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(11) |
EP 2 098 148 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.2018 Patentblatt 2018/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Trennwand mit Gelenkband
Partition with hinge band
Paroi de séparation dotée d'une bande articulée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
03.03.2008 DE 102008012274
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
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Patentinhaber: Joh. Sprinz GmbH & Co. KG |
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88287 Grünkraut (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischbach, Oliver
88212 Ravensburg (DE)
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Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte |
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Großtobeler Straße 39 88276 Berg / Ravensburg 88276 Berg / Ravensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 304 389 DE-U1-202006 012 415
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DE-U1-202004 000 351 DE-U1-202007 001 139
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennwand, insbesondere Duschtrennwand, umfassend ein
Wandelement und ein Türelement und wenigstens ein Gelenkband gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und ein Gelenkband gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 15.
[0002] Aus der
DE 20 2007 001 139 U1 ist eine insbesondere als Duschtrennwand ausgebildete Trennwand bekannt, welche ein
Wandelement und ein Türelement und wenigstens ein Gelenkband umfasst, wobei der Drehbewegung
des Türelements eine Axialbewegung überlagert ist. Diese Trennwand weist sämtliche
Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 auf.
[0003] Aus
DE 20 2004 000 351 U1 ist ein nach innen und außen öffnender Duschtürbeschlag mit Abdichtsystem bekannt.
Zur Abdichtung finden zwei Silicondichtungsköder und eine Flachdichtung Verwendung.
Der Duschtürbeschlag ist als reiner Drehbeschlag ausgeführt.
[0004] Weiterhin ist aus der
DE 20 2006 012 415 U1 ein Scharnier bekannt, durch welches der Drehbewegung eine Schwenktür einer Duschabtrennung
eine Axialbewegung überlagerbar ist. Hierbei enthält das Dokument jedoch keine näheren
Ausführungen zu einer Abdichtung des Scharniers.
[0005] Schließlich ist aus der
DE 203 04 389 U1 eine Trennwand bekannt, welche ein Wandelement, ein Türelement und wenigstens ein
Gelenkband umfasst, wobei das Türelement insbesondere mittels zwei Gelenkbändern drehbar
an dem Wandelement gelagert ist, wobei jedes Gelenkband einen ersten und einen zweiten
Flügel aufweist, wobei sich das Wandelement und das Türelement mit Längskanten gegenüberliegen,
wobei jedem Gelenkband eine Ausnehmung zugeordnet ist, welche an der Längskante des
Wandelements oder des Türelements ausgebildet ist, wobei der erste Flügel und der
zweite Flügel des Gelenkbands in die Ausnehmung eingreifen und wobei die beiden Flügel
drehbar um eine Drehachse miteinander verbunden sind. Nachteilig an derartigen Trennwänden
ist, dass insbesondere wenn die Trennwand eine am Türelement angeordnete zu einem
Boden gerichteten und/oder eine am Boden angeordnete Dichtung aufweist, das Schließen
und Öffnen erschwert ist und sich die Lebensdauer der Dichtung bzw. der Dichtungen
durch starken Verschleiß verringert.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trennwand zu entwickeln, welche trotz
einer Anordnung des Gelenkbands in einer Ausnehmung des Wandelements oder des Türelements
ein widerstandsarmes Öffnen und Schließen des Türelements erlaubt und insbesondere
bei geschlossenem Türelement eine Spritzwasserdichtigkeit im Bereich der Ausnehmung
gewährleistet. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein Gelenkband zu entwickeln,
welches auf sich verändernde Platzverhältnisse im Bereich seiner Drehachse anpassbar
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte
und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Trennwand mit einem Wandelement, einem Türelements und
wenigstens einem Gelenkband sieht die Erfindung eine Relativbeweglichkeit des ersten
Dichtelements gegenüber wenigstens einer Randkante des Ausschnitts vor. Hierdurch
ist eine Behinderung der Hebe-Senk- und Drehbewegung des Türelements durch das erste
Dichtelement vermieden, da dieses in seiner Position an die in der jeweiligen Drehstellung
des Türelements bestehenden Erfordernisse anpassbar ist.
[0009] Erfindungsgemäß ist das erste Dichtelement an einem der Flügel des Gelenkbandes befestigt
ist, wobei das erste Dichtelement insbesondere verdrehbar an diesem Flügel des Gelenkbands
befestigt ist und wobei das erste Dichtelement insbesondere verdrehbar um die Drehachse
des Gelenkbands an diesem Flügel des Gelenkbands befestigt ist. Hierdurch ist sichergestellt,
dass das erste Dichtelement in der geschlossenen Stellung des Türelements immer seine
Abdichtposition in der Ausnehmung einnimmt und nicht ungewollt, beispielsweise auf
Grund erhöhter Reibung, in einer Offenposition stehen bleibt.
[0010] Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, das Wandelement mit der Ausnehmung
zu versehen und das erste Dichtelement an dem bewegbaren Flügel des Gelenkbands zu
befestigen, welcher dem Türelement zugeordnet ist, wobei das Dichtelement mit dem
bewegbaren Flügel gegenüber dem Wandelement bei Drehung des Türelements um die Drehachse
in axialer Richtung relativ zu dem Wandelement verfahrbar und/oder von dem bewegbaren
Flügel des Gelenkbandes verformbar ist. Durch eine Verschiebung und/oder Kompression
bzw. Dehnung des ersten Dichtelements zwischen dem Wandelement und dem dem Türelement
zugeordneten Flügel des Gelenkbandes wird der Raum bereit gestellt, welcher für den
sich beim Öffnen anhebenden Flügel des Scharnierbands erforderlich ist.
[0011] Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, die Ausnehmung in dem Türelement anzuordnen
und das erste Dichtelement an dem stillstehenden Flügel des Gelenkbands zu befestigen,
welcher dem Wandelement zugeordnet ist, wobei das Türelement bei Drehung um die Drehachse
relativ zu dem Dichtelement in axiale Richtung verfahrbar ist. Hierdurch ist es dem
Türelement möglich sich durch ein Gleiten in dem ersten Dichtelement und/oder ein
Komprimieren bzw. Dehnen des ersten Dichtelements beim Öffnen des Türelements mit
dem Flügel, welcher dem Türelement zugeordnet ist, nach oben in Richtung der Drehachse
gegenüber dem Flügel, welcher dem Randelement zugeordnet ist, anzuheben.
[0012] Weiterhin sieht die Erfindung vor, das erste Dichtelement durch ein L-förmiges Bauteil
als Profil auszubilden, welches insbesondere wenigstens an einem Schenkel einen U-förmigen
Querschnitt aufweist und mit seinen Stegen als Reiter eine Randkante der Ausnehmung
übergreifen. Ein derartiges Dichtelement ist einfach herstellbar und lässt sich ohne
weitere Bauteile sicher auf dem Wandelement bzw. dem Türelement führen.
[0013] Gemäß der Erfindung ist es auch vorgesehen, in der Ausnehmung ein zweites Dichtelement
anzuordnen, welches insbesondere als L-förmiges Profil ausgebildet ist und insbesondere
wenigstens an einem Schenkel einen U-förmigen Querschnitt aufweist und mit diesem
als Reiter wenigstens eine Randkante der Ausnehmung mit zwei Stegen übergreift. Ein
derartiges zweites Dichtungselement ist einfach ohne Verklebung montierbar, da es
in der Ausnehmung zwischen einem der Flügel und dem Wandelement bzw. dem Türelement
gehalten wird.
[0014] Schließlich sieht die Erfindung vor, den axial stillstehenden Flügel des Gelenkbands
und/oder den axial verfahrbaren Flügel des Gelenkbands mittels konischer Scheiben
mit Innengewinde oder Gewindestift flächenbündig an Senkbohrungen des Wandelements
oder des Türelements zu verschrauben. Bei einer derartigen Befestigung des Gelenkbands
lässt sich die Duschtrennwand an einer Innenseite einfach reinigen, da diese keine
hervorstehenden Bauteile aufweist.
[0015] Die Erfindung sieht für die Trennwand auch ein Gelenkband vor, welches als Hebe-Senk-Gelenkband
ausgebildet ist und an einem seiner Flügel das erste Dichtelement aufweist, welches
mit diesem Flügel verbunden ist. Hierdurch ist es möglich mittels des Gelenkbands
die Bewegung eines Dichtelements zu Steuern und so das Dichtelement abhängig von einer
Drehstellung des Gelenkbands zu positionieren.
[0016] Im Sinne der Erfindung wird unter einem Wandelement ein Element verstanden, welches
insbesondere durch eine fest in einem Raum montierte Platte gebildet ist, wobei diese
Platte insbesondere als Glasplatte ausgeführt ist. Im Sinne der Erfindung kann das
Wandelement aber auch als feststehende Wand oder Mauer ausgebildet sein.
[0017] Im Sinne der Erfindung wird unter einem Gelenkband ein Gelenk bzw. ein Scharnier
verstanden, durch welches zwei Bauteile drehbar miteinander verbindbar sind.
[0018] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
[0019] Hierbei zeigt:
Figur 1a - 1b: vereinfachte Seitenansichten auf eine ersten Trennwand, bei welcher
das Wandelement zwei Ausschnitte aufweist;
Figur 2a - 2b: vereinfachte Seitenansichten auf eine zweiten Trennwand, bei welcher
das Türelement zwei Ausschnitte aufweist;
Figur 3a: Detailansicht einer dritten Trennwand, bei welcher das Wandelement einen
Ausschnitt aufweist;
Figur 3b - 3i weitere Ansichten zu der in der Figur 3a gezeigten Trennwand und
Figur 4a - 4d: Detailansicht einer vierten Trennwand, bei welcher das Türelement einen
Ausschnitt aufweist.
[0020] Die Figuren 1a und 1b zeigen vereinfachte Seitenansichten einer ersten Trennwand
1. Die Trennwand 1 ist als Duschtrennwand 2 ausgeführt und umfasst ein feststehendes
Wandelement 3 und ein gegenüber dem Wandelement 3 um eine Drehachse d drehbares Türelement
4. Das Wandelement 3 weist zwei Ausnehmungen 5, 6 auf, welche an einer senkrecht im
Raum stehenden Längskante 7 des Wandelements 3 ausgebildet sind. Das Wandelement 3
und das Türelement 4 sind über Gelenkbänder 8, 9 miteinander verbunden. Die Gelenkbänder
8, 9 bestehen jeweils aus einem ersten Flügel 8a bzw. 9a, welcher mit dem Türelement
4 verbunden ist und einem zweiten Flügel 8b bzw. 9b, welcher mit dem Wandelement 3
verbunden ist. Die Flügel 8a, 8b bzw. 9a, 9b sind in der Ausnehmung 5 bzw. in der
Ausnehmung 6 um die bereits erwähnte Drehachse d drehbar miteinander verbunden. Das
Gelenkband 8 und das Gelenkband 9 sind in bekannter Weise als so genannte Hebe-Senk-Gelenke
10 ausgeführt, bei welchen sich ein in Richtung der Drehachse d gemessener Abstand
zwischen den Flügeln 8a und 8b bzw. 9a und 9b durch ein Verdrehen des ersten Flügels
8a bzw. 9a gegenüber dem zweiten Flügel 8b bzw. 9b von einem Abstand a (siehe Figur
1a) auf einen Abstand A (siehe Figur 1b) durch das Zusammenwirken von nicht dargestellten
Formteilen verändert. Somit ist eine Drehbewegung des Türelements 4 beim Öffnen des
Türelements 4 aus der in der Figur 1a dargestellten abgesenkten Stellung I in die
in der Figur 1b dargestellte angehobene Stellung II durch eine Axialbewegung in eine
Pfeilrichtung y entlang der Drehachse d überlagert. Beim Schließen des Türelements
4 aus der in der Figur 1b gezeigten angehobenen Stellung II erfolgt dann eine Absenkbewegung
in eine Pfeilrichtung y' entlang der Drehachse d. Um diese Hebe-Senk-Bewegung der
Flügel 8a bzw. 9a der Gelenkbänder 8 bzw. 9 zu ermöglichen, weisen die Ausnehmungen
5 und 6 jeweils einen Freiraum 11 bzw. 12 auf, welcher erfindungsgemäß in der abgesenkten
Stellung I durch jeweils wenigstens ein Dichtelement verschlossen ist, wobei die Dichtelemente
in den Figuren 1a und 1b zur Erhaltung der Übersichtlichkeit nicht dargestellt sind.
An einer Unterkante K4 des Türelements 4 ist eine Dichtung D angeordnet. Diese Dichtung
wird mit dem Türelement 4 beim Öffnen angehoben und bremst somit das Öffnen des Türelements
4 nicht. Ebenso wir die Dichtung D beim Schließen des Türelements 4 wieder in der
Figur 1a gezeigte Stellung angesenkt.
[0021] In den Figuren 2a und 2b ist in vereinfachter Darstellung eine zweite Trennwand 13
dargestellt. Die zweite Trennwand 13 ist ebenfalls als Duschtrennwand 2 ausgeführt
und umfasst ein Wandelement 3 und ein Türelement 4, welche über Gelenkbänder 8 und
9 verbunden sind, wobei im Unterschied zu der in den Figuren 1a und 1b gezeigten ersten
Trennwand Ausnehmungen 14 und 15 nicht an dem Wandelement 3, sondern an einer Längskante
16 des Türelements 4 angeordnet sind. Die Gelenkbänder 8 und 9 umfassen jeweils zwei
Flügel 8a, 8b bzw. 9a, 9b, welche um eine Drehachse d in der Ausnehmung 14 bzw. der
Ausnehmung 15 drehbar miteinander verbunden sind. Die Gelenkbänder 8 und 9 sind wiederum
als so genannte Hebe-Senk-Gelenke 10 ausgeführt. In einer in der Figur 2a gezeigten
abgesenkten Stellung I des Flügelelements 4 weisen die Ausnehmungen 14, 15 jeweils
unterhalb der Gelenkbänder 8 bzw. 9 Freiräume 11 bzw. 12 auf. Beim Öffnen des Türelements
4 aus der in der Figur 2a gezeigten abgesenkten Stellung I in eine in der Figur 2b
gezeigte angehobene Stellung II wird das Türelement 4 von den Flügeln 8a und 9a in
eine Pfeilrichtung y in Richtung der Drehachse d angehoben und tritt hierbei in die
Freiräume 11 bzw. 12 ein. Erfindungsgemäß sind die Freiräume 11, 12 durch jeweils
wenigstens ein Dichtelement verschlossen, wobei hier zur Erhaltung der Übersichtlichkeit
auf die Darstellung von Dichtelementen verzichtet wurde.
[0022] In der Figur 3a ist eine Detailansicht einer dritten Trennwand 17 dargestellt, wobei
die dritte Trennwand 17 bezüglich ihres grundsätzlichen Aufbaus mit der in den Figuren
1a und 1b gezeigten ersten Trennwand vergleichbar ist, da auch bei der Trennwand 17
ein Wandelement 3 eine Ausnehmung 5 aufweist, welche an einer Längskante 7 des Wandelements
3 angeordnet ist. Der in der Figur 3a gezeigte Ausschnitt der Trennwand 17 gehört
zu einer Duschtrennwand 2, welche auch ansonsten vergleichbar zu der in den Figuren
1a und 1b gezeigten ersten Trennwand ausgebildet ist und bei welcher ein Türelement
4 ebenfalls mittels zweier Gelenkbänder an dem Wandelement 3 befestigt ist, wobei
in der Figur 3a nur das obere Gelenkband 8 gezeigt ist. Das Gelenkband 8 umfasst einen
ersten Flügel 8a, welcher an dem Türelement 4 befestigt ist, und einen zweiten Flügel
8b, welcher an dem Wandelement 3 befestigt ist. Die Flügel 8a und 8b des Gelenkbands
8 sind in der Ausnehmung 5 miteinander verbunden und weisen miteinander eine Drehachse
d auf, welche parallel zu der Längskante 7 des Wandelements 3 verläuft. Das Gelenkband
8 ist als so genanntes Hebe-Senk-Gelenk 10 ausgeführt. Die dritte Trennwand 17 umfasst
neben dem Wandelement 3, dem Türelement 4 und dem Gelenkband 8 ein erstes Dichtelement
18, ein zweites Dichtelement 19 und eine herkömmliche Türdichtung 20, welche an dem
Türelement 4 befestigt ist. In der Figur 3a steht das Gelenkband 8 bzw. das Türelement
4 in einer abgesenkten Stellung I, in welcher das Türelement 4 geschlossen ist. In
dieser abgesenkten Stellung I ist die Ausnehmung 5 in dem Wandelement 3 durch die
Flügel 8a und 8b und die beiden Dichtelemente 18 und 19 verschlossen bzw. gegen Spritzwasser
abgedichtet. Mit gestrichelten Linien sind Randkanten 21, 22 und 23 angedeutet, welche
die Ausnehmung 5 begrenzen.
[0023] In der Figur 3b sind als Einzelteile aus der Figur 3a das Wandelement 3 mit seiner
Ausnehmung 5, das erste Dichtelement 18 und das zweite Dichtelement 19 gezeigt. Die
Ausnehmung 5 wird durch die bereits erwähnten Randkanten 21 bis 23 begrenzt. Das Wandelement
3 ist vorzugsweise aus Sicherheitsglas ausgeführt. Das erste Dichtelement 18 ist durch
ein L-förmiges Profil 24 gebildet, welches zwei Schenkel 25, 26 aufweist. Die beiden
Schenkel 25, 26 weisen jeweils einen U-förmigen Querschnitt auf (siehe auch Figur
3g). Mit gestrichelten Linien Nutböden 25a und 25b angedeutet, welche durch diesen
U-förmigen Querschnitt entstehen. Das erste Dichtelement 18 bildet einen Reiter 27,
welcher auf das Wandelement 3 im Bereich des Ausschnitts 5 aufsetzbar ist. Das zweite
Dichtelement 19 ist ebenfalls als L-förmiges Profil 28 ausgebildet, welches zwei Schenkel
29 und 30 aufweist. Diese beiden Schenkel 29, 30 haben jeweils einen U-förmigen Querschnitt.
Durch den Querschnitt entstehenden Nutböden 29a und 30a sind mit gestrichelten Linien
angedeutet (siehe auch Figur 3g). Auch das zweite Dichtelement 19 bildet einen Reiter
31, welcher auf das Wandelement 3 im Bereich der Ausnehmung 5 aufschiebbar ist. Ein
Aufschieben erfolgt in eine Pfeilrichtung p, wobei sich nach dem Aufschieben der Nutboden
29a und die Randkante 22 sowie der Nutboden 30a und die Randkante 23 gegenüber liegen.
[0024] In der Figur 3c ist als weiteres Detail aus der Figur 3a das Gelenkband 8 dargestellt.
Mit gestrichelten Linien sind eine dem Flügel 8a zugeordnete Hülse 32 und eine dem
Flügel 8b zugeordnete Hülse 33 dargestellt, welche bei einer Drehbewegung um die Drehachse
d ein Anheben in eine Pfeilrichtung y und danach ein Absenken in eine Pfeilrichtung
y' des Flügels 8a gegenüber dem Flügel 8b bewirken. In den Hülsen 32, 33 verläuft
in Richtung der Drehachse d ein nicht dargestellter Stift, welcher mit dem Flügel
8b verbunden ist und auf welchen der Flügel 8a in die Pfeilrichtung y' aufgesteckt
ist.
[0025] In der Figur 3d ist nochmals das Gelenkband 8 dargestellt. Im Unterschied zu der
Figur 3c zeigt die Figur 3d auch das erste Dichtelement 18, welches mit einem Befestigungsmittel
34 an dem Flügel 8a des Gelenkbands 8 befestigt ist. Das Befestigungsmittel 34 ermöglicht
eine Relativbewegung zwischen dem Flügel 8a und dem ersten Dichtelement 18, um die
Drehachse d.
[0026] In der Figur 3e ist das Wandelement 3 mit dem bereits aufgeschobenen zweiten Dichtelement
19 dargestellt. Zusätzlich zeigt die Figur 3e das Gelenkband 8 mit dem an dem Gelenkband
8 montierten ersten Dichtelement 18, wobei das aus der Figur 3d bekannte Befestigungselement
zur Erhaltung der Übersichtlichkeit nicht dargestellt ist. Das Gelenkband 8 bildet
zusammen mit dem ersten Dichtelement 18 eine Baugruppe, welche dafür vorgesehen ist,
in eine Pfeilrichtung x' in die Ausnehmung 5 des Wandelements 3 eingeschoben zu werden.
[0027] Die Figur 3f zeigt eine Ansicht des Wandelements 3, bei welcher die zu Figur 3e erwähnte
Baugruppe bereits montiert ist. Selbstverständlich ist der Flügel 8b an dem Wandelement
3 befestigt, zur Erhaltung der Übersichtlichkeit ist diese Befestigung zeichnerisch
nicht dargestellt.
[0028] In der Figur 3g ist schließlich ein Schnitt durch die Darstellung der Figur 3f entlang
der Schnittlinie 3g-3g gezeigt. In der Schnittansicht ist erkennbar, wie das erste
Dichtelement 18 mit seinem Nutboden 25a der Randkante 21 der Ausnehmung 5 mit einem
Abstand B gegenüber liegt und die wie Stege 25b und 25c des Schenkels 25 des ersten
Dichtelements 18 das Türelement 4 seitlich umgreifen. Weiterhin ist erkennbar, wie
das zweite Dichtelement 19 mit seinem Nutboden 30a auf der Randkante 23 der Ausnehmung
5 aufliegt und mit Stegen 30b und 30c das Türelement 4 im Bereich der Randkante 23
seitlich übergreift. Auch die Randkante 22 der Ausnehmung 5 wird von nicht näher bezeichneten
Stegen der Dichtelemente 18 und 19 umgriffen (siehe Figur 3f), wobei die Dichtelemente
18 und 19 mit ihren Nutböden 26a und 29a der Randkante 22 der Ausnehmung gegenüber
liegen bzw. an dieser anliegen.
[0029] Im Vergleich zur Figur 3f zeigt die Figur 3h die Trennwand 17 nun in einer angehobenen
Stellung II des Flügels 8a, in welcher der Flügel 8a zusammen mit dem lediglich in
der Figur 3a dargestellten Türelement um 90° um die Drehachse d in die Zeichnungsebene
hinein verschwenkt ist. Durch ein gegeneinander Verdrehen der Hülsen 32 und 33 vergrößert
sich ein Abstand zwischen den Flügeln 8a und 8b auf von einem Abstand a in der abgesenkten
Stellung I (siehe Figur 3f und 3g) auf einen Abstand A in der angehobenen Stellung
II (siehe Figur 3h und 3i). Bei dieser Hebebewegung in eine Pfeilrichtung y wird das
erste Dichtelement 18 von dem Flügel 8a des Gelenkbands 8 in die Pfeilrichtung y verschoben
und nähert sich hierbei mit seinem Nutboden 25a der Randkante 21 der Ausnehmung 5
um eine Strecke A - a an.
[0030] In der Figur 3i ist eine Seitenansicht auf die Darstellung der Figur 3h aus der Pfeilrichtung
3i gezeigt. In dieser Darstellung ist insbesondere im Vergleich zu der Figur 3g zu
erkennen, wie sich das erste Dichtelement 18 auf das Wandelement 3 in y-Richtung aufschiebt,
und hierdurch eine Hebe-Bewegung des mit dem Türelement 4 (siehe Figur 3a) verbundenen
Flügels 8a ermöglicht. Beim Zurückschwenken des Türelements 4 aus der angehobenen
Stellung II in die abgesenkte, geschlossene Stellung I wird das erste Dichtelement
18 von dem Flügel 8a des Gelenkbands 8 in eine Pfeilrichtung y' nach unten gezogen,
da es über das Befestigungsmittel 34 (siehe Figur 3d) mit diesem verbunden ist. Hierdurch
wird die Ausnehmung 5 in der abgesenkten Stellung I wieder sicher verschlossen, da
das erste Dichtelement 18 über den Flügel 8 zwangsgesteuert ist. Das zweite Dichtelement
19 steht in den Stellungen I und II immer in der selben Position.
[0031] Die Figuren 4a bis 4d zeigen einzelne Darstellungen einer vierten Trennwand 35, wobei
die vierte Trennwand 35 bezüglich ihres grundsätzlichen Aufbaus mit der in den Figuren
2a und 2b gezeigten zweiten Trennwand vergleichbar ist, da auch bei der Trennwand
35 ein Türelement 4 eine Ausnehmung 14 aufweist, welche an einer Längskante 16 des
Türelements 4 angeordnet ist. Der in der Figur 4a gezeigte Ausschnitt der Trennwand
17 gehört zu einer Duschtrennwand 2, welche auch ansonsten vergleichbar zu der in
den Figuren 2a und 2b gezeigten zweiten Trennwand ausgebildet ist und bei welcher
das Türelement 4 ebenfalls mittels zweier Gelenkbänder an einem Wandelement 3 befestigt
ist, wobei in der Figur 3a nur das Wandelement 3 und das Türelement 4 gezeigt sind.
Das Wandelement 3 und das Türelement 4 weisen jeweils zwei konische Bohrungen 36 -
39 zur Befestigung des oberen Gelenkbands 8 (siehe Figur 4c) auf. In der Figur 4b
ist ein Schnitt durch die Darstellung der Figur 4a entlang der Schnittlinie 4b-4b
dargestellt. Im Schnitt sind die konischen Bohrungen 37 und 39 und die Ausnehmung
14 erkennbar. Weiterhin ist erkennbar, dass das Wandelement 3 und das Türelement 4
aus Glasplatten aus Sicherheitsglas ausgebildet sind.
[0032] In der Figur 4c ist der aus der Figur 4a bekannte Ausschnitt nochmals dargestellt,
wobei nun das Gelenkband 8 mit seinen Flügeln 8a und 8b und das erste Dichtelement
18 und das zweite Dichtelement 19 in die Ausnehmung 14 des Türelements 4 eingesetzt
sind.
[0033] In der Figur 4d ist ein Schnitt durch die Darstellung der Figur 4c entlang der Schnittlinie
4d-4d gezeigt. In diesem Schnitt ist gegenüber der Figur 4c zusätzlich eine Türdichtung
20 gezeigt, welche auf das Türelement 4 aufgesetzt ist und entlang einer Längskante
7 (siehe auch Figur 4c) des Türelements 4 verläuft. Die Befestigung des Gelenkbands
8b in der konischen Bohrung 36 sowie in den anderen konischen Bohrungen erfolgt mittels
einer konischen Scheibe 40 mit einer Gewindebohrung 41 und einer Senkkopfschraube
42. Hierdurch ergibt sich zu einer Innenseite 43 der Trennwand 35 eine flächenbündige
Befestigung des Gelenkbands 8.
[0034] Das in der Figur 4c gezeigte erste Dichtelement 18 ist bezüglich seiner Formgebung
vergleichbar zu dem in den Figuren 3a bis 3i gezeigten ersten Dichtelement ausgeführt.
Das erste Dichtelement 18 ist durch ein Befestigungsmittel 34 mit dem Flügel 8b des
Gelenkbands 8 drehbar um eine Drehachse d des Gelenkbands 8 verbunden. In einer in
der Figur 4c gezeigten geschlossenen Stellung I der Trennwand 35 weist ein Nutboden
25a des ersten Dichtelements 18 einen Abstand A zu einer Randkante 44 der Ausnehmung
14 auf. Sobald das Türelement 4 zusammen mit dem Flügel 8a des Gelenkbands 8 in eine
nicht dargestellte angehobene Stellung gedreht wird, hebt sich das Türelement 4 zusammen
mit dem Flügel 8a auch in eine Pfeilrichtung y an. Hierbei wird verkleinert sich ein
Spalt 45, welcher zwischen dem Nutboden 25a des ersten Dichtelements 18 und der Randkante
44 der Ausnehmung 14 an dem Türelement 4 liegt. Das heißt, das Türelement 4 schiebt
sich in das in axialer Richtung stillstehende erste Dichtelement 18 hinein, wobei
sich das erste Dichtelement 18 zusammen mit dem Türelement 4 und dem Flügel 8a des
Gelenkbands 8 um die Drehachse 8 dreht.
[0035] Die Erfindung ist nicht auf dargestellte oder beschriebene Ausführungsbeispiele beschränkt.
Sie umfasst vielmehr Weiterbildungen der Erfindung im Rahmen der Schutzrechtsansprüche.
Insbesondere sieht die Erfindung auch vor, dass erste Dichtungselement als elastisch
verformbare Dichtung auszubilden, welche gedehnt und gequetscht werden kann.
Bezugszeichenliste:
[0036]
- 1
- Trennwand
- 2
- Duschtrennwand
- 3
- Wandelement
- 4
- Türelement
- 5
- Ausnehmung in 3
- 6
- Ausnehmung in 3
- 7
- Längskante von 3
- 8
- Gelenkband
- 8a
- erster Flügel von 8
- 8b
- zweiter Flügel von 8
- 9
- Gelenkband
- 9a
- erster Flügel von 9
- 9b
- weiter Flügel von 9
- 10
- Hebe-Senk-Gelenk
- 11
- Freiraum
- 12
- Freiraum
- 13
- zweite Trennwand
- 14
- Ausnehmung in 4
- 15
- Ausnehmung in 4
- 16
- Längskante von 4
- 17
- dritte Trennwand
- 18
- erstes Dichtelement
- 19
- zweites Dichtelement
- 20
- Türdichtung
- 21
- Randkante von 5
- 22
- Randkante von 5
- 23
- Randkante von 5
- 24
- L-förmiges Profil
- 25
- Schenkel von 24
- 25a
- Nutboden an 25
- 25b
- Steg an 25
- 25c
- Steg an 225
- 26
- Schenkel an 24
- 26a
- Nutboden von 26
- 27
- Reiter
- 28
- L-förmiges Profil
- 29
- Schenkel von 28
- 29a
- Nutboden an 29
- 30
- Schenkel von 28
- 30a
- Nutboden an 30
- 30b
- Steg an 30
- 30c
- Steg an 30
- 31
- Reiter
- 32
- Hülse an 8a
- 33
- Hülse an 8b
- 34
- Befestigungsmittel für 18 and 8a
- 35
- vierte Trennwand
- 36 - 39
- konische Bohrung in 3 bzw. 4
- 40
- konische Scheibe
- 41
- Gewindebohrung in 40
- 42
- Senkkopfschraube
- 43
- Innenseite von 35
- 44
- Randkante von 14
- 45
- Spalt zwischen 44 und 25a in 14
- A
- Abstand zwischen 8a und 8b in II
- a
- Abstand zwischen 8a und 8b in I
- B
- Abstand zwischen 25 und 21 in I
- b
- Abstand zwischen 25a und 21 in II
- d
- Drehachse
- D
- Dichtung an K4
- K4
- Unterkante von 4
- p
- Pfeilrichtung
- x
- Raumrichtung
- x'
- Raumrichtung
- Y
- Raumrichtung
- y'
- Raumrichtung
1. Trennwand (1; 13; 17; 35), insbesondere Duschtrennwand (2), umfassend ein Wandelement
(3) und ein Türelement (4) und wenigstens ein Gelenkband (8; 9),
- wobei das Türelement (4) insbesondere mittels zwei Gelenkbändern (8; 9) drehbar
an dem Wandelement (3) gelagert ist,
- wobei jedes Gelenkband (8; 9) einen ersten und einen zweiten Flügel (8a, 8b; 9a,
9b) aufweist,
- wobei sich das Wandelement (3) und das Türelement (4) mit Längskanten (7; 16) gegenüberliegen,
- wobei jedem Gelenkband (8; 9) eine Ausnehmung (5, 6; 14, 15) zugeordnet ist, welche
an der Längskante (7; 16) des Wandelements (3) oder des Türelements (4) ausgebildet
ist,
- wobei der erste Flügel (8a; 9a) und der zweite Flügel (8b; 9b) des Gelenkbands (8;
9) in die Ausnehmung (5, 6; 14, 15) eingreifen und
- wobei die beiden Flügel (8a, 8b; 9a, 9b) drehbar um eine Drehachse (d) miteinander
verbunden sind,
- wobei eine Drehbewegung des Türelements (4) gegenüber dem Wandelement (3) durch
eine Axialbewegung des Türelements (4) in Richtung der Drehachse (d) überlagert ist,
- wobei die Axialbewegung durch die zusammenwirkenden Flügel (8a, 8b; 9a, 9b) des
Gelenkbands (8; 9) erzeugbar ist,
wobei die Ausnehmung (5, 6; 14, 15) so bemessen ist, dass der an dem Türelement (4)
angeordnete Flügel (8a; 9a) des Gelenkbands (8; 9) in der Ausnehmung (5, 6; 14, 15)
zwischen einer abgesenkten Stellung (I) und einer angehobenen Stellung (II) in Richtung
der Drehachse (d) verfahrbar ist und
- wobei in der Ausnehmung (5, 6; 14, 15) zwischen dem Gelenkband (8; 9) und dem Wandelement
(3) bzw. dem Türelement (4) wenigstens ein Dichtelement (18, 19) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dichtelement (18) gegenüber wenigstens einer Randkante (21, 22, 23; 44)
der Ausnehmung (5, 6; 14, 15) relativbeweglich ist.
2. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dichtelement (18) an einem der Flügel (8a, 8b; 9a, 9b) des Gelenkbands
(8; 9) befestigt ist, wobei das erste Dichtelement (18) insbesondere verdrehbar an
diesem Flügel (8a, 8b; 9a, 9b) befestigt ist und wobei das erste Dichtelement (18)
insbesondere verdrehbar um die Drehachse (d) des Gelenkbands (8; 9) an diesem Flügel
(8a, 8b; 9a, 9b) befestigt ist.
3. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5, 6; 14, 15) in dem Wandelement (3) angeordnet ist und dass das
erste Dichtelement (18) an dem dem Türelement (4) zugeordneten, bewegbaren Flügel
(8a,; 9a) des Gelenkbands (8; 9) befestigt ist und mit dem bewegbaren Flügel (8a;
9a) gegenüber dem Wandelement (3) bei Drehung um die Drehachse (d) in axialer Richtung
(y, y') relativ zu dem Wandelement (3) verfahrbar und/oder von dem bewegbaren Flügel
(8a; 9a) des Gelenkbands (8; 9) verformbar ist.
4. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5, 6; 14, 15) in dem Türelement (4) angeordnet ist und dass das erste
Dichtelement (18) an dem dem Wandelement (3) zugeordneten, stillstehenden Flügel (8b;
9b) des Gelenkbands (8; 9) befestigt ist und dass das Türelement (4) bei Drehung um
die Drehachse (d) relativ zu dem ersten Dichtelement (18) in axiale Richtung (y, y')
verfahrbar ist und/oder von dem Türelement (4) verformbar ist.
5. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dichtelement (18) durch ein L-förmiges Profil (24) gebildet ist, welches
insbesondere wenigstens an einem Schenkel (25, 26) einen U-förmigen Querschnitt aufweist
und mit diesem als Reiter (27) eine Randkante (21, 22, 23; 44) der Ausnehmung (5,
6; 14, 15) übergreift.
6. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (5, 6; 14, 15) ein zweites Dichtelement (19) angeordnet ist, welches
insbesondere als L-förmiges Profil (28) ausgebildet ist und insbesondere wenigstens
an einem Schenkel (29, 30) einen U-förmigen Querschnitt aufweist und mit diesem als
Reiter (31) wenigstens eine Randkante (21, 22, 23; 44) der Ausnehmung (5, 6; 14, 15)
übergreift.
7. Trennwand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5, 6) in dem Wandelement (3) angeordnet ist und das zweite Dichtelement
(19) in dieser Ausnehmung (5, 6) zwischen dem Wandelement (3) und dem stillstehenden
Flügel (8b; 9b) des Gelenkbands (8; 9) angeordnet ist.
8. Trennwand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (14, 15) in dem Türelement (4) angeordnet ist und das zweite Dichtelement
(19) in dieser Ausnehmung (14, 15) zwischen dem Türelement (4) und dem drehbaren Flügel
(8a; 9a) des Gelenkbands (8; 9) angeordnet ist.
9. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der axial stillstehende Flügel (8b; 9b) des Gelenkbands (8; 9) und/oder der axial
verfahrbare Flügel (8a; 9a) des Gelenkbands (8; 9) mittels konischer Scheiben (40)
mit Innengewinde (41) oder Gewindestift flächenbündig in Senkbohrungen (36 - 39) des
Wandelements (3) oder des Türelements (4) verschraubbar ist.
10. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Freiraum (11; 12) in der Ausnehmung (5, 6; 14, 15) zwischen dem Gelenkband (8;
9) und dem Türelement (4) oder dem Wandelement (3) durch das wenigstens eine Dichtelement
(18, 19) in der abgesenkten bzw. geschlossenen Stellung (I) des Türelements (3) abdichtbar
ist.
11. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türelement (3) als Glasplatte, insbesondere aus Sicherheitsglas, ausgebildet
ist.
12. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (4) als Glasplatte, insbesondere aus Sicherheitsglas, ausgebildet
ist.
13. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkband (8; 9) als Hebe-Senk-Gelenkband (10) ausgebildet ist und dass an einem
der Flügel (8a; 8b; 9a; 9b) das erste Dichtelement (18) befestigbar ist.
14. Trennwand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dichtelement (18) insbesondere verdrehbar an dem jeweiligen Flügel (8a,
8b; 9a, 9b) befestigbar ist und dass das erste Dichtelement (18) insbesondere verdrehbar
um die Drehachse (d) des Gelenkbands (8; 9) an dem jeweiligen Flügel (8a, 8b; 9a,
9b) befestigbar ist.
1. A partition wall (1; 13; 17; 35), in particular a shower partition wall (2), comprising
a wall element (3) and a door element (4) and at least one hinge (8; 9),
- wherein the door element (4) is mounted, in particular, by means of two hinges (8;
9) that can rotate on the wall element (3),
- wherein each hinge (8; 9) comprises a first and a second leaf (8a, 8b; 9a, 9b),
- wherein the wall element (3) and the door element (4) face each other with longitudinal
edges (7; 16),
- wherein each hinge (8; 9) is associated with a recess (5, 6; 14, 15) which is formed
on the longitudinal edge (7; 16) of the wall element (3) or the door element (4),
- wherein the first leaf (8a; 9a) and the second leaf (8b; 9b) of the hinge (8; 9)
engage in the recess (5, 6; 14, 15), and
- wherein the two leafs (8a, 8b; 9a, 9b) are connected together, rotatably about an
axis of rotation (d),
- wherein a rotational movement of the door element (4) relative to the wall element
(3) is superimposed by an axial movement of the door element (4) towards the axis
of rotation (d),
- wherein the axial movement can be generated by the interacting leafs (8a, 8b; 9a,
9b) of the hinge (8; 9),
wherein the recess (5, 6; 14, 15) has dimensions such that the leaf (8a; 9a) of the
hinge (8; 9) associated with the door element (4) can be moved in the recess (5, 6;
14, 15) between a lowered position (I) and a raised position (II) in the direction
of the axis of rotation (d), and
- wherein at least one sealing element (18, 19) is arranged in the recess (5, 6; 14,
15) between the hinge (8; 9) and the wall element (3) or the door element (4),
characterised in that the first sealing element (18) can be moved relative to at least one edge (21, 22,
23; 44) of the recess (5, 6; 14, 15).
2. The partition wall according to claim 1, characterised in that the first sealing element (18) is attached to one of the leafs (8a, 8b; 9a, 9b) of
the hinge (8; 9), wherein the first sealing element (18) is, in particular, rotatably
attached to this leaf (8a, 8b; 9a, 9b) and wherein the first sealing element (18)
is attached to this leaf (8a, 8b; 9a, 9b), in particular rotatably about the axis
of rotation (d) of the hinge (8; 9).
3. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that the recess (5, 6; 14, 15) is arranged in the wall element (3) and in that the first sealing element (18) associated with the door element (4), is attached
to the movable leaf (8a; 9a) of the hinge (8; 9) and can be moved with respect to
the wall element (3), in the axial direction (y, y') relative to the wall element
(3), with the movable leaf (8a; 9a), by rotation about the axis of rotation (d) and/or
can be deformed by the movable leaf (8a; 9a) of the hinge (8; 9).
4. The partition wall according to any one of preceding claims 1 or 2, characterised in that the recess (5, 6; 14, 15) is arranged in the door element (4) and in that the first sealing element (18) associated with the wall element (3), is attached
to the stationary leaf (8b; 9b) of the hinge (8; 9) and in that the door element (4) can be moved relative to the first sealing element (18) in axial
direction (y, y'), by rotation about the axis of rotation (d) and/or can be deformed
by the door element (4).
5. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that the first sealing element (18) is formed by an L-shaped profile (24), which in particular
has a U-shaped cross-section on at least one leg (25, 26) and with this covers an
edge (21, 22, 23; 44) of the recess (5, 6; 14, 15) as a slider (27).
6. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that a second sealing element (19) is arranged in the recess (5, 6; 14, 15) and is formed,
in particular, as an L-shaped profile (28) and in particular has a U-shaped cross-section
on at least one leg (29, 30) and with this covers an edge (21, 22, 23; 44) of the
recess (5, 6; 14, 15) as a slider (31).
7. The partition wall according to claim 6, characterised in that the recess (5, 6) is arranged in the wall element (3) and the second sealing element
(19) is arranged in this recess (5, 6) between the wall element (3) and the stationary
leaf (8b; 9b) of the hinge (8; 9).
8. The partition wall according to claim 6, characterised in that the recess (14, 15) is arranged in the door element (4) and the second sealing element
(19) is arranged in this recess (14, 15) between the door element (4) and the rotatable
leaf (8b; 9b) of the hinge (8; 9).
9. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that the axially stationary leaf (8b; 9b) of the hinge (8; 9) and/or the axially movable
leaf (8a; 9a) of the hinge (8; 9) can be screwed, using conical washers (40) with
internal thread (41) or a threaded pin, flush in the countersunk holes (36 - 39) of
the wall element (3) or of the door element (4).
10. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that a free space (11; 12) in the recess (5, 6; 14, 15) between the hinge (8; 9) and the
door element (4) or the wall element (3) can be sealed by the at least one sealing
element (18, 19) in the lowered or closed position (I) of the door element (3).
11. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that the door element (3) is formed as a glass plate, in particular from safety glass.
12. The partition wall according to any one of the preceding claims, characterised in that the wall element (4) is formed as a glass plate, in particular from safety glass.
13. The partition wall according to claim 1, characterised in that the hinge (8; 9) is formed as a lifting/lowering hinge (10) and in that the first sealing element (18) can be attached to one of the leafs (8a; 8b; 9a; 9b).
14. The partition wall according to claim 13, characterised in that the first sealing element (18) is attached, in particular rotatable on the respective
leaf (8a, 8b; 9a, 9b), and in that the first sealing element (18) is attached to the respective leaf (8a, 8b; 9a, 9b),
in particular rotatable about the axis of rotation (d) of the hinge (8; 9).
1. Cloison (1 ; 13 ; 17 ; 35), et singulièrement cloison de douche (2), comprenant un
élément de paroi (3) et un élément de porte (4) et au moins une paumelle (8 ; 9),
- dans laquelle l'élément de porte (4) est montée à l'élément de paroi (3) de manière
pivotante au moyen notamment de deux paumelles (8 ; 9),
- chacune des paumelles (8 ; 9) présentant une première et une seconde aile (8a, 8b
; 9a, 9b),
- l'élément de paroi (3) et l'élément de porte (4) se faisant face par leur bord long
respectif (7 ; 16),
- un évidement (5, 6 ; 14, 15) étant affecté à chacune des paumelles (8 ; 9), ledit
évidement étant formé au bord long (7 ; 16) de l'élément de paroi (3) ou de l'élément
de porte (4),
- la première aile (8a ; 9a) et la seconde aile (8b; 9b) de la paumelle (8 ; 9) étant
en prise dans l'évidement (5, 6 ; 14, 15) et
- les deux ailes (8a, 8b ; 9a, 9b) étant reliées l'une à l'autre de manière mobile
autour d'un pivot (d),
- un mouvement axial de l'élément de porte (4) se superposant au mouvement de rotation
de l'élément de porte (4) par rapport à l'élément de paroi (3) dans le sens du pivot
(d),
- le mouvement axial pouvant être engendré par les ailes (8a, 8b ; 9a, 9b) de la paumelle
(8 ; 9) interagissent entre elles,
l'évidement (5, 6 ; 14, 15) étant dimensionné de telle sorte que l'aile (8a ; 9a)
de la paumelle (8 ; 9) placée contre l'élément de porte (4) soit déplaçable dans l'évidement
(5, 6 ; 14, 15) entre une position abaissée (I) et une position relevée (II) dans
le sens du pivot (d) et
- au moins un élément d'étanchéité (18, 19) étant placé dans l'évidement (5, 6 ; 14,
15) entre la paumelle (8 ; 9) et l'élément de paroi (3) ou l'élément de porte (4)
respectivement,
caractérisée en ce que le premier élément d'étanchéité (18) soit relativement mobile par rapport au moins
un rebord (21, 22, 23 ; 44) de l'évidement (5, 6 ; 14, 15).
2. Cloison selon la revendication 1, caractérisée en ce que le premier élément d'étanchéité (18) soit fixé à une des ailes (8a, 8b ; 9a, 9b)
de la paumelle (8 ; 9), le premier élément d'étanchéité (18) étant fixé à ladite aile
(8a, 8b ; 9a, 9b) singulièrement de manière à pouvoir tourner et le premier élément
d'étanchéité (18) étant fixé à ladite aile (8a, 8b ; 9a, 9b) singulièrement de manière
à pouvoir tourner autour du pivot (d) de la paumelle (8 ; 9).
3. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'évidement (5, 6 ; 14, 15) est placé dans l'élément de paroi (3) et en ce que le premier élément d'étanchéité (18) est fixé à l'aile (8a ; 9a) déplaçable, affectée
à l'élément de porte (4), de la paumelle (8 ; 9) et peut se déplacer avec l'aile mobile
(8a ; 9a) vis à vis de l'élément de paroi (3) de manière relative à l'élément de paroi
(3) dans le sens axial (y, y') lors de la rotation autour du pivot (d) et/ou peut
se déformer par l'aile mobile (8a ; 9a) de la paumelle (8 ; 9).
4. Cloison selon une des revendications précédentes 1 ou 2, caractérisée en ce que l'évidement (5, 6 ; 14, 15) est placé dans l'élément de porte (4) et en ce que le premier élément d'étanchéité (18) est fixé à l'aile (8b; 9b) stationnaire, affectée
à l'élément de paroi (3), de la paumelle (8; 9) et en ce que l'élément de porte (4) est déplaçable de manière relative au premier élément d'étanchéité
(18) dans le sens axial (y, y') lors de la rotation autour du pivot (d) et/ou déformable
par l'élément de porte (4).
5. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier élément d'étanchéité (18) est formé par un profilé en L (24), lequel présente,
singulièrement sur au moins une branche (25, 26) une section en forme de U et par
laquelle il chevauche comme cavalier (27) un rebord (21, 22, 23 ; 44) de l'évidement
(5, 6 ; 14, 15).
6. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans l'évidement (5, 6 ; 14, 15) se trouve un second élément d'étanchéité (19), lequel
est formé singulièrement par un profilé en L (28) et présente singulièrement sur au
moins une branche (29, 30) une section en forme de U et par laquelle il chevauche
comme cavalier (31) au moins un rebord (21, 22, 23 ; 44) de l'évidement (5, 6 ; 14,
15).
7. Cloison selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'évidement (5, 6) est placé dans l'élément de paroi (3) et le second élément d'étanchéité
(19) est placé dans ledit évidement (5, 6) entre l'élément de paroi (3) et l'aile
stationnaire (8b ; 9b) de la paumelle (8 ; 9).
8. Cloison selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'évidement (14, 15) est placé dans l'élément de porte (4) et le second élément d'étanchéité
(19) est placé dans ledit évidement (14, 15) entre l'élément de porte (4) et l'aile
mobile (8a ; 9a) de la paumelle (8 ; 9).
9. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'aile stationnaire dans le sens axial (8b ; 9b) de la paumelle (8 ; 9) et/ou l'aile
déplaçable dans le sens axial (8a ; 9a) de la paumelle (8 ; 9) peuvent être vissées
à fleur dans des fraisages (36 - 39) dans l'élément de paroi (3) ou l'élément de porte
(4) au moyen de rondelles coniques (40) avec taraudage (41) ou vis sans tête.
10. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un espace libre (11 ; 12) dans l'évidement (5, 6 ; 14, 15) entre la paumelle (8 ;
9) et l'élément de porte (4) ou l'élément de paroi (3) puisse être étanché par au
moins un élément d'étanchéité (18, 19) dans la position abaissée ou fermée (I) de
l'élément de porte (3).
11. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de porte (3) est formé par une plaque de verre et, singulièrement en verre
de sécurité.
12. Cloison selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de paroi (4) est formé par une plaque de verre et, singulièrement en verre
de sécurité.
13. Cloison selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paumelle (8 ; 9) est réalisée comme paumelle levante-descendante (10) et en ce que le premier élément d'étanchéité (18) peut être fixé à une des ailes (8a ; 8b; 9a;
9b).
14. Cloison selon la revendication 13, caractérisée en ce que le premier élément d'étanchéité (18) peut être fixé à l'aile concernée (8a, 8b ;
9a, 9b), singulièrement de manière à pouvoir tourner et en ce que le premier élément d'étanchéité (18) peut être fixé à l'aile concernée (8a, 8b ;
9a, 9b), singulièrement de manière à pouvoir tourner autour du pivot (d) de la paumelle
(8 ; 9).
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