| (19) |
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(11) |
EP 2 096 979 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.07.2018 Patentblatt 2018/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/062094 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/061898 (29.05.2008 Gazette 2008/22) |
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GESCHIRRSPÜLMASCHINE MIT EINEM AUFBEWAHRUNGSBEHÄLTER FÜR ZU REINIGENDES GUT
DISHWASHER WITH A STORAGE CONTAINER FOR ITEMS TO BE CLEANED
LAVE-VAISSELLE AVEC UN RÉCIPIENT DE RANGEMENT POUR DES ARTICLES À LAVER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.11.2006 DE 102006055346
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHÜTZ, Rainer
73450 Neresheim (DE)
- EGGER, Gerhard
86450 Altenmünster (DE)
- MOSER, Hermann
86450 Altenmünster (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 022 484 US-A1- 2003 089 672
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DE-U1- 9 407 327 US-A1- 2005 236 344
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einem korbartigen Aufbewahrungsbehälter,
welcher insbesondere für länglich ausgebildete Gefäße ausgebildet ist, wenigstens
umfassend eine schwenkbar gelagerte und somit an Gefäße unterschiedlicher Größe anpassbare
Haltevorrichtung zum Halten von mindestens einem Gefäß in einer Spülposition an einem
ersten Bereich eines Gefäßes und eine Abstützvorrichtung zum Halten an einem zweiten
Bereich eines Gefäßes.
[0002] Die Druckschrift
DE 29 711 822 U1 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einem als Geschirrkorb ausgebildeten Aufbewahrungsbehälter
zur Aufnahme für zu reinigendes Gut. Der Aufbewahrungsbehälter weist eine Tassenauflage
mit Haltemitteln für ein seitliches und rückwärtiges Abstützen eines Stielglases auf.
Während des Betriebs der Geschirrspülmaschine wird der Stiel des Stielglases von der
Haltevorrichtung mittels der Haltemittel gehalten. Eine Aufstellebene des Lagerungsbehälters,
die aus mehreren Tragstäben gebildet ist, kann zur Abstützung eines oberen Rands von
Gefäßen mit entsprechenden Abmessungen dienen.
[0003] Die Druckschrift
US 2005/0236344 A1 offenbart einen Geschirrkorb mit einer Drahtrahmenbasis, einem horizontalen Drahtabschnitt,
welches mit der Drahtrahmenbasis gekoppelt ist, und einem Schwenkarm, welcher schwenkbar
mit dem horizontalen Drahtabschnitt gekoppelt ist und welcher sowohl eine Mehrzahl
von Halterungen als auch einen Verriegelungsmechanismus, der mit einem Teil der Drahtrahmenbasis
abnehmbar in Eingriff kommt, aufweist.
[0004] Die Druckschrift
DE 30 22 484 A1 offenbart eine Vorrichtung für Geschirrkörbe von Haushaltgeschirrspülmaschinen mit
einem Halter, der an Streben des Korbes befestigt sowohl zur Schaffung einer weiteren
Abstellfläche als auch als flächige Abdeckung fuer Geschirrteile und als Halter hochstehender
Geschirrteile eingesetzt werden kann. Die Befestigungselemente sind als an vertikalen
Streben des Korbes in der Höhe verstellbare Führungen ausgebildet. Weiterhin können
die Führungen als einseitig offene, die Streben federelastisch umgreifende, vorzugsweise
aus Kunststoff gefertigte Teile ausgebildet sein oder an die Führungen kann je ein
im wesentlichen senkrecht zu den Streben abstehendes Trägerteil angeformt sein, das
ein horizontal liegendes Schwenklager bildet. Auch können die Schwenklager eine Lagerstrebe
aufnehmen, mit der winkelsteif nach Art eines Rechens Zinken verbunden sind, die in
eine horizontale bis leicht geneigte Lage schwenkbar sind.
[0005] Die Druckschrift
DE 94 07 327 U1 offenbart einen Geschirrkorb zur Aufnahme von Gläsern und dergleichen, insbesondere
für eine Haushaltgeschirrspülmaschine. Der Geschirrkorb besteht im Wesentlichen aus
einem Geschirrkorbgestell, in dem wenigstens eine Halterung angeordnet, die jeweils
wenigstens eine um eine horizontale Achse schwenkbare Auflage aufweist, wobei die
aufzunehmenden Gläser in einem Winkel zu der Ebene des horizontal angeordneten Geschirrkorbgestelles
angeordnet sind. Ein unteres Ende der Halterung kann als eine Auflagefläche ausgebildet
sein, wobei die Auflagefläche in einem Winkel zu der Ebene des Geschirrkorbgestells
angeordnet ist. Ferner kann der Anstellwinkel der Auflagefläche gegenüber der Ebene
des Geschirrkorbgestells etwa 35° betragen. Auch kann ein im Einbauzustand nach oben
ragender Teil der Halterung sich mit dem oberen Ende über die Auflagefläche erstrecken
und der nach oben ragende Teil der Halterung mit dem oberen Ende über die Auflagefläche
vorgebogen sein.
[0006] Die Druckschrift
US 2003/0089672 A1 offenbart einen Geschirrkorb, dessen im Wesentlichen rechteckige Spülgutaufnahme
durch eine Bodenwand, eine Vorderwand, eine Rückwand und gegenüberliegende Seitenwände
definiert ist. In der Spülgutaufnahme sind beabstandete Stachelreihen zur Aufnahme
von Tellern angeordnet, wobei die jeweilige Stachelreihe zwischen einer aufrechten
Position und einer abgesenkten Position umlegbar ist. Weiterhin ist für jede Stachelreihe
ein Arretierelement vorgesehen, um die Stachelreihe in mindestens einer Position zwischen
der aufrechten Position und der abgesenkten Position zu arretieren.
[0007] Diese Vorrichtung erlaubt jedoch nur die Lagerung von Gefäßen bestimmter Größe, während
kleinere Gefäße nicht sicher gelagert werden.
[0008] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen.
[0009] Die Erfindung geht aus von einer Geschirrspülmaschine mit einem korbartigen Aufbewahrungsbehälter,
der insbesondere für länglich ausgebildete Gefäße ausgebildet ist. Dabei kann es sich
bei den Gefäßen um zum Beispiel Wein-, Sekt- oder Biergläser handeln, die in einer
im Wesentlichen auf den Kopf stehenden Spülposition gehalten sind, so dass sichergestellt
ist, dass während eines Spülvorgangs Spülflotte aus den Gefäßen ablaufen kann. Hierzu
sind wenigstens eine Haltevorrichtung zum Halten von mindestens einem Gefäß in einer
Spülposition an einem ersten Bereich eines Gefäßes und eine Abstützvorrichtung zum
Halten an einem zweiten Bereich eines Gefäßes, sodass ein Gefäß an zwei Punkten gehalten
ist.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die Haltevorrichtung als im Wesentlichen
U-förmiger Bügel mit zwei Stäben und einem die beiden Stäbe verbindenden Schenkel
ausgebildet ist und dass der Schenkel der Haltevorrichtung wenigstens abschnittsweise
spitzförmig oder wellenförmig ausgebildet ist.
[0011] Dies erlaubt es zum einen, eine maximale Anzahl von Gefäßen an dem Abschnitt, welcher
mit den zu lagernden Gefäßen in Kontakt tritt, sicher zu lagern und auf der anderen
Seite bei schwenkbarer Lagerung der Haltevorrichtung durch geringe Winkeländerungen
eine Anpassung an Gefäße mit sehr unterschiedlichen Abmessungen vorzunehmen. Es kann
auch eine Mehrzahl von im Wesentlichen U-förmigen Bügeln vorgesehen sein, sodass es
möglich ist, Gruppen von Gefäßen mit unterschiedlichen Abmessungen sicher zu lagern.
[0012] Der wenigstens abschnittsweise spitzförmig oder wellenförmig ausgebildete Schenkel
bildet Aufnahmen für Gefäße.
[0013] Die Haltevorrichtung ist aufgrund ihrer Verschwenkbarkeit an Gefäße unterschiedlicher
Größe anpassbar, so dass Gefäße mit kleineren oder größeren Abmessungen an zwei Punkten
gehalten werden und somit sicher gelagert sind. Auf diese Weise wird ferner erreicht,
dass ein Kontakt des Gefäßes mit Stäben, insbesondere mit den Tragstäben einer Aufstellebene
des Aufbewahrungsbehälters im Wesentlichen ausgeschlossen ist. Somit wird in vorteilhafter
Weise verhindert, dass sich nach einem Teilprogrammschritt "Trocknen" noch Spülflotte
beziehungsweise Reinigungsflüssigkeit an dem Gefäß befindet. Dadurch wird das Trocknungsergebnis
verbessert, so dass ein Benutzer das Gefäß nach Beendigung eines Spülprozesses trocken
aus dem korbartigen Aufbewahrungsbehälter entfernt. Ferner ist noch hervorzuheben,
dass das Reinigungsergebnis erheblich verbessert wird, da durch den Entfall der Kontaktstellen
zwischen dem Gefäß und der Aufstellebene sich keine Schmutzteilchen mehr absetzen
können. Nach dem Spülprozess befinden sich deshalb nur Gefäße in dem Aufbewahrungsbehälter,
die frei von Schmutzteilchen sind.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung des Gegenstands der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Abstützvorrichtung wenigstens einen Zapfen aufweist. Der wesentliche Vorteil
hierbei liegt darin, dass der Zapfen sehr kostengünstig in seiner Herstellung ist
und gleichzeitig das Gefäß sicher in dem Aufbewahrungsbehälter angeordnet ist.
[0015] Dabei ist vorzugsweise der wenigstens eine Zapfen derart angeordnet, dass er sich
in das Inneren eines gehaltenen Gefäßes erstreckt. Alternativ kann auch ein Zapfen
oder eine Zapfengruppe derart angeordnet sein, dass ein gehaltenes Gefäß mit seiner
Außenfläche anliegt. Falls der Benutzer auf den Zapfen in dem Aufbewahrungsbehälter
verzichten möchte, so kann er diesen in vorteilhafter Weise, wenn er lösbar an der
Seitenwand des Aufbewahrungsbehälters angeordnet ist, aus dem Aufbewahrungsbehälter
entfernen.
[0016] Wenn der Zapfen an der Seitenwand des Aufbewahrungsbehälters befestigt ist, so ist
stets ausgeschlossen, dass der Zapfen sich während des Spülprozesses von der Seitenwand
des Aufbewahrungsbehälters löst. Dadurch ist das Gefäß in dem Aufbewahrungsbehälter
sicher gelagert. Dabei kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Zapfen an einer
Seitenwand des Aufbewahrungsbehälters angeordnet ist.
[0017] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass eine Mehrzahl von Zapfen auf einer Leiste
angeordnet ist.
[0018] Wenn der Zapfen lösbar an der Leiste angeordnet ist, so kann ein Mechaniker im Reparaturfall
den Zapfen leicht ersetzen. Das gleiche gilt für eine lösbare Leiste, die ebenfalls
im Falle einer Reparatur einfach ausgewechselt werden kann. Wenn der Zapfen unlösbar
angeordnet ist, so ist es ausgeschlossen, dass während des Spülprozesses sich der
Zapfen von der Leiste löst. Somit ist eine sichere Lagerung des Gefäßes gewährleistet.
Wenn die Leiste an der Seitenwand des Aufbewahrungsbehälters unlösbar ist, so wird
verhindert, dass die Leiste sich während des Spülprozesses von der Seitenwand des
Aufbewahrungsbehälters löst. Dadurch ist ebenfalls in vorteilhafter Weise sichergestellt,
dass das Gefäß sicher in dem Aufbewahrungsbehälter angeordnet ist. Dabei kann vorzugsweise
vorgesehen sein, dass die Leiste an der Seitenwand des Aufbewahrungsbehälters lösbar
oder unlösbar befestigt ist.
[0019] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung ist
vorgesehen, dass der erste Bereich ein unterer Bereich eines Gefäßes, insbesondere
ein Gefäßfuß oder ein Gefäßstiel ist. Durch diese Anordnung ist sichergestellt, dass
das Gefäß sicher in dem Aufbewahrungsbehälter angeordnet ist. Durch diese Anordnung
ist vorteilhafter Weise ausgeschlossen, dass auf das Gefäß einwirkende Querkräfte,
die beispielsweise durch ein Bewegen des Aufbewahrungsbehälters oder durch einen Aufprall
eines Sprühstrahl aus einer Sprühvorrichtung hervorgerufen werden, das Gefäß aus der
Haltervorrichtung bewegen.
[0020] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass der zweite Bereich ein oberer Bereich eines
Gefäßes, insbesondere ein oberer Rand eines Gefäßes ist.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass, dass die Haltevorrichtung
in einer Mehrzahl an Positionen arretierbar ist, sodass durch Auswahl einer Position
eine Anpassung an die Größe eines Gefäßes möglich ist. Dabei kann die Haltevorrichtung
stufenlos oder in Stufen arretierbar sein.
[0022] Die Haltevorrichtung ist, wie bereits ausgeführt, schwenkbar gelagert, sodass durch
eine Schwenkbewegung eine Anpassung an die Größe von Gefäßen möglich ist. Alternativ
ist auch denkbar, dass die Haltevorrichtung durch eine geradlinige Bewegung verstellt
werden kann.
[0023] Die beiden Stäbe und/oder der Schenkel strecken sich vorzugsweise im Wesentlichen
über die äußeren Abmessungen des korbartigen Aufbewahrungsbehälters, das heißt im
Wesentlichen über die Breite und/oder Länge des korbartigen Aufbewahrungsbehälters.
[0024] Zusammengefasst werden durch die Erfindung folgende Vorteile erreicht:
- Ein Gefäß, wie beispielsweise ein Glas, zentriert sich selbst und ist daher absolut
sicher fixiert.
- Die sichere Aufnahme eines Gefäßes ist unabhängig von der Gefäßgeometrie, wie zum
Beispiel dem Kelchdurchmesser eines Glases.
- Es lassen sich verschiedenste Gefäße beziehungsweise Gläser direkt nebeneinander und
sicher platzieren.
- Die Anlagestellen des Spülgutes zu dem Aufnahmesystem sind absolut minimiert. Dies
führt einem verbesserten Reinigung- und Trocknungsergebnis.
- Durch eine kleine Bauform ist eine einfache Integrierbarkeit in bestehende Systeme
gegeben. Dies beeinflusst die Gestaltung des Umfelds nicht, das Umfeld kann somit
für andere Funktion optimiert werden.
- Es ist eine kostengünstige Ausführung möglich, da keine großen, eventuell verstellbaren
Elemente benötigt werden.
- Es ist eine Ausführung in allen spülbeständigen Materialien und Farben möglich.
[0025] Die Erfindung ist in einer nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der Zeichnung
vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
[0026] Es zeigen
- Fig. 1
- einen in perspektivischer Ansicht dargestellten Lagerungsbehälters für zu reinigendes
Gut; und
- Fig. 2
- den geschnitten dargestellten Aufbewahrungsbehälter in der Seitenansicht.
[0027] In der Fig. 1 ist ein korbartiger Aufbewahrungsbehälter 1 einer nicht gezeigten Geschirrspülmaschine
dargestellt. Der Aufbewahrungsbehälter 1 weist eine als Boden des Aufbewahrungsbehälters
1 gitterförmige Aufstellebene 2, eine gitterförmige Seitenwand 3 und eine gitterförmige
Seitenwand 4 auf. Die gitterförmige Seitenwand 3 und die gitterförmige Seitenwand
4 sind jeweils in einem geneigten Winkel zur Aufstellebene 2 angeordnet. Die gitterförmige
Seitenwand 3 und die gitterförmige Seitenwand 4 sind über zwei Stege 5 verbunden.
An den zwei Stegen 5 sind jeweils zwei Platten 6 befestigt. An den zwei Platten 6
ist eine als U-förmiger Bügel ausgebildete Haltevorrichtung 7 schwenkbar gelagert
angeordnet. Die Haltevorrichtung 7 weist zwei Stäbe 8 auf, die jeweils mit dem einer
der beiden Platten 6 verbunden sind. Dabei können die beiden Stäbe 8 teleskopierbar
ausgebildet sein. Die beiden Stäbe 8 sind über einen mittleren Schenkel 9 miteinander
verbunden, der spitzförmig ausgebildet ist. Alternativ könnte der Mittelschenkel 9
der Haltevorrichtung 7 auch wellenförmig ausgebildet sein. Ebenfalls ist es möglich,
den mittleren Schenkel 9 der Haltevorrichtung 7 mit Klemmvorrichtung zum Einklemmen
von Gefäßen 10 auszubilden. Im vorliegenden Fall ist in vorteilhafter Weise die Haltevorrichtung
7 derart ausgerichtet, dass die Gefäße 10, gezeigt in Fig. 2, geneigt zu der Aufstellebene
2 des Aufbewahrungsbehälters 1 ausgerichtet sind. Die Haltevorrichtung 7 muss nicht
zwingend schwenkbar gelagert ausgebildet sein, sondern kann auch alternativ an der
Seitenwand 3 oder an den Stegen 5 oder an der Aufstellebene 2 befestigt sein. An der
gitterförmigen Seitenwand 4 ist eine Leiste 11 befestigt, die alternativ auch lösbar
an der gitterförmigen Seitenwand 4 angeordnet sein kann. Die Leiste 11 weist eine
Zapfen 12 aufweisende Abstützvorrichtung 17 auf, die zur Abstützung eines oberen Bereichs
13 des Gefäßes 10, insbesondere eines oberen Rands dient. Unabhängig von der Geometrie
des oberen Bereichs 13 des Gefäßes 10 dienen die Zapfen 12 zum sicheren Halten des
Gefäßes 10. Hierzu ragen die Zapfen 12 in das Innere 18 eines gehaltenen Gefäßes 10
hinein. Die als Zapfen 12 sind aus einem dämpfenden Material, insbesondere aus Gummi
gebildet. Dadurch wird verhindert, dass das Gefäß 10 während eines Spülprozesses beschädigt
wird. Die Abstützvorrichtung 17 ist im vorliegenden Fall einteilig mit der Leiste
11 ausgebildet, aber könnte jedoch auch lösbar an der Leiste 11 angeordnet sein. Alternativ
könnte die Abstützvorrichtung 17 auch auf einen Stab oder auf einem Profil des Aufbewahrungsbehälters
1 lösbar oder befestigt angeordnet sein. Ferner weist der Aufbewahrungsbehälter 1
Haltestäbe 14 auf, die auf einer schwenkbar gelagerten Achse 15 angeordnet sind. Die
Haltestäbe 14 dienen zur Aufbewahrung des zu reinigenden Guts, insbesondere von Tellern.
[0028] In der Fig. 2 ist das Gefäß 10 gezeigt, dass in dem Aufbewahrungsbehälter 1 von der
Haltevorrichtung 7 und der Abstützvorrichtung 17 in der Schwebe gehalten wird. Das
Gefäß 10 ist im vorliegenden Fall ein Weinglas, könnte alternativ aber auch als Sektglas
oder Biertulpe ausgebildet sein. Ein unterer Bereich 16 des Gefäßes 10, insbesondere
der Gefäßstiel wird von dem spitzförmig ausgebildeten mittleren Schenkel 9 der Haltevorrichtung
7 gehalten. Die Abstützvorrichtung 17 dient zur Abstützung eines oberen Bereichs 13,
insbesondere eines oberen Rands des Gefäßes 10. Somit ist das Gefäß 10 berührungsfrei
zu der im Wesentlichen horizontalen Aufstellebene 2 des Aufbewahrungsbehälters 1 geneigt
angeordnet. Dadurch verringern sich die Kontaktstellen des Gefäßes 10 mit der gitterförmigen
Aufstellebene 2 Aufbewahrungsbehälter 1, so dass im Wesentlichen alle Flächen des
Gefäßes 10 mit Reinigungsflüssigkeit benetzt werden. In vorteilhafter Weise ist das
Gefäß 10 in einer geneigten Lage. Somit ist ausgeschlossen, dass sich die Reinigungsflüssigkeit
in dem Inneren des Gefäßes 10 anhäuft.
1. Geschirrspülmaschine mit einem korbartigen Aufbewahrungsbehälter (1), welcher insbesondere
für länglich ausgebildete Gefäße (10) ausgebildet ist, wenigstens umfassend eine schwenkbar
gelagerte und an Gefäße (10) unterschiedlicher Größe anpassbare Haltevorrichtung (7)
zum Halten von mindestens einem Gefäß (10) in einer Spülposition an einem ersten Bereich
(16) eines Gefäßes (10) und eine Abstützvorrichtung (17) zum Halten an einem zweiten
Bereich (13) eines Gefäßes (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (7) als im Wesentlichen U-förmiger Bügel mit zwei Stäben (8)
und einem die beiden Stäbe (8) verbindenden Schenkel (9) ausgebildet ist und dass
der Schenkel (9) der Haltevorrichtung (7) wenigstens abschnittsweise spitzförmig oder
wellenförmig ausgebildet ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (17) wenigstens einen Zapfen (12) aufweist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Zapfen (12) derart angeordnet ist, dass er sich in das Innere
(18) eines gehaltenen Gefäßes (10) erstreckt.
4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Zapfen (12) an einer Seitenwand (3,5) des Aufbewahrungsbehälters
(1) angeordnet ist.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Zapfen (12) auf einer Leiste (11) angeordnet sind.
6. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (11) an der Seitenwand (3,5) des Aufbewahrungsbehälters (1) lösbar oder
unlösbar befestigt ist.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (16) ein unterer Bereich eines Gefäßes (10), insbesondere ein Gefäßfuß
oder ein Gefäßstiel, ist.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (13) ein oberer Bereich eines Gefäßes (10), insbesondere ein oberer
Rand eines Gefäßes (10), ist.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (7) in einer Mehrzahl an Positionen arretierbar ist.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stäbe (8) und/oder der Schenkel (9) sich im Wesentlichen über die äußeren
Abmessungen des korbartigen Aufbewahrungsbehälters (1) erstrecken/erstreckt.
1. Dishwasher with a rack-like storage container (1) which is designed particularly for
vessels (10) of elongate design, at least comprising a holding apparatus (7) which
is pivotably mounted and can be matched to vessels (10) of different sizes for holding
at least one vessel (10) in a washing position in a first region (16) of a vessel
(10) and a supporting apparatus (17) for holding a vessel in a second region (13)
of a vessel (10), characterised in that the holding apparatus (7) is embodied as an essentially U-shaped clamp with two rods
(8) and an arm (9) connecting the two rods (8) and the arm (9) of the holding apparatus
(7) is at least in sections of a peak-shaped or wave-shaped design.
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the supporting apparatus (17) has at least one peg (12).
3. Dishwasher according to claim 2, characterised in that the at least one peg (12) is arranged such that it extends into the interior (18)
of a held vessel (10).
4. Dishwasher according to claim 2 or 3, characterised in that the at least one peg (12) is arranged on a side wall (3,5) of the storage container
(1).
5. Dishwasher according to one of claims 2 to 4, characterised in that a plurality of pegs (12) are arranged on a bar (11).
6. Dishwasher according to claim 5, characterised in that the bar (11) is detachably or non-detachably fastened to the side wall (3,5) of the
storage container (1).
7. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the first region (16) is a lower region of a vessel (10), in particular a vessel
base or a vessel stem.
8. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the second region (13) is an upper region of a vessel (10), in particular an upper
rim of a vessel (10).
9. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the holding apparatus (7) can be locked in a plurality of positions.
10. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the two rods (8) and/or the arm (9) essentially extend/s over the external dimensions
of the rack-like storage container (1).
1. Lave-vaisselle comportant un réceptacle de rangement (1) de type panier qui est conçu
notamment pour des récipients (10) de forme oblongue, comprenant au moins un dispositif
de maintien (7) monté de façon orientable pour maintenir au moins un récipient (10)
dans une position de lavage sur une première région (16) du récipient et adaptable
pour des récipients (10) de taille différente et un dispositif de soutien (17) pour
soutenir le au moins un récipient sur une seconde région (13) du récipient (10),
caractérisé en ce que le dispositif de maintien (7) est conçu sous forme d'un étrier essentiellement en
forme de U doté de deux barrettes (8) et d'une branche (9) reliant les deux barrettes
(8) et en ce que la branche (9) du dispositif de maintien (7) est conçue au moins par sections en
forme de pointes ou ondulée.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de soutien (17) comporte au moins une saillie (12).
3. Lave-vaisselle selon la revendication 2, caractérisé en ce que la au moins une saillie (12) est agencée de telle sorte qu'elle se projette dans
l'intérieur (18) d'un récipient (10) maintenu.
4. Lave-vaisselle selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la au moins une saillie (12) est disposée sur une paroi latérale (3, 5) du réceptacle
de rangement (1).
5. Lave-vaisselle selon la revendication 2, 3 ou 4, caractérisé en ce qu'une pluralité de saillies (12) sont disposées sur une barre (11).
6. Lave-vaisselle selon la revendication 5, caractérisé en ce que la barre (11) est fixée à la paroi latérale (3, 5) du réceptacle de rangement (1)
de façon amovible ou fixe.
7. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première région (16) est une région inférieure d'un récipient (10), notamment
un pied de récipient ou une tige de récipient.
8. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde région (13) est une région supérieure d'un récipient (10), notamment un
rebord supérieur d'un récipient (10).
9. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (7) peut être bloqué dans une pluralité de positions.
10. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux barrettes (8) et/ou la branche (9) s'étend(ent) essentiellement au-dessus
des dimensions extérieures du réceptacle de rangement (1) de type panier.


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