[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Heizkörper mit mehreren miteinander verbundenen
Gliedern, wobei die Glieder zur Schaffung einer Fluidverbindung zwischen benachbarten
Gliedern an ihren Enden wenigstens zwei Überströmöffnungen aufweisen. Diejenigen Überströmöffnungen,
die an den an den freien Enden des Heizkörpers angeordneten Endgliedern ausgebildet
sind und sich zur Außenseite des Heizkörpers öffnen, sind mit Verschlusselementen
oder Anschlussarmaturen versehen, wobei letztere als Anschlussöffnung dienen, an denen
jeweils wahlweise die Heizfluidvorlauf- oder -rücklaufleitung angeschlossen werden
können. Zusätzlich umfassen wenigstens zwei Glieder des Heizkörpers an ihren Enden
wenigstens eine weitere Anschlussöffnung zum wahlweisen Anschließen der Heizfluidvorlauf-
oder -rücklaufleitung. Entsprechend umfasst der Heizkörper normalerweise sechs solche
Anschlussöffnungen, von denen zwei jeweils an einer Außenseite des Heizkörpers angeordnet
sind.
[0002] Der Endbenutzer hat somit die freie Wahl, an welche Seite des Heizkörpers er die
Heizfluidvorlaufleitung und an welche Seite er die Heizfluidrücklaufleitung anschließen
möchte. Der Heizkörper ist entsprechend flexibel einsetzbar. Je nach Wahl des Endnutzers
kann es erforderlich sein, dass eine bestimmte Überströmöffnung zwischen einem Endglied
und einem dazu benachbarten Glied fluiddicht verschlossen werden muss, um während
des Betriebs des Heizkörpers einen hydraulischen Kurzschluss zu vermeiden. Dazu weist
der Heizkörper ein Stauelement auf, das wahlweise in den Enden von an einem freien
Ende des Heizkörpers angeordneten Endgliedern positionierbar ist und mit dem die entsprechende
Überströmöffnung kundenseitig im wesentlichen fluiddicht verschließbar ist.
[0003] Zum Verschließen von entsprechenden Überströmöffnungen sind beispielsweise Dichtkörper
bekannt, wie etwa in der
EP 1 243 887 A1 beschrieben. Ein derartiges Dichtsystem, welches wenigstens einen Dichtkörper, ein
Druckelement und einen Abdichtstift umfasst, wobei der Dichtkörper als Dichtring mit
einer definierten Durchgangsöffnung ausgebildet ist, der Abdichtstift eine Stirnfläche
aufweist und das Druckelement wenigstens einen flächigen Bereich mit einem gegenüber
der Stirnfläche des Abdichtstiftes vergrößerten Durchmesser umfasst. Das Druckelement
wird zwischen Dichtring und Abdichtstift angeordnet, der Abdichtstift wird durch eine
der abzudichtenden Überströmöffnung gegenüberliegenden Öffnung eingebracht und auf
den Abdichtstift wird eine axial wirkende Kraft in Richtung der abzudichtenden Überströmöffnung
aufgebracht. Auf diese Weise wird die Stirnfläche des Abdichtstiftes an das Druckelement
angepresst und dieses mit einem flächigen Bereich an den Dichtring gepresst, wobei
die Ränder der Durchgangsöffnung sowie der Überströmöffnung mediumdicht abgedichtet
werden.
[0004] Ein Nachteil bisheriger Dichtsysteme besteht darin, dass sie aufgrund ihres recht
komplizierten Aufbaus und ihrer Vielzahl von Einzelteilen werkseitig in den Heizkörper
eingesetzt werden müssen. Eine Lieferung des Heizkörpers ab Lager direkt an den Kunden
ist somit nicht möglich, wenn kundenseitig eine Anschlussvariante gewünscht wird,
die das Einsetzen eines solchen Dichtsystems erforderlich macht.
[0005] Daher ist es die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Heizkörper bereitzustellen, welcher unter Verwendung
von wenigen Einzelteilen und ohne komplizierten Aufbau mehrfache Anschlussmöglichkeiten
an Heizfluidvorlauf- und -rücklaufleitungen bietet.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch einen Heizkörper nach Anspruch
1
gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß weist das Stauelement einen plattenförmigen Stauabschnitt und einen
damit verbundenen elastischen Klemmabschnitt auf. Der plattenförmige Stauabschnitt
dient zum Verschließen einer zur Verhinderung eines hydraulischen Kurzschlusses zu
verschließenden Überströmöffnung zwischen einem Endglied und einem dazu benachbart
angeordneten Glied des Heizkörpers. Dafür ist der plattenförmige Stauabschnitt derart
ausgebildet, dass er eine Fläche aufweist, die in einer Erstreckung größer und in
einer anderen Erstreckung kleiner als der Durchmesser einer Überströmöffnung ausgebildet
ist. Durch die teilweise größere Erstreckung des plattenförmigen Stauabschnitts wird
erreicht, dass der plattenförmige Stauabschnitt sich an dem die Überströmöffnung umgebenden
Rand anlegen kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Stauelement durch die Überströmöffnung
hindurchgedrückt wird. Die teilweise kleinere Erstreckung des plattenförmigen Stauabschnitts
dient dazu, dass dieser Stauabschnitt und somit das Stauelement durch eine Überströmöffnung
in einen Heizkörper eingeführt werden kann. Der elastische Klemmabschnitt des Stauelementes
bewirkt, dass das Stauelement sicher in einer gewünschten Position gehalten wird.
Beispielsweise kann das Stauelement in einen Heizkörper eingesetzt werden, wonach
mittels eines Verschlusselementes oder einer Anschlussarmatur Druck auf den elastischen
Klemmabschnitt ausgeübt werden kann, der von dem Klemmabschnitt auf den plattenförmigen
Stauabschnitt übertragen wird, welcher somit fest gegen den Rand einer zu verschließenden
Überströmöffnung gedrückt wird, was eine sichere Verschließung der entsprechenden
Überströmöffnung gewährleistet. Durch den Klemmabschnitt kann daher das Stauelement
in dem Heizkörper eingeklemmt werden, um eine zuverlässige Funktion des Stauelementes
zu sichern. Der elastische Klemmabschnitt ist dabei derart elastisch ausgebildet,
dass die beim Einklemmen erzeugte Klemmkraft den Anforderungen an die Stauscheibe
angemessen ist.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der elastische Klemmabschnitt
einstückig mit dem plattenförmigen Stauabschnitt ausgebildet. Es ist somit die Stauung
eines Heizmediums durch ein einzelnes und simples Bauteil möglich, welches durch seine
einfache Ausgestaltung sehr kostengünstig herstellbar und auf einfache Art und Weise
im Heizkörper anordbar ist, um einen hydraulischen Kurzschluss während des Betriebs
des erfindungsgemäßen Heizkörpers zu verhindern. Durch diese einfache Ausgestaltung
des Stauelementes ist dieses beim Kunden vom Monteur oder vom Kunden selber in einfacher
Art und Weise wahlweise in einem Endglied positionierbar. Aufgrund der Tatsache, dass
das Stauelement wahlweise an verschiedenen Überströmöffnungen angeordnet werden kann,
können problemlos verschiedene Anschlusskombinationen für die Heizfluidvorlauf- und
-rücklaufleitung realisiert werden, bei denen ein entsprechendes Abdichten einer Überströmöffnung
erforderlich ist.
[0009] Das Stauelement wird bei der Herstellung beispielsweise einfach aus einem Blechstreifen
ausgestanzt und zur Ausbildung des plattenförmigen Stauabschnitts und des elastischen
Klemmabschnitts gebogen. Desweiteren kann das Stauelement je nach Wunsch und Anforderung
auch aus Kunststoff oder anderen Materialien bestehen.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der flexible
Klemmabschnitt eine Abwinkelung auf. Diese erhöht auf einfachste Art und Weise die
Elastizität des Klemmabschnitts, wobei gleichzeitig ein Stauelement ausgebildet wird,
das einen sicheren Sitz in der gewünschten Position im Heizkörper erhält. Beispielsweise
ist der elastische Klemmabschnitt eine Abwinkelung am plattenförmigen Stauabschnitt,
wobei der Klemmabschnitt und der Stauabschnitt einen Winkel kleiner 90° einschließen.
Etwa mittig über dem Stauabschnitt kann der Klemmabschnitt die Abwinkelung aufweisen,
welche beispielsweise senkrecht auf der Fläche des plattenförmigen Stauabschnitts
steht. Der Klemmabschnitt ist zudem derart ausgebildet, dass er im Kontaktbereich
zu einer Anschlussarmatur oder einem Verschlusselement an die Form der Anschlussarmatur
oder des Verschlusselementes angepasst ist und sicher an dieser angreifen kann, um
genügend Spannung in dem Klemmabschnitt aufbauen zu können, durch die das Stauelement
in seiner Position gehalten wird.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Stauelement
vollständig in den Innenraum des Heizkörpers einsetzbar ist. Das Stauelement wird
einfach durch eine Überströmöffnung an einer Außenseite des Heizkörpers in ein Ende
eines Endglieds eingesetzt, wobei der Stauabschnitt zuerst eingeführt wird, bis er
an der zu verschließenden Überströmöffnung anliegt. In dieser Stellung des Stauelementes
braucht nur noch die Anschlussarmatur oder das Verschlusselement in die entsprechende
endseitige Überströmöffnung eingeschraubt zu werden, wodurch der Klemmabschnitt mit
der Anschlussarmatur oder dem Verschlusselement in Eingriff kommt und zwischen dieser
und der Überströmöffnung eingeklemmt wird.
[0012] Ferner ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
dass der Heizkörper ein Ventilelement aufweist, mit dem eine Überströmöffnung zwischen
einem Endglied und einem dazu benachbart angeordneten Glied im wesentlichen fluiddicht
verschließbar ist. Dieses Ventilelement ist je nach gewünschter Anschlussvariante
des Heizkörpers in eine entsprechende Überströmöffnung einsetzbar, so dass eine Regelung
der Heizfluidströmung erfolgen kann. Auch dieses Ventilelement kann von einem Endnutzer
selbst vor Ort an dem Heizkörper befestigt werden.
[0013] Der erfindungsgemäße Heizkörper weist den Vorteil auf, dass unter Zuhilfenahme des
Stauelementes, mehrerer herkömmlicher Verschlusselemente und gegebenenfalls eines
Ventilelementes im wesentlichen beliebige Anschlussvarianten der Heizfluidvorlauf-
und -rücklaufleitung möglich sind, die vor Ort bei der Montage beim Endnutzer durch
den Monteur oder den Endnutzer selbst realisierbar sind. Die Anzahl der zur Montage
erforderlichen Bauteile ist dabei auf ein Minimum reduziert. Der Verkauf dieser Heizkörper
kann vollständig ab Lager erfolgen, da keine werkseitige Anpassung der Heizkörper
an die Kundenwünsche erforderlich ist.
[0014] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden im folgenden anhand der Figuren
beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine Vorderquerschnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Heizkörpers
mit eingesetztem Stauelement,
- Fig. 2:
- eine Seitenquerschnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Heizkörpers
mit eingesetztem Stauelement,
- Fign. 3a bis 3f:
- schematische Darstellungen eines Heizkörpers, die die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten
der Heizfluidvorlauf- und -rücklaufleitung zeigen, wobei dargestellt ist, an welcher
Position das Stauelement zu positionieren ist, um einen hydraulischen Kurzschluss
zu vermeiden, und
- Fig. 4:
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels für ein erfindungsgemäßes
Stauelement.
[0015] In der nachfolgenden Beschreibung beziehen sich gleiche Bezugsziffern auf gleichartige
Bauteile.
[0016] Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels für einen erfindungsgemäßen
Heizkörper 1. Der Heizkörper 1 umfasst mehrere Glieder 2, die in Reihe nebeneinander
angeordnet sind. Jedes Glied 2 weist zwei narbenartige Enden 3 und 4 auf, in denen
jeweils zwei einander gegenüberliegende kreisförmige Überströmöffnungen 5 ausgebildet
sind. An den diese Überströmöffnungen 5 definierenden Randbereichen, die die Überströmöffnungen
5 umgeben, sind die Glieder 2 miteinander flüssigkeitsdicht verbunden. Dieses kann
beispielsweise durch Verschweißen, Verschrauben oder dergleichen erfolgen. Durch die
Verbindung der einzelnen Glieder 2 verbleibt im Verbindungsbereich je eine Überströmöffnung
5, durch die ein Fluidaustausch zwischen den einzelnen Gliedern 2 erfolgen kann. An
den endseitigen Gliedern 6 und 7, die an den Außenseiten des Heizkörpers 1 angeordnet
sind, verbleiben endseitige Überströmöffnungen, die zur Außenseite des Heizkörpers
1 weisen und keine Fluidverbindung zwischen zwei benachbarten Gliedern 2 herstellen.
An diesen endseitigen Überströmöffnungen sind eine Anschlussarmatur 8 und drei Verschlusselemente
9 angeordnet. Anstelle eines Verschlusselementes 9 kann auch ein geeignetes Ventilelement,
das den Durchfluss des Heizmediums durch den Heizkörper 1 reguliert, oder auch ein
Verschlusselement mit einer Entlüftung zum Entlüften des Heizkörpers 1 angeordnet
werden. Ferner sind an dem endseitigen Glied 6 und an demjenigen Glied 2, das unmittelbar
neben dem endseitigen Glied 6 angeordnet ist, jeweils am unteren Ende 4 je eine weitere
Anschlussöffnung 10 vorgesehen. An diesen Anschlussöffnungen 10 bzw. der Anschlussarmatur
8 kann wahlweise eine Heizfluidvorlauf- oder -rücklaufleitung angeschlossen werden.
In dem Ende 4 des Endglieds 6 ist ein Stauelement 11 angeordnet. Dieses Stauelement
11 ist zwischen der Anschlussarmatur 8 und der dieser gegenüberliegenden Überströmöffnung
5 des Endglieds 6 eingeklemmt, wofür das Stauelement 11 einen Klemmabschnitt 12 aufweist.
Der Klemmabschnitt 12 ist in dieser Ausführung T-förmig ausgebildet und weist an seinem
links dargestellten Ende eine Form auf, welche ein effektives Zusammenwirken mit der
Anschlussarmatur 8 ermöglicht. Auf der anderen Seite ist der Klemmabschnitt 12 über
eine Abwinkelung mit dem Stauabschnitt 13 verbunden, welcher die entsprechende Überströmöffnung
5 zwischen dem Endglied 6 und dem dazu benachbarten Glied 2 im wesentlichen fluiddicht
verschließt. Durch die in Fig. 1 gezeigte Anordnung des Stauelementes 11 in dem Heizkörper
1 wird ein hydraulischer Kurzschlusss verhindert, welcher auftreten würde, wenn beispielsweise
an die Anschlussarmatur 8 oder die Anschlussöffnung 10 des Endglieds 6 die Heizfluidvorlaufleitung
und an die Anschlussöffnung 10 des zum Endglied 6 benachbarten Glieds 2 die Heizfluidrücklaufleitung
angeschlossen werden würde. Durch die Verschließung der Überströmöffnung 5 zwischen
dem Endglied 6 und dem dazu benachbarten Glied 2 durch das Stauelement 11 kann somit
das Heizfluid durch den gesamten Heizkörper 1 strömen, was durch die Pfeile angedeutet
sein soll.
[0017] Fig. 2 zeigt eine Seitenquerschnittansicht des in Fig. 1 gezeigten Heizkörpers 1
mit Stauelement 11. Das Stauelement 11 weist einen Stauabschnitt 13 auf, welcher die
dahinter liegende Überströmöffnung 5 nicht vollständig verschließt, sondern oben und
unten einen kleinen Bereich offen lässt. Diese Ausbildung des Stauabschnitts 13 ist
dazu geeignet, dass das Stauelement 11 durch die in Fig. 1 gezeigte linke Überströmöffnung
5, in der die Anschlussarmatur 8 angeordnet ist, in den Heizkörper 1 eingesetzt werden
kann. Die kleinen Öffnungen, durch die ein Heizfluidstrom erfolgen kann, sind dabei
so klein, dass es nicht zu einem hydraulischen Kurzschluss kommen kann.
[0018] Die Fign. 3a bis 3f sind schematische Ansichten, die die möglichen Anschlussvarianten
einer Heizfluidvorlauf- und -rücklaufleitung an den in Fig. 1 dargestellten Heizkörper
1 zeigen, bei denen zur Verhinderung eines hydraulischen Kurzschlusses das Stauelement
11 in den Heizkörper einzusetzen ist. In diesen Figuren ist der Heizfluidvorlauf und
-rücklauf jeweils durch Pfeile dargestellt.
[0019] Je nachdem, welche der in Fign. 3a bis 3f dargestellten Anschlussvarianten kundenseitig
gewünscht wird, ist es erforderlich, dass eine entsprechende Überströmöffnung 5, die
eine Fluidverbindung zwischen einem endseitigen Glied 6 oder 7 und einem entsprechend
benachbart angeordneten Glied 2 erzeugt, fluiddicht verschlossen wird, um auf diese
Weise Einfluss auf den Heizfluidstrom durch den Heizkörper 1 zu nehmen und somit einen
hydraulischen Kurzschluss zu verhindern. Bei diesen Varianten muss entsprechend diejenige
Überströmöffnung verschlossen werden, die den Heizfluidvorlauf und -rücklauf unmittelbar
verbindet, also beispielsweise in Fig. 2a die untere Überströmöffnung 5, die die beiden
äußeren linken Glieder 6 und 2 fluidtechnisch miteinander verbindet. Würde diese Überströmöffnung
5 nicht verschlossen, so würde das Heizfluid auf kürzestem Wege vom Heizfluidvorlauf
zum Heizfluidrücklauf und somit nicht durch den gesamten Heizkörper 1 strömen, es
würde also ein hydraulischer Kurzschluss erzeugt werden. Dieses gilt es entsprechend
zu verhindern.
[0020] Wird eine andere als die in den Fign. 3a bis 3f gezeigten Anschlussvarianten gewählt,
so ist es nicht erforderlich, ein Stauelement 11 in den Heizkörper 1 einzusetzen.
[0021] Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Stauelement 11 in
perspektivischer Darstellung. Das Stauelement 11 weist zwei Abwinkelungen auf, durch
welche zum einen der Stauabschnitt 13 und der Klemmabschnitt 12 verbunden sind, und
zum anderen der Klemmabschnitt 12 mit seiner Abwinkelung flexibel ausgestaltet ist,
so dass zum Halten des Stauelementes 11 an einer gewünschten Position das Stauelement
11 durch eine entsprechende Anschlussarmatur 8 etwas gestaucht wird, wodurch das Stauelement
11 zum sicheren Halt in der gewünschten Position eingeklemmt wird. An dem der Anschlussarmatur
8 zugewandten Ende des Klemmabschnitts 12 weist der Klemmabschnitt 12 eine T-förmige
Gestalt auf, welche derart ausgebildet ist, dass ein sicherer Eingriff mit einer entsprechenden
Anschlussarmatur 8 erfolgen kann. Der übrige Teil des Klemmabschnitts 12 ist dagegen
relativ schmal ausgebildet, um Material zu sparen und gleichzeitig die Flexibilität
des Klemmabschnitts 12 zu erhöhen.
[0022] Die anhand der Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen der Erläuterung
und sind nicht beschränkend.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Heizkörper
- 2
- Glied
- 3
- Ende
- 4
- Ende
- 5
- Überströmöffnung
- 6
- Endglied
- 7
- Endglied
- 8
- Anschlussarmatur
- 9
- Verschlusselement
- 10
- Anschlussöffnung
- 11
- Stauelement
- 12
- Klemmabschnitt
- 13
- Stauabschnitt
1. Heizkörper (1) mit mehreren miteinander verbundenen Gliedern (2), wobei die Glieder
(2) zur Schaffung einer Fluidverbindung zwischen benachbarten Gliedern (2) an ihren
Enden wenigstens zwei Überströmöffnungen (5) aufweisen und wenigstens zwei Glieder
(2) an ihren Enden (3, 4) jeweils mit wenigstens einer Anschlussöffnung (10) versehen
sind, und mit einem Stauelement (11), das wahlweise in den Enden (3, 4) von an einem
freien Ende des Heizkörpers (1) angeordneten Endgliedern (6, 7) positionierbar ist
und mit dem die entsprechende Überströmöffnung (5) im wesentlichen fluiddicht verschließbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stauelement (11) einen plattenförmigen Stauabschnitt (13) und einen damit verbundenen
elastischen Klemmabschnitt (12) aufweist.
2. Heizkörper (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Stauabschnitt (13) einstückig mit dem elastischen Klemmabschnitt
(12) ausgebildet ist.
3. Heizkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Klemmabschnitt (12) eine Abwinkelung aufweist.
4. Heizkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stauelement (11) vollständig in den Innenraum des Heizkörpers (1) einsetzbar
ist.
5. Heizkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Ventilelement, mit dem eine Überströmöffnung (5) zwischen einem Endglied (6,
7) und einem dazu benachbart angeordneten Glied (2) im wesentlichen fluiddicht verschließbar
ist.