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(11) |
EP 2 098 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2010 Patentblatt 2010/35 |
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Anmeldetag: 11.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Handschleifgerät
Handheld grinder
Appareil de meulage manuel
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR |
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Priorität: |
06.03.2008 DE 102008012968
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
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Patentinhaber: wolfcraft GmbH |
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56746 Kempenich (DE) |
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Erfinder: |
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- Noniewicz, Zbigniew
56746 Kempenich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk et al |
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RIEDER & PARTNER
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/19831 US-B1- 6 634 937
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US-A- 2 503 619
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Handschleifgerät mit einem Griffkörper, einem an der Unterseite
des Griffkörpers angeordneten Schleifpapierträger und zwei an voneinander weg weisenden
Seiten des Griffkörpers bzw. des Schleifpapierträgers angeordnete, jeweils zwei gegeneinander
kraftbeaufschlagte Klemmbacken aufweisende Klemmeinrichtungen zum Einklemmen der Enden
eines über die Unterseite des Schleifpapierträgers gespannten Schleifpapiers gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solches Handschleifgerät ist z.B. aus der
US-A-25 03 619 bekannt.
[0002] Ein anderes Handschleifgerät ist aus der
US 5,902,176 her bekannt. Der Schleifpapierträger besitzt dort einen im wesentlichen rechteckigen
Grundriss und besteht aus einer Grundplatte, die von einem Moosgummipolster unterfüttert
ist. Von der Grundplatte erhebt sich ein Griffsockel, der einen Griffkörper ausbildet.
Die Unterseite des Griffsockels ist fest mit der Grundplatte des Schleifpapierträgers
verbunden. An den beiden voneinander weg weisenden Schmalseiten der Grundplatte befinden
sich Klemmbacken, die von einem Knebelgriff von einer Abstandsstellung in eine Spannstellung
gebracht werden können. Eine bewegliche Klemmbacke sitzt hierzu auf einem von der
Grundplatte abragenden Zapfen und wird von einer Druckfeder in der Freigabestellung
gehalten. In dieser Stellung kann ein Ende eines Schleifpapierbogens zwischen die
Klemmbacken gelegt werden. Wird die bewegliche Klemmbacke durch Verschwenken des Knebels
in die Spannstellung gebracht, ist das Ende zwischen den beiden Klemmbacken fixiert.
Der Schleifpapierbogen ist über die Unterseite des Schleifpapierträgers gespannt.
[0003] Eine ähnliche Vorrichtung beschreibt die
WO 2006/118864 A1. Hier sind die beweglichen Spannbacken jeweils um eine Achse schwenkbar dem Schleifpapierträger
zugeordnet.
[0004] Aus der
DE 44 04 448 A1 ist ein Handschleifwerkzeug bekannt, bei dem die Spannbacken von einem Spannbügel
ausgebildet werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Handwerkzeug gebrauchsvorteilhaft
weiterzubilden.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung. Die abhängigen
Ansprüche 2 bis 12 betreffen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
[0007] Die jeweils zwei Klemmbacken werden von einem Abschnitt der Unterseite des Griffkörpers
und eines an der Unterseite des Griffkörpers unter Zwischenlage des jeweiligen Endes
des Schleifpapiers federkraftbeaufschlagt anliegenden Abschnitt einer Oberseite des
Schleifpapierträgers gebildet. Bevorzugt ist der Schleifpapierträger biegeelastisch.
Eine rechteckige Grundplatte, die aus Kunststoff gefertigt ist und die die erforderliche
Steifigkeit des Schleifpapierträgers bildet, ist hierzu bevorzugt biegeflexibel. In
einer ebenfalls bevorzugten Ausgestaltung kann diese Grundplatte aber auch von einem
starren, biegesteifen Körper ausgebildet sein. Zwei voneinander weg weisende Randabschnitte
dieser Grundplatte bilden jeweils eine Klemmbacke jeweils einer Klemmeinrichtung aus.
Die dazu korrespondierenden anderen Klemmbacken werden vom Griffkörper ausgebildet.
Auch der Griffkörper kann eine Grundplatte ausbilden, die der Umrisskontur der Grundplatte
des Schleifpapierträgers entspricht. Die Klemmbacken des Griffkörpers werden von der
Unterseite dieser Grundplatte ausgebildet. Die dem Griffkörper zugeordnete Grundplatte
kann eine zentrale Öffnung ausbilden, die von einem Griffsockel überfangen ist. Der
Griffsockel bildet somit eine Höhlung aus und die Unterseite des Griffkörpers den
Rand der Höhlung. Innerhalb der Höhlung können sich eine oder mehrere Befestigungen
für jeweils eine Zugfeder befinden. Bevorzugt befinden sich diese Befestigungen an
der Decke der Höhlung. Die anderen Enden der Zugfedern sind mit Befestigungen des
Schleifpapierträgers und insbesondere mit von der Grundplatte des Schleifpapierträgers
ausgebildeten Befestigungen verbunden. Die Zugfedern sind so ausgebildet, dass sie
permanent gespannt sind, also die Grundplatte des Schleifpapierträgers gegen die Grundplatte
des Griffkörpers beaufschlagen. Diese Zugfedern bilden die Spannkraft, mit der die
beiden Spannbacken gegeneinander gepresst werden, aus. Im Bereich der voneinander
weg weisenden Enden der dem Griffkörper zugeordneten Grundplatte trägt Letztere jeweils
ein Spreizelement. Bei dem Spreizelement handelt es sich um einen zweiarmigen Hebel.
Er besitzt einen Betätigungsarm und einen Spreizarm. Der Betätigungsarm liegt in der
Spannstellung, in welcher die beiden Spannbacken federkraftbeaufschlagt gegeneinander
gepresst werden, in einer Aussparung der Grundplatte ein. Der anderseitig von dem
Betätigungsarm abragende Spreizarm des Spreizelementes liegt in einer Spreizstellung,
in welcher das Spreizelement durch Drehung um eine Drehachse um etwa 90° gebracht
werden kann, an der Oberseite des Schleifpapierträgers an. Die Spannkraft der beim
Spreizen weiter gespannten Zugfedern hält das Spreizelement in der Spreizstellung.
Einhergehend mit dem Schwenken des Spreizelementes von der Spannstellung in die Spreizstellung
werden die Endabschnitte der Oberseite des Schleifpapierträgers von den Endabschnitten
der Unterseite des Griffkörpers entfernt, so dass sich einhergehend mit einer insbesondere
lediglich lokalen Beabstandung der Grundplatte des Griffkörpers und der Grundplatte
des Schleifpapierträgers eine spaltförmige Öffnung ausbildet, in die das Ende des
Schleifpapiers eingelegt werden kann. Ist die Grundplatte des Schleifpapierträgers
aus einem flexiblen Material gestaltet und insbesondere beigeflexibel, so kann sich
die Grundplatte bogenförmig durchbiegen. Ist dagegen die Grundplatte aus einem biegesteifen
Material gefertigt, so schwenkt die dem Schleifpapierträger zugeordnete Grundplatte
beim Verschwenken eines Spreizelementes um die gegenüberliegende Klemmeinrichtung.
Wird der dieser Klemmeinrichtung zugeordnete Spreizhebel in die Spreizstellung verschwenkt,
so bildet sich insgesamt zwischen den beiden Grundplatten ein durchgängiger Spalt
aus. Bei einem Schleifpapierträger aus flexiblem Material können sich die beiden Grundplatten
auch in der Spreizstellung im mittleren Bereich berühren. Werden die Spreizelemente
aus der Spreizstellung in die Spannstellung geschwenkt, so werden die Enden des Schleifpapiers
im Klemmsitz zwischen den durch Federkraft aneinander gepressten Spannbacken gehalten.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist der aus einem Hartkunststoff bestehende Griffkörper
im Bereich seines Griffsockels mit einer Weichkunststoffauflage versehen.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 2
- die Seitenansicht des Ausführungsbeispiels mit geschlossenen Spann- backen;
- Fig. 3
- die Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel mit in Spreizstellung ge- schwenktem Spreizelement;
- Fig. 4.
- die Frontansicht auf das Ausführungsbeispiel mit geöffneten Klemm- backen;
- Fig. 5
- die Seitenansicht mit geöffneten Klemmbacken und
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß der Linie VI - VI in Fig. 3.
[0009] Das Handschleifgerät besteht aus einem aus einem Kunststoff gefertigten Griffkörper
1 und einem ebenfalls aus Kunststoff gefertigten Schleifpapierträger 2.
[0010] Der Griffkörper 1 besteht aus einer eine im wesentlichen rechteckige Grundrisskontur
aufweisenden Grundplatte 20, aus deren Mitte sich ein Griffsockel 22 erhebt. Die Oberseite
des Griffsockels 22 ist mit einer Weichkunststoffauflage 18 versehen.
[0011] Die beiden voneinander weg weisenden, jeweils den Griffsockel 22 überragenden schmalseitigen
Enden der Grundplatte 20 bilden mit ihren Unterseiten 6 jeweils endseitig Klemmbacken
4 aus. Etwas versetzt in Richtung auf den Klemmsockel 22 sind jeweils Spreizhebel
16 in der Grundplatte 20 drehbar gelagert. Hierzu bildet die Grundplatte eine Aussparung
19 aus und eine Drehachse 17, um die das als Spreizhebel ausgebildete zweiarmige Spreizelement
16 schwenkbar ist.
[0012] Ein nach außen ragender Betätigungsarm 16' des Spreizhebels 16 liegt in einer Spannstellung
in der Aussparung 19 ein und kann durch Verschwenken um 90° um die Drehachse 17 in
eine Spreizstellung gebracht werden. In dieser Spreizstellung ragt ein Spreizabschnitt
16" des Spreizhebels 16 aus der Unterseite 6 des Griffkörpers 1 heraus.
[0013] An der Decke der Höhlung 12 des Griffsockels 22 befinden sich beabstandet voneinander
zwei Befestigungen 14 in Form von Haken oder Stiften, um die jeweils ein Ende einer
Zugfeder 13 gelegt ist. Die anderen Enden der Zugfedern 13 sind mit Befestigungen
15 einer Grundplatte 21 eines Schleifpapierträgers 2 verbunden.
[0014] Die Grundplatte 2 des Schleifpapierträgers ist im Ausführungsbeispiel geringfügig
biegeflexibel und aus Kunststoff gefertigt. Die Oberseite 7 des Schleifpapierträgers
2 liegt in der Spannstellung im wesentlichen flächig an der Unterseite 6 des Griffkörpers
1 an. Die beiden voneinander weg weisenden Schmalseiten der der Kontur der Grundplatte
20 entsprechenden Grundplatte 21 bildet Klemmbacken 5 aus. Die Klemmbacken 5 liegen
in Opposition zu Klemmbacken 4, die von der Unterseite 6 des Griffkörpers 1 ausgebildet
werden. Beide Klemmbacken besitzen sägezahnförmige, parallel zur Schmalrandkante verlaufende
Rippen, die in der Spannstellung ineinander greifen und das Ende 11 eines Schleifpapiers
10 zwischen sich aufnehmen können.
[0015] Die Unterseite der Grundplatte 21 des Schleifpapierträgers 2 ist mit einem Gummipolster
9 versehen. Die Unterseite des Gummipolsters 9 bildet die Unterseite 8 des Schleifpapierträgers
2 aus, über welche das Schleifpapier 10 gespannt ist, dessen beiden Enden 11 in jeweils
eine Klemmeinrichtung 3 eingespannt ist, wobei jede der beiden Klemmeinrichtungen
3 von zwei Klemmbacken 4, 5 gebildet ist.
[0016] Der Schleifpapierträger 2 ist lediglich mit den beiden erwähnten Zugfedern 13, die
von der Höhlung 12 aufgenommen werden, mit dem Griffkörper 1 verbunden. Diese Zugfedern
13 dienen nicht nur der permanenten Befestigung des Schleifpapierträgers 2 am Griffkörper
1. Sie liefern darüber hinaus auch die Klemmkraft, mit der die jeweiligen Klemmbacken
4, 5 gegeneinander gepresst werden, um die Enden 11 des Schleifpapiers 10 zu halten.
Wird das Spreizelement 16 von der in Figur 1 dargestellten Spannstellung, in welcher
es in der Aussparung 19 einliegt, in die in Figur 4 dargestellte Spreizstellung verschwenkt,
so gleitet das Ende des Spreizabschnittes 16" des Spreizelementes 16 auf der Oberseite
7 des Schleifpapierträgers 2 entlang und öffnet die Klemmeinrichtung 3, wobei die
beiden Klemmbacken 4, 5 voneinander beanstandet werden. Im Zuge dieser Beabstandung
wird die Zugfeder 13 gespannt. Die Spannung der Zugfeder 13 hält das Spreizelement
16 nicht nur in der Spannstellung, sondern auch in der Spreizstellung. Die Oberseite
der Grundplatte 21 des Schleifpapierträgers 2 kann im Bereich der Drehachsen 17 Mulden
23 ausbilden. Diese Mulden 23 können als Rastkuhlen wirken, in die der Spreizarm 16"
in der Spreizstellung eintreten kann.
[0017] Werden beide, sich gegenüberliegende Spreizelemente 16 in die Spreizstellung gebracht,
so kann sich die Grundplatte 21 des Schleifpapierträgers geringfügig durchbiegen,
was mit einer Verkürzung des Abstandes der beiden Enden der Grundplatte 21 verbunden
ist. In dieser Öffnungsstellung der Klemmeinrichtungen 3 können die beiden Enden 11
des Schleifpapiers 10 aus den Klemmeinrichtungen 3 entnommen werden bzw. die Enden
11 eines neuen Schleifpapiers 10 in die Klemmeinrichtung 3 gebracht werden. Daran
anschließend werden die Spreizelemente 16 wieder in die Spannstellung verlagert, so
dass die Enden 11 zwischen den Klemmbacken 4 eingespannt sind. In den Figuren 5 und
6 ist diese Durchbiegung dargestellt. Das Gummipolster 9 ist lediglich im Bereich
der die Klemmbacke 5 ausbildenden Enden mit der Unterseite der Grundplatte 21 verbunden,
so dass sich in der Spreizstellung zufolge der Durchbiegung der Grundplatte 21 ein
Spalt zwischen Grundplatte 21 und Gummipolster 9 ausbildet.
[0018] In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel, in welchem die Grundplatte 21 biegesteif
ausgebildet ist, oder in einem ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsbeispiel,
in dem das Gummipolster 9 über die gesamte Anlagefläche fest mit der Grundplatte 21
beispielsweise durch Verkleben verbunden ist, bildet sich dieser Spalt nicht aus.
[0019] Die Befestigung der Zugfedern 13 an den Befestigungen 14 des Griffkörpers 1 bzw.
an den Befestigungen 15 des Schleifpapierträgers 2 erfolgen durch Hakenuntergriff.
Hierzu bilden Griffkörper 1 bzw. Schleifpapierträger 2 unter- bzw. übergreifbare Vorsprünge
wie Zapfen, Ösen oder dergleichen aus.
1. Handschleifgerät mit einem Griffkörper (1), einem an der Unterseite (6) des Griffkörpers
(1) angeordneten Schleifpapierträger (2) und zwei an voneinander weg weisenden Seiten
des Handschleifgerätes angeordneten, jeweils zwei gegeneinander kraftbeaufschlagte
Klemmbacken (4, 5) aufweisende Klemmeinrichtungen (3) zum Einklemmen jeweils eines
der Enden (11) eines über die Unterseite (8) des Schleifpapierträgers (2) gespannten
Schleifpapiers (10), wobei die jeweils zwei Klemmbacken (4, 5) von einem Abschnitt
der Unterseite (6) des Griffkörpers (1) und einem an der Unterseite (6) des Griffkörpers
(1) unter Zwischenlage des jeweiligen Endes (11) des Schleifpapiers (10) kraftbeaufschlagt
anliegenden Abschnitt einer Oberseite (7) des Schleifpapierträgers (2) gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftbeaufschlagung durch eine oder mehrere Federn erfolgt und daß den Klemmeinrichtungen
(3) Spreizelemente (16) zum Auseinanderspreizen der Klemmbacken (4, 5) gegen die Kraft
der Feder(n) zugeordnet sind.
2. Handschleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifpapierträger (2) eine biegeflexible oder beigesteife Grundplatte (21)
aufweist.
3. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (6) des Griffkörpers (1) vom Rand einer Höhlung (12) gebildet ist.
4. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifpapierträger (2) mittels einer oder mehrerer Zugfedern (13) gegen die
Unterseite (6) des Griffkörpers (1) kraftbeaufschlagt ist.
5. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (16) von Schwenkhebeln gebildet sind, die um eine Schwenkachse
(17) schwenkbar dem Griffkörper (1) zugeordnet sind.
6. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (8) des Schleifpapierträgers (2) von einem Gummipolster (9) ausgebildet
ist, welches insbesondere flächig an der aus Kunststoff bestehenden Grundplatte (21)
des Schleifpapierträgers (2) anliegt.
7. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifpapierträger (2) lediglich mittels einer oder mehrerer Zugfedern (13)
mit dem Griffkörper (1) verbunden ist.
8. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffkörper (1) eine der Umrisskontur der Grundplatte (21) des Schleifpapierträgers
(2) entsprechende Grundplatte (20) aufweist, welche mit ihren Schmalseiten die Klemmbacken
(4) ausbildet und von welcher etwa mittig ein Griffsockel (22) abragt.
9. Handschleifgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffsockel (22) eine Höhlung (12) aufweist, an deren Decke die Zugfedern (13)
befestigt sind.
10. Handschleifgerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Grundplatte (20) weg weisende Oberseite des Griffsockels (22) mit einer
Weichkunststoffauflage (18) versehen ist.
11. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (16) zweiarmige Hebel sind, wobei ein Betätigungsarm (16') in
einer Spannstellung in einer Aussparung (19) der Grundplatte (20) des Griffkörpers
(1) einliegt und ein Spreizarm (16") in einer Spreizstellung sich an der Oberseite
(7) des Schleifpapierträgers (2) abstützt.
12. Handschleifgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizelement (16) durch die Kraft der Zugfedern (13) in der Spreizstellung gehalten
ist, in welcher die beiden Backen (4, 5) einen Spaltabstand zueinander besitzen.
1. Hand-held sanding device comprising a handle member (1), an abrasive paper support
(2) arranged on the lower face (6) of the handle member (1) and two clamping means
(3), which are arranged on the sides of the hand-held sanding device pointing away
from one another, each have two clamping jaws (4, 5) acted on by force against one
another and are each intended to clamp one of the ends (11) of a piece of abrasive
paper (10) tensioned over the lower face (8) of the abrasive paper support (2), the
two clamping jaws (4, 5) in each case being formed by a portion of the lower face
(6) of the handle member (1) and a portion of an upper face (7) of the abrasive paper
support (2), said upper face portion being acted on by force so as to be in contact
with the lower face (6) of the handle member (1) with the respective end (11) of the
abrasive paper (10) being positioned therebetween, characterised in that the force is applied by one or more springs, and in that spreading members (16) for spreading the clamping jaws (4, 5) apart against the force
of the spring(s) are associated with the clamping means (3).
2. Hand-held sanding device according to claim 1, characterised in that the abrasive paper support (2) has a base plate (21) which allows bending or is resistant
to bending.
3. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the lower face (6) of the handle member (1) is formed by the edge of a cavity.
4. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the abrasive paper support (2) is acted on by force against the lower face (6) of
the handle member (1) by one or more tension springs (13).
5. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the spreading members (16) are formed by swivelling levers which are associated with
the handle member (1) so as to swivel about a swivel axis (17).
6. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the lower face (8) of the abrasive paper support (2) is formed by a rubber pad (9),
which contacts, in particular in a planar manner, the plastics material base plate
(21) of the abrasive paper support (2).
7. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the abrasive paper support (2) is connected to the handle member (1) only by one
or more tension springs (13).
8. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the handle member (1) has a base plate (20) which corresponds to the outline of the
base plate (21) of the abrasive paper support (2), forms the clamping jaws (4) via
the narrow sides thereof, and has a handgrip structure (22) projecting approximately
centrally therefrom.
9. Hand-held sanding device according to claim 8, characterised in that the handgrip structure (22) has a cavity (12), on the roof of which the tension springs
(13) are fixed.
10. Hand-held sanding device according to either claim 8 or claim 9, characterised in that an upper face of the handgrip structure (22), which faces away from the base plate
(20), is provided with a flexible plastics material coating (18).
11. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the spreading members (16) are two-armed levers, an actuation arm (16') lying in
a recess (19) of the base plate (20) of the handle member (1) in a tensioned position
and a spreading arm (16") being supported on the upper face (7) of the abrasive paper
support (2) in a spreading position.
12. Hand-held sanding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the spreading member (16) is held in the spreading position, in which the two jaws
(4, 5) are separated by a gap, by the force of the tension springs (13).
1. Appareil de meulage manuel, avec un corps formant poignée (1), un support de papier
abrasif (2), disposé en face inférieure (6) du corps formant poignée (1), et deux
dispositifs de serrage (3), disposés sur des côtés, opposés les uns aux autres, de
l'appareil de meulage manuel, présentant chacun deux mâchoires de serrage (4, 5) sollicitées
l'une vers l'autre par une force, pour enserrer chaque fois l'une des extrémités (11)
d'un papier abrasif (10) tendu sur la face inférieure (8) du support de papier abrasif
(2), chacune des deux mâchoires de serrage (4, 5) étant formée par un tronçon de la
face inférieure (6) du corps formant poignée (1) et d'un tronçon, appliqué, en étant
sollicité par une force, sur la face inférieure (6) du corps formant poignée (1),
avec interposition de l'extrémité (11) respective du papier abrasif (10), d'une face
supérieure (7) du support de papier abrasif (2), caractérisé en ce que la sollicitation par une force est effectuée au moyen d'un ou plusieurs ressorts,
et en ce que des éléments d'écartement (16) sont associés aux dispositifs de serrage (3), pour
écarter les unes des autres les mâchoires de serrage (4, 5) à l'encontre de la force
du ou des ressort(s).
2. Appareil de meulage manuel selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support de papier abrasif (2) présente une plaque de base (21) présentant une
flexibilité en flexion ou une rigidité en flexion.
3. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face inférieure (6) du corps formant poignée (1) est formée par le bord d'une
cavité (12).
4. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support de papier abrasif (2) est sollicité par une force contre la face inférieure
(6) du corps formant poignée (1), au moyen d'un ou plusieurs ressorts de traction
(13).
5. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (16) sont formés par des leviers pivotants, associés au
corps formant poignée (1) en pouvant pivoter autour d'un axe de pivotement (17).
6. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face inférieure (8) du support de papier abrasif (2) est formée par un rembourrage
en caoutchouc (9), appuyant, en particulier sur toute la surface, sur la plaque de
base (21), réalisée en matière synthétique, du support de papier abrasif (2).
7. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support de papier abrasif (2) est relié au corps formant poignée (1) seulement
au moyen d'un ou plusieurs ressorts de traction (13).
8. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps formant poignée (1) présente une plaque de base (20), correspondant au contour
de profil de la plaque de base (21) du support de papier abrasif (2), constituant
avec ses côtés étroits les mâchoires de serrage (4) et d'où fait saillie, à peu près
au centre, un socle de saisie (22).
9. Appareil de meulage manuel selon la revendication 8, caractérisé en ce que le socle de saisie (22) présente une cavité (12), au plafond de laquelle sont fixés
les ressorts de traction (13).
10. Appareil de meulage manuel selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une face supérieure, s'écartant de la plaque de base (20), du socle de saisie (22)
est munie d'un reposoir en matière synthétique malléable (18).
11. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (16) sont des leviers à deux bras, un bras d'actionnement
(16'), en une position de mise sous tension mécanique, s'insérant dans un évidement
(19) de la plaque de base (20) du corps formant poignée (1), et un bras d'écartement
(16"), en une position d'écartement, prenant appui sur la face supérieure (7) du support
de papier abrasif (2).
12. Appareil de meulage manuel selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'écartement (16) est maintenu, par la force des ressorts de traction (13),
dans la position d'écartement, dans laquelle les deux mâchoires (4, 5) sont à une
distance d'entrebâillement l'une de l'autre.
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