Fenster mit Belüftung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lüftungsfenster mit einem aus Blendrahmenprofilen gebildeten
Blendrahmen, einem aus Flügelrahmenprofilen gebildeten Flügelrahmen, einer Mitteldichtung,
einer Anschlagfläche, an der die Mitteldichtung unter Bildung einer umlaufenden raumseitigen
und einer umlaufenden wetterseitigen Falzkammer dichtend anliegt, sowie einer Einrichtung
zur Begrenzung des Luftstroms, wobei die Blendrahmenprofile als Hohlkammerprofile
mit wenigstens einer Verstärkungskammer und einer davon getrennten Luftführungskammer
ausgebildet sind.
Technisches Gebiet
[0002] Der Einsatz wärmegedämmter Fenster mit verbesserter Fugendichtigkeit führt häufig,
insbesondere bei Einsatz in Feuchträumen wie Bädern und Küchen, zu vermehrten Feuchtigkeitsschäden
wie Schimmelpilzbefall, sofern nicht eine regelmäßige und ausreichende Belüftung der
Räume sichergestellt werden kann. Ein ähnliches Problem tritt bei Wohnungen mit offener
Gasetagenheizung o. dgl. auf. Es ist deshalb verschiedentlich vorgeschlagen worden,
Fenster mit einer Belüftung auszustatten, die beispielsweise manuell geöffnet oder
geschlossen werden kann oder die als Zwangsbelüftung unabhängig von einer Manipulation
durch die Bewohner eine Mindestbelüftung der Räume sicherstellt. Bei einer Zwangsbelüftung
ist es üblich, den Luftstrom bei höheren Druckdifferenzen zwischen dem Innenraum und
der Fensteraußenseite mit einer selbsttätigen Regelung zu begrenzen.
Stand der Technik
[0003] Aus der
EP 0 719 374 B1 ist ein Lüftungsfenster mit einem aus Blendrahmenprofilen gebildeten Blendrahmen,
einem aus Flügelrahmenprofilen gebildeten Flügelrahmen, einer Mitteldichtung, einer
Anschlagfläche, an der die Mitteldichtung unter Bildung einer umlaufenden raumseitigen
und einer umlaufenden wetterseitigen Falzkammer dichtend anliegt, bekannt. Die Blendrahmenprofile
sind dabei als Hohlkammerprofile mit wenigstens einer Verstärkungskammer und einer
davon getrennten Luftführungskammer ausgebildet. Diese Art der Luftführung wird von
der Anmelderin seit mehreren Jahren auch in Kombination mit einer Luftstrombegrenzung
eingesetzt, die den Luftstrom bei höheren Druckdifferenzen zwischen dem Innenraum
und der Fensteraußenseite selbsttätig Regelung begrenzt. Diese unter der Marke "KBE
ClimaTec
®_70" vertriebenen gattungsgemäßen Lüftungsfenster haben sich in der Praxis wegen ihrer
hervorragenden Schalldämmwerte außerordentlich bewährt.
[0004] Prinzipbedingt haben die Nutzer von Räumen, die mit diesen Lüftungsfenstern ausgestattet
sind, keine Möglichkeit, bei vorübergehend erhöhtem Lüftungsbedarf den Luftdurchsatz
manuell zu erhöhen.
Aufgabe
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein gattungsgemäßes Lüftungsfenster
so weiterzubilden, dass eine manuelle Beeinflussung der Luftmengenmessung unabhängig
von der automatischen Regelung möglich ist.
Darstellung der Erfindung
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein gattungsgemäßes Lüftungsfenster, bei dem
die Luftführungskammer in zwei voneinander wenigstens weitgehend luftdicht abgetrennte
Teilbereiche unterteilt ist, von denen ein erster Teilbereich zur Raumlüftung über
die Einrichtung zur Begrenzung des Luftstroms und ein zweiter Teilbereich zur unabhängigen
Raumlüftung über eine verschließbare Austrittsöffnung dient.
[0007] Die luftdichte Abtrennung der Teilbereiche erfolgt bevorzugt durch an sich bekanntes
Einsetzen von zwei sogenannten Dichtkissen in den beiden Eckbereichen des oberen horizontalen
Blendrahmenholms. Dieses hat den zusätzlichen Vorteil einer ausgezeichneten Schalldämmung.
Die Luftführungskammer wird durch die Dichtkissen in zwei voneinander strömungstechnisch
abgeschottete Bereiche unterteilt, nämlich zum einen den oberen horizontalen Bereich
und zum anderen den aus den beiden vertikalen Luftführungskammern und der unteren
horizontalen Luftführungskammer bestehenden U-förmigen Bereich. Alternativ kann die
Abschottung auch durch eine Verschlusskappe gemäß der
DE 100 60 994 A1 erfolgen.
[0008] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Lüftungsfensters ergeben sich zwei voneinander
unabhängige Lüftungswege: bei der automatisch geregelten Grundlüftung tritt Luft durch
den Spalt zwischen dem außenliegenden Blendrahmenüberschlag und der Außensichtfläche
des Flügelrahmens zunächst in die wetterseitige Falzkammer ein. Über einen an sich
bekannten Luftmengenbegrenzer, wie er beispielsweise unter der Bezeichnung KBE ClimaTec
® vertrieben wird, tritt die Luft über Fräsungen aus der wetterseitigen Falzkammer
in die von der Verstärkungskammer des Blendrahmens getrennte Luftführungskammer ein
und durch bevorzugt versetzt angeordnete weitere Fräsungen in die raumseitige Falzkammer.
Von hier strömt die Luft in an sich bekannter Weise bevorzugt durch Fräsungen im innenliegenden
Flügelüberschlag in das Rauminnere. Der Lüftungsweg innerhalb der Luftführungskammer
des Blendrahmenprofils ist dabei bevorzugt auf den oberen horizontalen Bereich begrenzt.
[0009] Alternativ zu der Luftführung über den innenliegenden Flügelüberschlag kann die Luft
auch durch einen Spalt zwischen der inneren Sichtfläche des Blendrahmens und dem Flügelüberschlag
ins Rauminnere geführt werden.
[0010] Unabhängig von dieser automatisch geregelten Grundlüftung erfolgt die manuell zu-
bzw. abschaltbare Zusatzbelüftung durch Fräsungen in den seitlichen und/oder dem unteren
horizontalen Blendrahmenbereich von der wetterseitigen Falzkammer in die Luftführungskammer
des Blendrahmens und von dort bevorzugt direkt über entsprechende Fräsungen in das
Rauminnere. Die Luft wird bei dieser Lüftungskomponente also nicht mehr durch die
raumseitige Falzkammer geleitet, sondern direkt durch Durchbrechungen, die direkt
oder indirekt von der Innensichtfläche des Blendrahmenprofils in die Luftführungskammer
des Blendrahmens führen.
[0011] Bevorzugt werden diese Fräsungen rauminnenseitig durch einen Schieber verschlossen,
der insbesondere manuell zu betätigen ist und die Zusatzbelüftung ggf. über Zwischenstufen
vollständig öffnet bzw. schließt. Der Luftauslass wird bevorzugt an der Bandseite
des Fensters im vertikalen Bereich des Lüftungsfensters, bevorzugt im oberen Drittel
dieses bandseitigen vertikalen Blendrahmenholms, vorgesehen. Der Lufteintritt von
der Fensteraußenseite in die wetterseitige Falzkammer erfolgt bevorzugt durch einen
umlaufenden Spalt von etwa 0,5 bis 1,5 mm Breite. Soweit der Spalt zwischen dem Blendrahmenüberschlag
und der Außensichtfläche des Flügelprofils größer als 1,5 mm ist, kann dieser bevorzugt
in Teilbereichen von einer Dichtung ganz oder teilweise verschlossen sein.
[0012] Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Blendrahmenprofil
im Bereich des unteren horizontalen Holms eine Entwässerung der Luftführungskammer
sowie ggf. weiterer mit der Luftführung beaufschlagter Kammern auf. Soweit die Verstärkungskammer
mit einem Stahlprofil verstärkt ist, sollte diese jedoch nicht mit in die Entwässerung
einbezogen werden.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgen beide Lüftungsarten ohne
motorischen Lüfter, also ausschließlich über die Druckdifferenz zwischen der Außen-
und der Innenseite des Fensters. Es liegt allerdings innerhalb des Schutzbereiches
der vorliegenden Erfindung, zusätzliche motorgetriebene Lüfter einzusetzen, um eine
oder beide der alternativen Lüftungen auch unabhängig von der Luftdruckdifferenz zwischen
der Außenseite und der Innenseite des Fensters zu gewährleisten.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen dabei:
- Fig. 1
- eine Innenansicht eines erfindungsgemäßen Fensters;
- Fig. 2
- einen Schnitt gemäß Linie AA in Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Fenster ge- mäß Linie BB in Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß Linie CC in Fig. 1;
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß Linie CC in Fig. 1.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0015] Das in Fig. 1 in der Ansicht von innen dargestellte erfindungsgemäße Lüftungsfenster
ist aus handelsüblichen stahlverstärkten Kunststoff-Hohlkammerprofilen aus Hart-PVC
(PVC-U), System KBE 70 mm Mitteldichtung, hergestellt. Im Bereich des oberen waagerechten
Holms befindet sich die an sich bekannte geregelte Lüftung, wobei die Regelung aus
zwei Luftmengenregelungen 25, Typ KBE Climatec
®, besteht.
[0016] In Fig. 2 ist im Horizontalschnitt die rechte vertikale Seite des Fensters 1 dargestellt.
Die in die Mitteldichtungsnut 5 eingesetzte Mitteldichtung 4 teilt die sich zwischen
dem Blendrahmen 2 und dem Flügelrahmen 3 erstreckende Falzkammer in eine raumseitige
Falzkammer 8 und die wetterseitige Falzkammer 7. Der außen liegende Blendrahmenüberschlag
bildet bei geschlossenem Fenster 1 mit der Außensichtfläche 17 des Flügelrahmens 3
einen ca. 1 mm breiten umlaufenden Spalt, durch den die wetterseitige Falzkammer 7
belüftet wird. Das Blendrahmenprofil 2 weist neben der Verstärkungskammer 9, die mit
dem Verstärkungsprofil 10 aus Stahl verstärkt ist, die hiervon getrennte Luftführungskammer
11 auf, an die sich raumseitig die Zwischenkammer 12 und weiter raumseitig die Vorkammern
13 anschließen.
[0017] In Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt entsprechend der Linie BB in Fig. 1 dargestellt.
Im Bereich des oberen horizontalen Fensterbereichs ist die an sich bekannte automatisch
geregelte Zwangsbelüftung mit auf den oberen horizontalen Blendrahmenholm begrenzten
Lüftungsweg der Luftführungskammer 11 zu erkennen. Die Luftführung wird durch Pfeile
27 symbolisiert: die Luft tritt zunächst durch den außenliegenden Spalt zwischen dem
Blendrahmenüberschlag und der Außensichtfläche 17 des Flügelrahmens 3 in die wetterseitige
Falzkammer 7 ein. Von dieser wetterseitigen Falzkammer gelangt die Frischluft über
die handelsübliche Luftmengenregelung 25 und die Lüftungsfräsungen 22 in die Luftführungskammer
11 ein. Die Luftführungskammer 11 ist - wie in Fig. 1 zu erkennen - in den seitlichen
Bereichen durch je ein Dichtkissen 26 vom restlichen Bereich der Luftführungskammer
11 abgeschottet. Hierdurch wird zum einen der Lüftungsweg auf den oberen horizontalen
Bereich der Luftführungskammer 11 begrenzt, zum anderen werden die Schalldämmwerte
des Fensters erheblich gesteigert. Wie in Fig. 1 zu erkennen, weist das dargestellte
Fenster 1 insgesamt zwei Luftmengenregelungen 25 auf, um eine ausreichende Grundbelüftung
sicher zu stellen.
[0018] Die Luftmengenregelungen 25 arbeiten selbsttätig und begrenzen die ausgetauschte
Luftmenge bei hohen Luftdruckdifferenzen. Hierzu weist das in die Lüftungsfräsungen
22 eingerastete Gehäuse eine pendelartig aufgehängte Verschlussklappe auf, die durch
die bei hohen Luftdruckdifferenzen schnell strömende Luft in Richtung zur Lüftungsfräsung
22 bewegt wird und damit den Lüftungsweg wenigstens weitgehend sperrt.
[0019] Aus der Luftführungskammer 11 strömt die Frischluft anschließend über die Lüftungsfräsungen
23 in die raumseitige Falzkammer 8 und von dieser über entsprechende Lüftungsfräsungen
24 im innenliegenden oberen Flügelüberschlag in das Rauminnere.
[0020] Unabhängig von dieser luftmengengeregelten Zwangsbelüftung weist das dargestellte
Fenster eine weitere Lüftung auf, die anhand der Fig. 4 und 5 näher erläutert wird.
In Fig. 4 ist ein Schnitt durch den vertikalen Bereich der Bandseite des Fensters
(s. Fig. 1) dargestellt. Der Lüftungsweg wird durch die Pfeile 28 symbolisiert. Die
Luft tritt zunächst - wie bei der geregelten Zwangsbelüftung - durch den zwischen
dem Blendrahmenüberschlag und der Außensichtfläche 17 des Flügelrahmens 3 gebildeten
Spalt in die wetterseitige Falzkammer 7 ein. Von dort gelangt die Frischluft über
entsprechende Fräsungen in die Luftführungskammer 11 des Blendrahmens 2. Im dargestellten
Beispiel sind diese Fräsungen auf einer Länge von etwa 200 mm im oberen Drittel der
Bandseite des Fensters 1 angebracht. Von der Luftführungskammer 11 wird die Luft über
weitere Fräsungen in der Wandung zwischen der Luftführungskammer 11 und der Zwischenkammer
12 sowie zwischen der Zwischenkammer 12 und der Vorkammer 13 und schließlich der Innensichtfläche
14 des Blendrahmens 2 in das Rauminnere geführt, wobei der Luftaustritt durch den
manuell zu betätigenden Schiebeverschluss 29 gesteuert werden kann. Der Schiebeverschluss
29 ist in Fig. 4 im geöffneten Zustand und in Fig. 5 im geschlossenen Zustand dargestellt.
Wie in den Fig. 4 und 5 ebenfalls zu erkennen, ist der Verbindungsbereich zwischen
der wetterseitigen Falzkammer 7 und der Luftführungskammer 11 aus optischen Gründen
mit einer Abdeckung 30 versehen, die dem Gehäuse der Luftmengenregelung 25 entspricht.
[0021] Durch die Luftführung in der Luftführungskammer 11 sowie der Zwischenkammer 12 und
der unteren Vorkammer 13 kann sich ggf. Kondensat in diesen Kammern abscheiden. Dieses
Kondensat wird - wie in Fig. 3 im unteren Bereich dargestellt - über die Entwässerungsfräsungen
19 in die außenseitige Kammer des Blendrahmens 2 geführt. Von dort kann das Kondensat
zusammen mit der durch die Entwässerungsfräsungen 20 gebildeten Falzentwässerung zur
Außenseite geleitet werden. Die außenseitige Entwässerungsfräsung 20 ist in bekannter
Weise mit der Abdeckkappe 18 abgedeckt. Die Entwässerung der Luftführungskammer 11
sowie der Zwischenkammer 12 und der Vorkammer 13 ist auf den unteren horizontalen
Bereich des Fensters beschränkt.
Legende
[0022]
- 1
- Fenster
- 2
- Blendrahmen (-profil)
- 3
- Flügelrahmen (-profil)
- 4
- Mitteldichtung
- 5
- Mitteldichtungsnut
- 6
- Anschlagfläche
- 7
- wetterseitige Falzkammer
- 8
- raumseitige Falzkammer
- 9
- Verstärkungskammer
- 10
- Verstärkungsprofil
- 11
- Luftführungskammer
- 12
- Zwischenkammer
- 13
- Vorkammern
- 14
- Innensichtfläche Blendrahmen
- 15
- Außensichtfläche Blendrahmen
- 16
- Innensichtfläche Flügelrahmen
- 17
- Außensichtfläche Flügelrahmen
- 18
- Abdeckkappe
- 19
- Entwässerungsfräsung
- 20
- Entwässerungsfräsung
- 21
- Anschlagdichtung
- 22
- Lüftungsfräsung
- 23
- Lüftungsfräsung
- 24
- Lüftungsfräsung
- 25
- Luftmengenregelung
- 26
- Dichtkissen
- 27
- Pfeile
- 28
- Pfeile
- 29
- Schiebeverschluss
- 30
- Abdeckung
1. Lüftungsfenster mit - einem aus Blendrahmenprofilen gebildeten Blendrahmen (2),
- einem aus Flügelrahmenprofilen gebildeten Flügelrahmen (3),
- einer Mitteldichtung (4),
- einer Anschlagfläche (6), an der die Mitteldichtung unter Bildung einer umlaufenden
raumseitigen(8) und einer umlaufenden wetterseitigen Falzkammer (7) dichtend anliegt,
- sowie einer Einrichtung (25) zur Begrenzung des Luftstroms,
- wobei die Blendrahmenprofile (2) als Hohlkammerprofile mit wenigstens einer Verstärkungskammer
(9) und einer davon getrennten Luftführungskammer (11) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftführungskammer (11) in zwei voneinander wenigstens weitgehend luftdicht abgetrennte
Teilbereiche unterteilt ist, von denen ein erster Teilbereich zur Raumlüftung über
die Einrichtung (25) zur Begrenzung des Luftstroms und ein zweiter Teilbereich zur
unabhängigen Raumlüftung über eine verschließbare Austrittsöffnung dient.
2. Lüftungsfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der über die Einrichtung (25) zur Begrenzung des Luftstroms geführte Teil der Luft
von der wetterseitigen Falzkammer (7) über die den ersten Teilbereich der Luftführungskammer
(11) des Blendrahmens in die raumseitige Falzkammer (8) geführt wird, wobei dieser
erste Teilbereich der Luftführungskammer (11) auf den oberen horizontalen Blendrahmenbereich
begrenzt ist.
3. Lüftungsfenster nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teilbereich der Luftführungskammer (11) eine Entwässerung im unteren horizontalen
Blendrahmenbereich aufweist.
4. Lüftungsfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teilbereich der Luftführungskammer (11) ohne direkte Verbindung zur raumseitigen
Falzkammer (8) über die verschließbare Austrittsöffnung mit dem Rauminneren in Verbindung
steht.