[0001] Die Erfindung betrifft einen Drehofenbrenner mit einem innerhalb eines Brennertragrohres
ringförmig angeordneten Kanal zum Transport eines Primärbrennstoffs, welcher durch
eine Ringspaltdüse mit geringem nach außen divergierenden Winkel aus dem Drehofenbrenner
ausströmt und sowohl von einem radial innen wie auch einem radial außen gelegenen
Brennluftkanal umgeben ist, wobei beide Luftströme aus den Brennluftkanälen die Primärluft
für den Drehofenbrenner bilden und wobei der radial innen liegende Brennluftkanal
an seiner Ausmündung mit einem Drallerzeuger ausgestattet ist und der radial außen
liegende Brennluftkanal Primärluft achsparallel einer Brennerflamme zuführt.
[0002] Bei einer Zementklinkerproduktionslinie wird calciniertes Zementrohmehl in der Sinterzone
eines Drehrohrofens zu Zementklinker gebrannt. Zur Beheizung des Drehrohrofens ist
in das Ofenauslaufende durch das stationäre Ofenauslaufgehäuse hindurch eine lange
Brennerlanze eingeführt, an deren Ausmündung die in die Lanze eingeführten Brennstoffe
unter Bildung einer Brennerflamme verbrennen. Bei der Klinkermineralbildung im Drehrohrofen
kommt es auf die richtige Temperatur, Länge und sonstige Gestaltung der Brennerflamme
an. Die Entwicklung geht dahin, durch hochgradige Calcination des Zementrohmehls außerhalb
des Drehrohrofens den Drehrohrofen selbst möglichst kurz zu bauen, so dass in Reaktion
hierauf die Brennerflamme in der Regel möglichst kurz und heiß sein soll. Als Brennstoffe
werden statt flüssige und gasförmige Brennstoffe immer häufiger Festbrennstoffe, insbesondere
Kohlenstaub, aber in letzter Zeit auch pneumatisch transportierbare stückige Abfallbrennstoffe
wie z. B. Abfallkunststoffgranulate etc. als Sekundärbrennstoffe eingesetzt.
[0003] Bekannte Drehofenbrenner sind oft als sogenannte Dreikanalbrenner ausgebildet (z.
B.
DE 43 19 363 A1), mit wenigstens drei zueinander konzentrischen Kanälen, d. h. durch den mittleren
Brennerkanal strömt als Brennstoff der pneumatisch transportierte Kohlenstaub, der
durch eine Ringspaltdüse austritt, wobei der ausströmende Kohlenstaub von radial innerer
als auch von radial äußerer Primärluft als Brennluft umgeben ist. Die radial äußere
Luft, auch Jetluft genannt, wird mittels einer Vielzahl im ringförmigen Jetluftkanal
angeordneter einzelner Düsen in viele einzelne Hochgeschwindigkeits-Primärluftstrahlen
unterteilt, die in ihrer Umgebung einer Unterdruckgebiet erzeugen, d. h. die vielen
Hochgeschwindigkeits-Primärluftstrahlen dienen als Treibstrahlen nach dem Injektorprinzip,
durch welches die große Masse der den Drehofenbrenner umgebenden, praktisch ruhenden
heißen Sekundärluft von z. B. etwa 1000° C nach innen in Richtung zum Kern der Brennerflamme
eingesaugt wird, wo eine intensive Durchmischung der heißen Sekundärluft mit dem durch
die Ringspaltdüse austretenden Kohlenstaub stattfindet, der schnell und vollständig
unter Ausbildung einer kurzen heißen Flamme verbrennen soll.
[0004] Bei dem bekannten Dreikanalbrenner wäre es nicht möglich, durch den Kohlenstaubkanal
mit seiner Ringspaltdüse stückigen Sekundärbrennstoff einzublasen, welche die Ringspaltdüse
verstopfen würden. Man hat daher bereits versucht, durch das Zentralrohr des Brenners,
in welches ein zentraler Zündbrenner einsetzbar ist, stückigen Sekundärbrennstoff
durchzublasen, der dann allerdings als kompakter Strahl austritt, in welchem der stückige
Brennstoff sich wenig auffächert, im Drehrohrofen zu weit fliegt, eine zu lange Flamme
bildet und nicht oder zu spät ausbrennt. Ferner hat man versucht, die eingeblasenen
Sekundärbrennstoffe an der Mündung der Brennerlanze in Rotation zu versetzen, was
zur Folge hat, dass besonders die großen und spezifisch schweren Sekundärbrennstoffstücke
an die Peripherie geschleudert, jedenfalls aus dem Flammkegel herausgeschleudert werden,
statt in der Flamme zu verbrennen.
[0005] In der Druckschrift
AT 410 584 B wird ein Brenner für Großfeuerungen, insbesondere Drehrohröfen, gelehrt, bei dem
über ringförmige Kanäle für den Transport von Primärbrennstoff und Verbrennungsluft
(ggf. verdrallt) hinaus ein oder mehrere Brennstoffkanäle für feste Sekundärbrennstoffe
vorgesehen sind. Die darin befindliche Fördervorrichtung für den Sekundärbrennstoff
kann dabei axial verschiebbar im Sekundärbrennstoffkanal sein.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehofenbrenner zu schaffen, bei
dem sich der Mengenanteil an einzusetzenden preisgünstigen Sekundärbrennstoffen als
Energieträger steigern lässt und Einfluss auf die Gestaltung der Brennerflamme genommen
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einem Drehofenbrenner mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0008] Beim erfindungsgemäßen Brenner ist vor der Ausmündung des wenigstens einen Rohres
zur Ausblasung der stückigen Sekundärbrennstoffe im Brenner eine zur Brennermündung
hin offene Expansionskammer mit im Vergleich zu dem Sekundärbrennstoffrohr erweitertem
Querschnitt angeordnet. Das heißt die pneumatisch transportierten über ein oder mehrere
Einblasrohre eingeblasenen stückigen Sekundärbrennstoffe treten zunächst in eine im
Querschnitt erweiterte Expansionskammer ein, aus welcher dann die mit verlängerter
Verweilzeit voroxidierten stückigen Sekundärbrennstoffe an der Brennermündung mit
erheblich reduzierter Geschwindigkeit in den Flammkegel der Brennerflamme eintreten.
Die Gefahr, dass Partikel des Sekundärbrennstoffstrahls unverbrannt an der Brennerflamme
vorbeifliegen, ist minimiert. Jedenfalls lässt sich beim erfindungsgemäßen Brenner
der Mengenanteil an einsetzbaren preisgünstigen Sekundärbrennstoffen als Energieträger
deutlich steigern und ein Teil des vergleichsweise teuren Primärbrennstoffs einsparen.
[0009] Die axiale Länge der Expansionskammer ist durch Axialverschiebung des/der Sekundärbrennstoff-Rohre
während des Brennerbetriebes variierbar. Damit kann auf das Volumen der Expansionskammer,
auf die Voroxidation der stückigen Sekundärbrennstoffe in der Expansionskammer, auf
die Strömungsgeschwindigkeits-Reduzierung in der Expansionskammer sowie auf den räumlichen
Austrittswinkel des Sekundärbrennstoffstrahls Einfluss genommen werden in der Weise,
dass die stückigen Sekundärbrennstoffe innerhalb der Brennerflamme mit der gewünschten
Flammkonfiguration ausbrennen.
[0010] Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung kann an der Ausmündung des/der Sekundärbrennstoff-Rohre
in die Expansionskammer ein eigener Drallerzeuger angeordnet sein zur Verdrallung
der Sekundärbrennstoffe bereits in der Expansionskammer. Dabei kann der Drallerzeuger
aus einem an die Ausmündung des/der Sekundärbrennstoff-Rohre angesetzten und von den
Sekundärbrennstoffen durchströmten Bauteil bestehen, das über den Umfang verteilte
Drallschlitze aufweist, die von zusätzlicher durch den Brenner geblasener Primärluft
durchströmt sind, welch letztere ihren Drehimpuls in der Expansionskammer auf die
ausgeblasenen Sekundärbrennstoffe überträgt. Durch den Drehimpuls der stückigen Sekundärbrennstoffe
kann deren Einmischung in die Brennerflamme begünstigt werden. Außerdem kann auch
damit immer die jeweils gewünschte Brennerflammengestalt eingestellt werden.
[0011] Die Erfindung und deren weitere Merkmale und Vorteile werden anhand der in den Figuren
schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
[0012] Es zeigt:
- Fig. 1:
- schematisch einen Axialschnitt durch das Zentrum der Mündung des erfindungsgemäßen
Drehofenbrenners mit eingesetzten stückigen Sekundärbrennstoffen, und
- Fig. 2:
- vergrößert herausgezeichnet und perspektivisch im Detail den Axialschnitt durch die
Brennermündung, teilweise in Stirnansicht.
[0013] Beschrieben anhand der Figur 2 ist der erfindungsgemäße Drehofenbrenner zunächst
ein Dreikanalbrenner mit einem ringförmig angeordneten Kanal 10 zum pneumatischen
Transport eines feinkörnigen Festbrennstoffs wie z. B. Kohlenstaub, der durch eine
Ringspaltdüse 11 mit geringem nach außen divergierenden Winkel ausströmt. Der Kohlenstaubkanal
10 ist konzentrisch sowohl von einem radial innen als auch von einem radial außen
gelegenen Brennluftkanal umgeben, wobei diese Brennluftströme die Primärluft für den
Brenner bilden. Der konzentrisch innerhalb des Kohlenstaubkanals 10 angeordnete Primärluftkanal
12 ist an seiner Ausmündung mit einem Drallerzeuger 13 z. B. mit Drallschlitzen ausgestattet,
so dass dieser radial innen gelegene Primärluftkanal auch Drallluftkanal genannt wird.
Die radial äußere Primärluft, auch Jetluft genannt, wird über achsparallel um die
Brennerachse verteilt angeordnete Jetluftrohre 14 zugeführt und sie tritt mit hoher
Geschwindigkeit in Form von Düsenstrahlen aus einzelnen um den Umfang der Brennermündung
verteilt angeordneten Jetluftdüsen 15 aus, z. B. 12 Stück. Die Hochgeschwindigkeits-Jetluftstrahlen,
die in der Lage sind, möglichst viel der den Drehofenbrenner im Drehrohrofen umgebenden
heißen Sekundärluft von z. B. 1000° C in den Kern der Brennerflamme zwecks schneller
und vollständiger Brennstoffverbrennung einzusaugen, sollen den Brennstoffkegel bzw.
die Brennerflamme an einer optimalen Stelle zwecks Erzielung großer Flammenturbulenzen
treffen.
[0014] Im Ringraum zwischen dem außen liegenden Brennertragrohr 16 und dem konzentrisch
dazu angeordneten Kohlenstaubrohr 17 wird Kühlluft durch den Brenner geblasen, die
an der Brennermündung im Bereich zwischen den benachbarten Jetluftdüsen 15 ausströmt,
wo dann die an der Brennerlanze erhitzte Kühlluft einen Anteil der Primärluft bildet.
Der ringförmige Kühlluftkanal ist mit der Bezugsziffer 18 bezeichnet. Das Brennertragrohr
16 ist jedenfalls im vorderen Brennerlanzenbereich durch eine aufgebrachte in Fig.
2 nicht dargestellte Feuerfestmasse geschützt.
[0015] In das Zentralrohr des Brenners, in welches bei einem konventionellen Brenner ein
zentraler Zündbrenner einsetzbar ist, sind gemäß Ausführungsbeispiel der Fig. 2 z.
B. zwei Rohre 19, 20 zum pneumatischen Transport und Ausblasen von stückigen Alternativbrennstoffen
bzw. Sekundärbrennstoffen an der Brennermündung eingeführt. Vor der Ausmündung der
Rohre 19, 20 zur Ausblasung der Sekundärbrennstoffe ist im Brenner eine zur Brennermündung
hin offene Expansionskammer 21 mit im Vergleich zu den Rohrquerschnitten erweitertem
Querschnitt angeordnet. Das heißt beim erfindungsgemäßen Drehofenbrenner lässt man
die über die Rohre 19, 20 eingeblasenen stückigen Sekundärbrennstoffe 25 zunächst
in die Expansionskammer 21 austreten, aus welcher dann die dort mit verlängerter Verweilzeit
voroxidierten stückigen Sekundärbrennstoffe mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit
an der Brennermündung in den Flammkegel der Brennerflamme eintreten, wobei die Gefahr
des Vorbeifliegens stückiger Sekundärbrennstoffpartikel an der Flamme minimiert ist.
Damit lässt sich beim erfindungsgemäßen Drehofenbrenner der Mengenanteil von einsetzbaren
preisgünstigen stückigen Sekundärbrennstoffen wie z. B. Abfallkunststoffgranulate
als Energieträger erheblich steigern und ein Teil des vergleichsweise teuren Primärbrennstoffs,
z. B. Kohlenstaub einsparen.
[0016] Durch eine in Fig. 1 mit dem Doppelpfeil 22 angezeigte Axialverschiebung der Sekundärbrennstoff-Rohre
19, 20 kann die axiale Länge und das Volumen der Expansionskammer 21 während des Brennerbetriebes
variiert werden. Auf diese Weise kann Einfluss genommen werden auf die Austrittsgeschwindigkeit,
Flugweite und Voroxidation der an der Brennermündung ausgeblasenen stückigen Sekundärbrennstoffpartikel
sowie auch auf die Gestaltung der Brennerflamme.
[0017] Das Einmischen der ausgeblasenen stückigen Sekundärbrennstoffe in die Brennerflamme
sowie deren Gestaltung können noch dadurch beeinflusst werden, dass an der Ausmündung
der Sekundärbrennstoffrohre 19, 20 in die Expansionskammer 21 ein eigener Drallerzeuger
23 angeordnet ist zur Verdrallung der Sekundärbrennstoffe bereits in der Expansionskammer
21. Gemäß Ausführungsbeispiel der Fig. 2 besteht dieser Drallerzeuger 23 aus einem
an die Ausmündungen der Sekundärbrennstoffrohre 19, 20 angesetzten und von den Sekundärbrennstoffen
durchströmten Bauteil, das über den Umfang verteilte Drallschlitze aufweist, die von
zusätzlicher durch den Brenner geblasener Primärluft durchströmt sind, die über den
Ringkanal 24 in den Brenner eingeführt wird und die ihren Drehimpuls in der Expansionskammer
21 auf die ausgeblasenen stückigen Sekundärbrennstoffe überträgt. Auch diese Maßnahme
trägt dazu bei, dass beim erfindungsgemäßen Drehofenbrenner die vergleichsweise große
Menge an einzusetzenden stückigen Sekundärbrennstoffen nicht in unerwünschter Weise
an der Brennerflamme vorbeifliegt, sondern in der Brennerflamme ausbrennt.
[0018] In der schematischen Darstellung der Fig. 1 sind die in den erfindungsgemäßen Drehofenbrenner
eingeführten stückigen Sekundärbrennstoffe wie bei Fig. 2 mit dem großen Pfeil 25
symbolisiert. Ferner ist dort schematisch dargestellt, dass der gewünschte Abstand
26 des Beginns der Flammenwurzel 27 zur Brennermündung in einem Bereich von etwa 300
bis etwa 800 mm auch mit Hilfe der einstellbaren axialen Länge der Expansionskammer
21 sowie des Drehimpulses der ausgeblasenen Sekundärbrennstoffe und ggf. in Abhängigkeit
von weiteren Parametern auch während des Brennerbetriebes einstellbar ist.
[0019] In jedem Fall ist der erfindungsgemäße Drehofenbrenner dazu geeignet, den Mengenanteil
an eingesetztem relativ teurem Primärbrennstoff z. B. Kohlenstaub als Festbrennstoff
oder auch Öl zu reduzieren und dafür den Mengenanteil an preisgünstigen Alternativbrennstoffen
wie stückige Abfallbrennstoffe wie z. B. Abfallkunststoffe, pneumatisch transportierbare
Klärschlämme etc. zu erhöhen.
1. Drehofenbrenner
- mit einem innerhalb eines Brennertragrohres (16) ringförmig angeordneten Kanal (10)
zum Transport eines Primärbrennstoffs,
- welcher durch eine Ringspaltdüse (11) mit geringem nach außen divergierenden Winkel
aus dem Drehofenbrenner ausströmt und
- sowohl von einem radial innen
- wie auch einem radial außen gelegenen Brennluftkanal konzentrisch umgeben ist,
- wobei beide Luftströme aus den Brennluftkanälen (12, 14) die Primärluft für den
Drehofenbrenner bilden und
- wobei der radial innen liegende Brennluftkanal (12) an seiner Ausmündung mit einem
Drallerzeuger (13) ausgestattet ist und
- der radial außen liegende Brennluftkanal Primärluft achsparallel einer Brennerflamme
zuführt, wobei die Primärluft über achsparallel um die Brennerachse verteilt angeordnete Jetluftrohre
(14) zugeführt wird, und mit hoher Geschwindigkeit in Form von Düsenstrahlen aus einzelnen
um den Umfang der Brennermündung verteilt angeordneten Jetluftdüse (15) austritt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- in einem Zentralrohr des Drehofenbrenners mindestens ein Rohr (19, 20) zum pneumatischen
Transport und Ausblasen von stückigen Sekundärbrennstoffen (25) vorgesehen ist und
- in einer Expansionskammer (21) mit im Vergleich zu dem Querschnitt des mindestens
einen Rohrs (19, 20) erweitertem Querschnitt mündet und
- dass die axiale Länge und das Volumen der Expansionskammer (21) während des Betriebes
des Drehofenbrenners durch Axialverschiebung des / der Sekundärbrennstoff-Rohre (19,
20) variierbar sind,
- wobei die mindestens aus einen Rohr (19, 20) ausgeblasenen, stückigen Sekundärbrennstoffe
(25) durch die Wirkung der Expansionskammer (21) mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit
in den Flammkegel der Brennerflamme eintreten.
2. Drehofenbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausmündung des mindestens einen Rohres (19, 20) in die Expansionskammer (21)
ein Drallerzeuger (23) zur Verdrallung der Sekundärbrennstoffe bereits in der Expansionskammer
(21) angeordnet ist.
3. Drehofenbrenner nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Drallerzeuger (23) aus einem an die Ausmündungen des mindestens einen Rohres
(19, 20) angesetzten und von den Sekundärbrennstoffen durchströmten Bauteil besteht,
das über den Umfang verteilte Drallschlitze aufweist, die von zusätzlicher durch den
Brenner geblasener Primärluft (24) durchströmt sind, welch letztere ihren Drehimpuls
in der Expansionskammer (21) auf die ausgeblasenen Sekundärbrennstoffe überträgt.
1. Rotary-furnace burner
- comprising a duct (10) which is arranged annularly within a burner carrier tube
(16) and intended for transporting a primary fuel,
- which flows out from the rotary-furnace burner through an annular gap nozzle (11)
at a slight outwardly diverging angle, and
- is concentrically surrounded both by a radially inwardly located
- and a radially outwardly located combustion-air duct,
- wherein both air flows from the combustion-air ducts (12, 14) form the primary air
for the rotary-furnace burner and
- wherein the radially inwardly located combustion-air duct (12) is equipped at its
outlet with a swirl generator (13) and
- the radially outwardly located combustion-air duct feeds primary air to a burner
flame in an axially parallel manner, wherein the primary air is fed via jet-air tubes
(14) distributed in an axially parallel manner around the burner axis, and exits at
high velocity in the form of nozzle jets from individual jet-air nozzles (15) distributed
around the circumference of the burner mouth,
characterized in that
- at least one tube (19, 20) for pneumatically transporting and blowing out particulate
secondary fuels (25) is provided in a central tube of the rotary-furnace burner and
- opens in an expansion chamber (21) having a widened cross section by comparison
with the cross section of the at least one tube (19, 20), and
- in that the axial length and the volume of the expansion chamber (21) can be varied during
the operation of the rotary-furnace burner by axial displacement of the secondary
fuel tube or tubes (19, 20),
- wherein the particulate secondary fuels (25) blown out of at least one tube (19,
20) enter the flame cone of the burner flame at a considerably reduced velocity through
the effect of the expansion chamber (21).
2. Rotary-furnace burner according to Claim 1, characterized in that there is arranged at the outlet of the at least one tube (19, 20) into the expansion
chamber (21) a swirl generator (23) for swirling the secondary fuels even in the expansion
chamber (21).
3. Rotary-furnace burner according to Claim 2, characterized in that the swirl generator (23) consists of a component which is attached to the outlets
of the at least one tube (19, 20) and through which the secondary fuels flow and which
has swirl slots which are distributed over the circumference, through which swirl
slots additional primary air (24) blown through the burner flows, which primary air
transmits its rotary momentum in the expansion chamber (21) to the blown-out secondary
fuels.
1. Brûleur de four rotatif, comprenant
- un canal (10) disposé sous forme annulaire à l'intérieur d'un tube porteur de brûleur
(16), pour le transport d'un combustible primaire,
- qui s'échappe hors du brûleur de four rotatif à travers une buse à fente annulaire
(11) suivant un petit angle divergeant vers l'extérieur, et
- qui est entouré concentriquement à la fois par un canal d'air comburant radialement
interne
- et par un canal d'air comburant radialement externe,
- les deux flux d'air sortant des canaux d'air comburant (12, 14) formant l'air primaire
pour le brûleur de four rotatif et
- le canal d'air comburant (12) situé radialement à l'intérieur étant muni au niveau
de son embouchure de sortie d'un générateur de tourbillons (13) et
- le canal d'air comburant situé radialement à l'extérieur acheminant de l'air primaire
avec son axe parallèle à une flamme du brûleur, l'air primaire étant acheminé par
le biais de tubes à jets d'air (14) répartis avec leurs axes parallèles autour de
l'axe du brûleur, et sortant à grande vitesse sous forme de jets de buses hors de
buses à jet d'air individuelles (15) réparties sur la périphérie de l'embouchure du
brûleur,
caractérisé en ce que
- dans un tube central du brûleur de four rotatif, au moins un tube (19, 20) est prévu
pour le transport pneumatique et le soufflage de combustibles secondaires en morceaux
(25) et
- lequel débouche dans une chambre d'expansion (21) de section transversale élargie
par rapport à la section transversale de l'au moins un tube (19, 20), et
- en ce que la longueur axiale et le volume de la chambre d'expansion (21) pendant le fonctionnement
du brûleur de four rotatif peuvent être variés par déplacement axial du/des tubes
de combustible secondaire (19, 20),
- les combustibles secondaires en morceaux (25), soufflés au moins hors d'un tube
(19, 20), entrant sous l'effet de la chambre d'expansion (21) à une vitesse nettement
réduite dans le cône de la flamme de brûleur.
2. Brûleur de four rotatif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au niveau de l'embouchure de sortie de l'au moins un tube (19, 20) dans la chambre
d'expansion (21) est disposé un générateur de tourbillons (23) pour mettre en circulation
les combustibles secondaires déjà dans la chambre d'expansion (21).
3. Brûleur de four rotatif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le générateur de tourbillons (23) se compose d'un composant placé au niveau des embouchures
de sortie de l'au moins un tube (19, 20) et parcouru par les combustibles secondaires,
qui présente des fentes de tourbillonnement réparties sur la périphérie, qui sont
parcourues par de l'air primaire supplémentaire (24) soufflé par le brûleur, qui transmet
son impulsion de rotation dans la chambre d'expansion (21) aux combustibles secondaires
soufflés.