[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Balancevorrichtung bzw. Balanciervorrichtung
oder Sprungvorrichtung bzw. Absprungvorrichtung. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine Balanciervorrichtung zum Balancieren, die in Form eines luftbefüllbaren
Hohlkörpers bzw. Rotationskörpers oder Kissens ausgeführt ist. Spezieller betrifft
die vorliegende Erfindung eine mit Fluid gefüllte Balancevorrichtung. Die Balancevorrichtung
ist mit einem am Boden des Hohlkörpers angebrachten Flansch versehen. Der Flansch
vergrößert die Aufstandsfläche und unterstützt die Positionierung. In bevorzugten
Ausführungsformen ist an dem Flansch der Balancevorrichtung ein Versteifungselement
angebracht. Die Bodenfläche der Balancevorrichtung bzw. des Versteifungselements kann
zudem gekrümmt sein, um der Balancevorrichtung zusätzlich die Funktionalität eines
Balance- oder Therapiekreisels zu verleihen. Derartige Balancevorrichtungen sind beispielsweise
für therapeutische Übungen aber auch für Sport- und Spielanwendungen geeignet, bei
denen der Gleichgewichtssinn trainiert werden soll. Eine besondere Übung ist die Golfübung.
Sie dienen aber auch als Sprungvorrichtungen, von denen der Benutzer mit Schwung abspringen
kann. Ebenfalls ist eine Benutzung als Balancier- und Sprungvorrichtung vorgesehen.
[0002] Es sind verschiedene Sitzunterlagen vorbekannt, die kissenförmig sind und daher auch
als Sitzkissen bezeichnet werden. Solche Sitzkissen sind entweder mit elastischen
bzw. federnden Materialien gefüllt, beispielsweise Federn, Schaumstoff oder Ähnlichem,
oder ihre elastische Steifigkeit wird durch ein eingeschlossenes Fluid- oder Gasvolumen
erreicht, beispielsweise Wasser oder Luft.
[0003] Es sind auch Sitzbälle bekannt. Aufgrund der instabilen Form sind Sitzbälle jedoch
nicht zum Balancieren geeignet. Die Gefahr des unfallträchtigen Wegrollens hat dazu
geführt, dass die Benutzung solcher Sitzgelegenheiten an staatlichen Institutionen
wie Schulen und in öffentlich zugänglichen Bereichen untersagt worden ist.
[0004] Es sind ferner Therapiekreisel mit einer im Wesentlichen glatten Oberfläche und einer
gerundeten Unterseite bekannt, mit denen Balanceübungen durchgeführt werden können.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Balanciervorrichtung zur Verfügung
zu stellen, die sich durch einfache Gestaltung und Handhabung sowie gute Positionierbarkeit
am Boden auszeichnet, und welche eine ergonomisch vorteilhafte Balancierposition bzw.
-haltung der darauf balancierenden Person bewirkt, und ebenso das bekanntermaßen vorteilhafte
dynamische Balancieren fördert. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, eine Balanciervorrichtung
bereitzustellen, welche die Vorteile von Therapiekreiseln besitzt, dabei aber den
grundlegenden Nachteil der unfallträchtigen harten Oberfläche der Therapiekreisel
vermeidet.
[0006] Diese und weitere Aufgaben werden durch eine als Hohlkörper ausgestaltete Balancevorrichtung
erreicht, die einen Bodenbereich, einen Deckbereich sowie einen funktional entsprechend
ausgebildeten Seitenbereich, der Auflage- und Sitzbereich verbindet, aufweist, wobei
im Bodenbereich außen an dem Hohlkörper ein nach außen gerichteter Flansch angeordnet
ist. Der nach außen gerichtete Flansch kann sich in einer Richtung von dem Hohlkörper
weg erstrecken, zB nach unten oder zur Seite. Die Vorrichtung ist geeignet zur Verwendung
durch den Benutzer im Stehen oder im Sitzen.
[0007] Ein erfindungsgemäßer Hohlkörper bewirkt bei der darauf balancierenden Person ein
dynamisches Balancieren, wodurch Dauerfehlbelastungen verhindert werden. Verkrampfungen,
Verspannungen, sowie Nervenreizungen und durch Schädigungen hervorgerufene Schmerzen
im Lenden- und Wirbelsäulenbereich können beim Balancieren (beispielsweise beim sitzenden
Balancieren) zumindest gemindert, vermieden oder sogar geheilt werden.
[0008] Die erfindungsgemäße Balanciervorrichtung kann aufgrund der Höhe einiger ihrer Ausführungsformen
auch auf einer Sitzgelegenheit verwendet werden. Es ist aufgrund der Ausgestaltung
aber auch möglich, den erfindungsgemäßen Hohlkörper als Auflage für herkömmliche Stühle,
z. B. mit einer Rückenlehne, zu verwenden. Insbesondere kann die Balancevorrichtung
auch als deutliche Sitzbereichserhöhung dienen, wie sie z. B. ältere Menschen oder
Kinder teilweise benötigen, um die Sitzhöhe ihrer vorhandenen Sitzmöbel bedarfsgerecht
anzupassen.
[0009] Die vorliegende Erfindung bietet einzigartige Möglichkeiten für Sprung- oder Hüftgelenkspatienten,
ihren vollständigen Bewegungsumfang in den betroffenen Gelenken wieder zu erreichen.
Durch gezieltes Sensomotorik-Training auf der Balancevorrichtung wird neben der neuromuskulären
Funktion (Kraft, Ausdauer, Koordination), die Verbesserung der Propriozeption (Koordination
und Gleichgewicht) und vor allem durch die labile Oberfläche zusätzlich die tiefe
Muskulatur angesprochen und verbessert. Gerade diese Eigenschaft ist eine Besonderheit
der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung. Eine weitere Besonderheit und ein Alleinstellungsmerkmal
der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung ist der am Bodenbereich außen an dem Hohlkörper
angeordnete und nach außen gerichtete Flansch.
[0010] Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Balancevorrichtung bereitgestellt. Die
Balancevorrichtung weist einen Hohlkörper auf. Der Hohlkörper umfasst einen Bodenbereich,
einen Deckbereich und einen Seitenbereich. Der Seitenbereich ist durch Übergangsbereiche
mit dem Bodenbereich und dem Deckbereich verbunden und erstreckt sich zwischen Bodenbereich
und Deckbereich. Der Deckbereich und die Seitenbereiche sind aus einer Hohlkörperhaut
gebildet. Der Hohlkörper definiert mindestens eine fluid-befüllbare Kammer, die mit
Fluid gefüllt ist. Am Bodenbereich ist außen an dem Hohlkörper ein nach außen gerichteter
Flansch angeordnet.
[0011] In einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Bodenbereich
der Balancevorrichtung durch eine Hohlkörperhaut gebildet, wobei die den Flansch,
die Bodenbereich, den Deckbereich und den Seitenbereich bildende Hohlkörperhaut einstückig
aus Kunststoff gebildet ist. Dadurch kann die Balancevorrichtung einfach in einem
einzigen Vorgang hergestellt werden. Zudem kann darauf verzichtet werden, mehrere
unterschiedliche Materialien in der Produktion zu verwenden.
[0012] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der
Bodenbereich mit mindestens einer Befestigungsvorrichtung versehen, die in bzw. an
dem Flansch angeordnet ist. Die Befestigungsöffnung kann beispielsweise zur Befestigung
eines Bodenelements, wie einer Versteifungsplatte oder dergleichen dienen. Es ist
ebenfalls vorgesehen, die Balancevorrichtung durch die Befestigungsöffnung beispielsweise
an einem Stuhl oder einem Sessel befestigen zu können. Es ist insbesondere vorgesehen,
die Befestigungsvorrichtung so auszulegen, dass die Balancevorrichtung auf einem (herkömmlichen)
Bodenelement in der Form eines Therapiekreisels befestigt werden kann.
[0013] In einer anderen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst
die mindestens eine Befestigungsöffnung Elemente zur Aufnahme von Schrauben. Die Elemente
zur Aufnahme von Schrauben können als eingegossene Gewinde, Ausformungen zum Eindrehen
von Blechschrauben, Eingießmuttern (bzw. eingegossene Muttern) oder entsprechende
Gewinde in einer eingegossenen Struktur (wie ein eingegossenes Versteifungselement)
ausgeführt sein.
[0014] In einer anderen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Balancevorrichtung durch die Befestigungsvorrichtung an einem Bodenelement befestigt.
[0015] In einer zusätzlichen Ausführungsform ist die Balancevorrichtung durch die Befestigungsvorrichtung
mit dem Flansch an einem Bodenelement befestigt.
[0016] In einer anderen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das
Bodenelement im Wesentlichen eben. Dadurch kann die Balancevorrichtung einfach auf
eine ebene Unterlage gesetzt bzw. gestellt werden.
[0017] Die vorliegende Erfindung kann die Vorzüge eines Ballkissens bzw. Hohlkörpers mit
denen eines Therapiekreisels vereinen. Die Oberseite bietet durch die Luftfüllung
viel Dynamik. Dieses kann viele, schnelle Reize auslösen und im Training bzw. der
Therapie, zu raschen Erfolgen führen.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Bodenelement eine Platte.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist an dem Bodenelement
ein Fußelement angeordnet. Durch ein abnehmbares oder austauschbares Fußelement kann
die Balancecharakteristik der Balancevorrichtung schnell und einfach verändert werden.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die mindestens
eine Befestigungseinrichtung Schrauben, Gewinde oder Nieten.
[0021] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Bodenfläche des Bodenelements gekrümmt.
[0022] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Bodenfläche des Bodenelements konkav gekrümmt (von unten gesehen). Ist die Bodenfläche
bzw. Unterseite der Balancevorrichtung oder des Bodenelements konkav gekrümmt, kann
(je nach Krümmung) die Balancevorrichtung gerade auf den Boden gelegt werden, wodurch
ein sicherer Stand der Balancevorrichtung gewährleistet werden kann.
[0023] In einer andern beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Bodenfläche konvex gekrümmt. Dies verleiht der Balancevorrichtung mit starrem Bodenelement
zusätzlich die Funktionalität eines Therapiekreisels.
[0024] Die Unterseite kann mit einem Bodenelement versehen sein, das eine konkave Wölbung
aufweist, die Kipp- und Drehbewegungen wie bei einem Therapiekreisel gestattet. Kippen
und Drehen sind kreiseltypische Eigenschaften. Diese Bewegungen der Balancevorrichtung
können jetzt in Verbindung mit der konvexen Oberfläche dynamisch eingesetzt werden,
was noch bessere Resultate in Therapie und Sport verspricht. Bisher waren ähnliche
Effekte nur durch Kombination zweier oder mehrerer Geräte möglich.
[0025] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Bodenfläche des Bodenelements zumindest teilweise im Wesentlichen durch eine Kugeloberfläche
begrenzt. Das heißt, die Bodenfläche kann beispielsweise eine (Hohl-) Kugelsegmentschale
bilden.
[0026] In einer anderen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Bodenfläche zumindest teilweise im Wesentlichen durch eine Kegeloberfläche begrenzt.
Das heißt, die Bodenfläche kann beispielsweise eine (Hohl-) Kegelschale oder eine
(Hohl-) Kegelstumpfschale bilden.
[0027] Es sind ebenfalls Kombinationen von mit (Hohl-) Kugelflächen abgeschlossenen (Hohl-)
Kegelstümpfen und mit (Hohl-) Kegeln abgeschlossenen (Hohl-) Kugelstümpfen denkbar.
Es ist ebenfalls vorgesehen, einen als Bodenfläche vorspringenden (konvexen) Kegelstumpf
zu verwenden, an dessen unterem Rand ein einspringender konkaver Hohlkegel (bzw. eine
einspringender Kegelfläche) angeordnet ist. Es sind ebenfalls Kombinationen von (Hohl-)
Kegelflächen, die an (Hohl-) Kegelstümpfen angeordnet sind und von (Hohl-) Kugelflächen,
die an (Hohl-) Kugelstümpfen angeordnet sind, vorgesehen.
[0028] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Bodenfläche zumindest teilweise im Wesentlichen durch eine Parabeloberfläche begrenzt.
Dadurch kann eine im Vergleich zu einer einfachen Kugelfläche veränderte Balancecharakteristik
erreicht werden.
[0029] In einer zusätzlichen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
die Bodenfläche zumindest teilweise im Wesentlichen durch eine Ellipsoidoberfläche
begrenzt. Dadurch kann eine im Vergleich zu einer einfachen Kugelfläche veränderte
Balancecharakteristik erreicht werden. Durch eine Ellipsoidoberfläche kann beispielsweise
ein in Querrichtung eher schwieriges Balanceverhalten erreicht werden, während in
Längsrichtung ein eher einfaches Balanceverhalten erzielt wird.
[0030] In einer anderen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Unterseite des Bodenelements zumindest teilweise im Wesentlichen durch eine Korbbogenoberfläche
begrenzt ist. Die Korbbogenfläche ist eine Konstruktion, die vor allem aus der Architektur
bekannt ist.
[0031] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung definiert
der Hohlkörper nur eine durchgehende, ununterbrochene fluid-befüllbare Kammer, die
mit Fluid gefüllt ist. Dadurch wird die Herstellung des Hohlkörpers stark vereinfacht.
In anderen Ausführungsformen kann der Hohlkörper auch mit mehreren unterbrochenen
fluid-befüllbaren Kammern ausgeführt sein, so ist beispielsweise vorgesehen, eine
Balancevorrichtung mit vier Kammern zu verwenden, wobei jeweils zwei einander gegenüber
angeordnet sind, und wobei jeweils zwei gegenüberliegende Kammern jeweils mit einem
Gas und zwei andere mit einer Flüssigkeit gefüllt sein können. Eine Version mit zwei
Kammern (für jeden Fuß eine) weist zudem den Vorteil auf, dass sich das Balanceverhalten
bzw. der Stand eines Fußes nicht verändert, wenn der andere Fuß angehoben wird. Es
wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass insbesondere eine zweikammerige Ausführung
(wobei für jeden Fuß eine Kammer und ein eigenes Füllventil vorgesehen sind) in den
Schutzbereich des unabhängigen Anspruchs fallen soll.
[0032] In einer Ausführungsform ist der Deckbereich der Balancevorrichtung zumindest teilweise
kugelförmig.
[0033] In einer ändern beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind der
Bodenbereich und der Deckbereich im Wesentlichen eben und parallel zueinander angeordnet.
Dadurch kann der Balancierende auf einer im Wesentlichen ebenen Fläche balancieren.
Es ist zudem zu bemerken, dass auch bei dieser Konstruktion ein Bodenelement vorgesehen
sein kann, das sich nach unten auswölbt, um der Balancevorrichtung eine Therapiekreiselfunktionalität
zu verleihen. Diese Ausführungsform weist zusätzlich den Vorteil auf, dass die Balancevorrichtung,
sofern sie mit einem abnehmbaren Bodenelement (oder mit einem Bodenelement, an dem
ein Kreiselelement [wie eine Halbkugel oder eine Halbkugelschale]) befestigt werden
kann bzw. versehen ist, sowohl als Balancevorrichtung als auch Therapiekreisel verwendet
werden kann.
[0034] In einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Balancevorrichtung
eine maximale Breite zwischen 0,25 und 0,65 m und eine Höhe zwischen 30 und 400 mm
auf. Diese Gestaltung bezieht sich insbesondere auf die Ausführungsformen der Fig.
14-17.
[0035] Es wird bevorzugt, dass die maximale Breite zwischen 0,25 und 0,65 m beträgt. Damit
ist die Stand- bzw. Sitzfläche ausreichend bemessen.
[0036] Es wird bevorzugt, dass die Höhe der Balancevorrichtung (mit oder ohne einem nach
unten vorspringenden konkaven Bodenteil) zwischen 30 und 400 mm beträgt. Damit ist
die Balancierhöhe in der Praxis für durchschnittliche Benutzer ausreichend hoch, ohne
dass die Gefahr besteht, dass der Balancierende sich verletzt, wenn er das Gleichgewicht
verloren hat.
[0037] In einer anderen beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beträgt
die maximale Breite der Balancevorrichtung bevorzugt zwischen 0,3 und 0,45 m.
[0038] In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beträgt
die Höhe der Balancevorrichtung (mit oder ohne einem vorspringenden gekrümmten Bodenteil)
zwischen 40 und 200 mm.
[0039] In einer alternativen Ausführungsform, die sich beispielsweise auf die Figuren 1-12
bezieht, beträgt die Höhe der Vorrichtung zwischen 40 und 100 mm, während die Breite
sich in den bereits oben angegebenen Massen hält.
[0040] Es wird bevorzugt, dass der Kunststoff weichgemachtes Polyvinylchlorid (PVC) enthält.
Damit ist die Elastizität der Haut verbessert.
[0041] Es wird bevorzugt, dass die Balancevorrichtung im Rotationsgussverfahren hergestellt
ist. Dadurch lässt sich der Gegenstand kostengünstig fertigen.
[0042] Es wird bevorzugt, dass die Balancevorrichtung in der Aufsicht eine im Wesentlichen
runde, elliptische oder ovale Form aufweist. Damit sind allgemein bevorzugte Formen
für die Standflächen von Therapiekreiseln bzw. Balancevorrichtungen erreicht. Damit
sind allgemein bevorzugte Sitzformen erreicht, wodurch die Balancevorrichtung auch
als Therapiekreisel zur Verwendung mit dem Gesäß verwendet werden kann.
[0043] Es wird bevorzugt, dass die Balancevorrichtung in der Aufsicht eine n-eckige Form
mit n ≥ 3 aufweist. Dies ist eine alternative Standflächen- bzw. Sitzflächenform.
Bevorzugt sind insbesondere quadratische und oder rechteckige, fünf- und sechseckige
Formen, möglicherweise in Kombination mit abgerundeten Ecken.
[0044] Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut vorzugsweise Anformungen, Vertiefungen
oder Noppen aufweist, die im Deckenbereich bzw. der Standfläche und/oder dem Bodenbereich
(z. B. in der Bodenfläche) gebildet sind. Es sind auch Massagenoppen bevorzugt. Die
Anformungen können auch als Vertiefungen ausgeführt sein, wie sie von Golfbällen,
oder Helmen im "Golfbllalldesign" bekannt sind. Damit ist ein Wegrutschen der balancierenden
Person oder der Balancevorrichtung (bzw. des Therapiekreisels) auf dem Untergrund
vermieden bzw. ein Massageeffekt sichergestellt.
[0045] Die Senso-Noppen auf der Oberseite liefern zusätzliche, propriozeptive Stimuli. Dies
unterstützt den sensomotorischen Effekt dieses Trainingsgerätes. Sensomotorisches
Training ist essenzieller Bestandteil der Physiotherapie. Sport und Fitness setzten
immer mehr auf die vielen positiven Effekte dieser Art des Trainings. Sturzprophylaxe,
Leistungssteigerung, aber auch die Förderung der geistigen Entwicklung von Kindern
stehen dabei im Vordergrund.
[0046] Es wird bevorzugt, dass die Anformungen bzw. Noppen einen Durchmesser von 1 bis 20
mm aufweisen. Bevorzugt sind Erhöhungen im Bereich von 1 bis 10mm Durchmesser gebildet.
[0047] Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im Wesentlichen konkav
gekrümmt ist. Dies ist eine bevorzugte Ausgestaltung.
[0048] Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im Wesentlichen konvex
gekrümmt ist. Dies ist eine alternative Ausgestaltung.
[0049] Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im Wesentlichen zylinderförmig
ist. Dies ist eine übliche Ausgestaltung.
[0050] Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im Wesentlichen kreiszylinderförmig
ist. Dies ist eine herstellungstechnisch begünstigte Ausgestaltung.
[0051] Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im Wesentlichen kegelstumpfförmig
ist. Dies ist eine weitere speziell zur Kombination mit Therapiekreiselanwendungen
günstige Ausgestaltung.
[0052] Es wird bevorzugt, dass mindestens ein Übergangsbereich im Querschnitt eine halbkreisförmige
bzw. abgerundete Kontur hat, bevorzugt im Querschnitt im Wesentlichen viertelkreisförmig
ist.
[0053] Es wird bevorzugt, dass der Seitenbereich eine oder mehrere vorbestimmte Ausformungen
aufweist.
[0054] Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs eine im
Querschnitt im Wesentlichen halbrunde Form aufweist.
[0055] Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs eine im
Querschnitt im Wesentlichen n-eckige Form mit n ≥ 1 aufweist.
[0056] Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs wendelförmig
in dem Seitenbereich verläuft.
[0057] Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs im Wesentlichen
vertikal verläuft.
[0058] Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs im Wesentlichen
horizontal verläuft.
[0059] Es wird bevorzugt, dass das Bodenelement drei oder mehr Stützfüße aufweist. Bevorzugt
können diese Stützfüße ebenfalls als Befestigungselemente dienen (indem sie beispielsweise
in entsprechend Ausnehmungen in einem Therapiekreisel greifen.
[0060] Es wird bevorzugt, dass die Balancevorrichtung mindestens ein Ventil aufweist, durch
welches Fluid in die (mindestens eine) Kammer der Balancevorrichtung gefüllt werden
kann.
[0061] In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Flansch mit
einer Flanschrandverdickung versehen, die verhindern kann, dass der zwischen Bodenelement
und Flanschring eingeklemmte Flansch zwischen dem Bodenelement und dem Flanschring
herausrutschen kann.
[0062] In einer weiteren Ausführungsform ist das Bodenelement mit Öffnungen versehen, durch
welche die Hohlkörperhaut durch das Bodenelement auf einem Untergrund aufliegen kann.
dadurch kann die flexible Hohlkörperhaut ein Wegrutschen der Balancevorrichtung verhindern.
[0063] In einer zusätzlichen Ausführungsform sind der Deckbereich und der Seitenbereich
zusammen domförmig oder (im Wesentlichen) halbkugelförmig ausgebildet.
[0064] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist an dem Bodenelement, der Balancevorrichtung
gegenüberliegend eine weitere Balancevorrichtung, die ebenfalls einen Flansch aufweist
angeordnet. Diese Ausführungsform kann als eine Ausführungsform betrachtet werden,
bei der eine weitere (zweite) Balancevorrichtung an der Unterseite des Bodenelements
angebracht ist. Vorzugsweise weisen die erste und die zweite Balancevorrichtung jeweils
unterschiedliche Eigenschaften auf, damit die "kombinierte" Balancevorrichtung jeweils
für verschiedene (Balance-) Übungen verwendet werden kann.
[0065] Es wird weiter bevorzugt, dass an dem Randbereich der Balancevorrichtung mindestens
zwei Ösen befestigt sind, durch die eine Leine bzw. ein Band gezogen werden kann,
zB Gummileinen bzw. Tubings oder ein Theraband, die dazu bestimmt sind, durch den
Benutzer ergriffen zu werden, um daran instabile Kraftübungen auszuführen. Bevorzugt
sind mindestens 2 Ösen.
[0066] Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
ersichtlich.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Balancevorrichtung, die
mit einem Flansch zur Befestigung eines Bodenelements versehen ist.
Figuren 2 und 2A zeigen einen Querschnitt durch die Balancevorrichtung von Fig. 1
mit eingesetztem Bodenelement.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Balancevorrichtung, an
einem Bodenelement befestigt ist.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die Balancevorrichtung von Fig. 1 mit einem daran
befestigten Bodenelement, das eine gekrümmte Oberfläche aufweist.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Balancevorrichtung von Fig. 1 mit einem anderen
daran befestigten Bodenelement, das eine andere gekrümmte Oberfläche aufweist.
FIG. 6 bis 11 stellen Seitenansichten von verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Hohlkörpers dar.
FIG. 12 stellt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Balancevorrichtung mit Massagenoppen
und einem Ventil dar;
FIG. 13 ist eine perspektivische Aufsicht auf eine sechseckige Balancevorrichtung.
FIGN. 14, 15 und 16 zeigt einen Querschnitt durch andere Ausführungsformen einer Balancevorrichtung,
wobei FIG. 16 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Balancevorrichtung
mit zwei Kammern ist.
FIG. 17 ist eine Aufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung
mit einer domförmigen Kammer.
[0067] In der Beschreibung als auch in den Figuren werden gleiche Bezugszeichen verwendet,
um auf gleiche oder ähnliche Elemente Bezug zu nehmen. Um redundante Darstellungen
und breite Beschreibungen zu vermeiden stellen viele der Figuren lediglich Teilaspekte
der Erfindung dar, die jeweils durch den Betrachter kombiniert werden sollen, um nicht
jede mögliche Kombination von Randform, Bodenelement, Kammeranzahl oder Oberflächenstruktur
einzeln darstellen zu müssen.
[0068] In Figur 1 ist ein Querschnitt durch eine Balancevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung gezeigt. Die Balancevorrichtung umfasst einen Bodenbereich 2, der dazu dient,
den erfindungsgemäßen Hohlkörper auf einer Oberfläche abzustellen, einen Deck- bzw.
Decken- oder oberen Bereich 4, auf dem eine Person stehend oder sitzend balancieren
kann. Ein Seitenbereich 6 verbindet den Bodenbereich 2 und den Deckbereich 4 miteinander.
Bevorzugt sind halbwulstförmige flache Anformungen bzw. Noppen oder Massagenoppen
10 im Deckbereich 4 und (nicht gezeigt) im Bodenbereich 2 angeordnet. Die Anformungen
10 sind dazu ausgelegt, ein Rutschen des Hohlkörpers zu vermindern oder ganz zu verhindern
bzw. einen Massageeffekt bereitzustellen. Der Bodenbereich wirkt dabei einem Rutschen
der Balancevorrichtung auf einer Abstellfläche entgegen, während die Anformungen auf
dem Deckbereich dem Abrutschen der darauf balancierenden Person entgegenwirken. Der
Durchmesser der halbwulstförmigen rutschhindernden Anformungen liegt bevorzugt zwischen
1mm und 10mm. Die Anformungen dienen ebenfalls der zusätzlichen Versteifung des Hohlkörpers,
und können auch für eine ästhetische Gestaltung der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung
bzw. des Balancierkissens genutzt werden. Anformungen werden bevorzugt auf dem Bodenbereich
2 oder dem Deckbereich 4 gebildet, können aber auch auf dem Seitenbereich 6 gebildet
sein.
[0069] An der Unterseite der Balancevorrichtung ist ein umlaufender nach außen gerichteter
etwa ringförmiger Flansch angeordnet, an dem ein Bodenelement angebracht werden kann,
um den Bodenbereich der Balancevorrichtung zu versteifen. Der Flansch 7 ist dabei
mit Befestigungsöffnungen 17 versehen.
[0070] In dieser Ausführungsform ist zwischen dem Seitenbereich und dem Deckbereich ein
im Querschnitt im Wesentlichen viertelkreisförmiger Übergangsbereich dargestellt.
Die Gesamthöhe des Hohlkörpers setzt sich dann zusammen aus der Höhe des Seitenbereichs
(ohne Übergangsbereich) sowie der Höhe des Übergangsbereichs zwischen Seitenbereich
und Deckbereich. Bevorzugt beträgt die Höhe des Übergangsbereichs zwischen 0.02 und
0.05 m, bevorzugt zwischen 0,03 und 0,04 m und besonders bevorzugt etwa 0,035 m. Die
Höhe des Seitenteils kann zwischen 2 und 20 cm, besonders bevorzugt 6-8 cm betragen.
Die Gesamthöhe der Balancevorrichtung (ohne Versteifungselement) liegt bevorzugt zwischen
2 und 30 cm, besonders bevorzugt zwischen 5 und 10 cm. Die maximale Breite des erfindungsgemäßen
Hohlkörpers liegt bevorzugt zwischen 0,25 und 1 m, besonders bevorzugt zwischen 0,3
und 0,6 m und noch bevorzugter zwischen 0,35 und 0,5 m.
[0071] Im Weiteren wird das Vorhandensein von Befestigungseinrichtungen vorausgesetzt, die
zumindest den Flansch 7 und das Bodenelement 9 verbinden. Es wird hier explizit darauf
hingewiesen, dass in einer bevorzugten Ausführungsform der Flansch 7 auch mit dem
Bodenelement 9 verklebt oder verschweißt sein kann. Somit sind sämtliche dargestellte
Ausführungsformen auch ohne den Flanschring 11 herstellbar.
[0072] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Balancevorrichtung, in
der der Bodenbereich durch ein daran befestigtes Bodenelement versteift ist. In Figur
2 ist der Flansch 7 der Balancevorrichtung zwischen dem Bodenelement 9 und einem Flanschring
11 eingeklemmt. Der Flanschring 11 ist durch Befestigungseinrichtungen 15 an dem Bodenelement
9 befestigt. Die Befestigungseinrichtungen 15 sind durch entsprechende Befestigungsöffnungen
17 in dem Flansch 7 geführt.
[0073] In Figur 2A ist das Bodenelement mit einer (oder mehreren nicht dargestellten) Bodenöffnung(en)
51 versehen, durch welche die flexible Hohlkörperhaut durch das Bodenelement hindurch
treten kann und auf einem Untergrund aufliegen kann. Die flexible Hohlkörperhaut kann
ein Wegrutschen des Bodenelements insbesondere bei seitlichen Belastungen verhindern
oder zumindest vermindern. Bevorzugt sind diese Durchtrittsöffnungen abgerundet, um
eine Beschädigung der Hohlkörperhaut zu vermeiden.
[0074] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Balancevorrichtung von Fig. 1 mit eingesetztem
Bodenelement, das mit einer konvex gebogenen unteren Oberfläche (bzw. Bodenfläche)
versehen ist. Zusätzlich ist die in Figur 3 dargestellte Ausführungsform mit einer
Flanschrandverdickung 19 versehen, die verhindert, dass der Flansch 7 aus der Klemmung
zwischen Bodenelement 9 und Flanschring 11 herausgezogen werden kann. Die Flanschrandverdickung
19 kann zudem als eine Art "Scheuerleiste" dienen, die Kratzer verhindern kann, die
möglicherweise durch das Schleifen des Randes des Bodenelements auf dem Boden entstehen
könnten. Die Flanschrandverdickung 19 kann weiterhin eine eventuelle Verletzungsgefahr
bei barfüßigem Balancieren verringern, da der Rand des Flanschrings 11 durch die Flanschrandverdickung
19 abgedeckt werden kann. An dem Boden des Bodenelements ist ein Fußelement 30 angeordnet,
das dem im Wesentlichen ebenen Bodenelement eine konvexe Oberfläche (Unterseite) verleiht.
[0075] Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die Balancevorrichtung ähnlich dem von Fig.
3 mit eingesetztem Bodenelement, das mit einer anderen gekrümmten Oberfläche (bzw.
Bodenfläche) versehen ist. Die dargestellte Ausführungsform einer Balancevorrichtung
kann wie ein Therapiekreisel versendet werden, indem auf der nach unten gerichteten
Auswölbung des Bodenelements (oder eines an dem Bodenelement befestigten Fußelements)
balanciert wird.
[0076] Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Balancevorrichtung ähnlich dem von Fig.
3 / 4 mit eingesetztem Bodenelement, das mit einer anderen hier kegelförmigen Oberfläche
(bzw. Bodenfläche) versehen ist, die mit einer unterbrochenen Linie dargestellt ist.
Die dargestellte Ausführungsform einer Balancevorrichtung kann wie ein Therapiekreisel
versendet werden, indem auf der nach unten gerichteten kegelförmige Auswölbung des
Bodenelements (oder eines an dem Bodenelement befestigten kegelförmigen Fußelements)
balanciert wird.
[0077] In Figur 5 sind als alternative Ausführungsform durch die unterbrochenen Linien ein
kegel-(schalen-)förmiges Bodenelement dargestellt, in das sich entsprechend der mit
der gepunkteten Linie dargestellte Bodenbereich 2 hinein erstreckt.
[0078] FIG. 6 bis 11 stellen Seitenansichten von verschiedener bevorzugter Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Hohlkörpers dar.
[0079] In den Figuren 6 bis 11 sind verschiedene bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Hohlkörpers bzw. der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung mit unterschiedlich gestalteten
Seitenbereichen dargestellt.
[0080] In den Figuren 6 und 7 sind zwei alternative Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Balancevorrichtung dargestellt, mit im Querschnitt konkaver (Fig. 7) bzw. konvexer
(Fig. 6) Ausgestaltung des Seitenbereichs 6.
[0081] In der Figur 8 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung
dargestellt, die im Querschnitt konkave und konvexe Ausgestaltungen des Seitenbereichs
6 umfasst.
[0082] Der Seitenbereich weist bevorzugt eine oder mehrere Ausformungen auf. Die Form dieser
Ausformungen kann halbrund sein wie in Figur 1 gezeigt, oder eine dreieckige Form
(wie in Figur 9 gezeigt) oder auch eine mehreckige Form (wie in Figur 10 gezeigt)
aufweisen. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist in der Figur 11 dargestellt,
hier weist der Seitenbereich eine wendelförmig umlaufende, halbrunde Ausformung auf.
Abgesehen von den hier gezeigten Ausführungsbeispielen gibt es verschiedene andere
zweckmäßige Gestaltungen des Seitenbereichs mit einer oder mehreren Ausformungen,
oder einer einfachen zylindrischen, konvexen oder konkaven Oberfläche. Ebenso können
Ausformungen sowohl horizontal (wie in Figuren 6 bis 11) als auch vertikal verlaufen
(hier nicht gezeigt).
[0083] FIG. 12 ist eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Balancevorrichtung mit Massagenoppen
und einem Ventil. Die obere Oberfläche ist dabei mit Noppen 10/12 versehen. Beliebige
andere n-eckige Formen mit n ≥ 3 sind ebenso möglich und können je nach speziellem
Einsatz der Balancevorrichtung als Grundform gewählt werden. Ein Ventil 14 ist hier
ebenfalls links oben dargestellt, durch welches ein Fluid in den Hohlkörper bzw. die
dafür vorgesehene Kammer(n) innerhalb des Hohlkörpers eingefüllt werden kann. Am Rand
der Balancevorrichtung ist entweder ein Randflansch 11 (mit Befestigungseinrichtungen
15) oder der Flansch 7 selbst (mit Befestigungsöffnungen 17) zu erkennen.
[0084] In Figur 13 ist ein Beispiel einer 6-eckigen Gestaltung des Hohlkörpers gezeigt.
Ein Ventil 14 ist hier ebenfalls dargestellt, durch welches ein Fluid in den Hohlkörper
bzw. die dafür vorgesehene Kammer innerhalb des Hohlkörpers eingefüllt werden kann.
[0085] Der erfindungsgemäße Hohlkörper kann mit einem Fluid gefüllt werden, um die Elastizität
der Balancevorrichtung den Erfordernissen eines speziellen Einsatzes anzupassen. Dafür
bildet zweckmäßigerweise das Innere des Hohlkörpers eine (oder mehrere) entsprechende
Kammer(n). Bevorzugt ist dieses Fluid Luft, da somit das Gewicht der Balancevorrichtung
relativ gering bleibt. Luft ist leicht zu handhaben, entsprechende Geräte wie Luftpumpen
und dergleichen sind in den meisten Haushalten bereits vorhanden.
[0086] Um es dem Benutzer zu ermöglichen, die Elastizität und auch die Form der Balancevorrichtung
anzupassen, kann der erfindungsgemäße Hohlkörper mit einem Ventil zum Einfüllen eines
Fluids versehen sein. Das Ventil kann als Einwegventil oder als Zweiwegventil ausgeführt
sein, d.h. mit und ohne Möglichkeit, Fluid wieder aus dem Hohlkörper abzulassen. Durch
die Verwendung eines Fluids als die Elastizität wesentlich mitbestimmender Faktor
wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, die Elastizität der Balancevorrichtung
leicht den Erfordernissen anzupassen.
[0087] Die Elastizität der Haut des Hohlkörpers, die insbesondere aus weichgemachtem Polyvinylchlorid
(PVC) hergestellt ist, bewirkt, dass - ebenso wie bei den Sitzbällen - ein (geringer)
Teil der Kräfte, die durch Belastung mit einer Person entstehen, in Scherkräfte bzw.
Kräfte umgesetzt werden, die im wesentlichen parallel zu dem Bodenbereich sind. Die
Scherkräfte verursachen leichte Kipp- und Wippbewegungen der Person, die auf der Balancevorrichtung
balanciert. Der Hohlkörper kann sich unter dieser Belastung verformen und folgt somit
den Bewegungen der darauf balancierenden Person. Dieses auch "dynamisches Balancieren"
genannte Verhalten führt zu den bereits erwähnten orthopädischen und ergonomischen
Vorteilen und unterstützt die Gesundheit des Benutzers, und erzeugt dadurch auch ein
Wohlbefinden des Benutzers der erfindungsgemäßen Balancevorrichtung. Diese positiven
Eigenschaften können durch eine Kombination mit einem als Therapiekreisel dienenden
Bodenelement weiter verbessert werden.
[0088] Figuren 14 und 15 stellen weitere Ausführungen von Balancevorrichtungen dar, die
höher und kugelförmiger ausgeformt sind. In beiden Ausführungsformen sind die Hohlkörper
bzw. Kissen eher elliptisch oder zumindest teilweise kugelförmig ausgeführt. In beiden
Ausführungsformen ist der (horizontale) Durchmesser des Hohlkörpers größer als der
Innendurchmesser des Flanschrings 11. In der Ausführungsform von Figur 15 übersteigt
der (horizontale) Durchmesser A des Hohlkörpers den Außendurchmesser des Flanschrings
11 (bzw. des Bodenelements 9, und sogar des Flansches 7). In Figur 15 sind weiterhin
eine unterbrochene Linie und eine Strichpunklinie dargestellt. Diese Linien sollen
andeuten, dass auch ein konvex oder konkav gekrümmtes Bodenelement 9 verwendet werden
kann. dann wird vorzugsweise ebenfalls ein entsprechend gekrümmter Flanschring eingesetzt.
Es wird darauf hingewiesen, dass beide Krümmungen mit nur einem schalenförmigen Bodenelement
9 und einem (flexiblen) Hohlkörper erzielt werden können. In der konkaven Konfiguration
kann die Bodenschale auch als Sitzschale verwendet werden (wobei die Balancevorrichtung
auf dem Hohlkörper aufliegt). Bei der Ausführungsform von Fig. 15 definiert der Flanschring
11 des Hohlkörpers eine Schnittlinie auf dem elliptoiden Rotationskörper bzw. Hohlkörper,
die unterhalb seines Äquators angeordnet ist, so dass die größte Querschnittsfläche
des Rotationskörpers oberhalb des Flanschrings 11 liegt und die Mantelfläche des Rotationskörper
oberhalb des Flanschrings 11 eine Ausbuchtung bzw. Wölbung bzw. Auskragung bildet.
Ergänzend ist vorgesehen, dass am Bodenelement 9 unterseitig im Randbereich ein Kunststoff-Ring
aus Weichkunststoff angespritzt ist, welcher einen weichen elastischen und gleichzeitig
rutschfesten Bodenkontakt sicherstellt.
[0089] In einer weiteren Ausführungsform - ausgehend von Fig. 15 - ist der Flansch 7 nicht
als horizontaler Flansch wie in Fig. 15, sondern als Flanschzylinder ausgebildet,
dessen Längsachse mit der Längsachse des Rotationskörpers bzw. Hohlkörpers ausgerichtet
ist, so dass der Flansch 7 zwar nach außen, aber genauer nach unten vorsteht. Das
Bodenelement 9 ist in diesem Fall innerhalb des vorstehenden Flansches angeordnet
und aufgenommen, während die Verschraubung der Teile mit Hilfe eines Flanschrings
11 von außen (nicht gezeigt) geschieht, wobei der Flanschring wiederum zylindrisch
ausgebildet ist.
Bei dieser Ausführungsform ist ergänzend vorgesehen, dass der Hohlkörper mit seinem
Flansch ringförmig auf dem Boden aufliegt, siehe bsp. auch Fig. 3, Bezugsziffer 19,
so dass der Bodenkontakt durch den ringförmigen Weich-Kunststoff im Bodenbereich gebildet
wird.
[0090] Figur 16 ist ein Querschnitt einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Balancevorrichtung
mit zwei Kammern. In dieser Ausführungsform sind zwei Balancevorrichtungen bzw. Hohlkörpern
gegenüberliegend an einem Bodenelement 9 befestigt. In der dargestellten Version werden
zur Befestigung zwei gegenüberliegende Flanschringe verwendet, die jeweils einen Flansch
der gegenüberliegenden Hohlkörper an das Bodenelement drücken und so einklemmen. Durch
die unterschiedlichen Ausformungen der gegenüberliegenden Balancevorrichtungen bzw.
Hohlkörpern kann jede Seite der Balancevorrichtung für eine andere Trainingsart verwendet
werden.
[0091] In Figur 17 ist eine Ausführungsform dargestellt, in der der Deckbereich 4 und der
Seitenbereich 6 der Balancevorrichtung zusammen domförmig oder (im Wesentlichen) halbkugelförmig
ausgebildet sind.
[0092] Der in den Figuren 6 sowie 14, 15 und 16 bestehende, nach unten an den Bodenbereich
grenzende, abgerundete (rückspringende) Teil des Übergangsbereichs zwischen Deckbereich
und Bodenbereich schafft eine besondere Elastizität bei der Benutzung und damit gegenüber
den Ausführungsformen der Fig. 1-5 besondere Federungseigenschaften.
[0093] Es wird darauf hingewiesen, dass hiermit auch alle Kombinationen von einzelnen Merkmalen
wie sie in der Beschreibung offenbart sind, als offenbart angesehen werden. So ist
es beispielsweise beabsichtigt, die Flanschrandverdickung mit verschiedenen Formen
und Abmessungen von Bodenelementen und dergleichen zu kombinieren. Weitere Kombinationen
sind dem Fachmann hiermit durch die Kombination der einzelnen Ausführungsformen explizit
nahegelegt.
[0094] Ferner ist bevorzugt, dass die Balancevorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Bodenfläche zumindest teilweise durch eine Kegeloberfläche begrenzt ist.
[0095] Ferner ist bevorzugt, dass die Balancevorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Bodenfläche zumindest teilweise durch eine Parabeloberfläche begrenzt ist.
[0096] Ferner ist bevorzugt, dass die Balancevorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Bodenfläche zumindest teilweise durch eine Ellipsoidoberfläche begrenzt ist.
[0097] Balancevorrichtung ist bevorzugt dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des
Bodenelements zumindest teilweise durch eine Korbbogenoberfläche begrenzt ist.
[0098] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Hohlkörper eine durchgehende,
ununterbrochene fluid-befüllbare Kammer definiert, die mit Fluid gefüllt ist.
[0099] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Bodenbereich 2 und der
Deckbereich 4 im Wesentlichen eben und parallel zueinander angeordnet sind.
[0100] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Deckbereich 4 zumindest
teilweise kugelförmig ist.
[0101] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Balancevorrichtung eine
maximale Breite zwischen 0,25 und 0,65 m und eine Höhe zwischen 30 und 400 mm aufweist.
[0102] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die maximale Breite der Balancevorrichtung
zwischen 0,3 und 0,45 m beträgt.
[0103] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Höhe der Balancevorrichtung
zwischen 40 und 100 mm beträgt.
[0104] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Kunststoff weichgemachtes
Polyvinylchlorid (PVC) enthält.
[0105] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Balancevorrichtung im Rotationsgussverfahren
hergestellt ist.
[0106] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Balancevorrichtung in der
Aufsicht eine im Wesentlichen runde oder ovale Form aufweist.
[0107] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Balancevorrichtung in der
Aufsicht eine n-eckige Form mit n ≥ 3 aufweist.
[0108] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Hohlkörperhaut rutschhindernde
Anformungen 10 aufweist, die im Bodenbereich 2 und/oder im Deckbereich 4 gebildet
sind.
[0109] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Hohlkörperhaut Noppen 12
aufweist, die im Bodenbereich 2 und/oder im Deckbereich 4 gebildet sind
[0110] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Anformungen 10 einen Durchmesser
von 1 bis 10 mm aufweisen.
[0111] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs
6 im Wesentlichen konkav gekrümmt ist.
[0112] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs
6 im Wesentlichen konvex gekrümmt ist.
[0113] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs
6 im Wesentlichen zylinderförmig ist.
[0114] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass mindestens ein Übergangsbereich
im Querschnitt im Wesentlichen viertelkreisförmig sind.
[0115] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Seitenbereich 6 mindestens
eine Ausformung aufweist.
[0116] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die mindestens eine Ausformung
des Seitenbereichs 6 eine, im Querschnitt im Wesentlichen halbrunde Form aufweist.
[0117] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die mindestens eine Ausformung
des Seitenbereichs 6 eine im Querschnitt im Wesentlichen n-eckige Form mit n ≥ 2 aufweist.
[0118] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die mindestens eine Ausformung
des Seitenbereichs 6 wendelförmig um den Seitenbereich verläuft.
[0119] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die mindestens eine Ausformung
des Seitenbereichs 6 im Wesentlichen vertikal verläuft.
[0120] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die mindestens eine Ausformung
des Seitenbereichs 6 im Wesentlichen horizontal verläuft.
[0121] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Balancevorrichtung mindestens
ein Ventil 14 aufweist, durch welches Fluid in die Kammer der Balancevorrichtung gefüllt
werden kann.
[0122] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Flansch 7 eine Flanschrandverdickung
19 aufweist.
[0123] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass das Bodenelement Öffnungen
aufweist, durch welche die Hohlkörperhaut durch das Bodenelement auf einem Untergrund
aufliegen kann.
[0124] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass der Deckbereich 4 und der Seitenbereich
6 zusammen domförmig sind.
[0125] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass an dem Bodenelement 9, der
Balancevorrichtung gegenüberliegend, eine weitere Balancevorrichtung die ebenfalls
einen Flansch aufweist, angeordnet ist.
[0126] Balancevorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass an ihrem Randbereich mindestens
zwei Ösen befestigt sind, durch die eine Leine bzw. ein Band gezogen werden kann.
Bezugszeichenliste
[0127]
- 2
- Bodenbereich
- 4
- Deckbereich
- 6
- Seitenbereich
- 7
- Flansch
- 9
- Bodenelement
- 10
- Anformungen
- 12
- Massagenoppen
- 14
- Ventil
- 15
- Befestigungseinrichtung
- 16
- Kammer
- 17
- Befestigungsöffnung
- 19
- Flanschrandverdickung
- 30
- Fußelement
- 51
- Bodenöffnung
1. Balancevorrichtung, aufweisend einen Hohlkörper mit Hohlkörperhaut, aufweisend
- einen Bodenbereich (2),
- einen oberen Deckbereich (4), und
- einen Seitenbereich (6), der durch Übergangsbereiche mit dem Bodenbereich (2) und
dem Deckbereich (4) verbunden ist und der sich zwischen Bodenbereich (2) und Deckbereich
(4) erstreckt,
- wobei der Hohlkörper mindestens eine durch die Hohlkörperhaut eingeschlossene fluid-befüllbare
Kammer definiert, die mit Fluid gefüllt ist, und
- im Bodenbereich (2) außen an dem Hohlkörper ein nach außen gerichteter Flansch (7)
angeordnet ist.
2. Balancevorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Bodenbereich (2) durch eine Hohlkörperhaut
gebildet ist, und die den Bodenbereich (2), den Deckbereich (4) und den Seitenbereich
(6) bildende Hohlkörperhaut und der Flansch (7) einstückig aus Kunststoff gebildet
sind.
3. Balancevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (7) mit Befestigungsöffnungen (17) versehen ist.
4. Balancevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass ein Bodenelement (9) an dem Flansch befestigt ist.
5. Balancevorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei das Bodenelement (9) mit mindestens einer
Befestigungseinrichtung (17) an dem Flansch (7) befestigt ist.
6. Balancevorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Balancevorrichtung weiterhin mit einem Flanschring (11) versehen ist, wobei der
Flansch (7) durch mindestens eine Befestigungseinrichtung (15) zwischen dem Flanschring
(11) und der starren Struktur eingeklemmt ist.
7. Balancevorrichtung gemäß einem der Ansprüche, die von Anspruch 4 abhängig sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement eine Platte (9) umfasst.
8. Balancevorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (9) gebogen oder gewölbt ist.
9. Balancevorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bodenelement (9) ein Fußelement (30) angeordnet ist.
10. Balancevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, sofern abhängig von Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Befestigungseinrichtung (15) Schrauben, Gewinde oder Nieten umfasst.
11. Balancevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, sofern abhängig von Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (9) im Wesentlichen eben ist.
12. Balancevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Balancevorrichtungs oder das Bodenelement (9) eine gekrümmte Bodenfläche
bildet.
13. Balancevorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenfläche des Boedenelements konkav gekrümmt ist.
14. Balancevorrichtung gemäß Anspruch einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche konvex gekrümmt ist.
15. Balancevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche zumindest teilweise durch eine Kugeloberfläche begrenzt ist.