées l'une à l'autre, qui
empêchent un soulèvement du support d'ustensiles (3) de l'étagère (2) lors du retrait
du support d'ustensiles (3).
3. Support d'extraction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à l'avant et à l'arrière, à chaque fois deux pieds de support (5) sont disposés l'un
à côté de l'autre et à distance latérale l'un de l'autre transversalement à la direction
d'extraction, et en ce que, de préférence, seulement l'un de ces deux pieds de support (5) coopère avec un évidement
de retenue (6).
4. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les pieds de support (5) sont réalisés en coupe transversale en forme de tronc de
cône, de queue d'aronde, ou de trapèze.
5. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'étagère (2) est pourvue d'un dispositif d'auto-insertion, de préférence d'un amortissement
des mouvements.
6. Support d'extraction selon la revendication 5, caractérisé en ce que des contre-dépouilles (7 ; 8) adaptées l'une à l'autre sont prévues uniquement à
l'arrière sur l'étagère (2) et sur celle-ci à l'avant à nouveau de préférence seulement
dans la direction d'extraction.
7. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des contre-dépouilles (7 ; 8) adaptées l'une à l'autre sont prévues à la fois à l'avant
et à l'arrière sur l'étagère (2) et/ou à l'avant et à l'arrière dans la direction
d'extraction.
8. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le support d'ustensiles (3) est réalisé de manière symétrique par rapport à un plan
médian s'étendant transversalement à la direction d'extraction.
9. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la poignée de préhension (4) sur le support d'ustensiles (3) est placée contre un
bord du support d'ustensiles (3) et est recourbée à distance au-dessus de celui-ci
vers le centre du support d'ustensiles (3).
10. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le support d'ustensiles (3) présente au moins une division interne réglable (9).
11. Support d'extraction selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que deux supports d'ustensiles identiques (3) sont disposés avec une symétrie spéculaire
l'un par rapport à l'autre sur l'étagère (2).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente