[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0003] Er hat einen Hauptstrompfad, in dem sich eine Hauptkontaktstelle befindet, die ein
feststehendes und ein bewegbareres Kontaktstück umfasst, wobei das bewegbare Kontaktstück
an einem in einer ortsfesten Drehachse schwenkbar gelagerten Kontakthebelarm befestigt
ist.
[0004] Weiterhin hat ein gattungsgemäßer Schalter einen Nebenstrompfad, in dem sich eine
Trennkontaktstelle - auch Nebenkontaktstelle genannt - befindet, die ebenfalls ein
feststehendes und ein bewegliches Kontaktstück umfasst, wobei das bewegliche Kontaktstück
an einem in einer ortsfesten Drehachse schwenkbar gelagerten Kontaktträger befestigt
ist, und auf den in einem Kurzschlussfall der Strom von dem Hauptstrompfad kommutiert
wird.
[0005] Die Hauptkontaktstelle und die Nebenkontaktstelle sind mit einem Schalthebel und
mit einem mit seinen einzelnen Komponenten in einer Platinenhalterung gelagerten Schaltschloss
betätigbar.
[0006] Der Kontakthebel ist ein Doppelarmhebel, an dessen dem bewegbaren Kontaktstück entgegengesetzt
liegenden Arm ein Steuerhebel angreift, dessen anderes Ende über einen Drehzapfen
gelenkig mit einem ersten Zwischenhebel verbunden ist, und das andere Ende des Zwischenhebels
ist mit einem am Schaltknebel angelenkten zweiten Zwischenhebel gelenkig angeschlossen.
[0007] Der Gelenkzapfen, mit dem die beiden Zwischenhebel miteinander verbunden sind, ist
in einem Langloch eines drehbar gelagerten Klinkenhebels geführt.
[0008] Es ist ferner ein Auslösehebel vorgesehen, mit dem der Klinkenhebel eine Verklinkungsstelle
bildet.
[0009] An dem Auslösehebel wirken die Auslöserelemente, also thermische und magnetische
Auslöser, auf das Schaltschloss, wobei die Hebel so angeordnet sind und miteinander
wechselwirken, dass beim Wiedereinschalten die Schaltfolge" Nebenkontakt voreilend,
Hauptkontakt nacheilend" verwirklicht ist.
[0010] An dem Kontakthebel wirkt eine Kontaktdruckfeder und versucht, das bewegliche Kontaktstück
mit einer gegebenen Kontaktkraft gegen das feste Kontaktstück zu drücken.
[0011] Bei bekannten gattungsgemäßen Schaltern greift an dem Steuerhebel eine Ausschaltfeder
in Form einer Druckfeder an und versucht, diesen entgegen der Kraft der Kontaktdruckfeder
in Richtung Ausschalten der Hauptkontaktstelle zu drücken. Die Ausschaltfeder hat
dabei einen großen Platzbedarf, ihre Federkraft auf den Steuerhebel wirkt immer in
die gleiche Richtung. Sie muss dabei auch im teilweise entspannten Zustand noch eine
so hohe Kraft auf den Steuerhebel ausüben können, um die Kraft der Kontaktdruckfeder
zu überdrücken. Dabei wirkt die Druckkraft der Ausschaltfeder direkt auf die Verklinkungsstelle
und bestimmt die Entklinkungskraft, welche von dem thermischer Auslöser zum Entklinken
aufgebracht werden muss.
[0012] Somit stellt sich bei bekannten gattungsgemäßen Schaltern das Problem, dass die Ausschaltfeder
zwei entgegengesetzten Anforderungen genügen muss. Um ein sicheres Ausschalten zu
gewährleisten, sollte die Kraft, die sie auf den Steuerhebel ausübt, möglichst hoch
sein. Um ein sicheres entklinken durch den thermischen Auslöser zu gewährleisten,
sollte diese Kraft jedoch möglichst klein sein. Bei bekannten gattungsgemäßen Schaltern
wird immer ein Kompromiss eingegangen, keine der Anforderungen ist vollständig erfüllt.
[0013] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen Schalter
so weiterzuentwickeln, dass eine hohe Kraft auf den Steuerhebel ausgeübt wird und
gleichzeitig eine niedrige Kraft auf die Verklinkungsstelle.
[0014] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen gattungsgemäßen Schaltern mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
[0015] Erfindungsgemäß greift also die Ausschaltfeder an dem den Steuerhebel und den ersten
Zwischenhebel verbindenden Drehzapfen an und beaufschlagt über den Drehzapfen den
Steuerhebel in Richtung Ausschalten der Hauptkontaktstelle, wobei die Krafteinleitung
der Ausschaltfeder an den Drehzapfen so eingerichtet ist, dass eine erste, kleinere
Teilkraft in Richtung der Verklinkungsstelle wirkt, und eine zweite, größere Teilkraft
auf den Steuerhebel wirkt.
[0016] Gemäß der Erfindung greift die Ausschaltfeder also nicht mehr direkt an dem Steuerhebel
an, sondern an dem Drehzapfen, der den Steuerhebel mit dem ersten Zwischenhebel verbindet.
Dadurch ist die Richtung der Krafteinleitung wählbar und kann so eingerichtet werden,
dass eine Zerlegung der Kraft der Ausschaltfeder in zwei Komponenten stattfindet,
von denen eine in Richtung der Verklinkungsstelle wirkt, und eine zweite sind Steuerhebel
in Richtung Ausschalten beaufschlagt. Die Krafteinleitung ist dabei so eingerichtet,
dass die erste, in Richtung der Verklinkungsstelle wirkende Teilkraft möglichst klein
wird, und nur die zweite, auf den Steuerhebel wirkende Teilkraft, möglichst groß ist.
[0017] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Ausschaltfeder
eine Drehfeder, auch Schenkelfeder genannt, deren erster Schenkel an einem ortsfesten
Punkt abgestützt ist, und über deren zweiten Schenkel die Krafteinleitung auf den
Drehzapfen erfolgt.
[0018] Drehfedern sind räumlich gewundene Biegefedern mit einer linearen Drehmomentkennlinie.
Die Kraft - oder Drehmomenteinleitung erfolgt über die Schenkel am Anfang und Ende
der Feder. Sie können in vielfältiger Weise den jeweils vorhandenen räumlichen Gegebenheiten
angepasst werden. Durch die Verwendung einer Drehfeder zur Verwirklichung der vorliegenden
Erfindung kann also der beschränkte Platz im Inneren des erfindungsgemäßen elektrischen
Schalters besonders gut ausgenutzt werden.
[0019] Sehr vorteilhaft ist dabei eine Ausführungsform, bei der die Drehfeder um die ortsfeste
Drehachse des Kontaktträgers der Trennkontaktstelle gewunden ist. Dann wirkt die Drehachse
des Kontakthebel als Arbeitsdorn, an dem die Drehfeder mit ihrer inneren Windungsöffnung
anliegt und dadurch gehalten wird. Die Drehachse des Kontaktträgers der Trennkontaktstelle
erhält dadurch eine zusätzliche Funktion, und es ist keine separate Halterung für
die Drehfeder nötig.
[0020] Anhand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt
ist, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0021] Es zeigen:
- Figur 1:
- das Schaltschloss eines erfindungsgemäßem Schalters in geschlossener Stellung, und
- Figur 2:
- das Schaltschloss gemäß Figur 1 mit geöffnetem Haupt - und Nebenkontakt.
[0022] Das Schaltschloss besitzt eine Hauptkontaktstelle 10 mit einem festen Kontaktstück
11 und einem an einem Kontakthebel 12 befestigten beweglichen Kontaktstück 13.
[0023] Der Kontakthebel 12 ist an einer ortsfesten Drehachse 14 drehbar gelagert und als
Doppelarmhebel ausgebildet, dessen erster Arm 15 das Kontaktstück 13 trägt und an
dessen zweitem Arm 16 ein Steuerhebel 17 angreift, die den Kontakthebel 12 aus der
Einschaltstellung (siehe Figur 1) in die Ausschaltstellung (siehe Figur 2) bewegt.
[0024] An dem Kontakthebel wirkt eine - nicht dargestellte - Kontaktdruckfeder und versucht,
das bewegliche Kontaktstück 13 mit der durch den Pfeil 50 angedeuteten Kontaktkraft
gegen das feste Kontaktstück 11 zu drücken.
[0025] Der Steuerhebel 17 ist über einen Drehzapfen 18 mit einem ersten Zwischenhebel 19
verbunden. Diese ist über einen Gelenkzapfen 20 mit einem zweiten Zwischenhebel 21
gelenkig verbunden, der an einer Gelenkachse 23 an einem Schaltknebel 24 mit einem
Schaltgriff 25 angelenkt ist. Der Schaltknebel 24 ist in einer ortsfesten Achse 22
gelagert.
[0026] Der Gelenkzapfen 20 ist in einem Langloch 26 eines Klinkenhebels 27 beweglich geführt.
Der Klinkenhebel 27 ist ortsfest um eine Drehachse 28 drehbar gelagert. Der Klinkenhebel
27 bildet mit einem um eine ortsfest gelagerte Achse 29 drehbar gelagerten Auslösehebel
30 eine Verklinkungsstelle 31.
[0027] Der Auslösehebel 30 ist als Doppelarmhebel ausgebildet, dessen erster, der Verklinkungsstelle
zugeneigte Arm 301 eine Nase 302 trägt, die zusammen mit einer Nase 271 des Klinkenhebels
27 die Verklinkungsstelle 31 bildet. Der zweite, von der Verklinkungsstelle 31 wegweisende
Arm 303 des Auslösehebels 30 trägt eine Nase 304. An dieser Nase 304 greifen der oder
die thermischen Auslöser des Schalters an, beispielsweise über - hier nicht dargestellte
- Schieber. Durch Einwirkung der thermischen Auslöser wird der Auslösehebel 30 beim
Auslöservorgang im Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass die Nase 302 die Nase 271 freigibt,
wodurch die Verklinkungsstelle 31 entklinkt wird. Dabei müssen die thermischen Auslöser
mindestens diejenige Kraft überwinden, mit der die Nase 271 auf die Nase 302 einwirkt
und die daher Entklinkungskraft genannt wird.
[0028] Zwischen der Verbindungslinie, welche die ortsfeste Drehachse 28 des Klinkenhebels
27 und die ortsfeste Achse 22 des Schaltknebels 24 verbindet, und der Kontaktstelle
10 ist eine ortsfeste Drehachse 33 vorgesehen, an der ein Kontaktträger 34 gelagert
ist, der einen Kontakthebel 35 trägt.
[0029] An dem freien Ende des Kontakthebels 35 ist das bewegliche Kontaktstück 36 einer
Trennkontaktstelle 37 befestigt. Die Trennkontaktstelle 37 besitzt ein festes Kontaktstück
38, das ortsfest und elektrisch leitend mit dem festen Kontaktstück 11 der Hauptkontaktstelle
10 verbunden sein kann, angedeutet durch eine strichlierte Verbindungslinie 138.
[0030] Der Kontaktträger 34 ist als Doppelarmträger ausgebildet. Der eine, der Hauptkontaktstelle
10 zugewandte Arm 39 trägt den Kontakthebel 35 und das bewegliche Kontaktstück 36.
Der in entgegengesetzter Richtung vorspringende, zweite Arm 40 besitzt einen Vorsprung
49.
[0031] An dem Steuerhebel 17 ist eine Nase 48 angeformt, die mit dem Vorsprung 49 an dem
Kontaktträger 34 der Gestalt zusammenwirkt, dass die Trennkontaktstelle 37 beim Öffnungsvorgang
der Hauptkontaktstelle 10 nach dem Öffnen der Hauptkontaktstelle 10 öffnet und beim
Schließen der Hauptkontaktstelle 10 vor dem Schließen dieser Hauptkontaktstelle 10
schon geschlossen ist.
[0032] Die Verbindungslinie des Gelenkzapfens 20 mit der Gelenksachse 23, die die Bezugsziffer
46 trägt, verläuft in der Ausschaltstellung gemäß Figur 2 unterhalb der Verbindungslinie
47, die zwischen dem Gelenkzapfen 20 und der ortsfesten Achse 22 des Schaltknebels
24 verläuft. Dies ist die erste stabile Lage des Schaltwerks in der Ausschaltstellung.
[0033] In der Einschaltstellung gemäß Figur 1 verläuft die Verbindungslinie 46 oberhalb
der ortsfesten Achse 22. Dies ist die zweite stabile Lage des Schaltwerks in der Einschaltstellung.
[0034] Um die ortsfeste Drehachse 33 des Kontaktträgers 34 ist eine Drehfeder 51 gewunden.
Ein erster Schenkel 52 der Drehfeder 51 ist an einem ortsfesten Punkt 53 abgestützt.
Dieser ortsfeste Punkt 53 kann einen Vorsprung oder eine Vertiefung auf der Innenseite
der Gehäusewand des Schalters sein, es kann aber auch eine Lagerungsstelle an der
Platinenhalterung des Schaltschlosses sein.
[0035] Ein zweiter Schenkel 54 der Drehfeder 51 stützt sich an seinem freien Ende gegen
den Drehzapfen 18, der den Steuerhebel 17 mit dem ersten Zwischenhebel 19 verbindet,
ab. Somit verfolgt über den zweiten Schenkel 54 der Drehfeder 51 die Krafteinleitung
der Federkraft auf den Drehzapfen 18. Die Federkraft, die senkrecht zu dem zweiten
Schenkel 54 in dem Berührungspunkt zwischen dem Schenkel 54 und dem Drehzapfen 18
auf diesen eingeleitet wird, ist durch einen Pfeil 55 bezeichnet. Sie wird zerlegt
in eine erste, kleinerer Teilkraft, bezeichnet durch den Pfeil 56, welche in den ersten
Zwischenhebel 19 gelenkt wird, und in eine zweite, größere Teilkraft, bezeichnet durch
den Pfeil 57, welche den Steuerhebel 17 in Richtung "Öffnen der Hauptkontaktstelle
10" zu verschieben sucht.
[0036] Nur die erste, kleinerer Teilkraft 56, welche in den ersten Zwischenhebel 19 gelenkt
wird, erzeugt die Entklinkungskraft an der Verklinkungsstelle 31. Diese ist relativ
klein, so dass von dem thermischen Auslöser auch nur eine kleine Auslöserkraft aufgebracht
werden muss, welche an der Nase 304 auf den Auslösehebels 30 wirkt.
[0037] Die zweite, größere Teilkraft 57 ist so groß, dass sie die Kontaktdruckkraft 50 überwinden
kann und über den Steuerhebel 17 die Hauptkontaktstelle 10 sowie die Trennkontaktstelle
37 öffnen kann. Gegebenenfalls kann die zweite Teilkraft 57 der Drehfeder 51 dabei
unterstützt werden durch die Kraft einer weiteren Zugfeder, welche einerseits an dem
Steuerhebel 17 und andererseits an dem zweiten Arm 40 des Kontaktträgers 34 angelenkt
ist. Diese weitere Zugfeder ist hier nicht dargestellt, sie ist mit ihrer Funktion
jedoch in den oben genannten Dokumenten
DE 195 26 591 und
DE 195 26 592 beschrieben. Die weitere Zugfeder ist auch nicht erfindungswesentlich und nicht erforderlich
für das Funktionieren eines erfindungsgemäßen Schalters.
[0038] Im Auslösefall würde also der Auslösehebels 30 im Uhrzeigersinn verschwenkt und dabei
unter Überwindung der geringen Entklinkungskraft 56 die Verklinkungsstelle 31 freigegeben.
Dadurch wird der Gelenkzapfen 20 in dem Langloch 26 des Klinkenhebels 27 freigegeben
und der Steuerhebel 17 kann durch die zweite, größere Teilkraft 57 von der durch das
feste Kontaktstück 11 der Hauptkontaktstelle 10 und der Drehachse 14 des Kontakthebels
12 definierten Befestigungsebene weg gedrückt werden. Dabei nimmt der Steuerhebel
17 über einen Führungszapfen 58 den zweiten Arm 16 des Kontakthebels 12 mit und verschwenkt
diesen entgegen der Kontaktdruckkraft 50 und entgegen dem Uhrzeigersinn so, dass die
Hauptkontaktstelle 10 geöffnet wird.
[0039] Die Anordnung der aus dem ersten Zwischenhebel 19, dem zweiten Zwischenhebel 21 und
dem Schaltknebel 24 gebildeten und über den Gelenkzapfens 20, der in dem Langloch
26 geführt ist, mit dem Klinkenhebel 27 zusammenwirkenden Gelenkkette ist so getroffen,
dass der Schaltknebel 24 im Uhrzeigersinn und der Klinkenhebel 27 sofort wieder in
seine Verklinkungslage verschwenkt werden, so dass, wenn der thermische Auslöser wieder
abgekühlt ist und sich in seine Ausgangslage zurück bewegt hat, die Verklinkungsstelle
31 wieder verklinkt wird. Diese Position ist in der Figur 2 dargestellt.
[0040] Aus der in der Figur 2 dargestellten Position heraus ist eine Wiedereinschaltung
des Schaltwerks durch Verdrehen des Schaltgriffes 25 und damit des Schaltknebels 24
gegen die Uhrzeitrichtung möglich. Dabei wird dann auch die Drehfeder 51 wieder gespannt.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 10
- 10 Hauptkontaktstelle Hauptkontaktstelle
- 11
- Festes Kontaktstück der Hauptkontaktstelle
- 12
- Kontakthebel der Hauptkontaktstelle
- 13
- Bewegliches Kontaktstück der Hauptkontaktstelle
- 14
- Drehachse
- 15
- Erster Arm des Kontakthebels
- 16
- Zweiter Arm des Kontakthebels
- 17
- Steuerhebel
- 18
- Drehzapfen
- 19
- Erster Zwischenhebel
- 20
- Gelenkzapfen
- 21
- Zweiter Zwischenhebel
- 22
- Ortsfeste Achse
- 23
- Gelenkachse
- 24
- Schaltknebel
- 25
- Schaltgriff
- 26
- Langloch
- 27
- Klinkenhebel
- 271
- Nase
- 28
- Drehachse des Klinkenhebels
- 29
- Achse des Auslösehebels
- 30
- Auslösehebel
- 301
- Erster Arm des Auslösehebels
- 302
- Nase
- 303
- Zweiter Arm des Auslösehebels
- 304
- Nase
- 31
- Verklinkungsstelle
- 33
- Ortsfeste Drehachse des Kontaktträgers 34
- 34
- Kontaktträger
- 35
- Kontakthebel der Trennkontaktstelle
- 36
- Bewegliches Kontaktstück der Trennkontaktstelle
- 37
- Trennkontaktstelle
- 38
- Festes Kontaktstück der Trennkontaktstelle
- 138
- Verbindungslinie
- 39
- Erster Arm des Kontaktträgers
- 40
- Zweite Arm des Kontaktträgers
- 46
- Verbindungslinie 20 - 23
- 47
- Verbindungslinie 20 - 22
- 48
- Nase
- 50
- Kontaktdruckkraft
- 51
- Drehfeder, Ausschaltfeder
- 52
- Erster Schenkel der Drehfeder
- 53
- Ortsfester Punkt
- 54
- Zweiter Schenkel der Drehfeder
- 55
- Federkraft
- 56
- Erste Teilkraft
- 57
- Zweite Teilkraft
- 58
- Führungszapfen
- 49
- Vorsprung
1. Elektrischer Schalter, mit einem Hauptstrompfad, in dem sich eine Hauptkontaktstelle
(10) mit einem an einem in einer ortsfesten Drehachse (14) schwenkbar gelagerten Kontakthebelarm
(12,15) befestigten bewegbaren Kontaktstück (13) und einem feststehenden Kontaktstück
(11) befindet, mit einem eine Trennkontaktstelle (37) mit einem an einem in einer
ortsfesten Drehachse (33) schwenkbar gelagerten Kontaktträger (34) befestigten beweglichen
Kontaktstück (36) und einem feststehenden Kontaktstück (38) aufweisenden Nebenstrompfad,
auf den in einem Kurzschlussfall der Strom von dem Hauptstrompfad kommutiert wird,
mit einem mit seinen einzelnen Komponenten in einer Platinenhalterung gelagerten Schaltschloss,
mit dem die Hauptkontaktstelle (10) und die Trennkontaktstelle (37) betätigbar sind,
und mit einem Schaltknebel (24), mit der das Schaltschloss und die Haupt - und Trennkontaktstelle
betätigbar sind, wobei der Kontakthebel (12) ein Doppelarmhebel ist, an dessen dem
bewegbaren Kontaktstück (13) entgegengesetzt liegenden Arm ein Steuerhebel (17) angreift,
dessen anderes Ende über einen Drehzapfen (18) gelenkig mit einem ersten Zwischenhebel
(19) verbunden ist, und das andere Ende des ersten Zwischenhebels (19) mit einem am
Schaltknebel (24) angelenkten zweiten Zwischenhebel (21) gelenkig angeschlossen ist,
und wobei der Gelenkszapfen (20), mit dem die beiden Zwischenhebel (19,21) miteinander
verbunden sind, in einem Langloch (26) eines drehbar gelagerten Klinkenhebels (27)
geführt ist, und ein Auslösehebel (30) vorgesehen ist, mit dem der Klinkenhebel (27)
eine Verklinkungsstelle (31) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausschaltfeder (51) an dem den Steuerhebel (17) und den ersten Zwischenhebel
(19) verbindenden Drehzapfen (18) angreift und über den Drehzapfen (18) den Steuerhebel
(17) in Richtung Ausschalten der Hauptkontaktstelle (10) beaufschlagt, wobei die Krafteinleitung
der Ausschaltfeder (51) an den Drehzapfen (18) so eingerichtet ist, dass eine erste,
kleinere Teilkraft (56) auf die Verklinkungsstelle (31), und eine zweite, größere
Teilkraft (57) auf den Steuerhebel (17) wirkt.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschaltfeder (51) eine Drehfeder ist, deren erster Schenkel (52) an einem ortsfesten
Punkt (53) abgestützt ist, und über deren zweiten Schenkel (54) die Krafteinleitung
auf den Drehzapfen (18) erfolgt.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehfeder (51) um die ortsfeste Drehachse (33) des Kontaktträgers (34) der Trennkontaktstelle
(37) gewunden ist.
1. Electrical switch, with a main current path, in which a main contact point (10) with
a movable contact piece (13), which is fastened on a contact lever arm (12, 15) mounted
pivotably on a fixed rotary spindle (14), and a stationary contact piece (11) is located,
with an auxiliary current path having an isolating contact point (37) with a movable
contact piece (36), which is fastened on a contact carrier (34) mounted pivotably
on a fixed rotary spindle (33), and a stationary contact piece (38), with the current
being commutated from the main current path onto the auxiliary current path in the
event of a short circuit, with a switching mechanism, which is mounted with its individual
components in a printed circuit board holder and by means of which the main contact
point (10) and the isolating contact point (37) can be actuated, and with a toggle
switch (24), which can be used to actuate the switching mechanism and the main and
isolating contact point, the contact lever (12) being a twin-armed lever, whose arm
lying opposite the movable contact piece (13) is acted upon by a control lever (17),
whose other end is connected in articulated fashion via a pivot pin (18) to a first
intermediate lever (19), and the other end of the first intermediate lever (19) being
connected in articulated fashion to a second intermediate lever (21), which is articulated
on the toggle switch (24), and the link pin (20), with which the two intermediate
levers (19, 21) are connected to one another, being guided in a slot (26) of a rotatably
mounted latching lever (27), and a release lever (30) being provided, with which the
latching lever (27) forms a latching point (31), characterized in that a tripping spring (51) acts on the pivot pin (18), which connects the control lever
(17) and the first intermediate lever (19), and, via the pivot pin (18), loads the
control lever (17) in the direction of tripping of the main contact point (10), the
introduction of force of the tripping spring (51) onto the pivot pin (18) being designed
in such a way that a first, relatively small partial force (56) acts on the latching
point (31), and a second, relatively great partial force (57) acts on the control
lever (17).
2. Electrical switch according to Claim 1, characterized in that the tripping spring (51) is a torsion spring, whose first leg (52) is supported on
a fixed point (53) and whose second leg (54) is used for the introduction of force
onto the pivot pin (18).
3. Electrical switch according to Claim 2, characterized in that the torsion spring (51) is wound around the fixed rotary spindle (33) of the contact
carrier (34) of the isolating contact point (37).
1. Commutateur électrique comprenant un trajet de courant principal dans lequel se trouve
un point de contact principal (10) muni d'un élément de contact (13) mobile, fixé
à un bras de levier de contact (12, 15) monté de manière à pouvoir pivoter dans un
axe de rotation fixe (14), et d'un élément de contact fixe (11), comprenant un trajet
de courant auxiliaire présentant un point de contact de sectionnement (37) muni d'un
élément de contact (36) mobile, fixé à un support de contact (34) monté de manière
à pouvoir pivoter dans un axe de rotation fixe (33), et d'un élément de contact fixe
(38), sur lequel le courant du trajet de courant principal est commuté en cas de court-circuit,
comprenant un verrouillage de connexion logé avec ses composants individuels dans
un support à platine et avec lequel peuvent être actionnés le point de contact principal
(10) et le point de contact de sectionnement (37), et comprenant une manette de commutation
(24) avec laquelle peuvent être actionnés le verrouillage de connexion ainsi que les
points de contact principal et de sectionnement, le levier de contact (12) étant un
levier à double bras dont le bras qui se trouve à l'opposé à l'élément de contact
mobile (13) vient en prise avec un levier de commande (17) dont l'autre extrémité
est reliée de manière articulée avec un premier levier intermédiaire (19) par le biais
d'un tourillon (18), et l'autre extrémité du premier levier intermédiaire (19) est
attachée de manière articulée avec un deuxième levier intermédiaire (21) fixée de
manière articulée à la manette de commutation (24), et le pivot (20) avec lequel sont
reliés les deux leviers intermédiaires (19, 21) étant guidé dans un trou oblong (26)
d'un levier à cliquet (27) logé de manière pivotante, et un levier de déclenchement
(30) étant prévu, avec lequel le levier à cliquet (27) forme un point d'encliquetage
(31), caractérisé en ce qu'un ressort de déconnexion (51) vient en prise avec le tourillon (18) qui relie le levier
de commande (17) et le premier levier intermédiaire (19) et exerce par le biais du
tourillon (18) une contrainte sur le levier de commande (17) dans le sens de la déconnexion
du point de contact principal (10), la force du ressort de déconnexion (51) exercée
sur le tourillon (18) étant dirigée de telle sorte qu'une premiere force partielle
(56), plus faible, s'exerce sur le point d'encliquetage (31) et une deuxième force
partielle (57), plus élevée, sur le levier de commande (17).
2. Commutateur électrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ressort de déconnexion (51) est un ressort rotatif dont la première branche (52)
prend appui sur un point fixe (53) et par le biais de la deuxième branche (54) duquel
est exercée la force sur le tourillon (18).
3. Commutateur électrique selon la revendication 2, caractérisé en ce que le ressort rotatif (51) est enroulé autour de l'axe de rotation fixe (33) du support
de contact (34) du point de contact de sectionnement (37).