| (19) |
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(11) |
EP 2 101 969 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2015 Patentblatt 2015/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.10.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/009338 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/071259 (19.06.2008 Gazette 2008/25) |
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| (54) |
ANLAGE UND VERFAHREN ZUM BELEIMEN VON FASERN FÜR DIE HERSTELLUNG VON FASERPLATTEN
INSTALLATION AND METHOD FOR APPLYING GLUE TO FIBERS FOR THE PRODUCTION OF FIBERBOARD
INSTALLATION ET MÉTHODE POUR ENCOLLER DES FIBRES POUR LA PRODUCTION DE PANNEAUX DE
FIBRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.12.2006 DE 102006058627
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.2009 Patentblatt 2009/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH |
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47803 Krefeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- AENGENVOORT, Dieter
47652 Weeze (DE)
- SCHÖLER, Michael
47509 Rheurdt (DE)
- SCHÜRMANN, Klaus
41363 Jüchen (DE)
- SEBASTIAN, Lothar
47239 Duisburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: von dem Borne, Andreas et al |
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Andrejewski - Honke
Patent- und Rechtsanwälte
An der Reichsbank 8 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/066963 DE-A1- 10 247 412 DE-A1- 10 247 414
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WO-A-2005/065905 DE-A1- 10 247 413 US-A1- 2003 066 168
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß Anspruch
8 zum Beleimen von Fasern für die Herstellung von Faserplatten, mit einer Faserzuführeinrichtung
mit zumindest einer mit Förderluft für den Fasertransport beaufschlagbaren Faserzuführungsleitung,
welche über eine z. B. bogenförmige Faserumlenkung in ein Faseraustrittsrohr mündet,
mit einem dem Faseraustrittsrohr nachgeordneten Fallschacht, mit einer z. B. zwischen
dem Faseraustrittsrohr und dem Fallschacht angeordneten Beleimungsvorrichtung mit
Sprühdüsen zum Besprühen der aus dem Faseraustrittsrohr austretenden und in den Fallschacht
eintretenden Fasern mit Leimtropfen und mit einer dem Fallschacht nachgeordneten Auffangvorrichtung
mit einem luftdurchlässigen Transportband zum Auffangen und Abführen der Fasern sowie
einer unterhalb des Transportbandes angeordneten Saugvorrichtung zum Absaugen von
Luft aus dem Fallschacht durch das Transportband hindurch, wobei die Saugvorrichtung
einen oder mehrere Saugkästen aufweist, an welche eine oder mehrere Saugleitungen
angeschlossen sind. Bei den Faserplatten handelt es sich z. B. um MDF-Platten (Medium
Density Fiber-Platten). In einer solchen Anlage werden die zu beleimenden Fasern pneumatisch
über z. B. eine vertikale Faserzuführungsleitung und eine 180°-Faserumlenkung in ein
wiederum senkrecht orientiertes Faseraustrittsrohr eingeblasen. Von dort treten die
Fasern in eine zwischen Faseraustrittsrohr und Fallschacht angeordnete Beleimungszone.
Die beleimten Fasern fallen dann in den Fallschacht und dort auf die unterhalb des
Fallschachtes angeordnete Transportvorrichtung. Vorzugsweise ist außerdem eine Mantelluftzuführeinrichtung
vorgesehen, mit einer Mantelluftleitung zur Erzeugung eines den Faserstrom im Fallschacht
umgebenden Mantelluftstroms, bei dem Mantelluft wie auch die Transportluft mit der
Saugvorrichtung absaugbar ist, und zwar durch das Transport- bzw. Siebband hindurch.
[0002] Eine solche Anlage zum Beleimen von Fasern ist aus der
DE 102 47 412 A1, der
DE 102 47 413 A1, der
DE 102 47 414 A1 sowie der
DE 10 2004 001 527 A1 bekannt. Bei der z. B. aus der
DE 102 47 412 A1 bekannten Anlage weist die Saugvorrichtung eine Mehrzahl von in Bandlaufrichtung
bzw. Transportrichtung hintereinander angeordnete Saugelemente in Form von Saugregistern
bzw. Saugtrichtern auf. Die Fasern fallen durch den Fallschacht auf das Siebband,
auf welchem sich eine Fasermatte bildet. Ggf. ungenutzte Leimtropfen fallen ebenfalls
durch den Fallschacht auf diese Fasermatte, so dass es gleichsam zu einer Nachbeleimung
kommt. An die Beleimungszone schließt sich eine Nachtrocknungszone an. Im Bereich
der Transportvorrichtung kann unterhalb des Fallschachtes eine Frischfaserzufuhr vorgesehen
sein, mit welcher sich Frischfasern auf das Siebband aufbringen lassen, bevor dieses
unterhalb des Fallschachtes entlanggeführt wird. Dadurch bildet sich gleichsam ein
Vorvlies auf dem Siebband, wobei die beleimten Fasern dann nicht unmittelbar auf das
Siebband, sondern auf das Vorvlies aufgestreut werden. Auf diese Weise sollen sich
Verschmutzungen des Siebbandes mit noch nicht ausgehärteten beleimten Fasern oder
auch Leim vermeiden bzw. verringern. Die insoweit bekannten Maßnahmen haben sich grundsätzlich
bewährt, sie sind jedoch weiterentwicklungsfähig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage der eingangs beschriebenen
Ausführungsform zu schaffen, mit der sich Fasern für die Herstellung von Faserplatten
insbes. MDF-Platten einwandfrei in rationeller und wirtschaftlicher Weise beleimen
lassen. Insbesondere sollen Verschmutzungen der Anlage vermieden werden bzw. leicht
und kostengünstig entfernbar sein. Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung bei
einer gattungsgemäßen Anlage der eingangs beschriebenen Art, dass die Saugkästen als
Reinigungskästen mit zumindest einer Reinigungsvorrichtung zum Entfernen von durch
das Transportband in die Saugkästen eindringenden (beleimten und/oder unbeleimten)
Fasern ausgebildet sind. Eine solche Reinigungsvorrichtung weist vorzugsweise zumindest
eine mittels einer Absperrklappe oder dergleichen Verschlusselement verschließbare
Reinigungsöffnung auf. Nach bevorzugter Weiterbildung weist die Reinigungsvorrichtung
eine Fördervorrichtung, z. B. eine Förderschnecke auf, mit welcher Fasern aus dem
Reinigungskasten durch die Reinigungsöffnung abtransportierbar sind. - Die Erfindung
geht von der Erkenntnis aus, dass es zunächst einmal zweckmäßig ist, in einer Fallschacht-Beleimungsvorrichtung
in an sich bekannter Weise die beleimten Fasern unterhalb des Fallschachtes auf einem
luftdurchlässigen Transportband, z. B. Siebband oder Filterband aufzufangen und dazu
unterhalb des Transportbandes Saugregister angeordnet sind. Unter Berücksichtigung
der in der Praxis erforderlichen Absaugleistungen bzw. Absaugvolumenströme durch das
Transportband hindurch lässt es sich nicht vollständig vermeiden, dass Fasern und
insbesondere beleimte Fasern sowie ggf. auch Leimtropfen durch das Transportband hindurch
in gewissem Maße in die Absaugkästen gelangen. Die Erfindung hat nun erkannt, dass
ein einwandfreier und dauerhafter Betrieb gewährleistet werden kann, wenn die Absaugkästen
als Reinigungskästen mit einer Reinigungsvorrichtung, z. B. einer Förderschnecke sowie
einer Reinigungsöffnung versehen sind. Damit lassen sich die Reinigungskästen in vorgegebenen
Zeitabständen oder auch kontinuierlich bzw. quasi kontinuierlich reinigen und folglich
von Fasern bzw. beleimten Fasern und Anbackungen befreien, welche sich in den Reinigungskästen
absetzen. Dabei kann es ausreichen, mit lediglich zwei verhältnismäßig großen Absaugkästen
zu arbeiten, wobei die Absaugleistung dieser beiden Absaugkästen unterschiedlich oder
auch gleich eingestellt werden kann. Die Reinigungsschnecken arbeiten vorzugsweise
in einer zu der Transportrichtung des Transportbandes orthogonalen Richtung, während
die Absaugleitungen vorzugsweise an die Saugkästen in einer Richtung angeschlossen
sind, welche parallel zu der Transportrichtung des Transportbandes verläuft.
[0004] Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die Saugkästen unterhalb des Fallschachtes
in lediglich einem als Saugbereich ausgebildeten Teilbereich angeordnet, wobei der
diesem Saugbereich vorgeordnete saugfreie Bereich einen Faservorlagebereich bildet.
Die untere Austrittsfläche des Fallschachtes ist folglich nicht vollständig mit Saugregistern
bzw. Saugkästen versehen, sondern es ist ein saugfreier Bereich als Faservorlagebereich
dem Saugbereich vorgeordnet. Das bedeutet, dass das in den Fallschachtbereich eintretende
Transportband zunächst ohne unterseitige Absaugung mit Fasern belegt wird, bevor dieser
Teil des Siebbandes dann in den Bereich der Saugkästen gelangt. Überraschenderweise
lassen sich durch diese Maßnahmen die Verschmutzungen der Saugkästen und auch des
Bandes erheblich verringern, obwohl die Faservorlage mit beleimten Fasern erfolgt.
Die Länge des saugfreien Faservorlagebereiches (in Transportrichtung) beträgt dabei
in etwa 10 bis 70 %, vorzugsweise 20 bis 50 % der Länge des Saugbereiches (in Transportrichtung).
[0005] Ferner schlägt die Erfindung vor, dass die Absaugvorrichtung in Abhängigkeit von
der Verschmutzung des Transportbandes steuerbar ist. Folglich lässt sich die Absaugleistung
bei zunehmender Verschmutzung des Transportbandes und folglich abnehmender Transmission
des Transportbandes erhöhen, so dass durch eine geeignete Steuerung der aus dem Fallschacht
abgesaugte Volumenstrom konstant gehalten werden kann oder in der gewünschten Weise
eingestellt werden kann.
[0006] Das Transportband kann in an sich bekannter Weise als endlos umlaufendes Transportband
über Umlenkaggregate geführt sein, wobei im Bereich des Transportbandrücklaufes eine
Transportbandreinigungsvorrichtung angeordnet ist. Eine solche Transportbandreinigungseinrichtung
kann aus einerseits einer Bürstenreinigungsvorrichtung und andererseits einer Nassreinigungsvorrichtung
bestehen. Dabei schlägt die Erfindung vor, dass diese Transportbandreinigungsvorrichtung
mit einer Steuervorrichtung verbunden ist, welche den Reinigungsprozess in Abhängigkeit
von dem Verschmutzungsgrad des Siebbandes steuert.
[0007] Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung, ist bei einer Anlage, bei welcher über
die Faserzuführungsleitung die Förderluft und über eine Mantelluftleitung Mantelluft
in den Fallschacht eingeblasen und mittels der Saugvorrichtung aus dem Fallschacht
abgesaugt werden, vorgesehen, dass oberhalb des Fallschachtes, z. B. im Bereich der
Beleimungsvorrichtung ein offener Gehäusebereich vorgesehen ist, über welchen Umgebungsluft
(bzw. Raumluft) mittels der Saugvorrichtung in den Fallschacht eingesaugt wird. Die
Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, dass die Strömungsverhältnisse durch
das gezielte Einsaugen von "Falschluft" in positivem Maße beeinflussbar sind. Denn
überraschenderweise führt das Einsaugen von Falschluft bzw. Umgebungsluft zu einer
Stützung des aus dem Faseraustrittsrohr austretenden Faserstrahls, so dass insgesamt
eine besonders homogene Beleimung erfolgen kann, ohne dass Anbackungen im Bereich
des Fallschachtes und im Bereich der Beleimungsvorrichtung zu beobachten sind.
[0008] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
8.
[0009] Zur Steuerung der Luftmengen bzw. Volumenströme ist es zweckmäßig, den Volumenstrom
der Förderluft und den Volumenstrom der Mantelluft fest vorzuwählen und einzustellen
und dann über den Absaugvolumenstrom der Absaugvorrichtung den (variablen) Volumenstrom
der Umgebungsluft und folglich Falschluft einzustellen. In diesem Zusammenhang schlägt
die Erfindung vor, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft zu dem Volumenstrom der
Förderluft in einem Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 5, vorzugsweise 1 : 2 bis 1 : 3 steht.
Der Volumenstrom der Umgebungsluft kann zu dem Volumenstrom der Mantelluft in einem
Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 3, vorzugsweise 1 : 1 bis 1 : 2 stehen. Ferner ist es zweckmäßig,
wenn der Volumenstrom der Mantelluft zu dem Volumenstrom der Förderluft in einem Verhältnis
von 1 : 1 bis 1 : 3, vorzugsweise 1 : 1 bis 1 : 2 steht. Damit ergibt sich ein vorteilhafter
Anteil des Volumenstroms der Umgebungsluft an dem Gesamtstrom (Umgebungsluft + Mantelluft
+ Förderluft) von 10 bis 40 %, z. B. 10 bis 30 %, vorzugsweise 15 bis 25 %.
[0010] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Anlage zum Beleimen von Fasern in vereinfachter schematischer
Darstellung,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich der Auffangvorrichtung,
- Fig. 3a
- einen Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 2 in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 3b
- einen Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 2 in einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der Lufttechnik der erfindungsgemäßen Anlage.
[0011] In den Figuren ist eine Anlage zum Beleimen von Fasern 1 für die Herstellung von
Faserplatten, insbesondere MDF-Platten, dargestellt. Die Anlage ist für einen kontinuierlichen
Betrieb eingerichtet und weist eine Faserzuführungseinrichtung 2 mit zumindest einer
mit Förderluft F für den Fasertransport beaufschlagbaren Faserzuführungsleitung 3
auf. Diese vertikal angeordnete Faserzuführungsleitung 3 mündet über eine bogenförmige
180°-Faserumlenkleitung 4 in ein ebenfalls vertikal ausgerichtetes Faseraustrittsrohr
5. Diesem Faseraustrittsrohr 5 ist ein Fallschacht 6 nachgeordnet, welcher ebenfalls
vertikal ausgerichtet ist und einen sich nach unten und folglich in Fallrichtung aufweitenden
Querschnitt aufweist. Zwischen dem Faseraustrittsrohr 5 und dem Fallschacht 6 ist
eine Beleimungsvorrichtung 7 mit Sprühdüsen 8 zum Besprühen der aus dem Faseraustrittsrohr
5 austretenden und in den Fallschacht 6 eintretenden Fasern 1 mit Leimtropfen angeordnet.
Dazu sind eine Vielzahl von Sprühdüsen, z. B. 10 bis 20 Sprühdüsen auf einem Düsenkranz
angeordnet, welcher den aus dem Faseraustrittsrohr 5 austretenden Faserstrom umgibt.
Unterhalb der Beleimungsvorrichtung 7 und oberhalb des Fallschachtes 6 ist eine Mantelluftzuführungseinrichtung
12 mit einer oder mehreren Mantelluftleitungen 13 zur Erzeugung eines den Faserstrom
im Fallschacht umgehenden Mantelluftstroms M vorgesehen. Die Sprühdüsen 8 sind als
Zweistoffdüsen ausgebildet und zumindest an eine Leimversorgungsleitung und eine Druckluftleitung
angeschlossen. Dem Fallschacht ist eine Auffangvorrichtung 9 mit einem luftdurchlässigen
Transportband 10 zum Auffangen und Abführen der Fasern sowie einer unterhalb des Transportbandes
10 angeordneten Saugvorrichtung 11 zum Absaugen von Luft aus dem Fallschacht durch
das Transportband 10 hindurch angeordnet. Das luftdurchlässige Transportband 10 ist
als Siebband oder Filterband ausgebildet. Die Saugvorrichtung 11 weist zwei Saugkästen
14 auf, an welche jeweils eine Saugleitung 15 angeschlossen ist. Ferner weist die
Auffangvorrichtung 9 eine Nachtrocknungsstrecke 16 auf, welche von den auf dem Transportband
10 angeordneten und beleimten Fasern durchlaufen wird. An die Auffangvorrichtung 9
ist unter Zwischenschaltung einer Fräswalze 17 und einer Zellradschleuse 18 eine Faserabführvorrichtung
in Form einer Faserabführleitung 19 angeschlossen.
[0012] Erfindungsgemäß sind die Saugkästen 14 gemäß Fig. 3a und 3b als Reinigungskästen
mit jeweils einer Reinigungsvorrichtung 20 zum Entfernen von durch das Transportband
10 in die Saugkästen 14 eindringenden Fasern ausgebildet. Dazu weist die Reinigungsvorrichtung
20 eine mittels einer Absperrklappe 21 oder dergleichen Verschlusselement verschließbare
Reinigungsöffnung 22 auf. Fig. 3a zeigt eine erste, verhältnismäßig einfache Variante,
bei welcher die Reinigungsvorrichtung 20 als im Querschnitt z. B. rechteckförmiger
Auffangbehälter mit der stirnseitigen Reinigungsöffnung 22 und Absperrklappe 21 oder
Deckel ausgebildet ist. Das durchsaugte Material kann nach Öffnen bzw. Entfernen der
Klappe 21 bzw. des Deckels z. B. von Hand entfernt werden. Demgegenüber zeigt Fig.
3b eine zweite Ausführungsform, bei welcher die Reinigungsvorrichtung 20 eine in dem
Saugkasten 14 angeordnete Fördervorrichtung 23 aufweist, welche im Ausführungsbeispiel
als Förderschnecke ausgebildet ist, wobei mit dieser Förderschnecke 23 Fasern aus
dem Reinigungskasten 14 durch die Reinigungsöffnung abtransportierbar sind. Im Ausführungsbeispiel
ist erkennbar, dass die beiden Reinigungsschnecken 23 in einer zur Transportrichtung
T des Transportbandes 10 orthogonalen Schneckenrichtung arbeiten. Das Material kann
entweder kontinuierlich oder zyklisch abtransportiert werden. Reinigungsöffnung und
Klappe sind in Fig. 3b nicht dargestellt. Auf eine Klappe kann gegebenenfalls verzichtet
werden.
[0013] Ferner ist es insbesondere in Fig. 2 erkennbar, dass die beiden Saugkästen 14 unterhalb
des Fallschachtes 6 in lediglich einem als Saugbereich SB ausgebildeten Teilbereich
angeordnet sind, so dass in dem diesen Saugkästen 14 vorgeordneten saugfreien Bereich
ein Faservorlagebereich FV vorgesehen ist. Das bedeutet, dass in einem Teilbereich
des Siebbandes 10 unterhalb des Fallschachtes 6 kein Saugkasten vorgesehen ist. Dabei
ist in Fig. 3 erkennbar, dass dieser dem Absaugbereich SB vorgeordnete saugfreie Bereich
FV eine Länge L1 (in Transportrichtung) einnimmt, welche in etwa 20 bis 40 %, z. B.
25 bis 35 % der Länge L2 des Absaugbereiches entspricht. In diesem Faservorlagebereich
FV fallen folglich beleimte Fasern auf das Siebband 10, ohne dass eine unterseitige
Absaugung vorgesehen ist. Diese Fasern bilden einen Filter, wodurch sich Verschmutzungen
der nachfolgenden beiden Saug kästen 14 reduzieren lassen.
[0014] Ferner ist eine nicht dargestellte Steuervorrichtung vorgesehen, mit der sich die
Absaugvorrichtung 11 in Abhängigkeit von der Verschmutzung des Transportbandes 10
steuern lässt.
[0015] Das Transportband 10 ist als endlos umlaufendes Transportband über Umlenkaggregate
24 geführt, wobei im Bereich des Transportbandrücklaufes eine Transportbandreinigungsvorrichtung
25 angeordnet ist. Diese Transportbandreinigungsvorrichtung 25 weist einerseits eine
mechanische Reinigung, nämlich eine Bürstenreinigung 25a und andererseits eine Nassreinigung
25b auf. Diese Reinigungsvorrichtungen 25, 25a, b werden in Abhängigkeit von dem Verschmutzungsgrad
betrieben und folglich gesteuert.
[0016] Die Lufttechnik einer erfindungsgemäßen Anlage soll anhand von Fig. 4 erläutert werden.
Diese zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher zwei Beleimungsanlagen
und folglich zwei Fallschächte 6 nebeneinander angeordnet sind. Diese sind in der
Skizze lediglich angedeutet. Die Förderluft F und die Mantelluft M werden über eine
Heißgaszuführung 26 eingespeist, wobei z. B. Rauchgase verwendet werden können, die
mit Kühlluft K abgeregelt werden. Die eintretenden Heißgase H können eine Temperatur
von 270 °C aufweisen. Daraus werden Mantelluft M und Förderluft F mit einer Temperatur
von z. B. 90 °C erzeugt. Ferner ist erkennbar, dass als gleichsam Falschluft erwärmte
Raumluft bzw. Umgebungsluft U mit einer Temperatur von z. B. 15 °C bis 25 °C zugeführt
werden kann. Die gesamte in den Fallschacht 6 eintretende Luft (Förderluft F, Mantelluft
M und Raumluft U) wird über die Saugregister 14 und folglich die Saugleitungen 15
abgesaugt, wobei ein Teil der Saugluft S der Heißgaszuführung 26 zugeführt wird und
ein anderer Teil als Fasertransportluft für die Faserabförderung zur Verfügung gestellt
wird. Von besonderer Bedeutung ist folglich, dass oberhalb des Fallschachtes, z. B.
im Bereich der Beleimungsvorrichtung ein offener Gehäusebereich vorgesehen ist, über
welchen Umgebungsluft U bzw. Raumluft mittels der Saugvorrichtung 15 in den Fallschacht
6 eingesaugt werden kann. Dabei ist es zweckmäßig, wenn ein vorgegebener Volumenstrom
der Förderluft F und ein vorgegebener Volumenstrom der Mantelluft M vorgewählt werden
und dann über den Absaugvolumenstrom der Absaugluft S der Volumenstrom der Umgebungsluft
U eingestellt bzw. gesteuert und/oder geregelt wird.
1. Anlage zum Beleimen von Fasern (1) für die Herstellung von Faserplatten, mit einer
Faserzuführeinrichtung (2) mit zumindest einer mit Förderluft (F) für den Fasertransport
beaufschlagbaren Faserzuführungseinleitung (3), welche über eine Faserumlenkleitung
(4) in ein Faseraustrittsrohr (5) mündet, mit einem dem Faseraustrittsrohr (5) nachgeordneten
Fallschacht (6),
mit einer Beleimungsvorrichtung (7) mit Sprühdüsen (8) zum Besprühen der aus dem Faseraustrittsrohr
(5) austretenden und in den Fallschacht (6) eintretenden Faser mit Leimtropfen und
mit einer dem Fallschacht (6) nachgeordneten Auffangvorrichtung (9) mit einem luftdurchlässigen
Transportband (10) zum Auffangen und Abführen der Fasern sowie einer unterhalb des
Transportbandes (10) angeordneten Saugvorrichtung (11) zum Absaugen von Luft aus dem
Fallschacht (6) durch das Transportband (10) hindurch,
wobei die Saugvorrichtung (11) einen oder mehrere Saugkästen (14) aufweist, an welche
eine oder mehrere Saugleitungen (15) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Saugkästen (14) als Reinigungskästen (15) mit zumindest einer Reinigungsvorrichtung
(20) zum Entfernen von durch das Transportband (10) in die Saugkästen (14) eindringenden
Fasern ausgebildet sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (20) eine mittels einer Absperrklappe (21) verschließbare
Reinigungsöffnung (22) aufweist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (20) eine Fördervorrichtung (23) aufweist, mit welcher
Fasern aus dem Reinigungskasten (14) durch die Reinigungsöffnung (22) abtransportierbar
sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkästen (14) unterhalb des Fallschachtes (6) in lediglich einem als Saugbereich
(SB) ausgebildeten Teilbereich angeordnet sind, wobei der diesem Saugbereich (SB)
vorgeordnete saugfreie Bereich einen Faservorlagebereich (FV) bildet.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugvorrichtung (11) in Abhängigkeit von der Verschmutzung des Transportbandes
(10) steuerbar ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Transportband (10) als endlos umlaufendes
Transportband über Umlenkaggregate (24) geführt ist und wobei im Bereich des Transportbandrücklaufes
eine Transportbandreinigungsvorrichtung (25) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbandreinigungsvorrichtung (25) in Abhängigkeit von der Verschmutzung
des Transportbandes (10) steuerbar ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei über die Faserzuführungsleitung (3)
Förderluft (F) und über eine Mantelluftleitung (13) Mantelluft (M) in den Fallschacht
(6) eingeblasen und mitels der Saugvorrichtung (11) aus dem Fallschacht (6) abgesaugt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Fallschachtes (6), ein offener Gehäusebereich vorgesehen ist, über welchen
Umgebungsluft (U) mittels der Saugvorrichtung (11) in den Fallschacht (6) eingesaugt
wird.
8. Verfahren zum Beleimen von Fasern für die Herstellung von Faserplatten, in einer Anlage,
mit einer Faserzuführeinrichtung (2) mit zumindest einer mit Förderluft (F) für den
Fasertransport beaufschlagbaren Faserzuführungsleitung (3), welche über eine Faserumlenkleitung
(4) in ein Faseraustrittsrohr (5) mündet,
mit einem dem Faseraustrittsrohr (5) nachgeordneten Fallschacht (6),
mit einer Beleimungsvorrichtung (7) mit Sprühdüsen (8) zum Besprühen der aus dem Faseraustrittsrohr
(5) austretenden und in den Fallschacht (6) eintretenden Fasern mit Leimtropfen und
mit einer dem Fallschacht (6) nachgeordneten Auffangvorrichtung (9) mit einem luftdurchlässigen
Transportband (10) zum Auffangen und Abführen der Fasern sowie einer unterhalb des
Transportbandes (10) angeordneten Saugvorrichtung (11) zum Absaugen von Luft aus dem
Fallschacht (6) durch das Transportband (10) hindurch,
wobei die Saugvorrichtung (11) einen oder mehrere Saugkästen (14) aufweist, an welche
ein oder mehrere Saugleitungen (15) angeschlossen sind,
wobei über die Faserzuführungsleitung (3) Förderluft (F) und über eine Mantelluftleitung
(13) Mantelluft (M) in den Fallschacht (6) eingeblasen und mittels der Saugvorrichtung
(11) aus dem Fallschacht (6) abgesaugt wird
und
dass oberhalb des Fallschachtes (6) ein offener Gehäusebereich vorgesehen ist, über
welchen Umgebungsluft (U) mittels der Saugvorrichtung (11) in den Fallschacht (6)
eingesaugt wird und
dass bei vorgegebenem Volumenstrom der Förderluft (F) und vorgegebenem Volumenstrom
der Mantelluft (M) über den Absaugvolumenstrom der Absaugluft (S) der Volumenstrom
der Umgebungsluft (U) eingestellt wird,
dadurch gekennzeichnet dass die Saugkästen (14) als Reinigungskästen (15) mit zumindest einer Reinigungsvorrichtung
(20) zum Entfernen von durch das Transportband (10) in die Saugkästen (14) eindringenden
Fasern ausgebildet sind.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) zu dem Volumenstrom der Förderluft (F) im
Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 5 steht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) zu dem Volumenstrom der Förderluft (F) im
Verhältnis 1 : 2 bis 1 : 3 steht.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) zu dem Volumenstrom der Mantelluft (M) in
einem Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 3 steht.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) zu dem Volumenstrom der Mantelluft (M) in
einem Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 2 steht.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Mantelluft (M) zu dem Volumenstrom der Förderluft (F) in einem
Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 3 steht.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Mantelluft (M) zu dem Volumenstrom der Förderluft (F) in einem
Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 2 steht.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) 10 % bis 40 % des Gesamtvolumenstroms aus
Umgebungsluft (U), Förderluft (F) und Mantelluft (M) beträgt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) 10 % bis 30 % des Gesamtvolumenstroms aus
Umgebungsluft (U), Förderluft (F) und Mantelluft (M) beträgt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom der Umgebungsluft (U) 15 % bis 25 % des Gesamtvolumenstroms aus
Umgebungsluft (U), Förderluft (F) und Mantelluft (M) beträgt.
1. A plant for the application of glue to fibres (1) for the manufacture of fibreboards,
with a fibre feed unit (2) with at least one fibre feed conduit (3) to which feed
air (F) can be supplied for purposes of transporting the fibres, which conduit leads
via a fibre deflecting conduit (4) into a fibre exit pipe (5), with a chute (6) arranged
downstream of the fibre exit pipe (5),
with a glue application device (7) with spray nozzles (8) for purposes of spraying
the fibres exiting the fibre exit pipe (5) and entering the chute (6) with glue droplets,
and
with a collector device (9) arranged downstream of the chute (6) with a conveyor belt
(10), permeable to air, for purposes of collecting and removing the fibres, together
with a suction device (11), arranged underneath the conveyor belt (10), for purposes
of sucking the air out of the chute (6) through the conveyor belt (10), wherein
the suction device (11) has one or a plurality of suction boxes (14), to which one
or a plurality of suction conduits (15) are connected,
characterised in that,
the suction boxes (14) are designed as cleaning boxes (15) with at least one cleaning
device (20) for purposes of removing fibres penetrating through the conveyor belt
(10) into the suction boxes (14).
2. The plant in accordance with Claim 1,
characterised in that,
the cleaning device (20) has a cleaning opening (22), which can be closed by means
of a shut-off flap (21).
3. The plant in accordance with Claim 1 or 2,
characterised in that,
the cleaning device (20) has a feed device (23), with which fibres can be transported
away from the cleaning box (14) through the cleaning opening (22).
4. The plant in accordance with one of the Claims 1 to 3,
characterised in that,
the suction boxes (14) are arranged underneath the chute (6) in just one sub-region
designed as a suction region (SB), wherein
the region with no suction arranged upstream of the said suction region (SB) forms
a fibre feed region (FV).
5. The plant in accordance with one of the Claims 1 to 4,
characterised in that,
the suction device (11) can be controlled as a function of the contamination of the
conveyor belt (10).
6. The plant in accordance with one of the Claims 1 to 5, wherein
the conveyor belt (10) is guided over deflection units (24) as a continuously circulating
conveyor belt, and wherein
a conveyor belt cleaning device (25) is arranged in the region of the conveyor belt
return leg,
characterised in that,
the conveyor belt cleaning device (25) can be controlled as a function of the contamination
of the conveyor belt (10).
7. The plant in accordance with one of the Claims 1 to 6, wherein
via the fibre feed conduit (3) feed air (F), and via a mantle air conduit (13) mantle
air (M), is blown into the chute (6), and sucked out of the chute (6) by means of
the suction device (11),
characterised in that,
an open housing region is provided above the chute (6), via which ambient air (U)
is sucked into the chute (6) by means of the suction device (11).
8. A method for the application of glue to fibres for the manufacture of fibreboards
in a plant,
with a fibre feed unit (2) with at least one fibre feed conduit (3) to which feed
air (F) can be supplied for purposes of transporting the fibres, which conduit leads
via a fibre deflecting conduit (4) into a fibre exit pipe (5),
with a chute (6) arranged downstream of the fibre exit pipe (5),
with a glue application device (7) with spray nozzles (8) for purposes of spraying
the fibres exiting the fibre exit pipe (5) and entering the chute (6) with glue droplets,
and
with a collector device (9) arranged downstream of the chute (6) with a conveyor belt
(10), permeable to air, for purposes of collecting and removing the fibres, together
with a suction device (11) arranged underneath the conveyor belt (10) for purposes
of sucking the air out of the chute (6) through the conveyor belt (10), wherein,
the suction device (11) has one or a plurality of suction boxes (14), to which one
or a plurality of suction conduits (15) are connected, wherein
via the fibre feed conduit (3) feed air (F), and via a mantle air conduit (13) mantle
air (M), is blown into the chute (6), and sucked out of the chute (6) by means of
the suction device (11), and
an open housing region is provided above the chute (6), via which ambient air (U)
is sucked into the chute (6) by means of the suction device (11), and
with a prescribed volumetric flow rate for the feed air (F) and a prescribed volumetric
flow rate for the mantle air (M ) the ambient air (U) is adjusted by means of the
volumetric flow rate of the suction air (S),
characterised in that,
the suction boxes (14) are designed as cleaning boxes (15) with at least one cleaning
device (20) for purposes of removing fibres penetrating through the conveyor belt
(10) into the suction boxes (14).
9. The method in accordance with Claim 8,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) stands in a ratio of between 1 : 1
and 1 : 5 relative to the volumetric flow rate of the feed air (F).
10. The method in accordance with Claim 9,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) stands in a ratio of between 1 : 2
and 1 : 3 relative to the volumetric flow rate of the feed air (F).
11. The method in accordance with one of the Claims 8 to 10,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) stands in a ratio of between 1 : 1
and 1 : 3 relative to the volumetric flow rate of the mantle air (M).
12. The method in accordance with Claim 10,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) stands in a ratio of between 1 : 1
and 1 : 2 relative to the volumetric flow rate of the mantle air (M).
13. The method in accordance with one of the Claims 8 to 12,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the mantle air (M) stands in a ratio of between 1 : 1
and 1 : 3 relative to the volumetric flow rate of the feed air (F).
14. The method in accordance with Claim 13,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the mantle air (M) stands in a ratio of between 1 : 1
and 1 : 2 relative to the volumetric flow rate of the feed air (F).
15. The method in accordance with one of the Claims 8 to 14,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) amounts to between 10 % and 40 % of
the total volumetric flow rate of ambient air (U), feed air (F), and mantle air (M).
16. The method in accordance with Claim 15,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) amounts to between 10 % and 30 % of
the total volumetric flow rate of ambient air (U), feed air (F), and mantle air (M).
17. The method in accordance with Claim 16,
characterised in that,
the volumetric flow rate of the ambient air (U) amounts to between 15 % and 25 % of
the total volumetric flow rate of ambient air (U), feed air (F), and mantle air (M).
1. Installation d'encollage de fibres (1) pour la fabrication de panneaux fibreux, comportant
un dispositif d'alimentation en fibres (2) doté d'au moins une conduite d'alimentation
en fibres (3) pouvant être sollicitée avec de l'air de charriage (F) pour le transport
des fibres et débouchant via une conduite de déviation de fibres (4) dans un tuyau
de sortie de fibres (5), un puits de chute (6) étant installé en aval du tuyau de
sortie de fibres (5),
comportant un dispositif d'encollage de fibres (7) équipé de buses de pulvérisation
(8) pour pulvériser les fibres sortant du tuyau de sortie de fibres (5) et entrant
dans le puits de chute (6) avec des gouttes de colle et
comportant un dispositif de récupération (9) installé en aval du puits de chute (6)
et comprenant une bande transporteuse (10) laissant passer l'air pour récupérer et
évacuer les fibres, ainsi qu'un dispositif d'aspiration (11) disposé en-dessous de
la bande transporteuse (10) pour aspirer de l'air du puits de chute (6) à travers
la bande transporteuse (10),
le dispositif d'aspiration (11) présentant un ou plusieurs caissons d'aspiration (14)
auxquels sont raccordées une ou plusieurs conduites d'aspiration (15), caractérisée en ce que
les caissons d'aspiration (14) sont réalisés sous forme de caissons de nettoyage (15)
comportant au moins un dispositif de nettoyage (20) pour éliminer les fibres pénétrant
dans les caissons d'aspiration (14) via la bande transporteuse (10).
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (20) présente un orifice de nettoyage (22) fermant au
moyen d'un volet de blocage (21).
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (20) présente un dispositif de convoyage (23) grâce auquel
des fibres provenant du caisson de nettoyage (14) peuvent être évacuées par l'orifice
de nettoyage (22).
4. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les caissons d'aspiration (14) sont disposés en-dessous du puits de chute (6) simplement
dans une zone partielle réalisée sous forme de zone d'aspiration (SB), la zone exempte
d'aspiration se trouvant en amont de cette zone d'aspiration (SB) formant une zone
de collecte de fibres (FV).
5. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif d'aspiration (11) peut être commandé en fonction de l'encrassement
de la bande transporteuse (10).
6. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, dans laquelle la bande
transporteuse (10) est guidée en tant que bande transporteuse tournant sans fin via
des sous-ensembles de déviation (24) et dans laquelle, au niveau du recul de la bande
transporteuse, est disposé un dispositif de nettoyage de bande transporteuse (25),
caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage de bande transporteuse (25) peut être commandé en fonction
de l'encrassement de la bande transporteuse (10).
7. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, dans laquelle, via la
conduite d'alimentation en fibres (3), de l'air de charriage (F) et via une conduite
à air d'enveloppe (13), de l'air d'enveloppe (M) est soufflé dans le puits de chute
(6) et aspiré hors du puits de chute (6) au moyen du dispositif d'aspiration (11),
caractérisée en ce qu'il est prévu au-dessus du puits de chute (6) une zone de boîtier ouverte par laquelle
de l'air ambiant (U) est aspiré dans le puits de chute (6) au moyen du dispositif
d'aspiration (11).
8. Procédé d'encollage de fibres pour la fabrication de panneaux fibreux dans une installation
comportant un dispositif d'acheminement de fibres (2) doté d'au moins une conduite
d'alimentation en fibres (3) pouvant être sollicitée avec de l'air de charriage (F)
pour le transport des fibres et débouchant via une conduite de déviation de fibres
(4) dans un tuyau de sortie de fibres (5),
un puits de chute (6) étant installé en aval du tuyau de sortie de fibres (5),
comportant un dispositif d'encollage de fibres (7) équipé de buses de pulvérisation
(8) pour pulvériser les fibres sortant du tuyau de sortie de fibres (5) et entrant
dans le puits de chute (6) avec des gouttes de colle et
comportant un dispositif de récupération (9) installé en aval du puits de chute (6)
et comprenant une bande transporteuse (10) laissant passer l'air pour récupérer et
évacuer les fibres, ainsi qu'un dispositif d'aspiration (11) disposé en-dessous de
la bande transporteuse (10) pour aspirer de l'air du puits de chute (6) à travers
la bande transporteuse (10),
le dispositif d'aspiration (11) présentant un ou plusieurs caissons d'aspiration (14)
auxquels sont raccordées une ou plusieurs conduites d'aspiration (15),
de l'air de charriage (F) étant soufflé via la conduite d'alimentation en air (3)
et de l'air d'enveloppe (M) via une conduite d'air d'enveloppe (13) dans le puits
de chute (6) et aspiré hors du puits de chute (6) au moyen du dispositif d'aspiration
(11),
étant prévue au-dessus du puits de chute (6) une zone de boîtier ouverte par laquelle
de l'air ambiant (U) est aspiré dans le puits de chute (6) au moyen du dispositif
d'aspiration (11) et,
avec un débit volumique prédéfini de l'air de charriage (F) et un débit volumique
prédéfini de l'air d'enveloppe (M), le débit volumique de l'air ambiant (U) étant
réglé via le débit volumique d'aspiration de l'air d'aspiration (S),
caractérisée en ce que les caissons d'aspiration (14) sont réalisés sous forme de caissons de nettoyage
(15) comportant au moins un dispositif de nettoyage (20) pour éliminer les fibres
pénétrant dans les caissons d'aspiration (14) via la bande transporteuse (10).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) a un ratio par rapport au débit volumique
de l'air de charriage (F) de 1/2 à 1/5.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) a un ratio par rapport au débit volumique
de l'air de charriage (F) de 1/2 à 1/3.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) a un ratio par rapport au débit volumique
de l'air d'enveloppe (M) de 1/1 à 1/3.
12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) a un ratio par rapport au débit volumique
de l'air d'enveloppe (M) de 1/1 à 1/2.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air d'enveloppe (M) a un ratio par rapport au débit volumique
de l'air de charriage (F) de 1/1 à 1/3.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air d'enveloppe (M) a un ratio par rapport au débit volumique
de l'air de charriage (F) de 1/1 à 1/2.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 14, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) représente 10 % à 40 % du débit volumique
total formé de l'air ambiant (U), l'air de charriage (F) et l'air d'enveloppe (M).
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) représente 10 % à 30 % du débit volumique
total formé de l'air ambiant (U), l'air de charriage (F) et l'air d'enveloppe (M).
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que le débit volumique de l'air ambiant (U) représente 15 % à 25 % du débit volumique
total formé de l'air ambiant (U), l'air de charriage (F) et l'air d'enveloppe (M).
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