[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wasserbalken mit Düsenöffnungen für eine Absaugkammer
zur Strahlbeaufschlagung von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen bestehend aus
Stapelfasern, Endlosfilamenten oder Zellulosefasern auch aus mehreren Lagen oder Gemischen
daraus und einer an einer unteren Seite der Absaugkammer vorgesehenen Absaugfläche
für das Absaugen von Sprühwasser.
[0002] Es ist bereits bekannt, die an die Unterseite des Wasserbalkens spritzende Flüssigkeit
aufzufangen (
DE 199 23 591 A1). Hierzu dient eine Einrichtung, die seitlich des Wasserbalkens über seine Länge
angeordnet ist. An der Kante des Wasserbalkens ist ein trichterförmiger Schlitz gebildet,
an dessen innerem Ende ein Saugschlitz mit einer Höhe von etwa 2 mm gebildet wird.
Wird dann an die ansonsten rundum geschlossene Einrichtung ein genügend großer Unterdruck
angeschlossen, so können sämtliche Tropfen einschließlich eines Spritznebels von der
Unterseite des Wasserbalkens schadlos für die zu vernadelnde Ware abgesaugt werden.
[0003] Ferner ist für die Wasservernadelung von Geweben ein Wasserbalken bekannt (
WO 01/40562 A1), dem eine Abdeckrinne zugeordnet ist, die aus einer oberen Halterung und einer darunter
angeordneten Abdeckrinne mit einer porösen Unterseite so angebracht ist, dass ein
Absaugkanal gebildet werden kann. Hierzu sind eine Ansaugöffnung sowie eine waagerechte
poröse Abdeckplatte einseitig vom Wasserstrahl angeordnet. Mit dieser Vorrichtung
kann entsprechendes Spritzwasser nur unzureichend entfernt werden. Weiterhin kann
entstehendes Spritzwasser auf der gegenüberliegenden Seite des Wasserstrahls nicht
abgesaugt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wasserbalken zur Strahlbeaufschlagung
von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen derart auszubilden, dass insbesondere
das Sprühwasser oder der Sprühnebel im Bereich des aus dem Wasserbalken austretenden
.Wasserstrahls weitgehend vermieden und/oder ohne weiteres gebündelt und/oder abgesaugt
werden kann.
[0005] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass dem Wasserbalken und/oder der Absaugkammer
eine Luftzuführvorrichtung zugeordnet ist, die mit mindestens einer Auslassöffnung
ausgestattet ist, die im Bereich des Wasserbalkens vorgesehen ist und sich bis in
den Bereich der Düsenöffnungen des Wasserbalkens erstreckt.
[0006] Durch die Luftzufuhr bis in den inneren Bereich der Düsenöffnung wird verhindert,
dass der Wasserstrahl sich zu sehr aufweitet und gewährleistet, dass wenig Spritzwasser
seitlich vom Wasserstrahl gebildet wird, da der Wasserstrahl gebündelt aus der Düsenöffnung
heraustritt. Ferner wird das Spritzwasser mit gleichmäßiger Absaugleistung aufgefangen
und somit die bisher übliche Tropfenbildung am Wasserbalken verhindern.
[0007] Hierzu ist es vorteilhaft, dass sich die Düsenöffnung des Wasserbalkens in Förderrichtung
der Flüssigkeit erweitert.
[0008] Vorteilhaft ist es ferner, dass die Düsenöffnung aus einem oder mehreren je eine
unterschiedliche Formgebung aufweisenden Abschnitten besteht.
[0009] Vorteilhaft ist es außerdem, dass der erste Abschnitt der Düsenöffnung aus einem
länglichen Abschnitt besteht, an den sich mindestens ein weiterer sich allmählich
erweiternder Abschnitt anschließt.
[0010] Es ist auch vorteilhaft, dass der erste Abschnitt der Düsenöffnung zumindest auf
einem Abschnitt der Oberfläche auf einer Geraden verläuft.
[0011] Ferner ist es von Vorteil, dass der erste Abschnitt der Düsenöffnung zumindest auf
einem Abschnitt der Oberfläche auf einer Geraden verläuft.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, dass der zweite Abschnitt der Düsenöffnung aus einem sich
konisch erweiternden Abschnitt besteht, dessen Winkel kleiner ist als ein Winkel des
dritten Abschnitts der Düsenöffnung.
[0013] Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass der sich konisch
erweiternde zweite Abschnitt der Düsenöffnung einen Winkel aufweist, der zwischen
25° bis 45° oder 30° bis 40°; insbesondere zwischen 33° und 37° und der dritte Abschnitt
einen Winkel aufweist, der zwischen 80° bis 100° oder 85° bis 95°, insbesondere zwischen
88° und 92° groß ist.
[0014] Auch ist es vorteilhaft, dass die Düsenöffnung des Wasserbalkens sich in etwa über
die gesamte Länge des Wasserbalkens erstreckt, in dem ein zahlreiche Öffnungen ausweisender
Düsenstreifen eingebettet ist, wobei die in Strömungsrichtung liegende vordere Seite
des Wasserbalkens, eine Austrittsseite der trichterförmigen Erweiterung ist und dass
die Länge des dritten Abschnitts gemessen von der Austrittsseite gleich oder größer
ist als die Länge des zweiten Abschnitts.
[0015] Ferner ist es vorteilhaft, dass die Oberfläche des zweiten und/oder dritten Abschnitts
zumindest auf einem Abschnitt der Oberfläche auf einer Kurvenbahn oder einem Kreisbogen
verläuft.
[0016] Vorteilhaft ist es auch, dass die Auslassöffnung der Luftzuführvorrichtung im Bereich
ihres Auslassendes flach ausgebildet ist und in etwa parallel zur Oberfläche des dritten
und/oder des zweiten Abschnitts verläuft.
[0017] Es ist auch vorteilhaft, dass zwei oder mehrere Auslassöffnungen der Luftzuführvorrichtung
gegenüberliegend angeordnet und im Bereich ihres Auslassendes flach ausgebildet sind
und in etwa parallel zur Oberfläche des dritten und/oder des zweiten Abschnitts verlaufen.
[0018] Ferner ist Wasserbalken mit Düsenöffnungen für eine Absaugkammer zur Strahlbeaufschlagung
von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen bestehend aus Stapelfasern, Endlosfilamenten
oder Zellulosefasern auch aus mehreren Lagen oder Gemischen daraus und einer an einer
unteren Seite der Absaugkammer vorgesehenen Absaugfläche für das Absaugen von Sprühwasser
vorteilhaft.
[0019] Dabei ist es von Vorteil, dass dem Wasserbalken und/oder der Absaugkammer eine Luftzuführvorrichtung
zugeordnet ist, die mit mindestens einer Auslassöffnung ausgestattet ist, die im Bereich
des Wasserbalkens vorgesehen ist und sich bis in den Bereich der und/oder bis in die
Düsenöffnungen des Wasserbalkens erstreckt, wobei zumindest zwei Auslassöffnungen
der Luftzuführvorrichtung gegenüberliegend angeordnet und im Bereich ihres Auslassendes
flach ausgebildet sind und in etwa parallel zur Oberfläche des dritten und/oder des
zweiten Abschnitts verlaufen. Hierdurch wird auf einfache und kostengünstige Weise
ein über seine gesamte Breite annähernd tropffreier Wasserbalken geschaffen, so dass
keine Tropfen mehr auf das Gewebe, eine Gewebegewirkbahn oder ein Vlies fallen, was
zu deren zur optischen Beeinträchtigung führen kann Dabei wird das Spritzwasser und
der durch das Spritzen entstehende Wassernebel über die gesamte Fläche einer Absaugvorrichtung
mit gleichmäßiger Absaugleistung aufgefangen und somit die bisher übliche Tropfenbildung
am Wasserbalken verhindert.
[0020] Auch ist es von Vorteil, dass sich ein Luftverdrängungskörper oberhalb der perforierten
Absaugfläche insbesondere oberhalb der Absaugfläche mit relativ großer offener Fläche
befindet und die perforierte Absaugfläche derart einengt, dass ein maximaler Luftstrom
von beispielsweise 2 m/s an der Außenseite der perforierten Absaugfläche erreicht
wird, wobei der Luftverdrängungskörper derart positioniert ist, dass eine gleichmäßige
Sogwirkung über die gesamte Breite und/oder Länge der perforierten Absaugfläche gewährleistet
wird, wobei der Luftverdrängungskörper und auch die Auslassöffnungen der Luftzuführvorrichtung
sich über die gesamte Länge des Wasserbalkens erstrecken.
[0021] Durch die Anordnung des Luftverdrängungskörpers werden Luftströmungen innerhalb der
Absaugkammer je nach Bedarf justiert. Eine besondere Flexibilität wird dabei erreicht,
wenn der Luftverdrängungskörper in seiner Höhe sowie Neigung variabel montiert ist.
[0022] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass der Luftverdrängungskörper
eine untere Seite aufweist, die in Längsrichtung der Absaugkammer mit deren Unterseite
den Winkel einschließt, der zwischen 1° und 30°, insbesondere zwischen 1° und 5° groß
ist, wobei der Spalt zwischen dem Luftverdrängungskörper und der perforierten Absaugfläche
in Richtung einer Absaugeinrichtung enger wird.
[0023] Vorteilhaft ist es auch, dass der Luftverdrängungskörper mit seinem einen Ende oder
einer Seitenwand im Bereich der an der Absaugkammer angeschlossenen Absaugeinrichtung
endet.
[0024] Dabei ist es vorteilhaft, dass die Absaugfläche geneigt verlaufend angeordnet ist
und sich von einem oberen Bereich nahe liegend des Wasserbalkens und/oder einer Tropfkante
bis zu einem unteren Bereich der Absaugkammer erstreckt.
[0025] Ferner ist es vorteilhaft, dass die perforierte Absaugfläche Öffnungen mit unterschiedlich
großer Querschnittsfläche aufweist.
[0026] Vorteilhaft ist es ferner, dass die Querschnittsflächen der Öffnungen, beginnend
von der Tropfkante zunehmend größer ausgebildet sind.
[0027] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, ass die Querschnittsflächen
der Öffnungen beginnend von der Tropfkante kontinuierlich oder in gleichmäßigen Schritten
zunehmend größer sind.
[0028] Vorteilhaft ist es ferner, dass der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen gleich
oder unterschiedlich groß ist.
[0029] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, dass von einer Tangentialen
einer Siebwalze und der perforierten Absaugfläche ein Winkel gebildet ist, der zwischen
5° und 25°, insbesondere zwischen 6° und 15° groß ist, wobei die Öffnungen der Absaugfläche
an der einem Wasserstrahl zugewandten inneren Seite eine offene Fläche von etwa 3%
bis 8%, vorzugsweise von 5% und an der äußeren Seite von etwa 10% bis 25%, vorzugsweise
von 20% ausmacht.
[0030] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass die Luftzuführvorrichtung
einen Luftzuführkanal aufweist, der durch einen Abstand von 1 bis 15 mm, vorzugsweise
von 3 bis 10 mm und insbesondere von 3 und 6 mm zwischen einer Außenseite des Wasserbalkens
und einer dem Wasser balken zugewandten Außenseite der Absaugkammer gebildet ist.
[0031] Vorteilhaft ist es hierzu außerdem, dass über die Luftzuführvorrichtung die Luftzufuhr
zum Wasserstrahl erfolgt, wobei der Luftzuführvorrichtung zur Erzeugung eines Überdrucks
ein Gebläse zugeordnet ist.
[0032] Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, dass die
Auslassöffnung so ausgerichtet ist, dass der Luftstrom in etwa senkrecht auf den aus
dem Wasserbalken austretenden Wasserstrahl auftrifft.
[0033] Vorteilhaft ist es hierzu, dass die Luftzuführvorrichtung oder der Luftspalt zumindest
teilweise zwischen dem Wasserbalken und der Auslassöffnung der Absaugkammer vorgesehen
ist oder an der Außenseite des Wasserbalkens entlang geführt ist und im Bereich einer
unteren Seite des Wasserbalkens parallel zu diesem verläuft.
[0034] Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass die Absaugkammer und/oder die Luftzuführvorrichtung
jeweils symmetrisch zu beiden Seiten des Wasserbalkens und/oder des Wasserstrahls
angeordnet ist oder sind.
[0035] Es ist vorteilhaft, dass sich in die sich trichterförmig erweiternde Düsenöffnung
der Luftzuführkanat mit seiner Auslassöffnung erstreckt und der aus der Auslassöffnung
austretende Luftstrahl entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des aus der Düsenöffnung
austretenden Wasserstrahls verläuft.
[0036] Vorteilhaft ist es auch, dass sich der Luftzuführkanal in die sich trichterförmig
erweiternde Düsenöffnung erstreckt und in etwa parallel zu einem Teil der Wand der
sich trichterförmig erweiternden Düsenöffnung und der Luftstrahl in etwa entgegengesetzt
zur Strömungsrichtung des aus der Düsenöffnung austretenden Wässerstrahls verläuft.
[0037] Ferner ist es vorteilhaft, dass der aus einer Auslassöffnung austretende Luftstrahl
über eine Umlenkeinrichtung soweit umgelenkt wird, dass er etwa in Richtung der Strömungsrichtung
des aus der Düsenöffnung austretenden Wasserstrahls verläuft. Hierdurch wird verhindert,
dass sich der Wasserstrahl zu weit aufspreizt.
[0038] Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, dass die
Umlenkeinrichtung im Bereich des Auslassendes der Auslassöffnung des zweiten Abschnitts
der Düsenöffnung oder in einem Bereich vorgesehen ist, in dem der sich trichterförmig
erweiternde Teil der Düsenöffnung in etwa seine kleinste Querschnittsabmessung aufweist.
[0039] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und
in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
[0040] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Absaugkammer für einen Wasserbalken zur Strahlbeaufschlagung von Geweben mit
einer Absaugkammer im TeilSchnitt,
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Absaugkammer für einen Wasserbalken mit einer
Luftzufuhrrichtung, die mit einer Auslassöffnung ausgestattet ist, die im Bereich
des Wasserbalkens endet,
- Fig. 3
- einen in der Absaugkammer vorgesehenen Luftverdrängungskörper, der derart positioniert
ist, dass eine gleichmäßige Saugwirkung über die gesamte Breite der perforierten Oberfläche
bzw. Absaugfläche gewährleistet wird,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung des in Fig. 1 dargestellten Wasserbalkens mit einer sich trichterförmig
erweiternden Düsenöffnung, die in Fig. 1 nur teilweise angedeutet ist.
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung der in Fig. 1 dargestellten sich trichterförmig erweiternden
Düsenöffnung, in die sich der Luftzuführkanal mit seiner Auslassöffnung erstreckt,
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung des in Fig. 1 dargestellten Wasserbalkens mit einer sich trichterförmig
erweiternden Düsenöffnung, in die sich der Luftzuführkanal mit seiner Auslassöffnung
erstreckt, wobei im zweiten Abschnitt eine Nase bzw. Umlenkeinrichtung für den Luftstrom
vorgesehen ist.
[0041] In Fig. 1 ist mit 1a ein Wasserbalken bezeichnet, aus dem ein Wasserstrahl 10 über
in der Zeichnung nicht dargestellte Düsenöffnungen austritt und auf über eine Gewebeunterlage
13 einer Siebtrommel bzw. Siebwalze 14a herangeführtes Gewebe, eine Gewebegewirkbahn
oder Vliese 2 auftrifft. Dabei wird das Wasser zum größten Teil über eine Wasserabführvorrichtung
12 der Siebwalze 14a abgeführt.
[0042] Im Bereich , des Wasserbalkens 1a befindet sich eine Absaugvorrichtung bzw. Absaugkammer
5a, die an ihrer unteren Seite 5b eine geneigt verlaufende perforierte Absaugfläche
3a, b mit Öffnungen 3c aufweist, so dass das beim Auftreten des Wasserstrahls 10 auf
Gewebe, eine Gewebegewirkbahn oder Vliese 2 entstehende Spritzwasser an die Unterseite
der Absaugkammer 5b geleitet wird und dann von der Absaugkammer 5a vollständig abgesaugt
werden kann. Hierdurch können die an der Unterseite des Wasserbalkens 1a auftretenden
Wassertropfen vermieden werden und nicht mehr auf das Gewebe, die Gewebegewirkbahn
oder die Vliese 2 abtropfen.
[0043] In einem in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Absaugkammer
5a symmetrisch zu beiden Seiten des Wasserbalkens 1a angeordnet. In der Absaugkammer
5a besteht ein Unterdruck, welcher durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Pumpe, die über einen Absaugschlauch 8b mit der Absaugkammer 5a verbunden ist, bereitgestellt
wird.
[0044] Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Absaugkammer 5a für den Wasserbalken
1a zur Strahlbeaufschlagung von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen 2 mit an
der unteren Seite 5b der Absaugkammer 5a vorgesehenen perforierten Absaugflächen 3a
und 3b für das Absaugen von Sprühwasser 4. Die perforierte Absaugfläche 3a, 3b ist
derart geneigt verlaufend angeordnet, dass sie sich von einem oberen Bereich 6b nahe
liegend des Wasserbalkens 1a und/oder einer Tropfkante 6a bis zu einem unteren Bereich
6c der Absaugkammer 5a erstreckt. Der erste Abschnitt 3a der perforierten Absaugfläche
hat eine relativ kleine offene Fläche, während der zweite Abschnitt 3b der perforierten
Absaugfläche eine relativ große Fläche besitzt. In einer zeichnerisch nicht dargestellten
Ausführungsvariante kann die Absaugkammer auch ohne die Tropfkante ausgeformt sein.
[0045] Die in der perforierten Absaugfläche vorgesehenen Öffnungen 3c weisen im Abschnitt
3a einen kleineren Querschnitt auf als im Abschnitt 3b. Auf diese Weise wird ein annähernd
gleicher Sogdruck an der Innenoberseite der Absaugfläche 3a bzw. 3b erzeugt, so dass
das auf dem Gewebe, der Gewebegewirkbahn oder den Vliesen 2 auftreffende Spritzwasser
ohne weiteres abgesaugt werden kann. Weiterhin können dadurch die auf Grund der Schwerkraft
nach unten wandernden Wassertropfen durch die größeren Öffnungen 3c im unteren Bereich
der Absaugfläche 6c vollständig in die Absaugkammer 5a hineingesaugt werden.
[0046] Der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen 3c kann gleich oder unterschiedlich
groß sein. Die Querschnittsflächen der Öffnungen 3c beginnend von der Tropfkante 6a
werden in Richtung der Absaugkammer 5a bzw. einer dem Wasserbalken 1a abgewandten
Seite 5c der Absaugkammer 5a zunehmend größer. Hierzu können auch die Querschnittsflächen
der Öffnungen 3c beginnend von der Tropfkante 6a kontinuierlich oder in gleichmäßigen
Schritten zunehmend größer werden.
[0047] Wie aus Fig. 2, dem zweiten Ausführungsbeispiel, hervorgeht, liegt an dem Außenumfang
der Siebwalze 14a eine Tangentiale 14b an. Die Tangentiale 14b schließt mit der unteren
Oberfläche der Absaugfläche 3a und 3b einen Winkel ein. Der Winkel kann zwischen 5°
und 25° vorzugsweise jedoch zwischen 6° und 15° groß sein. Die Öffnungen 3c der Absaugfläche
3a, 3b an der dem Wasserstrahl 10 des Wasserbalkens 1a zugewandten inneren Seite 5d
machen eine offene Fläche von etwa 3% bis 8% vorzugsweise von 5% und an der äußeren
Seite eine offene Fläche von etwa 10% bis 25% vorzugsweise von 20% ca. 20% aus. Gemäß
Fig. 2 befindet sich auf der rechten Seite des Wasserbalkens 1a die Absaugkammer 5a,
die als in etwa rechteckförmiger Kasten ausgebildet sein kann und über die Sprühwasser
4 aufgenommen wird.
[0048] Gemäß Fig. 2 ist dem Wasserbalken 1a und der Absaugkammer 5a eine Luftzuführvorrichtung
11a zugeordnet, die einen Luftzuführkanal 11b aufweist, der im Bereich einer unteren
Seite 1b des Wasserbalkens 1a endet, wobei sich eine Auslassöffnung 11 c des Luftzuführkanals
11 b in der Nähe des Wasserstrahls 10 befindet. Der Luftzuführkanal 11b wird im Wesentlichen
durch eine Außenseite des Wasserbalkens 1c und eine linke durchgehende bzw. geschlossene
Außenseite 5d der Absaugkammer 5a gebildet. Der Luftzuführkanal 11 b verläuft hierzu
in etwa parallel zu der Außenseite des Wasserbalkens 1a und der unteren Seite 1b des
Wasserbalkens 1 a. Im Bereich der Auslassöffnung 11c des Luftzuführkanals 11 b befindet
sich auch die zur Absaugkammer 5a gehörende Tropfkante 6a. An der Tropfkante 6a können
sich lediglich sehr feine Wassertropfen bilden, die keinen weiteren Schaden anrichten
können, wenn sie nach unten fallen.
[0049] Die über den Luftzuführkanal 11b der Luftzuführvorrichtung 11a an den Wasserstrahl
10 herangeführte trockene Luft hat den Vorteil, dass sie den Wasserstrahl 10 nicht
in seiner Richtung beeinflusst. Der Wasserstrahl 10 wird somit nicht durch feinste
Wassertropfen bzw. Nebel beeinflusst und kann besonders fokussiert auf das Gewebe,
die Gewebegewirkbahn oder die Vliese 2 projiziert werden. Dabei wird in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 die trockene, Luft dem Wasserstrahl 10 über den Luftzuführkanal 11 b durch
intrinsische Sogwirkung zugeführt.
[0050] Über die Luftzuführvorrichtung 11 a kann in einem weiteren Ausführungsbeispiel, welches
zeichnerisch nicht dargestellt ist, bei Bedarf mit Hilfe eines Gebläses die trockene
Luft auch aktiv zum Wasserstrahl 10 geführt werden.
[0051] Gemäß Fig. 2 befindet sich lediglich auf der rechten Seite des Wasserbalkens 1a die
Luftzuführvorrichtung 11a und die Absaugkammer 5a. Nach einem weiteren in der Zeichnung
jedoch nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Absaugkammer 5a symmetrisch
auf beiden Seiten des Wasserbalkens 1a angeordnet werden (siehe auch Fig. 1). Ebenso
kann auch die Luftzuführvorrichtung 11a symmetrisch auf beiden Seiten des Wasserbalkens
1a angeordnet werden.
[0052] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Wasserbalken 1a im Querschnitt dargestellt
und weist einen in einer rechteckförmigen Aussparung 15 vorgesehenen zahlreiche Öffnungen
ausweisenden Düsenstreifen 16 auf, die in einer Reihe angeordnet und als kleine Bohrungen
mit einer Durchmessergröße zwischen 0,1 und 0,15 mm ausgebildet sind und über die
das Wasser in die längliche Düsenöffnung 10c gelangt.
[0053] Der in Fig. 4 dargestellte untere Teil des Wasserbalkens 1d ist mit der sich in etwa
über seine gesamte Länge erstreckenden länglichen Düsenöffnung 10c versehen, der nach
Fig. 1 die Luftzuführvorrichtung 11a zugeordnet ist, die mit mindestens einer Auslassöffnung
11c ausgestattet ist, die im Bereich des Wasserbalkens 1a vorgesehen ist und sich
bis in den vorderen, mittleren oder hinteren Bereich der Düsenöffnungen 10c des Wasserbalkens
1a erstreckt.
[0054] Die Düsenöffnung 10c des Wasserbalkens 1a erweitert sich in Förderrichtung der Flüssigkeit,
also in Richtung der Vorderseite. Die Düsenöffnung 10c kann aus einem oder mehren
je eine unterschiedliche Formgebung aufweisenden Abschnitten 10d, 10e, 10f bestehen.
[0055] Der erste Abschnitt 10d der Düsenöffnung 10c besteht aus einem sich in die Bildebene
erstreckenden länglichen Abschnitt, an den sich mindestens ein weiterer sich allmählich
erweiternder in die Bildebene erstreckender Abschnitt 10e anschließt, an diesen Abschnitt
schließt sich ferner ein ähnlicher sich allmählich erweiternder Abschnitte 10fan.
Die Länge der drei Abschnitte entspricht der Länge der Düsenöffnung 10c.
[0056] Der erste Abschnitt 10d der Düsenöffnung 10c weist mit Bezug auf Fig. 4 eine Abmessung
auf, die kleiner ist als die Abmessung einer Auslassöffnung 10ee, 10ff des nachfolgenden
zweiten und dritten Abschnitts. Die Abschnitte 10d, 10e, 10f sind, wie bereits erwähnt,
schlitzförmig ausgebildet und befinden sich gemäß Fig. 4 unterhalb des zahlreiche
Öffnungen bzw. Bohrungen 16a aufweisenden Düsenstreifens 16. Die Düsenöffnung 10c
weist deshalb auch in etwa die Länge der Reihe der hintereinander angeordneten Bohrungen
16a auf.
[0057] Die Querschnittsfläche der Luftzuführvorrichtung 11a bzw. des Luftzuführkanals 11
b ist zwischen 3 und 15 mm, vorzugsweise zwischen 5 und 10 mm, insbesondere zwischen
7 und 8 mm groß.
[0058] Der zweite und dritte Abschnitt 10e, 10f der Düsenöffnung 10c erweitern sich allmählich
konisch. Der Winkel des zweiten Abschnitts 10e ist kleiner als der Winkel β des sich
anschließenden dritten Abschnitts 10f der Düsenöffnung 10c.
[0059] Der sich konisch erweiternde zweite Abschnitts 10e der Düsenöffnung 10c weist einen
Winkel auf, der zwischen 25° bis 45° oder 30° bis 40°, insbesondere zwischen 33° und
37° groß ist und der dritte Abschnitt 10f einen Winkel β, der zwischen 80° bis 100°
oder 85° bis 95°, insbesondere zwischen 88° und 92° groß ist.
[0060] Die Oberfläche des zweiten Abschnitts 10e und/oder dritten Abschnitts 10f verläuft
zumindest auf einem begrenzten Bereich der Oberfläche auf einer Kurvenbahn oder einem
Kreisbogen.
[0061] Eine in Strömungsrichtung liegende vordere Seite des Wasserbalkens 1a ist die Austrittsseite
10g der trichterförmigen Erweiterung. Die Länge des dritten Abschnitts 10f ist gemessen
von der Austrittsseite 10g gleich oder größer als die Länge des zweiten Abschnitts
10e.
[0062] Der Luftzuführkanal 11b der Luftzuführvorrichtung 11a wird im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 im Wesentlichen durch einen Abstand von 1 bis 15 mm, vorzugsweise von
3 bis 10 mm und insbesondere von 3 und 6 mm zwischen einer Außenseite des Wasserbalkens
1c und der dem Wasserbalken zugewandten Außenseite der Absaugkammer 5d gebildet. Der
Luftzuführkanal 11b kann in einer zeichnerisch nicht dargestellten Ausführungsvariante
auch durch Schläuche oder ähnliche Luftzufuhreinrichtungen ausgestaltet sein.
[0063] Die Auslassöffnung 11 c erstreckt sich in etwa über die gesamte Breite des Wasserbalkens
1a und ist so ausgerichtet, dass der austretende Luftstrahl in etwa senkrecht auf
den aus dem Wasserbalken 1a austretenden Wasserstrahl 10 auftritt.
[0064] Besonders vorteilhaft ist es auch nach dem hier erwähnten zweiten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4, wenn die Auslassöffnung 11 c so ausgerichtet ist, dass der austretende
Luftstrahl in etwa parallel zur Oberfläche des dritten Abschnitts 10f und/oder des
zweiten Abschnitts 10e verläuft. Hierdurch wird verhindert, dass sich der Wasserstrahl
zu sehr aufweitet und dadurch gewährleistet, dass wenig Spritzwasser seitlich vom
Wasserstrahl gebildet wird, da der Wasserstrahl gebündelt bleibt.
[0065] Gemäß Fig. 2 können die Öffnungen 3c der perforierten Absaugfläche an der dem Wasserstrahl
10 zugewandten Seite 3a als längliche in etwa parallel verlaufende Schlitze mit einer
Länge zwischen 1 mm und 10 mm und einer Breite A zwischen 0,1 mm und 3 mm ausgebildet
sein. Ferner ist es möglich, dass die an der äußeren Seite 3b der perforierten Absaugfläche
vorgesehenen Schlitze vorzugsweise winkelförmig mit einer Länge zwischen 1 mm und
10 mm und einer Breite B zwischen 0,1 mm und 3 mm ausgebildet sind. Je nach Ausführungsbeispiel
können die Schlitze auch linienförmig sein bzw. einen wellenförmigen Verlauf aufweisen.
Alle diese Gestaltungsvarianten der Öffnungen 3c haben das Ziel, die an der perforierten
Absaugfläche entlanglaufenden Wassertropfen des Sprühwassers 4 möglichst effizient
auszunehmen. Dabei soll im Besonderen verhindert werden, dass die Wassertropfen des
Sprühwassers 4 zwischen den Öffnungen 3c hindurch laufen können.
[0066] Gemäß Fig. 2 und 3 kann nach einem weiteren Ausführungsbeispiel in der Absaugkammer
5a ein Luftverdrängungskörper 7a angeordnet sein, der unterschiedliche formgebungen
aufweisen kann. Gemäß Fig. 2 und 3 ist der Luftverdrängungskörper 7a als Hohlkörper
ausgebildet und wird von zwei parallel verlaufenden Seitenwänden 7c und 7d begrenzt.
Im Bereich der Absaugfläche 3a und 3b verläuft eine untere Seite 7b des Verdrängungskörpers
7a in etwa parallel zur Innenoberfläche der perforierten Absaugfläche 3a, 3b. Zwischen
der Unterseite 7b des Verdrängungskörpers 7a und der Innenoberfläche der Absaugfläche
3a und 3b besteht ein kleiner Spalt zwischen 2 mm und 10 mm, der dafür sorgt, dass
über die gesamte Absaugfläche ein gleichmäßiger Absaugdruck erzielt wird. Der Luftverdrängungskörper
7a befindet sich oberhalb der perforierten Absaugfläche 3a, 3b insbesondere oberhalb
der Absaugfläche mit relativ großer offener Fläche 3b, so dass die perforierte Absaugfläche
3a, 3b derart eingeengt wird, dass ein maximaler Luftstrom von beispielsweise 2 m/s
an der Außenseite der perforierten Absaugfläche 3b erreicht wird.
[0067] In vorteilhafter Weise erstreckt sich der Luftverdrängungskörper 7a auch über die
gesamte Breite und/oder Länge der Absaugkammer 5a. Um eine größtmögliche Flexibilität
bei der Einstellung der Luftströmungen innerhalb der Absaugkammer 5a zu erreichen,
kann der Luftverdrängungskörper 7a in einer weiteren nicht zeichnerisch dargestellten
vorteilhaften Ausführungsform in seiner Höhe sowie Neigung variabel montiert sein.
[0068] Wie aus Fig. 2 hervorgeht, erstreckt sich die Unterseite 7b des Verdrängungskörpers
7a in die gleiche Richtung wie die Absaugfläche 3a und 3b und schließt somit einen
zeichnerisch nicht dargestellten Winkel zwischen 5° und 30° ein. Wie aus Fig. 3 ferner
hervorgeht, kann der Luftverdrängungskörper aber auch mit seiner unteren Seite 7b
gegenüber der Innenoberfläche der perforierten Absaugfläche 3a, 3b einen Winkel β
einschließen, der zwischen 1 ° und 30° bzw. zwischen 1 ° und 5° groß ist, wobei der
Spalt zwischen dem Luftverdrängungskörper 7a und der perforierten Absaugfläche 3a,
3b in Richtung einer Absaugeinrichtung 8a enger wird. An der hinteren Seite der Absaugkammer
5a befindet sich eine Absaugeinrichtung bestehend aus dem Anschlussstutzen 8a und
dem Absaugschlauch 8b, über die das von der Absaugkammer 5a aufgenommene Spritzwasser
abgeführt wird sowie der Unterdruck in derselben erzeugt wird. Der Innenraum der Absaugkammer
5a ist über eine Versorgungsklappe 9 zugänglich.
[0069] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, endet in vorteilhafter Weise der Luftverdrängungskörper
7a mit seinem unteren Ende im Bereich des Anschlussstutzens der Absaugeinrichtung
8a
[0070] Nach einem weiteren in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der
Luftzuführkänal 11b in die sich trichterförmig erweiternde Düsenöffnung 10c und verläuft
in etwa parallel zu einem Teil der Wand der sich trichterförmig erweiternden Düsenöffnung
10c und in etwa entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des aus der Düsenöffnung 10c
austretenden Wasserstrahls.
[0071] Ferner kann gemäß Fig. 6 der aus seiner Auslassöffnung 11c austretende Luftstrahl
über eine Umlenkeinrichtung 17 soweit umgelenkt werden, dass er etwa in Richtung der
Strömungsrichtung des aus der Düsenöffnung 10c austretenden Wasserstrahls verläuft.
[0072] Außerdem kann die Umlenkeinrichtung 17 im Bereich des Auslassendes der Auslassöffnung
10ee des zweiten Abschnitts 10e der Düsenöffnung 10c oder in einem Bereich vorgesehen
sein, in dem der sich trichterförmig erweiternde Teil der Düsenöffnung 10c in etwa
seine kleinste Querschnittsabmessung aufweist.
Bezugszeichenliste:
[0073]
- 1a
- Wasserbalken
- 1b
- untere Seite des Wasserbalkens
- 1c
- Außenseite des Wasserbalkens
- 1d
- unterer Teil des Wasserbalkens
- 2
- Gewebe, Gewebegewirkbahn, Vlies
- 3a
- perforierte Absaugfläche, relativ kleine offene Fläche
- 3b
- perforierte Absaugfläche, relativ große offene Fläche
- 3c
- Öffnung
- 4
- Sprühwasser
- 5a
- Absaugkammer
- 5b
- Untere Seite der Absaugkammer
- 5c
- Seite der Absaugkammer, dem Wasserbalken abgewandt
- 5d
- Seite der Absaugkammer, dem Wasserbalken zugewandt
- 6a
- Tropfkante
- 6b
- oberer Bereich der Absaugfläche bzw. Absaugkammer
- 6c
- unterer Bereich der Absaugfläche bzw. Absaugkammer
- 7a
- Luftverdrängungskörper
- 7b
- untere Seite des Verdrängungskörpers
- 7c
- Seitenwand des Verdrängungskörpers
- 7d
- Seitenwand des Verdrängungskörpers
- 8a
- Absaugeinrichtung, Anschlussstutzen
- 8b
- Absaugeinrichtung, Absaugschlauch
- 9
- Versorgungsklappe
- 10
- Wasserstrahl
- 10c
- Düsenöffnung
- 10d
- erster Abschnitt
- 10e
- zweiter Abschnitt
- 10f
- dritter Abschnitt
- 10g
- Austrittseite, Unterteil
- 10 ee
- Auslassöffnung
- 10 ff
- Auslassöffnung
- 11 a
- Luftzuführvorrichtung, Luftspalt
- 11 b
- Luftzuführkanal
- 11 c
- Auslassöffnung
- 12
- Wasserabführvorrichtung
- 13
- Gewebeunterlage
- 14a
- Siebwalze
- 14b
- Tangentiale
- 15
- Aussparung
- 16
- Düsenstreifen
- 16a
- Öffnung, Bohrung
- 17
- Umlenkeinrichtung
- 18
- Luftstrahl, Luftstrom
- 19
- Wand
- 20
- Wand
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- γ
- Winkel
- ö
- Winkel
- A
- Breite
- B
- Breite
1. Wasserbalken (1a) mit Düsenöffnungen (10c) für eine Absaugkammer (5a) zur Strahlbeaufschlagung
von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen (2) bestehend aus Stapelfasern, Endlosfilamenten
oder Zellulosefasern auch aus mehreren Lagen oder Gemischen daraus und einer an einer
unteren Seite (5b) der Absaugkammer (5a) vorgesehenen Absaugfläche (3a, 3b) für das
Absaugen von Sprühwasser (4),
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Wasserbalken (1a) und/oder der Absaugkammer (5a) eine Luftzuführvorrichtung (11a)
zugeordnet ist, die mit mindestens einer Auslassöffnung (11c) ausgestattet ist, die
im Bereich des Wasserbalkens (1a) vorgesehen ist und sich bis in den Bereich der Düsenöffnungen
(10c) des Wasserbalkens (1a) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Düsenöffnung (10c) des Wasserbalkens (1a) in Förderrichtung der Flüssigkeit
erweitert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Düsenöffnung (10c) aus einem oder mehreren je eine unterschiedliche Formgebung
aufweisenden Abschnitten (10d, e, f) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (10d) der Düsenöffnung (10c) aus einem länglichen Abschnitt besteht,
an den sich mindestens ein weiterer sich allmählich erweiternder Abschnitt (10e) anschließt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (10d) der Düsenöffnung (10c) aus einem länglichen Abschnitt besteht,
dessen Abmessung kleiner ist als Auslassöffnungen (10ee, 10ff) des nachfolgenden zweiten
und dritten Abschnitts.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Abschnitt (10e) der Düsenöffnung (10c) aus einem sich konisch erweiternden
Abschnitt besteht, dessen Winkel (α) kleiner ist als ein Winkel (β) des dritten Abschnitts
(10f) der Düsenöffnung (10c).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der sich konisch erweiternde zweite Abschnitt (10e) der Düsenöffnung (10c) einen
Winkel (a) aufweist, der zwischen 25° bis 45° oder 30° bis 40°, insbesondere zwischen
33° und 37° und der dritte Abschnitt (10f) einen Winkel (β) aufweist, der zwischen
80° bis 100° oder 85° bis 95°, insbesondere zwischen 88° und 92° groß ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Düsenöffnung (10c) des Wasserbalkens (1a) sich in etwa über die gesamte Länge
des Wasserbalkens (1a) erstreckt, in dem ein zahlreiche Öffnungen (16a) ausweisender
Düsenstreifen (16) eingebettet ist, wobei die in Strömungsrichtung liegende vordere
Seite des Wasserbalkens (1 a), eine Austrittsseite (10g) der trichterförmigen Erweiterung
ist und dass die Länge des dritten Abschnitts (10f) gemessen von der Austrittsseite
(10g) gleich oder größer ist als die Länge des zweiten Abschnitts (10e).
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche des zweiten (10e) und/oder dritten (10f) Abschnitts zumindest auf
einem Abschnitt der Oberfläche auf einer Kurvenbahn oder einem Kreisbogen verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslassöffnung (11c) der Luftzuführvorrichtung (11a) im Bereich ihres Auslassendes
flach ausgebildet ist und in etwa parallel zur Oberfläche des dritten (10f) und/oder
des zweiten Abschnitts (10e) verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei oder mehrere Auslassöffnungen (11c) der Luftzuführvorrichtung (11a) gegenüberliegend
angeordnet und im Bereich ihres Auslassendes flach ausgebildet sind und in etwa parallel
zur Oberfläche des dritten (10f) und/oder des zweiten Abschnitts (10e) verlaufen.
12. Absaugkammer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslassöffnung (11 c) so ausgerichtet ist, dass der Luftstrom in etwa senkrecht
auf den aus dem Wasserbalken (1a) austretenden Wasserstrahl (10) auftrifft.
13. Absaugkammer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Absaugkammer (5a) und/oder die Luftzuführvorrichtung (11a) jeweils symmetrisch
zu beiden Seiten des Wasserbalkens (1 a) und/oder des Wasserstrahls (10) angeordnet
ist oder sind.
14. Absaugkammer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich in die sich trichterförmig erweiternde Düsenöffnung (10c) der Luftzuführkanal
(11b) mit seiner Auslassöffnung (11c) erstreckt und der aus der Auslassöffnung (11c)
austretende Luftstrahl entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des aus der Düsenöffnung
(10c) austretenden Wasserstrahls verläuft.
15. Absaugkammer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der aus einer Auslassöffnung (11c) austretende Luftstrahl über eine Umlenkeinrichtung
(17) soweit umgelenkt wird, dass er etwa in Richtung der Strömungsrichtung des aus
der Düsenöffnung (10c) austretenden Wasserstrahls verläuft.
1. Water bar (1a) with nozzle openings (10c) for a suction chamber (5a) for the application
of jets to fabrics, knitted fabric webs or nonwovens (2) formed from staple fibers,
continuous filaments or cellulose fibers, also from a plurality of layers and mixtures
thereof, and a suction surface (3a, 3b) for sucking off spray water (4), the suction
surface being provided on a lower side (5b) of the suction chamber (5a),
characterized in that
the water bar (1a) and/or the suction chamber (5a) have an air supply device (11a)
associated therewith, which is provided with at least one outlet opening (11c) arranged
in the area of the water bar (1a) and extending into the area of the nozzle openings
(10c) of the water bar (1a).
2. Device of claim 1, characterized in that the nozzle opening (10c) of the water bar (1a) extends in the liquid conveying direction.
3. Device of claim 1 or 2, characterized in that the nozzle opening (10c) is formed by one or a plurality sections (10d, e, f), each
being of a different design.
4. Device of claim 1, characterized in that the first section (10d) of the nozzle opening (10c) is formed by an elongate section
which is joined by another gradually flaring section (10e).
5. Device of claim 1, characterized in that the first section (10d) o the nozzle opening (10c) is formed by an elongate section
whose dimensions are smaller than those of outlet openings (10ee, 10ff) of the following
second and third sections.
6. Device of claim 1, characterized in that the second section (10e) of the nozzle opening (10c) is formed by a conically flaring
section whose angel (α) is smaller than an angle (β) of the third section (10f) of
the nozzle opening (10c).
7. Device of claim 1, characterized in that the conically flaring second section (10e) of the nozzle opening (10c) has an angle
(α) between 25° and 45° or 30° and 40°, in particular between 33° and 37°, and the
third section (10f) has an angle (β) between 80° and 100° or 85° and 95°, in particular
between 99° and 92°.
8. Device of claim 1, characterized in that the nozzle opening (10c) of the water bar (1a) extends approximately over the entire
length of the water bar (1a) in which a nozzle strip (16) with a plurality of openings
(16a) is formed, wherein the front side of the water bar (1a), seen in the flow direction,
is an outlet side (10g) of the funnel-shaped flare, and in that, measured from the outlet side (10g), the length of the third section (10f) is equal
to or larger than the length of the second section (10e).
9. Device of claim 1, characterized in that the surface of the second (10e) and/or the third section (10f) extends on a curved
path or an arc at least in a portion of the surface.
10. Device of claim 1, characterized in that the outlet opening (11c) of the air supply device (11a) is of a flat design in the
area of its outlet end and extends approximately in parallel with the surface of the
third (10f) and/or the second section (10e).
11. Device of claim 1, characterized in that two or a plurality of outlet openings (11c) of the air supply device (11a) are arranged
opposite each other and are of a flat design in the area of their outlet end and extend
approximately in parallel with the surface of the third (10f) and/or the second section
(10e).
12. Suction chamber of claim 1, characterized in that the outlet opening (11c) is directed such that the air flow impinges substantially
perpendicularly on the water jet (10) leaving the water bar (1a).
13. Suction chamber of claim 1, characterized in that the suction chamber (5a) and/or the air supply device (11a) is or are each arranged
symmetrically on either side of the water bar (1a) and/or of the water jet (10).
14. Suction chamber of claim 1 or 2, characterized in that the air supply duct (11b) with its outlet opening (11c) extends into the nozzle opening
(10c) flaring in a funnel shape, and the air jet emanating from the outlet opening
(11c) extends in a direction opposite to the flow direction of the water jet emanating
from the nozzle opening (10c).
15. Suction chamber of claim 1, characterized in that the air jet emanating from an outlet opening (11c) is deflected via a deflection
means (17) such that it extends substantially in the direction of the flow direction
of the water jet emanating from the nozzle opening (10c).
1. Rampe de jets d'eau (1a) comprenant des ouvertures de buse (10c) pour une chambre
d'aspiration (5a) destinée au traitement par jets de tissus, de panneaux de tissus
à mailles ou de non-tissés (2) composés de fibres coupées, de fils continus ou de
fibres de cellulose, aussi bien de plusieurs couches que de mélanges de ceux-ci, et
une surface d'aspiration (3a, 3b) pour l'aspiration d'eau pulvérisée (4) prévue au
niveau de la face inférieure (5b) de la chambre d'aspiration (5a), caractérisée en ce qu'un dispositif d'alimentation d'air (11a) est associé à la rampe de jets d'eau (1a)
et/ou à la chambre d'aspiration (5a), lequel dispositif est pourvu d'au moins une
ouverture de sortie (11c) prévue au niveau de la rampe de jets d'eau (1a) et s'étendant
dans la zone des ouvertures de buse (10c) de la rampe de jets d'eau (1a).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture de buse (10c) de la rampe de jets d'eau (1a) s'élargit dans le sens de
transport du liquide.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ouverture de buse (10c) est composée d'un ou de plusieurs segments (10d, e, f)
présentant chacun une forme différente.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier segment (10d) de l'ouverture de buse (10c) est composé d'un segment allongé
auquel succède au moins un autre segment (10e) qui s'élargit progressivement.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier segment (10d) de l'ouverture de buse (10c) présente un segment allongé
dont la dimension est inférieure à celle des ouvertures de sortie (10ee, 10ff) des
deuxième et troisième segments suivants.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième segment (10e) de l'ouverture de buse (10c) présente un segment qui s'élargit
de manière conique dont l'angle (α) est plus petit que l'angle (β) du troisième segment
(10f) de l'ouverture de buse (10c).
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième segment s'élargissant de manière conique (10e) de l'ouverture de buse
(10c) présente un angle (α) compris entre 25° et 45° ou entre 30° et 40°, en particulier
entre 33° et 37° et le troisième segment (10f) présente un angle (β) compris entre
80° et 100° ou entre 85° et 95°, en particulier entre 88° et 92°.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture de buse (10c) de la rampe de jets d'eau (1a) s'étend approximativement
sur toute la longueur de la rampe de jets d'eau (1a), dans laquelle est incorporée
une bande de buses (16) présentant de nombreuses ouvertures (16a), dans lequel la
face avant de la rampe de jets d'eau (1a) dirigée dans le sens d'écoulement correspond
à un côté sortie (10g) de l'élargissement en forme d'entonnoir et en ce que la longueur du troisième segment (10f) mesurée à partir du côté sortie (10g) est
égale ou supérieure à la longueur du deuxième segment (10e).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface du deuxième (10e) et/ou du troisième segment (10f) s'étend, au moins sur
une partie de la surface, selon un tracé en forme de courbe ou d'arc de cercle.
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture de sortie (11c) du dispositif d'alimentation d'air (11a) est réalisée
de manière plane au niveau de son extrémité de sortie et s'étend approximativement
parallèlement à la surface du troisième (10f) et/ou du deuxième segment (10e).
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux ou plusieurs ouvertures de sortie (11c) du dispositif d'alimentation d'air (11a)
sont disposées de manière opposée et réalisées de manière plane au niveau de leur
extrémité de sortie et s'étendent approximativement parallèlement à la surface du
troisième (10f) et/ou du deuxième segment (10e).
12. Chambre d'aspiration selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ouverture de sortie (11c) est orientée de telle sorte que le courant d'air rencontre
approximativement verticalement le jet d'eau (10) sortant de la rampe de jets d'eau
(la).
13. Chambre d'aspiration selon la revendication 1, caractérisée en ce que la chambre d'aspiration (5a) et/ou le dispositif d'alimentation d'air (11a) est disposée
ou sont disposés à chaque fois de manière symétrique des deux côtés de la rampe de
jets d'eau (1a) et/ou du jet d'eau (10).
14. Chambre d'aspiration selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le canal d'alimentation d'air (11b), avec son ouverture de sortie (11c), s'étend
dans l'ouverture de buse (10c) s'élargissant en forme d'entonnoir et le jet d'air
sortant de l'ouverture de sortie (11c) s'étend dans le sens opposé au sens d'écoulement
du jet d'eau sortant de l'ouverture de buse (10c).
15. Chambre d'aspiration selon la revendication 1, caractérisée en ce que le jet d'air sortant d'une ouverture de sortie (11c) est dévié par l'intermédiaire
d'une chicane (17) de telle sorte qu'il s'étend approximativement dans le sens d'écoulement
du jet d'eau sortant de l'ouverture de buse (10c).