[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuerverfahren für ein Walzgerüst zum Walzen
eines Bandes, das eine linke und eine rechte Bandseite aufweist.
[0002] Derartige Steuerverfahren sind allgemein bekannt.
[0003] Beim Walzen von Bändern kann es geschehen, dass das gewalzte Band - bezogen auf die
Bandlaufrichtung - seitlich auswandert. Das Auswandern des Bandes hat in der Regel
zur Folge, dass das Band in Bandquerrichtung gesehen ungleichmäßig gewalzt wird. Das
ungleichmäßige Walzen kann zu Schwierigkeiten in nachfolgenden Verarbeitungsstufen
(insbesondere in nachgeordneten Walzgerüsten) führen. In der Regel wird daher versucht,
das Band derart zu walzen, dass - in Bandquerrichtung gesehen - die Mittellinie des
Walzgerüsts und die Mittellinie des Bandes übereinstimmen (Mittellage).
[0004] Aus der
JP 07 124 620 A ist bekannt, mittels geeigneter Messwertaufnehmer an der linken und der rechten Bandseite
ein- und auslaufseitig den dort jeweils herrschenden Zug zu erfassen und ein- und
auslaufseitig die Differenz der jeweils erfassten Züge zu bilden. Die Differenzen
der Züge werden einer Steuereinrichtung zugeführt, welche anhand der Differenzen eine
Stellgröße für eine Verschiebung des Bandes ermittelt. Die Stellgröße wird an ein
Stellelement ausgegeben, mittels dessen die Querpositionierung in Richtung auf die
Mittellage korrigiert wird.
[0005] Aus der
DE 10 2004 043 790 A1 ist ein Steuerverfahren für ein Walzgerüst zum Walzen eines Bandes bekannt, wobei
das Band eine linke und ein rechte Bandseite aufweist. Bei diesem Steuerverfahren
werden mittels entsprechender Messwertaufnehmer Drücke erfasst, die das Band ein-
und auslaufseitig in Seitenrichtung des Bandes auf die Messwertnehmer ausübt. Die
Messwerte werden einer Steuereinrichtung für das Walzgerüst zugeführt, welche die
Messwerte miteinander in Beziehung setzt und auf diese Weise eine Stellgröße für das
Walzgerüst ermittelt, mittels derer einer Säbelbildung des aus dem Walzgerüst auslaufenden
Bandes entgegengewirkt wird.
[0006] Die Vorgehensweise des Standes der Technik ist funktionsfähig. Sie ist jedoch noch
verbesserbar.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Gegenstände zur Verfügung zu
stellen, mittels derer die Querpositionierung des Bandes auf einfache Weise ermittelbar
ist. Die Aufgabe wird verfahrenstechnisch durch ein Steuerverfahren für ein Walzgerüst
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Programmtechnisch wird die Aufgabe durch
ein Computerprogramm mit den Merkmalen des Anspruchs 2 gelöst. Einrichtungstechnisch
wird die Aufgabe durch einen Datenträger mit den Merkmalen des Anspruchs 3, eine Steuereinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 4 und eine Walzeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
5 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß werden mittels entsprechender Messwertaufnehmer an der linken und
der rechten Bandseite ein- und auslaufseitig im Band herrschende Züge erfasst. Die
erfassten Züge werden einer Steuereinrichtung für das Walzgerüst zugeführt. Die Steuereinrichtung
ermittelt anhand der Beziehung

ein Maß für eine Querpositionierung des Bandes relativ zum Walzgerüst. ZLE ist hierbei
der an der linken Wandseite einlaufseitig im Band herrschende Zug, ZLA ist der an
der linken Bandseite auslaufseitig im Band herrschende Zug, ZRE ist der an der rechten
Bandseite einlaufseitig im Band herrschende Zug und ZRA ist der an der rechten Bandseite
auslaufseitig im Band herrschende Zug. δZ ist das Maß. Anhand des Maßes für die Querpositionierung
des Bandes ermittelt die Steuereinrichtung eine Stellgröße für eine Korrektur der
Querpositionierung des Bandes. Sie steuert das Walzgerüst entsprechend der Stellgröße
an.
[0009] Das Computerprogramm umfasst eine Folge von
Maschinenbefehlen, wobei die Folge von Maschinenbefehlen von der Steuereinrichtung
ausführbar ist. Die Ausführung der Folge von Maschinenbefehlen durch die Steuereinrichtung
bewirkt, dass die Steuereinrichtung das Walzgerüst gemäß dem obenstehend beschriebenen
Verfahren steuert, wenn die Steuereinrichtung mit dem Walzgerüst in Wirkverbindung
steht. Auf dem Datenträger und in der Steuereinrichtung ist jeweils ein derartiges
Computerprogramm gespeichert.
[0010] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen in Prinzipdarstellung:
FIG 1 schematisch eine Walzeinrichtung und ein Band von oben,
FIG 2 schematisch die Walzeinrichtung und das Band von FIG 1 von der Seite,
FIG 3 schematisch die Walzeinrichtung und das Band von FIG 1 von vorne und
FIG 4 schematisch eine mögliche Art der Ermittlung einer Stellgröße.
[0011] Gemäß den FIG 1 bis 3 weist eine Walzeinrichtung ein Walzgerüst 1 und eine Steuereinrichtung
2 für das Walzgerüst 1 auf. Mittels des Walzgerüsts 1 wird in Betrieb ein Band 3 gewalzt,
das eine linke Bandseite 3' und eine rechte Bandseite 3" aufweist.
[0012] Das Walzgerüst 1 weist zumindest zwei Arbeitswalzen 4 auf. In der Regel weist das
Walzgerüst 1 weitere Walzen auf, beispielsweise bei Ausbildung als Quartogerüst Stützwalzen
oder bei Ausbildung als Sextogerüst Stütz- und Zwischenwalzen. Auch andere Ausgestaltungen,
beispielsweise als sogenanntes Zwanzigrollenwalzgerüst, sind möglich. Die weiteren
Walzen sind in den FIG nicht mit dargestellt.
[0013] Die Steuereinrichtung 2 steuert den gesamten Betrieb des Walzgerüsts 1. Beispielsweise
steuert sie die Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen 4, die Anstellung des Walzgerüsts
1, die Walzkraft usw.. Auf die Steuerung des Walzgerüsts 1 durch die Steuereinrichtung
2 wird nachfolgend nur eingegangen, soweit dies für das Verständnis der vorliegenden
Erfindung erforderlich ist.
[0014] Die Steuereinrichtung 2 ist in der Regel als programmierbare Steuereinrichtung ausgebildet,
beispielsweise als speicherprogrammierbare Steuerung (SPS). Die Wirkungsweise der
Steuereinrichtung 2 wird daher durch ein Computerprogramm 5 bestimmt, mit dem die
Steuereinrichtung 2 programmiert ist.
[0015] Zum Programmieren der Steuereinrichtung 2 wird das. Computerprogramm 5 erstellt.
Es umfasst eine Folge von Maschinenbefehlen 6. Die Folge von Maschinenbefehlen 6 ist
von der Steuereinrichtung 2 ausführbar. Die Ausführung der Folge von Maschinenbefehlen
6 durch die Steuereinrichtung 2 bewirkt, dass die Steuereinrichtung 2 das Walzgerüst
1 gemäß einem Steuerverfahren steuert, das nachfolgend näher erläutert werden wird.
Die Steuereinrichtung 2 muss hierzu selbstverständlich mit dem Walzgerüst 1 in Wirkverbindung
stehen.
[0016] Das Computerprogramm 5 wird auf einem Datenträger 7 gespeichert, beispielsweise einem
EEPROM. Der Datenträger 7 wird - zumindest zeitweise - mit der Steuereinrichtung 2
datentechnisch verbunden. So ist beispielsweise möglich, dass die Steuereinrichtung
2, wenn sie ihr Steuerverfahren ausführt, stets das auf dem Datenträger 7 gespeicherte
Computerprogramm 5 ausführt. In diesem Fall muss der Datenträger 7 während der Ausführung
des Steuerverfahrens mit der Steuereinrichtung 2 verbunden sein. Alternativ ist es
möglich, dass die Steuereinrichtung 2 intern einen eigenen, in den FIG nicht dargestellten
Speicher (= interner Datenträger) aufweist, in den sie das Computerprogramm 5 nach
dem Auslesen aus dem in FIG 1 dargestellten Datenträger 7 einspeichert. In diesem
Fall muss der Datenträger 7 mit der Steuereinrichtung 2 nur temporär verbunden werden.
Wiederum alternativ ist es möglich, das Computerprogramm 5 der Steuereinrichtung 2
über eine nicht dargestellte Netzwerkanbindung zuzuführen. In diesem Fall ist lediglich
der interne Datenträger der Steuereinrichtung 2 erforderlich.
[0017] Im Rahmen der Abarbeitung des Computerprogramms 5 steuert die Steuereinrichtung 2
Messwertaufnehmer 8 an, die dem Walzgerüst 1 zugeordnet sind. Mittels der Messwertaufnehmer
8 werden Züge ZLE, ZLA, ZRE, ZRA erfasst, die an der linken und der rechten Bandseite
3', 3" ein- und auslaufseitig im Band 3 herrschen. ZLE bezeichnet hierbei den an der
linken Bandseite 3' einlaufseitig im Band 3 herrschenden Zug. ZLA bezeichnet den an
der linken Bandseite 3' auslaufseitig im Band 3 herrschenden Zug. ZRE bezeichnet den
an der rechten Bandseite 3" einlaufseitig im Band 3 herrschenden Zug. ZRA bezeichnet
den an der rechten Bandseite 3" auslaufseitig im Band 3 herrschenden Zug.
[0018] Die konkrete Ausgestaltung der Messwertaufnehmer 8 ist nach Bedarf wählbar. Beispielsweise
können die Messwertaufnehmer 8 einlaufseitig einerseits und auslaufseitig andererseits
zu je einer segmentierten Zugmessrolle zusammengefasst sein. Derartige Zugmessrollen
sind allgemein bekannt. Es sind jedoch alternativ auch andere Ausgestaltungen denkbar
und möglich.
[0019] Die erfassten Züge ZLE, ZLA, ZRE, ZRA werden der Steuereinrichtung 2 zugeführt. Die
Steuereinrichtung 2 ermittelt anhand der erfassten Züge ZLE, ZLA, ZRE, ZRA ein Maß
δZ für eine Querpositionierung p des Bandes 3 relativ zum Walzgerüst 1. Insbesondere
- siehe FIG 4 - ermittelt die Steuereinrichtung 2 das Maß δZ anhand der Beziehung

[0020] Anhand des Maßes δZ gegebenenfalls in Verbindung mit einem Sollmaß δZ* - ermittelt
die Steuereinrichtung 2 eine Stellgröße S. Die Stellgröße S wird an das Walzgerüst
1 ausgegeben. Das Walzgerüst 1 wird also entsprechend der Stellgröße S angesteuert.
[0021] Die Stellgröße S bewirkt eine Korrektur der Querpositionierung p des Bandes 3. Sie
kann beispielsweise - siehe schematisch die Pfeile A in FIG 3 - eine Keilanstellung
der Arbeitswalzen 4 sein.
[0022] Es ist möglich, dass die Stellgröße S stetig vom Maß δZ (bzw. der Differenz des Maßes
δZ vom Sollmaß δZ*) abhängt. Die Stellgröße S kann jedoch auch - ähnlich einem Zweipunktregler
- eine Hysterese aufweisen.
[0023] Die obige Beschreibung dient ausschließlich der Erläuterung der vorliegenden Erfindung.
Der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung soll hingegen ausschließlich durch die
beigefügten Ansprüche bestimmt sein.
1. Steuerverfahren für ein Walzgerüst (1) zum Walzen eines Bandes (3), das eine linke
und eine rechte Bandseite (3', 3") aufweist,
gekennzeichnet dadurch, dass
- mittels entsprechender Messwertaufnehmer (8) an der linken und der rechten Bandseite
(3', 3") ein- und auslaufseitig im Band (3) herrschende Züge (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA)
erfasst werden,
- wobei die erfassten Züge (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) einer Steuereinrichtung (2) für das
Walzgerüst (1) zugeführt werden,
- die Steuereinrichtung (2) anhand der Beziehung δZ = ZLE + ZLA - ZRE - ZRA ein Maß
(δZ) für eine Querpositionierung (p) des Bandes (3) relativ zum Walzgerüst (1) ermittelt,
- δZ das Maß ist, ZLE der an der linken Bandseite (3') einlaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist, ZLA der an der linken Bandseite (2') auslaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist, ZRE der an der rechten Bandseite (3") einlaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist und ZRA der an der rechten Bandseite (3") auslaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist,
- die Steuereinrichtung (2) anhand des Maßes (δZ) für die Querpositionierung (p) des
Bandes (3) eine Stellgröße (S) für eine Korrektur der Querpositionierung (p) des Bandes
(3) ermittelt und das Walzgerüst (1) entsprechend der Stellgröße (S) ansteuert.
2. Computerprogramm, das eine Folge von Maschinenbefehlen (6) umfasst, wobei die Folge
von Maschinenbefehlen (6) von einer Steuereinrichtung (2) für ein Walzgerüst (1) ausführbar
ist, wobei die Ausführung der Folge von Maschinenbefehlen (6) durch die Steuereinrichtung
(2) bewirkt, dass die Steuereinrichtung (2) das Walzgerüst (1) gemäß einem Verfahren
nach Anspruch 1 steuert, wenn die Steuereinrichtung (2) mit dem Walzgerüst (1) in
Wirkverbindung steht.
3. Datenträger mit einem auf dem Datenträger gespeicherten Computerprogramm (5) nach
Anspruch 2.
4. Steuereinrichtung für ein Walzgerüst (1), wobei die Steuereinrichtung einen Datenträger
(7) nach Anspruch 3 aufweist und das auf dem Datenträger (7) gespeicherte Computerprogramm
(5) von der Steuereinrichtung ausführbar ist.
5. Walzeinrichtung mit einem von einer Steuereinrichtung (2) gesteuerten Walzgerüst (1),
- wobei mittels des Walzgerüsts (1) ein Band (3) walzbar ist, das eine linke und eine
rechte Bandseite (3', 3") aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
- dem Walzgerüst (1) Messwertaufnehmer (8) zugeordnet sind, mittels derer an der linken
und der rechten Bandseite (2', 3") ein- und auslaufseitig im Band (3) herrschende
Züge (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) erfassbar sind,
- wobei die erfassten Züge (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) der Steuereinrichtung (2) zuführbar
sind,
- von der Steuereinrichtung (2) anhand der Beziehung δZ = ZLE + ZLA - ZRE - ZRA ein
Maß (δZ) für eine Querpositionierung (p) des Bandes (3) relativ zum Walzgerüst (1)
ermittelbar ist,
- δZ das Maß ist, ZLE der an der linken Bandseite (3') einlaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist, ZLA der an der linken Bandseite (3') auslaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist, ZRE der an der rechten Bandseite (3") einlaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist und ZRA der an der rechten Bandseite (3") auslaufseitig im Band (3) herrschende
Zug ist,
- von der Steuereinrichtung (2) anhand des Maßes (δZ) für die Querpositionierung (p)
des Bandes (3) eine Stellgröße (S) für eine Korrektur der Querpositionierung (p) des
Bandes (3) ermittelbar und das Walzgerüst (1) entsprechend der Stellgröße (S) ansteuerbar
ist.
1. Control method for a rolling stand (1) for rolling a strip (3), which has a left side
and a right side (3', 3"),
characterized in that:
- tensions (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) prevailing on the left and right sides (3', 3") of
the strip (3) on the feed and exit sides are detected by means of appropriate measured-value
transducers (8),
- wherein the detected tensions (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) are fed to a control device (2)
for the rolling stand (1),
- the control device (2) determines on the basis of the relationship δZ = ZLE + ZLA
- ZRE - ZRA a measure (δZ) of a transverse positioning (p) of the strip (3) in relation
to the rolling stand (1),
- δZ is the measure, ZLE is the tension prevailing on the left side (3') of the strip
(3) on the feed side, ZLA is the tension prevailing on the left side (2') of the strip
(3) on the exit side, ZRE is the tension prevailing on the right side (3") of the
strip (3) on the feed side and ZRA is the tension prevailing on the right side (3'')
of the strip (3) on the exit side,
- the control device (2) determines on the basis of the measure (δZ) for the transverse
positioning (p) of the strip (3) a correcting variable (S) for a correction of the
transverse positioning (p) of the strip (3) and activates the rolling stand (1) in
accordance with the correcting variable (S).
2. Computer program, which comprises a sequence of machine commands (6), wherein the
sequence of machine commands (6) can be executed by a control device (2) for a rolling
stand (1), wherein the execution of the sequence of machine commands (6) by the control
device (2) has the effect that the control device (2) controls the rolling stand (1)
in accordance with a method according to Claim 1 when the control device (2) is in
operative connection with the rolling stand (1).
3. Data carrier with a computer program (5) according to Claim 2 stored on the data carrier.
4. Control device for a rolling stand (1), wherein the control device has a data carrier
(7) according to Claim 3 and the computer program (5) stored on the data carrier (7)
can be executed by the control device.
5. Rolling device with a rolling stand (1) controlled by a control device (2),
- wherein a strip (3), which has a left side and a right side (3', 3"), can be rolled
by means of the rolling stand (1), characterized in that:
- the rolling stand (1) is assigned measured-value transducers (8), by means of which
tensions (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) prevailing on the left and right sides (2', 3") of the
strip (3) on the feed and exit sides can be detected,
- wherein the detected tensions (ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) can be fed to the control device
(2),
- a measure (δZ of a transverse positioning (p) of the strip (3) in relation to the
rolling stand (1) can be determined by the control device (2) on the basis of the
relationship δZ = ZLE + ZLA - ZRE - ZRA,
- δZ is the measure, ZLE is the tension prevailing on the left side (3') of the strip
(3) on the feed side, ZLA is the tension prevailing on the left side (3') of the strip
(3) on the exit side, ZRE is the tension prevailing on the right side (3") of the
strip (3) on the feed side and ZRA is the tension prevailing on the right side (3'')
of the strip (3) on the exit side,
- a correcting variable (S) for a correction of the transverse positioning (p) of
the strip (3) can be determined by the control device (2) on the basis of the measure
(δZ) for the transverse positioning (p) of the strip (3) and the rolling stand (1)
can be activated by said control device in accordance with the correcting variable
(S).
1. Procédé de commande d'une cage ( 1 ) de laminoir pour le laminage d'un feuillard (
3 ) qui a un côté ( 3' ) gauche et un côté ( 3" ) droit de feuillard,
caractérisé en ce que
- au moyen d'un enregistreur ( 8 ) adéquat de valeur de mesure, on relève sur le côté
( 3' ) gauche et le côté ( 3" ) droit du feuillard des tractions ( ZLE, ZLA, ZRE,
ZRA) régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté de l'entrée et du côté de la sortie,
- dans lequel on envoie les tractions ( ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) relevées à un dispositif
( 2 ) de commande de la cage ( 1 ) de laminoir,
- le dispositif ( 2 ) de commande détermine au moyen de la relation δZ = ZLE + ZLA
- ZRE - ZRA une valeur ( δZ ) d'un positionnement ( p ) transversal du feuillard (
3 ) par rapport à la cage ( 1 ) de laminoir,
- δZ étant la valeur, ZLE étant la traction régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté
de l'entrée du côté ( 3' ) gauche du feuillard, ZLA étant la traction régnant dans
le feuillard ( 3 ) du côté de la sortie du côté ( 2' ) gauche du feuillard, ZRE étant
la traction régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté de l'entrée du côté ( 3" ) droit
du feuillard et ZRA étant la traction régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté de la
sortie du côté ( 3" ) droit du feuillard,
- le dispositif ( 2 ) de commande détermine au moyen de la valeur ( δZ ) du positionnement
( p ) transversal du feuillard ( 3 ) une grandeur ( S ) de réglage pour une correction
du positionnement ( p ) transversal du feuillard ( 3 ) et commande la cage ( 1 ) de
laminoir en fonction de la grandeur ( S ) de réglage.
2. Programme informatique qui comprend une succession d'instructions ( 6 ) machine, la
succession d'instructions ( 6 ) machine pouvant être réalisée par un dispositif (
2 ) de commande d'une cage ( 1 ) de laminoir, l'exécution de la succession d'instructions
( 6 ) machine étant effectuée par le dispositif ( 10 ) de commande de sorte que le
dispositif ( 2 ) de commande commande la cage ( 1 ) de laminoir suivant un procédé
selon la revendication 1, lorsque le dispositif ( 2 ) de commande est en liaison de
coopération avec la cage ( 1 ) de laminoir.
3. Support de donné ayant un programme ( 5 ) informatique suivant la revendication 2
qui est mémorisé sur le support de données.
4. Dispositif de commande d'une cage ( 1 ) de laminoir, le dispositif de commande comportant
un support ( 7 ) de données suivant la revendication 3 et le programme ( 5 ) informatique
mémorisé sur le support ( 7 ) de données peut être réalisé par le dispositif de commande.
5. Dispositif de laminage ayant une cage ( 1 ) de laminoir commandé par un dispositif
( 2 ) de commande,
- dans lequel au moyen de la cage ( 1 ) de laminoir peut être laminé un feuillard
( 3) qui a un côté ( 3' ) gauche de feuillard et un côté ( 3" ) droit de feuillard,
caractérisé en ce que
- à la cage ( 1 ) de laminoir sont associés des enregistreurs ( 8 ) de valeur de mesure
au moyen desquels on peut relever des tractions ( ZLE, ZLA, ZRE, ZRA) régnant dans
le feuillard ( 1 ) du côté de l'entrée du côté de la sortie du côté ( 2' ) gauche
et du côté ( 3' ) droit du feuillard,
- dans lequel les tractions ( ZLE, ZLA, ZRE, ZRA ) relevées peuvent être envoyées
au dispositif ( 2 ) de commande,
- une valeur ( δZ ) d'un positionnement ( p ) transversal du feuillard ( 3 ) par rapport
à la cage ( 1 ) de laminoir peut être déterminée par le dispositif ( 2 ) de commande
au moyen de la relation δZ = ZLE + ZLA - ZRE - ZRA,
- δZ étant la valeur, ZLE étant la traction régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté
de l'entrée du côté ( 3' ) gauche du feuillard, ZLA étant la traction régnant dans
le feuillard ( 3 ) du côté de la sortie du côté ( 2' ) gauche du feuillard, ZRE étant
la traction régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté de l'entrée du côté ( 3") droit
du feuillard et ZRA étant la traction régnant dans le feuillard ( 3 ) du côté de la
sortie du côté ( 3" ) droit du feuillard,
- une grandeur ( S ) de réglage pour une correction du positionnement ( P ) transversal
du feuillard ( 3 ) peut être déterminée par le dispositif f ( (2 ) de commande au
moyen de la valeur ( δZ ) du positionnement ( p ) transversal du feuillard ( 3 ) et
la cage ( 1 ) de laminoir peut être commandée en fonction de la grandeur ( S ) de
réglage.