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EP 2 094 946 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.05.2010 Patentblatt 2010/21 |
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Anmeldetag: 25.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/061469 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/061856 (29.05.2008 Gazette 2008/22) |
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SCHAUFELANORDNUNG
BLADE ARRANGEMENT
ENSEMBLE D'AUBES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.11.2006 EP 06024326
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KAYSER, Andreas
42285 Wuppertal (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 918 139 SU-A1- 1 127 979 US-A- 4 580 946
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EP-A2- 1 154 125 US-A- 2 942 843
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaufelanordnung, mit einem Rotor und mehreren am Umfang
des Rotors in einem Kranz angeordneten Schaufeln, wobei zwischen zwei unmittelbar
benachbarten Schaufeln mindestens zwei Dämpfungselemente in Umfangsrichtung des Rotors
hintereinander angeordnet sind, und wobei durch eine in radialer Richtung wirkende
Zentrifugalkraft bei einer Rotation des Rotors um eine Rotorachse benachbarte Dämpfungselemente
untereinander in Kontakt treten und eines der beiden Dämpfungselemente mit einer der
beiden Schaufeln und das andere der beiden Dämpfungselemente mit der anderen der beiden
Schaufeln in Kontakt treten.
[0002] Es ist bekannt, Schaufelanordnungen, die in Strömungsmaschinen, wie etwa Gasturbinen,
verwendet werden, mit Dämpfungselementen zu versehen. Diese dienen dazu, unerwünschte
Biege- und Torsionsschwingungen, die während des Betriebs in der Strömungsmaschine
durch unterschiedliche Anregungen auftreten, zu dämpfen. Auf diese Weise können durch
hohe Schwingungsamplituden bedingte HCF-Schäden (Abk. für "High Cycle Fatige"-Schäden)
vermieden werden, die zu einer frühzeitigen Materialermüdung und damit zu einer verkürzten
Lebensdauer der Schaufeln bzw. der Schaufelanordnung führen können. Die Dämpfungselemente
werden hierbei zwischen den einzelnen Schaufeln angeordnet. Als Dämpfungselemente
werden in der Regel lose Körper verwendet, die im Ruhezustand zunächst zwischen den
Schaufelfüßen der Schaufeln am Rotor oder auf entsprechenden Tragestrukturen aufliegen
und beim Betrieb des Rotors aufgrund der in radialer Richtung wirkenden Zentrifugalkraft
gegen die Unterseite der Schaufelplattformen benachbarter Schaufeln gedrückt werden.
Jedes Dämpfungselement steht dabei zur gleichen Zeit mit beiden benachbarten Schaufelplattformen
in Kontakt. Hierdurch kann die kinetische Energie einer aufgrund von Vibrationen hervorgerufenen
Relativbewegung zwischen den Schaufeln in Wärmeenergie umgewandelt werden, infolge
der Reibung zwischen den jeweiligen Schaufelplattformen und dem anliegenden Dämpfungselement.
Dies dämpft die Schwingungen und führt insgesamt zu einer verminderten Schwingungsbelastung
der Schaufelanordnung.
[0003] Aus der Druckschrift
EP 1 154 125 A2, die den nächstliegenden Stand der Technik darstellt, ist eine Schaufelanordnung
bekannt bei der wenigstens zwei Dämpfungselemente zwischen benachbarten Schaufeln
in Umfangsrichtung des Rotors hintereinander angeordnet sind, um eine wirksame Dämpfung
der gesamten Schaufelanordnung zu erzielen. Die in dieser Druckschrift offenbarten
Dämpfungselemente sind in voneinander abweichender Form ausgeführt, um möglichst eine
Vielzahl unterschiedlicher Schwingungsmoden dämpfen zu können. Ober die sich zwischen
den Dämpfungselementen und den Schaufeln, und ferner über die sich zwischen den einzelnen
Dämpfungselementen ausbildenden Kontaktbereiche kann zur Schwingungsdämpfung durch
Reibungswirkung Schwingungsenergie in Wärmenergie umgewandelt werden. Jedoch weisen
die sich zwischen den einzelnen Dämpfungselementen ausbildenden Kontaktbereiche lediglich
die Form eines Linienkontakts auf, mit dem eine nur geringfügig ausgeprägte Dämpfungswirkung
verbunden ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaufelanordnung mit Dämpfungselementen
anzugeben, mit der unerwünschte Schwingungen noch wirksamer gedämpft werden können.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit der eingangs genannten Schaufelanordnung gelöst,
bei der die Dämpfungselemente derart ausgebildet und in Umfangsrichtung des Rotors
hintereinander angeordnet sind, dass zwei der drei Kontakte zwischen den Dämpfungselementen
und den Schaufeln flächenartig und einer der drei Kontakte linienartig sind. Durch
diese Kombination von zwei unterschiedlich wirkenden Dämpfungselementen lassen sich
eine Vielzahl unterschiedlicher Schwingungszustände effektiv dämpfen, wobei neben
den gegenphasigen Schwingungszuständen auch die gleichphasigen Schwingungen gedämpft
werden, da durch die Flächenkontakte des keilförmigen Dämpfungselements ein Abrollen
des kreisförmigen Elements am Linienkontakt zur Plattenform unterbunden wird. Durch
die Kombination dieser Dämpfungselemente mit einem Flächenkontakt an einer Schaufelplattform
und einem Linienkontakt (Hertz'scher Kontakt) an der anderen Plattform des Schaufelpaares
ist eine kinematisch stabile Anordnung geschaffen, die ein Verkanten und lokales Abheben
aller Kontaktflächen verhindert.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Gestaltung einer Schaufelanordnung ist die Lage der Dämpfungselemente
weder unterbestimmt noch überbestimmt. Hierdurch kann eine bestmögliche Dämpfung bei
einem geteilten Dämpfer erzielt werden. Vorzugsweise sind die sich bei Rotordrehung
ausbildenden Kontaktbereiche benachbarter Dämpfungselemente in Form eines flächigen
Kontakts ausgebildet. Auf diese Weise wird die gesamte bereitgestellte Reibfläche
zwischen den Dämpfungselementen gegenüber bekannten Schaufelanordnungen deutlich erhöht,
bei denen die Dämpfungselemente nur in Form eines Linienkontakts miteinander in Kontakt
treten. Die erfindungsgemäße Erhöhung der Reibfläche bewirkt eine sehr wirksame Schwingungsdämpfung
der gesamten Schaufelanordnung. Auch unterschiedliche Schwingungsmoden können so wirksam
gedämpft werden. Insgesamt betrachtet ermöglicht die erfindungsgemäße Schaufelanordnung
eine Reduktion der Schwingungsamplituden und Spannungen durch zusätzliche Reibungsdämpfung.
[0007] In einer weiteren Ausgestaltung ist der Kontakt zwischen einem der beiden Dämpferelemente
und einer der beiden Schaufeln ein flächiger Kontakt und der Kontakt des anderen Dämpfungselements
und der anderen Schaufel ein linienartiger Kontakt. Alternativ könnte selbstverständlich
der einzige Linienkontakt auch zwischen den Dämpfungselementen vorgesehen sein.
[0008] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung unterscheiden sich die Dämpfungselemente in
ihrer geometrischen Form. Erfindungsgemäß können so mit geeignet geformten Dämpfungselementen
auch Schwingungsmoden wirksam gedämpft werden, die bei gleichbleibender Gestaltung
aller Dämpfungselemente nicht wirksam gedämpft werden können. Bevorzugt können sich
die Dämpfungselemente auch in ihren Massen unterscheiden, um durch Kombination mit
geeigneten geometrischen Formen eine möglichst große Anzahl unterschiedlicher Schwingungsmoden
wirksam zu dämpfen. Ferner können durch Verwendung von Dämpfungselementen aus unterschiedlichen
Materialien die Reibungsverhältnisse (Reibkoeffizient, Rauheit) in den Kontaktbereichen
beeinflusst werden, um auch so eine gezielte Dämpfung mehrerer Moden, auch in erhöhten
Frequenzbereichen, zu ermöglichen.
[0009] Um die Dämpfungselemente geeignet zwischen benachbarten Schaufeln anordnen zu können,
sind diese vorzugsweise stabförmig ausgebildet.
[0010] Bei einer konkreten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaufelanordnung sind zwei
Dämpfungselemente in Umfangsrichtung des Rotors hintereinander angeordnet, wobei die
Dämpfungselemente vorzugsweise stabförmig ausgebildet sind und ein Dämpfungselement
einen Querschnitt von der Form eines Keils und das andere Dämpfungselement einen Querschnitt
von der Form eines Viertelkreises aufweist. Insbesondere durch derartige aufeinander
abgestimmte Querschnittsformen der Dämpfungselemente lassen sich die erfindungsgemäßen
Vorteile erzielen.
[0011] Bei einer alternativen vorteilhaften Weiterbildung sind drei Dämpfungselemente in
Umfangsrichtung des Rotors hintereinander angeordnet. Durch ein weiteres Dämpfungselement,
das vorzugsweise eine andere geometrische Form aufweist als die übrigen Dämpfungselemente,
können gegebenenfalls weitere störende Schwingungsmoden wirksam gedämpft werden. Vorzugsweise
treten hierbei nur die beiden äußeren der in Umfangsrichtung des Rotors hintereinander
angeordneten Dämpfungselemente über Reibungsflächen, die an den Schaufeln des Schaufelpaars
ausgebildet sind, mit den Schaufeln des Schaufelpaars in Kontakt. Je nach Anwendungsfall
kann es auch von Vorteil sein, mehr als drei Dämpfungselemente zwischen zwei benachbarten
Schaufeln hintereinander anzuordnen.
[0012] Bei einer weiteren konkreten Weiterbildung sind die Dämpfungselemente aus Stahl oder
Keramik hergestellt, also Materialen, mit denen eine wirksame Dämpfung realisiert
werden kann.
[0013] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaufelanordnung
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in denen
FIG 1 schematisch einen Ausschnitt einer erfindungemäßen Schaufelanordnung in einer
Schnittebene senkrecht zur Rotorachse zeigt und
FIG 2 schematisch die Anordnung zweier Dämpfungselement-Gruppen über die axiale Erstreckung
einer Schaufel zeigt.
[0014] Die Fig. 1 zeigt einen schematischen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Schaufelanordnung
1 in einer Schnittebene senkrecht zur Rotorachse. Der Ausschnitt zeigt zwei Schaufelplattformen
3 von benachbarten Schaufeln der erfindungsgemäßen Schaufelanordnung 1. Die Schaufeln
sind an der Rotorscheibe der Schaufelanordnung 1 eingehängt und weisen einen geringen
Abstand zueinander auf. Zwischen den beiden Schaufelplattformen 3 sind zwei Dämpfungselemente
5 und 7 lose angeordnet. Beide Dämpfungselemente 5, 7 bilden eine Dämpfergruppe und
sind in axialer Richtung stabförmig ausgebildet, wobei das Dämpfungselement 7 einen
viertelkreisförmigen Querschnitt und das Dämpfungselement 5 einen keilförmigen Querschnitt
aufweist.
[0015] Die Unterseiten der beiden Schaufelplattformen 3 bilden Reibungsflächen 9, 11 aus.
Gegen diese Reibungsflächen 9, 11 werden die beiden Dämpfungselemente 5, 7 bei einer
Rotation des Rotors (nicht dargestellt) durch Wirkung der Zentrifugalkraft gedrückt.
Die Reibungsflächen 9, 11 sind vorliegend unter bestimmten Winkeln δ und ε zu der
Ebene geneigt, die durch die radiale Richtung R und die Rotorachse aufgespannt wird,
so dass sie zusammen eine V-förmige Führung bilden, in welche die Dämpfungselemente
5, 7 durch die Zentrifugalkraft gedrückt werden. Das keilförmige Dämpfungselement
5 weist eine Reibungsfläche 13 auf, deren Neigung an den Winkel δ angepasst ist, um
einen wirksamen flächigen Reibungskontakt zwischen dem Dämpfungselement 5 und der
entsprechenden Schaufelplattform 3 bereitzustellen. Die Winkel δ und ε liegen hierbei
vorzugsweise im Bereich von 20° bis 70°, wobei der Bereich von 40° bis 60° noch bevorzugter
ist.
[0016] Bei Einsatz der erfindungsgemäßen Schaufelanordnung 1 in einer Strömungsmaschine,
wie etwa einer Gasturbine, bilden sich in der Schaufelanordnung 1 infolge von unterschiedlichen
Anregungen oft unerwünschte Schwingungen in Form von Biege- und Torsionsschwingungen
aus. Diese Schwingungen bewirken in der Regel eine Relativbewegung zwischen den beiden
benachbarten Schaufelplattformen 3, die wiederum zu einer Relativbewegung zwischen
dem keilförmigen Dämpfungselement 5 und der Reibungsfläche 9, zwischen dem viertelkreisförmigen
Dämpfungselement 7 und der Reibungsfläche 11, und zu einer Relativbewegung zwischen
den beiden Dämpfungselementen 5 und 7 im Kontaktbereich 15 (in Fig. 1 schematisch
durch eine gestrichelte Linie dargestellt) führt. Auf diese Weise kann erfindungsgemäß
in allen drei Kontaktbereichen Schwingungsenergie infolge von Reibung in Wärmeenergie
umgewandelt werden, um eine wirksame Schwingungsdämpfung zu erzielen. Hierbei werden
mit dem keilförmigen Dämpfungselement 5 vor allem Schwingungen wirksam gedämpft, die
auch gleichphasig auftreten.
[0017] Erfindungsgemäß sind die Dämpfungselemente 5 und 7 derart ausgebildet und in Umfangsrichtung
des Rotors hintereinander angeordnet, dass der Kontakt im Kontaktbereich 15 ein flächiger
Kontakt 15 ist, genauso wie der Kontakt zwischen Dämpfungselement 5 und Plattform
3. Auf diese Weise wird die gesamte bereitgestellte Reibfläche zwischen den Dämpfungselementen
5 und 7 gegenüber bekannten Schaufelanordnungen deutlich erhöht, bei denen der Kontaktbereich
zwischen den Dämpfungselementen nicht als flächiger Kontakt, sondern in Form eines
Linienkontakts (Hertz'scher Kontakt) ausgebildet ist. Im Unterschied zu bekannten
Lösungen, bei denen bei Verwendung von zwei Dämpfungselementen zwei Linienkontakte
und ein flächiger Kontakt bereitgestellt werden, sind es erfindungsgemäß zwei flächige
Kontakte und nur ein Linienkontakt(und zwar zwischen Dämpfungselement 7 und Plattform
3). Die erfindungsgemäß über den flächigen Kontakt 15 zusätzlich bereitgestellte Reibungsfläche
bewirkt eine sehr wirksame Schwingungsdämpfung der gesamten Schaufelanordnung 1.
[0018] Vorliegend verläuft der flächige Kontakt 15 parallel zur radialen Richtung R, kann
jedoch durch entsprechend gewählte Winkel α und β auch zur radialen Richtung R geneigt
sein. Bevorzugt liegt hierbei der Winkel α innerhalb eines Bereichs von 70° bis 90
° und der Winkel β innerhalb eines Bereichs von 110° bis 90° oder umgekehrt.
[0019] Fig. 2 zeigt schematisch die Anordnung zweier Dämpfungselement-Gruppen 25, 27. Die
Positionen der Dämpfungselement-Gruppen 25 und 27, die jeweils eine bestimmte Anzahl
von Dämpfungselementen umfassen, sind schematisch durch Kreise angedeutet. Die Dämpfungselemente
erstrecken sich stabförmig in Axialrichtung, wobei die Gruppen entlang der axialen
Erstreckung einer Schaufel 17 (axiale Richtung 23) verteilt sind. Die Schaufel 17
umfasst ein Schaufelblatt 19, eine Schaufelplattform 3, einen Schaufelfuß 21, eine
Schaufelvorderkante 29 und eine Schaufelhinterkante 31. Vorliegend befindet sich die
Dämpfungselement-Gruppe 27 an der Schaufelvorderkante 29 und die Dämpfungselement-Gruppe
25 an der Schaufelhinterkante 31. Die Strömungsrichtung 33 ist durch einen Pfeil angedeutet.
Durch eine asymmetrische Anordnung oder Ausgestaltung der Gruppen 25, 27 in der axialen
Richtung 23 können erfindungsgemäß unterschiedliche Schwingungsmoden effektiv gedämpft
werden.
1. Schaufelanordnung (1),
mit einem Rotor und mehreren am Umfang des Rotors in einem Kranz angeordneten Schaufeln
(17),
wobei zwischen zwei unmittelbar benachbarten Schaufeln (17) mindestens zwei Dämpfungselemente
(5, 7) in Umfangsrichtung des Rotors hintereinander angeordnet sind, und
wobei durch eine in radialer Richtung wirkende Zentrifugalkraft bei einer Rotation
des Rotors um eine Rotorachse
benachbarte Dämpfungselemente (5, 7) untereinander in Kontakt treten und
eines der beiden Dämpfungselemente (5, 7) mit einer der beiden Schaufeln (17) und
das andere der beiden Dämpfungselemente (7, 5) mit der anderen der beiden Schaufeln
(17) in Kontakt treten,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei der drei Kontakte flächenartig und einer der drei Kontakte linienartig ist.
2. Schaufelanordnung nach Anspruch 1,
bei der die Dämpfungselemente (5, 7) derart ausgebildet und in Umfangsrichtung des
Rotors hintereinander angeordnet sind, dass der Kontakt zwischen ihnen ein flächiger
Kontakt (15) ist und
dass der Kontakt zwischen einem der beiden Dämpferelemente (5) und einer der beiden
Schaufeln (17) ein flächiger Kontakt ist und
dass der Kontakt zwischen dem anderen der beiden Dämpfungselemente (7) und der anderen
der beiden Schaufel (17) ein linienartiger Kontakt ist.
3. Schaufelanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
bei der sich die Dämpfungselemente (5, 7) in ihrer geometrischen Form unterscheiden.
4. Schaufelanordnung (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3,
bei der sich die Dämpfungselemente (5, 7) in ihren Massen unterscheiden.
5. Schaufelanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der die Dämpfungselemente (5, 7) stabförmig ausgebildet sind.
6. Schaufelanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der die Dämpfungselemente (5, 7) stabförmig ausgebildet sind,
wobei ein Dämpfungselement (5) einen Querschnitt von der Form eines Keils und das
andere Dämpfungselement (7) einen Querschnitt von der Form eines Viertelkreises aufweist.
7. Schaufelanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der drei Dämpfungselemente in Umfangsrichtung des Rotors hintereinander angeordnet
sind.
8. Schaufelanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der die Dämpfungselemente (5, 7) aus Stahl oder Keramik hergestellt sind.
1. Blade arrangement (1),
with a rotor and a plurality of blades (17) which are arranged on the periphery of
the rotor in a ring,
wherein between two directly adjacent blades (17) at least two damping elements (5,
7) are arranged in series in the circumferential direction of the rotor, and
wherein as a result of a centrifugal force, which acts in the radial direction, during
a rotation of the rotor around a rotor axis
adjacent damping elements (5, 7) come into contact with each other, and
one of the two damping elements (5, 7) comes into contact with one of the two blades
(17) and
the other of the two damping elements (7, 5) comes into contact with the other of
the two blades (17),
characterized in that
two of the three contacts are of a planar type and one of the two contacts is of a
linear type.
2. Blade arrangement according to Claim 1,
wherein the damping elements (5, 7) are formed and arranged in series in the circumferential
direction of the rotor in such a way that the contact between them is a planar contact
(15), and
that the contact between one of the two damping elements (5) and one of the two blades
(17) is a planar contact, and
that the contact between the other of the two damping elements (7) and the other of
the two blades (17) is a linear type of contact.
3. Blade arrangement (1) according to Claim 1 or 2,
wherein the damping elements (5, 7) differ in their geometric shape.
4. Blade arrangement (1) according to Claim 1, 2 or 3,
wherein the damping elements (5, 7) differ in their masses.
5. Blade arrangement (1) according to one of the preceding claims,
wherein the damping elements (5, 7) are designed in a barlike form.
6. Blade arrangement (1) according to one of the preceding claims,
wherein the damping elements (5, 7) are designed in a barlike form,
wherein one damping element (5) has a cross section of the shape of a wedge and the
other damping element (7) has a cross section of the shape of a quadrant.
7. Blade arrangement (1) according to one of the preceding claims,
wherein three damping elements are arranged in series in the circumferential direction
of the rotor.
8. Blade arrangement (1) according to one of the preceding claims,
wherein the damping elements (5, 7) are produced from steel or ceramic.
1. Agencement ( 1 ) d'aubes,
comprenant un rotor et plusieurs aubes ( 17 ) disposées en une couronne sur le pourtour
du rotor,
dans lequel entre deux aubes ( 17 ) immédiatement voisines sont disposées au moins
deux éléments ( 5, 7 ) d'amortissement qui se succèdent dans la direction du pourtour
du rotor, et
dans lequel par une force centrifuge agissant dans la direction radiale lors d'une
rotation du rotor autour d'un axe du rotor,
des éléments ( 5, 7 ) d'amortissement voisins entrent en contact entre eux et
l'un des deux éléments ( 5, 7 ) d'amortissement entre en contact avec l'une des deux
aubes ( 17 ) et
l'autre des deux éléments ( 7, 5 ) d'amortissement entre en contact avec l'autre des
deux aubes ( 17 ),
caractérisé en ce que deux des trois contacts sont superficiels et l'un des trois contacts est linéaire.
2. Agencement d'aubes suivant la revendication 1,
dans lequel les éléments ( 5, 7 ) d'amortissement sont constitués et disposés les
uns derrière les autres dans la direction du pourtour du rotor de manière à ce que
le contact entre eux soit un contact ( 15 ) superficiel et
en ce que le contact entre l'un des deux éléments ( 5 ) d'amortissement et l'une des
deux aubes ( 17 ) soit un contact superficiel et
en ce que le contact entre l'autre des deux éléments ( 7 ) d'amortissement et l'autre
des deux aubes ( 17 ) soit un contact linéaire.
3. Agencement ( 1 ) d'aubes suivant la revendication 1 ou 2,
dans lequel les éléments ( 5, 7 ) d'amortissement se distinguent par leur forme géométrique.
4. Agencement ( 1 ) d'aubes suivant la revendication 1, 2 ou 3,
dans lequel les éléments ( 5, 7 ) d'amortissement se distinguent par leur masse.
5. Agencement ( 1 ) d'aubes suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel les éléments ( 5, 7 ) d'amortissement sont en forme de barre.
6. Agencement ( 1 ) d'aubes suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel les éléments ( 5, 7 ) d'amortissement sont en forme de barre,
un élément ( 5 ) d'amortissement ayant une section transversale de la forme d'un coin
et l'autre élément ( 7 ) d'amortissement ayant une section transversale de la forme
d'un cadran de cercle.
7. Agencement ( 1 ) d'aubes suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel trois éléments d'amortissement sont disposés l'un derrière l'autre dans
la direction du contour du rotor.
8. Agencement ( 1 ) d'aubes suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel les éléments ( 5, 7 ) d'amortissement sont en acier ou en céramique.

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