[0001] Die Erfindung betrifft eine frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine wie Trommelwaschmaschine
oder Trockner, mit einer drehbar gelagerten Trommel, sowie mit einer Beschickungsöffnung
in der Frontwand des Maschinengehäuses, an der ein als Tür anscharnierter Ring vorgesehen
ist, in dessen Innenbereich ein zum Trommelinneren gewölbtes Türglas eingefasst ist,
und wobei zur Außenseite ein Abdeckring auf den das Türglas einfassenden anscharnierten
Ring angesetzt ist, wobei der anscharnierte Ring aus einem einstückigen Kunststoffformteil
geformt ist mit einem Kranz, an den innenseitig Aufnahmen für das Türglas angeformt
sind.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschinen mit anscharnierten
Ringen für Türen bekannt, die aus Druckguss hergestellt sind. Der Druckgussring weist
dabei an seiner Rückseite einen Aufnahmekranz auf, in den der Rand des nach innen
gewölbten Türglases eingesetzt werden kann, wobei dann zur Festlegung des Türglases
auf dem Türglasring ein Überwurfring gesetzt wird, der dann mit dem Druckgussring
verschraubt wird, so dass eine feste und gleichmäßige Einbindung des Türglases an
dem anscharnierten Ring gegeben ist. Zur Außenseite hin wird auf den Druckgussring
ein Abdeckring gesetzt, der entsprechend mit Farbe versehen bzw. aus Chrom gefertigt
sein kann, so dass er dem anscharnierten Ring ein optisch gefälliges Bild bietet.
Bei diesen aus dem Stand der Technik bekannten anscharnierten Ringen, die hier aus
Druckguss hergestellt sind, ergibt sich zunächst vornehmlich folgendes Problem, dass
aufgrund der Druckgussfertigung diese in ihrer Ausfertigung ein hohes Gewicht aufweisen,
was insbesondere dem Gesamtgewicht der Maschine zuzuschlagen ist. Zudem sind die Herstellungskosten
für einen derartigen Druckgussring hoch, wobei auch die Einbindung bzw. die Montagekosten
sich aufwendig darstellen, zumal ein zusätzlicher Überwurfring nach Einsetzen des
Türglases zu montieren ist.
[0003] Aus der
DE 83 04 273 U1 ist eine frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine bekannt, bei der die Tür einen
anscharnierten Ring mit einem daran verrasteten Abdeckring umfasst. Das Türglas ist
hierbei an Flanschbereichen des anscharnierten Ringes gehalten, die vom Abdeckring
derart abgedeckt werden, dass das Türglas im Flanschbereich gehalten wird. Hierbei
erfolgt der komplette Halt des Türglases aufgrund der Verrastung, so dass während
der Montage das Glas positionsgenau auf den Flansch aufgelegt werden muss.
[0004] Aus der
WO 2005/118995 A1 ist es allgemein bekannt, tragende Komponenten einer Waschmaschinentür aus Kunststoff
herzustellen, wobei die Komponenten mit einer Gitterstruktur versehen sind.
[0005] Der Erfindung stellt sich somit das Problem einen anscharnierten Ring für eine frontbeschickbare
Wäschebehandlungsmaschine derart weiter zu bilden, der einerseits die geschilderten
Nachteile überwindet, wobei andererseits der anscharnierte Ring erleichternde Montagevorteile
bietet.
[0006] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Wäschebehandlungsmaschine mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 und 9 und durch eine Tür mit den Merkmalen des Anspruchs
11 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen 2 bis 8 und 10.
[0007] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, dass
aufgrund der Fertigung des anscharnierten Ringes aus Kunststoff zunächst einmal die
Materialentstehungskosten wesentlich gesenkt werden können, da der anscharnierte Ring
aus einem Kunststoffformteil gebildet wird. Um auch dem Kunststoffformteil hier die
hinreichende Stabilität zu verleihen, wird nach der Erfindung vorgesehen, dass der
aus Kunststoff gefertigte anscharnierte Ring in seinem Kranz eine Wabenstruktur aus
Stegen aufweist. Diese wirkt wie ein Fachwerk, so dass der Ring in seinem Außenbereich
äußerst stabil ausfällt, wobei aufgrund der Hohlräume zwischen den Stegen wenig Kunststoffmaterial
erforderlich ist. Zur Verbesserung der Montage weist dieser Ring aus Kunststoff an
seiner Innenseite Aufnahmen für das Türglas auf, so dass hier das Anbringen des Türglases
an der Innenseite des Ringes erheblich vereinfacht wird. Auch ergibt sich ein Montagevorteil
durch die Komplettierung auf einfache Weise dadurch, dass auf den wabenförmigen Kranz
außenseitig ein Abdeckring aufgeklipst werden kann, so dass die Tür bzw. der Ring
mit dem Türglas werkzeuglos zusammengesetzt werden kann.
[0008] Dabei wird in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass zur Anbringung des Türglases in
der Innenseite des Ringes innenseitige Aufnahmen sowie der Türglasrand einen bajonettartigen
Verschluss bilden. Es versteht sich nun von selbst, dass auf einfache Weise das Türglas
mit seinem Rand an die Innenseite des Ringes angesetzt wird, wobei durch einfache
Verschwenkung bzw. Verdrehung um eine Teilumdrehung des Türglases der Formschluss,
also hier die feste Verbindung, hergestellt wird.
[0009] Hierbei sind die innenseitigen Aufnahmen als Aussparungen in einer Ringnut am anscharnierten
Ring ausgebildet, in die im angesetzten Zustand des Türglases Stege greifen, die infolge
einer Drehbewegung, insbesondere um einen Bruchteil einer Umdrehung, des Türglases
die Schenkelbereiche der Ringnuten hintergreifen. Die Stege sind flanschartig am umlaufenden
Rand des Türglases angeformt. Um insbesondere auch ein leichtes werkzeugloses Ansetzen
des Abdeckringes zu ermöglichen, sind im Bereich des als Wabenstruktur ausgebildeten
Kranzes Taschen eingeformt, in denen Rastelemente für den Abdeckring angeordnet sind.
Dabei ist das einzelne Rastelement als Winkelprofil ausgebildet. Der Abdeckring weist
hierbei im Wesentlichen eine L-Form mit an seiner Rückseite parallel angeordneten
Raststegen auf, wobei im verrasteten Zustand der eine Raststeg mit einer angeformten
Nase das Winkelprofil umgreift, und der andere Raststeg das Winkelprofil hintergreift.
Aufgrund dieser Anordnung wird erreicht, dass eine feste Anbindung des Abdeckringes
an dem anscharnierten Ring ermöglicht wird, wobei die hergestellte Verbindung ein
sich selbst Lösen verhindert, weil ein stabiles Hintergreifen des anderen Raststeges
durch das Winkelprofil erreicht wird. Zur besseren Positionierung sind an der Rückseite
des Abdeckringes weitere Hakenelemente zum zentrierten Ansetzen des Abdeckringes angeformt.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist am Rand der Rückseite des Abdeckringes eine umlaufende
Nut angeformt, die mit einer entsprechend ausgebildeten umlaufenden Nut am Rand des
anscharnierten Ringes zusammenwirkt. Dadurch wird insbesondere im Randbereich ein
umlaufender Formschluss zwischen Abdeckring und anscharniertem Ring hergestellt. In
vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist zusätzlich noch auf den Abdeckring beispielsweise
ein Zierring ansetzbar bzw. klips- oder rastbar, wobei dieser in der Formgebung dem
Abdeckring derart angepasst ist, dass zum zur Trommel weisenden Innenbereich von zumindest
nahezu einer waagerechten Ausrichtung in eine konische Ausrichtung im oberen Bereich
übergeht. Diese Formgebung weitet insbesondere den Einblickbereich durch das Türglas
in vorteilhafter Weise auf. Die Richtungsangaben beziehen sich auf die betriebsgemäße
Aufstellposition der Wäschebehandlungsmaschine.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 bis
5 näher erläutert; dabei zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer frontbeschickbaren Wäschebehand- lungsmaschine
mit geöffneter Tür;
- Figur 2
- eine explosionsartige Darstellung der Tür von der Innenseite her gesehen;
- Figur 3
- eine weitere perspektivische Darstellung der Tür mit eingefasstem Türglas am Ring;
- Figur 4
- eine weitere explosionsartige Darstellung der Tür mit Abdeckring und Zierring und
- Figur 5
- eine explosionsartige Darstellung der Tür in geschnittener Darstellung.
[0012] Die Figur 1 zeigt in der Perspektive eine frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine
1, hier eine Trommelwaschmaschine, mit einer in einem Laugenbehälter drehbar gelagerten
Trommel, die hier nicht näher dargestellt ist. Die Wäschebehandlungsmaschine 1 umfasst
hierbei eine Beschickungsöffnung 2 in der Frontwand 3 des Maschinengehäuses, an der
ein als Tür 4 anscharnierter Ring 5 vorgesehen ist. Im Innenbereich des Ringes 5 ist
ein zum Trommelinneren gewölbtes Türglas 6 eingefasst, wobei von der Außenseite, besser
zu sehen in der Figur 4 und 5, ein Abdeckring 7 auf den das Türglas 6 einfassenden
anscharnierten Ring 5 angesetzt ist.
[0013] Der Ring 5, wie insbesondere in der Figur 3 und 4 dargestellt, und hier von seiner
Rückseite her, ist aus einem einstückig geformten Kunststoffformteil gebildet, wobei
der Ring 5 einen Kranz 8 aufweist, der eine Wabenstruktur aus Stegen aufweist. Diese
Wabenstruktur verleiht dem Ring 5 eine hohe Stabilität, wobei in den Hohlräumen zwischen
den Stegen kein Kunststoffmaterial vorhanden ist, so dass der Ring insgesamt wenig
Kunststoffmaterial benötigt. Weiter weist der Ring 5 an seiner Innenseite Aufnahmen
9 für das Türglas 6 auf. Wie insbesondere aus der Figur 4 und 5 zu erkennen ist, ist
auf den wabenförmigen Kranz 8 außenseitig ein Abdeckring 7 aufklipsbar, wobei auf
den Abdeckring 7 zusätzlich noch ein Zierring 10 angesetzt werden kann. Das Ansetzen
des Türglases 6 an der Innenseite des Kranzes 8 mit seiner Wabenstruktur erfolgt dabei
derart, dass das Türglas 6 mit seinen Vorsprüngen 11 in die innenseitigen Aufnahmen
9 des Kranzes 8 eingreifen, so wie dies in der explosionsartigen Darstellung des noch
nicht montierten Türglases 6 der Figur 2 zu erkennen ist. Nach Einsetzen des Türglases
6 ist dieses durch eine Drehung um einen Bruchteil, beispielsweise 1/3 bis 1/8, einer
Umdrehung in die verriegelte Stellung bringbar, wie dies in der Figur 3 dargestellt
ist. Dabei hintergreifen die Vorsprünge 11 des Türglases 6 Hinterschneidungen 12 an
dem Kranz 8. Dabei sind die innenseitigen Aufnahmen 9 als Aussparungen 13 in einer
Ringnut 14 am anscharnierten Ring 5 ausgebildet. Dabei greifen im angesetzten Zustand
des Türglases 6 die Vorsprünge 11 ein, so dass infolge einer Drehbewegung des Türglases
6 die Schenkelbereiche der Ringnut 14 hintergriffen werden. Somit kann insbesondere
das Türglas 6 leicht und einfach ohne Einsatz von Werkzeugen mit dem anscharnierten
Ring 5 in Verbindung gebracht werden, wobei durch den bajonettartigen Verschlussmechanismus
ebenfalls eine gleichmäßige bzw. dichtende Anlage des Türglasringes am anscharnierten
Ring 5 gegeben ist.
[0014] Wie aus der Figur 3 und 4, aber auch aus der Figur 5 zu erkennen ist, sind im Bereich
des als Wabenstruktur ausgebildeten Kranzes 8 Taschen 15 eingeformt, in denen Rastelemente
16 für den Abdeckring 7 angeformt sind. Dabei ist das einzelne Rastelement 16 als
Winkelprofil ausgebildet, wie dies beispielsweise in der Figur 5 in der geschnittenen
Ansicht deutlich zu erkennen ist. Der Abdeckring 7 weist hierbei im Querschnitt im
Wesentlichen eine L-Form auf, mit an seiner Rückseite parallel angeordneten Raststegen
17.1 und 17.2, wobei im verrasteten Zustand der eine Raststeg 17.1 mit einer angeformten
Nase 18 das Winkelprofil 19 umgreift und der andere Raststeg 17.2 das Winkelprofil
19 hintergreift. Sowohl Rastelemente 16 als auch Winkelprofile 19 sind über den Umfang
einerseits am Ring 5, besser zu erkennen in der Figur 2 und 3, sowie an der Rückseite
des Abdeckringes 7 angeformt. Mit Hilfe des Scharniers 5a wird der Ring 5 bzw. die
komplette Tür 4 mit Türglas 6 an der Frontwand des Maschinengehäuses 3 (Fig. 1) anscharniert.
[0015] Aus der Figur 5 ist zu erkennen, dass am Rand der Rückseite des Abdeckringes 7 eine
umlaufende Nut 20 angeformt ist, die mit einer entsprechend ausgebildeten umlaufenden
Nut 21 am Rand des anscharnierten Ringes 5 zusammenwirkt. Es versteht sich nun von
selbst, dass, wenn der Abdeckring 7 an dem Ring 5 angeklipst ist, die Nuten 20 und
21 in Form- und Wirkverbindung treten, so dass eine über den Umfang sich erstreckende
Formschlussverbindung hergestellt wird.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung ist auf dem Abdeckring 7, der Zierring 10 ebenfalls
aufsetzbar bzw. klipsbar. Der Zierring 10 ist hierbei insbesondere in der Figur 4
und 5 näher dargestellt, wobei in der Formgebung des Abdeckringes 7 und des Zierringes
10 der zur Trommel weisende Innenbereich von zumindest nahezu einer waagerechten Ausrichtung
im unteren Bereich 10a in eine konische Ausrichtung im oberen Bereich 10b übergeht.
Dies ist angedeutet beispielsweise in der Figur 4 bzw. auch in der Figur 5, wo insbesondere
in der Schnittdarstellung zu erkennen ist, dass im oberen Bereich 10b, 7b der Zierring
10 und auch der Abdeckring 7 einen stumpfen Winkel aufweisen, wohingegen im unteren
Bereich 10a, 7a der Abdeckring 7 und der Zierring 10 einen zumindest nahezu rechten
Winkel aufweisen, wobei sie im Profil eine L-Form einnehmen.
1. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) wie Trommelwaschmaschine oder Trockner,
mit einer drehbar gelagerten Trommel, sowie mit einer Beschickungsöffnung (2) in der
Frontwand (3) des Maschinengehäuses, an der ein als Tür (4) anscharnierter Ring (5)
vorgesehen ist, in dessen Innenbereich ein zum Trommelinneren gewölbtes Türglas (6)
eingefasst ist, und wobei zur Außenseite ein Abdeckring (7) auf den das Türglas (6)
einfassenden anscharnierten Ring (5) angesetzt ist, wobei der anscharnierte Ring (5)
aus einem einstückigen Kunststoffformteil geformt ist mit einem Kranz (8), an den
innenseitig Aufnahmen (9) für das Türglas (6) angeformt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die innenseitigen Aufnahmen (9) sowie der Türglasrand einen bajonettartigen Verschluss
bilden, wobei auf den Kranz (8) außenseitig der Abdeckring (7) aufklipsbar ist.
2. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kranz (8) mit einer Wabenstruktur ausgebildet ist.
3. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die innenseitigen Aufnahmen (9) als Aussparungen (13) in einer Ringnut (14) am anscharnierten
Ring (5) ausgebildet sind, in die im angesetzten Zustand des Türglases (6) Vorsprünge
(11) greifen, die infolge einer Drehbewegung des Türglases (6) die Schenkelbereiche
der Ringnut (14) hintergreifen.
4. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des als Wabenstruktur ausgebildeten Kranzes (8) Taschen (15) eingeformt
sind, in denen Rastelemente (16) für den Abdeckring (7) angeordnet sind.
5. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 4
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rastelement (16) als Winkelprofil (19) ausgebildet ist.
6. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abdeckring (7) im Querschnitt im Wesentlichen eine L-Form mit an seiner Rückseite
parallel angeordneten Raststegen (17.1) und (17.2) aufweist, wobei im verrasteten
Zustand der eine Raststeg (17.1) mit einer angeformten Nase (18) das Winkelprofil
(19) umgreift, und der andere Raststeg (17.2) das Winkelprofil (19) hintergreift.
7. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Rückseite des Abdeckringes (7) weitere Hakenelemente (20) zum zentrierten
Ansetzen des Abdeckringes (7) angeformt sind.
8. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Rand der Rückseite des Abdeckringes (7) eine umlaufende Nut (21) angeformt ist,
die mit einer entsprechend ausgebildeten umlaufenden Nut (22) am Rand des anscharnierten
Ringes (5) zusammenwirkt.
9. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) wie Trommelwaschmaschine oder Trockner,
mit einer drehbar gelagerten Trommel, sowie mit einer Beschickungsöffnung (2) in der
Frontwand (3) des Maschinengehäuses, an der ein als Tür (4) anscharnierter Ring (5)
vorgesehen ist, in dessen Innenbereich ein zum Trommelinneren gewölbtes Türglas (6)
eingefasst ist, und wobei zur Außenseite ein Abdeckring (7) auf den das Türglas (6)
einfassenden anscharnierten Ring (5) angesetzt ist, wobei der anscharnierte Ring (5)
aus einem einstückigen Kunststoffformteil geformt ist mit einem Kranz (8), an den
innenseitig Aufnahmen (9) für das Türglas (6) angeformt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf den Kranz (8) außenseitig der Abdeckring (7) aufklipsbar ist und auf den Abdeckring
(7) ein Zierring (10) aufsetzbar bzw. klips- oder rastbar ist.
10. Frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Formgebung von Abdeckring (7) und Zierring (10) der zur Trommel weisende Innenbereich
von zumindest nahezu einer waagerechten Ausrichtung im unteren Bereich in eine konische
Ausrichtung im oberen Bereich übergeht.
11. Tür (4) für eine frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschine (1) wie Trommelwaschmaschine
oder Trockner, mit einem Ring (5), in dessen Innenbereich ein zum Trommelinneren gewölbtes
Türglas (6) eingefasst ist, und wobei zur Außenseite ein Abdeckring (7) auf den das
Türglas (6) einfassenden anscharnierten Ring (5) angesetzt ist, wobei der Ring (5)
aus einem einstückigen Kunststoffformteil geformt ist mit einem Kranz (8), an den
innenseitig Aufnahmen (9) für das Türglas (6) angeformt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die innenseitigen Aufnahmen (9) sowie der Türglasrand einen bajonettartigen Verschluss
bilden, wobei auf den Kranz (8) außenseitig der Abdeckring (7) aufklipsbar ist.