| (19) |
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(11) |
EP 2 094 600 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.10.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/008958 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/049535 (02.05.2008 Gazette 2008/18) |
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| (54) |
FÜLLMASCHINE
FILLING MACHINE
REMPLISSEUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.10.2006 DE 102006049963 24.10.2006 DE 202006016208 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
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Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BEISEL, Michael
55444 Schöneberg (DE)
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Vertreter: Ehmer, Wilfried et al |
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KHS GmbH
Juchostraße 20 44143 Dortmund 44143 Dortmund (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/43553 DE-A1- 3 722 505
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DE-A1- 2 159 498 US-A- 4 559 961
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Füllmaschine gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 oder
3.
[0002] Füllmaschinen, auch solche umlaufender Bauart sind in verschiedenen Ausführungen
bekannt.
[0003] Die Druckschrift
US 4 559 961 A offenbart ein Desinfektionssystem für Getränkeabfüllmaschinen. Die Füllmaschine besteht
aus einem um eine vertikale Maschinenachse umlaufend angetriebenen Rotor, an dem umfangsseitig
eine Vielzahl von Füllelementen vorgesehen sind. Die mit dem Füllgut in Kontakt stehenden
Elemente, beispielsweise Füllgutleitungen, Rohre etc. können aus einem korrosionsbeständigen
Stahl, Teflon etc. gebildet sein.
[0004] Die Druckschrift
DE 2 159 498 A1 offenbart einen Abfüllkopf zur Getränkeabfüllung mit einem Gehäuse aus rostfreiem
Edelstahl. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Füllmaschine mit verbesserter Funktionsweise
aufzuzeigen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Füllmaschine entsprechend dem Patentanspruch
1 ausgebildet.
[0005] Gemäß der Erfindung sind sämtliche mit dem Füllgut in Berührung kommenden Flächen
jedes Füllgutweges, der sich zwischen der Abgabeöffnung des jeweiligen Füllelementes
und dem Füllgutkessel erstreckt, und dabei sämtliche, diesen Füllgutweg bildenden
Elemente (nachstehend auch als Füllgut führenden Elemente bezeichnet) aus einem sehr
hochwertigen, füllgutverträglichen und auch gegenüber dem Füllgut und gegenüber den
verwendeten Reinigungs- und/oder Sterilisationsmitteln resistenten Material mit hoher
Korrosionsfestigkeit, beispielsweise aus einem hochwertigen Stahl oder aus Edelstahl,
z. B. der Klasse 1.4404 oder 1.4571 gefertigt. Für die Herstellung insbesondere des
die Füllelemente, den Füllgutkessel sowie weitere Funktionselemente der Füllmaschine
tragenden Teils des Rotors oder des Rotorabschnitts ist hingegen ein wesentlich preiswerter
auf dem Markt erhältlicher Stahl mit "normaler" oder im Vergleich zum Material der
Füllgut führenden Elemente reduzierter Korrosionsfestigkeit verwendet, beispielsweise
ein Stahl der Klasse 1.4301. Mit diesem Material sind dann beispielsweise auch am
Rotor ausgebildete Gas- und Vakuumkanäle realisiert.
[0006] Entsprechend einem Aspekt der Erfindung ist der Füllgutkessel am Rotor über eine
Tragkonstruktion gehalten, die zur Reduzierung von temperaturbedingter Verlagerung
des Füllgutkessels, insbesondere auch gegenüber dem Rotor, als filigrane bzw. leichtgliedrige
Konstruktion ausgebildet ist, und zwar z. B. bestehend aus mehreren, jeweils ein möglichst
geringes Volumen aufweisenden, aber form- und volumengleichen Tragelementen aus identischem
Material bzw. Stahl, vorzugsweise aus einem Material mit möglichst kleinem Wärmeausdehnungskoeffizienten.
Dabei kann bei besonders bevorzugten Ausführungsformen auch sogenannte InvarMaterialien
zur Anwendung gelangen, deren wesentliches Merkmal darin besteht, dass sie innerhalb
eines bestimmten Temperaturintervalls bei Temperaturänderungen keine Längenänderungen
aufweisen.
[0007] Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im Folgenden
anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in vereinfachter Teildarstellung und im Schnitt einen Teil eines Rotors (Rotorabschnitt)
einer Füllmaschine umlaufender Bauart, zusammen mit einem Füllelement, mit einem ringförmigen
Füllgutkessel zur Aufnahme des flüssigen Füllgutes und mit einer der Verbindungs-
oder Füllgutleitungen zwischen Füllgutkessel und Füllelement;
- Fig. 2
- in Einzeldarstellung ein Halteelement für die Füllgutleitung;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch den Rotorabschnitt und durch an diesem ausgebildete Gas- und/oder
Vakuumkanäle bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 4
- in Einzeldarstellung eines der Tragelemente für den ringförmigen Füllgutkessel bei
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
[0008] In den Figuren ist 1 ein ringförmiger Rotorabschnitt eines ansonsten nicht dargestellten,
um eine vertikale Maschinenachse umlaufend antreibbaren Rotors einer Füllmaschine
umlaufender Bauart zum Füllen von Flaschen 2 oder dergleichen Behältern mit einem
flüssigen Füllgut. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht der Rotorabschnitt
1 aus einem im Wesentlichen kreisscheibenförmigen, die vertikale Maschinenachse konzentrisch
umschließenden Rotorelement 1.1 und aus einem im Wesentlichen ring- oder zylinderförmigen,
die vertikale Maschinenachse ebenfalls umschließenden Rotorelement 1.2.
[0009] An dem Rotorelement 1.2 sind in gleichmäßigen Winkelabständen verteilt Füllelemente
3 vorgesehen, die jeweils zusammen mit einem nicht dargestellten Flaschen- oder Behälterträger
in bekannter Weise Füllstationen zum Füllen der Flaschen 2 mit dem flüssigen Füllgut
bilden und an ihrer Unterseite hierfür wenigstens eine Abgabeöffnung aufweisen.
[0010] Jedes Füllelement 3 ist über eine eigene Füllgutleitung 4 mit einem eigenen Anschluss
bzw. Auslassstutzen 5 eines die vertikale Maschinenachse umschließenden, ringförmig
ausgebildeten Füllgutkessels 6 verbunden, der mit dem flüssigen Füllgut niveaugesteuert
gefüllt ist.
[0011] Bei der dargestellten Ausführungsform setzt sich die Füllgutleitung 4 im Wesentlichen
aus zwei Leitungsabschnitten zusammen, und zwar zunächst aus dem Leitungsabschnitt
4.1, der u.a. durch das Rotorelement 1.2 hindurchreicht und die Verbindung zu einem
in dem jeweiligen Füllelement 3 ausgebildeten Flüssigkeitskanal herstellt. Dabei kann
der Leitungsabschnitt 4.1 beispielsweise als hülsenförmiges Element, oder aber auch
als separate Rohrleitung ausgebildet sein, wobei z. B. auch eine Befestigung durch
Verschrauben, Verpressen oder Vergießen mit dem Rotorelement 1.2 vorgesehen sein kann.
[0012] Des Weiteren besteht die Füllgutleitung aus einem Leitungsabschnitt 4.2, der an seinem
in der Figur 1 unteren Ende über eine Kupplung 4.3 lösbar mit dem Leitungsabschnitt
4.1 verbunden ist und an den Auslassstutzen 5 führt, in dem das dortige Leitungsende
4.4 aufgenommen ist. Im Leitungsabschnitt 4.2 ist bei der dargestellten Ausführungsform
ein Durchflussmesser 7 in Form eines magnetisch induktiven Durchflussmessers (MID)
vorgesehen, und zwar zur Steuerung des zugehörigen Füllelementes 3, und damit auch
des Füllprozesses in Abhängigkeit über die Füllgutleitung 4 zugeflossenen Füllgutmenge.
Durch eine als Schnellverschluss ausgeführte Befestigung 8 ist der Leitungsabschnitt
4.2 an einer sich radial zur vertikalen Maschinenachse erstreckenden Tragleiste 9
befestigt. Diese ist hierfür mit einer seitlich offenen Ausnehmung 10 versehen, in
welche der Leitungsabschnitt 4.2 seitlich eingesetzt ist, und welche durch ein mit
einer entsprechenden Ausnehmung 11 versehenes Schließblech 12 verschließbar ist. Die
Tragleiste 9 sowie das Schließblech 12 sind mittels einer Schraube 13 am oberen Rand
des Rotorabschnittes 1.2 befestigt.
[0013] Am Rotorabschnitt 1 sind weiterhin zwei Ringkanäle 14 und 15 vorgesehen, die ebenfalls
die vertikale Maschinenachse konzentrisch umschließen und für Medien ausgebildet sind,
die beim Füllprozess benötigt werden, beispielsweise für gasund/oder dampfförmige
Medien oder für Vakuum, d.h. der Ringkanal 14 ist beispielsweise ein Rückgas- oder
Spanngaskanal und der Kanal 15 ein mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Entlastungskanal
oder ein Vakuumkanal usw. Über Kanalabschnitte 16 bzw. 17, die auch teilweise von
Bohrungen im Rotorelement 1.2 gebildet sind, stehen diese Ringkanäle mit gesteuerten
Gaswegen innerhalb der Füllelemente 3 in Verbindung.
[0014] Der Ringkanal 14 ist bei der dargestellten Ausführungsform von einem Profilring oder
Ringelement 14.1 gebildet, welches aus einem U-Profil aus Stahl hergestellt ist, und
zwar derart, dass dieses Profil mit seiner offenen Seite gegen die Innenfläche des
Rotorelementes 1.2 anliegt und dort mit dem Rotorelement 1.2 dicht verschweißt ist,
sodass sich der durch das Ringelement 14.1 sowie durch die Innenfläche des Rotorelementes
1.2 geschlossene Ringkanal 14 ergibt. Der Ringkanal 15 ist bei der dargestellten Ausführungsform
von einem Ringelement 15.2 gebildet, welches aus einem Winkelprofil aus Stahlblech
gefertigt ist. Das die vertikale Maschinenachse ebenfalls konzentrisch umschließende
Ringelement 15.2 ist in den Rotorabschnitt 1 derart eingesetzt und mit den Rotorelementen
1.1 und 1.2 derart verschweißt, dass im Bereich der Ecke zwischen den Rotorelementen
1.1 und 1.2 der durch diese Rotorelemente 1.1 und 1.2 sowie durch das Ringelement
15.2 nach außen hin geschlossene Ringkanal 15 erhalten ist.
[0015] Der Füllgutkessel 6 ist über eine Tragkonstruktion mit Abstand oberhalb des Rotorabschnittes
1 an diesem gehalten. Die Tragkonstruktion ist filigran ausgebildet und besteht aus
einer Vielzahl von Tragelementen 18, die in gleichmäßigen Winkelabständen um die vertikale
Maschinenachse verteilt vorgesehen sind. Sämtliche Tragelemente 18 sind mit möglicht
geringem Volumen, aber in Form, Größe und Volumen in hohem Maße identisch, d.h. maßgleich
ausgebildet und bestehen bei der dargestellten Ausführungsform aus einem rechteckförmigen
Zuschnitt aus Stahlblech, der an seinen beiden Enden zur Bildung von Tragelementenden
18.1 und 18.2 abgewinkelt ist, sodass jedes Tragelement 18 ein breites U-Profil bildet.
Die freien Ränder der Tragelementenden 18.1 und 18.2 sind jeweils bezogen auf die
vertikale Maschinenachse radial nach außen gerichtet. Die Tragelemente 18 sind gegenüber
den Füllgutleitungen 4 bzw. den Leitungsabschnitten 4.2 und den dort vorgesehenen
Durchflussmessern 7 bezogen auf die vertikale Maschinenachse radial nach innen versetzt,
sodass der Raum unterhalb des Füllgutkessels 6 und dabei insbesondere auch die Füllgutleitungen
4, die Durchflussmesser 7, die als Schnellverschlüsse ausgebildeten Halterungen 8usw.
vom Umfang des Rotors her problemlos zugänglich sind.
[0016] Auf dem oberen Tragelementende 18.1 jedes Tragelementes 18 ist der Füllgutkessel
6 mit jeweils einer Tragkonsole 19 aufliegend befestigt. Das untere Tragelementende
18.2 ist jeweils mit dem Rotorelement 1.1 verbunden.
[0017] Eine Besonderheit der beschriebenen Ausbildung besteht darin, dass sämtliche mit
dem flüssigen Füllgut in Berührung stehende bzw. das Füllgut führende Elemente, nämlich
insbesondere der in dem jeweiligen Füllelement 3 ausgebildete Füllgut- und Flüssigkeitskanal,
dort vorhandene den Füllvorgang steuernde Ventile, die Füllgutleitung 4, der von dem
Füllgut durchströmte Teil oder Messkanal des Durchflussmessers 7, der Füllgutkessel
6 sowie der Anschlussstutzen 5 aus einem Stahl hoher Güte, im Sinne hoher Korrosionsfestigkeit,
beispielsweise Edelstahl der Klasse 1.4404 oder 1.4571 bestehen, während die übrigen,
mit dem flüssigen Füllgut nicht in Berührung stehenden Elemente, insbesondere die
den Füllgutkessel 6 und die Füllelemente 3 tragenden Elemente sowie auch die die Ringkanäle
14 und 15 bildenden Elemente, d.h. insbesondere der Rotorabschnitt 1, die die Halterung
8 bildenden Elemente (Trageleiste 9 und Schließblech 12) sowie auch die Tragelemente
18 aus einem Stahl geringerer Korrosionsfestigkeit gefertigt sind, beispielsweise
der Klasse 1.4301.
[0018] Um insbesondere auch bei wechselnden Temperaturen, wie sie beispielsweise bei der
Füllmaschine zwischen einem kalten Zustand und einer Heißabfüllung oder einer Reinigung
mit einem heißen Medium auftreten, eine gleichmäßige Wärmeausdehnung der Tragelemente
18 zu erreichen und dabei insbesondere auch ein temperaturbedingtes Schrägstellen
des Füllgutkessels 6 zu vermeiden, sind die Tragelemente 18 nicht nur aus dem selben
Material gefertigt, sondern sind auch form- und volumengleich mit möglicht geringem
Volumen ausgeführt, sodass an allen Tragelementen 18 die durch Temperaturänderungen
bedingten Änderungen insbesondere des Abstandes zwischen den Tragelementenden 18.1
und 18.2 möglichst klein und identisch sind.
[0019] Durch die Fertigung der das Füllgut führenden bzw. mit diesem in Berührung stehenden
Elemente aus dem Material hoher Güte und der das Füllgut nicht führenden Elemente
des Rotors aus dem Material geringerer Güte ergeben sich u.a. erhebliche Einsparungen
hinsichtlich der Herstellungskosten. Da sichergestellt ist, dass Elemente aus dem
Material geringerer Güte nicht mit dem Füllgut in Berührung kommen, sind u.a. auch
Korrosionsprobleme, wie z. B. Lochfraß wirksam verhindert.
[0020] Um die unterschiedlichen temperaturbedingten Längenänderungen zwischen den verschiedenen
Materialen zu kompensieren, speziell auch die unterschiedlichen temperaturbedingten
Längenänderungen zwischen den Tragelementen 18 und der Füllgutleitung 4, aber auch
zwischen dem Rotorelement 1.2 und der Füllgutleitung 4, und um temperaturabhängige
Spannungen innerhalb des Systems zu vermeiden, ist der Leitungsabschnitt 4.2 der Füllgutleitung
4 mit seinem sich in vertikaler Richtung erstreckenden Teilabschnitt axial verschiebbar
in der Halterung 8 gehalten und an seinem oberen, freien Ende 4.4 in vertikaler Richtung
axial verschiebbar, aber durch Dichtungsringe abgedichtet im Auslassstutzen 5 angeordnet.
[0021] Durch die lösbare Verbindung zwischen den Leitungsabschnitten 4.1 und 4.2 und zwischen
dem oberen Ende 4.4 und dem Anschlussstutzen 5 sowie durch die als Schnellverschluss
ausgebildete Halterung 8 ist bei dieser Ausführungsform u.a. ein problemloses Austauschen
des Leitungsabschnittes 4.2 zusammen mit dem Durchflussmesser 7 möglich.
[0022] Die Figur 3 zeigt in vereinfachter Darstellung einen Rotorabschnitt 1a, der sich
von dem Rotorabschnitt 1 im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass zusätzlich zu
den beiden von den Ringelementen 14.1 bzw. 15.1 gebildeten Ringkanälen 14 und 15 ein
weiterer Ringkanal 20 vorgesehen ist, der zusammen mit dem Ringkanal 15 zu einer geschachtelten
Ringkanalanordnung kombiniert ist. Der Ringkanal 20 ist wiederum von einem Ringelement
20.1 gebildet, welches aus einem Winkelprofil aus Stahl gefertigt ist, und zwar mit
einem scheibenringförmigen, die vertikale Maschinenachse konzentrisch umschließenden
und mit einem kreiszylinderförmigen, die vertikale Maschinenachse umschließenden Schenkel.
An seinen freien Rändern ist das Ringelement 20.1 mit dem Rotorabschnitt 1.1 bzw.
1.2 verschweißt, sodass der durch die Ringelemente 15.1 und 20.1 sowie durch die Rotorelemente
1.1 und 1.2 begrenzte Ringkanal 20 gebildet ist. Dieser steht ebenfalls über zumindest
teilweise von Bohrungen im Rotorabschnitt 1.2 gebildete Kanalabschnitte 21 mit wenigstens
einem im jeweiligen Füllelement 3 ausgebildeten, beispielsweise gesteuerten Gasweg
in Verbindung. Auch der Ringkanal 20 dient ebenfalls nicht als Kanal für das flüssige
Füllgut, sondern als Kanal für ein gas- oder dampfförmiges, beim Füllprozess verwendeten
Mediums oder für Vakuum. Das Ringelement 20.1 ist aus einem Stahl mit einer gegenüber
den das Füllgut führenden Elementen geringeren Korrosionsfestigkeit hergestellt.
[0023] Die Figur 4 zeigt in sehr schematischer Darstellung nochmals einen Rotor bzw. Rotorabschnitt
1 b zusammen mit einem den Füllgutkessel 6 tragenden Tragelement 22. Das Tragelement
22, welches zusammen mit einer Vielzahl gleichartiger Tragelemente vorgesehen ist,
ist säulen- oder stangenartig ausgeführt und mit seinem unteren Ende mit dem Rotorabschnitt
1 b und mit dem oberen Ende mit einem Ende des Tragarmes 23 verbunden, der mit seinem
anderen Ende am Füllgutkessel 6 gehalten ist. Sämtliche Tragelemente 22 besitzen dieselbe
axiale Länge sowie denselben Durchmesser, sind also in Größe, Form und Volumen und
hinsichtlich des verwendeten Materials identisch. Bei Temperaturänderungen ergeben
sich somit eine gleichmäßige Wärmeausdehnung für die Tragelemente 22 und damit ein
gleichmäßiges temperaturabhängiges Anheben und Absenken des Füllgutkessels 6 ohne
ein Schrägstellen und/oder Verklemmen dieses Kessels und/oder angeschlossener Füllgutleitungen
mit weiteren Funktionselementen.
[0024] In der Figur 4 ist weiterhin auch eine Ringleitung 24 dargestellt, die von einem
Ringelement 24.1 gebildet ist, welches als Hohlprofil aus dem Material bzw. Stahl
reduzierter Güte besteht.
[0025] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
[0026] So ist es insbesondere auch möglich, die Tragelemente 18 oder 22 für den Füllgutkessel
6 aus einem Material bzw. Metall zu fertigen, welches einen möglichst geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten
besitzt, um so temperaturabhängige Verlagerungen des Füllgutkessels 6 relativ zu dem
jeweiligen Rotor oder Rotorabschnitt 1, 1b und anderen Funktionselementen, insbesondere
auch den Füllgutleitungen 4 zu reduzieren.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1, 1a, 1b
- Rotorabschnitt
- 1.1, 1.2
- Rotorelement
- 2
- Flasche
- 3
- Füllelement
- 4
- Füllgutleitung
- 4.1, 4.2
- Leitungsabschnitt der Füllgutleitung
- 4.3
- lösbare Verbindung
- 4.4
- Ende der Füllgutleitung
- 5
- Anschlussstutzen
- 6
- Füllgutkessel
- 7
- Durchflussmesser
- 8
- Halter
- 9
- Steg
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Ausnehmung
- 12
- Schließblech
- 13
- Schraube
- 14, 15
- Ringkanal
- 14.1, 15.1
- Ringelement
- 16, 17
- Kanalabschnitt
- 18
- Tragelement
- 18.1, 18.2
- Tragelementende
- 19
- Konsole
- 20
- Ringkanal
- 20.1
- Ringelement
- 21
- Kanalabschnitt
- 22
- Tragelement
- 23
- Tragarm
1. Füllmaschine zum Füllen von Flaschen, Dosen, Beuteln oder dergleichen Behältern (2)
mit einem flüssigen Füllgut, mit mehreren an einem um eine vertikale Maschinenachse
umlaufend antreibbaren Rotor oder einem Rotorabschnitt (1, 1a, 1 b) vorgesehenen Füllelementen
(3), die jeweils eine Abgabeöffnung zur gesteuerten Abgabe des flüssigen Füllgutes
in die zu füllenden Behälter (2) aufweisen und Teil eines Füllgutweges sind, der von
das Füllgut führenden Bauteilen gebildet ist und die jeweilige Abgabeöffnung mit einem
am Rotor oder Rotorabschnitt (1, 1a, 1b) vorgesehenen Füllgutkessel (6) verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche mit dem Füllgut in Berührung kommende Flächen des Füllgutweges zwischen
dem Füllgutkessel (6) und der Abgabeöffnung aus einem Material gefertigt sind, welches
in Bezug auf die Korrosionsfestigkeit eine höhere Güte aufweist als die den Füllgutkessel
(6) und die Füllelemente (3) tragenden Elemente des Rotors oder Rotorabschnittes (1,
1a, 1b).
2. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllkessel (6) über eine Tragkonstruktion am Rotor (1, 1b) gehalten ist, und
dass die Tragkonstruktion von mehreren um die Maschinenachse verteilten und in Form,
Volumen sowie Material identischen Tragelementen (18, 22) gebildet ist.
3. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllgutkessel (6) und diesen Kessel mit den Füllelementen (3) verbindende Leitungen
(4) an ihren mit dem Füllgut in Berührung kommenden Flächen ausschließlich aus dem
Material höherer Güte hergestellt sind.
4. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Füllelementen (3) ausgebildete und die jeweilige Abgabeöffnungen aufweisende
Flüssigkeitskanäle zumindest an ihren mit dem Füllgut in Berührung kommenden Flächen
ausschließlich aus dem Material höherer Güte hergestellt sind.
5. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der das Füllgut führenden Bauteile insgesamt aus dem Material höherer
Güte hergestellt sind.
6. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Material höherer Güte ein hochwertiger Stahl, beispielsweise Edeistahl, bevorzugt
Edelstahl der Klasse 1.4404 oder 1.4571 ist.
7. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der die Füllelemente (3) und den Füllgutkessel (6) tragenden Rotorabschnitt
(1, 1a, 1b) und/oder die den Füllgutkessel (6) am Rotor oder Rotorabschnitt (1, 1a,
1b) tragende Tragkonstruktion unter Verwendung eines Materials realisiert sind, welches
eine im Vergleich zum Material der mit dem Füllgut in Berührung kommenden Flächen
reduzierte Güte aufweist.
8. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Rotor wenigstens ein Ringkanal (15, 16, 20) für ein gas- und/oder dampfförmiges
Medium und/oder Vakuum ausgebildet ist, und dass dieser wenigstens eine Ringkanal
(14, 15, 20, 24) unter Verwendung eines Materials realisiert ist, welches eine im
Vergleich zum Material der mit dem Füllgut in Berührung kommenden Flächen reduzierte
Güte aufweist.
9. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material, welches eine im Vergleich zum Material der mit dem Füllgut in Berührung
kommenden Flächen reduzierte Güte aufweist, Stahl ist, beispielsweise ein Stahl der
Güte 1.4301.
10. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel (4.4, 5) für einen temperaturbedingten Längenausgleich in den Füllgutwegen.
11. Füllmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Füllgutweg zumindest teilweise von einer an einen Anschlussstutzen (5) des
Füllgutkessels (8) angeschlossenen Füllgutleitung (4) gebildet ist, und dass die jeweilige
Füllgutleitung (4) für einen Längenausgleich abgedichtet, aber axial verschiebbar
in dem Anschlussstutzen (5) aufgenommen ist.
12. Füllmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (16) aus einem Invar-Material bestehen.
1. Filling machine for filling bottles, cans, bags, or similar containers (2) with a
liquid filling product, comprising several filling elements (3) which are provided
on a rotor or a rotor section (1, 1 a, 1 b) that can be rotatably driven about a vertical
machine axis, which in each case are provided with a discharge opening for the controlled
discharge of the liquid filling product into the containers (2) which are to be filled
and are part of the path of the filling product, which is formed from the components
carrying the filling product and connects the respective discharge opening to a filling
product container (6) which is provided on a rotor or rotor section (1, 1 a, 1 b),
characterised in that all the surfaces of the path of the filling product which come into contact with
the filling product, between the filling product container (6) and the discharge opening,
are made of a material which with regard to corrosion resistance exhibits a higher
quality than the elements of the rotor or rotor section (1, 1 a, 1 b) carrying the
filling product container (6) and the filling elements (3).
2. Filling machine according to claim 1, characterised in that the filling product container (6) is held by means of a carrier construction at the
rotor (1, 1 b), and that the carrier construction is formed by a plurality of carrier
elements (18, 22) divided around the machine axis and identical in form, volume, and
material.
3. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the filling product container (6) and the lines (4) connecting this container to
the filling elements (3) are manufactured on their surfaces which come into contact
with the filling product exclusively from the material of higher quality.
4. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that liquid channels, formed in the filling elements (3) and comprising the respective
discharge openings, are manufactured at least on their surfaces which come into contact
with the filling product exclusively from the material of higher quality.
5. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that at least some of the components carrying the filling product are wholly manufactured
from the material of higher quality.
6. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that material of higher quality is a high-quality steel, such as stainless steel, and
preferably stainless steel of class 1.4404 or 1.4571.
7. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that at least the rotor section (1, 1 a, 1 b) carrying the filling elements (3) and the
filling product container (6) and/or the carrier construction carrying the filling
product container (6) on the rotor or rotor section (1, 1 a, 1 b) are realised with
the use of a material which is of reduced quality in comparison with the material
of the surfaces which come into contact with the filling product.
8. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that, formed at the rotor, is at least one ring channel (15, 16, 20) for a gaseous and/or
vaporous medium and/or vacuum, and that this at least one ring channel (14, 15, 20,
24) is realised with the use of a material which is of reduced quality in comparison
with the material of the surfaces which come into contact with the filling product.
9. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the material which is of reduced quality in comparison with the material of the surfaces
which come into contact with the filling product is, for example, steel of grade 1.4301.
10. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised by means (4.4, 5) for a temperature-incurred length compensation in the filling product
paths.
11. Filling machine according to claim 10, characterised in that each filling product path is formed at least partially by a filling product line
(4) connected to a connection nozzle (5) of the filling product container (6), and
that the respective filling product line (4) is sealed for a length compensation,
but is accommodated axially displaceably in the connection nozzle (5).
12. Filling machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the carrier elements (18) consist of an Invar material.
1. Machine de remplissage servant à remplir des bouteilles, des canettes, des sachets
ou des contenants (2) similaires d'un produit de remplissage liquide, comprenant plusieurs
éléments de remplissage (3) prévus au niveau d'un rotor pouvant être entraîné en rotation
autour d'un axe de machine vertical ou au niveau d'un segment de rotor (1, 1a, 1b),
lesquels éléments de remplissage présentent respectivement une ouverture de distribution
servant à distribuer de manière commandée le produit de remplissage liquide dans les
contenants (2) à remplir et qui font partie intégrante d'un chemin de produit de remplissage,
qui est formé par des composants guidant le produit de remplissage et qui relie l'ouverture
de distribution respective à une cuve de produit de remplissage (6) prévue au niveau
du rotor ou du segment de rotor (1, 1a, 1b), caractérisée en ce que toutes les surfaces, venant en contact avec le produit de remplissage, du chemin
de produit de remplissage entre la cuve de produit de remplissage (6) et l'ouverture
de distribution sont confectionnées à partir d'un matériau, qui présente, en matière
de résistance à la corrosion, une qualité supérieure par rapport aux éléments, supportant
la cuve de produit de remplissage (6) et les éléments de remplissage (3), du rotor
ou du segment de rotor (1, 1a, 1b).
2. Machine de remplissage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la cuve de remplissage (6) est maintenue par l'intermédiaire d'une structure porteuse
au niveau du rotor (1, 1b), et en ce que la structure porteuse est formée par plusieurs éléments porteurs (18, 22) répartis
autour de l'axe de machine et identiques dans la forme, le volume ainsi que le matériau.
3. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cuve de produit de remplissage (6) et des conduits (4) reliant ladite cuve aux
éléments de remplissage (3) sont fabriqués, au niveau de leurs surfaces venant en
contact avec le produit de remplissage, exclusivement à partir du matériau de qualité
supérieure.
4. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des canaux de liquide réalisés dans les éléments de remplissage (3) et présentant
les ouvertures de distribution respectives sont fabriqués, au moins au niveau de leurs
surfaces venant en contact avec le produit de remplissage, exclusivement à partir
du matériau de qualité supérieure.
5. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins certains des composants guidant le produit de remplissage sont fabriqués
globalement à partir du matériau de qualité supérieure.
6. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le matériau de qualité supérieure est un acier de bonne qualité, par exemple un acier
inoxydable, de manière préférée un acier inoxydable de la classe 1.4404 ou 1.4571.
7. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins le segment de rotor (1, 1 a, 1b) supportant les éléments de remplissage (3)
et la cuve de produit de remplissage (6) et/ou la structure porteuse supportant la
cuve de produit de remplissage (6) au niveau du rotor ou du segment de rotor (1, 1
a, 1 b) sont réalisés en utilisant un matériau, qui présente une qualité moindre en
comparaison avec le matériau des surfaces venant en contact avec le produit de remplissage.
8. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un canal annulaire (15, 16, 20) pour un milieu sous forme de gaz et/ou sous
forme de vapeur et/ou pour le vide est réalisé au niveau du rotor, et en ce que ledit au moins un canal annulaire (14, 15, 20, 24) est réalisé en utilisant un matériau,
qui présente une qualité moindre en comparaison avec le matériau des surfaces venant
en contact avec le produit de remplissage.
9. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le matériau, qui présente une qualité moindre en comparaison avec le matériau des
surfaces venant en contact avec le produit de remplissage, est de l'acier, en particulier
un acier de la qualité 1.4301.
10. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par des moyens (4.4, 5) pour une compensation de longueurs, liée aux températures, dans
les chemins de produit de remplissage.
11. Machine de remplissage selon la revendication 10, caractérisée en ce que chaque chemin de produit de remplissage est formé au moins en partie par un conduit
de produit de remplissage (4) raccordé à une tubulure de raccordement (5) de la cuve
de produit de remplissage (6), et en ce que le conduit de produit de remplissage (4) respectif est étanchéifié en vue d'une compensation
de longueurs et est reçu toutefois de manière à pouvoir être déplacé par un coulissement
axial dans la tubulure de raccordement (5).
12. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments porteurs (18) sont constitués d'un matériau Invar.


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