HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung
der in einem geschlossenen Behältnis enthaltenen Luft.
Stand der Technik
[0002] Ein Beispiel für ein geschlossenes Behältnis im Sinne der Erfindung ist eine wiederverschließbare
Lebensmittelverpackung, z.B. Käse- oder Wurstverpackung, die nach einem erstmaligen
Öffnen und der teilweisen Entnahme von Lebensmitteln zur weiteren Aufbewahrung im
Kühlschrank wieder verschlossen werden kann. Aus der in der Verpackung eingeschlossenen
Luft kondensiert Wasserdampf nach dem Wiederverschließen. Dieser schlägt sich an den
Innenwänden der Verpackung und an den Lebensmitteln nieder und schafft zusammen mit
diesen ideale Bedingungen für Mikroorganismen. Wenn andererseits die Verpackung beim
erneuten Lagern im Kühlschrank nicht verschlossen werden würde, könnten die in der
Verpackung noch aufbewahrten Lebensmittel rasch austrocknen.
[0003] Das vorstehende Problem der Wasserdampfkondensation ist nicht beschränkt auf wiederverschließbare
Lebensmittelverpackungen, sondern kann generell bei allen wiederverschließbaren Verpackungen
oder Behältnissen auftreten, die nach dem Verschließen keinen Luft- und Gasaustausch
mit der Außenumgebung zulassen. Aus der in der Verpackung oder dem Behältnis nach
dem Verschließen enthaltenen Luft kann unter ungünstigen Bedingungen Wasserdampf kondensieren
und zu einer Beschädigung der in der Verpackung oder dem Behältnis enthaltenen Ware
führen.
[0004] Die
DE 3 713 949 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Langzeitentfeuchtung in Verpackungen und Transportbehältern.
Bei dieser Vorrichtung wird eine selbstständige und kontrollierte Entfeuchtung der
unter einer Sperrschichtumhüllung eingeschlossenen Luft mittels Entfeuchtungsmittel
wie Zeolithe, Kieselgele oder hygroskopische Salze erreicht. Die Vorrichtung ist in
Form eines zylindrischen Entfeuchtungsmittelbehälters ausgebildet, der an einer Innenrand
im Deckenbereich eines Transportbehälters innerhalb einer dicht verschweißten Polyethylenfolie
aufgehängt wird. Der Entfeuchtungsmittelbehälter besteht aus den Lagen Vulkanfiber
und Aluminium. Des Weiteren sind U-förmige Schnitte mit einer Neigung zur Behälteroberfläche
angebracht, die Klappen zum Steuern der Luftfeuchtigkeit entstehen lassen. Diese Vorrichtung
ist sehr komplex aufgebaut, benötigt ein großes Volumen und kann nur innerhalb einer
Verpackung angewendet werden. Des Weiteren sind die Entfeuchtungsmittel nicht bei
Lebensmitteln verwendbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung
eines geschlossenen Behältnisses, insbesondere einer Einweg-Lebensmittelverpackung
oder eines Mehrweg-Lebensmittelaufbewahrungsbehälters, zu schaffen, die kostengünstig
zu fertigen ist, eine kompakte Bauform aufweist, an geeigneten Behältnissen von außen
anbringbar ist oder sich in eine Wandung des Behältnisses integrieren lässt, und einen
kontrollierten Austritt von Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aus dem Behältnis
ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Entfeuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind Gegenstand abhängiger Ansprüche.
[0007] Nach Anbringung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung an einem zu entfeuchtenden
Behältnis so, dass die Trägerlage einen perforierten Wandungsbereich des Behältnisses
verschließt, kann Dampf aus der in dem Behältnis enthaltenen Luft über den mindestens
einen Dampfaustrittskanal der Trägerlage zur Dampfabsorptionslage strömen, von der
er schließlich absorbiert wird. Unter einem perforierten Wandungsbereich ist allgemein
ein definierter wasserdampfdurchlässiger Wandungsbereich zu verstehen, d.h. ein Wandungsbereich
mit einer oder mehreren Öffnungen, über die Wasserdampf aus- oder eintreten kann.
Die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung hat folgende Vorteile:
[0008] Die Trägerlage ermöglicht durch eine entsprechende Auslegung des mindestens einen
Dampfaustrittskanals eine Kontrolle und Dosierung der Menge des aus dem Behältnis
austretenden Wasserdampfes. Des Weiteren bietet gerade die Lagenform der Trägerlage
und Dampfabsorptionslage die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung
insgesamt relativ flach bzw. plattenförmig und damit kompakt zu halten. Durch eine
plattenförmig, kompakte Bauform lässt sich eine relativ große Oberfläche sowohl der
Trägerlage als auch der Dampfabsorptionslage erhalten, die für einen großflächigen
Austritt von Feuchtigkeit in Form von Dampf aus dem Behältnis bzw. eine großflächige
Dampfabsorption nutzbar ist, ohne das Volumen der Entfeuchtungsvorrichtung insgesamt
übermäßig zu vergrößern,
[0009] Um sicherzustellen, dass der gesamte aus dem Behältnis austretende Dampf über die
am Behältnis angebrachte Trägerlage in Richtung der Dampfabsorptionslage und nicht
z.B. seitlich der Trägerlage an die Außenumgebung austritt, muss die Trägerlage in
jedem Fall groß genug sein, um den perforierten Wandungsbereich des Behältnisses dicht
zu verschießen. Bei einem bereits vorhandenen perforierten Wandungsbereich ist daher
eine Entfeuchtungsvorrichtung mit einer entsprechend großen Trägerlage zu wählen.
Wird der perforierte Wandungsbereich erst ausgebildet, ist darauf zu achten, dass
dessen Fläche nicht größer ist als die Fläche der Trägerlage der zu verwendenden Entfeuchtungsvorrichtung.
[0010] Eine plattenförmige, kompakte Bauform eignet sich hervorragend für die Anbringung
der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung, z.B. durch Ankleben, an z.B. der Versiegelungsfolie
einer herkömmlichen wiederverschließbar ausgeführten Einweg-Lebensmittelverpackung
und zwar sowohl in einem noch ungeöffneten Transportzustand vor dem erstmaligen Öffnen
wie auch in einem wiederverschlossenen Gebrauchszustand nach dem erstmaligen Öffnen
und der teilweise Entnahme von Lebensmitteln. Derartige Lebensmittelverpackungen weisen
üblicherweise eine relativ großflächige Versiegelungsfolie auf, die zur Entnahme von
Ware von der von der Versiegelungsfolie verschlossenen Verpackungsschale abgezogen
wird. Wird nur ein Teil der in der Lebensmittelverpackung anfangs enthaltenen Ware
entnommen, kann die restliche Ware durch Wiederverschließen der Versiegelungsfolie
in der Lebensmittelverpackung weiter aufbewahrt werden. Der Bereich der Versiegelungsfolie,
über den die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung platziert werden soll, kann
im Voraus z.B. manuell perforiert werden. In Abhängigkeit von der Form der Lebensmittelverpackung
kann die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung grundsätzlich aber an jedem geeigneten
Wandungsbereich, z.B. Boden, Wand oder Versiegelungsfolie, angebracht werden. In jedem
Fall ermöglicht die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung eine kontrollierte Entfeuchtung
der Lebensmittelverpackung durch Absorption von Dampf aus der nach dem Wiederverschließen
in der Lebensmittelverpackung enthaltenen Luft.
[0011] Alternativ zur nachträglich Anbringung an dem Behältnis, z.B. an der vorstehend erwähnten
Versiegelungsfolie einer Lebensmittelverpackung, kann die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung
zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme in eine beispielsweise bereits vorgefertigte
Öffnung in einer Wandung des Behältnisses ausgelegt sein. In diesem Fall fungiert
die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung als Verschluss für eine definierte Öffnung
des ansonsten geschlossenen Behälters. Diese alternative Variante ist beispielsweise
in dem Fall interessant, wenn das Behältnis als ein dauerhafter Lebensmittelaufbewahrungsbehälter,
z.B. in Form einer von einem Deckel verschlossenen Kunststoffschüssel, etc., ausgebildet
ist.
[0012] Die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung kann daher unabhängig von dem zu entfeuchtenden
Behältnis als nachträglich und außenseitig an einer Behälterwandung anzubringendes
Einzelteil oder als eine in einer definierten Weise in das zu entfeuchtende Behältnis
zu integrierende Komponente konzipiert sein.
[0013] Der mindestens eine Dampfaustrittskanal in der Trägerlage kann aus genau einem die
Trägerlage durchziehenden Dampfaustrittskanal gebildet sein oder aber eine Vielzahl
von die Trägerlage durchziehenden Dampfaustrittskanälen umfassen. In letzterem Fall
sind die Dampfaustrittskanäle vorzugsweise möglichst gleichmäßig über die Fläche der
Trägerlage verteilt angeordnet, um einen möglichst großflächigen Dampfaustritt über
die Fläche der Trägerlage hinweg betrachtet sicherzustellen. Bei einer Vielzahl von
Dampfaustrittskanälen können die einzelnen Dampfaustrittskanäle gleich große oder
verschieden große Kanalquerschnittsflächen aufweisen.
[0014] Vorteilhafte oder bevorzugte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0015] Ein Durchmesser im Bereich von 0,1 bis 5 mm des Dampfaustrittskanals gewährleistet
eine zufriedenstellende Entfeuchtung der Luft im Behältnis.
[0016] Die Trägerlage der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung ist vorzugsweise aus
einem lebensmittelechten Polymer- oder Metallmaterial wie PFA (Perfluoralkoxyalkan),
PMP (Polymethylpenten), PTFE (Polytetrafluorethylen), Acrylglas, PEHD (Polyethylen
hoher Dichte), Polypropylen, Polycarbonat, PETG (Polyethylenglykolterephthalat), ETFE
(Ethylen-Tetrafluorethylen), Teflon-FEP (Polyfluorethylenpropylen), Teflon-PFA (Perfluoralkoxyalkan)
oder Aluminium hergestellt. Diese Materialien ermöglichen es, die Trägerlage in Form
einer ausreichend steifen Platte herzustellen, die im Gegensatz zu einer Trägerlage
aus einem relativ nachgiebigen Material ihre Form auch unter Krafteinwirkung mehr
oder weniger beibehält. Dadurch wird die Anbringung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung
an insbesondere einer aus einem nachgiebigen Material hergestellten Behältniswandung,
z.B. der vorstehend erwähnten Versiegelungsfolie, und damit die Handhabung der erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung insgesamt erleichtert
[0017] Bis zum erstmaligen Gebrauch kann die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung problemlos
wasserdampfdicht verpackt aufbewahrt werden, um deren Dampfabsorptionskapazität der
Dampfabsorptionstage über einen beliebig langen Zeitraum bis zum anschließenden Gebrauch
zu erhalten. Um die Dampfabsorptionslage und damit die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung
auch nach längerem Gebrauch noch verwenden zu können und insbesondere bei der Anwendung
für Lebensmittelverpackungen deren Sterilität sicherzustellen, ist die Dampfabsorptionslage
vorzugsweise regenerierbar und/oder autoklavierfähig ausgeführt. In diesem Fall muss
die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung bis zum erstmaligen Gebrauch nicht in
einer wasserdampfdichten Verpackung aufbewahrt werden.
[0018] Die Dampfabsorptionslage ist vorzugsweise atmungsaktiv ausgebildet. Dadurch ist nicht
nur eine Entfeuchtung der Luft in dem Behältnis, sondern gleichzeitig auch eine Belüftung
der in dem Behältnis aufbewahrten Ware möglich, was gerade bei Lebensmittelverpackungen
häufig erwünscht ist. Durch die Belüftung und damit die Zufuhr von 02 und CO2 in das
bzw. aus dem Behältnis kann z.B. eine gewünschte rötliche Farbgebung bei Fleischwaren
gewährleistet werden.
[0019] Die Dampfabsorptionslage weist vorzugsweise ein hygroskopisches Fasermaterial, wie
z.B. Zellulose, Mischester, Polyamid, Zelluloseacetat, regenerierte Zellulose, Nylon,
Glasfaser, Filterpapier oder andere geeignete Faser- bzw. Filtermaterialien auf. Diese
Materialien zeichnen sich durch eine gute Dampfabsorptionsfähigkeit aus. Damit die
Dampfabsorptionslage keine Feuchtigkeit aus der Außenumgebung aufnimmt, sondern nur
aus dem geschlossenen Behältnis, weist die Dampfabsorptionslage an ihrer von der Trägerlage
abgewandten Oberflächenseite vorzugsweise eine auf der hygroskopischen Fasermaterialschicht
angeordnete Dampfsperrschicht, z.B. aus HMWPE (Linear-Polyethylen mit sehr hohem Molekulargewicht),
PA (Polyamid), UL-LD-PE (ultra-low-density, low-density (Polyethylen), PVC (Polyvinylchlorid),
PE (Polyethylen), PET (Polyethylenglykolter-ephthalat), PEHD (Polyethylen hoher Dichte)
oder Tyrek® auf. Durch die Dampfsperrschicht lässt sich die Verwendungsdauer der erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung deutlich verlängern
[0020] Zur Erleichterung der Anbringung und Befestigung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung
an dem zu entfeuchtenden Behältnis ist vorzugsweise an der Trägerlage im Bereich der
Schnittstelle zwischen der Trägerlage und dem Behältnis eine ringförmige Klebedichtung
angeordnet. Diese Klebedichtung gewährleistet zum Einen eine Anbringung der erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung an dem Behältnis durch Ankleben und zum Anderen, dass in
dem an dem Behältnis angebrachten Zustand der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung
über die Schnittstelle zwischen der Trägerlage und dem Behältnis und den perforierten
Wandungsbereich aus der Außenumgebung keine Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf in
das Behältnis bzw. in die Dampfabsorptionslage eindringt. Hierdurch kann die Verwendungsdauer
der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung deutlich verlängert werden.
[0021] Der perforierte Wandungsbereich kann vom Anwender mit einem geeigneten Gegenstand,
z.B. einem Küchenmesser, unmittelbar vor dem Anbringen der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung
an dem Behältnis manuell hergestellt werden. Zur Erleichterung der Benutzung kann
die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung aber so weitergebildet sein, dass sie
ein geeignetes Mittel zum Herstellen des perforierten Wandungsbereichs beim Anbringen
der Trägerlage an dem zu entfeuchtenden Behältnis aufweist.
[0022] So kann in einer vorteilhaften Ausgestaltung an der Trägerlage innerhalb der vorstehend
erwähnten Klebedichtung mindestens ein raspelartig vorspringender Zahn oder ein mindestens
hohinadelartiger Vorsprung vorgesehen sein, der durch Drücken der erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung gegen das zu entfeuchtende Behältnis an einer beliebigen
geeigneten Stelle, z.B. an der vorstehend erwähnten Versiegelungsfolie einer Lebensmittelverpackung,
den unterhalb der Trägerlage liegenden Wandungsbereich durchschneidet bzw. durchstößt,
d.h. perforiert.
[0023] Um die Anbringung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung an Behältniswandungen
aus einem sehr nachgiebigen Material wie z.B. der vorstehend erwähnten Versiegelungsfolie
einer Lebensmittelverpackungen zu erleichtern, kann zusätzlich eine mit der Trägerlage
kraft- und/oder formschlüssig in Steckverbindung bringbare Perforationsplatte vorgesehen
sein, die entsprechend der Anzahl und flächenmäßige Anordnung des mindestens einen
Dampfiaustrittskanafs der Trägerlage mindestens einen hohlnadelartigen Vorsprung aufweist,
der hinsichtlich Form und Länge zur Aufnahme in den mindestens einen Dampfaustrittskanal
der Trägerlage ausgelegt ist. Die zu perforierende Behältniswandung kann in diesem
Fall dadurch hergestellt werden, dass zunächst das Behältnis mit Hilfe der Perforationsplatte
an einem beliebigen, geeigneten Wandungsbereich, z.B. die vorstehend erwähnte Versiegelungsfolie
einer Lebensmittelverpackung, von innen nach außen perforiert wird, und anschließend
auf die Perforationsplatte, deren mindestens ein hchlnadelartiger Vorsprung durch
den perforierten Wandungsbereich nach außen ragt, die Trägerplatte von außen aufgesteckt
wird. In diesem Zustand ist der perforierte Wandungsbereich des Behältnisses zwischen
die Trägerplatte und die Perforationsplatte gequetscht, wodurch eine dauerhafte und
dichte Anordnung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung an dem Behältnis gewährleistet
ist
[0024] In einer bevorzugten Weiterbildung bildet die Trägerlage den Boden eines die Dampfabsorptionslage
seitlich einfassenden Stützrahmens. Die Trägerlage kann in dieser Weiterbildung sowohl
unlösbar, insbesondere einstückig, mit dem Stützrahmen ausgebildet oder als eine mit
dem Stützrahmen integral handbare Komponente in eine auf Seiten des Stützrahmens vorgesehene
Bodenöffnung austauschbar eingesetzt sein. In jedem Fall gewährleistet der Stützrahmen
die erforderliche Stabilität und eine sichere Befestigung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung
an dem zu entfeuchtenden Behältnis. Darüber hinaus bietet der Stützrahmen die Möglichkeit,
die Dampfabsorptionslage austauschbar einzufassen. Ein Austausch der Dampfabsorptionslage
kann z.B. aus Gründen der Hygiene und des Verschleißes von Vorteil sein. Da sich in
diesem Fall die Trägerlage weiter verwenden lässt, kann diese Weiterbildung unter
ökologischen Aspekten sinnvoll sein.
[0025] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist zwischen der Trägerlage und der
Dampfabsorptionslage eine zumindest relativ zur Trägerlage bewegbare Sperrlage vorgesehen,
die der Anzahl und flächenmäßigen Anordnung des mindestens einen Dampfaustrittskanals
der Trägerlage entsprechend mindestens einen Dampfdurchlass aufweist. Durch eine Bewegung,
z.B. Verschiebung oder Verdrehung, der Sperrlage zumindest relativ zur Trägerlage
kann der mindestens eine Dampfdurchlass der Sperrlage in oder außer Fluchtung mit
dem mindestens einen Dampfaustrittskanal der Trägerlage gebracht werden. Anders ausgedrückt
kann durch die Sperrlage eine Dampfströmung durch den mindestens einen Dampfaustrittskanal
und den mindestens einen Dampfdurchlass zur Dampfabsorptionslage hergestellt oder
unterbrochen werden bzw. vergrößert oder verkleinert werden. In letzterem Fall lässt
sich durch die Sperrlage der Dampfaustritt aus dem Behältnis in Richtung Dampfabsorptionslage
steuern und dosieren.
[0026] Analog zu dem mindestens einen Dampfaustrittskanal ist ein Durchmesser von 0,1 bis
5 mm für den mindestens einen Dampfdurchlass vorteilhaft und die Sperrlage vorteilhafterweise
aus einem lebensmittelechten Polymer- oder Metallmaterial wie PFA (Perfluoralkoxyalkan),
PMP (Polymethylpenten), PTFE (Polytetrafluorethylen), Acrylglas, PEHD (Polyethylen
hoher Dichte), Polypropylen, Polycarbonat, PETG (Polyethylenglykolterephthalat), ETFE
(Ethylen-Tetrafluorethylen), Teflon-FEP (Polyfluorethylenpropylen), Teflon-PFA (Perfluoralkoxyalkan)
oder Aluminium hergestellt.
[0027] Um eine einfache und benutzerfreundliche Bedienung der erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung
zu gewährleisten, ist die Sperrlage vorzugsweise nur zwischen zwei definierten Endstellungen
bewegbar, nämlich zwischen einer geöffneten Stellung, in der der mindestens eine Dampfaustrittskanal
der Trägerlage mit dem mindestens einen Dampfdurchlass der Sperrlage fluchtet, und
einer geschlossenen Stellung, in der der mindestens eine Dampfaustrittskanal der Trägerlage
gegenüber dem mindestens einen Dampfdurchlass der Sperrlage versetzt ist. Wie vorstehend
bereits angedeutet, kann die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung aber auch so
weitergebildet werden, dass die Sperrlage neben den beiden Endstellungen mehrere Zwischenstellungen
einnehmen kann.
[0028] Die Bewegung der Sperrlage kann relativ zur Trägerlage und relativ zur Dampfabsorptionslage,
d.h. unabhängig von der Trägerlage und Dampfabsorptionslage, oder als eine Einheit
mit der Dampfabsorptionslage relativ zur Trägerlage erfolgen.
[0029] Die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung ist vorzugsweise mit einem Feuchtigkeitsindikator
ausgestattet. Damit kann dem Benutzer die noch mögliche Verwendungsdauer angezeigt
werden. Zusätzlich kann der Benutzer auch Rückschlüsse über die bisherige Öffnungszeit
der Verpackung ziehen. Durch einen Feuchtigkeitsindikator kann ein genau definierter
Feuchtigkeitsgehalt in dem geschlossenen Behältnis durch definierte Feuchtigkeitsentnahme
erreicht werden.
[0030] Das Anwendungsgebiet dieser Entfeuchtungsvorrichtung erstreckt sich grundsätzlich
auf beliebige Behältnisse, wie z.B. für Einweg-Verpackungen oder für längere Anwendungsdauer
konzipierte Aufbewahrungsbehälter, deren Inhalt anfällig auf zuviel Feuchtigkeit reagiert.
Die erfindungsgemäße Entfeuchtungsvorrichtung eignet sich besonders für Lebensmittelverpackungen.
[0031] Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorstehend erläuterten
Merkmale beliebig miteinander kombiniert werden können, soweit dies technisch realisierbar
ist, und weder auf die Merkmalskombination der Ansprüche oder der nachfolgend erläuterten
Ausführungsformen beschränkt sind. Sämtliche technisch mögliche Merkmalskombinationen
sind Gegenstand der vorliegenden Anmeldung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0032] In den Zeichnungen zeigt die:
Figur 1a eine Schnittdarstellung einer ersten Ausführungsform,
Figur 1b eine Draufsicht der ersten Ausführungsform,
Figur 1c eine Draufsicht einer Variante der ersten Ausführungsform,
Figur 2a eine Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform,
Figur 2b eine Draufsicht der zweiten Ausführungsform,
Figur 2c eine Draufsicht einer Variante der zweiten Ausführungsform,
Figur 2d eine Schnittdarstellung einer weiteren Variante der zweiten Ausführungsform,
Figur 3 eine Schnittdarstellung einer dritten Ausführungsform,
Figur 4a eine Schnittdarstellung einer vierten Ausführungsform in einem geöffneten
Zustand,
Figur 4b eine Schnittdarstellung der vierten Ausführungsform in einem geschlossenen
Zustand,
Figur 4c eine Draufsicht der vierten Ausführungsform in dem geöffneten Zustand,
Figur 5a eine Schnittdarstellung einer fünften Ausführungsform in einem geöffneten
Zustand,
Figur 5b eine Schnittdarstellung der fünften Ausführungsform in einem geschlossenen
Zustand,
Figur 5c eine Draufsicht der fünften Ausführungsform in dem geöffneten Zustand,
Figur 6a eine Schnittdarstellung einer sechsten Ausführungsform entlang einer Ebene
A-A' in Figur 6b in einem geöffneten Zustand,
Figur 6b eine Draufsicht der sechsten Ausführungsform in dem geöffnete Zustand,
Figur 6c eine Schnittdarstellung der sechsten Ausführungsform entlang der Ebene A-A'
in Figur 6d in einem geschlossenen Zustand und
Figur 6d eine Draufsicht der sechsten Ausführungsform in dem geschlossenen Zustand.
Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
Erste Ausführungsform
[0033] Die Figuren 1a bis 1c zeigen schematisch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung der in einem geschlossenen Behältnis enthaltenen
Luft. Das geschlossene Behältnis ist in der ersten Ausführungsform in Form eines herkömmlichen
wiederverschließbaren Lebensmittelaufbewahrungsbehälters 10 z.B. aus Kunststoff und
bestehend aus einer Aufbewahrungsschale mit einem Boden 12 und einer seitlichen Wand
13 und einem die Aufbewahrungsschale verschließenden Deckel 11 ausgebildet. Gemäß
Figur 1a ist die Entfeuchtungsvorrichtung 100 in eine Wandung des wiederverschließbaren
Lebensmittelaufbewahrungsbehälters 10 integriert.
[0034] Wie in Figur 1a gezeigt, ist die Entfeuchtungsvorrichtung 100 in den Deckel 11 des
Lebensmittelaufbewahrungsbehälters 10 integriert. Die Entfeuchtungsvorrichtung 100
ist im Besonderen in einer im Deckel 11 des Lebensmittelaufbewahrungsbehälters 10
vorgesehenen Öffnung 14 kraft- und/oder formschlüssig, in jedem Fall aber dicht, eingesetzt
und kann zum Zweck der Reinigung, etc. aus der Öffnung 14 genommen werden.
[0035] Die Entfeuchtungsvorrichtung 100 weist eine dampfdurchlässige Trägerlage 110 und
eine die der Außenumgebung zugewandte Oberflächenseite der Trägerlage 110 versiegelnde
Dampfabsorptionslage 120 auf.
[0036] In der Trägerlage 110 sind eine Vielzahl von Dampfaustrittskanälen 115 ausgebildet,
über die aus der im Lebensmittelaufbewahrungsbehälter 10 enthaltenen Luft Feuchtigkeit
in Form von Wasserdampf in Richtung zur Dampfabsorptionslage 120 strömen kann. Die
Dampfaustrittskanäle 115 weisen jeweils einen kreiszylindrischen Querschnitt mit einem
Durchmesser von 0,1 bis 5 mm auf. Die Trägerlage 110 ist aus einem lebensmittelechten
Polymermaterial, z.B. PFA (Perfluoralkoxyalkan), PMP (Polymethylpenten), PTFE (Polytetrafluorethylen),
Acrylglas, PEHD (Polyethylen hoher Dichte), Polypropylen, Polycarbonat, PETG (Polyethylenglykolterephthalat),
ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen), Teflon-FEP (Polyfluorethylenpropylen) oder Totlon-PFA
(Perfluoralkoxyalkan), in Plattenform hergestellt. Alternativ zu dem Polymermaterial
eignen sich für die Trägerlage 110 auch metallische Materialien, z.B. Aluminium.
[0037] Die in der ersten Ausführungsform flächenbündig auf der Trägerlage 110 angeordnete
Dampfabsorptionslage 120 ist in der Art eines plattenförmigen Filters aus einem hygroskopischen,
saugfähigen Fasermaterial, z.B. Polymer- oder Naturfasermateriel wie Zellulose, Mischester,
Polyamid, Zelluloseacetat, regenerierte Zellulose, Nylon, Glasfaser, Filterpapier
oder andere geeignete Faser- bzw. Filtermaterialien, mit einer Porengröße von 0,2
µm bis 50 µm ausgebildet. Auf ihrer von der Trägerlage 120 abgewandten, der Außenumgebung
zugewandten Oberflächenseite ist die Dampfabsorptionslage 120 mit einer atmungsaktiven
Dampfsperrschicht 121 aus HMWPE (Linear-Polyethylen mit sehr hohem Molekulargewicht),
PA (Polyamid), UL-LD-PE (ultra-low-density, low-density Polyethylen), Nylon, PVC (Polyvinylchlorid),
PE (Polyethylen), PET (Polyethylenglykolterephthalat), PEHD (Polyethylen hoher Dichte)
oder Tyrek® beschichtet. Die Dampfsperrschicht 121 verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit
in Form von Dampf aus der Umgebungsluft.
[0038] Die Trägerlage 110 und die Dampfabsorptionslage 120 sind in der ersten Ausführungsform,
wie in Figur 1b gezeigt, in der Draufsicht kreisförmig ausgebildet. Alternativ dazu
sind auch andere Formen, wie z.B. die in Figur 1c gezeigte rechteckige Form oder eine
nicht gezeigte ovale Form, etc. möglich.
[0039] In den Figuren nicht gezeigt ist ein in die Dampfabsorptionslage 121 integrierter
Feuchtigkeitsindikator zur Anzeige der von der Dampfabsorptionslage 121 bereits absorbierten
Feuchtigkeit. Der Feuchtigkeitsindikator zeigt die bereits absorbierte Feuchtigkeitsmenge
z.B. durch Farbänderung, Formänderung, Designänderung, Größenänderung und/oder Anzahländerung
der Darstellungselemente an.
[0040] In der in Figur 1a bis 1c gezeigten ersten Ausführungsform ist die Entfeuchtungsvorrichtung
100 in den Deckel 11 des Lobensmittelaufbewahrungsbehälters 10 integriert. In einer
nicht gezeigten abgewandelten Ausführungsform kann die Entfeuchtungsvorrichtung 100
statt in den Deckel 11 auch in Wandungsbereiche der Aufbewahrungsschale des Lebensmittelaufbewahrungsbehälters
10, wie z.B. der Wand 13 oder den Boden 12, integriert sein. In einer weiteren, nicht
gezeigten abgewandelten Ausführungsform kann der Lebensmittelaufbewahrungsbehälter
10 im Bereich des Bodens 12 eine (in den Figuren nicht gezeigte) Sammelmulde zur Aufnahme
von kondonsiertem Wasserdampf aufweisen. In diesem Fall kann zusätzlich zu der in
den Figuren gezeigten Entfeuchtungsvorrichtung 100 eine weitere Entfeuchtungsvorrichtung
im Bereich des Bodens 12 oder im Bereich einer an die Sammelmulde angrenzenden seitlichen
Wand 13 in Wirkkontakt mit der Sammelmulde vorgesehen sein, um in der Sammelmulde
gesammeltes Wasser anzusaugen.
Zweite Ausführungsform
[0041] Die Figuren 2a bis 2c zeigen schematisch eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung der in einem geschlossenen Behältnis enthaltenen
Luft. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform
im Wesentlichen nur dadurch, dass die Entfeuchtungsvorrichtung 200 nicht als integraler
Teil des Behältnisses ausgeführt ist, welches hier in Form einer wiederverschließbaren
Einweg-Lebensmittelverpackung 20 bestehend aus Boden 22, Wand 23 und Versiegelungsfolie
21 ausbildet ist, sondern ein eigenständiges Teil bildet, das mittels einer dampfundurchlässigen
Klebedichtung 201 an einer Versiegelungsfolie 21 angebracht ist.
[0042] In der in Figur 2a gezeigten zweiten Ausführungsform muss der Anwender vor der Anbringung
der Entfeuchtungsvorrichtung 200 an der Lebensmittelverpackung 20 mit einem geeigneten
Gegenstand, z.B. einem Küchenmesser, die Versiegelungsfolie 21 perforieren. Über den
auf diese Weise erhaltenen perforierten Bereich in der Versiegelungsfolie 21 wird
dann, wie in Figur 2a gezeigt, die Entfeuchtungsvorrichtung 200 angeordnet und befestigt.
[0043] Zum Zweck der Befestigung der Entfeuchtungsvorrichtung 200 auf der Versiegelungsfolie
21 wie es in Figur 2a gezeigt ist, ist an der der Versiegelungsfolie 21 zugewandten
Oberflächenseite der Trägerlage 210 eine umlaufende und dampfundurchlässige Klebedichtung
201 vorgesehen. Die ringförmige Klebedichtung 201 umgibt den perforierten Bereich
der Versiegelungsfolie 21. Dadurch verhindert die Klebedichtung 201, dass Feuchtigkeit
aus der Außenumgebung über die Schnittstelle zwischen der Trägerlage 210 und der Versiegelungsfolie
21 im Bereich der Perforation in den Innenraum 25 der Lebensmittelverpackung 20 eindringt.
[0044] In der zweiten Ausführungsform gelangt Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aus der
Lebensmittelverpackung 20 über den perforierten Bereich der Versiegelungsfolie 21
und die Vielzahl von Dampfaustrittskanälen 215 der Trägerlage 210 zur Dampfabsorptionslage
220.
[0045] Figur 2d zeigt schematisch eine Schnittdarstellung einer Variante der zweiten Ausführungsform.
In dieser Variante weist die Entfeuchtungsvorrichtung 200 zusätzlich eine mit der
Trägerlage 210 kraft- und/oder formschlüssig in Steckverbindung bringbare Perforationsplatte
270 auf. Die Perforationsplatte 270 weist auf ihrer der Trägerlage 210 zugewandten
Oberflächenseite eine Vielzahl von im Wesentlichen aufrecht stehenden hohlnadelartigen
Vorsprüngen 202 auf. Diese hohlnadelartige Vorsprünge 202 entsprechen hinsichtlich
der Anzahl und flächenmäßige Verteilung der Anzahl und flächenmäßige Verteilung der
Vielzahl von Dampfaustrittskanälen 215 der Trägerlage 210 und sind hinsichtlich ihres
Durchmesser und ihrer Länge so ausgelegt, dass sie sich in jeweils einen Dampfaustrittskanal
(215) der Trägerlage (210) einführen lassen. Die Perforationsplatte 270 hat die Funktion,
die Versiegelungsfolie 21 zu perforieren und im Zusammenwirken mit der Trägerplatte
201 die Entfeuchtungsvorrichtung 200 stabil an der Versiegelungsfolie 21 zu befestigen.
Zu diesem Zweck wird mit Hilfe der Perforationsplatte 270 zunächst die Versiegelungsfolie
21 von innen nach außen durchstoßen, wodurch ein perforierter Bereich erhalten wird.
Anschließend wird von außen die Trägerplatte 210 auf die hohlnadelartigen Vorsprünge
202 der Perforationsplatte 270 gesteckt. Dabei wird die dazwischen liegende Versiegelungsfolie
21 leicht gequetscht. In diesem Zustand kann Wasserdampf aus der Lebensmittelverpackung
20 über die Vielzahl von hohlnadelartigen Vorsprüngen 202 und damit den perforierten
Bereich der Versiegelungsfolie 21 zu den Dampfaustrittskanälen 215 der Trägerlage
210 und über diese zur Dampfabsorptionslage 220 strömen. Bei der in Figur 2 gezeigten
Variante könnte die Klebedichtung 201 entfallen.
Dritte Ausführungsform
[0046] Die Figur 3 zeigt schematisch eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung der in einem geschlossenen Behältnis enthaltenen
Luft. Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform
im Wesentlichen nur dadurch, dass die Trägerlage 310 an ihrer von der Dampfabsorptionslage
320 abgewandten Oberflächenseite eine Vielzahl von hahfnadalartigan Vorsprüngen 302
aufweist, die über die Trägerlage 310 gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Diese
hohlnadelartigen Vorsprünge 302 haben die Funktion, beim Anbringen der Entfeuchtungsvorrichtung
300 an dem Behältnis, hier wieder in Form einer Einweg-Lebensmittelverpackung 30,
eine Versiegelungsfolie 31 zu durchstoßen und eine dampfdurchlässige Verbindung zum
Innenraum 35 der Lebensmittelverpackung 30 herzustellen. Zu diesem Zweck sind die
hohlnadelartigen Vorsprünge 302, wie in Figur 3 gezeigt, so an der Trägerlage 310
angeordnet, dass sie die Dampfaustrittskanäle 315 über die der Lebensmittelverpackung
30 zugewandten Oberflächenseite der Trägerlage 30 hinaus verlängert. In der dritten
Ausführungsform ist daher jedem Dampfdurchtrittskanal 315 ein hohlnadelartiger Vorsprung
302 zugeordnet.
[0047] In einer nicht gezeigten Abwandlung der dritten Ausführungsform sind an der der Lebensmittelverpackung
30 zugewandten Oberflächenseite der Trägerlage anstelle der hahlnadalartigen Vorsprünge
302 eine Vielzahl von raspelartig vorspringenden Zähnen verteilt. Beispielsweise ist
jedem Dampfaustrittskanal 315 ein raspelartig vorspringender Zahn zugeordnet, der
beim Andrücken der Entfeuchtungsvorrichtung 300 an die Versiegelungsfolie 31 der Lebensmittelverpackung
30 die Versiegelungsfolie 31 durchschneidet und auf diese Weise eine den entsprechenden
Dampfaustrittskanal der ersten Lage 310 mit dem Innenraum 35 der Lebensmittelverpackung
30 in Verbindung bringt.
Vierte Ausführungsform
[0048] Die Figuren 4a bis 4c zeigen schematisch eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung der in einem geschlossenen Behältnis enthaltenen
Luft. Während die Figur 4a eine geöffnete Stellung 431 der Entfeuchtungsvorrichtung
400 in einer Schnittdarstellung entlang einer Linie A - A' in Figur 4c zeigt, zeigt
die Figur 4b eine geschlossene Stellung 432 der Entfeuchtungsvorrichtung 400 in einer
Schnittdarstellung entlang der Linie A - A' in Figur 4c. Figur 4c zeigt eine Draufsicht.
[0049] Die vierte Ausführungsform unterscheidet sich von den bisher gezeigten Ausführungsformen
im Wesentlichen nur dadurch, dass zwischen der Trägerlage 410 und der Dampfabsorptionslage
420 eine Dampfdurchlässe 435 aufweisende Sperrlage 430 vorgesehen ist, und die Trägerlage
410 als Boden in einen die Dampfabsorptionslage 420 einfassenden, einseitig offenen
Stützrahmen 440 integriert ist. Die Sperrlage 430 weist, wie in Figur 4a gezeigt ist,
eine Vielzahl von Dampfdurchlässen 435 auf, die in der Anzahl und flächenmäßige Verteilung
mit der Anzahl und flächenmäßige Verteilung der Dampfaustrittskanäle 415 der Trägerlage
410 entsprechend angeordnet sind. In der in Figur 4a gezeigten geöffneten Stellung
sind die Dampfdurchlässe 435 der Sperrlage 430 fluchtend mit den Dampfaustrittskanälen
415 der Trägerlage 410 angeordnet, während in der in Figur 4b gezeigten geschlossenen
Stellung die Dampfdurchlässe 435 der Sperrlage 430 außer Flucht mit den Dampfaustrittskanälen
415 der Trägerlage 410 angeordnet sind. Die Dampfdurchlässe 435 weisen wie die Dampfaustrittskanäle
415 einen kreiszylindrischen Querschnitt mit einem Durchmesser von 0,1 bis 5 mm auf.
[0050] In der vierten Ausführungsform ist die Sperrlage 430 relativ zur Trägerlage 410 und
der Dampfabsorptionslage 420 zwischen der geöffneten Stellung 431, in der die Dampfdurchlässe
435 der Sperrlage 430 mit den Dampfaustrittskanälen 415 der Trägerlage 430 fluchten,
und der geschlossenen Stellung 432, in der die Dampfdurchlässe 435 der Sperrlage 430
gegenüber den Dampfaustrittskanälen 415 der Trägerlage 410 versetzt sind, in einer
Ebene parallel zur Trägerlage 410 und Dampfabsorptionslage 420 verschiebbar. Die Trägerlage
410 und die Dampfabsorptionslage 420 sind über den Stützrahmen 40 fest miteinander
verbunden. Durch ein an der Sperrlage 430 angebrachtes Bedienteil 458 kann die Sperrlage
430 zwischen der geöffneten Stellung 431 und der geschlossenen Stellung 432 verschoben
werden. Zwischenstellungen der Sperrlage 430, z.B. zur genaueren Steuerung des Dampfaustritts,
sind ebenfalls möglich. Die Sperrlage ist vorteilhafterweise aus einem lebensmittelechten
Polymer- oder Metallmaterial wie PFA (Perfluoralkoxyalkan), PMP (Polymethylpenten),
PTFE (Polytetrafluorethylen), Acrylglas, PEHD (Polyethylen hoher Dichte), Polypropylen,
Polycarbonat, PETG (Polyethylenglykolterephthalat), ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen),
Teflon-FEP (Polyfluorethylenpropylen), Teflon-PFA (Perfluoralkoxyalkan) oder Aluminium
hergestellt.
[0051] In den Figuren 4a bis 4c ist des Weiteren ein in die Dampfabsorptionslage 420 integrierter
Feuchtigkeitsindikator 460 zur Anzeige der Menge der von der Dampfabsorptionslage
420 absorbierten Feuchtigkeit gezeigt.
Fünfte Ausführungsform
[0052] Die Figuren 5a, 5b und 5c zeigen schematisch eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung der in einem geschlossenen Behältnis enthaltenen
Luft. Analog zu den Figuren 4a und 4b zeigen die Figuren 5a und 5b eine geöffnete
bzw. geschlossene Stellung der Entfeuchtungsvorrichtung 500.
[0053] Die fünfte Ausführungsform unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform im
Wesentlichen nur dadurch, dass die Sperrlage 530 mit der Dampfabsorptionslage 520
zu einer relativ zur Trägerlage 510 bewegbaren Einheit verbunden sind. Diese Einheit
kann in einer Ebene parallel zur Trägerlage 510 zwischen der in Figur 5a gezeigten
geöffneten Stellung und der in Figur 5b gezeigten geschlossenen Stellung verschoben
werden.
Sechste Ausführungsform
[0054] Die Figuren 6a, 6b, 6c und 6d zeigen schematisch eine sechste Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Entfeuchtungsvorrichtung zur Entfeuchtung der in einem geschlossenen
Behältnis enthaltenen Luft. Die Figur 6a zeigt eine geöffnete Stellung 631, während
die Figur 6c eine geschlossene Stellung 632 der Entfeuchtungsvorrichtung 600 zeigt.
Die Figuren 6b und 6d zeigen jeweils Draufsichten der Entfeuchtungsvorrichtung 600
in der geöffneten Stellung 631 bzw, geschlossenen Stellung 632.
[0055] Die sechste Ausführungsform unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform im
Wesentlichen nur dadurch, dass die Einheit aus der Sperrlage 630 und der Dampfabsorptionslage
620 in einer Ebene parallel zur Trägerlage 610 verdrehbar angeordnet ist. Die Trägerlage
610, die Sperrlage 630 und die Dampfabsorptionslage 620 weisen zu diesem Zweck jeweils
die Form einer Kreisplatte auf, während der Stützrahmen 640 eine Kreisringform besitzt.
[0056] Die Einheit aus der Sperrlage 630 und der Dampfabsorptionslage 620 ist innerhalb
des Stützrahmens 640 relativ zur Trägerlage 610 zwischen der geöffneten Stellung 631,
in der die Dampfdurchlässe 635 der Sperrlage 630 mit den Dampfaustrittskanälen 615
der Trägerlage 630 fluchten, und der geschlossenen Stellung 632, in der die Dampfdurchlässe
635 der Sperrlage 630 gegenüber den Dampfaustrittskanälen 615 der Trägerlage 610 versetzt
sind, verdrehbar.
[0057] Die Betätigung der Einheit aus der Sperrlage 630 und der Dampfabsorptionstage 620
erfolgt über ein von oben greifbares Bedienteil 658.
[0058] Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Merkmale der vorstehend
erläuterten Ausführungsformen beliebig miteinander kombiniert werden können, soweit
dies technisch realisierbar ist. Sämtliche technisch mögliche Merkmalskombinationen
sind mit Gegenstand der vorliegenden Anmeldung.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 10; 20; 30
- geschlossenenes Behältnis
- 11; 21; 31; 41; 51; 61
- Verpackungsfolie / wiederverschließbar versiegelnder Deckel
- 12; 22; 32
- Boden
- 13; 23; 33
- Wand
- 15; 25; 35
- Innenraum der Verpackung
- 100; 200; 300; 400; 500; 600
- Entfeuchtungsvorrichtung
- 201, 301; 401; 501; 601
- Klebedichtung
- 202; 302; 402; 502; 602
- raspelartig vorspringender Zahn, Hohlnadel
- 110; 210; 310; 410; 510; 610
- Trägerlage
- 115; 215; 315; 415; 515; 615
- Dampfaustrittskanal
- 120; 220; 320; 420; 520; 620
- Dampfabsorptionslage
- 121; 221; 321; 421; 521; 621
- Dampfsperrschicht
- 260
- Perforationsplatte
- 430; 530; 630
- Sperrlage
- 431; 531; 631
- erste Stellung der Sperrlage
- 432; 532; 632
- zweite Stellung der Sperrlage
- 435; 535; 535
- Dampfdurchlass in der Sperrlage
- 440; 540; 640
- Stützrahmen
- 460; 560; 660
- Feuchtigkeitsindikator
- 558; 658
- Bedienteil
1. Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) zur Entfeuchtung der in einem
geschlossenen Behältnis (10; 20; 30) enthaltenen Luft,
gekennzeichnet durch;
eine Trägerlage (110; 210; 310; 410; 510; 610) zum Verschließen eines perforierten
Wandungsbereich des Behältnisses (10; 20; 30), in der mindestens ein Dampfaustrittskanal
(115; 215; 315; 415; 515; 615) ausgebildet ist, über den Feuchtigkeit in Form von
Wasserdampf aus der in dem geschlossenen Behältnis (10; 20; 30) enthaltenen Luft austreten
kann, und
eine in Dampfaustrittsrichtung der Trägerlage (110; 210; 310; 410; 510; 610) funktional
nachgeschaltete Dampfabsorptionslage (120; 220; 320; 420; 520; 620) zur Absorption
des über den mindestens einen Dampfaustrittskanal (115; 215; 315; 415; 515; 615) aus
dem Behältnis austretenden Wasserdampfs.
2. Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Dampfaustrittskanal (115; 215; 315; 415; 515; 615) einen kreiszylindrischen
Querschnitt mit einem Durchmesser von 0,1 bis 5 mm aufweist.
3. Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (110; 210; 310; 410; 510; 610) aus einem lebensmittelechten Polymer-
oder Metallmaterial gebildet ist.
4. Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfabsorptionslage (120; 220; 320; 420; 520; 620) regenerierbar und/oder autoklavierfähig
ist.
5. Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfabsorptionslage (120; 220; 320; 420; 520; 620) atmungsaktiv ist.
6. Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfabsorptionslage (120; 220; 320; 420; 520; 620) eine hygroskopische Fasermaterialschicht
und eine auf der Fasermaterialschicht angeordnete Dampfsperrschicht (121; 221; 321;
421; 521; 621) aufweist.
7. Entfeuchtungsvorrichtung (200; 300; 400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1 bis
6, gekennzeichnet durch eine an der von der Dampfabsorptionslage (220; 320; 420; 520; 620) abgewandten Oberflächenseite
der Trägerlage (210; 310; 410; 510; 610) ringförmig angeordnete Klebedichtung (201;
301; 401; 501; 601), wobei die von der Klebefläche eingeschlossene Fläche mindestens
so groß ist wie die von dem perforierten Wandungsbereich des Behältnisses (20; 30)
eingeschlossene Fläche.
8. Entfeuchtungsvorrichtung (200; 300; 400; 500; 600) nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch mindestens einen an der Trägerlage (210) innerhalb der von der Klebedichtung (201)
eingeschlossenen Fläche angeordneten, raspelartig vorspringenden Zahn zum Perforieren
eines Wandungsbereichs des Behältnisses (20).
9. Entfeuchtungsvorrichtung (300; 400; 500; 600) nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch jeweils eine an der Trägerlage (310; 410; 510; 610) aus der von der Klebedichtung
(301; 401; 501; 601) eingeschlossenen Fläche im Wesentlichen aufrecht stehend angeordnete
Hohlnadel (302; 402; 502; 602) zum Perforieren eines Wandungsbereichs des Behältnisses
(30).
10. Entfeuchtungsvorrichtung (200) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine mit der Trägerlage (210) kraft- und/oder formschlüssig in Steckverbindung bringbare
Perforationsplatte (270), die der Anzahl und flächenmäßigen Anordnung des mindestens
einen Dampfaustrittskanals (215) der Trägerlage (210) entsprechend mindestens einen
hohlnadelartigen Vorsprung aufweist (202), der hinsichtlich Form und Länge für eine
Aufnahme in den mindestens einen Dampfaustrittskanal (215) der Trägerlage (210) ausgelegt
ist.
11. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (410; 510; 610) den Boden eines die Dampfabsorptionslage (420; 520;
620) seitlich einfassenden Stützrahmens (440; 540; 640) bildet.
12. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfabsorptionslage (420; 520; 620) am Stützrahmen (440; 540; 640) austauschbar
gehalten ist.
13. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine zwischen der Trägerlage (410; 510; 610) und der Dampfabsorptionslage (420; 520;
620) angeordnete, relativ zur Trägerlage (410; 510; 610) bewegbare Sperrlage (430;
530; 630), die der Anzahl und flächenmäßige Anordnung des mindestens einen Dampfaustrittskanals
(215) der Trägerlage (210; 510; 610) entsprechend mindestens einem Dampfdurchlass
(435; 535; 635) aufweist, der durch eine Bewegung der Sperrlage (430; 530; 630) relativ zur Trägerlage (410; 510; 610)
in Fluchtung mit dem mindestens einen Dampfaustrittskanal (415; 515; 615) der Trägerlage
(410; 510; 610) bringbar ist.
14. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach Anspruch 13; wobei der Dampfdurchlass
(435; 535; 635) der Sperrlage (430; 530; 630) einen kreiszylindrischen Querschnitt
mit einem Durchmesser von 0,1 bis 5 mm aufweist.
15. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Sperrlage
(430; 530; 630) aus einem lebensmittelechten Polymer- oder Metallmaterial gebildet
ist.
16. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrlage (430; 530; 630) relativ zur Trägerlage (410; 510; 610) zwischen einer
definierten ersten Stellung (431; 531; 631), in der der mindestens eine Dampfdurchlass
der Sperrlage (430; 530; 630) mit dem mindestens einen Dampfaustrittskanal (415; 515;
615) der Trägerlage (410; 510; 610) fluchtet, und einer definierten zweiten Stellung
(432; 532; 632), in der der mindestens eine Dampfdurchlass der Sperrlage (430; 530;
630) gegenüber dem mindestens einen Dampfaustrittskanal (415; 515; 615) der Trägerlage
(410; 510; 610) versetzt ist, bewegbar ist.
17. Entfeuchtungsvorrichtung (400) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (410) und die Dampfabsorptionslage (420) fest miteinander verbunden
sind, und die Sperrlage (430) zwischen der Trägerlage (410) und Dampfabsorptionslage
(420) bewegbar angeordnet ist.
18. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrlage (430; 530; 630) in einer Ebene parallel zur Trägerlage (410; 510; 610)
und Dampfabsorptionslage (420; 520; 620) verschiebbar oder verdrehbar angeordnet ist.
19. Entfeuchtungsvorrichtung (500; 600) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfabsorptionslage (520; 620) und die Sperrlage (530; 630) fest miteinander
verbunden und als Verbund relativ zur Trägerlage (510; 610) bewegbar angeordnet sind.
20. Entfeuchtungsvorrichtung (500; 600) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbund in einer Ebene parallel zur Trägerlage (510; 610) verschiebbar oder verdrehbar
angeordnet ist.
21. Entfeuchtungsvorrichtung (400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch einen der Dampfabsorptionslage (420; 520; 620) zugeordneten Feuchtigkeitsindikator
(460; 560; 660) zur Anzeige der Menge der von der Dampfabsorptionslage (420; 520;
620) absorbierten Feuchtigkeit.
22. Einweg-Lebensmittelverpackung (20; 30) umfassend eine Verpackungsschale und einen
eine definierte Zugriffsöffnung der Verpackungsschale wiederverschließbar versiegelnden
Deckel (21; 31), gekennzeichnet durch
eine Entfeuchtungsvorrichtung (200; 300; 400; 500; 600) nach einem der Ansprüche 1
bis 20; die in Boden (22; 32) und/oder Seitenwandung (23; 33) der Verpackungsschale
und/oder in den Deckel (31) integriert ist.
23. Einweg-Lebensmittelverpackung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch
eine im Boden der Verpackungsschale vorgesehene Sammelmulde zum Sammeln von kondensiertem
Wasserdampf, und dadurch, dass
die Entfeuchtungsvorrichtung (100; 200; 300; 400; 500; 600) in Wirkkontakt mit der
Sammelmulde angeordnet ist.
24. Lebensmittelaufbewahrungsbehälter (10) umfassend eine Aufbewahrungsschale und einen
eine definierte Zugriffsöffnung der Aufbewahrungsschale verschließenden Deckel (11),
gekennzeichnet durch
eine Entfeuchtungsvorrichtung (110) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, die in den
Boden (12) und/oder eine Seitenwandung (13) der Aufbewahrungsschale und/oder den Deckel
(11) integriert ist.
25. Lebensmittelaufbewahrungsbehälter (10) nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch
eine im Boden der Aufbewahrungsschale vorgesehene Sammelmulde zum Aufnehmen von kondensiertem
Wasserdampf, und dadurch, dass
die Entfeuchtungsvorrichtung (100) in Wirkkontakt mit der Sammelmulde angeordnet ist.