[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anzeigen des Fortschrittes beim
Erreichen eines Soll-Klimas in einem Garraum eines Gargerätes unter Berücksichtigung
zumindest eines Ist-Wertes zumindest einer für das Klima in dem Garraum charakteristischen,
sich über die Zeit ändernden ersten Größe.
[0002] Ein gattungsgemäßes Verfahren ist beispielsweise aus der
JP 57-187533 bekannt, wobei dort das Soll-Klima durch eine Soll-Garraumtemperatur bestimmt ist,
und als erste Größen die Garraumtemperatur und die Spannung an einer Stromquelle einer
Heizeinrichtung zum Berechnen der zum Erreichen der Soll-Garraumtemperatur noch benötigten
Zeit, d. h. Restaufheizzeit, herangezogen werden. Die so berechnete Restauiheizzeit
wird dann auf einer Aufheizfortschrittsanzeige digital angezeigt, und zwar während
eines Vorheizschrittes. Sobald die Soll-Garraumtemperatur erreicht und somit der Vorheizschritt
abgeschlossen ist, wird ein Signal ausgegeben, um einem Benutzer anzuzeigen, dass
nun der Garraum des Gargerätes mit Gargut beladbar ist.
[0003] Zwar hat sich das bekannte Verfahren grundsätzlich bewährt, weist jedoch aufgrund
seiner zeitlich gesehen rein punktuellen Berechnung der Restaufheizzeit in einem Vorheizschritt
eine Ungenauigkeit in besagter Anzeige auf.
[0004] Eine entsprechende punktuelle Berechnung eines Heizfortschrittes in einem Vorheizschritt
ist des weiteren in der
JP 11-12684 und
JP 11-7927 beschrieben. Die
EP 0 762 060 A1 offenbart die Berechnung einer Restaufheizzeit in einem Aufheizschritt zum Erreichen
einer Soll-Garraumtemperatur unter Rückgriff auf hinterlegte Tabellen, eine erfaßte
Energieeinspeisung und -aufrechterhaltung sowie unter Berücksichtigung einer Steigung
von zumindest zwei Temperaturmessungen, ohne dass jedoch Details hierzu offenbart
sind.
[0005] Aus der
DE 195 41 608 A1 ist eine Regelschaltung für einen Backofen mit einem Soll-Temperatursteller und einer
Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen eines Vorheizfortschrittes bekannt. Dabei errechnet
die Regelschaltung aus einer jeweiligen Ist-Temperatur und der jeweils eingestellten
Soll-Temperatur sowie einem gespeicherten, zeitbezogenen Temperaturanstieg die bis
zum Erreichen der Soll-Temperatur zu erwartende Dauer und leitet ein entsprechendes
Signal an die Anzeigeeinrichtung, so dass die Anzeigeeinrichtung während des Vorheizvorgangs
entweder anzeigt, nach welcher Zeitdauer oder zu welcher Uhrzeit die Soll-Temperatur
erreicht sein wird.
[0006] Die
DE 195 33 514 A1 offenbart ein Verfahren zum Regeln der Heizleistung bei der Zubereitung von Speisen,
bei dem durch Messungen eines Temperatür-Zeit-Verlaufs während eines Aufheizvorgangs
ein folgender Speisenerhitzungsprozeß zielgerichtet auf eine vorgegebene Temperatur
erfolgen und für eine vorgegebene Zeitdauer eingehalten werden soll.
[0007] Die
DE 197 07 797 A1 offenbart einen Mikrowellenherd zum Aufwärmen eines Lebensmittels mittels einer Heizvorrichtung
unter Berücksichtigung eines ersten Parameters, der einen Grad des Anstiegs der Temperatur
in einem vorherbestimmten Zeitraum in einer anfänglichen Phase einer Erwärmung des
Lebensmittels repräsentiert, und eines zweiten Parameters, der einen Grad des Anstiegs
der Temperatur nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer repräsentiert.
[0008] In der
DE 196 09 116 A1 ist ein Garen in Abhängigkeit von einer erfaßten Kerntemperatur beschrieben, wobei
in einem Test-Schritt die Kerntemperatur mehrmals zu einem definierten Zeitpunkt nacheinander
abgetastet und aus den Abtastwerten ein Endzeitpunkt ermittelt wird, zu welchem eine
Soll-Kemtemperatur erreicht sein wird.
[0009] In der
DE 36 42 181 C 1 ist der Einfluß einer Starttemperatur bei der Bewertung einer Aufheizkurve offenbart.
[0010] Insbesondere aus der
EP 1 022 972 B1 ist es bekannt, dass ein Garprozeß, der von zumindest einem gemessenen Wert einer
Garzustandsgröße abhängt, besonders genau geführt werden kann, wenn die Führung in
Abhängigkeit von einem oder mehreren Werten einer Ableitung der Garzustandsgröße nach
der Zeit stattfindet.
[0011] Zudem ist es aus der
DE 32 12 250 A1 bekannt, eine Wärmezuführregelung in Abhängigkeit von über zwei an unterschiedlichen
Stellen in einem Garraum angeordnete Temperaturfühler erfaßten Meßwerten durchzuführen,
wobei ein erster Fühler eine Umlufttemperatur im Garraum und ein zweiter Fühler eine
Oberflächentemperatur einer zu erwärmenden Speise messen kann.
[0012] Die
US 6,255,630 A 1 offenbart ein Gargerät mit einem Garraum, einer Heizeinrichtung, einem Taktgeber,
wie in Form einer Uhr, zumindest einer Messeinrichtung zum Erfassen einer für das
Klima im Garraum charakteristischen Größe, einer Anzeigeeinrichtung und einer Steuer-
oder Regeleinrichtung.
[0013] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das gattungsgemäße Verfahren derart weiterzuentwickeln,
dass es eine möglichst genaue Anzeige eines Fortschrittes beim Erreichen eines Soll-Klimas
liefert.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens von Anspruch
1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den
Ansprüchen 2 bis 11 beschrieben.
[0015] Es ist somit erfindungswesentlich, dass in einem ersten Zeitintervall von t
0 bis t
1 zumindest einmalig der Ist-Wert der ersten Größe erfaßt sowie mit einem das Soll-Klima
charakterisierenden Soll-Wert der ersten Größe verglichen wird und in Abhängigkeit
von diesem Vergleich ein Zeitpunkt t
2, zu dem ein zweites Zeitintervall zu starten ist, und/oder der Zeitpunkt t
3 des Erreichens des Soll-Klimas abgeschätzt wird bzw. werden, und in einem zweiten
Zeitintervall von t
2 bis t
3, mit t
2 ≥ t
1, der Verlauf der ersten Größe über die Zeit bei der Abschätzung des Zeitpunktes t
3 zumindest einmalig berücksichtigt wird.
[0016] Dabei kann vorgesehen sein, dass beim Abschätzen von t
3, insbesondere im ersten Zeitintervall, ein linearer Zusammenhang zwischen der ersten
Größe und der Zeit zugrunde gelegt wird, und/oder beim Abschätzen von t
3, insbesondere im zweiten Zeitintervall, auf hinterlegte Tabellen zur zeitlichen Entwicklung
der ersten Größe zurückgegriffen wird.
[0017] Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, dass der Verlauf der ersten Größe über
die Zeit über zumindest eine zeitliche Ableitung, insbesondere über die erste und/oder
zweite zeitliche Ableitung, der ersten Größe bestimmt wird, wobei vorzugsweise t
2 = t
1.
[0018] Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der Verlauf der ersten Größe über die
Zeit in einer Heizpause von t
1 bis t
2 mit t
2 > t
1 ausgewertet wird.
[0019] Dabei wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Differenz aus der ersten Größe
zum Zeitpunkt t
2 und der ersten Größe zum Zeitpunkt t
1 ausgewertet wird.
[0020] Ferner kann vorgesehen sein, dass die erste Größe bestimmt wird von zumindest einer
Temperatur, einer Feuchte und/oder einer Strömungsrate.
[0021] Auch wird vorgeschlagen, dass die erste Größe im Garraum, vorzugsweise in Form der
Garraumtemperatur GT und/oder an einer Wand des Garraums, vorzugsweise in Form der
Wandtemperatur, und/oder in einem Dampfgenerator des Gargerätes, insbesondere in Form
der Wassertemperatur im Dampfgenerator, erfaßt wird.
[0022] Dabei ist bevorzugt, dass zumindest die Garraumtemperatur erfaßt wird, vorzugsweise
die Garraumtemperatur und die Wandtemperatur, insbesondere in einem Vorheiz- oder
Vorkühlschritt vor Beladung des Garraums mit zu garendem Gargut.
[0023] Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass eine erste erste Größe in Form der
Garraumtemperatur in dem ersten Zeitintervall erfaßt wird, und eine zweite erste Größe
in Form der Wandtemperatur in dem zweiten Zeitintervall erfaßt wird, wobei vorzugsweise
t
2 = t
1.
[0024] Auch kann ein nulltes Zeitintervall mit t ≤ to vorgesehen sein, innerhalb dessen
der Zeitpunkt t
3 zumindest einmalig in Abhängigkeit von einer dritten ersten Größe in Form der Temperatur
des Dampfgenerators abgeschätzt wird.
[0025] Zudem wird vorgeschlagen, dass in einem Vorheizschritt zum Zeitpunkt t
0 die Temperatur des Dampfgenerators einen ersten Soll-Wert, insbesondere in einem
Bereich von 80° C bis 90° C, vorzugsweise ungefähr 85° C, erreicht, und zum Zeitpunkt
t
1 die Garraumtemperatur einen zweiten Soll-Wert, vorzugsweise die Soll-Vorheiztemperatur,
erreicht, und zum Zeitpunkt t
3 die Wandtemperatur einen dritten Soll-Wert, der vorzugsweise dem zweiten Soll-Wert
entspricht, erreicht, und zum Zeitpunkt t
3 die Wandtemperatur einen dritten Soll-Wert, der vorzugsweise dem zweiten Soll-Wert
entspricht, erreicht.
[0026] Erfindungsgemäß bevorzugte Verfahren sind ferner dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
eine für das Klima im Garraum charakteristische zweite Größe beim Abschätzen des Zeitpunktes
t
3 zumindest einmalig berücksichtigt wird, wobei sich vorzugsweise die zweite Größe
von t
0 bis t
3 nicht ändert, im Normalbetrieb des Gargerätes.
[0027] Dabei kann vorgesehen sein, dass die zweite Größe bestimmt wird von der Historie
des Betriebs des Gargerätes, insbesondere in Form der Betriebsdauer und/oder zumindest
einer Einstellung des Gargerätes zum Zeitpunkt t
0 und/oder vor dem Zeitpunkt t
0.
[0028] Mit der Erfindung wird dabei ferner vorgeschlagen, dass die Einstellung ausgewählt
wird aus der Einstellung einer Heizeinrichtung, einer Kühleinrichtung, einer Garraumatmosphärezirkulationseinrichtung,
einer Einrichtung zum Einführen von Feuchtigkeit in den Garraum, einer Einrichtung
zum Abführen von Feuchtigkeit aus dem Garraum, einer Einrichtung zum Zerstäuben von
Wasser in dem Garraum, einer Energiespeichereinrichtung, einer Bedieneinrichtung und/oder
einer Einrichtung zum Reinigen des Garraums.
[0029] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Einstellung bestimmt ist von einer vor dem
Zeitpunkt t
0 stattgefundenen ersten Anwendung des Gargerätes.
[0030] Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, dass die zweite Größe bestimmt wird durch
das Klima und/oder die geodätische Höhe am Aufstellungsort des Gargerätes.
[0031] Ferner kann vorgesehen sein, dass die zweite Größe bestimmt wird durch eine Öffnung
des Garraums, insbesondere die Dauer, die Frequenz und/oder die Größe der Garraumöffnung.
[0032] Bevorzugt ist, dass die zweite Größe durch eine Fehlfunktion des Gargerätes bestimmt
wird, wie in Form eines Stromausfalls, eines defekten Aktuators, eines Wasserausfalls
oder dergleichen.
[0033] Mit der Erfindung wird ebenfalls vorgeschlagen, dass das Soll-Klima Ober eine Bedieneinrichtung
des Gargerätes manuell eingegeben wird oder nach Auswahl einer zweiten Anwendung des
Gargerätes und Initiieren derselben zum Zeitpunkt t
0 automatisch ausgewählt wird.
[0034] Des weiteren kann vorgesehen sein, dass die erste und/oder zweite Anwendung ausgewählt
wird aus einem Garverfahren, einem Reinigungsverfahren und/oder einem Entkalkungsverfahren.
[0035] Es kann auch vorgesehen sein, dass ein Aufheizfortschritt, insbesondere in einem
Vorheizschritt, oder ein Abkühlfortschritt, insbesondere in einem Vorkühlschritt,
angezeigt wird.
[0036] Bevorzugt ist erfindungsgemäß, dass die Anzeige des Fortschrittes, insbesondere die
Abschätzung des Zeitpunkte t
3, in regelmäßigen Zeitschritten aktualisiert wird, wobei vorzugsweise ein Schritt
0,3 bis 3 Sekunden beträgt.
[0037] Es wird ferner vorgeschlagen, dass zu einer Vielzahl von Zeitpunkten t die Differenz
zwischen dem jeweils abgeschätzten Zeitpunkt t
3 und der jeweils verstrichenen Zeit seit Start des Verfahrens, vorzugsweise auf einer
Anzeigeeinrichtung, angezeigt wird.
[0038] Dabei kann vorgesehen sein, dass die Anzeigeeinrichtung für jedes Zeitintervall einen
Anzeigebereich aufweist, wobei vorzugsweise in jedem Anzeigebereich der Fortschritt
in Form eines wachsenden Balkens dargestellt wird, insbesondere durch einen Farbwechsel
und/oder eine Beleuchtungsänderung.
[0039] Erfindungsgemäß wird dabei vorgeschlagen, dass drei Anzeigebereiche, vorzugsweise
jeweils in Rechteckform, benachbart zueinander angeordnet werden, wobei zuerst ein
nullter Anzeigebereich für das nullte Zeitintervall, dann ein erster Anzeigebereich
für das erste Zeitintervall und schließlich ein dritter Anzeigebereich für das dritte
Zeitintervall bereitgestellt werden.
[0040] Ausführungsformen der Erfindung können auch dadurch gekennzeichnet sein, dass zu
einem Zeitpunkt t
4 mit t
3 ≤ t
4 ein Signal, insbesondere in Form einer Beladungsaufforderung im Falle einer Anwendung
in Form eines Garverfahrens, vorzugsweise optisch und/oder akustisch, ausgegeben wird.
[0041] Mit der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, dass der Fortschritt, insbesondere
der Aufheizfortschritt oder Abkühlfortschritt, in einer zweiten Anwendung des Gargerätes,
zumindest ab einem Zeitpunkt t
5, mit t
5 ≥ t
3, insbesondere t
3 ≤ t
4 ≤ t
5, vorzugsweise beim Führen eines Garverfahrens, berücksichtigt wird.
[0042] Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, dass in einem dritten Zeitintervall
von t
3 bis t
4, mit t
4 ≥ t
3, der Verlauf der ersten Größe über die Zeit erfaßt und beim Führen eines Garverfahrens
ab dem Zeitpunkt t
5, mit t
5 ≥ t
4, berücksichtigt wird.
[0043] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Zeitpunkt t
5 von dem Fortschritt bestimmt wird.
[0044] Dabei kann vorgesehen sein, dass in dem dritten Zeitintervall ein Einschwingen der
ersten Größe auf ihren Soll-Wert ausgewertet wird, insbesondere durch Erfassung der
Frequenz und/oder der Amplitude der entsprechenden Schwingung.
[0045] Ein Gargerät kann mit einem Garraum, einer Heizeinrichtung, einem Taktgeber, wie
in Form einer Uhr, zumindest einer Meßeinrichtung zum Erfassen der ersten Größe, wie
in Form einer Garraumtemperatur GT, einer Anzeigeeinrichtung und einer Steuer- oder
Regeleinrichtung zum Durchführen eines erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen werden.
[0046] Solch ein Gargerät kann eine Kühleinrichtung, eine Garraumatmosphärenzirkulationseinrichtung,
eine Einrichtung zum Einführen von Feuchtigkeit in den Garraum, insbesondere in Form
eines Dampfgenerators, eine Einrichtung zum Abfühlen von Feuchtigkeit aus dem Garraum,
eine Einrichtung zum Zerstäuben von Wasser in dem Garraum, eine Energiespeichereinrichtung,
eine Bedieneinrichtung, eine Datenspeichereinrichtung und/oder eine Reinigungseinrichtung,
vorzugsweise jeweils in Wirkverbindung mit der Steuer- oder Regeleinrichtung., aufweisen.
[0047] Die Messeinrichtung kann eine nullte Meßeinrichtung zum Erfassen einer Temperatur
im Dampfgenerator, eine erste Meßeinrichtung zum Erfassen einer Temperatur im Garraum
und/oder eine dritte Meßeinrichtung zum Erfassen einer Temperatur einer Wand des Garraums
umfassen.
[0048] Die Anzeigeeinrichtung kann ein Anzeigefeld für eine Fortschrittsanzeige umfassen.
[0049] Die Fortschrittsanzeige kann zumindest zwei Bereiche umfassen, wobei einer dieser
Bereiche, insbesondere in Form eines Balkens, während eines Fortschritts beim erreichen
des Soll-Klimas anwächst.
[0050] Dabei kann vorgesehen sein, dass der anwachsende Bereich beim Aufheizen in einer
ersten Farbe, insbesondere in Rot, und/oder der anwachsende Bereich beim Abkühlen
in einer zweiten Farbe, insbesondere in Blau, aufscheint.
[0051] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass während des Ablaufes
eines Programmes in einem Gargerät zum Erreichen eines bestimmten Soll-Klimas in dem
Garraum des Gargerätes, wie einer bestimmten Soll-Garraumtemperatur in einem Vorheizschritt
vor Beladen des Garraums mit Gargut, das mit einem bestimmten Garverfahren zu garen
ist, zur Anzeige des Fortschrittes beim Erreichen des Soll-Klimas eine Einteilung
in zwei Zeitintervalle stattzufinden hat. Da nämlich zu Beginn des Ablaufs des Programmes
der Verlauf einer für das Klima in dem Garraum charakteristischen ersten Größe, wie
der Garraumtemperatur, über die Zeit noch nicht bekannt ist, kann besagter Verlauf
auch noch nicht zur Berechnung des Fortschrittes beim Erreichen des Soll-Klimas herangezogen
werden, so dass in einem ersten Zeitintervall eine Grob-Abschätzung besagten Fortschrittes
stattfindet, nämlich zeitlich gesehen rein punktuell. Dabei kann beispielsweise von
einem linearen Zusammenhang zwischen der ersten Größe und der Zeit ausgegangen werden.
In einem zweiten Zeitintervall findet dann erfindungsgemäß eine genauere Berechnung
des Fortschrittes durch zumindest einmalige Auswertung des Verlaufs der ersten Größe
über die Zeit statt, beispielsweise unter Rückgriff auf empirisch ermittelte und im
Gargerät hinterlegte Werte zum zeitlichen Verlauf der ersten Größe.
[0052] Besonders vorteilhaft ist es gemäß der Erfindung, den Ausgangs- bzw. Vorbenutzungszustand
des Klimas im Garraum, also zu Beginn des Programmes, bei der Berechnung des Fortschrittes
zu berücksichtigen. Dieser Ausgangszustand kann unter Berücksichtigung beispielsweise
der Historie des Betriebs des Gargerätes (zweite Größe) und/oder unter Auswertung
des zeitlichen Verlaufs der ersten Größe, insbesondere in einer Heizpause, erkannt
werden. Ist das Soll-Klima beispielsweise durch eine Soll-Garraumtemperatur vorgegeben
und wird als erste Größe die Garraumtemperatur erfaßt, so kann nach Verstreichen von
ca. 10 bis 15 Sekunden in einem Aufheizschritt kurzzeitig eine Heizeinrichtung ausgeschaltet
werden. War der Garraum zu Beginn des Aufheizschrittes kalt, so wird die Garraumtemperatur
nur in einem geringen Maß überschwingen und dann schnell wieder absenken. War jedoch
der Garraum zu Beginn des Vorheizschrittes bereits aufgeheizt, so kommt es zu einem
deutlichen Überschwingen, ohne dass ein Absinken folgt. Also läßt sich aus dem Verlauf
der Garraumtemperatur in einer Heizpause, die vorzugsweise zwischen dem ersten und
dem zweiten Zeitintervall liegt, unmittelbar erkennen, wie Garraumtemperatur zu Beginn
eines Aufheizschrittes war. Die entsprechende Information kann dann bei der Berechnung
des Aufheizfortschrittes, insbesondere in Form einer Restaufheizzeit, berücksichtigt
werden.
[0053] Eine weitere Präzisierung der Bestimmung des Fortschrittes beim Erreichen eines Soll-Klimas
erhält man durch Auswertung einer Vielzahl von Meßwerten der ersten Größe, beispielsweise
in Form einer sekündlichen Abfrage der Garraumtemperatur sowie der Temperatur einer
Wand des Garraums. Auch Klimaparameter am Aufstellungsort des Gargerätes sowie die
geodätische Höhe am Aufstellungsort, die auch zweite Größen im Sinne dieser Anmeldung
darstellen, beeinflussen den Aufheizfortschritt und können bei der Berechnung desselben
berücksichtigt werden.
[0054] Kommt es während des Ablaufs des Programmes zu einer Fehlfunktion des Gargerätes,
beispielsweise durch einen Stromausfall, das Versagen eines Aktuators oder dergleichen,
oder zu einer Öffnung einer Tür zum Garraum, was vorzugsweise als eine zweite Größe
erfaßbar ist, so sollte diese erfindungsgemäß bei der Berechnung der Fortschrittsanzeige
ebenfalls berücksichtigt werden.
[0055] Zur Berechnung des Fortschrittes beim Erreichen des Soll-Klimas gewonnene Informationen
können vorteilhafterweise auch bei einem sich gegebenenfalls anschließenden Führen
eines Garprozesses berücksichtigt werden, beispielsweise in Form der Berechnung einer
Zeitdauer, während der die Soll-Garraumtemperatur aufrechterhalten bleiben soll, bevor
der Garraum mit Gargut beladen wird und dergleichen.
[0056] Für die Führung eines Garprozesses ist auch die Auswertung des Einschwingens auf
eine Soll-Garraumtemperatur von Interesse, insbesondere unter Auswertung der Frequenz
besagter Einschwingung.
[0057] Das erfindungsgemäße Verfahren liefert also eine Reihe von Vorteilen, wonach einem
Benutzer des Gargerätes nicht nur die Ungewißheit genommen wird, ob ein Gargerät tatsächlich
beispielsweise vorheizt oder abkühlt, nämlich durch die erfindungsgemäße Fortschrittsanzeige,
sondern er auch eine genaue Information über die notwendige Zeit bis zum Beladen bzw.
[0058] Beschicken des Garraums erhält. Dabei muß der Benutzer nach Auswahl einer bestimmten
Anwendung, beispielsweise eines bestimmten Garverfahrens, sich nicht mit den Werten
für die Temperatur und/oder Feuchte zum Erreichen eines Soll-Klimas vor Beladung des
Garraums auseinandersetzen, sondern kann einfach den Fortschritt beim Erreichen des
Soll-Klimas auf einer graphischen Anzeige beobachten, auf der beispielsweise nach
Art eines Ladebalkens ein Farbwechsel von rot nach blau zum Anzeigen eines Aufheizens
wiedergegeben wird.
[0059] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der erfindungsgemäße Ausfihrungsformen beispielhaft erläutert sind. Dabei zeigt
- Fig. 1
- ein Gargerät zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig. 2
- ein Anzeigefeld des in Figur 1 dargestellten Gargerätes;
- Fig. 3
- den Verlauf einer Garraumtemperatur über die Zeit in einem Aufheizschritt; und
- Fig. 4a bis 4c
- den Verlauf der Garraumtemperatur über die Zeit in einer Heizpause während eines Autheizschrittes
gemäß Figur 3.
[0060] Wie Figur 1 zu entnahmen ist, umfasst ein Gargerät 1 zur Durchführung eines erfindungsgemäßen
Verfahrens einen Garraum 2
und eine Anzeige- und Bedieneinrichtung 3 zusätzlich zu einer nicht gezeigten Heizeinrichtung
zum Aufwärmen der Atmosphäre im Garraum, einer nicht gezeigten ersten Meßeinrichtung
zum Erfassen der Garraumtemperatur, einer nicht gezeigten Uhr, einem nicht gezeigten
Datenspeicher sowie einer nicht gezeigten Regeleinrichtung, die mit der Anzeige- und
Bedieneinrichtung 3, der Heizeinrichtung, der Meßeinrichtung, der Uhr und dem Datenspeicher
verbunden ist. Dabei kann die Heizeinrichtung auf unterschiedlichste Weisen ausgeführt
sein, beispielsweise in Form einer elektrischen Heizung, eines Wärmetauschers, einer
Mikrowellenquelle oder dergleichen. Zusätzlich zu der Heizeinrichtung können zumindest
auch eine nicht gezeigte Einrichtung zum Einführen von Feuchtigkeit in den Garraum
2 sowie eine nicht gezeigte Einrichtung zum Abführen von Feuchte aus dem Garraum 2
vorgesehen sein.
[0061] In Figur 2 ist ein Teilbereich der Anzeige- und Bedieneinrichtung 3 von Figur 1 in
Form eines Anzeigefeldes 4 dargestellt, das während eines Vorheizschrittes auf der
Anzeige- und Bedieneinrichtung 3 automatisch sichtbar wird. Genauer gesagt muß ein
Benutzer des Gargerätes 1 über die Anzeige- und Bedieneinrichtung 3 ein Garverfahren
bzw. Garprogramm aussuchen, nach dessen Initiierung ab einem Zeitpunkt t
0 zuerst ein Aufheizschritt automatisch stattfindet, und zwar mit einer bestimmten
Soll-Garraumtemperatur GT
Soll und Anzeige eines Aufheizfortschrittes in dem Anzeigefeld 4. Im Anzeigefeld 4 ist
dabei in einem Textfeld 41 zu lesen, dass es sich um ein Vorheizen handelt, während
in einem Fortschrittanzeigefeld 42 ablesbar ist, wie der Aufheizfortschritt genau
ist. So repräsentiert der in Figur 2 linke Bereich 42a beispielsweise eine bereits
verstrichene Zeit, während der entsprechend rechten Bereich 42b eine Restaufheizzeit
repräsentiert, nach Art eines Ladebalkens.
[0062] Alternativerweise ist es auch denkbar, dass das Fortschrittsanzeigefeld 42 in drei
Bereiche unterteilt ist und die Berechnung des Vorheizfortschrittes in jedem der drei
Bereiche auf unterschiedliche Arten stattfindet. In jedem der drei Bereiche findet
dabei eine Abschätzung des Zeitpunkts t
3, zu dem die bestimmte Soll-Garraumtemperatur vorliegt, statt, so dass sich der Vorheizfortschritt
ergibt aus der Differenz aus t
3 und der tatsächlich verstrichenen Zeit t.
[0063] Beispielsweise kann in einem nullten Zeitintervall bis zum Zeitpunkt t
0 die Abschätzung von t
3 in Abhängigkeit von der Temperatur des Wassers in einem Dampfgenerator (nicht gezeigt)
stattfinden, wobei der nullte Zeitpunkt t
0 als der Zeitpunkt bestimmt ist, zu dem die Wassertemperatur beispielsweise 85°C beträgt.
Ab t
0 findet dann ein Aufheizen der Garraumatmosphäre über die Heizeinrichtung und den
Dampfgenerator, also durch Heißluft und Dampf, statt. In einem ersten Zeitintervall,
nämlich ab t
0, wird t
3 abgeschätzt über die Temperatur der Garraumatmosphäre. Sobald die Temperatur der
Garraumatmosphäre die Soll-Garraumtemperatur erreicht hat, was zu einem ersten Zeitpunkt
t
1 sein wird, findet in einem dritten Zeitintervall die Abschätzung von t
3 in Abhängigkeit von dem Anstieg der Temperatur der Garraumwand über die Zeit statt.
Erst wenn auch die Wandtemperatur die Soll-Garraumtemperatur erreicht, ist der Vorheizschritt
abgeschlossen, also t
3 erreicht. Im ersten Zeitintervall von t
0 bis t
1 findet somit in Abhängigkeit von einem Vergleich des Ist-Werts der Temperatur der
Garraumatmosphäre mit der Soll-Garraumtemperatur eine Abschätzung von einem zweiten
Zeitpunkt t
2, der t
1 entspricht, und t
3 statt, und im zweiten Zeitintervall von t
1 = t
2 bis t
3 wird der Ist-Wert der Garraumwandtemperatur mit der Soll-Garraumtemperatur zur Bestimmung
des dritten Zeitpunktes t
3 herangezogen.
[0064] Das nullte Zeitintervall ermöglicht eine Beschleunigung des Aufheizens des Garraums,
da auch Dampf während des Vorheizens in den Garraum eingeführt wird und somit das
Vorheizen des Wassers im Dampfgenerator einen Beitrag zur Länge des Vorheizschrittes
liefert. Das zweite Zeitintervall ist nötig, da die Wände des Garraums sich langsamer
aufwärmen als die im Garraum zirkuliert werdende Atmosphäre, die durch die Zirkulation
leichter über die Heizeinrichtung und den Dampf aufgewärmt werden kann. Erst wenn
jedoch die Wandtemperatur die Soll-Garraumtemperatur erreicht hat, liegt im kompletten
Garraum die Soll-Garraumtemperatur vor und ist somit der Vorheizschritt abgeschlossen.
[0065] In Figur 3 ist der Verlauf der Garraumtemperatur GT über die Zeit t in einem Vorheizschritt
dargestellt. Genauer gesagt ist ein erstes Zeitintervall von t
0 bis t
1 dargestellt, in dem die Garraumtemperatur GT im wesentlichen linear mit der Zeit
t anwächst. In diesem ersten Zeitintervall wird der Aufheizfortschritt bis zum Erreichen
der Soll-Garratumtemperatur GT
soll linear approximiert, unter Zugrundelegung sekündlich aufgenommener Garraumtemperaturen,
und Meßwert für Meßwert.
[0066] Zum Zeitpunkt t
1 wird kurzzeitig die Heizeinrichtung ausgeschaltet; es findet also eine Heizpause
statt. Anhand des Verlaufs der Garraumtemperatur GT über die Zeit t während dieser
Heizpause läßt sich erkennen, wie hoch die Garraumtemperatur GT
0 zum Zeitpunkt t
0, also im Ausgangszustand des Gargerätes 1 beim Beginn des Aufheizschrittes, war.
Den Figuren 4a bis 4c ist dabei der Verlauf der Garraumtemperatur GT für drei unterschiedliche
Ausgangszustände derselben zu entnehmen:
In Figur 4a ist der Verlauf der Garraumtemperatur bei einem ursprünglich kalten Garraum
dargestellt. Danach kommt es in der Aufheizpause zu einem Anstieg der Garraumtemperatur
von GT1I auf GT2I und anschließend zu einem Absenken zurück auf GTII bis zum Zeitpunkt t2. Die Differenz T1 = GT2I - GTIII ist dabei gering.
Ist im Ausgangszustand die Garraumtemperatur bereits erhöht, so kommt es, wie in Figur
4b gezeigt, zu einer höheren Differenz TII = GT2II - GT1II im selben Zeitfenster, also im Zeitintervall zwischen t1 bis t2.
War hingegen der Ausgangszustand derart, dass eine hohe Garraumtemperatur vorlag,
so ist auch die Temperaturdifferenz T1II = GT2III - GT1III sehr hoch, wie in Figur 4c dargestellt, und es kommt nicht zu einem Absinken der
Garraumtemperatur in besagtem Zeitintervall zwischen t1 und t2.
[0067] Mit anderen Worten läßt sich durch Beobachtung der Garraumtemperatur in einer Heizpause
von t
1 bis t
2 die Garraumtemperatur zum Zeitpunkt t
0 bestimmen, also der Ausgangszustand des Klimas im Garraum.
[0068] Die so bestimmte Ausgangsgarraumtemperatur GT
0 wird in einem zweiten Zeitintervall von t
2 bis t
3 bei der Berechnung des Aufheizfortschrittes berücksichtigt, was die Fortschrittsanzeige
gemäß Figur 2 dann erheblich präzisiert. Dabei wird auf in dem Datenspeicher hinterlegte,
empirisch ermittelte zeitliche Verhalten der Garraumtemperatur zurückgegriffen. Diese
Berechnung des Aufheizfortschrittes findet vorzugsweise jede Sekunde statt.
[0069] Einem Benutzer des Gargerätes 1 steht somit während eines kompletten Vorheizschrittes
eine genaue Anzeige des Heizfortschrittes zur Verfügung, nämlich in Form der Länge
des durch den Bereich 42a repräsentierten Balkens.
[0070] Die während des Vorheizschrittes gewonnenen Informationen, insbesondere über den
Ausgangszustand des Garraumklimas, können auch im weiteren Ablauf eines ausgewählten
Garprozesses berücksichtigt werden. Zudem kann das Einschwingverhalten nach Erreichen
von GT
soII zum Zeitpunkt t
3, wie in Figur 3 durch die strich-punktierte Linie angedeutet, berücksichtigt werden,
und zwar einerseits bei der Bestimmung des Zeitpunktes, zu dem der Garraum 2 mit dem
zu garenden Gargut (nicht gezeigt) zu beladen ist und zum anderen bei dem darauf folgenden
Garprozeß.
[0071] Die in der voranstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
1. Verfahren zum Anzeigen des Fortschrittes beim Erreichen eines Soll-Klimas in einem
Garraum eines Gargerätes unter Berücksichtigung zumindest eines Ist-Wertes zumindest
einer für das Klima in dem Garraum charakteristischen, sich über die Zeit ändernden
ersten Größe, dadurch gekennzeichnet, dass
während des Ablaufs eines Programms in dem Gargerät zum Erreichen eines bestimmten
Soll-Klimas in dem Garraum des Gargeräts zwecks Anzeige des Fortschrittes beim Erreichen
des Soll-Klimas eine Einteilung in zwei Zeitintervalle jeweils zum Abschätzen des
Zeitpunkts t3 des Erreichens des Soll-Klimas stattfindet, um zu einer Vielzahl von Zeitpunkten
t die Differenz zwischen dem jeweils abgeschätzten Zeitpunkt t3 und der jeweils verstrichenen Zeit seit Start des Programms anzuzeigen,
wobei in einem ersten Zeitintervall von t0 bis t1 zumindest einmalig der Ist-Wert der ersten Größe erfasst sowie mit einem das Soll-Klima
charakterisierenden Soll-Wert der ersten Größe verglichen wird und in Abhängigkeit
von diesem Vergleich ein Zeitpunkt t2 mit t1 ≤ t2 < t3 zu dem ein zweites Zeitintervall zu starten ist, und der Zeitpunkt t3 abgeschätzt werden, und
in einem zweiten Zeitintervall von t2 bis t3 der Verlauf der ersten Größe über die Zeit bei der Abschätzung des Zeitpunktes t3 zumindest einmalig berücksichtigt wird unter Zurückgriff auf hinterlegte Tabellen
zur zeitlichen Entwicklung der ersten Größe.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
beim Abschätzen von t3 im ersten Zeitintervall ein linearer Zusammenhang zwischen der ersten Größe und der
Zeit zugrunde gelegt wird, und/oder der Verlauf der ersten Größe über die Zeit im
zweiten Zeitintervall über zumindest eine zeitliche Ableitung, insbesondere über die
erste und/oder zweite zeitliche Ableitung, der ersten Größe bestimmt wird, wobei vorzugsweise
t2 = t1, oder
der Verlauf der ersten Größe über die Zeit im zweiten Zeitintervall in einer Heizpause
von t1 bis t2 mit t2 > t1 ausgewertet wird, wobei insbesondere
die Differenz aus der ersten Größe zum Zeitpunkt t2 und der ersten Größe zum Zeitpunkt t1 ausgewertet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Größe bestimmt wird von zumindest einer Temperatur, einer Feuchte und/oder
einer Strömungsrate, und/oder
die erste Größe im Garraum, vorzugsweise in Form der Garraumtemperatur GT und/oder
an einer Wand des Garraums, vorzugsweise in Form der Wandtemperatur, und/oder in einem
Dampfgenerator des Gargerätes, insbesondere in Form der Wassertemperatur im Dampfgenerator,
erfaßt wird, wobei insbesondere zumindest die Garraumtemperatur erfaßt wird, vorzugsweise
die Garraumtemperatur und die Wandtemperatur, insbesondere in einem Vorheiz- oder
Vorkühlschritt vor Beladung des Garraums mit zu garendem Gargut.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
eine erste erste Größe in Form der Garraumtemperatur in dem ersten Zeitintervall erfasst
wird, und
eine zweite erste Größe in Form der Wandtemperatur in dem zweiten Zeitintervall erfasst
wird, wobei vorzugsweise t2 = t1.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein nulltes Zeitintervall mit t ≤ t0, innerhalb dessen der Zeitpunkt t3 zumindest einmalig in Abhängigkeit von einer dritten ersten Größe in Form der Temperatur
des Dampfgenerators abgeschätzt wird, wobei insbesondere
in einem Vorheizschritt zum Zeitpunkt t0 die Temperatur des Dampfgenerators einen ersten Soll-Wert, insbesondere in einem
Bereich von 80° C bis 90° C, vorzugsweise ungefähr 85° C, erreicht, und
zum Zeitpunkt t1 die Garraumtemperatur einen zweiten Soll-Wert, vorzugsweise die Soll-Vorheiztemperatur,
erreicht, und
zum Zeitpunkt t3 die Wandtemperatur einen dritten Soll-Wert, der vorzugsweise dem zweiten Soll-Wert
entspricht, erreicht.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine für das Klima im Garraum charakteristische zweite Größe beim Abschätzen
des Zeitpunktes t3 zumindest einmalig berücksichtigt wird, wobei vorzugsweise
sich die zweite Größe von to bis t3 nicht ändert, zumindest im Normalbetrieb des Gargerätes, und/oder
die zweite Größe bestimmt wird von der Historie des Betriebs des Gargerätes, insbesondere
in Form der Betriebsdauer und/oder zumindest einer Einstellung des Gargerätes zum
Zeitpunkt t0 und/oder vor dem Zeitpunkt t0.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einstellung ausgewählt wird aus der Einstellung einer Heizeinrichtung, einer Kühleinrichtung,
einer Garraumatmosphärezirkulationseinrichtung, einer Einrichtung zum Einführen von
Feuchtigkeit in den Garraum, einer Einrichtung zum Abführen von Feuchtigkeit aus dem
Garraum, einer Einrichtung zum Zerstäuben von Wasser in dem Garraum, einer Energiespeichereinrichtung,
einer Bedieneinrichtung und/oder einer Einrichtung zum Reinigen des Garraums und/oder
die Einstellung bestimmt ist von einer vor dem Zeitpunkt to stattgefundenen ersten
Anwendung des Gargerätes, und/oder
die zweite Größe bestimmt wird durch
das Klima und/oder die geodätische Höhe am Aufstellungsort des Gargerätes,
eine Öffnung des Garraums, insbesondere die Dauer, die Frequenz und/oder die Größe
der Garraumöffnung, und/oder
eine Fehlfunktion des Gargerätes, wie in Form eines Strömausfalls, eines defekten
Aktuators, eines Wasserausfalls oder dergleichen.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufheizfortschritt, insbesondere in einem Vorheizschritt, oder ein Abkühlfortschritt,
insbesondere in einem Vorktlhlschritt, angezeigt wird, und/oder,
die Anzeige des Fortschrittes, insbesondere die Abschätzung des Zeitpunktes t3, in regelmäßigen Zeitschritten aktualisiert wird, wobei vorzugsweise ein Schritt
0,3 bis 3 Sekunden beträgt.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer Vielzahl von Zeitpunkten t die Differenz zwischen dem jeweils abgeschätzten
Zeitpunkt t3 und der jeweils verstrichenen Zeit seit Start des Verfahrens auf einer Anzeigeeinrichtung
angezeigt wird, wobei vorzugsweise
die Anzeigeeinrichtung für jedes Zeitintervall einen Anzeigebereich aufweist, wobei
vorzugsweise in jedem Anzeigebereich der Fortschritt in Form eines wachsenden Balkens
dargestellt wird, insbesondere durch einen Farbwechsel und/oder eine Beleuchtungsänderung,
wobei insbesondere
drei Anzeigebereiche, vorzugsweise jeweils in Rechteckform, benachbart zueinander
angeordnet werden, wobei zuerst ein nullter Anzeigebereich für das nullte Zeitintervall,
dann ein erster Anzeigebereich für das erste Zeitintervall und schließlich ein dritter
Anzeigebereich für das dritte Zeitintervall bereitgestellt werden.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu einem Zeitpunkt t4 mit t3 ≤ t4 ein Signal, insbesondere in Form einer Beladungsaufforderung im Falle einer Anwendung
in Form eines Garverfahrens, vorzugsweise optisch und/oder akustisch, ausgegeben wird,
wobei vorzugsweise in einem dritten Zeitintervall von t3 bis t4, mit t4 ≥ t3, der Verlauf der ersten Größe über die Zeit erfasst und beim Führen eines Garverfahrens
ab dem Zeitpunkt t5, mit t5 ≥ t4, berücksichtigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
der Zeitpunkt t5 von dem Fortschritt bestimmt wird und/oder in dem dritten Zeitintervall ein Einschwingen
der ersten Größe auf ihren Soll-Wert ausgewertet wird, insbesondere durch Erfassung
der Frequenz und/oder der Amplitude der entsprechenden Schwingung.
1. A method for displaying the progress made during the establishment of a desired climate
in a cooking chamber of a cooking appliance, taking into account at least one actual
value of at least one first parameter that is characteristic of the climate in said
cooking chamber and changes over time, characterized in that
when a program is run in the cooking appliance in order to establish a specific desired
climate in the cooking chamber of said cooking appliance, two time intervals are defined
for the purpose of displaying the progress made during the establishment of said desired
climate, either of which time intervals serves to estimate the time t3 at which the desired climate is established, in order to display, at a plurality
of times t, the difference between the time t3 estimated in each case and the time that has passed since the program has been started,
wherein in a first time interval from t0 to t1, the actual value of the first parameter is sensed and compared with a desired value
of said first parameter, which desired value is characteristic of the desired climate,
at least once and said comparison is used to estimate a time t2, wherein t1 ≤ t2 <t3, at which a second time interval is to be started and the time t3, and
in a second time interval from t2 to t3, the evolution over time of the first parameter is taken into account at least once
when estimating the time t3, using stored tables pertaining to the evolution over time of said first parameter.
2. The method according to Claim 1, characterized in that
a linear relation between the first parameter and the time is used as a basis for
estimating t3 in the first time interval, and/or
the evolution over time of said first parameter in the second time interval is determined
by means of at least one derivative with respect to time of the first parameter, in
particular the first and/or second derivative with respect to time, wherein preferably
t2 = t1, or
the evolution over time of said first parameter in the second time interval is evaluated
in a heating break from t1 to t2, wherein t2 > t1, wherein in particular
the difference between the first parameter at the time t2 and said first parameter at the time t1 is evaluated.
3. The method according to Claim 1 or 2, characterized in that
said first parameter is determined from among at least one temperature, one humidity
and/or one flow rate, and/or
said first parameter is sensed in the cooking chamber, preferably in the form of the
cooking chamber temperature GT, and/or on a wall of the cooking chamber, preferably
in the form of the wall temperature, and/or in a steam generator of the cooking appliance,
particularly in the form of the water temperature in said steam generator, wherein
in particular at least the cooking chamber temperature, preferably the cooking chamber
temperature and the wall temperature, is/are sensed, in particular during a pre-heating
or pre-cooling step before food to be cooked is loaded into the cooking chamber.
4. The method according to Claim 3, characterized in that
a first first parameter in the form of the cooking chamber temperature is sensed in
the first time interval, and
a second first parameter in the form of the wall temperature is sensed in the second
time interval, wherein preferably t2 = t1.
5. The method according to any one of the preceding claims, characterized by
a zeroth time interval, wherein t ≤ to, within which the time t3 is estimated at least once in accordance with a third first parameter in the form
of the temperature of the steam generator, wherein in particular
in a pre-heating step, at the time to, the temperature of said steam generator reaches
a first desired value, in particular in a range from 80° C to 90° C, preferably of
approx. 85° C, and
at the time t1, the cooking chamber temperature reaches a second desired value, preferably the desired
pre-heating temperature, and
at the time t3, the wall temperature reaches a third desired value, which is preferably the same
as the second desired value.
6. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that
at least one second parameter that is characteristic of the climate in the cooking
chamber is taken into account at least once when estimating the time t3, wherein preferably said second parameter does not change from t0 to t3, at least during normal operation of the cooking appliance, and/or
said second parameter is determined by the history of operation of the cooking appliance,
in particular in the form of the duration of operation and/or at least one setting
of the cooking appliance at the time to and/or before said time to.
7. The method according to Claim 6, characterized in that
said setting is selected from among the setting of a heating device, a cooling device,
a cooking chamber atmosphere circulation device, a device for introducing moisture
in the cooking chamber, a device for removing moisture from the cooking chamber, a
device for atomizing water in the cooking chamber, an energy storage device, an operating
device and/or a device for cleaning the cooking chamber, and/or
said setting is determined by a first use of the cooking appliance, which first use
took place before the time to, and/or
the second parameter is determined by
the climate and/or the geodetic height in the place where the cooking appliance is
installed,
an opening of the cooking chamber, in particular the duration, the frequency and/or
the size of said opening of the cooking chamber, and/or
a malfunction of the cooking appliance, such as in the form of a power outage, a defective
actuator, a water outage or the like.
8. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that
a heating progression, in particular in a pre-heating step, or a cooling progression,
in particular in a pre-cooling step, is displayed, and/or
the evolution displayed, in particular the estimated time t3, is updated at regular time intervals, wherein one such interval is preferably 0.3
to 3 seconds.
9. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that
at a plurality of times t, the difference between the time t3 estimated in each case and the time that has passed since the method has been started
is displayed on a display device, wherein preferably
said display device comprises a display area for each time interval, wherein in each
display area, the progress made is preferably shown in the form of an increasing bar,
in particular by means of a change in color and/or a changed lighting state, wherein
in particular three display areas, each of which is preferably rectangular in shape,
are arranged next to each other, wherein first a zeroth display area for the zeroth
time interval, then a first display area for the first time interval and finally a
third display area for the third time interval are provided.
10. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that
at a time t4, wherein t3 ≤ t4, a signal, in particular in the form of a request for loading in case of use in the
form of a cooking method, is output, preferably visually and/or acoustically, wherein
preferably
in a third time interval from t3 to t4, wherein t4 ≥ t3, the evolution over time of the first parameter is sensed and said curve is taken
into account when a cooking method is carried out beginning at the time t5, wherein t5 ≥ t4.
11. A method according to Claim 10, characterized in that
said time t5 is determined by the progress made and/or
in said third time interval, a transient condition of the first parameter until it
reaches its desired value is evaluated, in particular by sensing the frequency and/or
amplitude of the relevant oscillation.
1. Procédé pour afficher la progression d'un climat cible dans la chambre de cuisson
d'un appareil de cuisson en obtenant au moins une valeur réelle du au moins une première
grandeur, qui est caractéristique du climat dans la chambre de cuisson, et qui va
se changer au cours du temps, caractérisé en ce que
pendant le déroulement d'un programme dans l'appareil de cuisson pour obtenir un climat
cible déterminé dans la chambre de cuisson de l'appareil de cuisson, en vue d'afficher
la progression pour atteindre le climat cible, une division en deux intervalles de
temps va avoir lieu, chacun pour estimer l'instant t3 de l'obtention du climat cible, pour afficher, à partir d'une multitude d'instants
t, la différence entre chaque instant t3 estimé et chaque laps de temps écoulé depuis le début du programme,
de sorte que dans le premier intervalle de temps de t0 à t1, la valeur réelle du la première grandeur va être relevée au moins une fois, et va
être comparée avec une valeur cible de la première grandeur caractéristique du climat
cible, et en fonction de cette comparaison, vont être estimés l'instant t2, avec t1≤t2<t3, à partir duquel un deuxième intervalle de temps doit commencer, et l'instant t3, et
dans un deuxième intervalle de temps de t2 à t3, l'évolution de la première grandeur au cours du temps par l'estimation de l'instant
t3 va être prise en considération au moins une fois, en ayant recours à des tableaux
enregistrés pour l'évolution de la première grandeur au cours du temps.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que en évaluant t3 dans le premier intervalle de temps, une relation linéaire entre la première grandeur
et le laps de temps va être appliquée, et/ou
l'évolution de la première grandeur au cours du temps dans le deuxième intervalle
de temps va être déterminée au moyen d'au moins une dérivée au cours du temps de la
première grandeur, en particulier la première et/ou la deuxième dérivée au cours du
temps, de sorte que de préférence
t2= t1, ou
l'évolution de la première grandeur au court du temps dans le deuxième intervalle
de temps durant une interruption de réchauffage de t1 à t2, avec t2> t1, va être évaluée, de sorte que de préférence
la différence entre la première grandeur à l'instant t2 et la première grandeur à l'instant t1 va être évaluée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première grandeur va t'être déterminée à partir d'au moins une température, une
humidité et/ou un débit d'écoulement, et/ou
la première grandeur dans la chambre de cuisson, de préférence sous la forme d'une
température de la chambre de cuisson, et/ou dans une paroi du chambre de cuisson,
de préférence sous la forme d'une température de paroi, et/ou dans le générateur de
vapeur de l'appareil de cuisson, en particulier sous la forme de la température d'eau
dans le générateur de vapeur, va être relevée, de sorte qu'en particulier au moins
la température de chambre de cuisson va être relevée, de préférence la température
de chambre de cuisson et la température de paroi, en particulier dans une étape de
préchauffage ou de pré-refroidissement, avant de charger la chambre de cuisson avec
l'aliment devant être cuit.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une première première grandeur, sous la forme de la température de chambre de cuisson
dans le premier intervalle de temps, va être relevée, et
une deuxième première grandeur, sous la forme de la température de paroi dans le deuxième
intervalle de temps, va être relevée, de sorte que de préférence t2=t1.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un intervalle de temps nul, avec t≤t0, à l'intérieur duquel l'instant t3 va être estimé au moins une fois selon une troisième première grandeur sous la forme
de la température du générateur de vapeur, de sorte qu'en particulier
dans une étape de préchauffage à partir de l'instant t0, la température du générateur de vapeur atteint une première variable cible, en particulier
dans la plage de 80°C à 90°C, de préférence d'environ 85°C, et
à partir de l'instant t1, la température de chambre de cuisson atteint une deuxième variable cible, de préférence
la température de préchauffage cible, et
à partir de l'instant t3, la température de paroi atteint une troisième variable cible, qui correspond de
préférence à la deuxième variable cible.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une deuxième grandeur caractéristique du climat dans la chambre de cuisson
va être prise en considération au moins une fois par évaluation de l'instant t3, de sorte que de préférence
la deuxième grandeur ne va pas changer de t0 à t3, au moins lors d'un fonctionnement normal de l'appareil de cuisson, et/ou
la deuxième grandeur va être déterminée à partir de l'historique du fonctionnement
de l'appareil de cuisson, en particulier sous la forme de la durée de fonctionnement
et/ou d'au moins un réglage de l'appareil de cuisson depuis l'instant t0 et/ou avant l'instant to.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le réglage va être choisi à partir du réglage d'un dispositif de réchauffage, d'un
dispositif de refroidissement, d'un dispositif de circulation d'atmosphère dans la
chambre de cuisson, d'un dispositif pour introduire de l'humidité dans la chambre
de cuisson, d'un dispositif pour évacuer de l'humidité de la chambre de cuisson, d'un
dispositif pour vaporiser de l'eau dans la chambre de cuisson, d'un dispositif d'économie
d'énergie, d'un dispositif de fonctionnement et/ou d'un dispositif pour le nettoyage
de la chambre de cuisson, et/ou le réglage est déterminé à partir d'une première utilisation
ayant lieu avant l'instant t0 de l'appareil de cuisson, et/ou
la deuxième grandeur va être déterminée via
le climat et/ou la hauteur géodésique du lieu de mise en place de l'appareil de cuisson,
une ouverture de la chambre de cuisson, en particulier la durée, la fréquence et/ou
la grandeur de l'ouverture de chambre de cuisson, et/ou
une fonction de défaillance de l'appareil de cuisson, sous la forme d'un déficit de
vapeur, d'un actionneur défectueux, d'un déficit d'eau, ou équivalent.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une progression de préchauffage, en particulier durant une étape de préchauffage,
ou une progression de refroidissement, en particulier pendant une étape de pré-refroidissement,
va être affichée, et/ou
l'affichage de la progression, en particulier l'estimation de l'instant t3, va être actualisé à des intervalles de temps réguliers, comme de préférence un intervalle
de 0,3 à 3 secondes.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à partir d'une multitude d'instants t, la différence entre chaque instant t3 estimé et chaque laps de temps écoulé depuis le début du procédé va être affichée
sur un dispositif d'affichage, de sorte que de préférence
le dispositif d'affichage comporte une zone d'affichage pour chaque intervalle de
temps, de sorte que la progression va être représentée de préférence sous la forme
de barres croissantes, en particulier via un changement de couleur et/ou un changement
d'éclairage, de sorte que de préférence
trois zones d'affichage, en particulier chacune sous la forme d'un rectangle, vont
être agencées voisines les unes des autres, de sorte que vont être prévues premièrement
une zone d'affichage nulle pour l'intervalle de temps nul, puis une première zone
d'affichage pour le premier intervalle de temps, et enfin une troisième zone d'affichage
pour le troisième intervalle de temps.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'après un instant t4, avec t3≤ t4, un signal va être émis, en particulier sous la forme d'une instruction de charge
dans le cas d'une utilisation sous la forme d'un procédé de cuisson, en particulier
optique et/ou acoustique, de sorte que de préférence dans un troisième intervalle
de temps de t3 à t4, avec t4≥ t3, l'évolution de la première grandeur au cours du temps va être relevée, et va être
prise en considération lors de la réalisation d'un procédé de cuisson à partir de
l'instant t5, avec t5≥ t4.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'instant t5 va être déterminé depuis la progression, et/ou une oscillation de la première grandeur
par rapport à sa variable cible va être évaluée dans le troisième intervalle de temps,
en particulier en relevant la fréquence et/ou l'amplitude de l'oscillation correspondante.