[0001] Die Erfindung betrifft einen Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter
gebildet aus zwei Kontaktlinsenkammern für jeweils eine Kontaktlinse sowie einem Behältnis
zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Kontaktlinsen sind eines der am meisten verwendeten Sehhilfsmittel in den industrialisierten
Ländern. Sie ersetzten die meist nicht so ästhetische Brille indem sie der Augenhornhaut
direkt anliegen, nur durch einen dünnen Tränenfilm von dieser getrennt. Nicht zu vergessen
wären auch die Menschen, die zwar keine Sehschwierigkeiten haben, jedoch ihre Augenfarbe
verändern möchten. Auch dies ist mithilfe von Kontaktlinsen möglich.
[0003] Es gibt mehrer Arten von Kontaktlinsen, auch was das Material anbetrifft. Die anfänglich
beliebten harten Kontaktlinsen wurden von Kontaktlinsen verdrängt, die aus einem flexiblen,
wasserspeichernden und luftdurchlässigen Material bestehen. Dieses weiche Material
ist um ein Vielfaches angenehmer für das Auge als das ursprüngliche, härtere Material.
Auch die reizfreie Tragezeit der Kontaktlinsen ist dadurch sehr gestiegen.
[0004] Es gibt als verschiedene Kontaktlinsentypen Tages-, Monats- und Jahreskontaktlinsen.
Die Tageskontaktlinsen sollten nur einen Tag lang getragen und dann entsorgt werden,
die Monatskontaktlinsen können 30 Tage und die Jahresontaktlinsen bis zu einem Jahr
lang genutzt werden. Da die Tageskontaktlinsen nur einen Tag lang getragen werden,
ist eine Pflege dieser Kontaktlinsen nicht notwendig, da jeden Tag neue Kontaktlinsen
eingesetzt werden.
[0005] Anders sieht es aus bei den Kontaktlinsen, die längere Zeit getragen werden. Die
Tränenflüssigkeit enthält neben Wasser und Salzen eine Fülle weiterer Substanzen,
die zu einer Verunreinigung der Kontaktlinsen führen. So sind hier ganz besonders
die Proteine hervorzuheben. Diese lagern sich im Laufe der Tragezeit auf die auf der
Hornhaut anliegende Kontaktlinse an. Diese Proteinanlagerung bietet einen guten Nährboden
für Bakterien, die Infektionen der Horn- und Bindehaut der Augen verursachen können.
[0006] Es gibt hauptsächlich zwei Pflegesysteme für Kontaktlinsen: Das Peroxyd-System (2-Stufen-Plegesystem
auf Wasserstoffperoxydbasis) und das All-In-One-Pflegesystem (1-Stufen-Pflegesystem).
[0007] Das 2-Stufen-Plegesystem entfernt Proteinablagerungen auf der Kontaktlinse durch
Wasserstoffperoxyd, das durch eine chemische Reaktion in Wasser und Sauerstoff gespalten
wird. Ein Kontakt von Wasserstoffperoxyd (H
2O
2) direkt mit der Hornhaut würde zu schweren Reizungen der Hornhaut führen und könnte
sogar eine permanente Trübung dieser zur Folge haben.
[0008] Das 1-Stufen-Pflegesystem enthält mehrere chemische Komponenten, die sowohl eine
Pflege der Kontaktlinse bewirken als auch die Augen bei direktem Kontakt nicht reizt.
[0009] Für gewöhnlich werden die Kontaktlinsen zur Aufbewahrung und zur Pflege in die dazugehörigen
Kontaktlinsenbehälter gelegt (meist vor der Nachtruhe). Die Aufbewahrungsflüssigkeit
führt nicht nur zur Desinfektion der Kontaktlinse, sondern verhindert auch ein Austrocknen
der Kontaktlinse, die in einer trockenen Umgebung innerhalb weniger Stunden schrumpfen
und austrocknen würde.
[0010] Die folgende Erfindung soll die Aufbewahrung und die Reinigung von Kontaktlinsen
durch das 1-Stufen-Pflegesystem (All-In-One) vereinfachen.
[0011] Das Tragen von Kontaktlinsen erfordert deren Pflege und Reinigung sowohl zum Erhalt
der Kontaktlinsen und als auch aus hygienischen Zwängen heraus. Dies ist mitunter
ein wenig umständlich, da man sowohl einen Aufbewahrungs- und Reinigungsbehälter für
die Kontaktlinsen, als auch einen Flüssigkeitsspender für die Pflegeflüssigkeit mit
sich führen muss, was insbesondere auf Reisen beschwerlich ist.
[0012] Der Kontaktlinsenbehälter beherbergt hierbei für gewöhnlich je eine separate Kontaktlinsenkammer
für die rechte und für die linke Kontaktlinse. Nach dem Einlegen der Kontaktlinsen
in den dazugehörigen Kontaktlinsenkammern, werden die letzteren mit Pflegeflüssigkeit
befüllt und mit einem Deckel verschlossen.
[0013] Das Mitführen zweier solcher Behälter, nämlich eines Aufbewahrungs- und Reinigungsbehälters
sowie eines Behälters für die Reinigungsflüssigkeit, die in der Regel unterschiedliche
Formen und Größen aufweisen, stellt für den Kontaktlinsenträger eine unangenehme aber
zwingende Last dar, da man auf das Mitführen der beiden oben genannten Behälter angewiesen
ist. Außerdem ist das ständige Umfüllen von Pflegeflüssigkeit vom Flüssigkeitsspender
in die Kontaktlinsenkammern hinein aufgrund der geringen Größe dieser Kontaktlinsenkammern
mit einem gewissen unbeabsichtigten Verlust von Pflegeflüssigkeit verbunden und auf
die Dauer lästig.
[0014] Es ist bereits als Grundidee bekannt, eine Kombination eines Kontaktlinsen-Aufbewahrungs-
und -Reinigungsbehälters mit einem Flüssigkeitsspender anzustreben. So findet der
Transport der Flüssigkeit aus dem Spender in den Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und
-Reinigungsbehälter hinein innerhalb dieses einen Behälters beispielsweise durch einen
Knopfdruck statt. Diese Methode würde für den kontaktlinsentragenden Benutzer, insbesondere
auf Reisen, zu einer Erleichterung und Vereinfachung des Pflege- und Aufbewahrungsvorgangs
seiner Kontaktlinsen führen.
[0015] Es gab bereits Ansätze zur Kombination des Pflegeflüssigkeitsbehälters mit dem Kontaktlinsenbehälter,
so dass diese nicht separat voneinander getragen werden müssen oder womöglich eine
der Komponenten vergessen oder verloren werden könnte.
[0016] "Pinchassi Dar et al." beschreiben in der
US 20050186128 A1 einen solchen nachfüllbaren Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter,
in dem über integrierte Einwegventile, infolge einer Gehäusekompression, Reinigungsflüssigkeit
aus dem Flüssigkeitsreservoir in die Kontaktlinsenkammern hinein befördert wird.
[0017] Ein weiterer Versuch einer solchen Kombination ist in der Schrift
DE 4212873 C1 vorzufinden. Hierbei werden mehrere Möglichkeiten für einen solchen Behälter dargestellt.
Als Hauptlösung wird ein Gehäuse beschrieben, das neben den 2 eingelassenen Kontaktlinsenkammern
zur Aufbewahrung der Kontaktlinsen noch 2 weitere Kontaktlinsenkammern aufweist, die
an ein in dem Gehäuse integriertes Flüssigkeitsreservoir Anschluss haben. Diese 2
zusätzlichen Kontaktlinsenkammern sind mit je einer Pipette versehen, die zum Transport
der Reinigungsflüssigkeit in die Kontaktlinsenkammern bestimmt sind. Als eine Alternative
wird in den Zeichnungen dieser Schrift ein externer "Füllhahn" beschrieben, der aus
dem Gehäuse hervorspringt und praktisch eine Verlängerung des Flüssigkeitsreservoirs
darstellt. Durch diesen Füllhahn im Zusammenspiel mit einer flexiblen, komprimierbaren
Stelle in der Flüssigkeitsreservoirwand sollen die Kontaktlinsenkammern durch Eindrücken
dieser komprimierbaren Gehäusepartie, mit Flüssigkeit befüllt werden können.
[0018] Weiterhin beschreibt die
US 006080361 A eine elektrische Reinigungsmaschine für Kontaktlinsen, die mit einem Bakterienfilter
versehen ist.
[0019] Fortier (US Design 390356) beschreibt ein zylindrisches Gebilde, das an beiden Enden
je eine Kontaktlinsenkammer für je eine Kontaktlinse aufweist. Die Mitte dieses Gebildes
stellt anscheinend das Flüssigkeitsreservoir dar, das durch Kompression die beiden
Kontaktlinsenkammern mit Flüssigkeit befüllt.
[0020] Schließlich offenbart die Schrift
FR 2 835 751 A1 ebenfalls einen Behälter mit Flüssigkeitsreservoir und Pumpknopf, wobei der Pumpvorgang
bei geöffneten Kammerdeckeln vorgenommen wird. Ein Druckausgleich der Kontaktlinsenkammern
ist nicht vorgesehen.
[0021] Nachteilig bei den genannten Lösungen ist hierbei, daß der Pumpvorgang durch den
in der geschlossenen Kontaktlinsenkammer vorhandenen Gegendruck stark behindert wird.
Dies bewirkt, daß die bekannten Vorrichtungen nur bei geöffnetem Kammerdeckel mit
einer definierten Flüssigkeitsmenge befüllt werden können.
[0022] Weiterhin ist hierbei nachteilig, dass auf diese Weise die Befüllung unverändert
ein schwieriger Vorgang bleibt, da die zur Befüllung zu betätigenden, vergleichsweise
kleinen Hilfsmittel, in der Regel ein Pumpknopf, fest eingedrückt werden müssen, wodurch
es leicht zu einem Verschütten der Flüssigkeit aus den geöffneten Kontaktlinsenkammern
und hierbei schlimmstenfalls sogar zu einem Herausfallen der Kontaktlinsen selbst
kommen kann. Wird die Kontaktlinse erst nach dem Füllvorgang in die befüllte Kontaktlinsenkammer
eingelegt, ist dies auch nicht ideal, da die sehr leichte Linse von der Reinigungsflüssigkeit
getragen wird. Zur vollständigen Desinfektion muß demnach erst die vollständige Benetzung
der Kontaktlinsen sichergestellt werden.
[0023] Somit kann mit den bekannten Vorrichtungen die eigentlich angestrebte Erleichterung
bei der Aufbewahrung und Reinigung der Kontaktlinsen nur bedingt erreicht werden,
da die Handhabung bei geöffneten Kontaktlinsenkammern wiederum Geschick erfordert
und ein Verschütten der Reinigungsflüssigkeit zur Folge haben kann.
[0024] Aufgabe der Erfindung vor diesem Hintergrund ist es, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art so zu verbessern, dass deren Handhabung, insbesondere beim Befüllen
der Kontaktlinsenkammern mit desinfizierender Reinigungsflüssigkeit erleichtert wird,
wobei die Kontaktlinsenkammern auch bei geschlossenem Deckel befüllbar sein sollen.
[0025] Erreicht wird dies nach der Erfindung nach Anspruch 1 dadurch, daß die Kontaktlinsenkammern
mit lösbaren Kammerdeckeln verschließbar sind, in denen mittels einer flexiblen Deckelmembran
zur Kontaktlinsenkammer hin abgeschlossen ein komprimierbarer Hohlraum angeordnet
ist.
[0026] Die Kontaktlinsenkammern werden nach dem Einlegen der Kontaktlinsen durch einen Deckel
verschlossen. Um einen Flüssigkeitsaustritt aus den Kontaktlinsenkammern beim Transport
der Vorrichtung zu verhindern, müssen die Kontaktlinsenkammern wasserdicht abgeschlossen
sein. Dieser dichte Verschluss muß auch bei dem durch den Pumpvorgang erzeugten Überdruck
in den Kontaktlinsenkammern bestehen bleiben. Erreicht wird dies durch den im Deckel
als Kompressionszone dienenden Hohlraum, der durch eine flexible Membran gegenüber
der die Linse aufnehmenden restlichen Kontaktlinsenkammer abgetrennt wird.
[0027] Dadurch ist es möglich, Flüssigkeit in die dicht verschlossene Kontaktlinsenkammer
zu pumpen, wobei der Widerstand durch den entstehenden zusätzlichen Druck durch eine
Kompression der Luft in dem abgetrennten Hohlraum deutlich reduziert wird. Beim Eintritt
von Flüssigkeit in die bereits verschlossene Kontaktlinsenkammer weitet sich die an
der innenliegenden Seite des Deckels angebrachte flexible Membran in den Hohlraum
aus.
[0028] Eine vorteilhafte Bauform sieht hierbei vor, daß die Deckelmembran durch einen im
komprimierbaren Hohlraum angeordneten Federkörper gegenüber der Kontaktlinsenkammer
vorgespannt ist. Auf diese Weise ist der durch den Pumpvorgang für die Befüllung der
Kontaktlinsenkammern erforderliche Druck über den verwendeten Federkörper einstellbar.
[0029] Hieraus resultiert, daß die Menge der beim Pumpvorgang in die Kontaktlinsenkammern
einströmenden Reinigungsflüssigkeit auf diesem Wege genau einstellbar ist, wodurch
der Vorteil verwirklicht werden kann, nur eine genau definierte Menge an Reinigungsflüssigkeit
zu verwenden. So wird erreicht, daß die Benutzungsdauer des mit einer bestimmten Menge
an Reinigungsflüssigkeit vorgefüllten Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälters
deutlich verlängert werden kann, da nur genau so viel Reinigungsflüssigkeit verwendet
wird wie nötig.
[0030] Eine weitere vorteilhafte Bauform sieht vor, daß die Deckelmembran einen bei der
Befüllung der Kontaktlinsenkammer am Kammerdeckel anliegenden Kontrollabschnitt aufweist,
der durch ein Sichtfenster im Kammerdeckel erkennbar ist. Ziel hierbei ist es, daß
auf diese Weise erkennbar wird, ob die Reinigung der Linsen tatsächlich in der gewünschten
Form stattfinden kann. Der Kontrollabschnitt der Deckelmembran kommt bei einer definierten
Füllung der Kontaktlinsenkammer sichtbar an das Sichtfenster im Deckel heran und signalisiert
so dem Benutzer, daß die Kontaktlinsenkammer ausreichend gefüllt und so die Kontaktlinse
vollständig mit Reinigungsflüssigkeit benetzt ist.
[0031] Diese Funktion kann auch den Ablauf der Benutzungsdauer der Vorrichtung anzeigen,
da bei Ausbleiben der gewünschten Anzeige im Sichtfenster davon ausgegangen werden
muß, daß nicht mehr genug Reinigungsflüssigkeit im Behälter vorhanden ist und dieser
daher ausgetauscht werden muß.
[0032] Zweckmäßigerweise kann der Kontrollabschnitt der Deckelmembran als eine zum Kammerdeckel
weisende Vertiefung in der Deckelmembran ausgebildet sein. Auf diese Weise ist eine
bessere Steuerung der Anzeige im Sichtfenster möglich, da der Kontrollabschnitt eine
klare Formgebung aufweist und somit auch genau in einem auch kleinen Sichtfenster
positioniert werden kann. Zudem ist der Verformungsaufwand der Deckelmembran und der
zum Sichtfenster zurückzulegende Weg reduzier- und definierbar.
[0033] Eine weitere vorteilhafte Gestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Flüssigkeitsreservoir
gebildet wird aus einer Oberschale, in der zumindest die Kontaktlinsenkammern angeordnet
sind, sowie aus einer mit der Oberschale dicht verbundenen Unterschale, wobei der
eingeschlossene Zwischenraum mit Reinigungsflüssigkeit ausgefüllt ist. Zweckmäßigerweise
enthält die Oberschale ebenfalls die erforderliche Pumpe, so daß die Unterschale lediglich
schalenförmig auszubilden ist. Hierbei ist vorgesehen, den gesamten Innenraum zwischen
den Schalen mit Reinigungsflüssigkeit zu füllen um so ein Maximum an Flüssigkeit aufnehmen
zu können und so die Benutzungsdauer verbessern zu können.
[0034] Um das Entstehen eines Unterdrucks in diesem so gebildeten Flüssigkeitsreservoir
ausschließen zu können ist vorgesehen, daß auf der Unterschale eine flexible Dichtungsmembran
in etwa flächig anliegt und derart mit der Unterschale verbunden ist, dass sie den
Innenraum des Flüssigkeitsreservoirs gegenüber Druckausgleichsöffnungen in der Unterschale
abdichtet. Beim Pumpvorgang wird demnach Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsreservoir
entnommen, wodurch ein Unterdruck entsteht, der durch eine Verformung der Dichtungsmembran
allerdings kompensiert wird. Diese Membran wird demnach über die Lebensdauer der Vorrichtung
zunehmend zur Oberschale hin verformt, wobei durch die Druckausgleichsöffnungen Luft
in die Unterschale einströmt, die durch die elastische Dichtungsmembran von dem Flüssigkeitsreservoir
getrennt ist. Auf diese Weise kann ein sicherer Pumpvorgang zu jeder Zeit gewährleistet
werden.
[0035] Hierbei sieht eine vorteilhafte Gestaltung der Erfindung vor, daß die auf der Unterschale
in etwa flächig anliegende flexible Dichtungsmembran umlaufend im Verbindungsbereich
zwischen der Oberschale und der Unterschale angeordnet ist und diesen Verbindungsbereich
abdichtet. Die Dichtungsmembran wird demnach wie eine Zwischenschicht zwischen Ober-
und Unterschale gelegt und durch deren Verbindung fest in dem umlaufenden Verbindungsbereich,
beispielsweise einer umlaufenden Steckverbindung der Schalen, fixiert. Die derart
zwischen den Schalen eingeklemmte Dichtungsmembran bewirkt hierbei aufgrund ihrer
Elastizität zusätzlich eine Abdichtung in diesem Verbindungsbereich. Dies ist erforderlich,
um ein Austreten der Reinigungsflüssigkeit an dieser Nahtstelle sicher zu vermeiden.
[0036] Die Kammerdeckel können hierbei einseitig gelenkig mit der Oberschale verbunden und
über einen Einrastmechanismus schließbar und wieder zu öffnen sein. Ziel ist es hierbei,
ein möglichst leichtes Öffnen und Schließen der Deckel zu ermöglichen. Die gelenkige
Führung am Gehäuse des Behälters stellt sicher, daß die Deckel nicht als lose Teile
abhanden kommen können und gleichzeitig sicher in die Verschlußstellung geführt werden,
beispielsweise ohne als kleine Bauteile in der
[0037] Der Inhalt des Flüssigkeitsreservoirs sollte Flüssigkeit für mehrere Wochen enthalten.
Dem Benutzer wird das Auffüllen der Pflegeflüssigkeit aus einem anderen Behälter in
die Kontaktlinsenkammern hinein von Hand erspart; das Auffüllen erfolgt einfach per
Knopfdruck.
[0038] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1:
- Draufsicht auf den Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter
- Figur 2:
- Senkrechter Schnitt (X-X) durch eine Kontaktlinsen- kammer und die Pumpe des Kontaktlinsen-Aufbewahrungs-
und -Reinigungsbehälters
- Figur 3:
- Detailausschnitt A eines Einwegventils
[0039] Kammeröffnung zu verkanten. Ein Einrastmechanismus hat zudem den Vorteil, daß das
Verschließen durch einfachen Druck in die Einrastposition erreicht wird. Zweckmäßigerweise
bewirkt ein späterer neuerlicher Druck auf den Deckel das Auslösen des Einrastmechanismus
und somit das Öffnen des Deckels.
[0040] Die geschlossenen Kammerdeckel sind zudem zweckmäßigerweise durch seitlich an der
Oberschale gelenkig befestigten Sicherungsbügel gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen
sicherbar. Bei geschlossenen Deckeln werden diese Bügel über die Deckel geklappt und
arretiert, so daß ein unbeabsichtigtes Öffnen der Deckel durch Druck nicht möglich
ist.
[0041] Der Flüssigkeitseinstrom aus dem Flüssigkeitsreservoir in die beiden Kontaktlinsenkammern
hinein erfolgt über mindestens ein Einwegventil, das eine Verbindung zwischen der
Pumpe und den beiden Kontaktlinsenkammern herstellt.
[0042] Der Inhalt des Flüssigkeitsreservoirs sollte Flüssigkeit für mehrere Wochen enthalten.
Dem Benutzer wird das Auffüllen der Pflegeflüssigkeit aus einem anderen Behälter in
die Kontaktlinsenkammern hinein von Hand erspart; das Auffüllen erfolgt einfach per
Knopfdruck.
[0043] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
- Figur 1:
- Draufsicht auf den Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter
- Figur 2:
- Senkrechter Schnitt (X-X) durch eine Kontaktlinsen- kammer und die Pumpe des Kontaktlinsen-Aufbewahrungs-
und -Reinigungsbehälters
- Figur 3:
- Detailausschnitt A eines Einwegventils
- Figur 4:
- Perspektivische Darstellung des Kontaktlinsen- Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälters
[0044] Der Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter besteht aus folgenden Komponenten:
- Den Kontaktlinsenkammern 1 für die Kontaktlinsen
- Den Kammerdeckeln 10
- Das Flüssigkeitsreservoir 2
- Der Pumpvorrichtung 7 zur Beförderung der Reinigungsflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsreservoir
in die Kontaktlinsenkammern hinein
[0045] Die Form der Vorrichtung sollte praktisch, handlich und transportfähig sein. Als
eine sinnvolle Bauform erachtet wird das dargestellte oblate Rotationsellipsoid, ca.
25 mm stark und 80 mm im Durchmesser.
[0046] Die Vorrichtung wird in zwei Hauptelementen gegliedert:
- 1) Kontaktlinsenkammern 1
- 2) Flüssigkeitsreservoir 2.
[0047] Die Pumpe 7 ist ein fester Bestandteil des Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälters
und ist gemeinsam mit den 2 Kontaktlinsenkammern 1 in der Oberschale 33 der Vorrichtung
angeordnet.
[0048] Die beiden Kontaktlinsenkammern 1 sind mit je einem Klappdeckel 10 dicht verschließbar.
In der dargestellten Bauform ist dieser Kammerdeckel 10 mittig auf der Oberschale
mittels eines Scharniers befestigt. Zur Sicherung dieses Kammerdeckels 10, der vorteilhafterweise
durch einen Einrastmechanismus verschließbar und wieder zu öffnen ist, ist in der
dargestellten Bauform ein Sicherungsbügel 37 vorgesehen, der den Kammerdeckel 10 überspannt
und formschlüssig mit einer endseitigen Aussparung in einen Vorsprung auf dem Kammerdeckel
10 eingreift.
[0049] Die Kontaktlinsenkammern 1 und das Flüssigkeitsreservoir 2, die gemeinsam eine Einheit
bilden, sollten zusammen eine symmetrische, flache und leicht zu handhabende Form
ergeben. Der Unterschale 34 des Flüssigkeitsreservoirs 2 liegt eine undurchlässige,
elastische Dichtungsmembran 35 an, die die Reinigungsflüssigkeit gegenüber Druckausgleichsöffnungen
36 in der Unterschale 34 umgibt und die sich an das durch den Pumpvorgang sich ändernde
Volumen von Reinigungsflüssigkeit anpasst und dieses von der durch die Druckausgleichsöffnungen
36 in den Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter einströmenden Luft
trennt.
[0050] Durch das Abpumpen von Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsreservoir 2 kommt es zu einem
Zusammenziehen der besagten Membran, die dafür sorgt, dass immer nur Flüssigkeit herausgepumpt
wird, unabhängig von der Lage der Vorrichtung. Sogar beim Pumpen aus einer beliebigen
Lage (z.B. über Kopf) gelangt nur Flüssigkeit und keine Luft in die Kontaktlinsenkammern.
Somit besteht die Unterschale 34 des Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälters
aus zwei Schichten: aus der harten durchbrochenen Außenhülle einerseits und aus der
flexiblen Dichtungsmembran 35 andererseits.
[0051] Die Dichtungsmembran gelangt schließlich nach dem vollständigen Abpumpen der Reinigungsflüssigkeit,
auf der Innenseite der Oberschale 33 des Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und - Reinigungsbehälters
zum Anliegen. In diesem Fall wäre der freie Innenraum des Kontaktlinsen-Aufbewahrungs-
und - Reinigungsbehälters mit Luft gefüllt. Es besteht dann je nach Ausführung die
Möglichkeit, den Behälter bei einer Einweglösung zu entsorgen oder bei einer Mehrweglösung
neu zu befüllen oder ein neues Flüssigkeitsreservoir mit Reinigungsflüssigkeit einzusetzen.
[0052] Das Einströmen der Außenluft in den Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter
als Resultat des durch den Pumpvorgang (Volumenverlagerung) entstehenden Unterdruckes,
kann so stattfinden durch die dazu angebrachten Öffnungen 36 und gleicht den Unterdruck
aus. Somit ist es möglich, das Flüssigkeitsvolumen zu verkleinern und gleichzeitig
von der umgebenden Luft zu trennen, so dass keine Vermischung der Komponenten Luft
und Flüssigkeit stattfindet. Diese Trennung garantiert ein lageunabhängiges Funktionieren
der Vorrichtung bzw. einen reinen Flüssigkeitsstrom in die Kontaktlinsenkammern hinein.
[0053] Die Kontaktlinsenkammern 1 sind entweder über ein gemeinsames oder jede Kontaktlinsenkammer
über ein eigenes Einwegventil 20 mit dem Flüssigkeitsreservoir 2 verbunden.
[0054] Ober eine Pumpvorrichtung 7 wird Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsreservoir 2 in die
Kontaktlinsenkammern 1 befördert. Die Pumpvorrichtung 7 besteht aus einem Pumpknopf,
der bei Betätigung durch den Benutzer den dazugehörigen Kolben in den dazugehörigen
Zylinder hinein verschiebt, und dadurch die Reinigungsflüssigkeit aus dem Zylinderinnenraum
befördert. Die Reinigungsflüssigkeit aus dem Zylinderinnenraum entweicht über entsprechende
Verbindungskanäle in die Kontaktlinsenkammern 1 hinein.
[0055] Eine Rückführung des Pumpkolbens in seine ursprüngliche Position findet entweder
durch eine im Zylinderinnenraum platzierte Rückstellfeder 5 statt oder über eine elastische
Verbindung des Pumpknopfes mit dem diesen umgebenden Gehäuse (z.B. eine Gummiverbindung).
[0056] Die Kammerdeckel 10 sind prinzipiell ähnlich wie das Flüssigkeitsreservoir aufgebaut,
nämlich teils starr (z.B. aus Plastik) und teils flexibel (z.B. aus Gummi). Eine flexible
Deckelmembran 15 schafft einen Hohlraum 18 innerhalb des Kammerdeckels 10.
[0057] Bei einer Volumenverlagerung aus dem Flüssigkeitsreservoir 2 in die Kontaktlinsenkammern
1 hinein dehnt sich die Deckelmembran 15 aus; Luft aus dem Hohlraum 18 wird durch
die kleinen Öffnungen in der Oberseite des Kammerdeckels 10 hinausgepresst. Beim Öffnen
der Kammerdeckel (zur Entnahme der Kontaktlinsen) nimmt die Deckelmembran 15 aufgrund
ihrer Elastizität und/oder aufgrund der Rückstellkraft der Feder ihre ursprüngliche
Position wieder ein und Aussenluft wird durch die Deckelöffnungen in den Hohlraum
18 wieder aufgenommen.
[0058] Die Kammerdeckel 10 der Kontaktlinsenkammern sind ganz oder teilweise durchsichtig,
so dass der Benutzer den Flüssigkeitsstand in den Kontaktlinsenkammern nach dem Befüllen
dieser kontrollieren kann. Vorteilhafterweise weist die beim Befüllen zu diesem Sichtfenster
31 sich bewegende Deckelmembran 15 einen Kontrollabschnitt 32 auf, der den Füllgrad
der Kontaktlinsenkammern 1 leicht erkennbar macht. Dieser Kontrollabschnitt kann zweckmäßigerweise
als eine zum Kammerdeckel 10 weisende Vertiefung in der Deckelmembran 15 ausgebildet
sein, die sich bei der Verformung der Membran als erstes am Sichtfenster zeigt und
so die Befüllung der Kontaktlinsenkammer anzeigt.
[0059] Das Herausnehmen der Kontaktlinsen 9 erfolgt durch das Öffnen der Kammerdeckel 10.
Die verbrauchte, sich in den Kontaktlinsenkammern 1 befindende Flüssigkeit wird nach
dem Herausnehmen der Kontaktlinsen 9 einfach, wie gewohnt entsorgt. Da Einwegventile
einen erhöhten Druck benötigen, um Flüssigkeit passieren zu lassen, wird im Zustand
der geöffneten Kammerdeckel 10, keine Flüssigkeit aus dem Pumpeninnenraum in die Kontaktlinsenkammern
1 austreten können. Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsreservoir 2 gelangt in die Kontaktlinsenkammern
1 nur infolge der Betätigung der Pumpe 7.
[0060] Der Austausch des verbrauchten Einweg-Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälters
findet statt, nachdem die in diesem sich befindende Reinigungsflüssigkeit vollständig
verbraucht wurde. Der Pumpknopf würde infolge des persistierenden Unterdruckes (fehlender
Flüssigkeitseinstrom in den Pumpeninnenraum) nicht mehr in seine ursprüngliche Position
zurückkehren können und würde demnach eingedrückt bleiben.
[0061] Die Erfindung richtet sich an Kontaktlinsenträger, die zur Pflege und Aufbewahrung
ihrer Kontaktlinsen das 1-Stufen-Pflegesysteme benutzen. Die Erfindung besteht hierbei
aus der Integration eines Kontaktlinsenaufbewahrungsbehälters in ein Flüssigkeitsreservoir.
Das Flüssigkeitsreservoir und der Kontaktlinsenbehälter sind dabei direkt miteinander
verbunden und lediglich durch ein steuerbares Ventil voneinander getrennt. Das Auffüllen
der Kontaktlinsenkammern 1 mit Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsreservoir 2 erfolgt
einfach durch das Betätigen eines in der Vorrichtung eingebauten Pumpknopfes 7, der
Aufgrund einer Drucksteigerung zur Öffnung des trennenden Ventils 20 führt, das das
Flüssigkeitsreservoir 2 mit den Kontaktlinsenkammern 1 verbindet. Flüssigkeit aus
dem Flüssigkeitsreservoir 2 kann dadurch irreversibel in die Kontaktlinsenkammern
1 gelangen.
[0062] Die Besonderheit dieser Erfindung besteht darin, dass der Kontaktlinsenträger zur
Aufbewahrung und zur Pflege seiner Kontaktlinsen 9 nur noch eine einzige Vorrichtung
benötigt, die dazu noch sehr handlich und leicht zu transportieren ist. Das Auffüllen
der Kontaktlinsenkammern per Knopfdruck ist leichter und komfortabler als bisherige
Methoden. Ein "Zu-Hause-Vergessen" einer Komponente, des kleinen Aufbewahrungsbehälters
oder des Reinigungsflüssigkeitsbehälters, ist nicht mehr möglich, denn es ist nun
eine beide Komponenten umfassende Vorrichtung.
[0063] Die Vorrichtung ist durch ihre flache Form und geringe Grösse dazu geeignet, immer
und überall mitgetragen zu werden (z.B. in der Hosentasche, beim Sport, im Flugzeug),
was dem Benutzer, im Vergleich zu den bisherigen Methoden der Kontaktlinsenpflege,
ein erhöhtes Maß an Komfort und Unabhängigkeit bietet.
Bezugszeichenliste
[0064]
| Kontaktlinsenkammern |
(1) |
| Flüssigkeitsreservoir |
(2) |
| Rückstellfeder |
(5) |
| Pumpvorrichtung |
(7) |
| Kontaktlinse |
(9) |
| Kammerdeckel |
(10) |
| Deckelmembran |
(15) |
| Hohlraum |
(18) |
| Einwegventil |
(20) |
| Federkörper |
(30) |
| Sichtfenster |
(31) |
| Kontrollabschnitt |
(32) |
| Oberschale |
(33) |
| Unterschale |
(34) |
| Dichtungsmembran |
(35) |
| Druckausgleichsöffnungen |
(36) |
| Sicherungsbügel |
(37) |
1. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter umfassend zwei mit Kammerdeckeln
(10) verschließbare Kontaktlinsenkammern (1) für jeweils eine Kontaktlinse (9) sowie
zumindest ein Flüssigkeitsreservoir (2) und eine integrierte Pumpvorrichtung (7),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontaktlinsenkammern (1) mit lösbaren Kammerdeckeln (10) verschließbar sind, in
denen mittels einer flexiblen Deckelmembran (15) zur Kontaktlinsenkammer (1) hin abgeschlossen
ein komprimierbarer Hohlraum (18) angeordnet ist, wobei Luft aus diesem Hohlraum (18)
durch eine Durchbrechung im Kammerdeckel (10) entweichen kann.
2. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckelmembran (15) durch einen im komprimierbaren Hohlraum (18) angeordneten Federkörper
(30) gegenüber der Kontaktlinsenkammer (1) vorgespannt ist.
3. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckelmembran (15) einen bei der Befüllung der Kontaktlinsenkammer (1) am Kammerdeckel
(10) anliegenden Kontrollabschnitt (32) aufweist, der durch ein Sichtfenster (31)
im Kammerdeckel (10) erkennbar ist.
4. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kontrollabschnitt (32) als eine zum Kammerdeckel (10) weisende Vertiefung in
der Deckelmembran (15) ausgebildet ist.
5. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die lösbaren Deckel der Kontaktlinsenkammern als Klappdeckel ausgebildet sind, die
am Grundkörper des Reinigungsbehälters einrasten.
6. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Flüssigkeitsreservoir (2) gebildet wird aus einer Oberschale (33), in der zumindest
die Kontaktlinsenkammern (1) angeordnet sind, sowie aus einer mit der Oberschale (33)
dicht verbundenen Unterschale (34), wobei der eingeschlossene Zwischenraum mit Reinigungsflüssigkeit
ausgefüllt ist.
7. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Unterschale (34) eine flexible Dichtungsmembran (35) in etwa flächig anliegt
und derart mit der Unterschale (34) verbunden ist, dass sie den Innenraum des Flüssigkeitsreservoirs
(2) gegenüber Druckausgleichsöffnungen (36) in der Unterschale (34) abdichtet.
8. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die auf der Unterschale (34) in etwa flächig anliegende flexible Dichtungsmembran
(35) umlaufend im Verbindungsbereich zwischen der Oberschale (33) und der Unterschale
(34) angeordnet ist und diesen Verbindungsbereich abdichtet.
9. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kammerdeckel (10) einseitig gelenkig mit der Oberschale (33) verbunden sind und
über einen Einrastmechanismus schließbar und wieder zu öffnen sind.
10. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kammerdeckel (10) als Schraubdeckel mit Außengewinde ausgebildet sind, die in
korrespondierende Gewinde der Kontaktlinsenkammern (1) eingreifen.
11. Kontaktlinsen-Aufbewahrungs- und -Reinigungsbehälter nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die geschlossenen Kammerdeckel (10) mittels seitlich an der Oberschale (33) gelenkig
befestigten Sicherungsbügeln (36) gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sind.