Stand der Technik
[0001] Bei Anzeigevorrichtungen mit einem Zeiger und einer Skalenscheibe, zum Beispiel einem
Ziffernblatt, können Informationen einem Betrachter dargestellt werden. Für die Erkennung
der Information bei Dunkelheit bzw. für eine lichttechnische insbesondere farbliche
Ausgestaltung der Anzeige kann eine geeignete Lichtquelle vorgesehen sein. Beispielsweise
kann für einen Tachometer z.B. zur Darstellung einer Geschwindigkeit eines Fahrzeuges
die beleuchtete Anzeige durch hinter der Ebene der Skalenscheibe bzw. des Ziffernblattes
liegende Leuchtmittel realisiert werden. Beispielsweise kann ein hinter der Skalenscheibe
liegender Bereich durch Flutbeleuchtung ausgeleuchtet werden. Dafür können zum Beispiel
LED's auf einer zur Skalenscheibe mit Abstand angeordneten Leiterplatte positioniert
sein, wobei die insbesondere mehreren LED's für eine homogene Verteilung des Lichtes
in dem Bauraum hinter der Skalenscheibe sorgen. Die davor positionierte Skalenscheibe
ist z.B. in zu beleuchtenden Bereichen transluzent. Eine entsprechende Anzeige ist
z. B. aus der
EP 797 215 A1 bekannt.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung:
[0002] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine beleuchtbare Anzeigevorrichtung mit
Zeiger und Skalenscheibe im Hinblick auf eine kompaktere Bauweise und eine verbesserte
Lichtwirkung auszubilden.
[0003] Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche 1 und 2 gelöst. In den abhängigen
Ansprüchen sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung aufgezeigt.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Anzeigevorrichtung mit einem um eine Zeigerachse
drehbaren Zeiger und einer Skalenscheibe, wobei die Skalenscheibe und der Zeiger von
einer Lichtquelle beleuchtbar sind, indem die Lichtquelle Licht in ein lichtleitendes
Element einkoppelt, und in einem radial äußeren Bereich der Skalenscheibe ein Lichtleitabschnitt
vorhanden ist, der über die Skalenscheibe axial zur Zeigerachse in Richtung einer
Betrachterseite übersteht. Ein erster wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin,
dass Licht aus dem lichtleitenden Element in den Lichtleitabschnitt einkoppelbar ist.
Damit kann eine besonders kompakte Bauweise der Anzeigevorrichtung erreicht werden.
Insbesondere kann ein von einer Lichtquelle ausleuchtbarer freier Bauraum im Bereich
hinter der Skalenscheibe bzw. des Ziffernblattes entfallen. Denn radial weiter außen
zur Skalenscheibe kann ein von einem Betrachter sichtbarer Bereich der Anzeigevorrichtung
mit Licht versorgt werden, ohne dass eine Lichtquelle an bzw. nahe bei diesem radial
äußeren Bereich positioniert werden muss, um Licht in den Lichtleitabschnitt einkoppeln
zu können. Die Licht-Zuleitung von der entfernt zum äußeren Bereich positionierbaren
Lichtquelle ist vorteilhaft über das Lichtleitelement möglich. Insbesondere muss keine
jeweils eigene Lichtquelle für das lichtleitende Element und den Lichtleitabschnitt
vorgesehen werden.
[0005] Die Platzersparnis ergibt sich insbesondere daraus, dass das lichtleitende Element
in axialer Richtung zur Zeigerachse betrachtet vergleichsweise dünn sein kann. Dadurch
wird weniger Bauraum benötigt, als bei einer Anordnung mit ausgeleuchtetem Bereich
hinter der Skalenscheibe, wie es bisher der Fall ist, wo z.B. eine Flutbeleuchtung
realisiert wird. Für die Lichtversorgung des lichtleitenden Elements ist es vorteilhaft
möglich, Licht lediglich über eine vorgebbare Einkoppelstelle einzukoppeln, wobei
die Einkoppelstelle vergleichsweise kleinflächig sein kann. Die Einkoppelstelle kann
bevorzugt nahe der Zeigerachse liegen, was konstruktiv unproblematisch ist.
[0006] Die Lichtübergabe aus dem lichtleitenden Element in den Lichtleitabschnitt kann platzsparend
z.B. über einen vergleichsweise kleinflächigen Bereich erfolgen, z.B. über eine Licht-Austrittsfläche
am lichtleitenden Element und/oder eine Licht-Einkoppelfläche am Lichtleitabschnitt.
Zum Beispiel können die Normalen der Licht-Austrittsfläche bzw. der LichtEinkoppelfläche
senkrecht oder parallel zur Zeigerachse stehen. Bei mehreren LichtAustrittsflächen
bzw. Licht-Einkoppelflächen bzw. deren Normalen können einzelne senkrecht und andere
parallel zur Zeigerachse orientiert sein.
[0007] Die Lichtquelle, insbesondere eine gemeinsame Lichtquelle für alle beleuchteten Teile
der Anzeigevorrichtung, kann im Bereich der Zeigerachse bzw. vergleichsweise nah an
der Zeigerachse positioniert sein. Bei mehreren Lichtquellen können diese zumindest
im gleichen Anbringbereich nahe an der Zeigerachse positioniert sein.
[0008] Insbesondere kann über eine quer zur Zeigerachse sich erstreckende Einkoppelfläche
am lichtleitenden Element das Licht von der Lichtquelle eingekoppelt werden, z.B.
über eine plane ringförmige oder teilringförmige Einkoppelfläche um die Zeigerachse,
von der Betrachterseite hinter der Skalenscheibe. Die Zeigerachse bzw. ein entsprechendes
Bauteil kann dabei über eine in radialer Richtung zur Zeigerachse kleine Öffnung im
lichtleitenden Element von hinter der Skalenscheibe durch diese bzw. das lichtleitende
Element hindurchgreifen, um den Zeiger vor der Skalenscheibe zu bewegen.
[0009] Die Anzeigevorrichtung umfasst eine Skalenscheibe, die zum Beispiel konzentrisch
zur Zeigerachse angeordnet und nahezu kreisförmig ist. Alternativ kann die Skalenscheibe
z.B. in Form eines Kreissegments geformt sein. Die Skalenscheibe kann insbesondere
flach oder gewölbt sein. Insbesondere kann auf der Vorderseite des lichtleitenden
Elements die Skalenscheibe ausgebildet sein, z.B. aufgedruckt, aufgeklebt und dergleichen.
Es ist auch denkbar, dass die Skalenscheibe aus dem lichtleitenden Element gebildet
ist. Das lichtleitende Element und/oder der Lichtleitabschnitt kann konzentrisch zur
Zeigerachse vorhanden sein, insbesondere kreis- oder ringförmig.
[0010] Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin, dass der Lichtleitabschnitt
ausgebildet ist, einen zum Lichtleitabschnitt radial näher zur Zeigerachse gelegenen
Bereich von einer Betrachterseite aus vor der Skalenscheibe zu beleuchten. Damit kann
die Skalenscheibe zusätzlich oder ausschließlich beleuchtet werden. Die Beleuchtung
von Teilen der Anzeigevorrichtung insbesondere der Skalenscheibe von vorne mit Licht
einer Lichtquelle, die sich hinter der Skalenscheibe befindet, ist bisher nicht möglich.
Durch die vorgeschlagene Anordnung kann Licht außen um die Skalenscheibe herum geführt
werden und von dort parallel und/oder unter einem konstruktiv vorgebbaren Winkel zur
Erstreckungsfläche der Skalenscheibe abgestrahlt werden. Insbesondere kann so ein
dreidimensionales Erscheinungsbild der Skalenscheibe realisiert werden, was vorteilhaft
ist. Auf diese Weise kann ein Auflichtspalt vor der Skalenscheibe bzw. dem Ziffernblatt
realisiert werden. Gegebenenfalls kann der dreidimensionale Effekt durch Konturen
auf der Skalenscheibe erhöht werden, z.B. durch eine geringfügig zur Fläche der Skalenscheibe
erhöht ausgestaltete Skalierung.
[0011] Der Lichtleitabschnitt besteht aus einem geeigneten Material, z.B. aus PMMA, und
kann neben transparenten bzw. lichtdurchlässigen Eintritts- und Austrittsbereichen
für Licht insbesondere lichtreflektierende Abschnitte aufweisen. So können z.B. Flächen
mit räumlicher Orientierung derart vorhanden sein, dass eine gezielte Lichtführung
durch Teil- und/oder Totalreflexion für einstrahlendes Licht möglich ist. Außerdem
können Schichten aus reflektierendem Material vorgesehen sein.
[0012] Vorteilhafterweise kann dank der Erfindung ein freier Bauraum hinter der Skalenscheibe
bzw. einem Ziffernblattbereich bereitgestellt werden, welcher anderweitig bzw. zusätzlich
nutzbar ist, beispielsweise für die Unterbringung eines weiteren Zeigers z.B. eines
Unterflurzeigers oder für zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel einer gleichzeitigen
andersfarbigen Funktionsbeleuchtung.
[0013] Vorteilhafterweise ist der Lichtleitabschnitt durch eingekoppeltes Licht aus dem
lichtleitendem Element beleuchtbar. Damit kann der Lichtleitabschnitt selbst hell
bzw. für einen Betrachter beleuchtet erkennbar sein. Insbesondere wird keine zusätzliche
oder gesonderte Lichtquelle für diesen Lichtleitabschnitt benötigt. Der Lichtleitabschnitt
kann insbesondere von der gleichen Lichtquelle mit Licht versorgt werden, welche auch
zur Beleuchtung der Skalenscheibe dient. Auch der Zeiger kann mit der einen, ggf.
mit genau einer Lichtquelle für die gesamte Anzeigevorrichtung, mit Licht versorgt
werden. Der Zeiger besteht z. B. zumindest teilweise aus lichtleitendem bzw. transparentem
Material.
[0014] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Lichtleitabschnitt mit einer Skalierung versehen
ist, welche von der Betrachterseite sichtbar ist. Damit kann neben der Skalenscheibe
bzw. dem Ziffernblatt eine weitere Information mit der Anzeigevorrichtung bereit gestellt
werden. Der Skalenring kann insbesondere durchgängig als Chronometer-Ring oder Chronometer-Ringabschnitt
aus Polymethylmethacrylat (PMMA) bzw. z.B. Plexiglas ausgestaltet sein. Insbesondere
kann mit der Skalierung des Lichtleitabschnitts im Zusammenwirken mit einer Zeigerstellung
eine Geschwindigkeit oder einer Drehzahl dargestellt werden.
[0015] Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Lichtleitabschnitt konzentrisch zur Zeigerachse
ausgebildet ist. Damit kann ein Ziffernblatt bzw. eine Skalenscheibe radial außen
durch einen entsprechend Randbereich optisch gestaltet bzw. durch Leuchteffekte hervorgehoben
werden.
[0016] Weiter ist es bevorzugt, dass der Lichtleitabschnitt als zum Lichtleitelement separates
Bauteil gebildet ist. Dies kann aus konstruktiven bzw. aus Gründen einer einfacheren
Herstellung und Montage vorteilhaft sein. Prinzipiell kann der Lichtleitabschnitt
und das lichtleitende Element auch einstückig sein.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist ein
Übertragungsabschnitt zur Lichteinkopplung in den Lichtleitabschnitt vorhanden, mit
über einen Spalt voneinander beabstandeten Übertragungsflächen am lichtleitenden Element
und am Lichtleitabschnitt. Damit kann die geteilte Bauweise von lichtleitendem Element
und Lichtleitabschnitt realisiert werden. Außerdem kann durch einen vergleichsweise
dünnen Spalt ein Streulichtverlust bei der Übertragung von Licht aus dem lichtleitenden
Element in den Lichtleitabschnitt geringes gehalten werden.
[0018] Bevorzugt umfasst der Übertragungsabschnitt einen Absatz am Lichtleitabschnitt, der
auf einen passenden Absatz am lichtleitenden Element abgestimmt ist. Über einen Absatz
können unterschiedliche Lichtstrahlungsrichtungen von Licht aus dem lichtleitenden
Element, welches in den Lichtleitabschnitt einkoppelbar ist, für die Lichteinkopplung
genutzt werden. Der jeweilige Absatz kann zwei oder mehrere zueinander abgewinkelte
Flächen umfassen.
[0019] Es ist weiter von Vorteil, wenn der Absatz an dem Lichtleitabschnitt und/oder der
Absatz am lichtleitenden Element quer zueinander orientierte Übertragungsflächen aufweist.
Durch quer zueinander orientierte Übertragungsflächen kann Licht auf unterschiedlichen
Strahlungswegen von der Lichtquelle durch das lichtleitende Element geführt werden.
Beispielsweise können Lichtanteile, die zueinander unterschiedliche Strahlungsrichtungen
aufweisen, in den Lichtleitabschnitt eingekoppelt werden. Damit kann vorteilhaft an
unterschiedliche geometrische bzw. konstruktive Gegebenheiten angepasst, Licht mit
vorgebbarer Intensität bzw. Quantität von dem lichtleitenden Element an den Lichtleitabschnitt
übertragen werden.
[0020] Schließlich ist es vorteilhaft, dass der Zeiger aus lichtleitendem Material ausgebildet
ist, in den zur Beleuchtung des Zeigers Licht aus dem lichtleitenden Element einkoppelbar
ist. Damit kann insbesondere mit einer gemeinsamen Lichtquelle bzw. sehr kompakt bzw.
platzsparend untergebracht sowohl der Zeiger als auch das lichtleitende Element bzw.
der Lichtleitabschnitt mit Licht versorgt werden. Licht von der Lichtquelle tritt
insbesondere durch Abschnitte des lichtleitenden Elements durch und von dort weiter
in den Zeiger. Mit der Ausgestaltung des lichtleitenden Elements kann Licht in vorgebbarer
Menge an unterschiedlichen Stellen ausgekoppelt werden. So können alle relevanten
Teile der Anzeigevorrichtung mit licht versorgt werden, insbesondere der Zeiger, die
Skalenscheibe und der Lichtleitabschnitt.
Figurenbeschreibung:
[0021] Anhand einer schematisch dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
wird die Erfindung unter Angabe weiterer Merkmale und Vorteile näher erläutert.
[0022] Figur 1 zeigt dabei einen schematisierten Schnitt durch eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung.
[0023] Die Anzeigevorrichtung 1, hier beispielsweise ein Tachometer eines Kraftfahrzeuges,
umfasst einen um eine Zeigerachse S drehbar aufgenommenen Zeiger 2, der beispielsweise
aus einem lichtleitenden bzw. lichtdurchlässigem Material besteht. Von einer Betrachterseite
aus hinter dem Zeiger 2 ist ein Ziffernblatt 3 als dünnes plattenartiges Bauteil positionsfest
ausgebildet. Anschließend an das Ziffernblatt 3 ist dahinter ein ebenfalls ortsfestes
lichtleitendes Element 4 vorgesehen. Das lichtleitende Element 4 besteht beispielsweise
aus PMMA, aus welchem auch der Zeiger 2 gebildet sein kann. Eine schematisch durch
Pfeile P1 dargestellte Lichteinkopplung in das Lichtleitelement 4 mit Licht einer
nicht dargestellten Lichtquelle erfolgt über eine Lichteinkoppelfläche 4a.
[0024] Konzentrisch zur Zeigerachse S ist ein Chronometerring 5 ausgebildet, der insbesondere
ebenfalls aus einem lichtleitenden bzw. lichtdurchlässigem Material gefertigt ist,
beispielsweise aus PMMA. Der Chronometerring 5 erstreckt sich axial zur Zeigerachse
S von Randbereichen des lichtleitenden Elements 4, an denen der Chronometerring 5
überlappend angeordnet ist, bis über das Ziffernblatt 3 hinaus, wobei ein vorderer
Rand 5b die Vorderkante des Chronometerrings 5 zur Betrachterseite hin gerichtet bildet.
Außerdem ist ein zu der Betrachterseite rückwärtiges Gehäuse 6 vorhanden, an welchem
der Chronometerring 5 und das Lichtleitelement 4 abgestützt positioniert sind.
[0025] Über einen Absatz 4b in einer zentrischen Öffnung des Lichtleitelements 4 wird Licht,
welches in das Lichtleitelement 4 gemäß der Pfeile P1 eingekoppelt wird, durchtretend
weiter geleitet in ein Lagerteil 7 des Zeigers 2, welches ebenfalls lichtleitend ist
und von dem aus Licht in den gesamten Zeiger 2 weitergeleitet wird. Damit wird durch
die nicht dargestellte Lichtquelle Licht in das Lichtleitelement 4 eingekoppelt und
von diesem sowohl in den Zeiger 2 weitergeführt als auch durch Lichtleitung im Lichtleitelement
4 das Ziffernblatt 3 von hinten beleuchtet. Dabei kann das Ziffernblatt 3 z.B. nicht
transparent sein mit Bereichen, z.B. zur Ausbildung einer Skala, die transparent sind,
so dass Licht vom lichtleitenden Element 4 durchtreten kann und von einem Betrachter
sichtbar wird.
[0026] Oberhalb des Ziffernblattes 3 ist ein lichtdurchfluteter nach vorne offener Bereich
bzw. ein Auflichtspalt 8 gebildet, der mit aus dem Chronometerring 5 austretenden
Licht beaufschlagt wird. Dieses Licht beleuchtet das Ziffernblatt 3 von vorne bzw.
trifft auf dessen von einem Betrachter sichtbaren nicht transluzenten Abschnitte.
Dabei weist das aus dem Chronometerring 5 ankommende Licht eine Einstrahlrichtung
auf, die sich von dem Licht unterscheidet, das durch die transluzenten Bereiche des
Ziffernblattes 3 von hinten durchtritt. Mit dieser Durchleuchtung der transluzenten
Abschnitte und der gleichzeitigen Anstrahlung der restlichen bzw. nicht transluzenten
Abschnitte ist eine Darstellung des Zifferblattes mit neuartigen optischem Effekt
möglich. Insbesondere wird eine dreidimensionale Erscheinung des Ziffernblattes 3
erreicht.
[0027] Der Chronometerring 5 selbst ist beispielhaft mit einer gleichmäßigen Skala beispielsweise
mittels Skalenmarkierung 5a versehen. Zur beleuchteten Darstellung des Chronometerrings
tritt Licht nach vorne durch die zur Ziffernblattebene schräg ausgerichtete Ringfläche
5c aus.
[0028] Über z.B. Flächen 9 und 10 kann Licht im Chronometerring 5 reflektiert werden und
in gewünschter Richtung aus dem Chronometerring 5 austreten und z.B. den Auflichtspalt
8 mit Licht versorgen.
[0029] Eine zur Zeigerachse S axiale Bautiefe der Anzeigevorrichtung 1 kann erfindungsgemäß
vergleichsweise gering gehalten werden.
1. Anzeigevorrichtung (1) mit einem um eine Zeigerachse drehbaren Zeiger (2) und einer
Skalenscheibe (3), wobei die Skalenscheibe und der Zeiger von einer Lichtquelle beleuchtbar
sind, indem die Lichtquelle Licht in ein lichtleitendes Element (4) einkoppelt, und
in einem radial äußeren Bereich der Skalenscheibe ein Lichtleitabschnitt (5) vorhanden
ist, der über die Skalenscheibe axial zur Zeigerachse in Richtung einer Betrachterseite
übersteht, dadurch gekennzeichnet, dass Licht aus dem lichtleitenden Element (4) in den Lichtleitabschnitt (5) einkoppelbar
ist.
2. Anzeigevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass, der Lichtleitabschnitt (5) ausgebildet ist, einen zum Lichtleitabschnitt (5) radial
näher zur Zeigerachse gelegen Bereich der Skalenscheibe (3) von einer Betrachterseite
aus vor der Skalenscheibe (3) zu beleuchten.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitabschnitt (5) durch eingekoppeltes Licht aus dem lichtleitenden Element
(4) beleuchtbar ist.
4. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitabschnitt (5) mit einer Skalierung (5a) versehen ist, welche von der
Betrachterseite sichtbar ist.
5. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitabschnitt (5) konzentrisch zur Zeigerachse ausgebildet ist.
6. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitabschnitt (5) als zum Lichtleitelement (4) separates Bauteil gebildet
ist.
7. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übertragungsabschnitt zur Lichteinkopplung in den Lichtleitabschnitt (5) vorhanden
ist, mit über einen Spalt voneinander beabstandeten Übertragungsflächen am lichtleitenden
Element(4) und am Lichtleitabschnitt (5).
8. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsabschnitt einen Absatz am Lichtleitabschnitt (5) umfasst, der auf
einen passenden Absatz am lichtleitenden Element (4) abgestimmt ist.
9. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz an dem Lichtleitabschnitt (5) und/oder der Absatz am lichtleitenden Element
(4) quer zueinander orientierte Übertragungsflächen aufweist.
10. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (2) aus lichtleitendem Material ausgebildet ist, in den zur Beleuchtung
des Zeigers (2) Licht aus dem lichtleitenden Element (4) einkoppelbar ist.